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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Mai 2010
Melissa auf der Maur, Kanadierin mit Schweizer Abstammung, legt nach langen Jahren der Sendepause ein neues Album vor. Das ist zunächst mal eine gute Nachricht. MadM, wie sie sich auch gerne abgekürzt nennt, hatte sich in den 90ern als Bassistin bei Courtney Love's Band Hole, Indochine und anschließend bei den Smashing Pumpkins erste Sporen verdient. In dieser Zeit und nach ihrer Mitgliedschaft bei "Billy Corgan's Mob" hatte sie schon angefangen selbst zu schreiben und zu komponieren, aber nicht das Selbstvertrauen ihre eigenen Songs für ein Album aufzunehmen. So gab sie es erst kürzlich in einem Interview zu Protokoll. Dies dauerte noch bis 2004 und geriet dann aber mit Hilfe einiger einflussreicher und talentierter Kollegen der "Stonerrock-Szene" zu einem kleinen, vielversprechenden Erfolg. Einige Tourneen wurden absolviert, Melissa berichtete darüber im Blog auf ihrer Website, aber dann wurde es still. Auf der MadM Website war für Ewigkeiten zu lesen, dass die Dame mit dem Schreiben von neuem Material beschäftigt sei und bis auf weiteres keine Neuigkeiten zu verkünden wären. Und nachdem man fast schon nicht mehr daran geglaubt hatte, dass sich doch noch etwas tun würde, erwachte die Website wieder zum Leben und verkündete zunächst mal einen neuen Song. Dann kam ein bizarres Video dazu, bis zur Veröffentlichung des Albums Out Of Our Minds, kurz OOOM.

Nun ist dieses zweite Album über Roadrunner Records erschienen und es bewahrheitet sich ein bisschen, was sich auf der Internetseite schon andeutete. Melissa auf der Maur begibt sich in mystische Gefilde. Mit The Hunt wird die Platte eröffnet, ein Instrumentalstück mit Herzschlagrhythmus, bei dem die Stimme der Sängerin als zusätzliches Instrument eingesetzt wird. So beginnt auch der Titelsong bis dann doch noch richtiger Gesang ertönt. Out Of Our Minds ist ein solides Rockstück, genaue wie das sich anschließende Isis Speaks. Mit Lead Horse folgt wiederum ein treibendes Instrumentallied und wenig überraschend ist das Bassspiel sehr dominant. Follow The Map hätte auch gut auf ihr Debütalbum gepasst und hört sich so an, als würde es auch aus der Zeit von damals stammen. Die Songideen sind vorhanden. Man kann das bei den weiteren Stücken, 22 Below, Meet Me On The Dark Side, The Key und The One hören. Zwischendurch fällt This Would Be Paradise, ein Akustiksong mit Sprechgesang nicht weiter auf. Letztendlich verfällt Melissa auf der Maur zu oft wieder in altbekannte Strukturen zurück und so läuft das Album etwas überraschungsarm vor sich hin. Höhepunkte sind dann noch das Duett mit Glenn Danzig auf Father's Grave und der letzte offizielle Song, das über 7 Minuten lange 1000 Years.

"Travel out of our minds, into our hearts standing by, our heart's been standing by for so long..." soll also das Motto sein, aber ich habe noch nicht recht herausgefunden, was sie damit eigentlich meint. Dieses Album erscheint außer in dieser Version mit zwei zusätzlichen Akustiksongs parallel noch als Großpaket mit Buch, Comicstrip und Videofilm. Nur für den, der's braucht...

