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Kundenrezensionen

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am 8. Dezember 2009
Schon gar nicht, wenn die Fanboys Linus(Chris Marquette), Eric(Sam Huntington), Hutch(Dan Fogler) und Windows(Jay Baruchel) mit Unterstützung von Zoe(Kristen Bell) auf dem Weg zu George Lukas Skywalker Ranch sind. Dort wollen die durchgeknallten Star-Wars-Fanboys einbrechen, um die Episode 1 der Saga noch vor der Veröffentlichung zu sehen. Klar, man könnte auch warten, bis der Streifen im Kino läuft, aber da gibt es ein Problem. Der krebskranke Linus wird die Premiere in sechs Monaten, im wahrsten Sinne des Wortes, vermutlich nicht mehr erleben.

So macht sich die Gruppe zunächst im Quartett auf den Weg. Einmal mit dem Star-Wars-Fan-Bus durchs ganze Land. Dabei ist Hutch kein Umweg zu weit. Zunächst will er Windows zu seiner Internetfreundin, die ebenfalls ein Fan ist, bringen. Das sorgt schon mal für die erste Überraschung. Danach gibt es einen Abstecher zu den verhassten Trekkies. Was da abgeht, kann nur ein echter Star Wars und Star Trek Fan wirklich würdigen. Als kleine Kostprobe gibt es den Dialog: "Captain Picard ist nicht schwul...er ist Brite!"
Klar, dass unsere Jungs die Trekkies zur Weißglut bringen. Aber noch sind sie nicht am Ziel Erst ein Abstecher nach Vegas bringt sie weiter in Richtung Skywalker Ranch. Aber wenn Zoe nicht nachgefahren wäre...die Reise hätte bereits ihr Ende gefunden.

So kommt es am Ende zum Showdown im Heiligtum aller Star Wars Fans. Und wie das ausgeht, das sollten sie sich schon selbst anschauen.

Kyle Newman hat mit -Fanboys- einen Streifen für echte Filmfreaks geschaffen. Wer sich da nicht im Roddenberry- oder Lukas-Universum auskennt, der wird ein paar Lacher verpassen. Egal, ob es darum geht, dass Harrison Ford niemals auch nur einen schlechten Film gemacht hat, oder die Gastauftritte von William Shatner oder Kevin Smith einem die Lachmuskeln massieren.
Der Film ist schon seit über zwei Jahren abgedreht gewesen, aber die Produzenten wollten ihn eigentlich noch ändern, weil der Plot nicht gefiel. Als die Star Wars Fans das erfuhren, kam es sogar zu Demonstrationen vor dem Studiogelände. Und so kommt -Fanboys- erst jetzt, aber im Originalschnitt, zu uns.

-Fanboys- beginnt leider ein wenig albern und schleppend. Die richtig guten, zündenden Gags stellen sich erst ab Minute 30 ein. Da wird der Film wirklich rasant und witzig. Am Anfang muss man ein paar Szenen der Marke Holzhammer-Comedy über sich ergehen lassen, aber wie gesagt, das bessert sich zum Ende deutlich.

Die Besetzung ist perfekt gelungen. Allen Hauptdarstellern nimmt man den "Nerd im Star Wars Wahn" ohne wenn und aber ab. Alles in allem ist -Fanboys- eine gelungene Klamotte mit ein paar Schwächen. Meine Wertung wären 3,5 Sterne gewesen, aber da das nicht geht und der guten alten Zeiten wegen gibt es vier Sterne für den Film. Versuchen sie also ihr Glück. Lassen sie sich von den ersten Minuten nicht gleich abschrecken und begleiten sie die liebenswürdige Chaotentruppe auf dem Weg ins Walhalla der Star Wars Fans. Ach ja, ehe ich es vergesse, auch wenn sie den Heimatplaneten von Jabba the Hutt nicht kennen; sie dürfen sich den Film trotzdem anschauen.
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am 7. Juli 2016
Ich möchte weder zu viel verraten, noch will ich "unwürdige" überreden, diesen Film zu kaufen. Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen! ;)

Es lohnt sich auf jeden Fall, denn die Thematik ist gut für eine Komödie dieser Art geeignet und gute Komödien suche ich schon seit langem. Wobei die Bezeichnung "Komödie" in meinen Augen schon fast eine Beleidigung für diesen Film ist! SO und nicht anders sollten echte Fanboys sein! ;) Mir bleibt nichts weiter übrig, als dem Film fünf Sterne zu geben und ihn zu feiern!

Denn:

- die Schaupieler sind gut
- die Thematik ist super
- als SW Fan wird man diesen Film feiern
- die Ideen sind klasse, ich will auch so einen Bus!
- 1000 weitere Gründe die für diesen Film sprechen!

