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Kundenrezensionen

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am 19. April 2003
Mit diesem Album begann für Savatage der Schritt in eine neue Richtung, nicht nur, weil Ur-Sänger und Sympathiebolzen Jon Oliva nach dem Vorgänger "Strets" wegen stimmlicher Probleme (wen wundert's, hört euch die alten Lieder an) die Vocals dem völlig unbekannten Zak Stevens überließ und sich hauptsächlich hinter die Keyboards verzog, sondern auch, weil sein Bruder & Gitarrenhexer Criss nach der Tournee bei einem unverschuldeten Autounfall ums Leben kam, wovon die Band sich bis heute trotz aller Anstrengung nie ganz erholen sollte, auch wenn Christopher Caffery das schwere Erbe Criss' tapfer weitertrug und die Band wahrscheinlich vor dem Ende rettete (dafür lieben wir ihn alle).
Was der Musikwelt durch den tragischen Tod des charismatischen Gitarristen, der in seinem Leben nie eine einzige Stunde Unterricht hatte, verloren ging, zeigt sich nicht nur auf diesem Album, aber da ich gerade hierzu die Rezension schreibe, komme ich nun mal zur Sache :)
Da sein Bruder ja offiziell mehr oder weniger die Band verlassen hatte, ist diese Scheibe stark von Criss' unnachahmlichen Riffs und Soli geprägt, die bis heute völlig einzigartig sind und genau wie die Kompositionen seines Bruders immer auf einem schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn tanzten.
Es fällt sehr schwer, hier einzelne Lieder oder Teile hervorzuheben, denn auch, wenn man live für gewöhnlich nur den Titeltrack und vielleicht "All That I Bleed" zu hören bekommt, ist diese CD eine wahre Fundgrube an tollen Riffs, Leads und Gesangsmelodien. Neuzugang Zak, dessen Stimme melodischer als die von Jon ist (nun, schreien kann er aber auch, hört euch ds Ende von "He carves his stones" an), trägt hier auch einen großen Teil bei, um Savatage einen Schubs in eine neue Richtung zu geben. Wer weiß, wo sie heute wären, wäre Criss Oliva noch am Leben.
Das Vermächtnis einen ganz großen Gitarristen ...
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am 17. Juli 2002
Etwas skeptisch war ich schon, als ich die CD das erste Mal abspielen ließ. Mit dem Album "Gutter Ballet" und ihrem Überwerk "Streets..." haben Savatage die Meßlatte für ihren Nachfolger recht hoch gelegt. Wer sollte Jon Oliva ersetzen?
Doch fand die Gruppe mit Sänger Zachary Stevens einen aktzeptablen Ersatz.
Aber Titel wie "He carves his stone", "Follow me", "Damien", sowie die ruhigeren Stücke ""Miles away", "Sleep" und der Bonustrack "Believe" machen auch dieses Album zu einem "Sahnestück".
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TOP 1000 REZENSENTam 2. September 2015
"Edge Of Thorns" ist das 8. Studioalbum der Heavy Metal Band Savatage aus den U.S.A. und erschien im April 1993. Es wurde eingespielt von Zachary Stevens (Lead Vocals), Criss Oliva (Guitars), Johnny Lee Middleton (Bass Guitar) und Steve "Doc" Wacholz (Drums). Die Keyboards wurden von Jon Oliva gespielt. Produziert wurde das Album von Jon Oliva, Criss Oliva und Paul O'Neill, welche auch alle Songs getextet und komponiert haben.

Jon Oliva war nach der Tour zum Album "Streets" ausgeschieden, es wurden gesundheitliche Probleme angeführt. Er blieb der Band aber als Keyboarder, Komponist und Co-Produzent erhalten. Neuer Sänger wurde Zak Stevens, welcher über eine sehr gute Stimme verfügt.
"Edge Of Thorns" ist ein grosser Einschnitt für die Band, da die unheimlich markante Stimme von Jon Oliva und seine hohen Schreie fehlen. So gut Herr Stevens auch ist, ein Jon Oliva ist nicht zu ersetzen. Trotzdem ist es ein gutes Album geworden, das Traumkomponistenteam Oliva, Oliva und O`Neill blieb ja beisammen.
Göttlich ist der Titelsong `Edge of thorns`, er ist heute ein absoluter Bandklassiker. Die Melodie setzt sich direkt fest. Dann kommen einige gute Titel, aber erst das sehr abwechslungsreiche `Follow me` kann mich wieder begeistern. Bei `Exit music` glänzt Jon Oliva am Piano. `All that I bleed` ist eine schöne Ballade mit tollem Gesang von Stevens. `Damien` ist dann wieder typisch für Savatage. Mit der Ballade `Sleep` endet das Album. In der 2. Hälfte ist die Platte etwas `lahm`.

