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am 1. August 2017
Sagenhafte Schauspieler. Alle beide. Ich habe den Film gerade zu Ende gesehen und bin noch etwas benommen. Der Film fällt aus Norm. Er ist von Anfang bis Ende spannend, wird immer spannender. Er ist auch teilweise brutal und häßlich. Dennoch bleibt für mich das Gute zurück und siegt. Und nochmal, die Schauspieler sind hervorragend und überzeugend in ihren Rollen.
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am 1. September 2017
ich muss ganz ehrlich gestehen meine art von Film war es nicht gerade aber ich bin positiv überrascht da es doch ein toller und gelungener film war!
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am 3. Oktober 2016
Aufgeladen mit irritierender Symbolik und erschreckender Gewalt, konfrontiert Trier den Zuschauer mit einem Film, der schonungslos das Entgleisen menschlicher Abgründe zeigt. Schwer verdaulich, nicht selten verstörend - ein Meisterwerk.
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am 5. Juli 2017
"Antichrist", so der Name dieses im Jahre 2008 gedrehten Garten-Eden-Dramas von psychedelischer Erscheinung, ist die konsequente Art des Uns-ins-Bewusstsein-Rufens, auf welch weise und doch so erschreckende Art und Weise ein überaus "ursprünglicher" Film erschaffen werden kann, wie er uns einerseits in längst vergangene Tage zurückversetzt, andererseits jedoch Probleme aufgreift, wie sie auch gegenwärtig und künftighin stets aktuell bleiben und sein werden.

