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am 7. Juli 2016
Nach und nach „arbeite“ ich mich durch Mary Gauthiers Gesamtwerk. Mehr oder weniger stieß ich durch Zufallen auf „Between daylight and dark“. Die Scheibe lief rauf und runter. Sie entfachte Begeisterung hielt auch bei „Live at blue rock“ und besonders bei „Mercy now“ an. Diese Musik im Kontext ihrer Biographie gesehen, machte das Schaffen und die Person Mary Gauthier besonders interessant. Sie löste bei mir eine absolute Faszination aus. So war ich natürlich auf ihr Album “The Foundling“ gespannt, welches die Geschichte von einem Waisenkind erzählt, welches vor den Stiefeltern flieht und im Showbusiness ihren Weg findet. Es ist ihre Geschichte.
Ein faires Einlassen auf ein solches Werk bedeutet, Texte lesen und verstehen und die Texte im Kontext der Musik sehen. Ein solcher Prozess kann dazu führen, dass ein Werk schnell als peinlich empfunden wird und die Faszination an der Musik und den Texten der Künstlerin schnell in Gänze verloren geht.
Irgendwann „wagte“ ich diesen Schritt. Ja, ich gebe zu, dass der Tag, an dem ich diese CD in Händen hielt, trotz der vielen CDs und LPs, die ich mir zulege, ein besonderer war. Vom Cover des Albums war ich direkt angetan. Fantastisch die Titelseite. Ich klappte das Digisleeve auf und war von der gesamten Gestaltung begeistert. Schlicht, mit, zu den Songs passenden Illustrationen von Lilli Carré. Insgesamt ist das gesamte Artwork von Gail Marowitz super und hervorzuheben, ja phänomenal gelöst.
Mit viel bedacht startete ich den ersten Hörvorgang dieses Werkes. Ich war auf Vieles vorbereitet, doch nach den ersten 24 Sekunden stockte mir der Atem. Sofort begann ich die CD nochmals von vorn zu hören. Mary Gauthier begann mit dem Satz „A foundling, a foundling looking for home wanders through darkness and travels alone“. Ohne musikalische Begleitung gesungen, sehr akzentuiert bis zum letzten Ton des „alone“. Danach eine kurze, minimale Pause, die das gerade erlebte sich setzen lässt und nun beginnt der erste beeindruckende Song. Direkt bin ich mitten im Werk, in der Geschichte, höre mir ihre Geschichte, Marys Erzählungen über Kopfhörer an, lege das Begleitheft zur Seite, will nicht direkt alles verstehen, will einfach die Interpretation, die Darbietung, die Emotionen aufnehmen. Irgendwie kann ich es gar nicht fassen, diese CD berührt ganz im Inneren, wird nie, absolut nie peinlich. Schlicht vorgetragen. Klar, es ist ihr Leben, bestimmt gehen ihr Bilder durch den Kopf, wenn die im Hintergrund weinende Gitarre die Bilder untermalt, das Aufrüttelnde in „Goodbye“. Es lässt sich in Worte kaum vermitteln, die CD wird von Song zu Song intensiver, nicht besser, denn den absoluten Höhepunkt hat sie direkt erreicht. Gauthier hält das Niveau bis zum letzten Ton. Michael Timmins, Cowboy Junkies, leistete als Produzent ganze Arbeit und unterstützt in „March 11, 1962“ an der akustischen und Slide-Gitarre. Übrigens; wie Mary Gauthier gerade diesen eben erwähnten Song intoniert ist schlicht der Wahnsinn. Die CD bleibt bis zum letzten Ton des „alone“ im abschließenden „Coda“ ein einziges Highlight in einem Fluss.
Selten gebe ich sogenannte Anspieltipps und bei dieser CD schon gar nicht. Das Anspielen einzelner Songs zerstört das Werk. Meine Empfehlung: Kaufen und sich viel Zeit nehmen, denn es ist mit einem Durchgang nicht getan, dieses Werk ist ein Gesamtkunstwerk.
Ich wünsche niemanden, dass er dieses Leben und das Erlebte von Mary Gauthier durchleben muss, doch wie sie ihre Geschichte, ihr Leben verarbeitet und uns daran teilhaben lässt verdient nur ein schlichtes „Danke“. Ziehen wir für uns, jeder für sich, die besten Schlüsse aus diesem Werk. Ich werde diese CD in Ehren halten und von Zeit zu Zeit hören, nein, ich werde sie zelebrieren.
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Ja genau das ist es, wünderschön, dieses Album von Mary Gauthier. Es ist ein Konzeptalbum und ein autobiographisches dazu. Mary wurde mit 14 in ein Waisenhaus in New Orleans gebracht aus dem sie nach einem Jahr Aufenthalt flüchtete und darufhin ihre leibliche Mutter suchte, mit der sie dann auch tatsächlich telefonierte, aber schockierenderweise erfuhr, dass ihre Mutter sie nicht sehen wollte. Welch ein Schock muss das für dieses Kind gewesen sein. Jetzt mit 48 Jahren singt sie darüber und befreit sich vielleicht ein Stück weit von diesen Erlebnissen.
Es birgt natürlich immer die Gefahr bei solchen Unternehmumngen, dass sie in Tränen und Selbstmitleid ersticken. dieser Gefahr war sich mary Gauthier wohl bewusst, denn sie umschifft diese Problematik gekonnt und professionell. Unter Mithilfe von Michael Timmens ( Produzent der Cowboy Junkies ), seiner Schwester Margo und einigen lokalen Musikern haben sie ein intensives, meist ruhiges, sparsam instrumentiertes Album geschaffen. Musik und Texte die unter die Haut gehen. Die Fiddle heult, das Schlagzeug will nicht laut sein, das Piano klimpert vor sich hin, das Accorden pfeift, die Gitarre schrammelt und mal taucht eine Posaune auf. Auch in der größten Traurigkeit ist Schönheit und Hoffnung enthalten.
Wunderschöne Musik.
44 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2013
Wenn man Ihre Biografie liest versteht man ihre Texte nohc besser.
Die Musik geht unter die Haut. Melancholie und Traurigkeit die sicher auch aus ihren eigenen Erfahrungen rührt und die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit.
Mich erinnert es ein wenig an Passenger und doch sind ihre Lieder einzigartig und anders. Sie erzählt eine Geschichte und man könnte stundenlang zuhören.
Ich habe nach dem ersten Album alles von Amazon gekauft was überhaupt möglich war und habe es nicht bereut.
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The first thing to say is that this album is definitely not background music. It is a downbeat album, but Mary has a very moving story to tell. Born illegitimately in the days when it was an unspeakable sin for a woman to give birth to a child outside of marriage, Mary was eventually adopted. Having read Kate Adie's book Nobody's Child about foundlings, I have at least some understanding of the issues, though I thankfully have no personal experience of the subject.

