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Kundenrezensionen

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am 3. Oktober 2015
Gerade habe ich mir mal die Rezensionen mit nur einem Stern durchgelesen. Zum Teil war das kaum auszuhalten. Ich besitze das Objektiv (in der Canon-Ausführung) seit über einem Jahr und verwende es über Adapter an einer Fuji X-E2 (mit elektronischem Sucher) und einer Sony Nex (Fokussierung über das Display mit sehr gutem Focus-Peaking).

Ich versuche jetzt mal ein paar Punkte klarzustellen:

1) Das Objektiv ist ganz traumhaft, aber NUR FÜR LEUTE, die überhaupt Erfahrung im manuellen Scharfstellen haben und verstehen, was für eine geringe Schärfentiefe die Offenblende "1,4" ergibt - alternativ für Leute, die bereit sind, letzteres zu lernen. Das geht recht schnell, man darf sich aber nicht allzu dämlich anstellen! Wenn man nur an "hinhalten und abdrücken" gewöhnt ist und das auch so will, dann sollte man dieses Objektiv besser nicht kaufen.

2) Man "muss" Portraits nicht unbedingt mit Blende 1,4 aufnehmen - das scheinen viele zu meinen. Bei 1,4 ist die Schärfentiefe so extrem gering, dass die Nase des Fotografierten schon unscharf ist, wenn man auf seine Augen scharfstellt. Ein minimales Abblenden auf Blende 2,0 ergibt zig Vorteile:

- Die Schärfentiefe ist dann etwas höher, so dass ein Großteil des Gesichts oder halt das ganze Gesicht des Fotografierten scharf ist (je nach Abstand von der Kamera). Außerdem ist das Gesicht dann NOCH schärfer, da sich die Schärfe beim Abblenden nun mal - wie bei Objektiven normal - etwas erhöht.

- Zugleich werden die typischen Eigenschaften der "Offenblende" noch bewahrt:

- - - Der Portraitierte hebt sich ganz gewaltig vom weich verschwommenen Hintergrund ab. Sein Gesicht ist knackscharf, das Bokeh aber butterweich (Bokeh = unscharfer Bereich/Hintergrund).

- - - Highlights im Hintergrund, also Reflexe, Lichtpunkte oder Lichtquellen, erzeugen auch bei Blende 2,0 richtig runde, weiche Leuchtkreise. Man muss schon lange hinschauen und grübeln, um auf die Idee zu kommen, dass das entsprechende Foto nicht mit Offenblende (1,4) gemacht wurde.

- - - Auch Blende 2,0 ist so lichtstark, dass man schön kurze Belichtungszeiten nutzen kann.

3) Zum Thema CAs, also chromatische Aberrationen (sichtbare dünne Farbränder/Randlinien in pink bis lila an starken Kontrastkanten wie z.B. dunklen Ästen vor hellem Himmel):

Einige Leute machen anscheinend zwei Testfotos ihres Kirschbaums bei Blende 1,4, entdecken CAs, schicken das Objektiv dann sofort zurück und schreiben, es sei Schrott.

Gerade bei Blende 1,4 treten tatsächlich eindeutig CAs auf. Man hat dann zwei Möglichkeiten:

a) Man schickt das Objektiv zurück, kontrolliert den Kontostand und kauft sich dann für 1800 Euro ein anderes Objektiv, das bei Offenblende 1,4 keine CAs erzeugt.

b) Ich habe diese Option "b" gewählt: Erstens ersetze ich fast immer die Blende 1,4 durch die geniale Blende 2,0 (s. oben unter Punkt "2)"), bei der zugleich auch das CA-Risiko viel geringer ist. Zweitens fotografiere ich sowieso immer in RAW. In jedem normalen RAW-Konverter (Adobe Lightroom, Phase One Capture One, DXO Optics Pro, ...) gibt es Feineinstellungen zum Entfernen von CAs. Da die Farbsäume immer knallbunt sind, ist es für Software ein Kinderspiel, sie gut zu erkennen und zu korrigieren. In jedem normalen RAW-Konverter kann man also die einzige Schwäche dieses Objektivs - "CAs bei sehr offenen Blenden" - blitzschnell und vollständig beheben.