Fazit: An "Guttar Ballet" (1989) und "Streets" (1991) kommt "Edge Of Thorns" nicht heran, ist aber trotzdem ein gutes Stück Melodic Metal. Durch den Sängerwechsel kommen die Tracks etwas melodischer daher, das mochten nicht alle Fans. Dafür konnten neue Fans gewonnen werden. Criss Oliva ist spielttechnisch auf einem Höhepunkt angekommen. 4 Sterne für das Album.
Criss Oliva verstarb am 17. Oktober 1993 an den Folgen eines Autounfalls. R.I.P. Criss!
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am 10. Juli 2002
Eines sei im Voraus gesagt: Schlechte Alben gibt es von Savatage nicht. Dieses gehört aber eindeutig zu den besten. Jeder Song ist hörenswert und es ist für jeden was dabei: gefühlvolle Balladen und härtere Sachen. Herausheben möchte ich vor allem "Follow me", "All that I bleed" und "Damien". Wer diese CD kauft macht sicher keinen Fehler. Wenn man Savatage-Fan ist und dieses Album nicht hat ist es ein Muß zuzuschlagen.
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am 21. April 2001
Daß das erste Studioalbum nach der wahnsinnigen Sangesära des Jon Oliva (der, die Qualität des Albums bezeugt es, am Songwriting beteiligt blieb) kein einfaches werden würde, war von vorneherein klar. Doch die Selbstverständlichkeit, mit der die Herren Oliva (Criss und Jon) in songwriterischer Union mit Produzent Paul O`Neill diesen nicht unerheblichen Bruch im Bandgefüge verarbeiteten, spricht für die Klasse der Band. Mit Zak Stevens wurde ein absoluter Ausnahmesänger als Nachfolger verpflichtet, und siehe da: "Edge of Thorns" weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Schon der Opener und Titeltrack schließt nahtlos an die jüngste, von Bombast geprägte Savatage-Vergangenheit an. Herrliche Pianopassagen werden mit Criss Olivas unvergleichlich dynamischem und virtuosem Gitarrenspiel verknüpft, und souverän, als sei er schon immer dabeigewesen, thront Stevens über diesem akustischen Hochgenuß. Speziell in ruhigeren Songs wie "All that I Bleed" zeigt sich, daß der Wechsel eher ein Gewinn denn ein Verlust für Savatage war! Und das will bei einer Legende EINIGES bedeuten... "Kaufen" heißt`s hier für alle Fans gediegener Metalkost, und obendrein gibt`s die Erkenntnis gratis, daß wahres musikalisches Genie weit über bloßen Personalfragen steht.
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am 18. Dezember 1999
Savatage war es gelungen, in Zak Stevens einen adäquaten Ersatz für Jon Oliva, der sich auf Klavier und Songwriting beschränkt hat, zu finden. Zudem hat sich das Trio Oliva / Oliva / O'Neill erneut ein Album voller hochklassiger Songs aus dem Ärmel geschüttelt. Savatage decken wieder die ganze Bandbreite ihres Sounds ab. Der Titeltrack ist von einer großartigen, romantischen Melodie getragen, während "Lights Out" purer, wenn auch anspruchsvoller Rock'n'Roll ist. Daß Balladen zu den Schokoladenseiten der Band gehören, bestätigt einmal mehr das verträumte "All That I Bleed". Aber auch "Follow Me" und das entspannte "Conversation Piece" sind nur zwei Highlights unter vielen. Dabei zeichnet sich "Edge Of Thorns" als das Meisterstück Criss Olivas heraus, dessen Gitarrenarbeit facettenreicher ist denn je zuvor. Aber auch der bereits angesprochene Newcomer Stevens vermag am Mikro auf der ganzen Linie zu überzeugen und die von Jon Oliva hinterlassene Lücke fast nahtlos zu schließen, klingt er doch seinem Vorgänger ziemlich ähnlich, wenn auch etwas klarer. Tragischerweise stellte sich "Edge Of Thorns" als Criss Olivas Abschiedswerk heraus, da der Ausnahmemusiker im Folgejahr ums Leben kam. Aber nicht nur dieser Umstand macht "Edge Of Thorns" zu etwas Besonderem, stellt dieses Album doch das überragende Comeback einer Band dar, die nach zahlreichen Trennungsgerüchten nach "Streets" schon abgeschrieben war. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. Dezember 1999
Savatage haben noch einmal die Gitarrenkoffer gepackt. Nachdem Jon Oliva nach dem Vorgängeralbum vorerst seinen Hut genommen hatte (die Geschichte besagt, seine Stimme habe den extremen Gesang der frühen Sava-Werke einfach nicht mehr mitmachen können), hatte man die Jungs aus der Bay Area bereits heimlich abgeschrieben. Umso mehr traf "Edge of Thorns" mit seinen kraftvollen Powerhymnen ins Mark der Metal-Gemeinde. Herausragendes Songwriting, gestützt von solider Rhythmusarbeit, einem der besten Gitarristen der letzen zehn Jahre und dem neuen Mann hinter dem Mic, Zachary Stevens, dessen breiteres Stimmspektrum den Sava-Songs gänzlich neue Ebenen öffnete, wenngleich er dies erst auf den folgenden Alben richtig ausschöpfen sollte. Somit ist "Edge of Thorns" zwar sicher kein Meilenstein geworden, liegt aber im sicheren vorderen Mittelfeld des Savatage-Backkatalogs und ist Freunden melodischen Powermetals allemal zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 8. November 2000
Ich kann mir nicht helfen, aber mich begeistert dieses Album immer aufs neue, gerade wenn man denkt man hat wirklich alles auf diesem Album gehört, muß man feststellen, daß es wieder neue Facetten gibt die man nicht richtig vernommen hat. Wahrscheinlich ist diese Scheibe auch so gelungen weil Savatage ihre ganz Bandbreite hier dagebotten haben. "Edge of Thorns" ist ein toller scheinbar von klassischer Musik inspirierter Übersong. Aber auch die enorm von Gefühlen überfließenden Songs "Follow Me" und "All that I Bleed" wissen zu beeindrucken. Das Album ist mit 13 Songs schön voll geworden, man sucht aber vergeblich nach einem Lückenfühler. Dazu gesellt sich noch das Wunderschöne Cover und die Höchstnote ist reine Form Sache.
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am 28. Juli 2010
Knappe drei Jahre nach der sang- und klanglosen Auflösung der legendären Power Metal Formation SAVATAGE, veröffentlichte Edel (earMusic) das Doppel-CD BestOf "Still The Orchestra Plays". Wem das nicht genug ist und den Backkattalog von dieser Band mit ihrer außergewöhnlich bewegenden Geschichte noch nicht sein Eigen nennt, hat jetzt die beste Möglichkeit dies zu ändern. Ganze 14 Alben sollen neu aufgelegt werden und den Anfang machen "Edge Of Thorns" (1993) und "The Wake Of Magellan" (1997).