It is worth noting that while foundlings are sometimes referred to as orphans, they aren't usually orphans. Foundlings are people who were abandoned as babies and rarely find out who their real parents are. As such, they may have similar problems to orphans, but there is a stigma attached to foundlings that isn't attached to orphans. No wonder this album is so melancholy, but I knew what to expect when I bought it, and no wonder that Mary sometimes uses the word orphan in her lyrics rather than foundling; Mary knows the difference all too well.

The songs tell Mary's story, but in some way I suspect they tell the story of many foundlings. Even those among us who were raised by our birth parents can often relate in some way to the sadness. As a child, I experienced a lot of sadness that I won't go into here, so I can still feel some empathy for Mary. Particularly sad is the one titled March 11, 1962 (the date of Mary's birth), which is actually about the telephone call she made to her birth mother after she'd hired a private detective to trace her. Some foundlings are lucky to find that their mothers are happy to agree to a reunion, but others like Mary learn that the mother won't agree to a reunion.

The music is sparse but there is more variation than I expected. While this may not be the easiest album to listen to, it was never meant to be that. Full lyrics are provide and I usually follow these while listening to the music. It's that kind of album, but if you have the patience to give it the attention it needs, you're likely to enjoy it.
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am 5. Mai 2013
Ein wunderschönes Album, passt besonders, wenn man zuvor den Film "The Broken Circle" gesehen hat. Ergreifende Stimmungen. Genauso schön, wie schon das Album "Mercy Now"
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