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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
2
5,0 von 5 Sternen
5 Pennies
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:7,99 €

TOP 1000 REZENSENTam 27. Juni 2017
THE FIVE PENNIES ist der Soundtrack zur gleichnamigen Filmbiographie über den Jazzmusiker Red Nichols (Danny Kaye) aus dem Jahr 1959. Kaye spielt zwar im Film nicht wirklich das Kornett, singt dafür aber immer selbst mit seiner unverwechselbaren Stimme. Jeder Song mit Kaye macht einfach nur Spaß - und gefällt mir übrigens bisweilen auch besser als das Original von Red Nichols.
Einfach wundervoller Dixieland-Jazz, an dem man auch seine Freude hat, wenn man den Film dazu (Die fünf Pennies) nicht gesehen hat. Neben Kaye ist auch Louis Armstrong einfach umwerfend, vor allem in ihrem gemeinsamen Medley. 5 Sterne. Meine Anspiel- (oder Download-)Tipps:
- After You've Gone
- Back Home Again In Indiana
- Lullaby In Ragtime
- The Five Pennies Saints
- Goodnight, Sleep Tight / Lullaby In Ragtime / The Five Pennies
- The Music Goes 'Round And 'Round
- 'The Five Pennies' Finale and 'Battle Hymn Of The Republic' Finale (from "The Five Pennies")

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am 28. November 2010
Freilich ist das hier "nur" ein Soundtrack -- aber was für einer! Da treffen sich zwei legendäre Granden zweier musikalischer Großfürstentümer in einem Film und legen los, als hätten sie ihr ganzes Leben lang nichts anderes getan, als einander die musikalischen Traumpässe zuzuspielen. Die Band tut ein übriges, die sich diese beiden zur Unterstützung geholt haben: Die notorisch unbestechliche Internet Movie Database nennt u.a. die Namen Ray Anthony, Bob Crosby, Bobby Troup und Shelly Manne. Gelegentlich sind auch der Kinderstar Susan Gordon und eine weitere Schauspielerin (Barbara Bel Geddes?) zu hören.
Die Bitrate geht in Ordnung; mit drei Ausnahmen (einmal 223, zweimal 256 kBit/s) sind alle Tracks auf 320 kBit/s komprimiert.

Nun ist es freilich so, dass ich den Film "Five Pennies" (noch) nicht kenne, aber was macht das schon? Man kann dieses Album auch zungenschnalzend genießen, ohne den Film zu kennen. Sogar dann, wenn einem Swing sonst ein wenig "zu poliert" klingt (so wie mir beispielsweise), denn diese Musik ist nicht poliert, sondern sprüht vor Ideen, scheut weder den Griff ins zu Herzen gehende Emotionale ("After You've Gone") noch brillanten musikalischen und Wortwitz ("The Five Pennies Saints"), kombiniert gar beides ("Lullabye In Ragtime") und lässt jede Menge Ragtime und Dixieland anklingen; nicht nur bei "Bill Bailey, won't You Please Come Home". Und dass die Band mit brillanten Solisten gespickt ist, ist auch nicht zu überhören.

Wer den Film noch nicht kennt, dem steht sogar noch was besonders Wunderbares bevor, denn dem empfehle ich, sich das absolute Kronjuwel dieses Albums, nämlich "The Five Pennies Saints" erstmal nur (aber was heißt hier "nur") in der akustischen Version anzuhören, und sich danach u n b e d i n g t bei Youtube den zugehörigen Filmausschnitt zu geben. Das wird garantiert d e r Höhepunkt des Tages, wie sich Danny Kaye und Louis Armstrong gegenseitig parodieren, immer neue Ideen in die musikalische Tat umsetzen, wie diese beiden jeweils ihre musikalischen Fingerabdrücke ("When the Saints" und der musikalische Komponisten-Unsinn "Tchaikovsky") zu einer phänomenalen Melange vereinigen, wie Kaye und Armstrong hier Scat in Vollendung zelebrieren, wie sie hier ein musikalisches Gezeter improvisieren, wie hier einer den anderen parodiert, und sich selber sowieso... und die ganze Szene birst vor Esprit, Slapstick und Musik. Ein Wunder eigentlich, dass nicht den Lautsprechern Finger wachsen, denn die wollen unbedingt mitschnipsen.
Aber auch die anderen Songs wollen mehr als nur einmal gehört werden, und den Wunsch erfüllt man ihnen gern -- "Indiana Radio Montage" wartet so nebenbei zwischen zwei Kosakenchorschmelz-Parodien mit dem musikalischsten Hundegekläff auf, das die Musikgeschichte je geboten hat. Danny Kaye brilliert nicht nur in einem faszinierend unkitschigen "Jingle Bells" mit seiner Fähigkeit, noch in Überschallgeschwindigkeit präzise zu artikulieren, und auch in Sachen Scat war er Armstrongs gelehriger Schüler. Näheres im viiiiiel zu kurzen "Carnival of Venice". In "Indiana Radio Montage" wiederum zieht er alle Stimmband-Register...
Dazu kommen natürlich Louis Armstrongs Starauftritte, jeder Ton ein Jahrhundert-Ereignis. "Battle Hymn of the Republic", "Bill Bailey, Won't You Please Come Home"... "Just the Blues"... Nur der Zuhörer kriegt hier nicht den Blues -- es sei denn, er wäre stocktaub.
Und dann erst die Armstrong-Kaye-Duette! Neben dem einfach umwerfenden "The Five Pennies Saints", siehe oben, muss man auch erlebt haben, wie sie beim Instrumental "Back Home Again in Indiana" ein Scat-Intro comme il faut zelebrieren.
Dito das "Medley". Dito der Schluss des quirligen "Five Pennies Finale". Dito das ganze Album.

Und jetzt verstärken Louis Armstrong und Danny Kaye also die Marching Saints, deren himmlische Jam-Session sie hier so überirdisch besingen. Um die beiden zu zitieren und ihnen das Schlusswort zu überlassen: "Khachaturian!" -- "Gesundheit!"
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