4) Für alle Fälle noch ein Tipp zum Vermeiden von Verwacklern. Manche Rezensionen deuten darauf hin, dass es womöglich einige Leute gibt, die ihre Kamera beim Fotografieren mit diesem Objektiv nur am Kameragehäuse halten - deren Hände also das Objektiv im Moment des Auslösens nicht berühren. Das wäre das Schlechteste, was man machen kann.

Das Objektiv ist ziemlich wuchtig, und der Fokussierring dreht sich sehr gedämpft, geschmeidig und mit einem gewissen Widerstand. Er fühlt sich fast wie "hydraulisch gedämpft" an. Das bedeutet zugleich, dass er sich nicht so leicht aus Versehen verstellt. Also, ich bin Rechtshänder und halte Kamera und Objektiv folgendermaßen: Die linke Hand hält das Objektiv, und zwar die ganze Zeit bis zum Auslösen. Fast das ganze Gewicht der Einheit Kamera + Objektiv ruht auf der linken Hand. Die Kamera befindet sich so nah am Körper, wie es geht (bei Kameras mit Sucher halt am Gesicht).

Manchmal halte ich das Objektiv mit der linken Hand auch so, dass nicht sein Fokussierring, sondern die vorderste Objektivkante (die Außenlinse) auf meiner Hand ruht.

Dieser ganze Punkt 4) sollte eigentlich überflüssig sein, aber vielleicht kann er ja doch irgendjemandem nützen.
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am 28. März 2012
Nachdem ich mit einem Walimex-Spiegeltele schon schlechte Erfahrungen gemacht habe, war ich gegenüber dem 85/1.5 zwar neugierig, aber zugegebenermaßen ziemlich skeptisch. Schließlich habe ich es dann aber doch für meine neue Sony A65 bestellt.

Eckdaten:
- Gewicht ca. 500g
- Abmessungen ca. 78 x 73mm (ohne Blende)
- 72mm Filtergewinde
- Innenfokussierung (Frontring mit Filtergewinde dreht sich nicht mit)
- verfügbar für Canon, Nikon, Sony, Pentax, Olympus und Samsung NX (Optik ist jeweils identisch, nur die Anschlüsse unterscheiden sich)

Zusammenfassung meiner Erfahrungen:
+ optische Qualität besser als erwartet, auch bei 1.4 schon brauchbar
+ Scharfstellring hat einen angenehmen Widerstand und ausreichend langen Weg für exakte Fokussierung
+ manuelle Scharfstellung klappt erstaunlich gut (allerdings hat meine A65 einen elektronischen Sucher mit Focus Peaking (Schärfe-Kantenhervorhebung) und bei Bedarf zuschaltbarer Lupenfunktion, das ist etwa so effektiv wie die Schnittbildentfernungsmesser zu Analogzeiten - Besitzer einer konventionellen DSLR tun sich mit dem Fokus schwerer und müssen auf umständliches Liveview am Display zurückgreifen)
+ traumhaftes, butterweiches Bokeh (Unschärfebereich) bei 1.4
+ an meiner A65 klappt auf Zeitautomatik (Blendenvorwahl) die Belichtung einwandfrei
+ ordentliche Haptik (Anfassgefühl)
+ Gegenlichtblende dabei, paßt gut und ist relativ robust (auch umgekehrt aufsetzbar)
+ sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
+ Bildschärfe gut bis sehr gut

o Mindestabstand zum Fokussieren: 1 Meter
o Blendenwahl muß manuell am Objektiv erfolgen

- es werden keine EXIF-Daten des Objektivs (Brennweite, Blende) im Bild abgespeichert, da es nicht mit der Kamera kommuniziert
- kein AF, ausschließlich manuelle Scharfstellung

In Relation zum Preis bietet Walimex hier eine überragende Leistung. Wo sonst bekommt man ein 85/1.4 für so wenig Geld?
Videofreunde (die brauchen meist sowieso manuelle Scharfstellung) und alle, die ein Portraitobjektiv mit tollem Bokeh suchen und auf AF verzichten können, dürfen zugreifen.