Die Liste der beteiligten Personen ist ellenlang. Einige Musiker waren auch schon beim ersten Album dabei. Nur einige Namen zur Information:
Josh Freese - Drums / u.a. Slash
Mike Fraser - Produzent / u.a. AC/DC
Mike Gason - Keyboards / u.a. Dr. John, Smashing Pumpkins
Chris Goss - Produzent / u.a. Kyuss
Eli Janney - Bass/Keyb. / u.a. Ryan Adams, James Blunt
Alan Moulder - Produzent / u.a. U2, Smashing Pumpkins, NIN, Wolfmother
James Iha - Gitarre / u.a. Smashing Pumpkins

Beide Alben von Melissa auf der Maur sind gute, solide Rockscheiben geworden. Während das erste mehr eine Sammlung von Songs war, wurde mit OOOM nun ein Konzept verfolgt. Obwohl das ganze für mich nicht ganz durchschaubar geworden ist und die Platte mehrere Durchläufe braucht, um bei mir anzukommen, sind doch die meisten Songs gelungen. Aber leider nicht alles auf einem gleichbleibenden Niveau und vieles macht doch eher den Eindruck, als sei es noch vom Vorgänger übrig geblieben. Aber ich höre ihre Stimme gerne und ich finde, dass ihr Gesang sich positiv entwickelt hat. Bei mir bleibt die Hoffnung, dass das nächste Werk nicht wieder 6 Jahre bis zur Veröffentlichung benötigt und sich MadM noch nicht am Ende ihrer kreativen Schaffenskraft befindet, denn der letzte, mitreißende Kick fehlt hier doch noch.
44 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2010
Ich kenne Melissa schon vom ersten Album an und bin ein "Fan".

Natürlich musste ich mir dann OOM kaufen, vor allem, weil mich die kleinen Appetithäppchen vorher, die sie verbreitet hat, überzeugt haben.

Das ist auch wieder solch eine CD, wo ich erst sage, ich find zwei Songs super, um dann jeden Tag festzustellen, wenn ich die Songs höre, dass die anderen Songs auch immer besser gefallen.

Es ist also ein Album, in was man sich reinhören muss.

Mein Top-Favourit vom Album ist "Meet me on the dark side".

Kurzes Fazit: Kaufen! Das Album enttäuscht in keinster Weise.

