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am 19. März 2010
Seit ich die Pommes-Gabel zum Metal-Gruß erheben kann, begleiten mich die Scorpions durch mein Leben, jetzt soll der Abschied kommen - passt schon, der Zeitpunkt scheint der Richtige...
Sting in the tail überzeugt durch die richtige Vermengung der 80er und 90er-Zutaten und typischer Scorpions-Sounds.
Auffällig ist die geschickte Bedienung an Elementen der erfolgreichsten Phasen, ausgenommen den mir persönlich am nahestehensten 7oer-Platten.
Nun zu den wirklich klasse gewordenen Stücken:
1. Raised on rock. Klasse "Love at first Sting"-Rocker mit dem "The Zoo-artigen" Mundstücksound von Jabs - Cool!
2. Sting in the tail. Hier regiert die Blackout-Ära in "Cant live without you" Manier!
3. Slave me. Moderner Sound, könnte so am Ehesten auf der "Eye to eye" sein, nicht so der Burner!
4. The Good die young. K.Meine mit tiefer und nachdenklicher Stimme, mächtiger, ausdrucksstarker Refrain -
ein Gerät!!!
5. No limit. Dieser Song hätte prima auf die Savage Amusement gepasst - geiles Gekreische vom Front-Männlein!
6. Rock zone. Sehr Rockn Rollig und mit flottem Snare-Sound, geht gut ab!
7. Lorelei - Wunderschöne Ballade mit dem typischen Aua-Scorps Englisch ( what kind of fool was I )
8. Turn you on. Geiler, moderner Rocker mit zweistimmigem Chorus! Richtig fett und eines der Highlights!
9. Lets Rock. Typischer Scorpions Song, der gehört da einfach drauf
10.Sly. Ballade mit "The smoke is going down" Sound...nett!
11.The Spirit of Rock. Positive Vibes und ein ganz, ganz frischer Song!
12.The Best is yet to come. Für mich das Highlight der Platte, klasse Mitsing-Refrain und ein etwas melancholischer Text für alle mit den Scorps alternden Rocker:-)!

Die Scorpions legen insgesamt eine sehr ausgewogene Platte mit viel Abwechslung, einer herrausragenden Gesangsleistung und der Frische einer Teenie-Combo hin. So sollte es auch sein, dass der Abschied schmerzt
und nicht herbeigesehnt wird!
Pflichtkauf für alle Scorpions-Fans verbunden mit dem Wunsch, dass die Junx nochmals richtig abräumen!

09.06.2010 Update: Sie zündet auch nach gefühlten 100 Durchläufen immer noch richtig gut!
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am 16. Oktober 2011
ich bin großer scorpions fan und kenne sie seit meiner kindheit
2010 haben sie ihr abschied bekannt gegeben und haben daraufhin dieses album veröffentlicht, welches ihr letztes album mit neuem material sein wird.
die songs des albums sind wirklich nicht schlecht, aber reichen leider nicht mehr ganz an die songs ihrer glorreichen zeit in den 70`ern und 80`ern ran.
das album erinnert an wenig an "crazy world" von 1990 nur moderner und noch mehr radiotauglicher.
wer also harte riffs a la "blackout" oder "the zoo" erwartet wird hier etwas enttäuscht werden.
auf jeden fall gibt es ein dickes lob an die 3 neuen balladen "the good die young", "lorelei" und "sly" (welches etwas an "send me an angel" erinnert).
für ein abschiedsalbum wirklich gelungen, aber dennoch mehr an die breite masse angepasst (mittlerweile über 200.00 exemplare verkauft allein in deutschland).
wer die band liebt, sollte das album besitzen
und fans von anständigem rock sollten es auch !
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am 25. März 2010
oder... Leider müssen auch die Guten irgendwann aufhören.

Scorpions sind seit je her eine alte Musikliebe von mir gewesen. Altersbedingt bin ich zum ersten Mal durch das Album Taken by Force über die Band gestolpert. Seitdem gehören sie zu meinen ständigen Vertretern im Platten- bzw. Cd-Regal.

Ihre Musik empfinde ich nach wie vor als ehrliche, schnörkellose und handgemachte Rock-Musik. Und das auch noch nach viereinhalb Jahrzehnten Bandbestehen.

