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am 24. Mai 2014
Lange habe ich mit mir gerungen und unzählige Tests, Rezessionen und Forenbeiträge gelesen. Vor 5 Monaten habe ich dann entschieden dem Bigma eine Chance zu geben.
Vorweg: Inzwischen liebe ich dieses Objektiv.
Ich betreibe es an einer Nikon D7100 und bin sehr viel in Feld und Wald unterwegs. Meine Motive sind Singvögel, Säugetiere sowie Schmetterlinge und Libellen. All das ist mit dem Objektiv bei Tageslicht sehr gut in Szene zu setzen. Immer wieder hatte ich gelesen, es gäbe Einschränkungen bei der Schärfe am langen Ende. Mein Exemplar ist absolut scharf und das über den kompletten Brennweitenbereich.
Ein Trumpf ist auch der Abbildungsmaßstab von 1:3,1 durch den scheue Insekten fast schon in Makroqualität abgelichtet werden können. Ein 36mm Zwischenring mit Übertragung der Belichtung und des Autofokus sorgt inzwischen für noch größere Maßstäbe (dann allerdings zwingend auf dem Stativ weil die Lichtstärke abnimmt).
Endgültig begeistert war ich nach einem Wochenendseminar mit 8 weiteren Naturfotografen. Bis hin zum 600mm Nikon für 7000,- € war dort alles vertreten. Am Ende konnte selbst der Besitzer der Riesentüte keinen Unterschied bei den entstandenen Bildern erkennen. Aufgrund der höheren Lichtstärke konnte der allerdings eine halbe Stunde früher im Ansitzhäußchen an die Arbeit gehen. Und wenn ein größerer Vogel an der Futterstelle erschien hörte ich neben mir ein leises Fluchen weil das Motiv zu groß war für die Brennweite, während ich meinen Zoom nutzte und so den perfekten Ausschnitt wählen konnte.
Wer viel in der Natur unterwegs ist wird mit dieser Linse seinen Spaß haben. Und das Gewicht läßt sich mit einem Sunsniper Tragegurt (die 5kg Variante!) sehr gut verteilen.
Hätte ich das Bigma nicht schon, ich würde es sofort wieder kaufen.
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am 18. Januar 2013
Ich nutze bis jetzt das Tamron SP70-300 F/4-5.6 Di USD an einer Sony SLT-A57 als Tele für Motorsportveranstaltungen und
sonstige Einsatzzwecke bei denen große Brennweite gefragt ist.
Prinzipiell bin ich damit zufrieden, nur leider sind auch 300 mm in letzter Zeit immer öfter zu "kurz" geworden.
Ein größeres Zoom muss her und nach langem Streit mit meiner Vernunft habe ich mir das 50-500 von Sigma bestellt.
Das Schwestermodell Sigma 150-500 mm F5,0-6,3 DG OS HSM-Objektiv ist zwar deutlich billiger,
allerdings ist mir die Anfangsbrennweite von 150 mm zu "lang" und das Objektiv daher für mich zu unflexibel.
Alternativ dazu habe ich auch auf das viel gelobte Sony 70-400mm G SSM ein Auge geworfen -
mehr dazu unter der Überschrift: "EIN GUTER RAT FÜR SONY-NUTZER".

---ERSTKONTAKT---

Das Sigma wird in einer geräumigen, gepolsterten Tasche geliefert, mit dabei sind eine Gegenlichtblende
inklusive Verlängerung, ein Filter-Durchmesser-Reduzier-Ring, ein Trageriemen und die obligatorischen
Deckel vorne und hinten.
Auf den ersten Blick wirkt das Objektiv hochwertig, die matte Oberfläche sieht schick aus und ist außerdem
schön griffig. Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck, auch voll ausgefahren wackelt nichts.
Sowohl Zoom- als auch Fokusring lassen sich gleichmäßig geschmeidig drehen und gut dosieren - Bestens!

