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am 4. Juli 2011
Der Foveon Sensor nimmt bekanntlich alle natürlchen Farben (RGB) gleichzeitig pro Pixel auf. Das Ergebnis und zugleich Hauptargument für meine Freude: Die Bilder haben einen ganz eigenen Look. Ob sie wirklich eine 'Dreidimensionalität' erhalten, wie SIGMA es gerne propagiert, sei dahin gestellt. Aber knackig, voller Details und farbdifferenziert sind sie ohne Zweifel.

Sie ist eigenwillig, schießt in Sachen Lichtmessung gerne über das Ziel hinaus, aber das weiß man bald und regelt in Situationen, in denen der hell-dunkel-Kontrast hoch ist, eben etwas herunter. Man nähert sich eben langsam an. Mit den beiden Wahlrädern an der oberen Seite des body sind alle wesentlichen Einstellungen (auch Belichtungsreihe und bulp) sehr schnell und bequem erreichbar. Das kommt gelegen, wenn man wie ich von einem Motiv gerne auch noch ein HDR-Image machen möchte.

Gerade in schwarz-weiß und HDR bekommen die Fotos, dank des hohen Kontrastumfangs noch einmal eine neue Dimension und auch hier schlägt sich die SD15 ganz ordentlich. Das heiser wischende Verschlussgeräusch lässt einen alten Canonisten erst einmal aufhorchen, ist aber durchaus angenehm.

Probleme hat die Gute aber offebar mit der Blitz-Synchronisation. Das sollte eigentlich nicht sein, zumal ich einen SIGMA Aufsteckblitz (530 DG ST) verwende. Und dennoch ' der externe Blitz schießt zu oft in wilden Lichtmengen um sich, die dann in heillosen Überbelichtungen enden. Tadel Tadel!

Das Kit-Objektiv ist nicht der Hammer. Es weist Unschärfen am unteren und am oberen Ende des Brennweitenbereichs auf. Außerdem scheint der AF dieser Linse ebenfalls die eine oder andere Kommunikationsstörung zu haben. Vor allem bei kontrastarmen oder sehr hellen Motiven pumpt er zu lange. Auch vom Bildstabilisator sollte man keine Wunder erwarten.

Warum kann ich sie dann nicht aus der Hand legen? Das hat wohl mehrere Gründe. Zum einen ist sie neu' da will man gerade eine so herausfordernde Kamera doch gerne schnell und gründlich kennen lernen. Andererseits liefert sie bei richtiger Handhabung sehr schöne Fotos, die man sich nur ungern entgegen lassen will.

Ach ja, die 14 MP Legende: SIGMA summiert die rund 4,6 Mega Pixel pro Foveon-Sensor-Schicht zu eben diesen 14 MP, weil sich das doch viel besser anhört. Es bleiben am Ende aber eben doch nur rund 5 übrig, diese sind aber vollkommen ausreichend, um die Ergebnisse für den Hausgebrauch auszudrucken.

Außerdem bietet die SIGMA eigene Entwicklungssoftware SIGMA Photo Pro 4.2 die Möglichkeit 16 BIT TIFF Dateien in doppelter Größe zu erzeugen und auch diese sehen in 100% Ansicht nicht übel aus. Es ist aber eben immer ein größerer Aufwand. Wer gerne an den Reglern schraubt und meint, dass nach dem Shooting das Fotografieren noch lange nicht vorbei ist, wird an den exotischen X3F RAW Bilder aber seine wahre Freude haben, denn das SIGMA Programm lässt auch nachträglich viele Manipulationen hin zum Besseren zu.
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66 Kommentare| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Oktober 2010
Als Eigentümer der SIGMA SD-Reihe war es keine Frage, ob ich mir die SD15 kaufen werde. Das bestehende Equipment wurde gerade durch die SD15 zum ersten Mal überraschend positiv aufgewertet. Der Vergleich zur fast baugleichen SD14 ist größer als gedacht. Der Bildprozessor schafft im Zusammenspiel mit dem größeren Pufferspeicher einen kleinen, aber wichtigen Sprung nach vorn.

Das verringerte Rauschverhältnis bei ISO-Werten von 400-1600 entspricht dem, was ich von einer Überarbeitung der SD14 erwarten würde. Die gestiegene Verarbeitungsgeschwindigkeit der Daten lädt dazu ein, doch ein paar mehr Fotos in spannenden Momenten zu machen, um diese ganz sicher festzuhalten.
Der überarbeitete, schnellere Autofokus, die stark verbesserte Akkulaufzeit (2 Akkus ~ 1600 Fotos), die Neuanordnung der Bedienungselemente, der größere Pufferspeicher, das verbesserte Rauschverhältnis, das SD-Kartenformat (SDHC 4-32 GB, Class 4-10), das größere Display mit höherer Auflösung und die kleinen feinen Einstellungen via Firmware sind die verbesserten, positiven Eigenschaften gegenüber ihren Vorgängern.

