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am 20. Dezember 2009
Der auf arte ausgestrahlte Film lief unter dem deutschen Titel "Jack the Ripper ist nicht zu fassen". Das hörte sich reißerisch und irgendwie billig an. Doch sind wir nicht miese Übersetzungstitel, die den oft wunderbaren Originalwerken nicht gerecht werden, schon gewohnt? Leider ja. Dabei wäre doch der Originaltitel "Whitechapel" völlig geeignet gewesen. Nun, ich habe mich vom "ein eher blutrünstiges Publikum" ansprechenden Titel nicht abhalten lassen und das war gut so. London als Schauplatz und Rupert Penry-Jones als Hauptdarsteller ließen solide Krimikost vermuten. Und ich wurde nicht nur nicht enttäuscht, sondern in bester englischer Filmmachkunstmanier unterhalten.
Ein unerfahrener "Upper-Class"-Detective wird seinem ersten Mordfall zugewiesen,wohlwissend, dass dies nur eine kurze Bewährungsprobe sein wird, um dann rasch die Karriereleiter nach oben zu steigen. Er wird einer Londoner Polizeieinheit als Chef zugewiesen, die dem Klischee des oberflächlichen, flatulierenden, fluchenden und respektlosen Gesetzeshüter entspricht. Die gesellschaftliche Kluft zwischen Chef und Untergebenen wird so humorvoll und spannend widergegeben, dass man durchaus behaupten kann,dass der Film nicht nur Kriminalgeschichte, sondern auch Anleihen von Sozialdrama und Komödie hat. Köstlich amüsiert habe ich mich bei dem Satz "Disziplin, Respekt, Deodorant", aber mehr will ich hier nicht verraten.
Der "Neuling" wird mit einem bestialischen Verbrechen konfrontiert und mit seinen eigenen Versagensängsten. Der von ihm entthronte ehemalige Chef, routiniert dargestellt von Phil Davis, versucht mürrisch und genervt die Autorität des jungen Chefs offenkundig zu untergraben. Die Standes-Kluft der beiden hätte durchaus ins Klischeehafte abrutschen können, doch spielen die beiden so nuanciert, dass die Glaubwürdigkeit auf höchstem Niveau bleibt.
Dem ersten grausamen Mord folgt rasch ein zweiter, der die Vermutung nahelegt, dass ein Imitator Jack the Rippers sein Unwesen treibt. Die alte Crew um ihren früheren Chef weigert sich zunächst, dieser Spur nachzugehen, obwohl der Neue glaubhafte Beweise vorbringt, die von einem renommierten Ripperologen stammen. Dieser Ripperologe ist die dritte Urkraft des Filmes, grandios und unglaublich intensiv gespielt von Steve Pemberton.
London als Kulisse tut ihr Übriges, um eine hochspannende Atmosphäre zu kreieren. Die Tatortszenen sind allerdings nichts für zart Besaitete, aber da kann man ja kurz die Augen schließen. Denn es wäre schade, die ansonsten nicht unnötig blutig gestaltete Thrillerkost zu verachten.
Die Geschichte hält die Spannung volle drei Stunden lang mit einigen sehr berührenden und einigen sehr actiongeladenen Szenen.
Fazit: Bestes englisches Krimidrama mit hoher Schauspielkunst. Nicht verpassen.
22 Kommentare| 81 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2015
... und eigentlich auch viel besser als BBC SHERLOCK, da viel realer und auch subtiler. Man wird dem Cabby aus SHERLOCK als klasse Sergeant wiederbegegnen und Rupert als Chandler ist auch genial und wirklich ausgesprochen passend. Ja, es ist hin und wieder blutig aber sehr spannend und gut konstruiert. Auch das Zwischenmenschliche wird nicht unterschlagen. Darüber hinaus ist es sehr britisch, immer mit diesem Touch des Echten (wie bei Doctor Who oder Scott and Bailey). Das Ripper - Thema ist natürlich nicht neu und eigentlich finde ich es ausgenudelt. Nicht aber bei WHITECHAPEL!
Unbedingt zu empfehlen!
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Dezember 2009
Whitechapel Murderer, Leather Apron, Jack the Ripper - man mag ihn nennen, wie man will; der niemals überführte Schlitzer aus dem Londoner East End ist zu einem Mythos geworden, dessen blutige Taten die Phantasie Unzähliger beflügelt haben. Auf ganz perfide Weise auch denjenigen, der hier in der TV-Miniserie "Whitechapel" sein Unwesen treibt: ein Nachahmer nämlich versetzt den östlichen Stadtteil hinter der Tower Bridge in Angst und ausgerechnet ein Neuling, ein "Papier-Polizist", kommt zum fragwürdigen Handkuss, den Fall zu klären. Der dt. Titel "Jack the Ripper ist nicht zu fassen" mutet etwas reißerisch an, passt aber bei näherer Betrachtung ganz gut. (Warum verrate ich weiter unten!)