Sowohl mit als auch ohne angeschraubte Kamera kann man das Objektiv sorglos auf die großzügig
dimensionierte Stativschelle stellen, ohne befürchten zu müssen, dass das gute Stück vom Tisch rollt - Praktisch!
Dann folgen die ersten Testfotos und schon nach wenigen Schüssen freihändig macht sich das hohe
Gewicht von fast 2 kg durch ein ziehen im linken Arm bemerkbar und mir wird klar, dass längere Sessions
ohne Einbein einen schönen Muskelkater nach sich ziehen könnten. ;)
Naja, für fehlende Kraft im Arm kann das Objektiv ja nix!

---PERFORMANCE---

DER FOKUS SITZT
Sigmas HSM-Antrieb sorgt für ruhiges und schnelles Fokussieren, der Fokus ist gut aber nicht perfekt justiert,
die leichte Abweichung im niederen einstelligen Millimeterbereich ist tolerierbar.
So weit, so gut.

GANZ GUT IM MITTLEREN BRENNWEITENBEREICH
Erste Testfotos bei moderaten Lichtverhältnissen fallen durchwegs positiv aus. Bei 300 mm ansehnliche Fotos,
abgeblendet etwas besser, im direkten Vergleich bei 300 mm erreicht es aber nicht ganz die Schärfe des Tamrons.
Farben und Kontrast geben keinen Anlass zur Kritik, fallen weder positiv noch negativ auf.
Der eingebaute Stabilisator sorgt für ein ruhiges Sucherbild, daran musste ich mich als Sony-User erst gewöhnen,
aber ein ruhiges Sucherbildhat schon seinen Reiz. ;)

AM LANGEN ENDE WIRD ES WEICH
Voll ausgefahren bei 400-500 mm werden die Bilder zunehmend weicher. Die Details wirken leicht verwaschen,
der Kontrast nimmt ab. Abblenden verbessert etwas die Qualität, macht aber das Handling durch die
ohnehin schon geringe Lichtstärke etwas knifflig, wenn ISO und / oder Belichtungszeit rapide ansteigen.
Wenn die Lichtverhältnisse schlechter werden, stößt das Sigma an seine Grenzen. Bei meinen Tests am
späten Nachmittag bei schwindendem Licht mit 400 mm und Offenblende lag die Ausschussquote
bei erschreckenden 100%. Alle Bilder ausnahmslos unscharf und praktisch nicht zu gebrauchen.
Bevor mir nun unterstellt wird, dass bei diesen Verhältnissen auch jedes andere Objektiv versagt,
weise ich darauf hin, dass ich im Anschluss den Test mit dem Sony 70-400mm G SSM wiederholt habe und dabei
jedes Foto einwandfrei scharf geworden ist. Möglicherweise arbeitet aber auch das Sigma mit Sony Kameras
einfach nicht so gut zusammen wie die Linsen aus eigener Produktion.

---EIN GUTER RAT FÜR SONY-NUTZER---

Wer für seine Sony-Kamera ein Tele jenseits der 300 mm sucht und bereit ist, den Preis für das
Sigma 50-500 auf den Tresen zu legen, der sollte lieber noch etwas drauflegen und zum Sony 70-400mm G SSM
greifen. Ich habe beide Linsen miteinander vergleichen können mit dem Ergebnis, dass das Sony
in Sachen Abbildungsleistung in einer anderen Liga spielt und dem Sigma bezüglich der Bildqualität
in jeder Hinsicht überlegen ist. (dem Tamron übrigens auch)
Wie das im Hause Canon oder Nikon mit vergleichbaren Objektiven aussieht, kann ich nicht beurteilen,
vielleicht kann jemand anderes einen entsprechenden Hinweis als Kommentar abgeben.