Es ist müßig, Vergleiche mit vergangenen Jahrzehnten oder Alben zu stellen. Das neue Werk der Scorpions ist wie auch jedes vorangegangene ein eigenständiges Stück Musik und trotzdem fehlen die Mittel nicht, die den eigenen Stil der Scorpions ausmacht. Prägnante harte Riffs, treibende Bassläufe, druckvolle Drums und zum Sterben schöne Gitarrensoli. Nicht zu vergessen Klaus Meines Stimme, die offensichtlich unabnutzbar ist.
Dazu das Gespür für wundervolle Melodien, die aus jedem Stück einen hängen bleibenden Ohrwurm machen.
Und natürlich fehlen auch die Balladen nicht, die sofort den Wunsch nach durch Feuerzeuge - hell erleuchtete - Konzerthallen aufkommen lassen.
Das Ganze verpackt in moderne Sounds und mit der Erfahrung aus eben 45 Jahren Musikschaffens.

Im Gegensatz zu vielen anderen Rezensenten empfand ich auch die Alben zwischen Face the Heat und Unbreakable als große Würfe. Zeigten sich die Scorpions doch damals als experimentierfreudig.

Sting in the Tail ist schlichtweg ein großes Album einer großen Band, die alles erreicht hat und dennoch nicht müde geworden ist. Die Kreativität scheint jedenfalls nicht älter geworden zu sein.
Wenn schon Abschied, dann doch bitte zum Ende der Welttournee mit einem ungekürzten Live-Album. Das wär's...

Ganz klare Kaufempfehlung für junge und alte Musikliebhaber und natürlich fünf Sterne.
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am 16. Oktober 2011
(Review aus dem Jahre 2010)

Eines kann man kann mit Fug und Recht behaupten: mit dem 2004er Silberling "Unbreakable" kriegten die Scorpions nach einer längeren Durststrecke wieder die Kurve und setzten mit dem Nachfolgerkonzeptalbum "Humanity ' Hour I" sogar einen mächtig drauf. Nun liegt das neunzehnte reguläre Studioalbum vor mir und ich muss mit Staunen feststellen, dass inzwischen ganze 38 (!) Jahre zwischen dem Debüt "Lonesome Crow" und "Sting In The Tail" liegen - schier unglaublich, wie schnell die Zeit für die erfolgreichste deutsche Rockband verging (zur Info: über 100 Millionen verkaufte Alben weltweit!)!

Dass die Herren Meine, Schenker und Co. dieser Tage ihre letzte Welttournee starten werden, dürfte sich inzwischen bis ins letzte Kuhdorf herum gesprochen haben: die Tickets für das München Konzert Anfang Mai sind seit Wochen (!) restlos futsch. Und wer etwa voreilig meint, die Hannoveraner lediglich auf den Welthit "Wind Of Change", der ja vor zwanzig Lenzen die große Ostwende tagtäglich untermalte, reduzieren zu müssen, dem sei jetzt klipp und klar gesagt, dass die Scorpions mit den Alben "Virgin Killer" (76) "Lovedrive" (79), "Blackout" (82) und "Love At First Sting" (84) nicht nur höchst exzellentes und relativ hartes Ohrenfutter veröffentlichten, sondern auch als ziemlich erste Deutsche Kapelle den US Markt Mitte der Achtziger knacken konnten.

Wenn es nach den aktuellen Interviews der Band geht, wird "Sting In The Tail" wohl das letzte Vermächtnis vor der verdienten Rockerrente sein ' und eines vorweg: dieses kann sich mehr wie hören lassen! Im Gegensatz zum düster und modern gehaltenen Vorgänger "Humanity ' Hour I" gehen die Scorps wieder deutlich straighter und klassischer zur Sache, was ihr urtypisches Feeling wie schon lange nicht mehr zum Vorschein bringt. Das Repertoire kennt man aus den guten alten Tagen: zum einen die simplen Gutelaunesongs sowie herrlich treibende Rocker, zum anderen schnulzige Balladen, diesmal sogar vier an der Zahl; wobei mir bei letzteren "Lorelei" und "SLY " - Schmalz hin, Schmacht her - echt gut reinpfeifen. Dabei fängt die Scheibe mit dem Triple "Raised On Rock"/"Sting In The Tail"/"Slave Me" ziemlich knackig und energisch an: die fünf mit Superdrummer Kottak (ex- Fifth Angel, Kingdom Come) als treibende Kraft haben es in der Tat nicht verlernt, nein, sie haben sogar spürbar viel Spass an der Sache, auch wenn das Klischee des gepriesenen Rockerdaseins in textlicher Hinsicht ("Spirit Of Rock", "Rockzone", "Let's Rock") teilweise arg ausgereizt wird. Aber was solls, das sind eben die Scorpions. Das machten sie schon vor gut fünfundzwanzig Jahren und warum sollten sie damit auf die alten Tage hinterm Berg halten?