Mit viel Sinn für Atmosphäre, guter Figurenzeichnung und fast soetwas wie Ehrfurcht vor dem Sujet bietet dieses britische Qualitätsprodukt spannende Unterhaltung. Sehr detailverliebt werden die Geschehnisse von 1888 gespiegelt und in das London von heute versetzt: das Entsetzen angesichts der Grausamkeit der Verbrechen, die Schwierigkeit der Ermittlungen (auch aufgrund polizeiinterner Faktoren), die Unzahl an Verdächtigen und falschen Geständnissen. Es scheint fast so, als würde sich die Geschichte wiederholen, und zwar auch was die "Auflösung" des Falles betrifft: denn tatsächlich ist "Jack the Ripper nicht zu fassen", was aber nicht heißt, dass er nicht gefasst wird. Ja, das mag ein wenig paradox klingen, allerdings werden jene, die "Whitechapel" schon gesehen haben, verstehen was ich meine. Ich möchte nicht verraten wie die Serie endet, aber so viel Spoilerei sei erlaubt: einen Namen bekommt der 2008-Ripper nicht (siehe da, der dt. Titel passt). Und eben das meine ich mit Ehrfurcht vor dem Sujet. Die Morde der Vergangenheit werden nicht der Lächerlichkeit preisgegeben und als bloße Effekthascherei benutzt, sondern als das angesehen, was sie nunmal sind: eine moderne Legende, deren Düsternis und Rätselhaftigkeit Grundlagen für eine großartige Geschichte sein können. Auch Alan Moore hat in seiner grandiosen Graphic-Novel "From Hell" darauf aufmerksam gemacht, dass gute Beiträge zum Ripper-Thema nur noch fiktive Geschichten sein können, die keinen Wahrheitsbezug mehr herstellen oder verkrampft nach einer Lösung suchen. Dies gelingt "Whitechapel" natürlich schon allein aufgrund der zeitlichen Versetzung; die Serie schafft es auf großartige Weise, die immer noch ungetrübte Wirkung der Legende für ihre Zwecke zu nutzen und das Publikum damit zu fesseln.