---FAZIT---

Wer unbedingt 500 mm braucht und größtenteils bei sehr guten Lichtverhältnissen fotografiert, wird mit dem 50-500
von Sigma sicherlich seine Freude haben. Der große Brennweitenbereich macht es sehr flexibel einsetzbar
obwohl das hohe Gewicht die Bewegungsfreiheit etwas einschränkt. Dafür lassen Verarbeitung und Haptik
kaum Wünsche offen.
Mir war die Leistung bei 400-500 mm am wichtigsten, die Schwächen am langen Ende speziell bei Offenblende und
schlechtem Licht waren mir dann aber doch zu groß und die erheblich bessere Bildqualität des Sony 70-400mm G SSM
zu überzeugend, deshalb geht das Sigma leider wieder zurück.

Bei der Punktevergabe bin ich etwas hin- und hergerissen und schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.
Weil ich aber keine 3,5 Sterne vergeben kann, entscheide ich mich für 3 Sterne, weil die optische Leistung
auch hinter dem wesentlich günstigeren Tamron SP70-300 zurück bleibt und ein großer Brennweitenbereich
alleine keine Top-Bewertung rechtfertigt.
55 Kommentare| 78 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. Januar 2017
Wegen des Brennweitenbereichs für muskulöse Reisefreunde als Allround-Objektiv eine unbedingte Empfehlung.
Die Verarbeitung dieses Objektives lässt keine Wünsche oder gar Kritik offen. Es liegt gut in der Hand und macht einen extrem guten Gesamteindruck. Das hohe Gewicht ist wegen des starken Zooms sogar wünschenswert, die Shakereduction hilft ja schließlich auch noch.
Ich habe das Teil nur wegen meiner eigenen Um-Entscheidung zum Wechsel auf ein SIGMA 150 - 600 zurückgegeben.
Was mich besonders beeindruckt, ist der Service von Sigma, dass das Objektiv, im Falle eines Systemwechsels, auf das neue System (gegen Gebühr) angepasst werden kann. Ich selbst spiele mit einer Nikon D810.
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am 21. Mai 2016
Ich habe das Objetkiv an einer 24MP APS-C Sony Alpha 65 und die Schärfe ist genial. Auch bei 500mm mit f8 Bombe. Offenblendig nicht ganz 100%ig aber auch schon sehr gut.
Ob ein Portrait bei 50mm, Makro bei 200mm oder Wildlife bei 500mm ich bin durchweg überzeugt und mehr als gut zufrieden.

Der Zoom läuft leicht und weich.
Der Fokus leise und leichtgängig.

Natürlich muss man sich nichts vormachen das das Teil sehr schwer ist. Mit einer Alpha 65 und Stativschelle bin ich bei über 2800gr. Wer fit ist kann damit gut Freihand fotografieren allerdings empfehle ich ein Einbeinstativ.

Ich würde das Glas wieder kaufen und will es nicht mehr missen. Von mir eine klare Kaufempfehlung. :-D
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am 7. August 2012
Da ich sehr gerne Tiere im Zoo fotografiere, habe ich im Laufe meines DSLR-Hobbys schon einige Teleobjektive mein eigen nennen können. Unerfahren angefangen mit Superzooms (Tamron 28-300) ist im letzten Jahr meine neueste Investition ein Sigma 50-500mm 4.5-6.3 OS HSM geworden.

Die Gründe für meinen Kauf waren zum einen, dass das Sigma 50-500 OS HSM das beste 500mm-Objektiv ist, welches man unter 2000 Euro erwerben kann. Zum anderen war auch die 50mm Anfangsbrennweite und die 50cm Naheinstellgrenze ein Grund, welche gerade im Zoo manchmal durchaus sehr praktisch ist.

Lieferumfang:
Neben dem Objektiv selbst, bekommt man bei dem Kauf eines neuen Sigma 50-500 APO HSM OS:
- einen Objektiv-Trageband
- einen Setp-Down-Ring von 95mm auf 86mm
- eine Gegenlichtblenden-Verlängerung für ASP-C-Kameras
- eine tulpenförmige Gegenlichtblende
- eine schwarze Schutztragetasche mit herausnehmbaren Polstern (je nach gewünschter GeLi-Länge)
- und natürlich Standarddinge wie die Objektiv-Schutzdeckel, Gebruchsanweisung, Karton, usw.

