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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
Hommage A Piazzolla
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:8,99 €


am 6. Januar 2000
Diese Hommage ist nicht alltäglich, und sie ist auch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Das ist nicht die leichte Musik für die Hausbar, das ist Piazolla destilliert - und das Ergebnis ist pur, schonungslos, vielleicht sogar ein bißchen quälend. Gidon Kremer erweist seine Referenz einem Komponisten, den er sehr verehrte, den er sogar persönlich kennenlernte, der aber schon gestorben war, als die CD fertig wurde.
Kremers musikalische Partner bedienen virtuos den Solisten mit Bandoneon, Klavier, Baß. Die Stücke erschließen sich nicht beim ersten Hören, man muß auch manchmal ein wenig Geduld aufbringen; aber der Grundtenor ist ein tapferer, einer, der zwar verzweifelt und schonungslos direkt ist, der sich aber nicht unterkriegen läßt. Und das macht diese Musik so schön. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. Dezember 2002
Wer hätte nicht schon einmal Tango gehört oder gar die getanzte Version am Fernsehen oder auf der Leinwand gesehen: dieses so sinnliche, oft sexualisierte, immer jedoch knisternde Innereinanderspiel zweier menschlicher Körper auf der Tanzfläche. Im Tango können ausdrucksvollste Geschichten „erzählt" werden, die in unseren Breiten zumeist nur unter der Rubrik „Exotismus" wahrgenommen werden.
Die scheinbare Einfachheit der Rhythmen und der Melodien straft jedoch der sinnlichen Ausdruck und die dramatische Entwicklung des Tanzes Lügen. Großer Tango - und dazu sind zweifelsohne die Kompositionen von Oskar Piazzolla zu zählen - ist das Äquivalent zu Heinrich von Kleists Novellen: kurz und äußerst prägnant wird eine Geschichte, in der eine grausame, sich immerzu dividierende und zugleich menschelnde, d.h. potentiell liebendwerte Welt en miniature sich wiederspiegelt, erzählt. Geschichten von der letztendlichen Einsamkeit des Menschen - trotz aller formalistischer Zweisamkeit - durchziehen diese musikalischen Balladen, ob sie nun von Piazzolla selbst oder von anderen („Soledad" von Jerzy Peterburshsky) komponiert wurden.
Der Name Gidon Kremer birgt, wie Kenner klassischer Musik wissen, für höchste Geigenkunst. Sich über sein geschmeidiges Spiel, seine absolut reine Tongebung oder perfekte Phrasierung auszulassen, hiesse Eulen nach Athen tragen. Für mich ist die Entdeckung dieser CD jedoch das Spiel Per Arne Glorvigen auf dem Bandoneón. Die einfühlsame, fast nüchterne Klarheit seines Spiels, die - fast widersprüchlicherweise - gepaart ist mit einer virtuosen Brillanz macht diese CD zu einem nicht zu vermissenden Ereignis. Wer dem seichten, cinematischen Klischee des Tango entkommen und die künstlerische Vielfalt und Tiefe des Tango kennenlernen möchte, sollte zu dieser CD greifen.
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am 23. Januar 2001
Eine grandiose Aufnahme, die wirklich unter die Haut geht. Man kann sie allen nur ans Herz legen, die die stilvolle Alternative zum Latino- POP suchen und sich außerdem mit dem klassischen argentinischen Genre nicht zufrieden geben. Gidon Krämer zelebriert hier den Altmeister und Revolutionär und lockt aus seiner Violine die unglaublichsten Klänge hervor. Wer hier ruhig sitzen bleibt, hat verloren. Mein Tip: Kaufen !!!