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Alternativen für Sony DSLR/SLT Besitzer: Ein gebrauchtes Minolta AF 50/1.7 kostet gebraucht weniger als die Hälfte des Walimex, ist optisch hervorragend, hat AF, ist viel kleiner und leichter. Auch ein gebrauchtes Minolta AF 50/1.4 ist gebraucht billiger zu bekommen als ein (neues) Walimex. Von der Schärfe her ist das Walimex viellleicht sogar einen Tick besser, aber da muß der Fokus perfekt sitzen. Vom Bokeh her sind die beiden 50mm zwar gut, aber das Walimex ist besser.

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Update 29.12.2012:
Nach inzwischen rund 2000 Aufnahmen mit dem Walimex ist es mein neues Lieblingsobjektiv geworden, ich benutze es ausschließlich bei Blende 1.4. Natürlich ist dadurch die Ausschußquote hoch (besonders bei bewegten Motiven, denn die Schärfeebene ist sehr klein), aber dank Serienbildfunktion läßt sich dem einigermaßen entgegenwirken. Man braucht Eingewöhnungszeit und Übung, aber die Ergebnisse sprechen für sich.
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am 9. September 2014
Da ich anderen Fujiusern, die ja noch nicht so häufig vertreten sind, die Suche nach einem Porträtobjektiv erleichtern möchte, habe ich mich dazu entschlossen, auch mal ein paar Zeilen zum Besten zu geben.
Ich habe lange überlegt, welches Objektiv in Frage käme. Wie sehen die Alternativen aus? Zeiss ruft den dreifachen Preis auf , und sorry, kocht auch nur mit Wasser. Das 50er Fujinon, sehr gut, sogar Autofokus, aber der Preis. Das 60er ist doch eher ein Makro,daß in den Kinderschuhen steckt, wenn auch mit sehr guter Abbildungsleistung. Das 90er wäre sehr interessant, kommt aber erst Mitte 2015 und wird garantiert kein Schnäppchen. Adaptierungen von Nikon und Co., bringt meist Qualitätsverlust, eher eine Lösung für Umsteiger, die noch ein paar Objektive im Schrank haben.
Nun das Walimex, gestern bekommen. Ran an die Fuji, im Menü Auslösung ohne Objektiv angewählt, MF - Assistent (max. Glanzlichtfokus) ein paar Testbilder geschossen. Da wird manuelles Fokussieren mit ein wenig Eingewöhnung zum Kinderspiel und Fotografieren macht richtig Spaß, wenn man dann in Lightroom die Resultate sieht, die man selbst produziert hat und nicht diverse Automatiken. Ob einem das liegt, dass muss jeder für sich entscheiden, aber für den Preis kann man nichts falsch machen. Zu der Gegenlichtblende kann ich noch nicht viel sagen, aber so schlimm ist sie jetzt auch nicht. Nur der vordere Objektivdeckel ist wirklich peinlich, so zarte Finger können auch keine asiatischen Entwickler haben, aber den kann man für knapp 5 Euro durch einen hier erhältlichen austauschen.
Ich freue mich auf die nächsten Bilder und spreche für diese Linse als Hobbyfotograf eine Kaufempfehlung aus.
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am 14. Oktober 2011
Vor wenigen Tagen habe ich mir dieses edle Glas zugelegt.