Eines muss ich jedoch grundsätzlich auch bei dieser Kamera von SIGMA sagen; Für weniger ambitionierte Hobbyfotografen ist die SIGMA SD15 keine Einfache. Man muss sich mit der Thematik "Fotografie" gezielt auseinander setzen und in gute Objektive (z.B. 24-70mm f/2,8 +70-200mm f/2,8) investieren. Es gibt keine Motivprogramme, keine Hilfen seitens des Systems. Dafür kann man sich jedoch kreativ betätigen, ohne über lästige Funktionen zu stolpern. Die Bedienung ist einfach, wenngleich man über die erwähnte Thematik mehr wissen sollte.
Die SD15 ist eine Spiegelreflexkamera, keine Point-and-Shoot "Digi-Knipse"!

Mein Fazit: Die kleinen Schwächen, die jedes Kamerasystem irgendwo hat, geben ernsthaften bzw. ambitionierten Fotografen keinen Grund zur Sorge.
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am 23. Mai 2014
... oder: der Wolf im Schafspelz?

Ich habe jetzt mehrere Fotografie-Welten kennengelernt: Minolta, Nikon, Canon, Fuji, Handykameras und jetzt auch noch die Sigma SD15. Neben aktuell der Canon 550D und einer S110, die ich häufig nutze, habe ich als Neuzugang die Sigma SD15 seit April 2014. Und was soll ich sagen?

Nach wenigen Bildern ist diese Kamera bereits Faszination pur: die Kamera fordert den Bediener ohne wenn und aber zum Nachdenken und Handeln auf, Szeneprogramme und Superautomatiken gibt es keine. Die SD15 ist rein zum durchdachten Fotografieren da. Und belohnt dann mit Bildern, die von anderen Kameras so einfach tatsächlich nicht erzeugt werden. Mir hat bei der gesamten Konkurrenz immer wieder dieser leichte Grauschleier missfallen, der auf den Fotos der Digitalkameras typischerweise zu finden ist und erst in der Nachbearbeitung erträglicher wird. Sowohl bei der analogen Fotografie als auch bei der digitalen Sigma SD15 stelle ich diesen Grauschleier nicht fest. Die Bilder wirken irgendwie schärfer und natürlicher.

Bei Portraits ist jede Falte da, wo sie hingehört und ist nicht glattgebügelt. Das kann man ja in der Bildbearbeitung anschließend erledigen. Die Makros von Blüten sind leuchtender und schärfer in der Abbildung und zeigen mehr Tiefe. Aber das ist es wohl, was man dem Foveon Sensor nachsagt: mehr Tiefe zu bringen und die komplette Farbinformation zu haben, keine interpolierte, wie bei anderen Sensoren.

Die ISO-Empfindlichkeit sollte man tunlichst bei 100 bis maximal 400 einstellen, alles was darüber ist, ist eher unbrauchbar. Auch wichtig: nur im RAW Format fotografieren. Erst dann gibt es den AHA-Effekt. In RAW entwickelte Fotos wirken deutlich plastischer, lebendiger, haben die richtigen Farben und einen hohen Dynamikumfang.
Bei beiden Canons habe ich ebenfalls Fotos in deren RAW-Format entwickelt und die Ergebnisse sind auch schön, aber anders. Der plastische Eindruck fehlt, die Farben sind auch weniger überzeugend. Jpegs aus den Canons sind grundsätzlich viel besser, als aus der SD15. Aber aus RAW entwickelte und in Jpeg konvertierte Bilder aus der SD15 sind wiederum besser, als die von Canon oder Fuji. Und das, obwohl die Auflösung der Canons und der Fuji X100 soviel größer sein sollen.

Die Sigma SD15 benötigt gute Objektive, um ihre Stärke, den Mikrokontrast und die deutliche Schärfe voll auszuspielen. Und sie benötigt Licht, damit die Fotos rauschfrei, knackscharf und brilliant werden. Sie benötigt auch Zeit, weil die Bilder tunlichst in RAW aufgenommen werden sollten. JPEGS kann die Konkurrenz besser. Auch die Schwächen bei der Lichtempfindlichkeit bringen die Kamera bei manchen Situationen an ihre Grenzen. Aber mal ehrlich: analoge Filme waren auch nur bis ISO 400 wirklich gut, oder? Und der Sensor kommt mit dem richtigen Objektiv tatsächlich an die Qualitäten eines Filmes heran.

Mein Fazit: die Fotos aus der Sigma sind es mir wert, vorher über die Bildgestaltung nachzudenken und anschließend die Fotos aus dem RAW Format in der Software zu entwickeln und damit weiter zu gestalten. Und das ist doch mal was, oder? Wenn mir diese Kamera gestohlen würde, würde ich sie wieder kaufen, wobei ich dann dem Nachfolger SD1 Merrill wohl doch den Vorzug geben würde, denn dort sind einige Schwächen der SD15 verbessert worden. Eines ist jedoch sicher: nie wieder ohne Foveon Sensor!