Mit der schwarz-matten Oberfläche und seinen fast 2kg macht das Objektiv den von Sigma gewohnten wertigen Eindruck. Das Objektiv liegt gut in der Hand und der Zoomring ist auch mit angebrachter Stativschelle gut zu erreichen. Der Zoomring geht im Vergleich zu anderen Objektiven jedoch eher etwas schwerer, was bei der Masse an Glas aber auch nicht verwunderlich ist. Da das Objektiv auch von alleine ausfährt, wenn es nach unten gehalten wird, hat das Sigma dem Objektiv einen Lock-Schalter bei der 50mm Stellung spendiert.

Am Anfang waren für mich die beiden Gegenlichtblenden etwas verwirrend. Nach einigem ausprobieren habe ich jedoch eine sehr komfortable und auch sichere Lösung gefunden, um den vorderen Objektivdeckel bequem anbringen und das ganze Zubehör am Objektiv belassen zu können.
GeLi - Objektivdeckel - GeLi-Verlängerung - Step-Down-Ring - Objektiv

Über die meisten technischen Fakten kann sich jeder bei der Sigma-Homepage direkt informieren. Was ich hier lediglich zusammengestellt habe, sind ein paar zusätzliche Informationen und persönliche Eindrücke.

Gewicht:
2.2 kg mit Stativschelle, Step-Down-Ring,Schutzdeckeln und beiden Gegenlichtblenden
3.4 kg Kampfgewicht an einer Canon 50D mit Batteriegriff

Längen (jeweils bis Bajonett gemessen):
22.1 cm nur Objektiv bei 50 mm
30.6 cm nur Objektiv bei 500 mm
+5.6 cm mit ASP-C-Gegenlichtblende (Blende alleine 7.2 cm)
+7.1 cm mit Gegenlichtblende (Blende alleine 7.5 cm)
= 43.3 cm Maximallänge

Zoombereich:
Wie erwartet, ist das Sigma 50-500 OS HSM als 10-fach-Zoom für Aufnahmen im Zoo oder Tierpark einfach nur genial. Man verpasst durch den großen Brennweitenbereich eigentlich nie einen gerade passenden Ausschnitt für das anvisierte Motiv. Vorallem die 50mm als kurze Brennweite bietet einem als Hobbyfotograf die Gelegenheit auch einmal das Gehege, in welchem die Tiere untergebracht sind, fotografisch festzuhalten, ohne das Objektiv wechseln zu müssen. Aber natürlich auch die verdammt lange Brennweite von 500mm hat ihre Vorteile, wenn sich die Objekte der fotografischen Begierde irgendwo ganz hinten im Gehege verstecken.

Bildqualität:
Ich persönlich bin zufrieden mit der vom Sigma gelieferten Bildqualiät bei meinen 15 MP an meiner Canon 50D. So aus meiner Erfahrung heraus würde ich die Schärfe bei 500mm und Offenblende F 6.3 als gut bezeichen. Abgeblendet auf F 8.0 steigert die Bildqualität nochmals in den sehr guten Bereich. Da die Bildqualität, bei Reduzierung der Brennweite (im Gegensatz zu manchen Canon-Objektiven) bei dem Sigma jedoch immer besser wird, kann man unter 300mm Brennweite auch bei Offenblende sehr scharfe Bilder schießen. Bei 50mm Brennweite ist das Sigma dann einfach nur noch perfekt!