Zwei Dinge fielen mir direkt beim Auspacken ein. Ersten dachte ich, "wow, das Teil ist ja kleiner als mein Kitobjektiv. Dabei sah es auf Fotos doch so groß aus", und zweitens, "Ui, ganz schön schwer". Nun, ja, wenn man die Streulichtblende aufsetzt, ist es sehr viel größer. Das stimmt. Leider ist diese nicht anz so wertig wie die Plastikblenden bei Nikon. Sie rastet nicht so sauber ein, und wenn sie aufgesetzt ist, kann man nicht die Objektivabdeckung aufsetzen. Das geht nur dann, wenn man die Streulichtblende zum Verstauen rückwärts aufsetzt. Die Objektivabdeckung sitzt ebenfalls nicht optimal. Das waren dann auch meine recht unwesentlichen Kritikpunkte, denn ansonsten bin ich begeistert von den Qualitäten dieses Glases. Die Verarbeitung ist sehr gut. Das Objektiv besteht größtenteils aus Metall und hat einen trägen aber somit sehr präzisen Fokusring mit Entfernungsskala. Ein Blendenring ist ebenfalls vorhanden, aber bei meiner Nikon D3100 muss man diesen Nikon-typisch immer auf kleinste Blende (f/22) stellen.

Die Schärfe ist top. Aus meiner D3100 kann ich sicherlich nicht mehr herausholen als mit diesem Objektiv. Allerdings muss man das Teil erst mal still halten können. Ich fotografiere damit fast immer mit kleinstem ISO und riskiere ab und an Verwackler. Für Freihandaufnahmen an DX-Kameras empfehle ich keinesfalls länger als 1/125 Sek zu belichten. Lieber kürzer. Man muss bedenken, dass man an DX den Bildwinkel eines 135er hat und keinen Bildstabilisator! Die enorme Detailschärfe offenbart gnadenlos jeden kleinsten Verwackler. Mag sein, dass Nikons eigenes 85er in Sachen Schärfe sogar noch besser ist. Für mich ist das alles Overkill.

Das manuelle Scharfstellen fällt mir gar nicht so schwer, wie es einige Rezensionen hier und in Foren befürchten lassen. Ja, ich muss sogar sagen, dass ich zu Anfang mehr Ausschuss mit meinem 35/1.8er Nikkor hatte und das trotz Autofokus. Jetzt habe ich schon insgesamt mehr Erfahrung in Fotografie allgemein, aber dennoch. Das manuelle Einstellen ist mit Schärfeskala im Sucher kein Hexenwerk! Mit etwas Geduld und Übung schafft man es sogar bewegte Objekte scharf abzulichten, etwas Planung vorrausgesetzt. Und das auch bei Offenblende.

Über das Bokeh braucht man gar keine Worte zu verlieren. Es ist einfach perfekt.

Bei Offenblende sind allerdings, wie wohl auch bei den Kokurrenten, oft deutliche Farbsäume (breite grüne und schmale magentafarbene) zu sehen, vor allem bei starken Kontrasten. ich sage mir, "was solls, lässt sich in der Bildbearbeitung größtenteils recht schnell beseitigen.

Außerdem habe ich festgestellt, dass bei direktem Gegenlicht durch die Sonne, das Bild in ein samtig goldenes Licht getaucht wird. Dies mag ein Fehler des Objektivs sein (oder auch nicht) - jedoch ein Fehler, der sich kreativ nutzten lässt.

Alles in Allem kann ich dieses Objektiv jedem preisbewußten und ambitionierten Hobbyfotografen bedenklos empfehlen!
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am 1. Juli 2014
Ich nutze das Walimex 85mm an meiner alten Pentax k200d, und hatte schon nach den ersten Bildern ein "Wow-Gefühl" - hier hab ich was tolles erworben. Ich dachte eigentlich, meine bisherigen Bilder sind scharf, da ich oft noch mit dem Pentax-F 50mm/1.7 ablichte. Aber was das Walimex schon bei ganz offener Blende produziert ist, ohne zu übertreiben, wirklich erstaunlich. Ich sehe im Sucher richtig wie sich die Tiefenschärfe verändert, wenn ich den breiten Fokusring drehe - was sich übrigens sehr sanft und haptisch einfach gut anfühlt. Manuelles Fokusieren ist nicht jedermanns Sache, aber es macht mit diesem Objektiv richtig Spaß.