Im Stile einer opernhaft untermalten Schwarzweißkunst, empfängt uns "Antichrist" so wunderschön liebevoll im schneebedeckten Hause einer kleinen Familie, weibliche Opernklänge, sanfte Melodien, die in vergleichbarer Weise auch in "Nymphomaniac" aufgegriffen worden sind.
Zwar habe ich Antichrist seit etwa zweieinhalb Jahren nicht mehr gesehen, doch der Schleier der Erinnerung, zieht sich nach wie vor über meine Gedankenwelt und zöge mich in die Position, eine Rezension zu schreiben, ohne mir den Film erneut zu Gemüte zu führen.
Gar in Zeitlupe verdeutlicht uns dieser eindringlich auf den ersten Blick, wie traumhaft die Dinge doch sein KÖNNTEN, dieser bewusst eingesetzte Konjunktiv, verheißt bei Lars von Trier nie etwas Gutes, einen versöhnlichen Film, sollten Sie demnach nicht erwarten...
Ein Junge befindet sich in seinem noch kindergerecht eingerichteten Raume, verlässt seinen Laufstall, begibt sich zum Zimmer der Eltern und erblickt deren lebhaft anmutenden Vergnügungsfindungsprozess - die Sinne werden früh geprägt.
Das Kind stirbt bereits in nicht allzu ferner Bälde, die Mutter verfällt verständlicherweise dem Glauben, es noch nicht fassen zu können, begibt sich in das Reich der Depressionen und verfällt damit einer Welt, welcher auch ihr Gatte und Gemahl mitnichten mehr Herr wird sein können.
Ihr soeben bereits angesprochener Mann, in Gestalt von Willem Dafoe, beschäftigt sich beruflich mit der menschlichen Psyche und bildet sich ein, ihr nicht nur behilflich sein zu können, sondern dies zu erreichen, indem er praktisch zu ihrer allgegenwärtigen Begleitung wird, ob er das wirklich glaubt oder lediglich sie davon überzeugen möchte ob der damit herbeizuführenden Beruhigung, wird erst später deutlich - oder je nach Sichtweise überhaupt nicht, im Übrigen bleibt teilweise offen, wie seine eigene Psyche auf den Todesfall reagiert, da wir ihn eher AUF SIE reagieren sehen, nicht jedoch der Blick auf seine eigene Seele im ausreichenden Maße zugelassen wird.
Das namenlose und an Adam und Eva erinnernde Paar, sucht eine einsame und sich in ursprünglicher Einfach- und Schönheit verlierende Waldhütte auf, befindet sich inmitten unberührter Natur, "sie" und "er", zwei Personen, die in der Tat auf den Ursprung der Menschheit schließen ließen, selbst zu diesem Bilde nun, würde der Umstand passen, dass der Sohn nicht (mehr) existent ist, denn die ursprüngliche Zahl des Lebens lautet zwei.
Die besagte Szene opernhaft inszenierter Kombination aus Kindestod und Elternfreud', symbolisiert den oftmals schmalen Grat zwischen Leid und Genuss, zwischen Empfindung und innerer Leere, ja gar zwischen Himmelreich und Untergang, umgekehrt genau genommen. Bereits der Gedanke an einen womöglich selbst traumatisierten Therapeuten, der eine für ihn alles andere als "neutrale" Frau behandeln soll (nicht dass irgendwer auf dieser Welt neutral wäre), ist in seiner anormen Anmut ein wenig befremdlich und aus psychologischer Sicht eher unvorteilhaft, gleichwohl er auf diese Weise andererseits recht gut nachempfinden sollte, was Charlotte unlängst erlitten hat - und nie gänzlich verarbeiten wird, wie auch er, der er die Frucht seiner Lenden verlor, lebenslängliche Leiden nicht wird lindern können.
Unser Umfeld erinnert an eine Art "Todesversion" prachtvoller Natur, zwei Personen mit dem Tierreiche sowie den Gefahren und ihrem eigenen Vorhandensein der Unwissenheit bezüglich der inneren Folgen vereint, düstere Dinge in Einklang gebracht.
Von Trier schreibt die Rolle wie so oft am Besten für Frauen, weiß Monologe exakt auf diese zuzuschneiden, schreibt sie ihnen gar auf den Leib und entfaltet somit deren Darstellungskunst der Trauer, Hoffnung und aller Ebenen und Stufen des werten Befindens dazwischen.
Die Trostlosigkeit von Gainsbourg's Rolle und rein wörtlich betrachtet auch der Umstand, dass Antichrist in einem gigantischen Garten spielet, lässt mich beim Betrachten oft an den älteren unter Charlotte's Mitwirken entstandenen Film "Der Zementgarten" denken, den ich aber wider Erwarten nur mittelmäßig bis leicht überdurchschnittlich fand, nicht mehr und nicht weniger.
Willem's Therapeut wird seiner Rolle (Rolle innerhalb der Rolle wohlgemerkt, Dafoe macht es hingegen fantastisch, wie auch ähnlich, nur gütiger, in "beyond two souls") nicht gerecht, agiert energisch, überfordert seine Frau regelrecht und ist an ihrer Folgeentwicklung nicht gänzlich unbeteiligt, gleichwohl er es wohl nur dem Tode des Sohnes zuschiebt, den tragischen Tod eines Kindes als Notargument missbraucht und sich somit eine Schuld im eigentlichen Sinne nicht zuschreibt, sofern ein Mensch überhaupt ganz und gar schuldfähig sein kann.
Der Film ist - wie so oft bei diesem Regisseur - in Kapitel eingeteilt, deren "Schrifttafeln", welche anzeigen wo wir uns gerade handlungstechnisch befinden, in einem recht kindlich-malerischen Stil gestaltet und aufgebaut sind, was wiederum einen Bezug zum Sohne herstellt, nicht jedoch zu dem Meere des Grauens, in welchem wir sowohl schwimmen als auch alsbald ertrinken.
In gewisser Weise "erlernt" Gainsbourg den Fehltritt der Rache, rächt sich an ihrem eigenen Manne in ansteigender Form von Gewalt, stellt die von ihm beschriebenen Werte infrage.
Sie beginnt mit dem Rachefeldzuge der zunehmenden Gewaltausübung, quält ihn gar, sie ihn körperlich, er sie zuvor seelisch, die Unterschiede sind nur marginal, die Grenzen verschwimmen zunehmend und bilden einen Kosmos von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zugleich.
Verbringt man in Zweisamkeit und gemeinsamer Einsamkeit derart viel Zeit in Abgeschiedenheit, sind Folgen des Aneinandergeratens nicht gerade das, was man als ein Wunder bezeichnen würde.
Weitere Details des Films , wissen ebenfalls nachdenklich zu machen und Stimmung zu erzeugen, so erinnert mich etwa die anfängliche Szene des Schnees, als der Junge noch unter den Lebenden weilte, an die den Beginn darstellende Todesszene von "Kane" in Citizen Kane, leichte Parallelen könnten hier durchaus beabsichtigt gewesen sein - oder auch nicht, wie wir alle, konnte ich Lars noch nicht fragen...
Allgemein wird die Kombination aus Liebe und Tod innerhalb des Films fast schon zu einer Art "Sakrament" erhoben, eine überhöhte Darstellung, die in diesem Falle weniger von Trier's schwarzen Humor unterstreicht, denn die Tatsache, dass wir uns womöglich Gedanken darüber machen sollten, ob sich diese beiden Grundpfeiler des Lebens nicht näher stehen, als es uns lieb wäre..., ein Sakrileg wäre es somit, würde man dergleichen gänzlich abstreiten, obwohl wir uns doch bewusst sein dürften, dass bestimmte Parallelen praktisch nicht zu leugnen sind - leider, oder zum Glücke, je nach Sichtweise...