Zurück zum Songmaterial: besonders herauskristallieren können sich aus den zwölf Songs noch das enorm cool drivende "No Limit" (Hammer!) das ruhig startende "The Good Die Young" (sozusagen die erste (Halb-) Ballade) und das bluesige, teils an Kingdom Come angelehnte "Let's Rock". So darf man aus 12 Tracks ohne wirklichen Durchhänger resümieren. Im Gegenteil, ein mit ausreichenden Hitqualitäten versiegeltes Album ist es geworden, welches ein ganz großes Kapitel der Rockhistory für immer beenden wird. Nicht desto trotz meine verehrten Herrschaften ... ein kräftiges Vergelt's Gott für all die großen Stadionhits aus den gut dreieinhalb Dekaden und natürlich auch für das hier vorliegende, wirklich gelungene Abschiedspräsent!
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am 9. April 2010
Das sind unverwechselbar die Scorpions. So, wie sie immer waren. Eine der besten Scheiben von ihnen, die an "Lovedrive" und "Love At First Sting" erinnern. Ein würdiger Abschluss - selbst wenn der Spiegel jüngst schrieb, dass diese alten Herren über 60 in ihrer Lederkluft beim Auftritt in "Wetten dass...??" etwas unwürdig ausgesehen hätten. Bullshit!

Wie die Zeit vergeht. In den frühen Siebzigern hingen ihre Plakate noch in einfachem Gelb und Schwarz in meiner Heimatstadt herum. Rudy Lenners klopfte noch aufs Schlagzeug, und Uli Roth lief damals schon mit seinem flippigen Kopftuch herum. Ich hatte fest vor, zum Konzert zu gehen, kannte ihre Musik von den Platten meines Bruders (damals konnte ich mir keine eigenen leisten). Am Morgen des Konzerts entdeckte ich die Band dann sogar auf meinem Weg zur Schule aus dem fahrenden Bus heraus, wie sie durchs Bahnhofsviertel zog. Und abends war es dann so weit: Ladies and Gentlemen, number one of Germany, the Scorpions!

Sicher ein damals etwas zu hochgegriffener Titel, aber es war ungewöhnlich rockiger Mainstream und international, was die Scorpions damals schon gemacht haben (auch wenn das Englisch oft sehr hakelig war und die Texte recht schlicht ausfielen). Die Musik begleitet mein Leben seit meiner Jugend, und die Scorps sind schuld daran, dass ich irgendwann das Gitarrespiel erlernt habe. Schließlich wollte ich ja alle Hits nachspielen. Und schnell war ich gefürchtet als der, der immer nur die Scorpions hören will. Das stimmt natürlich nicht ganz -;) alle anderen Bands waren damals bei diversen Feten und im Radio einfach viel häufiger zu hören, da musste man ja irgendwie dagegenhalten. ;-) Erst später verschob sich das musikalische Interesse, aber habe ich die Scorps nie aus den Augen verloren.

Es war damals nicht ganz einfach, gegen die selbsternannten Musik-Intellektuellen von Yes, Genesis oder - wenn's schon deutsch sein soll - zum Bsp. Amon Düül mit den Scorpions anzustinken. Das war vielen zu simpel gestrickt und viel zu wenig politisch, viel zu anspruchslos. Aber auch viel zu kurz geblickt: Anderswo, zum Bsp. in Japan, haben die Scorps schon früh eingeschlagen. Wer die *musikalische* Leistung der Band nicht erkennt, ist IMO mit Blindheit geschlagen. Mehr als 40 Jahre im Geschäft zu bleiben, das ist schon eine Leistung. Auch wenn der Zug an der heutigen Generation ziemlich vorbeifährt. Doch passiert das ja noch in ganz anderen Bereichen.