Lichtstärke:
Wie man an der nächsten Tabelle erkennen kann, nimmt die optische Lichtstärke des Sigma 50-500 OS HSM recht schnell ab. Berücksichtigt man nun auch noch die Fausformel, dass man bei 500mm Brennweite mit 1/800 sec fotografieren sollte, stellt sich natürlich die Frage nach der praktischen Tauglichkeit eines solchen Objektives. Aus praktischer Erfahrung kann ich hier jedoch sagen, dass man durch den guten Bildstabilisator auch noch bei 500mm Brennweite und 1/100 sec auch noch scharfe Fotos machen kann, was tagsüber im Freien bei ISO 800 jedoch sehr selten vorkommt.
Blende 4.5: 50 - 52 mm
Blende 5.0: 52 - 100 mm
Blende 5.6: 101 - 200 mm
Blende 6.3: 201 - 500 mm

Bildstabilisator:
Entgegen meinen Erwartungen, lässt sich das Sigma 50-500 OS auch bei bedecktem Himmel gut freihand einsetzen, dank des Bildstabilisators. Und selbst Aufnahmen in Innenräumen und auf Veranstaltungen sind bei ISO 800 bis ISO 3200 noch möglich. Die Effektivität des OS mit seinen von Sigma angegebenen 4 Blendenstufen ist jedoch mit etwas Vorsicht zu genießen. Aus meiner bisherigen Erfahrung mit dem Sigma würde ich sagen, dass die 4 Blendenstufen zu 40%, die 3 Blendenstufen zu 75% und die 2 Blendenstufen zu 99% erreicht werden. Natürlich spielt hier aber auch die persönlichen Fähigkeiten und Haltetechniken eine große Rolle.

HSM-Geschwindigkeit:
Die Beurteilung, ob ein Objektiv nun einen schnellen oder eher langsameren AF hat, finde ich persönlich eine sehr schwierige Angelegenheit. Nicht nur, weil es mittlerweile vom normalen Motor-AF, über Mirco-USM, Ring-USM, USD, PZD und HSM verschiedene Antriebsmöglichkeiten gibt, sondern weil es auch viel eher darauf ankommt, in welchem Brennweitenbereich der AF arbeitet, welche Naheinstellgrenze er hat und ob Innenfokussiert wird. Und letztendlich muss je nach Objektivklasse auch mal mehr oder weniger schweres Glas bewegt werden.
Beim Sigma 50-500 OS wirkt sich natürlich der sehr hohen Brennweitenbereich leicht negativ auf die AF-Geschwindigkeit aus, da bei großen Brennweiten (z.B. bei 500mm) selbst zwischen 10m und 20m Objekt-Abstand die AF-Linsenelemente noch mit präziser Genauigkeit eingestellt werden müssen, während hingegen bei meinem UWW schon alles über 4m Abstand in den hyperfokalen Distanzbereich fällt. Im Gegenzug dazu hat das Sigma bei 50mm Brennweite dann auch noch ein Naheinstellgrenze von nur 50cm, was den gesamten Fokusweg dann natürlich nochmal ein kleines Stück länger macht.
Ich selbst empfinde den HSM von Sigma als durchaus schnell und leise. Zwar kenne ich den USM von Canon noch nicht selbst und habe jetzt auch noch nicht die Gelegenheit gehabt auf mich zu rennende Hunde damit zu fotografieren, aber im Zoo hat mich der HSM bisher noch nie im Stich gelassen.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. November 2015
Einsatzzweck
Überzeugt hat mich der riesige Brennweitenbereich von Quasi-Normal-Obektiv bei Vollformat oder leichtem Tele bei APS-C bis zum Supertele. Für mich ein ideales Outdoor-Objektiv oder auch bestens für Zoobesuche geeignet.

Marktsituation
Es gibt nichts vergleichbares von anderen Firmen, obwohl das Objektiv oder seine Vorgänge schon ein paar Jahre auf dem Markt sind. Natürlich gibt es die 150-600 mm von Tamron und auch Sigma, von denen ich auch das Sigma 150 - 600 mm habe. Aber 150 mm sind eben am Crop-Sensor eben schon 225 mm und es gibt Situationen, wo das deutlich zuviel ist. 100 mm, die dann am langen Ende gegenüber dem 600'er fehlen, fallen da weniger ins Gewicht.