Insgesamt ist Antichrist ein faszinierend komplexer Film, dessen Rezension ich mit einem hochinteressanten Zitat von "ihr" vollenden möchte, welches ich hiermit feierlich und doch in Totenstille ausspreche:
"Die Natur ist des Satans Kirche."

Schließen möchte ich zudem mit meiner festen Überzeugung, dass das von Lars höchstpersönlich empfundene Lebenstief, in dessen Existenzkrise sich der Meister zu diesem Zeitpunkt befand, so er sie denn jemals gänzlich besiegen wird, für den Film förderlicher kaum hätte sein können - reale Melancholie erzeugt fiktive Kinomagie, die Grenzen verschwimmen und genau das sollten sie auch, sodass sich der Film umso wahrhaftiger anfühlt.

Gedankt dem Künstler für sein Werk und Wunder,
ein ehemalig' Jesus nun im Antichriste mitgewirkt,
der Lars er seinen Film stets werden lassen runder,
setzt auf darstellerisch' Meister vom Leben gewürgt.

Ein Garten Eden bildet gleichsam ein Ende,
die Schlinge des Lebens erdrosselt unsere Seel',
oh Schicksal du Feindbild vermagst zu nehmen keine Wende,
ein Film er uns ergreift ja stets an Herz sowie an Kehl'!
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am 5. September 2017
Lars von Trier ist zweifellos ein bemerkenswerter Ausnahme-Regisseur, doch nach begeisternden Filmen wie "Melancholia" oder "Dogville" war ich von diesem psychotischen Ultra-Horrorfilm aus dem Jahr 2009 mehr als enttäuscht.

SPOILER enthalten
Der so vielversprechende, emotional überwältigende und tiefgehende Prolog, der den Unfalltod des unbeaufsichtigten Kleinkinds beschreibt, während die Eltern nebenan bei einem Schäferstündchen sind, bleibt einzigartig. Keine nachfolgende Szene kann diese Intensität auch nur annähernd wiederholen. Das weitere Spielgeschehen verliert sich immer mehr in seiner Dialoglastigkeit und lebt von der Darstellung verstörender Bilder, Sexszenen und Gewaltexzessen, verlässt sich ganz auf die Interpretationsfreude des Zuschauers.
Der merkwürdigerweise vom Kindstod unberührt gebliebene Mann (Willem Dafoe), angeblich Psychologe, fährt mit seiner von Angstzuständen und Depressionen gezeichneten, von Selbstvorwürfen geplagten Frau (Charlotte Gainsbourg) in ein Waldhaus namens "Eden", um sie dort zu "therapieren". Doch dieses "Paradies", obwohl doch Vater und Mutter (Adam und Eva) gleichermassen "Schuld" auf sich geladen hatten und vertrieben wurden, erweist sich lediglich als Kreuzgang der Frau.
Als Voyeure nehmen wir an der Selbstzerfleischung der Frau teil, staunen etwas über ihre mitunter etwas seltsame Art der Trauerbewältigung, die in erster Linie Sex als Befreiungsmassnahme von ihren seelischen Qualen in Betracht zieht und erleben die Verwandlung der zunächst demütigen Mutter zur dominanten, psychopathischen, gar vom Teufel besessenen Gewalttäterin. Natürlich mit anschliessender befreiender Hexenverbrennung auf dem Scheiterhaufen...das versteht sich von selbst. Dem Mann schlägt die Bewunderung ob dieses Sieges gegen das Böse entgegen...
"Schlag mich bitte, ich halte das nicht aus" ruft die Frau, doch der Mann belässt es sogar bei ein paar Ohrfeigen...im Grunde fast enttäuschend... da wäre doch im Rahmen dieser Inszenierung eine Reitpeitsche das Mindeste gewesen...
Nietzsche hätte wohl seine wahre Freude an diesem frauenverachtenden Film gehabt.
"Chaos regiert" spricht der Fuchs, der an den eigenen, aus seinem Körper hängenden Fleischfetzen nagt. Ein guter Einfall, der Fuchs. Beschreibt er doch sehr treffend was sich im Kopf des Zuschauers abspielt.

