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am 2. Oktober 2015
Selten entfernte sich Klaus Doldinger mit Passport so sehr vom "Kerngeschäft" der Gruppe, dem Jazz-Rock. Mit "Garden Of Eden" wagte er sich 1979 in seichte Gewässer vor - das allerdings sehr gekonnt. Der markante Groove der vorangegangenen Platten ist überwiegend einer poppigen Marschrichtung gewichen, wobei der Akzent erstmals in der Passport-Geschichte auf dem Gesang liegt. Gitarrist Kevin Mulligan zeichnet hier für die Vocals verantwortlich, aus dem Background sind noch weitere Gastsänger zu hören. Dabei driften die Songs teilweise ins Schlagerhafte ab, teilweise hören sie sich auch wie Nummern aus einem Musical an ("Good Earth Smile" und "Gates of Paradise").

Das ist nicht jedermanns Geschmack, und es wäre ein Leichtes, diese musikalische Ausrichtung hier als kitschig und trivial zu verreißen. Doch man muss Doldinger eines lassen: Jedes Stück ist perfekt arrangiert, geht ins Ohr und bleibt dort ein Weilchen hängen. Allem voran das dreiteilige Titelstück. Passport-Tradition hin oder her: Auch diese Eingängigkeit spricht für Qualität und letztlich auch für die Vielseitigkeit des Komponisten, der etwa zur selben Zeit den ebenso düsteren wie epochalen "Boot"-Soundtrack schuf und live mitreißenden Jazzrock spielte (nachzuhören auf der im Folgejahr erschienenen Doppel-LP "Lifelike").

Zwischendurch bietet "Garden of Eden" aber auch typische Passport-Stücke ("Snakes" und das wunderbare "Dreamware"). Das finale "Childrens Dance" ist dann der Rausschmeißer: klingt ein bisschen wie ein nicht enden wollendes "Verstehen-Sie-Spaß"-Jingle.

Beim Personal konnte Doldinger neben Mulligan u.a. auf Henrik Schaper (Keyboards), Dieter Petereit (Bass) und Willy Ketzer (Drums) zurückgreifen - in meinen Ohren eine der besten Passport-Besetzungen.

Fazit: ein überraschendes, etwas gewöhnungsbedürftiges Passport-Album mit Ohrwurm-Charakter.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Februar 2015
Der deutsche Jazz-Musiker Klaus Doldinger umgab sich auch für das 1979 bei Atlantic veröffentlichte "Garden Of Eden" wieder mit bewährten Musikern (Kevin Mulligan,Gitarren,Vocals/Dieter Petereit,Baß/Hendrik Schaper,Keyboards und Willy Ketzer,Drums Percussion).
Er selbst spielte verschiedene Saxophone,Keyboard und Klarinette;Gastmusiker ergänzten mit weiblichem Gesang und Harfe.
Unter dem Namen Passport wurde,wie zu dieser Zeit bei der Band üblich,sehr eingängiger Jazz-Pop eingespielt.
Die Stücke kommen überaus locker daher;wer rotzigen,atonalen Jazz hören will,liegt hier völlig falsch.
Sämtliche Tracks kommen ohne Ecken und Kanten aus,der Begriff "easy listening" trifft hier 100%ig zu.
Auch Einflüsse des Funk sind hier und da auszumachen,auf anderen Alben der Truppe anzutreffende rockige Momente sind hier sehr rar.
Auf anderen Passport-Alben jener Zeit (das durchgehend starke Live-Doppelalbum "Lifelike" ausdrücklich ausgenommen) gibt es ein für mich starkes Qualitätsgefälle innerhalb der einzelnen Alben.
Da treffen meist richtig starke Tracks,die locker die Höchstwertung rechtfertigen würden,auf echte Langweiler mit kaum Substanz.
Hierin unterscheidet sich "Garden Of Eden" von den Scheiben "drumherum".Man kriegt hier Musik auf fast durchgehend mittlerem Level geboten,die durchaus relaxt unterhält,aber kaum zu Begeisterungsstürmen hinreißt.
Der Refrain von "Good Earth Smile" stellt dann aber doch,sich gefährlich Schlagerparade-Niveau nähernd,eine Belastungsprobe dar.
Der dreiteilige nette Titeltrack macht das dann aber wieder etwas wett,sodaß ich "Garden Of Eden",trotz mäßiger Lauflänge,insgesamt als lockeren Feierabend-Jazz der sympathischen Sorte eingruppieren würde.
Komplexität und Tiefgang halten sich eher zurück,dafür gibt es gefällige Melodien und einen gelungenen Stil-Mix mit Unterhaltungswert.
Wer "Blue Tattoo","Ataraxia" uä mag,liegt hier richtig.
Die Klangqualität der alten Schallplatte war (und ist bei mir) recht angenehm.
Die CD-Veröffentlichung reißt klanglich keine Bäume aus,fällt gegen Vinyl ab,bietet aber gute Dynamikwerte.
Die CD-Wiederveröffentlichung von Wounded Bird (2001) soll eine Remaster-Ausgabe sein.
Ich habe die nie gehört,habe aber gelesen,daß alle Passport-Remasters heller und transparenter klingen sollen.
Ob dabei auch die Dynamikwerte,wie so oft,gedrosselt wurden,weiß ich leider nicht.
2006 kamen Japan-CDs heraus,auch deren Qualität ist mir nicht bekannt.
Die alte Schallplatte ist übrigens schon wegen der phantastischen Anfaßqualität des Covers ein echtes Kleinod.
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am 4. Juli 2013
Es gibt Musik und Musiker, die ich über Jahrzehnte hören möchte. Diese CD mit diesen Musikern gehört definitiv dazu! Echte, handgemachte, ehrliche und vor Allem richtig gute Musik!
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am 11. Mai 2003
Als Co-Komponist aller Titel ist hier ein gewisser Richard Palmer-James tätig. Na ja, ich muss sagen mich hat so ziemlich der Schlag getroffen als die plötzlich zu singen anfingen. Dennoch haben es drei Titel geschafft in meine Passport-Wiedergabeliste zu kommen: Light II, Gates of Paradise und Dreamware. Gates of Paradise war tagelang ein Ohrwurm.
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