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am 9. Oktober 2016
Wer Geschmack an purer Energie durch "Stromgitarren" und expressionistischem Gesang hat, ist sehr gut mit Raw Power bedient. Iggy singt selten, schreit und jauchzt, stöhnt und gurrt, ein absolut einzigartiges Vokalerlebnis, das direkt unter die Haut geht.
Das Bild des Leoparden, der Raubkatze passt hundert prozentig zu Iggys Ausdruck: Wild and free and dangerous...
Die Band spielt grandios und ihrer Zeit soweit voraus, dass die Platte jederzeit erscheinen könnte - es haftet ihr absolut nichts "oldiehaftes" an.
Der Mix ist destroyed, aber das passt eher als das es schadet. Garagenmix halt...
Eine der besten Alben der Rockmusik und extrem in vielerlei Hinsichten.
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am 28. April 2018
Der rauhe und laute Übungsraum-Mix ist ist ein gelungenes Korrektiv zur weichgespülten Fahrstuhlsauce modernerer Zeiten. Keine Homöopathie, sondern richtiger Stoff. Vom Feinsten. Iggy gibt alles. Wie bei Mitörhead pfeifen alle am Limit des letzten Loches. Klingt auf guten Anlagen gut.
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am 18. März 2014
„Raw Power“ - Zweifellos ein Album, das längst zur Legende geworden ist. Und mit jedem Jahrzehnt, welches seit seinem Erscheinen vergangen ist, scheint die Legende größer zu werden.

Und womit? Mit Recht!

Jeder Liebhaber von dreckiger, unbändiger Hard Rock- und/oder Punkmusik wird dieses Werk lieben. Es ist zu ultimativ um altern zu können. Der Albumtitel fasst hier wirklich zusammen, was man auf dem Tonträger zu hören bekommt.

Aber ich möchte darauf hinweisen, das es mindestens drei Fassungen zu diesem Album gibt.

Zunächst gibt es die von David Bowie abgemischte Version, in der das Album 1973 ursprünglich erschienen ist. Bowie hatte der eigentlich schon aufgelösten Band einen neuen Plattenvertrag vermittelt und trat als Produzent auf. Die Überlieferung besagt, dass die zunehmend dem Drogenchaos frönenden Stooges eine Abmischung bei Bowie abgeliefert hatten, die Bowie sich so nicht traute, der Plattenfirma zu präsentieren (Das gar nicht mal so kleine Produktionsbudget war wohl nicht heraus hörbar). Also mischte Bowie das vorgefundene Material neu ab. Dies führte dazu, dass David Bowie häufig vorgeworfen wurde, dass er den radikalen Ursprungs-Sound glattgebügelt hätte. So drastisch kann jedoch seine Überarbeitung nicht gewesen sein, schließlich ist es ja eben diese Abmischung, die so viele Bands später beeinflusst hatte. Es ist zumindest die klanglich beste Version, in der die einzelnen Instrumente am deutlichsten heraus hörbar sind. Und sie ist noch immer gnadenlos Raw Power.

Ende der Neunziger hat Iggy Pop selbst noch einmal an dem Material Hand angelegt. Ganz offensichtlich mit der Absicht, die Raw Power ins absolute Maximum zu steigern. Er hat die Regler tief in den roten Bereich hochgedreht und im Grunde die Aufnahme völlig übersteuert. Dabei hat er wahrscheinlich ganz neben bei auch den „loudness-war“ im Handstreich gewonnen.
Klingt zwar negativ, aber das Ergebnis rockt trotzdem. Ein wirklicher Schädelsprenger-Mix.

Die dritte Version ist auf dem Label Bomp records erschienen und – aufgepasst! - nennt sich „Rough Power“.
Bomp records hat hier verschiedene Song-Versionen zusammengetragen, die das Original-Material vor der Bowie-Bearbeitung sein sollen. Vom Klang her kann das auch gut sein. Klingt schon sehr nach Garage und wenig nach Studio. Auch diese Versionen sind gut. Aber die zuvor genannten Abmischungen finde ich besser.