Besonders angenehm finde ich, das an Pentaxkameras die Blenden und Zeitautomatik ganz normal funktioniert, das Objektiv hat nämlich eine "A" Stellung. Zusammen mit der Fokusfalle, Belichtungszeiten jenseits einer 1000stel Sekunde und Serienbild, schaffe ich es Hunde im Galopp abzulichten, und das mit Blende f1,4 bei bewölktem Himmel... Also tatsächlich vorzeigbare Bilder, die nicht nur scharf sind, sondern auch einfach "besonders" aussehen, da durch die große Blende Vorder und Hintergrund richtig angenehm cremig unscharf werden. Meine K200d ist von 2008 und liefert sicher nicht den Kontrastumfang einer modernen Kamera, dennoch empfinde ich die Kontraste des Walimex Objektives einfach grandios. Mit diesem Teil weiß ich jetzt erstrecht, weshalb man nicht um die Mittagszeit bei vollem Sonnenschein fotografieren sollte ;)

Farbfehler produziert dieses Objektiv zwar auch, grüne und violette säume, z.B. wenn man Bäume bzw. Äste vor hellem Himmel fotografiert. Aber das ist völlig im Normalbereich bei ganz geöffneter Blende. Mit Lightroom ist das in wenigen Sekunden beseitigt.

Von mir volle Punktzahl und Kaufempfehlung. Ein tolles Objektiv, das ich nicht mehr hergebe. Und wenn Samyang (der eigentliche Hersteller) da irgendwann noch einen Autofokus reinpackt, zu einem ebenfalls vernünftigen Preis... ein Traum wäre das schon!
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am 12. Oktober 2011
Ich verwende die Version für Nikon:

Pro:
+ Die Haptik des Objektivs ist insgesamt sehr gut, nichts wackelt, klappert usw! (Zwei Ausnahmen unten)
+ Die gechippte Version ermöglicht es bei den kleineren Nikon-Bodys (D3000, 3100, 5000, 5100, 40, 50, 60, 70, 80, 90) die Belichtungsautomatik zu verwenden, sowie die Blende an der Kamera einzustellen.
+ Ein Blendenring ist vorhanden, das Objektiv kann somit auch an älteren Kameras, mit Zwischenringen usw. verwendet werden.
+ Die Abbildungsqualität ist für den Preis super, selbst bei Blende 1,4 ist die Schärfe noch in Ordnung. (Tipp: Immer die Streulichtblende verwenden!)
+ Meiner Meinung nach ein sehr angenehmes Bokeh.
+ Die Kosten für das Objektiv - einfach super günstig.

Con:
- Besonders ohne Streulichtblende gibt es gerade bei weit geöffneter Blende einigermaßen starke CAs (aber nicht wirklich schlimm!).
- Das Filtergewinde bzw das "Gewinde" für die Streulichtblende ist aus Kunststoff und wirkt im Gegensatz zum restlichen Objektiv recht "billig".
- Die Streulichtblende lässt sich teilweise nur ein bisschen hakelig anbringen.
- Der vordere Objektivdeckel - ein Grauen: Der Deckel hat keine innenliegenden Griffe, somit kann man mit aufgesetzter Streulichtblende den Deckel nicht aufsetzen und abnehmen (Abhilfe: Objektivdeckel mit innenliegenden Griffen holen).

Noch anzumerken:
o Die Linse wiegt ziemlich viel, gerade an den kleineren Kameras verschiebt sich der Schwerpunkt ziemlich.
o Manuelles fokussieren ist wirklich nicht einfach, besonders bei den Einsteiger-Bodys mit den Mini-Suchern wird es schwer scharfzustellen.
o Die Fokussierhilfe im Sucher ist nicht genau genug (da kann das Objektiv selber nichts dafür - das liegt an den Kameras!).

