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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
9
3,9 von 5 Sternen
Panik im Jahre Null
Format: DVD|Ändern
Preis:12,94 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 31. Juli 2017
Zu Beginn der 1960er Jahre, wohl noch unter dem Eindruck des "Sputnik-Schocks", der in den USA auch Zweifel an ihrer nuklearen Überlegenheit weckte, inszenierte der in den 1930er bis 1950er Jahren sehr gefragte Schauspieler Ray Milland ("Piraten im Karibischen Meer", 1942; "Bei Anruf Mord", 1954), der nun den Zenit seiner Karriere überschritten hatte, für die von Roger Corman gegründeten und auf kleinere Produktionen spezialisierten, unabhängigen American International Pictures einen der ersten bedeutenderen Anti-Atomwaffenfilme (nach dem eindringlichen "Das letzte Ufer" von 1959). Geschildert wird die Überlebensstrategie einer Familie nach einem Atomwaffenangriff auf Los Angeles (und weitere US-amerikanische Städte, wie man im Verlauf des Films erfährt), die allerdings weitgehend durch den sich zunehmend tyrannisch gebährdenden Familienvater bestimmt wird. Diese charakterliche Veränderung der Hauptfigur (und weiterer Figuren) sowie die in der Notsituation entstehenden Probleme werden glaubwürdig dargestellt, wenngleich die Überlebenschancen nach einem nuklearen Angriff aus heutiger Sicht etwas naiv erscheinen. Äußerlich allerdings bleibt das Freund-Feind-Schema in Kraft; die USA werden atomar angegriffen (und setzen sich dann gleicherart zur Wehr - das Schreckenszenario pur). Der Oscar-Preisträger Ray MIlland (für ""Das verlorene Wochenende", 1945), der sich auch schon zuvor im Regiefach betätigt hatte (u. a. "Geheimzentrale Lissabon", 1956), greift als Regisseur ein wichtiges Thema auf, enttäuscht aber in der Hauptrolle aufgrund seiner etwas hölzernen Darstellung. Der Film selbst ist digital sehr gut aufbereitet, wirkt aber in manchen Handlungssequenzen z. T. etwas antiquiert. Dennoch sehenswert und filmhistorisch bedeutsam.
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am 1. Mai 2010
"panik im jahre null" aus dem jahre 1962 schildert die erlebnisse einer familie , welche auf dem weg zu einem angelausflug von einem atombombenangriff überracht wird - daraufhin zuflucht in den bergen sucht , in der hoffnung die sache aussitzen zu können bis die öffentliche ordnung wieder hergestellt ist.
unter der regie von ray milland ( "der mann mit den röntgenaugen" ) - der zugleich eine der hauptrollen übernahm - ist eine low budget perle entstanden die aus der not eine tugend macht. aufgrund begrenzter finanzieller mittel wurden großartige spezialeffekte ausgespart und der hauptaugenmerk auf die menschlichen verhaltensweisen in extremsituationen gelegt.
der streifen zeigt eindrucksvoll wie die zivilisation aus den angeln bricht und zu welch rücksichtslosem verhalten man fähig ist um das eigene überleben zu sichern.
das ganze wird spannend und glaubhaft ohne jegliche längen vermittelt - wobei der streifen in jeder sekunde ein angenehm nostalgisches b - movie flair besitzt.

die bild und tonqualität des silberlings ist - am alter des films gemessen - als sehr gelungen zu bezeichnen , so das "panik im jahre null" für jeden filmesammler , insbesondere bei den b - movie anhängern unter uns , ein begehrtes objekt der begierde darzustellen vermag.
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am 17. März 2010
Mit dieser DVD liefert Ostalgica ein gelungenes Gesamtpaket dieses klassischen Endzeitfilms ab.

Das Cover ist ansprechend gestaltet, hält sich mit dem Layout vom Stil her an das amerikanische Filmplakat. Als Wendecover ist die Rückseite FSK-Flatschen frei.

Das anamorphe Bild hat eine gute Bildschärfe und guten Kontrast, ich würde hier 4 von 5 Punkten vergeben, für das Alter des Ausgangsmaterial absolut zufriedenstellend, auch der Ton ist klar und sauber.

Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen, neben dem Originaltrailer gibt es drei zeitgemäße Videodokuentationen zu Atombombenversuchen aus den 40ern und 50ern, eine Bildershow mit Plakaten und Aushangfotos, einen umfangreichen Filmkommentar und eine Trailershow zu anderen Ostalgica-Titeln (Die Erfindung des Verderbens, Ikarie, Baron Münchhausen, Malevil und Colossus).