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am 27. Februar 2005
Leider verstehe ich nicht viel von Musik und kann deshalb zur künstlerischen Qualität dieser Aufnahmen nicht viel sagen. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass dies die schönste Musik für mich ist, die vorstellbar ist. Wem Piazzolla "pur" zunächst vielleicht zu spröde ist, oder wer sich bei der riesigen, verwirrenden Vielfalt von Piazzolla-CDs schwer getan hat,
sollte sich einmal diese genialen Interpretationen von Gidon Kremer anhören. Die beiden Künstler sind sich leider nie begegnet, aber man spürt mit allen Sinnen die große Verehrung, die Gidon Kremer Piazzolla entgegenbringt. Gidon Kremer selbst hat einmal gesagt, es sehr traurig zu finden, sich zu Lebzeiten Piazzollas nicht bemüht zu haben, ihn zu treffen, obwohl ihm Freunde dies dringend geraten hätten.
Diese CD ist wie eine Reise in einen Kosmos von Leidenschaft, Melancholie, Liebe, Verzweiflung...ach, einfach traumhaft. Am Ende fühlt man sich entspannt und voller Energie zugleich; Gidon Kremer hat wirklich ganz besondere Stücke ausgewählt und überaus kunstvoll zusammengestellt. Über die Nachfolge-CD "El Tango" (auch sehr schön) könnte man dann (im oben angenommenen Fall) zu den Originalaufnahmen kommen, z.B. "The rough dancer and the cyclical night", "Zero hour" oder "La Camorra".
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am 6. November 2001
Diese CD ist ein absolutes Meisterwerk: Kremers Interpretationen des Tango-Virtuosen Piazzolla sind mal voller Leidenschaft, Sehnsucht und Kraft, dann wieder sanft, leise, traurig, kaum hoerbar und gleich darauf schleppend, fast schmalzig. Immer jedoch hoert man der Musik schon beim ersten Ton die Liebe und Zaertlichkeit an, mit der Kraemer und sein Orchester sie interpretieren und die Verzweiflung, mit der sie nach ihr greifen, denn jeder gespielte Ton ist doch fuer immer verloren.
Und was fuer eine Freude ist es, ihnen live dabei zuzusehen: Kein anderer Musiker versinkt so in seiner Musik, keiner "tanzt" so einen leidenschaftlichen Tango mit seinem Instrument! Die Musiker scheinen alles um sich zu vergessen und eins mit ihrer Musik zu werden. Auch ohne es zu sehen ist es schwer, diese Begeisterung zu uebberhoeren und sich nicht davon anstecken zu lassen. Die Musik hinterlaesst nach jedem Hoeren wieder einen riesigen Kloss von Sehnsucht in meinem Hals, der mir nur eine Moeglichkeit laesst: noch einmal hoeren! Denn Gott sei dank ist der Verlust der verklungenen Toene fuer den Besitzer einer CD umkehrbar!
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Dezember 2010
Der argentinische Komponist Astor Piazzolla (1921-1992) gilt als einer der bedeutendsten Neuerer des Tangos im 20. Jahrhundert. Als Gegenbewegung zum klassischen Tango entwickelte er den sogenannten "Tango nuevo", eine Art Tango, der das Hässliche, das Widrige seiner Umwelt nicht verneint. Tod, Gewalt, Prostitution wurden bisher vom Tango stets ausgeklammert. Piazzollas Tänze dagegen thematisieren in teils beinahe impressionistischen Klangbildern den Zeitgeist, sind ehrlich und geradlinig, auch wenn Piazzollas Tonsprache als durchaus gewöhnungsbedürftig bezeichnet werden darf. Freilich sind die meisten der vorliegenden Stücke nicht zum Tanzen gedacht, sondern zum tiefsinnigen Nachsinnen und Zuhören.
Die vorliegende CD stellt eine Hommage an Astor Piazzolla dar, die Gidon Kremer zusammen mit seinen Begleitern der Kremerata Baltica im Rahmen von Arrangements darbringt. Mit Ausnahme von "El Sol sueño", das von Jerzy Peterburshsky komponiert wurde, stammen alle Tracks aus der Feder des argentinischen Tonsetzers.

Zu allererst muss die hervorragende Aufnahmequalität dieser CD gelobt werden. Wie so oft beim ECM Label hat man es trefflich verstanden, dem Hörer einen unverfälschten Hörgenuss zu bieten. Der perfekt ausbalancierte Klang garantiert zahlreiche Gänsehautmomente.