Ich wusste ja, das "Antichrist" nicht einfach werden wird, aber darauf war ich, nicht unbedingt zart besaitet, denn doch nicht vorbereitet
Eine selten gesehene Anhäufung von grausigen Schockmomenten, deren Sinn sich mir trotz aller Anstrengung und Aufmerksamkeit einfach nicht erschliessen wollte. Ebenso konnte ich keine Botschaft im Zertrümmern und Verstümmeln von Genitalien, einem in der Wade verankerten Schleifstein, dem Zerschmettern eines Vogelkopfes, usw. erkennen. Diese "Symbolik" blieb mir verschlossen.
Mein Intellekt wurde hier ganz offensichtlich in seine Schranken verwiesen, oder aber rennt dieser Film einfach nur am guten Geschmack vorbei und tritt genüsslich in des Zuschauers Magengegend

Aber wer wissen möchte, wie Lars von Trier seine Depressionen verarbeitet, dem kann ich "Antichrist" durchaus empfehlen.
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am 10. August 2017
Nach " Antichrist" ist nichts mehr wie es war!
Zumindest wenn der Zuschauer zeitlebens bestimmte Assoziationen, die innerlich im Verlauf des Films erzittern ließen nun auf ewig mit dem nachtschwarzen Filmmonolith verbinden wird. Eicheln, die mit dumpfen Klackern von Bäumen über ein Holzdach kullern , sie werden zum Synonym für ausweglose Angst und erstickende Einsamkeit. Ein moderiges Holzhaus im Dickicht von feuchten Nebelschleiern umhüllt, es wird für immer an " Eden", das Zentrum von psychischer und physischer Zerstörungskraft , von entfesselten Dämonen in uns und in der Natur im tiefen grausamen Märchenwald erinnern und Händels wehmütiges melancholisches Rinaldo, für alle Ewigkeit wird es uns jetzt das Herz für Augenblicke in tiefen Wunden aufreissen, weil es in der Erinnerung mit den bestürzenden Visionen und poesievollen Schmerzenstableaus von " Antichrist" verbunden ist.

Ist Lars von Trier der interessanteste und aufregendste lebende Filmregisseur, einer der uns mit auf bestürzende unvergessliche Seelenwanderungen nimmt, dorthin wo im innersten Labyrinth der Emotionen und des Unterbewusstseins das Unaussprechliche, das urbane, finstere und Unwägbare lauert ? Wer kann nach " Antichrist" und jedem anderen seiner aufwühlenden Innenwanderungen noch daran zweifeln. Ein Film wie ein apokalyptisches Donnergrollen der ungeheuerlichen menschlichen und göttergleichen Erschütterungen.
Gott gibt es ihn überhaupt ? Teufel, ja dich spüren wir und wir ahnen von dem lichtlos unendlichen Universum da draussen und in uns . Fürwahr diese Natur der Welt ist Satans Kirche und in dem ewigen Strudel das Häuflein Mensch, das rettungslos nach einem Ankerpunkt in dem Chaos des Daseins sucht.

Mit hypnotisierenden Schwarz /Weiß Kompositionen beginnt " Antichrist". Die Klänge von Händel , die kunstvolle Montage der einzelnen Eindrücke, sie sind es schon, die bereits in den ersten fünf Minuten fast jedes cineastische Werk in über einem Jahrhundert Filmgeschichte an emotionaler Suggestivkraft in den Schatten stellen.
Was für ein barockes , seelenzerfaserndes und überwältigendes Ende bereits im Anfang. Ein Paar beim Sex. Phallus stösst in Zeitlupe in Vagina , Körper verschlingen sich traumwandlerisch verlangsamt in Exstase. Ein kleines Kind klettert derweil im Nebenzimmer langsam aus seinem Gitterbettchen. Bei der klagenden bittersüssen Melodie von Händels Rinaldo verschmelzen gleichzeitig Mann und Frau in Lust und berauschender Entgrenztheit. Märchenhafter, so dass wir selbst mit grossen Kinderaugen staunen, fielen in diesem Moment noch nie weisse Schneeflocken vor dem Fenster eines Kinderzimmers. Magisch strahlende kleine Kristalle, schwebend vom geheimnisvollen schwarzen Nachthimmel. Zum offenen Fenster zieht es den kleinen Sohn, wie ein kleiner Häwelmann klettert er unbeholfen und neugierig auf den Fensterrahmen, blickt in das Licht des Mondes. Der Abgrund unter ihm so sanft und still, das Strassenpflaster so weich verhüllt von daunenhaftem Schnee und in der feierlichen Trance der Bilder stürzt das Kind aus dem Fenster, während Mutter und Vater sich im Orgasmus verströmen.
In zärtlicher Unausweichlichkeit stürzt mit ihm auch das Leben und die Welt zusammen. Absurdität der parallel montierten Szenen in einer teuflischen Dialektik zwischen einem archaischen Akt der Lust , des Ursprungs, des Leben erschaffens und gleichzeitig dem brutalen Erlöschen eines so zarten kindlichen Herzschlags auf dem schneebedeckten Asphalt der Strasse . Eros ,Vereinigung und Befruchtung contra Thanatos , Trennung und Vernichtung .
Wie weiterleben mit der zu Boden drückenden Schuld, das eigene Kind unbeaufsichtigt gelassen zu haben mit tödlicher Folge während man sich hingab in die Exstase ?
Auf dem Beerdigungszug , suggestiv beklemmend gefilmt aus dem Blickwinkel des kleinen Sarges, stürzt kraftlos die schuldig gewordene nun verwaiste Mutter auf den Gehweg . Der Vater des toten Kindes wird sie aufrichten, wie einst Jesus aufgerichtet wurde und das marternde Kreuz weitertrug bis zur Hinrichtung auf der Schädelstätte...