Die Scorps haben es wohl erst später kapiert, dass sie am besten diejenigen bleiben, die sie immer waren. Eine eigene Marke, unverwechselbar mit der Stimme Klaus Meines, dem typischen (Rudolf)-Schenker-Gitarrensound und den Riffs von Matthias Jabs. Und einfach Rock-n-Roll oder auch mal pathetisch-hymnisch wie Still Loving You oder Sly von der neuen "Sting In The Tail".

Ich werde sie vermissen!
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am 1. Juni 2011
Die SCORPIONS haben zweifelsohne Rockgeschichte geschrieben! Das irgendwann der Zeitpunkt des Abschieds kommt, liegt halt leider in der Natur der Sache. Man kann "sting in the tail" durchaus als letztes großes Ausrufezeichen dieser Band ansehen. Das beginnt gleich mal mit einem Ohrwurm namens "raised on rock", geht nahtlos mit "sting in the tail" weiter und wechselt in Folge zwischen ein paar balladesken Nummern (the good die young, lorelei, the best is yet to come) und richtig krachenden Rocknummern (no limit, rock zone, turn you on etc.) hin und her. Ein durch und durch sehr gutes Scorpions Album, das sicherlich einen würdigen Abschied einer großartigen Band darstellt, und meiner Meinung nach keine Schwachstellen aufweist!
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Drei Alben in Folge die rocken und Biss haben, nun ist Schluss: Die seit über 40 Jahren aktiven Scorpions hören auf! Sie wollen auf dem Höhepunkt mit einem starken Album abtreten, bevor sie live nicht mehr Gas geben können. Tolle Einstellung, aber schade für uns! Deshalb sieht das Cover des neuen Albums "Sting In The Tail" eher wie ein Grabstein oder eine Gedenktafel aus und hat einen klassischen Scorpions Touch mit dem großen S und dem abgebildeten Skorpion.
Schon der Opener "Raised On Rock" gibt mit seinem Retroriff die Marschrichtung vor. Auch bei drei anderen Liedern kommt der "Rock" Begriff im Titel vor! "Rock Zone", "Let's Rock!" und "Spirit Of Rock" sind mehr als ein Wink mit dem Zaunpfahl. Der Song "SLY" hat nicht aus Zufall die Initialen von "Still Loving You" und befasst sich auch textlich mit der Nummer von 1985. So spannen die Scorpions einen textlichen und musikalischen Bogen zu ihrer langen Vergangenheit. Die Songs knallen gradlinig gut nach vorne und zeigen eine Band, die sich auf ihre Stärken konzentriert hat. Zeitloser Hard Rock / Metal mit Livefeeling. Hierbei kommt auch oft das klassische Meine /Schenker Songwriter-Duo zum Zuge, wobei auch The Hooters Gründungsmitglied Eric Brazilian und die schwedischen Produzenten des Albums Mikael Nord Andersson und Martin Hansen Credits bei den Songs bekamen. Der Sound der Scheibe ist wirklich gut und klingt einfach zeitlos und handgemacht. Das Feeling ist rockiger und spontaner. Lediglich den Titeltrack finde ich persönlich etwas lasch und mit "tralala" besonders beim Refrain versehen. Was wären die Scors ohne ihre Balladen? Die Gänsehautnummer "Lorelei" ist sehr soft und atmosphärisch, beschreibt die deutsche Sage, während "The Good Die Young" (plus Gastsängerin Tarja Turunen) eine typische Powerballade ist, ein Stil den laut Wikipedia unsere Scorpions erfunden haben. Mit dem ruhigen Abschluss, "The Best Is Yet To Come" gibt die Band einen Ausblick auf die Zukunft, denn es gibt für die Mitglieder ein Leben nach den Scorpions und mit 62 wie Klaus Meine kann man noch einiges machen.
"Sting In The Tail" ist ein klassische, sehr starke Scorpions Scheibe, die jeder Fan ob alt oder jung haben MUSS!
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am 20. September 2011
Die Band hat sich hiermit ein echtes Denkmal gesetzt. Haben die Scorpions in der Vergangenheit schon so manche tolle Platte veröffentlicht, so wird sich hier mit einem echten Knall verabschiedet. Das Album kling frisch, ist super produziert, enthält keinen einzigen schwachen Song und wechselt perfekt zwischen Hardrock und einigen Balladen. "The best is yet to come" dürfte jedem echten Fan die Tränen in die Augen treiben, ähnlich ist es beim Rest. Ein wirklich gelungenes Abschiedsalbum!!! Bin froh, ein Konzert der Tour gesehen zu haben. Die Scorpions sind und bleiben die wohl wichtigste deutsche Rockband, die es jemals gab. Cover und Booklett sind ebenfalls klasse, wie ich finde. Ein Rockalbum, dass nie langweilig wird und wohl noch sehr häufig bei mir laufen wird.
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am 19. März 2010
...an die großen Alben der 80er kommt "Sting In The Tail" nicht heran!
Zuerst mal frag ich mich, welches Album einige meiner Vorredner hier eigentlich gehört haben! Einiges, was hier verzapft wird, ist großer Müll! "Sting..." ist ein typisches Scorpions-Album geworden, das neben guten Rockern auch sehr wohl Balladen enthält, und zwar drei an der Zahl: Lorelei, SLY und The Best Is Yet To Come. Hierin offenbart sich auch das Manko der neuen Scheibe. "Lorelei" ist meiner Ansicht nach gut gelungen und hält jeden Vergleich mit großen Scorps-Balladen statt, die anderen sind keineswegs schlecht, aber austauschbar. Ebenso verhält es sich mit den Rocksongs. Da gibt es einige echte Kracher, wie z.B. Raised On Rock, The Good Die Young (Halbballade im Stil von "No One Like You"), No Limit oder Turn You On und daneben auch Songs, die man so ähnlich schon oft von Schenker & Co. gehört hat. Ausfälle gibt es allerdings keine zu verzeichnen, auch die Produktion ist sehr gelungen. Ich würde das Album mit dem 90er-Werk "Crazy World" vergleichen (und das ist ja nicht das schlechteste Scorpions-Album). Die Frische aber, die zuletzt die Alben von Krokus oder KISS ausgezeichnet hat, die fehlt meiner Meinug nach. Vermutlich empfinden die Herren Meine, Schenker und Jabs das ähnlich und verabschieden sich deshalb mit einem durchaus hochwertigen Album von ihren Fans, und das muss ihnen die Konkurrenz dann erst mal nachmachen!
P.S.: Kleine Anmerkung zum Schluss, die mit der Bewertung des Albums nichts zu tun hat: Das Artwork finde ich völlig misslungen, da viel zu düster! Würde eher zu Tristania oder NDH-Bands passen!
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am 23. Juni 2011
... trotzdem nur 4 Sterne.