Fazit:
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am 13. Januar 2015
Als Star Wars Nerd generell und als quasi aktiver Teil der Kampagne für den Film damals ist der Film für mich natürlich ein Muss.

Für alle anderen wird es eine - je nach Hintergrundwissen - mehr oder weniger unterhaltsame Roadmovie-Komödie sein.
Der besondere Charme besteht eben in gewissen Insidern des Geekdoms rund um Sci-Fi und Star Wars eben im Besonderen.
Die Story ist jetzt keine große Überraschung oder sonderlich originell aber durchaus unterhaltsam.

In dieser Special Edition ist das Besondere ein spezieller Bonus für Teile des Fandom - Kommentare von Angehörigen der German Garrison (der deutschen Vertretung der 501st Legion, ein weltweit agierender Star Wars Kostümclub).
Es ist sicherlich nicht für jeden Star Wars Fan ein Schmankerl, aber für nicht wenige und so bekommt man einen Eindruck, wie Die-Hard-Fans diesen Film und ihr Fan-Dasein in Bezug auf Star Wars und den Film erleben.
Natürlich ist das dann ein spezieller Blickwinkel - kein universeller ;)
Aber es ist mal etwas Neues im Bereich des "Commentary".

Für mich 5 Sterne wert
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am 25. November 2013
Eine Gruppe von Nerds reist quer durch Amerika um ihrem krebskranken Freund den letzten Wunsch zu erfüllen, die Sichtung von STAR WARS Episode 1 ... Soweit die recht simple Idee.

Dass dabei nicht alles nach Plan verläuft und unsere sympatisch freakigen Helden von einer peinlich witzigen Situation in die Nächste stolpern ist da natürlich vorprogrammiert. Auf ihrer irrwitzigen Reise bekommen sie es nicht nur mit einem aufgepumpten Zuhälter, scharfen Eskort-Girls, dem "Wundergras" eines Indianers und einem Club voller schwuler Biker zu tun, sondern tragen ganz nebenbei den ewig währenden Kampf zwischen STAR WARS und STAR TREK Fans aus.

Ein Film der von Anfang bis Ende Spaß macht und mit jeder neuen Situation an Absurdität zunimmt, jedoch ohne seine Figuren zu irgendeiner Zeit komplett lächerlich darzustellen.

Klare Kaufempfehlung für alle STAR WARS Fanatiker, aber auch für Freunde guter Slapstick-Unterhaltung !
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am 18. Januar 2016
Das ist ein wirklich netter Streifen, besonders Star Wars-Fans kommen hier auf ihre Kosten, da es überall in dem Film kleine Anspielungen auf die Star Wars-Filme gibt Sei es (natürlich) in den Dialogen, oder vertraute Geräusche, wie der Sound des Millenium Falcon, wenn die Hauptprotagonisten mit ihrem Van losfahren. Kurze Gastauftritte von Carrie Fisher und Billy Dee Williams erfreuen auch das Fan-Herz, William Shatner von der Star Trek-Front gibt auch ein kurzes Gastspiel und Ledergesicht Danny Trejo schaut ebenfalls mal kurz vorbei! Leichte Kost, gute Abendunterhaltung. Also ich kann mir den Film immer wieder mal ansehen...
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am 13. Juni 2014
Diesen Film habe ich nur durch Zufall entdeckt da Kevin Smith ( Silent Bob) ihn auf der Comic Con in San Diego erwähnt hat. Was in diesem Film an Anspielungen auf Star Wars und Star Trek aufgefahren wird ist Atemberaubend. Man merkt das hier absolute Fans am Werk waren. Dieser Film ist eine der besten Komödien die ich je gesehen habe (und ich habe schon Hunderte gesehen) die cameo auftritte sind das Sahnehäubchen. Kaufen Kaufen Kaufen
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Der Film ist nicht so lustig, wie ich erhofft hatte und mit 87 Minuten auch viel kürzer als ich es mir wünsche. So genial wie die Star Trek Parodie Galaxy Quest ist Fanboys nicht, dafür aber wie die Family Guy SW Parodien und Spaceballs ein Film den niemand verpassen sollte, der sich für Star Wars und Star Trek begeistern konnte.
Der Film hat Parallelen zu Paul - ein Alien auf der Flucht, auch Fanboys ist ein Roadmovie mit Science Fiction Nerds, allerdings mit deutlich mehr Bezug zur Realität. Gaststars gibt es in diesem Film überreichlich, William Shatner gehört für mich eindeutig zu den enttäuschensten davon, zu dick aufgetragen, nicht lustig.