Nach wenigen Minuten sind wir schon mit allen Sinnen in das finstere, so soghafte Universum des Lars von Trier eingetaucht. Was jetzt folgt ist an schockierender Tiefgründigkeit, komplexer formvollendeter dunkler Faszination nicht zu überbieten. Schauspielerisch nicht und auch nicht in einer zermürbenden, klaustrophobischen Inszenierungskraft, die uns völlig in den Bann schlägt und die in ihrer furchterregenden Schönheit , epischen Grausamkeit und kryptischen Märchenmystik verstört und verzaubert . Wir sind viele und nur die wenigsten unserer Gesichter und inneren Abzweigungen in das Dunkel kennen wir bereits . In den grotesken Bildern von "Antichrist" atmen und flüstern alle Rätsel in uns und der wilden Natur im ewigen, zermürbenden Spiel der Geschlechter. Intuitiv beunruhigende Ahnungen von uralten kosmischen Zusammenhängen wirken in diesem Werk , deren unheilvolle transzendente Macht wir spüren , vor denen wir in feierlicher Ehrfurcht und Angst erzittern, die wir aber als Mensch niemals mit Händen greifen können.
Der Mann ( Harvey Keitel) ist ganz der bodenständige Psychotherapeut und fühlt sich in selbstherrlicher Arroganz berufen, die entsetzlichen seelischen Verwerfungen seiner Frau nach dem Unfalltod des gemeinsamen Kindes alleine auffangen und lindern zu können.
" Du musst den Mut haben in der Situation zu bleiben, die dir Angst macht. Dann wirst du feststellen, dass Angst nicht gefährlich ist", beschwört er die verzweifelt in der Nacht vor Trauer und Hoffnungslosigkeit um sich Schlagende. " Wir gehen zu dem Ort, der dir am meisten Angst macht " .
Die schwer traumatisierte Mutter heilen durch eine abstruse Konfrontationstherapie?
Die Tabletten gegen die tiefe Depression werden in der Toilette heruntergespült. Der Mann, als nüchterner, rationaler Macher, ganz seiner tumben , einfühlungsschwachen, männlichen Geschlechterrolle verpflichtet , der die Situation und die schwache Frau kontrollieren und in einer Radikalkur heilen will und doch so wenig wirklich von dunklen emotionalen Verstrickungen , feinnervigen unterschwelligen Schwingungen in den Sinnen und den (femininen) Seiten der archaischen Natur der Seele versteht.
" Die meiste Angst hatte ich vor einem Jahr in unserem Waldhaus Eden. Dort hörte ich zum ersten Mal das Weinen und Schreien von all den Dingen, die sterben müssen".
Eden, in diese abgelegene Waldhütte wird sich nun das einsame innerlich verbrannte Paar zurückziehen, um die Dämonen der Seele zu heilen.
Welch ein vermessener Trugschluß und die vernichtende Katastrophe ist vorprogrammiert. " Szenen einer Ehe" als seelenzerfleischender Alptraum , der den Atem stocken lässt, in dem Wirklichkeit, archaische Legenden, Paranoia und Wahnsinn verschwimmen.
" Das Chaos regiert", wird ein sprechender Fuchs im Fabelwald mit hochgezogenen Lefzen sagen. Die drei Bettler , mythische schicksalshafte Wesen ähnlich den drei Reitern der Apokalypse werden sich in den Zeichen einer bedrohlichen Natur ankündigen und am Ende ist sie da, wie ein alttestamentarischer Sturm aus Blut und Vernichtung, die Hölle aus Selbstverstümmelung, Hass und Qual.