Vom Preis-/Leistungsverhältnis auf jedenfall eine gute Wahl für Leute, die sich die lichtstarken 85er Objektive mit AF nicht leisten können/wollen.
Und noch einmal: Manuell fokussieren muss geübt werden, es dauert ein Weilchen bis die Ergebnisse richtig gut werden!
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Februar 2011
"Walimex" und Linse, das waren bisher 2 Wörter, die bei mir nicht zusammengingen.
Aber:
+ gute Verarbeitung. Front-Teil ist aus Plastik (vorsicht beim Filter-reinschrauben! (72mm)), Rest komplett Metall
+ Passgenau am Bajonet, nix wackelt
+ Automatik-Modus für Pentax, Blende wird in Stellung "A" durchgereicht
+ Blendenring (Wenn Makroring dazwischen, unbedingt erforderlich)
+ Fokus-Ring angenehm schwergängig, echt großer Dreh-Weg für exaktes Einstellen (Sucher-Lupe ist angesagt)
+ gute Schärfe, bei f1,4 noch ausreichend scharf.
+ Farben ok, kaum CA
++ das viele Licht!
(konnte auch keine Flaires bei Gegenlicht erkennen, damit fielen die Walimex oft in Tests durch)
++ der Preis

+- relativ hohes Gewicht
+- kein AF (der selten das fängt, was er sollte...)
+- Nah-Einstellgrenze könnte besser sein (1 meter)

= nix zu meckern, super Einsteiger-Festbrennweite, Kaufen!
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am 19. Juli 2011
Wenn man weiß, wie man es zu benutzen hat kann man damit super Bilder schießen. Der Preis ist unschagbar, denn die Abbildungsleistung ist echt der hammer. Richtig fokusiert ist die mitte vom Bild knackscharf. Zum Rand hin gibt es zwar einen Schärfeabfall, der aber überhaupt kein problem darstellt und nur bei Fotos einer Test-Chart auffält. Da das Drumherum(der Hintergrund) bei Blende 1.4 eh unscharf sein soll, fällt der schärfeabfall zum Rand hin nicht negativ auf. Geiles Teil.

Gefertigt wird es von Samyang Optics, anschließend unter diversen Namen weiterverkauft (Walimex, Falcon und co.) Das kann man sich so vorstellen wie ein Opel der in England als Vauxhall verkauft wird.
mein Exemplar war direkt von Samyang.

Hab den direkten vergleich zwischen Canon 85mm 1.2L und dem 85mm 1.4 hier gemacht. Wer auf einen automatischen autofokus verzichten kann, hat hier auf jeden fall das bessere Preisleistungsverhältnis.