Positiv: Es ist wirklich die beste Scheibe seit love at first sting. Endlich mal wieder richtig gute Rocknummern, die gut abgehen und auf die man eigentlich so lange gewartet hat. Bei Savage amusement hat man wohl zu dieser Zeit zu sehr nach Def Leppard und Hysteria geschielt, die Songs auf Crazy world waren zwar schnell, aber ideenlos, Face the heat: bis auf 3-4 Nummern durchschnitt - Pure instinct: Balladen, Balladen, Balladen ... passend für deutschles Schlagerradio, eye to eye: wie die Scorpions selber sagen, der beste Fehler, den sie je gemacht haben, unbreakable: gut gewollt, aber nicht so gut umgesetzt (man ist wohl aus der Übung gekommen), Humanity Hour 1: Bis auf 2-3 Nummern eigentlich ein Schlageralbum mit ein paar verzerrten Gitarren und in einem Fall einem richtigen peinlichen Text (3-2-1 are you ready to rock?) aber jetzt geht es wieder richtig gut ab. Meine Favoriten: Sting in the tail, rockzone, no limit

warum dann nur 4 Sterne? Weil:
Negativ: Immer noch zu viele kitschige Balladen (Lorelei, the best is yet to come, Sly) sorry, diese Songs haben kein Gefühl, die sind einfach nur glitschig. The good die young dagegen gefällt mir sehr gut, wenn Ballade, dann in diese Richtung
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