"Antichrist" ist bestürzende, grotesk zermürbende Partnerschaftshölle , die sich in ausuferndem Grauen entlädt. Triers Opus Magnum ist in seinem unbeschreiblichen Facettenreichtum , in seinen brillanten Metaphern, Anspielungen und Symbolen vor allem auch ein erstickendes, nervenzerreissendes und explizites Horrordrama, das tief in uns gärt und wühlt und zu dem jeder seinen eigenen Zugang finden wird, wenn er sich völlig den schauerpoetischen Martyrienbildern ergibt.
Die Natur des Bösen oder das Böse und urbane Wilde in der Natur ist allgegenwärtig, und Mann und Frau letztendlich zwei Raubtiere ,die mit reissenden Zähnen und Klauen , um die Vormachtsstellung , das Überleben kämpfen . Mehr und mehr verwischen Trugbild und Wirklichkeit, Überlieferung und finsterer Naturglauben vermengen sich mit destruktiver psychologischer Abgründigkeit. Sprechende Tiere, uralte Überlieferungen von Hexen und Hexenverfolgung. Draussen vor der Hütte eine schwere , giftgrün satte, undurchdringliche Naturidylle hinter der die Dimension des Horrors lauert. Erlösung ist nicht vorgesehen. In einer Welt in der kleine Kinder mit zerschmetterndem Schädel auf dem Asphalt liegen, muss der Satan regieren und Dämonenkult ist nicht weit.
Leicht nervös, fast unmerklich zittert oft der Bildausschnitt, denn labil und brüchig ist das, was wir glauben als Realität zu erkennen.
" Gut und böse haben nichts mit Therapie zu tun" sagt der Mann einmal. Dummes Gutmenschen - Therapeutengeschwafel. Denn was, wenn es das Böse als elementare Ur-Macht wirklich gibt ? Was wenn die Hexenverbrennungen aus Sicht des naturentfremdeten Mannes berechtigter Selbstschutz waren, weil die archaische originäre Wucht des ewig Weiblichen als wilde ungebändigte Leben spendende und Leben nehmende Allmacht der Mutter (!) Natur existiert, der die Männlichkeit in ihrer stumpfen Abkehr von allem spirituellen und dem maskulin verblendeten Glauben an Fortschritt und Rationalität in finaler Konfrontation nichts entgegenzusetzen hat ?

Der Mann, der glaubte sich über die Psyche der Frau altklug erheben zu können, und die Geheimnisse der weiblichen, den Naturelementen verbundenen Psyche in schlaue vorgefertige Therapieformeln packen zu können; er wird lernen müssen. Auf bitterste, schockierendste Weise wird er auf den nackten Überlebenswillen reduziert sein , wie ein Vieh. Erde zu Erde und Fleisch zu Fleisch. Ein Stück reissendes Tier mit Instinkten und Trieben, das der Mensch im Kern nun einmal ist , und was vergessen scheint in den arroganten Bestrebungen von Psychotherapie in einer vordergründig erfolgreichen Domestizierung in den Korsetts der Zivilisation.
Von seiner eigentlichen Natur entfernter Mann, ihm gegenüber die Frau , für immer viel feinnerviger verbunden mit selbiger und der Teufel als Ausdruck des Chaos der Natur, Herrscher über Fressen und Gefressen werden, Ausdruck des Irrationalen, der Anarchie. Der Antichrist, ist er zu finden in der unberechenbaren , viel intuitiveren weiblichen Natur ? Bis in die griechische Mythologie könnte man die Janusköpfigkeit der Frau als Schicksalsgöttin sowohl Schöpferin als auch Vernichterin zurück verfolgen. Allein schon durch die Fähigkeit gebären zu können und den Monatszyklus ist sie viel mehr Teil bilogischer Naturprozesse. Demgegenüber steht die Angst der Männer, die nicht willens oder fähig sind von diesem femininen Wissen zu partizipieren, weil sie Macht und Kontrolle verlören und deshalb diese Urkraft von Natur, weiblicher Sexualität, weiblicher Intuition seit Jahrhunderten in die Schranken weisen wollen. Diese Thesen so geschickt und hintersinnig in eine mythologisch, dunkle Horrorfabel zu packen , macht unter anderem " Antichrist" zu einem wirklich ernsthaft durchdachten emanzipierten Werk.
Doch Trier glaubt nicht an eine Neuordnung raus aus dem zerstörerischen Geschlechterkrieg. Ganz im Gegenteil, womöglich ist alles genauso im ewigen Kreislauf des Bösen vorherbestimmt. Am Ende wird sie brennen, die Hexe und der Mann, der den Scheiterhaufen entzündet , hat seine gesamten wohlgeordneten, so aufgeklärten und fortschrittlichen Lebensüberzeugungen verloren. Ein wildes , verwundetes , impotent geschlagenes Tier ist er nun, das sich von Wurzeln und Beeren ernährt. Fast höhnisch blickt der Film auf den derart qualvoll zur Natur Bekehrten.
Lars von Trier schlägt in diesem Kammerspiel der Eigen- und Fremdzerfleischung radikale , finstere und auch überaus gallige Töne an.
Womöglich ist der immer als Frauenhasser ( völlig unverständlich für mich ) verschrieene Regisseur viel mehr wirklicher (!) Frauenversteher, als viele meinen und dennoch ist die wahre funkelnde Grösse von " Antichrist" ,dass man all dies so sehen KANN, aber auch jede andere Deutung möglich ist. Das macht ein wahres Meisterwerk aus.