Der Film selbst ist top, Lieghaber klassicher B-Movies und Endzeitfilme kommen hier voll auf ihre Kosten.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Juni 2011
Noch ist alles in Ordnung an diesem Wochenende irgendwann im Sommer 1962.
Harry Baldwin (Ray Milland), seine Frau Ann (Jean Hagen) und die halbwüchsigen Kinder Rick (Frankie Avalon) und Karen (Mary Mitchel) verlassen ihr Haus in Los Angeles und machen sich mit dem Auto und dem Wohnwagen auf in Richtung Berge zu einem Angelausflug.
Die Kinder sind noch etwas verschlafen, aber es scheint ein schöner Tag zu werden.
Bei einem ersten Halt nehmen sie sonderbare Blitze wahr, dann werden diese hellen Blitze immer stärker. An einem Aussichtspunkt nehmen sie wahr, dass Los Angeles von schweren Explosionen erschüttert wird. Über dem riesigen Stadtgebiet steigt ein riesiger Atompilz auf.
Das Leben der Baldwins verändert sich von einer Sekunde auf die andere. Sie sind inmitten einer Katastrophe, haben überlebt - aber jetzt folgt die Postapokalypse wie Verseuchung, Raub, Plünderungen - mit einem Schlag sind Gesetz und Ordnung ausser Kraft gesetzt.
Die Mutter will die neue Situation nicht wahrhaben, doch der Vater ist ein kühl denkender Mensch, der verstandesorientiert die drohenden Gefahren, aber auch die Bedürfnisse der nächsten Zeit schnell erfassen kann.
Er tätigt auf die Schnelle ein paar Hamsterkäufe und versucht sich fernab von den heillos überfüllten Autobahnen, Schnell- und Hauptstraßen viel weiter nach oben in die Berge zu verziehen, bis sich die Verhältnisse in einigen Wochen wieder entspannen. Mit Nahrung, Benzin und Werkzeug eingedeckt verschanzt sich die Familie in einer entlegenen Höhle in den Bergen. Eine Unterkunft, die sie zumindest vor einem radioaktiven Niederschlag besser schützen kann.
Das Radio bringt endlich alle paar Stunden Neuigkeiten von der Katastrophe. Noch andere Metropolen in den USA und Europa sind vom "Feind" zerstört worden, man hat auch zum Gegenschlag ausgeholt.
Doch in den Bergen lauern ganz andere Gefahren. Sie sind dort nicht allein und in solch einer Ausnahmesituation denkt man nur an sich allein, es gilt das Gesetz des Stärkeren.
Der Schauspieler Ray Milland drehte das Sciencefiction B-Picture "Panik im Jahre Null" im Jahr 1962, also inmitten der Zeit des kalten Krieges.
Zu dieser Zeit drohte die Situation in der Kuba-Krise zu eskalieren. Unter diesem aktuellen Aspekt war der Film seinerzeit hochaktuell und traf mit seiner Darstellung eines nuklearen Holocausts den Nerv der Zeit.
Milland ist allerdings vor allem daran interessiert ein paar Menschen in dieser Ausnahmesituation zu zeigen - der friedliebende Familienvater verhält sich sehr schnell rücksichtslos - greift zu drastischen Mitteln, um sich und seine Familie zu schützen.
Die weitestgehend unbekannte, aber doch recht spannende Genrearbeit ist darüberhinaus eine interessante und glaubhaft wirkende Verhaltensstudie über eine Familie, die einen Atomkrieg überleben will. Die Story setzt vor allem auf die sozialen Komponenten und wirkt nicht politisch. Der Gegner wird nie genannt, im Radio wird nur von weltweiten Angriffen und Gegenangriffen geredet. Was jedoch logisch erscheint, denn der größte Feind des Menschen ist der Mensch selbst.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Oktober 2016
Familie Baldwin aus L.A., bestehend aus Vater Harry, Frau Ann und den beiden Teens Karen und Rick, ist extra um 4:00 Uhr morgens aufgestanden um in die Ferien zu fahren.
Sie packen noch ein paar Sachen in den Wohnwagen und dann geht es los.
Angeln, Jagen......Erholen.
Daraus wird leider Nichts denn nach ca. 2 Stunden fahrt bemerken sie ein helles Licht am Horizont das aus Richtung L.A. zu kommen scheint.
Was kann das bloß sein denken sie und beschließen zurück zu Fahren.
Aber schon nach wenigen Kilometern werden sie von panisch heranrasenden Gegenverkehr fast Abgedrängt und das Radio bestätigt die schlimmsten Befürchtungen.
Der dritte Weltkrieg ist ausgebrochen.
Städte wie New York, Chicago, Philadelphia, San Francisco und eben Los Angeles wurden dem Erdboden gleich gemacht...von Europa ganz zu schweigen.
Der Gegenschlag läuft und nun ist intelligentes Handeln gefragt soll Familie Baldwin überleben.
Sie stocken ihre Vorräte auf und müssen schon Früh beweisen das sie bereit sind alles zu tun um am Leben zu bleiben.
Als sicheres Exil soll eine Höhle am eigentlichen Urlaubsort dienen.
Aber sind sie dort wirklich in Sicherheit?