Entscheidung für das Sigma
Es war damals - Anfang 2014 - ein Spontankauf, da ich schon das Sigma 120-400 mm hatte und mehr Flexibilität von meinem Telezoom haben wollte.

Einstellung über USB-Dock
Fehlanzeige, dafür ist die Konstruktion zu alt.

Bauqualität
Die Bauqualität ist in Anbetracht des Preises sehr gut. Zwar ist jede Menge Kunststoff verbaut worden, wohl um das Gewicht gering zu halten, aber er wirkt hochwertig. Die tolle mercedesartige Haptik der Metallkonstruktionen der Arts-Serie von Sigma, z.B. des 18-35 mm wird allerdings nicht erreicht. Andererseits würde dann dieses Objektiv wohl wenigstens auch 3 kg wiegen. Der Zoom kann fest bei 50 mm gelocked werden. Die Stativschelle ist groß genug um bequem als Handgriff benutzt zu werden.
Das Zubehör ist Sigma-typisch: Eine voluminöse, oben und unten mit Schaumstoff gepolsterte Tasche, eine zweiteilige Sonnenblenden, von denen bei Voilformat die eine Hälfte reichen dürfte und ein Filterrduzierring von 95 mm auf 86 mm; wohl gedacht für Crop-Kameras. Diesen verwende ich nicht, da ich sonst auch noch einen 86 mm-Frontdeckel kaufen müsste. Die eine Hälfte der Sonnenblende passt auf den 86 mm-Reduziering.
Nett ist auf die auf dem vorderen Tubus eingravierte Skala zum Abbildungsmaßstab bei der jeweiligen Brennweite, da die kürzeste Entfernung vom Sensor zum Objekt jeweils brennweitenabhängig ist. In der Praxis habe ich diese Skala noch nicht verwendet, da ich mit diesem Objektiv eher nicht von einem Moment auf den anderen Buzzarde und gleich danach eine Biene auf der Blüte fotografiere. Theoretisch wäre das jedenfalls möglich bei einem maximalen Abbildungsstab von etwa 1:3 bei Vollformat.

Autofokus
Problemlos, ausreichend schnell und präzise. Im Vergleich zum neueren 150-600 mm langsamer und auch öfter einmal hin- und herfahrend. Insgesamt brauchbar.

Bildstabilisierung
Insgesamt brauchbar und in zwei Stufen wählbar. Die Stufe 2 sollte nur gewählt werden, wenn man mitziehen muss, ansonsten ist man mit Stufe 1 besser beraten. Ein sich bewegendes Bildstabilisatorelement kann seinerseits 'am langen' Ende Unschärfen produzieren.

Bildqualität
Bei 400 und 500 schlechter als das 150-600 mm, aber immer noch gut brauchbar. Besser als das 120-400 mm, das nicht mehr hergestellt wird. Meine Kamera ist die APS-C Nikon D7100. Für mich ist die Bildqualität über alle Brennweiten bei Blende 8 gut.

Bedienung
Ich benutze eine kleinere Brennweite auch gerne um das Objekt überhaupt erst einmal einzufangen und darauf zu fokussieren.

Zusammenfassung
Klare Kaufempfehlung für die oben genannten Einsatzzwecke. Das 150-600 mm ist insgesamt etwas besser, sowohl von der Verarbeitung, der Bildstabilisierung und der Bildqualität her. Aber wenn's in den Zoo oder woanders hingehen soll, wo ich das Objektiv nicht wechseln möchte und ein Supertele benötige, dann nehme ich das 50-500 mm, obwohl ich das neuere 150-600 mm auch habe. Im Gegensatz zum 120-400 mm werde ich das 50-500 mm neben dem 150-600 mm behalten und weiter nutzen. Wegen seines riesigen Brennweitenbereichs hat das 50 - 500 mm neben den neueren Boliden weiter seine Berechtigung.
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am 7. April 2012
Das erste gelieferte Objektiv wies leider einen Autofocusfehler auf. Amazon nahm das Produkt großzügigerweise zurück und lieferte prompt einen Ersatz. Großes Lob und herzlichen Dank an Amazon an dieser Stelle.