Schmerz, Verzweifelung und Gram , so heissen in der Aufschrift drei Spielzeugfiguren, die zu anfang auf dem Tisch des kleinen Jungen stehen, der so tragisch sterben muß. Die Synonyme finden sich wieder in den drei Bettlern, die sowohl als Sternenkonstellation wie auch als Tiere aus dem Fabelreich den Tod verheißen. Unfassbar in wie vielen aufregenden und unheilvollen Denkebenen sich " Antichrist" verknüpfen lässt. Surreal und verstörend, sodaß es uns die Kehle vor Beklommenheit und Irritation zuschnürt ,werden Angstzustände, dunkle Ebenen von Sexualität, verstecktem und offenem Sadismus und Masochismus in hypnotischer Bild-und Tondramaturgie bildhaft gemacht.
Draussen im dunklen Wald ertönt dazu das Wehklagen eines Säuglings und aus einem riesigen Holzstumpf unter dem die nackten Körper lustvoll keuchend verschmelzen, ragen in Fieberträumen bleiche Körperteile von Leichen.
" Antichrist" wird zu einem furchterregenden , archaischen Amoklauf der Geschlechter. Allein im Wald, da gibt es nur noch du oder ich, im Todesringen Mann/ Frau . Es zählt ausschließlich das Überleben und Vernichten, Macht oder Ohnmacht des anderen. Unüberbrückbar sind die Unterschiede zwischen Adam und Eva geworden, oder waren sie es zu allen Zeiten ? Schockierend wie Trier Kastratationsängste und Selbstbestrafung auch durch Verstümmelung der Geschlechtsorgane hier zu einem unbeschreiblich grausamen, lyrischen Todescreszendo vereint. Menschheitsdämmerung ; Friedrich Nietzsche trifft auf De Sade in blutbesudeltem Grand Guignol Mysterienspiel.
Der Mann, der die Ordnung und das Funktionieren der Partnerin wieder herstellen wollte , er war sich der Gefahr nicht bewusst, die in Natur und Frau erweckt werden kann.

" Antichrist" ist ein virtuoser, expliziter und unheilvoller Ausnahmefilm, der das Denken und Fühlen noch tagelang beschäftigt. Harvey Keitel und Charlotte Gainsbourgh in einer schauspielerischen Tour de Force, die sprachlos macht. " Antichrist" beschreibt in erster Linie weder ein Trauma noch die Stadien einer Depression, sondern Trier scheint mit " Antichrist" die Bösartigkeit und Destruktivität der gesamten menschlichen Schöpfungsgeschichte im Blick zu haben. " Antichrist" wirkt wie ein biblischer Sündenfall . Geburt und Tod, Vertrauen, Kontrolle und Zivilisation , alle Regeln, Formeln und Sicherheiten sind ausser Kraft gesetzt. Was bleibt ist das Wilde, Dunkle, Organische, Widersprüchliche, Naturmächtige in schauerpoetischer Faszinationskraft , die in Endlosschleifen zur Eigeninterpretation einlädt in einem dunkel verführerischen Meisterwerk, das alle Sinne berauscht. Wie schon anfangs erwähnt , man wird Händel anders hören nach diesem Film und auch der Wald, als Kultstätte des Verborgenen und Unterbewussten wird uns noch lange erschaudern lassen.
Lars von Trier lädt uns in sein Seelenlabyrinth und wir folgen gebannt in die Dunkelheit. Wo es uns hinführt , das ist offen , denn bei Gott oder dem Satan, derlei überwältigendes Sinnenkino sah man selten, das in derart dichter Atmosphäre mit zittrigen Knien schlussendlich aus dem Sitz wanken lässt. " Antichrist " ist dunkel schimmernde Kinomagie für die Ewigkeit.
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am 4. August 2017
Nun was soll man sagen ... mir fehlen, nach diesen 100 Minuten die Worte.