"Edge Of Throns" ist nicht nur musikalisch geschichtsträchtig, sondern hat auch einen ganz besonderen Hintergrund. Nicht nur dass es das erste Album mit Neo-Fronter Zachary Stevens war, sondern leider war dies auch das letzte Werk mit dem meist unterbewerteten Gitarristen Christopher "Criss" Oliva, der durch einen nicht von ihm verschuldeten Autounfall ums Leben kam.

Neben Criss zogen natürlich sein Bruder Jon "Mountainking" Oliva und Songwriter Paul O'Neil die Fäden. "Edge Of Thorns" gehört zu den direkteren Alben von SAVATAGE und wurde durch Zak's Gesang geprägt, der dem von Jon Oliva in nichts nachsteht, wobei er natürlich nicht diese ausgeflippte Ader hat. Direkt bedeutet, dass der Musical-Anteil und die bombastischen Keyboards fast nicht vorhanden sind, sich eher im Hintergrund aufhaltend entfalten und das Hauptaugenmerk auf der starken Gitarrenarbeit von Criss liegt. So gingen schon die ersten drei Songs "Edge Of Thorns", "He Carves His Stone" und "Lights Out" durch das starke Riffing und den großen Rockfaktor in die Geschichte von SAVATAGE ein.

Dennoch ließ es sich Jon nicht nehmen etwas zu experimentieren und seiner verrückte Ader freien Lauf zu lassen, bei dem das abgefahrene "Skraggy's Tomb" heraus kam. Richtig schön ist die Powerballade "Follow Me" geworden und wohingegen "Damien" böse stampfend sich in die Gehirnwindungen dreht. Eigentlich gibt es auf "Edge Of Throns" keinen einzigen annähernd schlechten Song und auch nach 17 Jahren kann dieses Meisterwerk überzeugen.

In seiner remasterten Form bietet das Album außerdem 2 Akustik Bonus Tracks, eine sehr schöne Aufmachung und Liner Notes von Jon Oliva. Wer dieses Album nicht besitzt, der hat keine ordentliche Power Metal Ausstattung.
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am 18. Juli 2005
Savatage haben mich mich den Alben Gutter Ballet, Streets und Edge of thorns unheimlich in ihren Bann gezogen. Verantwortlich hierfür war das unverwechselbare Spiel von Chris Oliva an der Gitarre. Obwohl ich über den ersten vorläufigen Ersatz des Testament Gitarristen Alex Skolnik glücklich war, war mit Chris Oliva aber irgendwie auch die Band gestorben. EDGE OF THORNS ist die letzte CD mit Chris und gehört meiner Meinung nach zu den größten Metal CDs der letzten Jahre!
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