Nun zur Wertung:

Bowie-Mix: 5 Sterne

Iggy-Mix: 5 Sterne

Rough Power: 5 Sterne

Ich persönlich brauche alle drei Versionen. Wer sich aber erst mal nur eine Version zulegen will, dem empfehle ich, mit dem Bowie-Mix zu starten. Die nennt sich „Raw Power (Legacy Edition)“ und beinhaltet zwei CD's. Das Album Raw Power auf Disc 1 und ein Konzert aus dem Jahr 1973 auf Disc 2.
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am 20. Dezember 2011
Zu den legendären Platten der Musikgeschichte gehört garantiert Raw Power von The Stooges. Das Album aus dem Jahr 1973 ist in jeder Hinsicht ein Meilenstein der Punk-Bewegung der 70er Jahre. Viele meinen, dass das Phänomen Punk eine britische Geburt ist, doch dem ist nicht ganz so. Amerikanische Bands wie: Ramones, New York Dolls, Dead Boys und eben The Stooges waren die Punksbands schlechthin. In legendären Clubs in NYC, wie dem CBGB`s, waren sie anzutreffen. Langer Rede, kurzer Sinn, dieses Album darf in keiner Sammlung fehlen.
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am 25. November 2012
Ich habe Iggy und seine Mannen 2012 live gesehen und war sofort infisziert von der Raw Power dieser Combo, obwohl alle schon weit jenseits der 60 sind. Also musste ich mir diese Scheibe zu legen, zudem in diese superb aufgemachten Fassung mit Live-Konzert von 1973. Da gab es Punk eigentlich noch nicht, trotzdem bolzt und strotzt das ganze Album vor Kraft udn Energie.
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am 3. Oktober 2016
Raw Power könnte ein wirklicher Knaller sein, was das Songwriting angeht. Wo FunHouse mitunter ein klein wenig gekünstelt wirkt, finden die Songs auf Raw Power wieder zum ursprünglichen, spontan wirkenden Stil der Stooges zurück.
Leider, leider ist die Aufnahme dieses Albums so grottenschlecht, dass einem auch mit viel Wohlwollen die Lust am Hören schnell vergehen kann. Die Gewichtung der Instrumente ist überhaupt nicht ausbalanciert, an sich tolle Soli klingen häufig verzerrt und übersteuert.
Garangenpunkrock in Ehren, aber das klingt sogar für eine Garage noch erbärmlich.
Die schlechte Bewertung bezieht sich daher auf die Tonqualität, nicht auf die Songs der Stooges. Weil diese selbst bei schlechter Abmischung immer noch eine Menge Emotionen transportieren, gibt es noch zwei Sterne.
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am 16. Juni 2017
5 Sterne und 5 Cookies vom Herr Koch für ein sehr energetisch hochwertiges Album. Eines der besten Rockalben, die ich je gehört habe.
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am 9. August 2009
Nach dem Rock'n'Roll Klassiker Debüt "The Stooges", das mit "1969", "I Wanna Be Your Dog" oder "No Fun" schon echte Rocker hatte, insgesamt aber doch eher düster und rumpelnd war, kam mit "Fun House" DAS erste Meisterwerk der Stooges!
"Down On The Street", "Dirt", das unglaubliche "1970" oder "Fun House" mit dem vielleicht explosivsten Saxophon der Rockgeschichte (mit X-Ray-Spex)!

Aber danach kam alles anders. Die Stooges hießen jetzt Iggy & The Stooges und Ron Asheton musste sich mit dem Bass zufrieden geben, denn James Williamson übernahm jetzt die Leadgitarre, die das ganze Album bestimmt! Das Gitarrenspiel ist so laut und wild, dass es an einem nur so vorbei donnert! Und wieder mal ein Iggy, der einfach alles gibt: böse, laut, kreischend und verrückt in "Your Pretty Face Is Going To Hell", "Shake Appeal" oder "Raw Power", aber auch genial groovy und gelassen in "Gimme Danger", total verstörend und mit Tiergeräuschen (?) in "Penetration" oder fast schon zurückhaltend in "I Need Somebody", wo er sich gegen Ende dann doch nicht zusammenreißen kann und einfach nur Feuer speit!
Der "Death Trip" fasst dann alles zusammen und stellt klar woher Iggy diesen Wahnsinn nimmt!
Das Ganze von David Bowie produziert und er war es auch der Iggy Pop danach noch weiterhin am Leben hielt!