Auch wenn das Drehbuch an manchen Stellen ein wenig zu launig ist (im ersten Drittel gibt es tatsächlich einiges zu lachen!) und die Zwischenschnitte, die unter expressivem Einsatz von Farbfiltern immer wieder den phantomartigen Mörder, sein Messer und seine Taten zeigen, einige Male zu oft eingefügt wurden, so trübt das den Genuss nur wenig. Jeder, der sich für das Ripper-Thema interessiert, kann bedenkenlos zu "Whitechapel" greifen; aber auch Thiller-Freunde, die mit alledem nichts am Hut haben, dürfen einen Blick riskieren. Und schließlich ist die Produktion auch eine sichere Bank für alljene, die anspruchsvoll erzählte Geschichten mögen, die gekonnt mit historischen Motiven spielen. Ich selbst zähle mich zu ersteren und letzteren.
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am 19. Dezember 2009
"Whitechapel", benannt nach DEM Stadtteil Londons, wo vor über 100 Jahren die Morde durch Jack the Ripper verübt wurden, ist eine sehr sehenswerte Neuauflage der mittlerweile legendären Kriminalfälle. Die Verlegung der einstigen Morde in die heutige Zeit gelingt sehr gut, nicht zuletzt deshalb, weil auch ein Hauch Sozialkritik mitschwingt. Die Gegensätze zwischen dem frisch von der Schulbank/Studium kommenden neuen Polizeichef aus der Upper Class und dem "Fussvolk", den real ermittelnden Polizisten, scheint anfangs nahezu unüberbrückbar. Während sich aber beide Seiten immer tiefer in die Psychologie des Mörders reindenken, nähert man sich auch gegenseitig an und überbrückt Spannungen. Alle erkennen, dass sie nur als Team in der Lage sein werden, den Mörder zu stellen.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. März 2014
Die UK-Ausgabe der Series 1 bietet auf einer DVD die drei Folgen mit je 45 min und ein kurzes Making-Of. Sprache ist Englisch mit englischen UT.

Der junge DI Joseph Chandler soll nach den Willen von Polizeioberen schnell in die Topetage der Londoner Polizei vordringen. Dafür muss er in seinem Lebenslauf einen gelösten Mordfall vorweisen können. So macht man ihn zum Leiter eines Teams, der den grausamen Mord an einer Frau in Whitechapel aufklären soll. Schnell kommt es zu Konflikten zwischen dem unerfahrenen DI und dem Team aus hartgesottenen Routiniers, noch mehr als Chandler mit der Idee kommt, dass der Täter die Taten von Jack the Ripper nachahmen will. Bald muss sich die Polizei beeilen, um weitere Taten zu verhindern. Dabei kommt ihnen irgendwann ein skurriler 'Ripperologist' zur 'Hilfe'.

Eigentlich macht die Serie aus meiner Sicht einiges nicht so gut: *Die Kombination aus Ripper-Story und Karriereavancen von Chandler überzeugt nicht ganz. Letztere hätte es m.E. nicht gebraucht. *Die drei Episoden sind zu kurz, um die Breite der Geschichte, die zunächst aufgebaut wird, zu entwickeln. In der dritten Episode wird daher etwas sehr hektisch der Sack zugemacht. Für die Ergreifung des Täters werden dann auch schwer erträgliche Zufälle eingebaut. *Das Polizeiteam verhält sich an vielen Stellen etwas tapsig, was die Realitätsanmutung senkt und das im Making-Of genannte Ziel bechädigt, nämlich mit der Geschichte nachzuspüren, ob der Ripper bei moderner Polizeiarbeit hätte gefasst werden könnte: von dieser Polizei sicher nicht, denn sie versteht ihr Geschäft zu schlecht. *Schließlich werden schnelle Schnitte und andere visuelle Filmeffekte etwas inflationär eingesetzt.

Trotz aller dieser Schwächnen bleibt aber eine solide Grundspannung, die Aura der Rippermorde und viel Whitechapel-Atmosphäre. Auch die skurrile Figur des Ripperlogisten fand ich piffig und gelungen. Das hievt die Serie auf knappe vier Sterne und man darf sich zwar nicht zu viel erwarten, kann das Ganze aber gut ansehen. Im Vergleich aber eher ein durchschnittliches Produkt modernen britischen Krimi-TVs.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Mai 2014
Als der kultivierte Detective Inspector Joseph Chandler zum Vorgesetzten der Mordkommission ernannt wird, macht er sich von Anfang an keine Freunde. Der attraktive Mittdreißiger ist äußerst pedantisch, penibel und perfektionistisch, und dass er einen hochrangigen Gönner in den obersten Polizeireihen hat, weckt die Missgunst seiner Kollegen.