Zu Amazon selber:
Ich habe das Album per Download gekauft. War mein erstes Mal, hier MP3s zu kaufen.
Alles super geklappt. Einfach und komfortabel. *Daumen hoch*
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am 21. September 2010
Sechs Jahre nach ihrem beeindruckenden Debüt bringt die Ex-Hole und Ex-Smashing-Pumpkins Bassfrau ein neues Album auf den Markt, das mit gleich vier hochkarätigen Produzenten, multimedialem Film- und Comic-Schnickschnack und namhaften Gästen förmlich in klassischer Westküsten-Manier larger than life hätte ausfallen können oder vielleicht sogar müssen. Seltsamerweise, vergisst man die Superlative, merkt man dem Album selbst nichts davon an, ganz im Gegenteil - die Platte wirkt wie eine der besten straighten Rockplatten der letzten Monate. Auf der Maur knüpft scheinbar mühelos an die Energie ihres Erstlings an, greift sogar fast 1:1 den Riff von «Lightning is my Girl» auf und entwickelt sich doch weiter. Nachdem das Album fast unhörbar, mit einer Art unruhigem Herzschlag-Beat bei «The Hunt» eröffnet wird, einer Instrumental-Nummer, die sich in nur drei Minuten in höchste Höhen aufschwingt, zeigt der namensgebende Track des Albums, das MADM den perfekten Shuffle-Pop mit etwas angehärteten Gitarren durchaus noch draufhat. Und so geht das Schlag auf Schlag ' «Isis Speaks» zählt zu den besten Tracks des Albums, mit einem glasklaren, nervös die 1 wechselnden Drumbeat, druckvollen Gitarren, halsbrecherischen Ups and Downs, eine sechsminütige Miniaturoper, mit dem ganzen Melodrama, das dazugehört. «Follow the Map» klingt ein wenig nach Kaki Kings Junior-Album - seltsamerweise -, eine entspannte Indie-Nummer mit grandiosem Refrain. «Father's Grave», das Duett mit Glenn Danzig, klingt großartig nach dem Garagesound à la Jack White, mit einem grandios stampfenden Bass. Und so geht das weiter - jeder Track ist bis ins letzte durchkomponiert, melodramatisch, vertrackt, perfekt gespielt und dennoch nie so sperrig, dass man als Zuhörer keinen Zugang mehr hat. Auf der Maur zieht alle Rock-Register von sanften Tönen bis zu einer fast an Paramore erinnernder Mixtur aus Pop und Metal. AM ehrlichsten darf man wohl sagen, dass MADM im Bereich der Prog-Rocks angekommen ist und hier ein Konzeptalbum rund um - seltsamerweise - die Wikingerwelt vorlegt, dass nicht nur verschiedene Geisteszustände austarieren will, sondern auch das eigene Rockmusik-Genre so prügelt, dass dabei interessante Beulen entstehen. Es ist selten, dass ein Album zugleich an U2, Interpol, Porcupine Tree, White Stripes und viele andere erinnert, ohne auch nur jemals nach einer dieser Bands zu klingen - es scheint vielmehr so, als wären all diese Einflüsse in Ideen, nicht in konkrete Töne eingeflossen. Das Ergebnis ist ein Album, das die Genres Rock und Pop fusioniert und zugleich transzendiert, das hörbar und tanzbar ist, ohne blöd zu sein, das smart ist, ohne klugscheißen zu müssen. Mitunter kippt ihr das Album zu sehr ins Melodrama, zu sehr ins verkopfte und ohne Zweifel gibt es Momente, in denen die Platte auch mal etwas krampfig eklektisch klingen will, und ab und zu wird auch deutlich, dass Auf der Maur eben auch ein bisschen im Westküsten-Hardrock der 90er verhaftet ist (ganz zu schweigen von dem musikalischen Größenwahn eines Billy Corgan, der hier, in anderer Form, durchaus auch greifbar ist) Aber als Comeback nach sechs Jahren ist bemerkenswert, dass dieses Album so vertrackt, so psychedelisch, so straight und alles in allem so gut ist, dass man durchaus begreift, wie hart und verbissen MADM an diesem Projekt gearbeitet hat und wie viel Ideen sie investiert hat. Allein diese monomanische Energie, die jeder Song ausstrahlt, macht «Out of Our Minds» herausragend.
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am 25. Dezember 2014
Melissa erinnert an zeiten als Rock/Metal noch ohne technische Hilfen auskam.
Die komplette Scheibe legt sich wie eine Flatline ins Ohr, einfach probehören.
It's pure!

Anspieltipps:
Out of our Minds
22 Below
Father's Grave
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am 26. November 2015
Was soll man noch darüber verlieren? MELISSA AUF DER MAUR dürften jedem HOLE oder SMASHING PUMPKINS Fan ein Begriff sein.
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am 12. April 2010
Ganz ehrlich; ich hab das Album am 29.03. um 5 Uhr morgens als Digital Download gezogen und es ist tatsächlich ein Album, dass man öfter hören muss, aber ich gehe darin auf. Wenn sie 'I'm your healer, youre mine' singt habe zumindest ich das Gefühl, genau zu wissen, was sie meint. Im Übrigen finde ich die Platte schon ruhiger als ihr Debut; habe heute beide beim Drachenfliegen gehört und hatte bei AUF DER MAUR wieder das Bild vor Augen, dass sie tatsächlich ein Boot steuern muss, auch wenn es am Ende bei I NEED I WANT I WILL eher fliegt und ein Future-Spaceship ist.
Meine Favs von OOOM sind OOOM selbst, meet me on the darkside, isis speaks, 1000 yrs und der bonus track mothers red box. Diese mythischen Motive vom Heiler in dunkler Kutte, von Nebel und morgendlicher Dämmerung kann ich beim Hören des Albums jedenfalls wunderbar nachempfinden.