Lars von Trier hat hier ein Kammerspiel für 2 Darsteller inszeniert, das sich endlich mal wieder die nötige Zeit für die Figuren nimmt. Das was von so vielen als langweilig empfunden wird, ist nichts anderes als eine Errungenschaft von Hollywood. Schnelle Schnitte, austauschbare Charaktere und schlechte, alles erklärende Dialoge. Nichts anderes wird jeden Tag produziert.
All das sucht man in Antichrist (Gott sei Dank) vergebens. Trier nimmt sich Zeit für seine 2 namenlosen Protagonisten. Und das obwohl Zeit in unserer Gesellschaft mehr und mehr zur Ressource und zum Luxusgut verkommt. Viel zu selten nimmt man sich Zeit für sich oder einen anderen Menschen, dabei macht gerade das den Menschen und das Leben aus.
Durch dieses Mittel und die Arbeit mit assoziativen Bildern schafft es Trier eine Geschichte zu erzählen, die einen auf sich selbst zurückwirft und mit der Bewertung alleine lässt.

Wieso genau nicht verstehen von den meisten Menschen immer zu einer schlechten Bewertung eines Films führt werde ich nie verstehen. Mir bleiben auch einige Fragezeichen, aber genau das ist doch das spannende an einem Film und sorgt doch dafür das man nachdenkt. Viel zu oft wird einem das abgenommen.

Was ist hier gut und was böse?
Der Therapeut der seine Frau von der Trauer über den Verlust des Sohnes heilen will? Die Frau, die an Depressionen leidet und sich im Zuge der Konfrontationstherapie in das Thema ihrer Desertation reinsteigert und schlussendlich an der (nicht) Bewältigung der ganzen Situation zerbricht, sich selbst die Schuld gibt und alles was weiblich (böse?) an ihr ist auslöschen will?

All das sind Fragen, die sich mir gestellt haben, aber nicht von Trier beantwortet werden. Und so begibt man sich, wenn man sich den darauf einlassen will, selber ein Stück in sich rein.

Ein Kritikpunkt, den man in den Bewertungen öfters zu lesen bekommt ist die pure Darstellung von Gewalt. Und auch wenn ich sonst ein Freund der Zeichenhaftigkeit bin, so macht genau dieser rohe Umgang damit die Figuren so stark. Plötzlich sieht man das animalische. Immer stärker werden diese 2 Menschen die sich in den Wald zurückziehen ein Teil der Natur und werden auf das ursprüngliche zurückgeworfen auf das Tier im Menschen.

Bei all den Bildern, darf man nicht die 2 grandiosen Hauptdarsteller vergessen. Dafoe und Gainsbourg spielen differenziert. Mal verletzlich, mal animalisch, mal liebevoll. Ein auf und ab. Und nur bei dem bloßen Gedanken die Abgründe dieser Frau zu erfassen und sich darin fallen zu lassen, kann ich nur sagen Hut ab!

Fazit:
Ein Film abseits des Mainstreams, der durch grandiose, assoziative Bilder besticht und versucht die Gedanken einer depressiven Frau zu erfassen. Ganz klar nichts für schwache Nerven. Der Film ist keine leichte Kost und wohl eher nichts für einen Samstagnachmittag mit der Familie. Aber wer sich darauf einlässt und nicht abschrecken lässt, der wird einen Film erleben der sich Zeit lässt und endlich mal wieder einen Schritt in Richtung Kunst wagt und nicht nur zum Popcorn. Denn eine Sache ist sicher, seinen Kopf ausschalten kann währenddessen und auch danach nicht.
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am 19. Januar 2013
Den Film, der zu Beginn langatmig ist, ist keine Pflichübung für Horrorfans. Betreut der Mann seine Frau für die Trauer des verlorenen Sohnes mit sehr viel Elan und Zuneigung, wird sie später zur Sadistin. Mißhandlungen jeglicher Art. Dafür bezahlt sie zu Recht mit ihrem Leben. Die 2. Hälfte des Films ist durchaus sehenswert. Alles spielt sich im Wald und in Einsamkeit ab.
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am 9. Dezember 2016
verstörend...ist das einzige wort dass den film am besten beschreibt. irgendwie fesselnd, konnte ich den film nicht ausmachen, allerdings ist das wirklich kein "normaler" film. sehr ungeschminkt, brutal, direkt und schockierend...
definitiv mal was anderes aber nichts für schwache nerven oder was zum abschalten...
filmisch sehr gut gemacht, bin ich mir über den rest nicht sicher...jetzt brauche ich erstmal was seichtes...
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am 1. Januar 2017
Lars von Trier hat einen genialen Film gemacht , geniale Schauspieler großartig Bilder aber was will mir der Film sagen ...vielleicht verstehe ich denn Film auch nicht unterm Strich hatte die Frau verlustängste - verstörende aber sehenswert
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