Nun zum Objektiv:

Die Ausstattung ist komplett mit Stativschelle, zweiteiliger Gegenlichtblende (Vorderteil für Vollformat und Zwischenstück für APS-C Sensor), Trageriemen für das Objektiv, Objektivköcher und Reduzierring für kleineres Filterformat 86mm bei APS-C - ansonsten 95mm Filtergewinde.

Das Objektiv wirkt insgesamt hochwertig verarbeitet. Nichts klappert - auch bei ausgefahrener Linse im 500-mm-Betrieb nicht. Die Einstellringe für Brennweite (Zoom) und Entfernung laufen präzise und leichtem Widerstand gegen Verstellung. Das Objektiv ist mit einer Entfernungsskala unter einem Sichtfenster ausgestattet. In den unterschiedlichen Brennweitenstellungen werden Naheinstellgrenze und Abbildungsmaßstab angezeigt.

Autofocus kann ein- und ausgeschaltet werden. Der Bildstabilisator funktioniert in drei Modi: Aus, Stufe 1 für allgemeine Stabilisierung und Stufe 2 für Stabilisierung bei Mitziehaufnahmen. In der 50-mm-Einstellung kann die Zoomeinstellung verriegelt werden.

Mit knapp 2 Kilo ist das Objektiv ziemlich schwer, liegt aber mit angesetzter Stativschelle bei Freihandaufnahmen noch gut in der hand.

Zur Handhabung und den ersten Bildergebnissen:

Der große Zoombereich unterstützt viele Aufnahmesituationen ohne Objektivwechsel beispielsweise beim Zoobesuch, bei Sportveranstaltungen, Flugschauen oder Naturaufnahmen.

Die Lichtstärke 4.5 bis 6.3 erfordert gute Lichtverhältnisse oder höhere ISO-Werte. Schon relativ früh steht nur noch die maximale Lichtstärke von 6.3 zur Verfügung - bei 500mm sollte man zusätzlich noch abblenden. Ausgeglichen wird die schwache Lichtstärke durch einen absolut leisen und gut funktionierenden Bildstabilisator. Mit einer APS-C Kamera (Canon EOS 40D) konnte ich bei 500mm noch mit einer 1/100 Sekunde verwacklungsfrei belichten.

Der Autofocus funktionierte am neu gelieferten Objektiv in Anbetracht der langen Brennweite und des großen Zoomfaktors noch in akzeptablem Tempo und stellte in den meisten Situationen scharf. Der Umgang mit den langen Brennweiten erfordert bei mir aber sicherlich noch etwas Übung. Die Tiefenschärfe nimmt bekannterweise mit zunehmender Brennweite deutlich ab. Bei manueller Scharfstellung bei langen Brennweiten entscheidet ein ganz leichter Dreh am Entfernungsring über Schärfe und Unschärfe.

Die Bildergebnisse bei allen Brennweiten bis 400 mm sind in Anbetracht des großen Zoomfaktors noch erstaunlich gut. Man darf ein solches Zoomobjektiv nicht mit Festbrennweiten vergleichen, die hier sicherlich noch bessere Ergebnisse liefern. Vignettierung oder CRs sind mir bei den Testaufnahmen nicht übermäßig aufgefallen. Dies kann in der Bildbearbeitung korrigiert werden. Bei 500mm sollte man auf Blende 8 oder höher abblenden, um das Schärfedefizit zu korrigieren. Die Bilder - gerade im extremen Telebereich - wirkten teilweise etwas flau. Auch das bekommt man mit der Bildbearbeitung in den Griff.