Als DI Chandler während einer Morduntersuchung ausgerechnet auf die Ratschläge eines sogenannten Ripperologen hört, schreiben ihn seine Kollegen endgültig ab. Erst als weitere grausam zugerichtete Mordopfer gefunden werden, müssen schließlich auch die misstrauischsten der Polizeibeamten Zusammenhänge zu der legendären "Jack-the-Ripper"-Mordserie anerkennen.

Die düstere Atmosphäre, die völlig unterschiedlichen Charaktere, dazu eine mysteriöse Mordserie - mit dieser Krimiserie zeigt sich die britische Filmlandschaft einmal mehr von ihrer besten Seite. Hier stimmt einfach alles: Die Darsteller agieren glaubhaft, das Drehbuch ist spannend und vor allem in der ersten der drei Episoden durchsetzt von trockenem Humor. Mir hat die Serie so gut gefallen, dass ich mir die nachfolgenden Staffeln ebenfalls besorgt habe, die bisher leider nur im englischen Original erschienen sind.
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am 26. Februar 2015
Schade das die anderen Folgen noch nicht in Deutsch auf DVD heraus kamen. Auf Arte liefen diese deutsch synchronisiert. Diese " Serie" ist spannend und düster. Neue Jack the Ripper Filme und Serien im jetzigen Jahrhundert bringen mir meist nur lannnnnnnnnge Weile, genauso wie viele neue Sherlock Holmes Verfilmungen. Ich bin leider zu abgestumpft. Aber diese Serie hat es mir bewiesen es gibt auch Neuverfilmungen bzw. Altes neu verpackt was mich auch vorm Fernseher fesselt. Der Anfang, ein Greenhorn übernimmt eine Abteilung, die eingebildet und eingefahren ist. Der Krampf mit den Kollegen, die Erwartung der Spitze und der neue Nachahmer Jack the Ripper. Aus dem täglichen Leben gegriffen, düster verpackt und spannend erzählt ( mit Gruseltouch ). Das Ende - laßt Euch überraschen. Die nächsten Folgen sind genauso gut.
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am 11. August 2010
Am Morgen des 31. August 1888 wurde das erste Opfer des legendären "Jack the Ripper" gefunden. Genau einhundertzwanzig Jahre später, am Morgen des 31. August 2008 ist es wieder soweit. Eine Frau liegt mit den gleichen Verletzungen auf einer Straße in London. Eine Serie beginnt, die den verübten Morden des "Jack the Ripper" gleicht und wieder scheint es vollkommen aussichtslos, ihn zu stellen. Eine überaus interessante Idee, die die Autoren Ben Court und Caroline Ip in ihrem Drehbuch umsetzten und damit die Morde von "Jack the Ripper" neu aufrollten. Angelehnt an historische Fakten sind es auch diesmal fünf Morde, die London erschüttern, bevor der moderne Ripper für immer untertaucht. Doch bis es soweit ist, erlebt der Zuschauer einen eindrucksvoll inszenierten Film, der vor allem durch seine düstere Atmosphäre und hervorragend besetzte Rollen punktet. So überzeugt Penry-Jones als Detective Inspector Joseph Chandler, der als Sauberkeitsfanatiker in eine Gruppe rüder Polizisten gerät, die schon lange nicht mehr wissen, was Anstand und gesunde Lebensführung bedeutet. Als Gegenpart und genauso ungewaschen und mit schlechten Manieren gesegnet, wie das gesamte Team, brilliert Philip Davis, der den Detective Sergeant Miles äußerst glaubhaft verkörpert. Und so dauert es ziemlich lange, bis sich der neue Chef und sein Team einigermaßen verstehen und ihre Kraft nicht auf interne Zwiespältigkeit, sondern auf die Jagd nach einem brutalen Serienmörder richten. Ein Manko, das dem Ripper nur gelegen kommt und ihm enorme Vorteile verschafft. Aber nicht nur die Rangeleien innerhalb der Polizei bieten ihm die Möglichkeit an seinem Vorhaben festzuhalten, auch die via Internet gegebenen Hinweise des Ripperologen Edward Buchan tragen ihren Teil dazu bei, dass der Nachahmungstäter ungestört und detailgetreu morden kann.