Meine Benutzungstips: Bei Vollformat-Cams einfach die Mattscheibe wechseln. Bei APS-C Cams im Liveview 10x-Lupe-Modus scharfstellen und dann aus dem Liveviewmodus heraus abdrücken. Dann weden die Bilder auch scharf ;)
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am 6. Juli 2015
Das Walimex erscheint auf den Abbildungen größer und wuchtiger, als es in Wirklichkeit ist.
Macht man den Karton auf, ist das Objektiv gut verpackt in zwei Kunststoff-Schalen, sodass beim Transport nichts passiert. Dabei ist eine Bedienungsanleitung, ein Frontdeckel, eine Gegenlichtblend und ein Säckchen (wers braucht).
Das Walimex ist ein kpl. manuelles Objektiv, welches keinerlei elektronische Verbindung zu meiner Sony Alpha 77 II hat.
Demnach überträgt es auch keinerlei Daten, oder harmoniert mit einem automatischen Lupenöffnung.
Es lässt sich gut auf die a77 ansetzen und hat einen angenehmen, weichen, jedoch ausreichend ansprechenden manuellen Fokusring, der viel Weg hat, um scharf zu stellen.
Mit dem Objektiv muss man wirklich üben, denn das scharf stellen ist eine Sache für sich.
Meine A77 hat eine Schärfenmeldung (einstellbar!), die farblich die Bereiche markiert, welche scharf sind, sodass der Griff zur Lupenfunktion häufig unterbleiben kann. Das funktioniert tadellos z.B. bei Objekten mit erkennbar schärferen Kanten und Übergängen. Leider greift dieses Fokus Peaking häufig nicht bei den Augen, sodass hier doch häufig noch mit Lupe gearbeitet werden muss.
Ich muss sagen, dass ich ohne diese Lupenfunktion nicht wüsste, wie ich das bei Portraits genau anstellen sollte, denn speziell dort reizt mich die Offenblende oder maximal 1.8 oder 2,um dieses traumhafte Bokeh zu erzeugen, welches dieses Objektiv so auszeichnet.
Dort kommt es je nach Entfernung zum Objekt oftmals auf Milimeter an, was man an einigen fabrizierten Unschärfen und Fehlbildern dann sieht. Üben Üben Üben!
Wir vorhher geschrieben, ist das produzierbare Bokeh ein Traum; Motive werden nach dem abdrücken zu wahren Eye-Catchern, da braucht es keine Wissenschaften. Ich persönlich finde selbst Fotos bei Offenblende absolut klasse, die Verzerrungen treten auch nur in ganz bestimmten Situationen auf, bei denen vor allem gegensätzliche Farben, oder z.B. Muster im Fokus sitzen.
Als Beispiel habe ich mal eine Windfahre in rot/weiss Streifen fotografiert, hier gabs ganz wirre Effekte, die sicher nicht optimal sind. Das wird beim Abblenden etwas besser. Für meine Einsätze spielt das aber weniger Rolle, sodass ich gut damit leben kann.
Was etwas hakelig ist, ist die Blendeneinstellung, mal geschwind am Blendenring drehen funktioniert an meinem Objektiv nicht so leicht, häufig muss ich absetzen, um den Ring richtig bedienen zu können und vor allem zu sehen, auf welcher Blende ich nun stehe; das Objektiv kommuniziert ja nicht mit der Kamera und ich sehe im Sucher keine F-Anzeige.
Das ist natürlich auch schade, wenn man seine EXIF Daten mal prüfen möchte oder Bilder mit gleichen Einstellung schiessen.
Für mich ist das Walimex 85mm ein Spezialist für bestimmte Situationen, bei denen man etwas Zeit hat, sich um manuelle Einstellungen zu kümmern. Für Schnappschüsse komme ich damit nicht klar, da speziell das scharf stellen eine Handwerk ist, was mich verwöhnten A77 II User nun vor Herausforderungen stellt, die gemeistert werden wollen.
Ich weiss nicht genau, ob ich es behalten werde; an APSC sind 85 mm schon ziemlich „telig“; dementsprechend weit muss ich mich vom Objekt wegbewegen, was in etwas beengteren Lokalitäten schwierig ist. Ich werde mir noch ein 50er mit 1 4 holen und schauen, ob mir das besser liegt; hier dann eins, bei dem Kamera und Objektiv kommunizieren.
Für mich ist das ein Nischenobjektiv , welches zu dem Preis von unter 300 Euro eine Überlegung wert ist, die Ergebnisse beim Modelshooting speziell ohne Zusatzlicht sind einfach zu reizvoll.
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am 23. Mai 2011
Zunächst mal bin ich überrascht, dass ich für diesen Preis ein Objektiv mit 1.4 Helligkeit erhalte als Festbrennweite. Man bemerkt dies, weil das Obketiv recht schwer ist- aber eine äusserst gute Qualität in der Bauweise zeigt.
Nach den ersten versuchen zeigt sich, dass sich gerade für Portraits dieses Objektiv eignet - aufgrund der durchgehenden Blende von 1.4
Ohne automatischen AF ist es jedoch schon gewöhnungsbedürftig, den genauen Schärfepunkt zu erhalten.
Ein wunderschönes Bokeh und sehr farbtreue Wiedergabe zeichnen dieses Objektiv aus.
+Preis
+Qualität und Griffigkeit
+Helligkeit von 1.4
+Qualität der Bilder

- kein autom AF

klare Empfehlung...ich las in einer bekannten Foto- Fachzeitschrift, dass es ein sehr gutes Objektiv sei...-)
Ich stimme klar und deutlich zu!
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