The Stooges, also alles in allem Rock'n'Roll / Prä-Punk, wie auch immer man es nennen will, auf jeden Fall echt, unberechenbar und mit den drei ersten Alben (The Weirdness, geschenkt, solide, ok) wegweisend, unsterblich und immer anders!

Search & Destroy!
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TOP 1000 REZENSENTam 11. November 2008
Eine bereits in Auflösung begriffene selbstzerstörische, von unglaublicher Wut getriebene Band, nimmt hier den Punk nicht nur bereits voraus, sondern stellt mit diesem Album alles in Schatten was in den Jahren 1976 - 1978 in diesem Genre veröffentlicht werden sollte.

Gitarrist James Williamson würgt seine Gitarre mit einer Rohkraft die man so seither kaum mehr gehört hat, und die Asheton Brüder bilden kongenial das apokalyptische Rückgrat zu diesem Wutausbruch. Iggy selbst klingt so kraftvoll wie nie wieder davor oder danach, und bei den vocals zu ,Your Pretty Face...' und ,Penetration' kann man es als zartbesaitetes Gemüt auch schon mal mit der Angst zu tun bekommen. Und gerade bei letzterem song, nimmt das tragende Riff auch schon viel vom Metal der in den späteren Jahren noch kommen sollte vorweg; den Blues kann man dreckiger und kraftvoller als auf ,I Need Somebody' nicht spielen. ,Search And Destroy' und das Titelstück sind ohnehin Klassiker die zurecht von Punk Fans und Metal Fans gleichermaßen geschätzt werden. Fast nachdenklich nimmt sich ,Gimme Danger' aus, und es klingt so, als ob Iggy kurz überlegt, persönlich doch den Weg der Normalität in Betracht zu ziehen, bevor er sich mit ,Your Pretty Face Is Going To Hell' voller Haß in den Abgrund stürzt.

Weder die handwerklichen Fähigkeiten der Akteure, noch der Mix dieser Platte enstprechen auch nur annähernd irgenwelchen Standards, aber genau deswegen klingt dieses Album auch so angsteinflössend. Bowie, der das Album damals abmischte und der hauptverantwortlich dafür ist, daß es überhaupt aufgenommen wurde, wußte, daß man diese Rohkraft (einen treffenderenden Titel für dieses Album könnte man nicht finden) unmöglich mit einem sauberen Klang einfangen kann, und deswegen ist dieses ständige Übersteuern der Instrumente und der schlammige Sound für dieses Album genauso wichtig wie Iggy's Stimme, die klingt als ob er gerade mit Reissnägeln gurgeln würde. Das Remastering ist übrigens exzellent, denn es macht den Klang dieses Album Gottseidank nicht transparenter, sondern nur druckvoller - genauso so wie es sich seinerzeit wohl im Studio angehört haben muß.

Ein furchteinflössendes Album von drei orientierungslos Getriebenen, zornigen Männern und gleichzeitg eines der emotionalsten Alben der gesamten Rockgeschichte. Metallicas ,St. Anger' nimmt sich dagegen aus wie eine Kinderjause.
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am 27. November 1999
Iggy Pop ist ja nun ganz bestimmt kein 0815 Musiker, dafür ist er zu experimentierfreudig. Und diese Scheibe aus seiner Zeit mit den Stooges beweist das auf sehr eindrucksvolle Weise. Einzelne Titel sind (nur) schräg (und - früher haben wir gesagt schrabbelig - was nicht abwertend gemeint ist!). Aber gerade das ist eben Iggy Pop. Nicht gerade und einfach sondern laut und schmutzig - Punk? Ja, ich denke, so könnte man diese Musik nennen. Das dies aber nicht langweilig wird, beweisen Titel wie "Your pretty face is going to hell" oder "Shake appeal" - und dann findet sich plötzlich ein Stück wie "I need somebody", welches man schon fast als Pop-Song ansehen könnte ...
Eben wirklich schön abwechslungsreich - sone Musik macht Spaß!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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