Vier Star Wars Fans, Anfang 20, wollen sich 1998 einen Kindheitstraum erfüllen und eine Kopie von Episode 1 auf der Skywalker Ranch stehlen. Die Krebserkrankung ihres Freundes Linus setzt die anderen Drei zusätzlich unter Druck ihren Plan in die Tat umzusetzen. Auf ihrer Reise durch die USA machen sich die Jungs Gedanken über das Erwachsenwerden und über die klassische Star Wars Trilogie. Obwohl sie eigentlich keine Zeit zu verlieren haben ist die erste Station ihrer Reise der Geburtsort von James Tiberius Kirk in Iowa. Das Aufeinandertreffen von verklemmten, etwas zu sehr Uniform-verliebten Trekkern und coolen Star Wars Fans gehört zu den lustigsten Momenten des Films. Hier werden Klischees liebevoll veralbert: SF-Fans wissen jedes Detail über den Todesstern, aber nicht mal annähernd was Frauen wollen. Die Fanboys sind naiv, aber gutmütig. Große Kinder. Seth Rogan zeigt, dass es auch anders geht, sein Auftritt führt den jungen Träumer die Realität des Showgeschäfts vor.

Ob die Fanboys wirklich die Skywalker Ranch in Kalifornien erreichen und gar den Schöpfer George Lucas begegnen darf nicht verraten werden. Unbedingt erwähnt werden muss aber wie viel Wert dieser Film auf Details legt. Ganze Sequenzen wurden aus der klassischen Trilogie zum Vorbild genommen, anders als bei Family Guy, wird hier aber das Star Wars Vorbild in die Realität übertragen, statt Mos Eisley also Biker-Kneipe u.ä.

Fanboys gelingt es Star Wars als das zu würdigen was es ist, legendäre Meilensteine der Filmgeschichte, nicht mehr und nicht weniger. Nee. Natürlich ist es viel mehr und das ist auch gut so, wenn man die Kurve zum echten Leben nicht verpasst.

Laufzeit: 87 Minuten, Genre: Komödie, Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Bild: 1,85:1 (16:9), Wendecover, Extras: Audiokommentar, Interview, 6 entfallene Szenen, 7 Webvideos, Featurettes, Kurzfilm Vidiots, Trailer, USA 2008
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am 9. Januar 2010
"Star Wars" ist Kult und solcher verpflichtet bekanntlich - so bislang auch viele Filmemacher zu Parodien, Hommagen, Nachahmern und fan-made Movies, die mit eigenen Interpretationen des Sci-Fi-Mythos aufwarten, neue Perspektiven auf das Expanded Universe wagen oder dieses komplett und vorsätzlich durcheinanderbringen. Kyle Newmans "Fanboys" sticht mit seiner Absicht wohltuend aus der Masse uninspirierter Trittbrettfahrer heraus: Während Parodien wie Mel Brooks "Spaceballs" die Kultsaga mal augenzwinkernd, mal lahm durch den Kakao ziehen und Machwerke wie Luigi Cozzis "Starcrash" unsagbar einfallslos von Lucas' Leinwandmythos abkupfern, geht die 2007 produzierte und mit zwei Jahren Verspätung im Kino angelaufene Komödie andere Wege. Nicht den jüngsten respektlosen Umgang mit Lichtschwerter und Todessternen oder die fünfhundertzweiundsiebzigste brachial-humorige Neudichtung der Sternenkriege bekommt der Zuschauer aufgetischt, stattdessen löst der Film sein Versprechen, das er in seinem Titel gibt, ein: "Fanboys" erzählt von schrägen Nerds und der aufrichtig gelebten Faszination, welche "Star Wars" seit mehr als dreißig Jahren ungebrochen ausstrahlt. Das Leben der Protagonisten richtet sich allein daran aus, von ihren Jobs über ihre Hobbys bis hin zu ihren Gesprächen, welche sie als Fans aus Überzeugung ausweisen. So spitzt man als in Sachen "Star Wars" versierter Zuschauer natürlich die Ohren, wenn sich die Protagonisten in absolut nerdige Diskussionen vertiefen: Ob Boba Fett seinen Ruhm in der Fangemeinde tatsächlich verdient hat oder Luke und Leia gar so etwas wie eine inzestuöse Beziehung pflegten - das sind Fragen, die vielleicht nicht die Welt bewegen, sehr wohl aber die treuen Warser. Und wenn ein nicht minder schräger Haufen aknebefallener und jungfräulicher Trekkies Han Solo eine Schlampe nennt, dann lässt das natürlich niemanden kalt. So kann man als Zuschauer Entsetzen ob einer solch blasphemischen Äußerung zur Schau stellen, während man sich köstlich über die verbalen und auch gerne mal handgreiflichen Fehden zwischen Lucas-Fans und Roddenberry-Anhängern amüsiert.