Ein wirklich faszinierender Streifen, der überaus fesselt und für genug Nervenkitzel sorgt. In drei Episoden unterteilt, die jeweils 45 Minuten umfassen, wird der Zuschauer in ein modernes London geführt, das trotz Überwachungskameras und modernster Technik einem "Jack the Ripper" kaum Paroli bieten kann.

Die Bild- und Tonqualität stellt sich als gelungen dar. Kräftige Farben und gute Kontraste schaffen einen natürlichen Eindruck. Die geführten Dialoge sind jederzeit gut verständlich und eine zur Handlung passende Musik und Sounduntermalung ergänzen die erfolgversprechende Produktion.
Neben den drei Episoden findet der Zuschauer ein Making Of vor, das eine Laufzeit von 30 Minuten umfasst und einen guten Einblick in die Entstehung der Miniserie gibt.

Fazit:
Dieser Dreiteiler ist ein absoluter Geheimtipp!
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am 5. August 2010
Die Morde von Jack the Ripper ins Whitechapel des 21. Jahrhunderts zu verlegen ist gewagt, aber die alte Story zieht immer noch und man schafft den Spagat zwischen damals und der Neuzeit bravorös. Eine äußerst gelungene Inszinierung.

Alles beginnt damit, das ein neuer Chef bei der Mordkommission eingesetzt wird. Die Probleme sind hausgemacht, der Chef, gerade von der Polizeiakademie auf der einen Seite, auf der anderen, die "alte" Crew mit ihren eingefahrenen Methoden.

Der Chef - Anzug- und Schlipsträger, die Crew (wie man sich solche alten Haudegen vorstellt) schlampig gekleidet, Fastfood vertilgend und Whisky trinkend. Zwei Punkte die so garnicht miteinander harmonieren.

Dann geschiet der erste Mord und die Ermittlungen laufen an. Sollten sie, aber jeder scheint "sein eigenes Süppchen zu kochen". Keine Zusammenarbeit, jeder geht seinen Ideen nach ohne im Team "zu spielen".

Mit weiteren Morden erkennen die Ermittler, das der Erfolg nur zu erringen sein wird, wenn alle miteinander arbeiten und kommunizieren. Genial zu sehen, wie alle Beteiligten sich im Laufe des Film "finden", das wurde sehr gut gelöst.

Die Story ist leicht "verwinkelt" und bleibt den gesamten Film über spannend. Da der Film als 3-Teiler im TV lief, ist die Story auch auf DVD in 3 kleinere "Filme" aufgeteilt, was aber weiter nicht stört. Das Bild und der Ton halten sich auf normalem Fersehniveau, und ist völlig ausreichend.
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am 3. Juli 2013
Die Idee, die Fälle von Jack the Ripper ins heutige London zu übertragen, finde ich gut (ähnliches hat ja auch bei „Sherlock“ hervorragend funktioniert). Die Charaktere sind interessant, die Besetzung ist – wie fast immer bei BBC-Produktionen – klasse und läßt nichts zu wünschen übrig. Daher 5 Sterne für die Serie.

Und nun der Stern Abzug:
Leider funktionieren die (deutschen) Untertitel der CD (auf meinem Player) ausschließlich beim Making-Of, nicht aber bei den eigentlichen Folgen. Vielleicht ist das aber ganz gut so, denn besagte Untertitel rollten mir wieder mal die Zehennägel auf. Wenn Phil Davis z. B. erzählt, daß man zusammen Pool (billard) gespielt habe, wird in den Untertiteln daraus „wir waren zusammen im Pool“... Muß ich noch mehr sagen?

Englische Untertitel sind leider gar nicht vorhanden, also muß man die Ohren schon ein wenig spitzen und genau zuhören.
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