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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
3
Original Album Classics
Format: Audio CD|Ändern
Preis:55,00 €+ 3,00 € Versandkosten

am 12. März 2013
Die amerikanische Rockband bestand in ihrer Blütezeit von 1967 bis 1972 aus den Musikern Ed Cassidy (drums), Randy Wolfe (a.k.a. *California*, guitar, vocals), John Locke (keyboards), Mark Andes (bass) und Jay Ferguson (vocals) und veröffentlichte vier starke Alben, die sich stilistisch immer mehreren Genren zuordnen ließen.

Spirit beherrschten den Psychedelic, genauso wie den Blues-Rock und den Jazz genauso wie den frühen Hardrock. Den Fans machten sie es mit dieser Mischung nicht unbedingt einfach, man spielte auf zu vielen *Hochzeiten*. Eine Scheibe von Spirit war also kein Plastikdingens das man einfach mal so nebenher dudeln ließ, sondern es erfordete seine Zeit sie zu erkunden und in das jeweilige Sammelsurium eintauchen zu können.

Den Scheiben *Spirit*, *The Family Play Together*, *Clear* und *Twelve Dreams Of Dr. Sardonicus* boten trotz aller Verspieltheit auch immer wieder Hitmaterial und eingängiges Hörfutter. Eine interessante Konstellation bot auch das Vater-Stiefsohn-Gespann Cassidy/Wolfe und die Entwicklung die ein junger Gitarrist innerhalb eines starken Bandgefüges erleben konnte. Randy startete auf dem Debüt als mitkomponierender Gitarrenspieler und entwickelte sich bis hin zum Hauptkomponisten auf dem Knalleralbum *Twelve Dreams Of Dr. Sardonicus*.

Auf dem Album *Feedback* war dann alles anders. Randy California war ausgestiegen um sein Soloalbum *Kapt. Kopter* aus der Taufe zu haben (erstklassige LP/CD übrigens) und an die Stelle von verspielten Melodien und versponnenen Ideen rückten Chris und Al Staehely, sowie eine kräftige, leicht zugängliche Portion Blues-Rock. Es klang zwar sehr stark, war aber meilenweit von der wahren Größe der Gruppe entfernt.

Die leidige Diskussion ob Jimmy Page die Melodie von *Stairway To Heaven* nun bei Spirit's Song *Taurus* abgeschrieben hat möchte an dieser Stelle eigentlich umgehen. Vergleicht einfach selbst, dann werdet ihr verstehen warum Randy California bis zu seinem Tod 1997 (vergeblich) auf eine Entschuldigung von Page wartete.

Die Box selbst erscheint in stabiler Pappe, beinhaltet die fünf CDs in Papersleeve-Aufmachung und als Remastered-Ausgabe mit Bonustracks. Eine coole Sache für den kleinen Geldbeutel, vor allen wenn man *nur* die CDs ohne Bonustracks in seiner Sammlung hat.

FAZIT: coole Mucke zu *eintauchen*, mit starken wegweisenden Momenten...
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Dezember 2012
so klangen die soundexperimente in californien. wer keine angst vor hartem stereo hat, kann hier fündig werden. den einfluss dieser band in amerika kann man in europa wohl kaum ermessen.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. September 2010
Hier gibt es die ersten 4 Alben von der Gruppe Spirit, gegründet in L.A., die zwischen 1968 und 1970 entstanden sind.
Neben Ausnahmegitarrist, und Hendrix-Verehrer, Randy California, war auch sein gut 40 Jahre älterer Stiefvater, Ed Cassidy (am Schlagzeug) mit von der Partie. Auch die restlichen 3 Mitglieder brachten sehr unterschiedliche Einflüsse mit (Folk, Blues, Pop, Rock, Jazz und auch klassische Einflüsse). Eine erfrischende Mischung war somit schon einmal gewährleistet. Und Spirit vollbrachten jene auch mustergültig. Manche Kritiker meinten, jeder ihrer Songs klinge nach einer anderen Band. So sehr daneben war diese Einschätzung nicht, aber die Gruppe setzte trotz dieser Vielfalt eindeutig auf Qualität. In den Staaten wurden sie zu einer erfolgreichen Kultband.
Led Zeppelin waren oft mit ihnen gemeinsam auf Tour und bekannten sich auch als große Fans und wurden angeblich auch von ihrem Stil beeinflußt. ("Stairway to Heaven" wurde von "Taurus" inspiriert, heißt es)
So sind die ersten 4 Alben jedenfalls ein Traumaufgebot an solider und sehr vielfältiger Musik, mit wirklich allen denkbaren Stil-Anteilen. Und als typische Band dieser Ära, bekommt man natürlich auch das perfekte 70s Feeling geboten, mit allem drum und dran. (sogar "Progressive" könnte man es teils nennen...)
Sie sind, meines Erachtens, ein Muss und eine deutliche Aufwertung jeder anspruchsvollen Sammlung. In dem Rahmen hier, sollte man keinen Augenblick zögern!
Das fünfte Album, "Feedback", stammt von 1972 und war eine Art Splitprojekt, bei dem der Keyboarder federführend war. Randy California war hier nicht mit dabei. Dieses Werk unterscheidet sich mit seiner gutgelaunten Eingängigkeit schon sehr vom Original Lineup, ist aber, wie so oft im nachhinein, viel besser als sein damaliger Ruf. Im Rückblick ist es sehr solide und gut gemacht und wartet auch mit ein paar Highlights auf. Eine schöne Wiederentdeckung, in jedem Fall.
Alle Alben kommen top remastered, und mit reichlich Bonusmaterial. Auf der Audioseite also auch volle Punktzahl.
Wie gehabt, sind die Infos bei diesen Sets nunmal ein wenig karg. Aber zu dem Preis und bei der Spitzenmusik sollte dies echt keine Frage sein.
Musikalisch ein superbes Set!!!
Gruß und viel Freude mit der tollen Band.

ps: es ist vielleicht, trotz aller Euphorie, ratsam, vorher auch mal kurz in die Audiofiles reinzuhören. Keinesfalls wegen der Qualität, aber Spirit klingen wirklich sehr speziell und es könnte sein, dass die Geschmäcker hier stärker varieren, als bei anderen Bands (aus der Zeit).
45 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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