Weiterhin ist die stimmige Zusammenstellung sehr erfreulich. Es finden sich hier solche Perlen wie "Milonga en Re", das nachdenkliche "Oblivion", das melancholische "Soledad" oder der elysische "Grand Tango". Die Akteure wählen intime, geschmackvolle Besetzungen, die dem ganz eigenen Charakter dieser Musik entgegenkommt. Einmal spielt Kremer nur unter Begleitung eines Bandoneons, mal spielt er im Quintett mit Schlagwerk, ein anderes mal wiederum zusammen mit einem Klavier, dessen Basslinien von einem Kontrabass unterstützt werden. Stets ist das Zusammenspiel harmonisch und stimmig, nie rückt Kremer zu stark in den Vordergrund. Die Interpretation steckt voll Wärme, Farbe und - was bei diesen Kompositionen besonders wichtig ist - voller Kontrast. Die perlende Nuancierung und facettenreiche Akzentuierung des Spiels lädt die Stücke mit unglaublich viel Spannung auf bei gleichzeitig maximaler Transparenz und Differenziertheit. Kremer macht die Komposition sozusagen zu seinen eigenen, ohne dabei jemals ihren Ursprung zu verleugnen.
Hinzu kommt die prickelnde Atmosphäre, die durch den perfekten Vortrag erzeugt wird: Der Tango ist ein Lebensgefühl - auch der Tango nuevo. Das geschmeidige Gleiten, die Sinnlichkeit dieses Tanzes und vor allem die subtil erzeugte Erotik, die alles durchwebt, fesseln den Hörer.

Fazit: Die beiden Coverbilder erfassen am besten, was den geneigten Hörer hier erwartet: Sinnlichkeit und Erotik in einfachem, ja, teils hässlichem Ambiente...
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am 4. April 2012
Der Musik Piazzollas in Interpretationen gerecht zu werden ist mit Sicherheit eins
der schwierigsten Unterfangen, die sich ein Musiker auferlegen kann. Um es kurz
zu machen. Hier ist allen Beteiligten zusammen nicht nur eine Hommage gelungen. Diese Aufnahmen können mit Piazzollas bestem Output auf einem Niveau gewertet werden. Zwar vom sound und Stil her etwas anders aber ebenso gut. Dieses ist sicher
in Zeiten nach Piazzolla selbst nur sehr selten geschehen. Diese Versionen sind
essenzielle, ruhige Meditationen über Piazzollas grandiosen Arrangements. Um diese
Musik zu beschreiben werden Begriffe wie Leidenschaft, Obsession ect. gern benutzt.
Was den Sprachgebrauch betrifft sicher zutreffend. Dennoch bleiben diese Begriffe in
in iherer assoziativen Wirkung trivial zu dem, was diese Musik auszusagen Vermag.
Da trifft es das Zitat aus einer englischen amazon Rezension zu Tango Zero Hour eigentlich genau. "No words! Any attempt to measure this is useless!"
How right you are my friend.
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am 7. Januar 2000
Eine ebenso melancholische wie musikalisch starke CD. Nachdem ich die Künstler in einem Auftritt in der Kölner Philharmonie gehört habe, war ich froh, zu erfahren, daß es diese Stücke auf CD gibt.
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am 9. August 2010
Leidenschaft pur!
Diese Musik kann man nicht mal eben nebenher hören, sie fährt einem sofort ins Bein, auch wenn man den Tango nicht beherrscht. Das Ringen um die Liebe, das Zurückstoßen, die Ignoranz um den Partner nur noch sehnsüchtiger zu machen, die heiße und unbändige Leidenschaft werden durch die Töne förmlich freigesetzt und vibrieren in der Luft.
Absolut empfelenswert!
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am 20. Februar 2015
Ich hatte mich sosehr auf die CD gefreut und bin jetzt nur enttäuscht. So unruhig und schräg, das ist für mich kein Tango. Zwei Stücke sind maximal zu gebrauchen.
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