Panik im Jahre Null aus dem Jahr 1962 ist einer dieser Filme die ich immer auf der Liste hatte....aber irgendwie nie dazu kam sie zu sehen.
Nun war es soweit und was soll ich Schreiben? Mir hat dieses Post-Apokalyptische, Schwarz-Weiße Familiendrama richtig Gut gefallen.
Gar nicht mal so wegen des Realismus denn es gibt vieles was recht....Seltsam...wirkt.
Da empfehle ich The Day After.

Vielmehr wegen der tollen Figuren, den Naiv-ernsten Dialogen, der grandiosen Atmosphäre und der ständigen Bedrohung die wie ein Damokles Schwert über der Familie hängt.
Man fiebert mit und bleibt am Ball.
Beste Unterhaltung also.

Mit dabei sind u.a.: Ray Milland, Jean Hagen, Frankie Avalon und Mary Mitchel.
Ein Fest für Nostalgiker und Fans des Genre.
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am 14. September 2015
Der Film beschreibt die Folgen eine Atomkrieges,
Eine Familie versucht im Wohnwagen zu überleben.
Der Film spiegelt die typische Naivität der 50er Jahre wieder, was die Folgen einen Atomkrieges angeht....
Aber trotzdem ein kleiner Geheimtipp!
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am 26. November 2010
Hier bewahrheitet sich wieder einmal, dass man nicht viel Geld braucht, um einen soliden Film hinzukriegen. Wenn nur die Geschichte packen kann. Unmittelbar nach Ausbruch des Atomkrieges schlägt sich eine Ferienausflugsfamilie durch die ausbrechende Anarchie. Und zum grossen Glück hat der nicht dumme Daddy Milland sofort begriffen, wes Geistes die Menschen jetzt werden oder schon sind. Und handelt dementsprechend. Klar, hie und da liegt Staub auf den Rillen. Ein nicht überdehnter Spannungsbogen, ordentlich Action und der "Die Zivilisation gibt es nicht mehr" -Hintergrund machen den Film aber trotzdem recht spannend. Zu sagen, dass die Frauen hysterisch überfordert nervend hilflos dargestellt sind... das meinte ich mit dem Staub. Und der liegt sogar meterdick. Aber die Schauspieler (Ray Milland einmal mehr) überzeugen. Klasse Popcornfilm, ob an einem verregneten Sonntag oder auch im Montagskino. Neben The last man on earth mit Price ein gelungenes "postapokalyptisches" Werk aus den 60ern.
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am 23. Juli 2010
endzeit thriller.....naja

ich habe auch den eindruck , die musik
ist neu eingespielt.......diese klingt
nicht wie 50er hollywood sondern wie 70er
bernd kämpfert.............und dies ruiniert
die gesamte stimmung.
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am 27. Dezember 2010
Also ich habe mich von diesen positiven Rezensionen leiten lassen, diesen Artikel zu kaufen. Gestern habe ich ihn mir dann angesehen. Also ich muß sagen ich bin so was von enttäuscht von diesem Film.

Also da sind Atombomben auf Los Angeles getroffen worden. Die Familie hat es von weitem gesehen. Die Familie hätte eigentlich verstrahlt sein müssen. Zumindest etwas. Das sie absolut nicht verstrahlt ist, ist absolut unrealistisch. Ich habe schon Filme gesehen, da waren die Leute auch weiter weg haben es aus der Ferne gesehen und sind trotzdem verstrahlt worden.

Dann fast zuletzt als im Radio kam, daß die Normalität langsam wieder da ist auch in Los Angeles, habe ich nur gedacht, "das kann doch wohl nicht wahr sein". Wie kann in Los Angeles alles wieder seinen gewohnten Gang gehen, wenn da Atombomben abgeworfen worden?

Dann will die Familie auch noch wieder zurück nach Los Angeles.

Wie kann die Familie wieder zurück wollen?
Wie kann wieder Normalität in Los Angeles sein?

Los Angeles wurde von Atombomben getroffen, keine normalen Bomben. Da kann niemand wieder zurück. Los Angeles ist verstrahlt. Da kann auf Jahre vielleicht sogar Jahrzehnte niemand mehr leben! Das wäre die Realität. Nicht einfach wieder zurück ins verstrahlte Los Angeles als wenn nichts gewesen wäre. Die Familie kerngesund, bis auf den Sohn mit der Schußverletzung, keine Verstrahlung absolut nichts.

Das ist sowas von unrealistisch und ich war sehr enttäuscht, als ich diesen Film gesehen habe.

Warum dieser Film von mir trotzdem noch einen Stern bekommen hat liegt daran, daß der Film in den 60er Jahre gedreht wurde und die es vielleicht nicht besser wussten mit der Strahlung und so.
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