Habe sie auch am Samstag gesehen, live kommen die Lieder auch gut, auch wenn die MadM ihre Band nicht mal vorgestellt hat.
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TOP 500 REZENSENTam 1. April 2010
... gern polemisch und "altklug daherwikipediert" (SZ) wird sich denken können, dass eine Frau wie Melissa Auf Der Maur einen ziemlich hohen Anspruch an die eigene Arbeit ansetzen dürfte. Schließlich hat die Kanadierin sowohl einen Philosophen als auch einen Politiker in ihrem Stammbaum aufzuweisen, noch dazu spielte sie als Bassistin nicht ganz unwesentliche Parts bei Bands wie Hole, Indochine und natürlich den Smashing Pumpkins. Aber selbst jemand, der das alles als unnützes Halbwissen aka Brimborium abtut und sich lieber unvoreingenommen und in Kenntnis des selbstbetitelen Debüts mit "Out Of Our Minds" beschäftigt, selbst der wird zugeben müssen, dass sich seit 2004 nichts wesentlich Überraschendes getan hat. Noch immer erwartet man von einer Frau mit dieser Vita, diesem musikalischen Bekanntenkreis und diesem Äußeren irgendwie immer etwas Aufregendes, noch immer beginnt die Mehrzahl ihrer Songs stets verheißungsvoll und noch immer bekommt man - leider auch bei der neuen Platte - selten etwas geboten, was sich vom durchschnittlichen Rocksong abheben kann. Sicher hat Melissa Auf Der Maur ein paar Einflüsse des wavigen Indiepop der letzten Jahre in ihre Arbeit einfliessen lassen, bei "Lead Horse" standen deutlich die schaurig düsteren Klangbilder der Editors Pate, "22 Below" gemahnt zumindest am Anfang etwas an Interpol, bevor dann - warum nur? - ein recht befremdlicher Männerchor seine unerfreuliche Arbeit aufnimmt. Bei "1.000 Years" werden die Parallelen zu den New Yorker Überfliegern allerdings so deutlich, dass es fast schon frech zu nennen ist. Der Rest ist routinierter Gothrock der leichten, eingängigen Sorte, textlich erwartbar, musikalisch solide - manches bleibt interessantes Stückwerk (The Hunt, This Would Be Paradise), weniges läßt einen aufmerken. Zu letzterem zählt in jedem Falle das angenehm schwere Blues-Duett mit Glen Danzig (Fathers Grave), wie gemacht für den nächsten Tarantino-Soundtrack. Zuweilen gelingt es ihr auch, sich mit einem kleinen Gimmick im Hörerohr festzuhaken, so zum Beispiel mit dem feinen Prodigy-Loop bei "The Key". Unterm Strich ist mir das allerdings für sechs Jahre Arbeit zu wenig, da lagen meine Erwartungen dann doch deutlich höher. Sie sollte es aber doch weiter allein versuchen, eine Rückkehr zu Billy Corgans exaltierter Ein-Mann-Super-Ego-Band kann man ihr wirklich nicht empfehlen.
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am 13. April 2010
Ganz ehrlich; ich hab das Album am 29.03. um 5 Uhr morgens als Digital Download gezogen und es ist tatsächlich ein Album, dass man öfter hören muss, aber ich gehe darin auf. Wenn sie 'I'm your healer, youre mine' singt habe zumindest ich das Gefühl, genau zu wissen, was sie meint. Im Übrigen finde ich die Platte schon ruhiger als ihr Debut; habe heute beide beim Drachenfliegen gehört und hatte bei AUF DER MAUR wieder das Bild vor Augen, dass sie tatsächlich ein Boot steuern muss, auch wenn es am Ende bei I NEED I WANT I WILL eher fliegt und ein Future-Spaceship ist.
Meine Favs von OOOM sind OOOM selbst, meet me on the darkside, isis speaks, 1000 yrs und der bonus track mothers red box. Diese mythischen Motive vom Heiler in dunkler Kutte, von Nebel und morgendlicher Dämmerung kann ich beim Hören des Albums jedenfalls wunderbar nachempfinden.

Habe sie auch am Samstag gesehen, live kommen die Lieder auch gut, auch wenn die MadM ihre Band nicht mal vorgestellt hat.
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