Habe das Objektiv auch mit dem Sigma-Telekonverter (2x) im Einsatz. Auch beim Konverter mit Faktor 1,4 arbeitet das Objektiv nicht mehr mit Autofocus und sollte mit einem stablilen Stativ im Live-View-Modus der Kamera genutzt werden. Auch hier konnte ich mit Abblenden die Bildschärfe verbessern und erhielt durchaus gute Ergebnisse.

Fazit:

+ großer Zoombereich
+ lange Brennweite
+ umfangreiches Zubehör
+ gute Verarbeitung
+ gutes Handling
+ gutes Preis-Leistungsverhältnis bei kaum Alternativen in der Klasse
- hohes Gewicht
- geringe Lichtstärke

Insgesamt kann ich für alle Fotografen, die eine Brennweite oberhalb von 300mm suchen, eine Empfehlung für dieses Objektiv aussprechen.
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am 4. Juni 2014
Dieses ist inzwischen in die Jahre gekommen, die Brennweite ist nicht mehr arretierbar und es weist heftige Gebrauchsspuren und ordentliche Staubansammlungen im Linsensystem auf. All dies hat sich zwar in keinster Weise auf die Bildqualität ausgewirkt, aber letztendlich war dann die immer öfter für meine Einsatzzwecke zu große Anfangsbrennweite ausschlaggebend für den Neukauf des Sigmas. Nach ersten Vergleichen kann ich keine Unterschiede in der Bildqualität feststellen. Ich habe kein aufwendiges Testequipment bemüht, nur meine Augen. Aber "Traumflieger"-Test und Vergleich sagen ja praktisch dasselbe aus.
Volumen und Gewicht gegenüber dem Canon sind natürlich schon ein ordentlicher Schlag mehr, aber daran werde ich mich schnell gewöhnen. Den Stabi empfinde ich als sehr gut und besser funktionierend als beim Canon. AF-Geschwindigkeit super.
Wie schon erwähnt, ist das Wichtigste die Anfangsbrennweite von 50mm. Zukünftig werde ich kaum noch andere Optiken zu "meinen Events" mitnehmen. (Motorsport, Airshows, Planespotting). Daneben wird höchstens noch meine gute kompakte Taschenknipse für den Weitwinkelbereich in der Hemdtasche Platz finden.
Also, eine Spitzenoptik in Top-Verarbeitung.
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am 21. August 2013
Also erstmal vorweg, ich bin was Fotos anbelangt noch echt ein Anfänger und mit den ganzen Technischen "Kraftausdrücken"
kann ich jetzt auch nicht dienen aber sicher mit ein paar Tatsachen.
Ich fotographiere mit einer CANON EOS 550D und habe mir Dieses Objektiv gekauft, weil ich ein "allround" Teil kaufen wollte fürs ablichten von Flugzeugen (Planespotting). Das Zubehör ist ausgezeichnet, die Mitgelieferte Objektivtasche ist hochwertig. Man muß sich schon im klaren sein, daß Dieses Teil schwer ist also sollte man sich auch ein Stativ zulegen. Aber der eigentliche Grund warum ich des Teil so Toll finde ist die Tatsache, daß ich freihand eine Katze auf 25m abgelichtet habe und das Bild super geworden ist. (War ein Testschuß) Gut mögen mir die Profis verzeihen ich sag einfach nur Wau!
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am 3. August 2017
Natürlich ist es nicht das lichtstärkste mit 4,5-6,3 aber für mich langt es. Ich benötige es beim ZDF Fernsehgarten. Vieles spielt sich auf der Bühne ab und auch direkt vor mir. Mit diesem Objektiv bin ich flexibel genug um sowohl ranzuzoomen als auch Portraits (welche richtig Tiefe haben) und gestochen scharf sind. Ich nutze es sowohl aus der Hand (für Portraits) als auch auf dem Einbeinstativ (es wird mit der Zeit schon schwer).
Aber auch im Zoo, Sport, Freie Wildbahn ist das Objektiv einsetzbar.
10 von 5 Sternen :-) Mehr gibts erst wenn es auch F 2,8 kann ;-)
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