Nachtrag vom 29.8.2014: nach mehr als 2000 Fotos, viele davon nicht einfach nur "geknipst", bin ich immer mehr zu der Überzeugung gekommen, dass Sigma mit dieser Kamera und den ausgezeichneten Objektiven sehr vieles sehr richtig gemacht hat. Entschleunigtes Fotografieren mit der SD15 ist befriedigender, als hektische Knipserei mit anderen Kameras, die einem das Denken abnehmen. Die Ergebnisse sind auch nach mehreren Monaten so, dass sie nicht einfach in der Versenkung der Festplatte verschwinden, sondern als ausgedruckte Fotos oder auf dem LED Bilderrahmen immer wieder betrachtet werden, ohne langweilig zu wirken. Das ist sehr subjektiv, aber genau so erlebe ich das.

Nachtrag vom 05.03.2015: mit der aktuellen Version PhotoPro 6.2 ist es einfacher, schneller und intuitiver geworden, die RAW Bilder und Jpegs der Sigma zu bearbeiten. Wenn alte RAW Dateien im aktuellen Programm noch einmal bearbeitet werden, dann ist das Ergebnis besser, als aus dem alten PhotoPro 5. Es lohnt sich also, die eigene Bibliothek nach interessanten Bildern zu durchforsten und gegebenenfalls noch einmal neu zu entwickeln. Die exportierten Jpegs sind jedenfalls erstklassig und auch auf einem 4K Bildschirm eine Augenweide. Noch ein Nachtrag zur SD15: ich habe inzwischen einen PowerGrip PG21 an der SD15 (gibt es auch hier bei Amazon) und kann damit ungefähr 1600 - 1700 Bilder aufnehmen, bis die Akkus neu geladen werden müssen. Angenehm ist auch das Gewicht dieser Kombi, da die Kamera mit Objektiv insgesamt ruhiger gehalten werden kann. Das kommt der Schärfe der Aufnahmen zugute.
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am 28. März 2016
Mein Vor-Rezensent hat vermutlich recht damit, dass viele Kunden von der Kamera enttäuscht sind und ihre Kritiken damit negativ ausfallen.

Ich gebe dazu ein Beispiel. Meine SD15 habe ich gebraucht gekauft. Neuwertiger Zustand zum 'Schleuderpreis'. Mit dem Verkäufer habe ich telefoniert. Ein junger Familienvater. Freundlich und eloquent, klein 'kleiner Dummer'. Warum er denn die Kamera verkaufe, fragte ich ihn. Weil er sie kaum nutze. Die Fotos vom Nachwuchs wären auch alle schlecht. Kurz gesagt, der Apparat macht keinen Spaß. Welchen Teufel ihn denn geritten habe, als er die SD15 kaufte? Weil die Kamera seinerzeit mit zwei Objektiven sehr günstig angeboten wurde.

Soweit dazu, verbunden mit einer Warnung an berufstätige junge Familienväter: Finger weg von allen Foveon-Sensor Produkten. Ihr habt keine Zeit dafür. Und Oma nörgelt, wenn die Fotos nicht rechtzeitig zum Festtag eintreffen. Und mit 'Bokeh' könnt ihr schon überhaupt nicht punkten. Oma sieht schlecht und mag's gerne scharf.

Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrezensenten an: alles was da geschrieben wurde ist richtig. Das Gute und das auch weniger Gute. Aber, wenn ICH mir richtig Mühe gebe, kommt zunehmend was Gutes dabei raus.

2016 > noch state of the art? Ich denke schon.
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am 26. Dezember 2015
Über die Vor- und Nachteile der SD15 kann man im Internet sehr viele Informationen finden.
Viel wird sie negativ kritisiert und die meisten sind von ihr enttäuscht und unzufrieden mit ihr.
Und ja diese Kamera hat ihre Grenzen und ja manchmal kann sie einen schon mal nerven aber dafür entstehen dann auch mal wunderbare Fotos, die mit Kameras der Konkurrenz nicht so gut geworden wären. Vorausgesetzt man hat die richtigen Objektive.
Eine Kamera für Fotografen mit Leidenschaft.
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am 13. Mai 2013
Diese Kamera ist definitv nicht für Anfänger/Einsteiger geeignet, eher als 2.Kamera für den erfahrenen Anwender.

Die Kamera ist schon speziell, bietet zwar alle wichtigen Funktionen aber eben NUR diese.
Die Grundschärfe ist bedingt durch den speziellen Sensor sehr hoch, d.h. mit einigermaßen guten Objektiven erhält man sehr detailreiche Fotos und dies trotz der kleinen Auflösung. Auch die Farben kommen sehr natürlich und der Tonwertumfang ist sehr gut.

Die angegebenen 14 MP sind im Prinzip d.h. nach Export aus dem Raw-Konverter, nur noch ca. 5 MP! Dennoch bieten selbst diese 5MP eine unglaubliche Detailfülle (immer vorausgesetzt man hat scharf aufgenommen). Es sollte jedoch klar sein, dass diese geringe Auflösung für großformatige Drucke nur bedingt geeignet ist, für's Web oder kleinere Drucksachen (bis A4) aber vollkommen ausreicht.

Ich benutze diese Kamera für bestimmte Bildeffekte wie zB. Langzeitbelichtungen und für die Aufnahme von Texturen. Das aber auch alles andere mit dieser Kamera möglich ist (und zudem in umwerfender Qualität), zeigen Fotografen wie Ines Mondon oder Felix Wesch - einfach mal googeln.
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