BildDass die Trekkies hierbei noch nerdiger, sozial noch unfähiger und äußerlich noch unattraktiver daherkommen als der vollschlanke Hutch und der verklemmte Windows mit seinen Maulwurfsgläsern, ist einseitig, aber legitim. Schließlich nennt der Titel klar und deutlich die Zielgruppe des Films beim Namen: "Fanboys" richtet sich nicht an die breite Masse, sondern an jene Menschen, die schon einmal so metallisch röcheln wollten wie Darth Vader, die aus einer Handvoll Batterien und Plastikteilen ein Lichtschwert zu basteln planten, die jede Tierhandlung in der Stadt abgeklappert haben, um sich ein Tauntaun zuzulegen, die hart trainiert haben, um sich Jedi-Tricks anzueignen, und sich auch nicht von Rückschlägen haben entmutigen lassen - kurz: Der Film ist all jenen gewidmet, die ihr Herz am rechten Fleck tragen.

Wer den Film genießen will, der muss Lucas' Sternensaga, insbesondere die "alte" Trilogie, in- und auswendig kennen; er muss die Dialoge aus den Filmen im Kopf haben, alle relevanten Szenen mühelos aus dem Gedächtnis abrufen können und sollte nach Möglichkeit auch kein Laie im Expanded Universe sein. "Fanboys" jongliert mit Zitaten und Dialogen, mischt gerne Soundeffekte wie das charakteristische Zischen eines Lichtschwertes oder das nervtötende Piepsen eines Astromech-Droiden hinzu und auch die Situationskomik kommt selten ohne Anspielungen aus. Dazwischen stellen die titelgebenden Fanboys ihre Qualitäten als solche in einem Quiz unter Beweis, die gleichzeitig die echten Geeks unter dem Publikum herausfordern. Es genügt daher nicht, die Star Wars-Filme einfach nur zu "kennen", sie müssen in Fleisch und Blut übergegangen sein.

Die Komik des Films lebt vorrangig von seinen Injokes, die auch über "Star Wars" und "Star Trek" hinausreichen und andere Kultfilme wie "Indiana Jones", "Terminator" oder "THX 1138" mit zwinkerndem Auge bemühen. Die übrigen Gags kommen nur selten über das Niveau Hollywood'scher 08/15-Komödien heraus; man kann lachen, doch mehr als seichte Unterhaltung darf man nicht erwarten. Getragen wird der Film in erster Linie von Dan Folger und Jay Baruchel, die als wahre Fanboys dem Mythos vom Nerd als ewige Jungfrau ein Denkmal setzen. Sam Huntington und Chris Marquette wirken hingegen sehr blass, der Film hätte auch ohne die beiden funktioniert; Linus' Krebserkrankung bildet lediglich den Rahmen des Films, dazwischen ist sie wie durch den Machttrick eines Jedi aus dem Drehbuch verschwunden. Dazwischen geben sich Darsteller aus "Star Wars" und "Star Trek" in Cameo-Auftritten ein Stelldichein, die zu entlarven aber nicht immer einfach ist.

BildDie technische Seite der DVD geht in Ordnung: Das Bild ist grundsätzlich als gut zu bezeichnen, stellenweise hat es aber Unschärfen zu beklagen. Beim Ton wurde ausgewogen abgemischt, weder die Dialoge noch die Soundeffekte oder die Musik drängen sich in den Vordergrund. Bei den Bonusinhalten gilt die Maxime "Quantität vor Qualität": Die Silberscheibe wartet vielen Featurettes auf, die sich nur unmerklich voneinander unterscheiden; hat man eines der B-Rolls gesehen, hat man praktisch alle gesehen. Daneben gibt es entfallene Szenen, Audiokommentare von Cast & Crew, eine Stellungnahme zweier Mitglieder der deutschen Star Wars-Fanvereinigung German Garrison zum Thema "Fanboy", ein knappes Making-of zur Choreografie in der Biker-Bar sowie einen Kurzfilm der Filmakademie Baden-Württemberg. Abgerundet wird das Boni-Paket durch Audiokommentare von Cast & Crew, die obligate Trailershow und ein Wendecover. Enttäuschend: Das fünfminütige Feature mit dem vielversprechenden Titel "Die Parallelen zu Star Wars" entpuppt sich als bloße Werbung.

Fazit: Mit "Fanboys" wurde ein Film von Fans für Fans geschaffen. Albern und platt, als Komödie allenfalls Mittelmaß, lädt der Film zum Lachen ein, ohne einem großartig im Gedächtnis zu bleiben. Möchtegern-Jedis, Freizeit-Sith und imperialen Muttersöhnchen hält der Film aber einen Spiegel vor, in dem sich jeder echte Geek wiedererkennen wird. Eine aufrichtige Verbeugung vor Lucas' epischem Sci-Fi-Monument und ein amüsanter Lobgesang auf wahre Nerdigkeit.
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am 10. April 2011
Als Krieg der Sterne Fanatiker musste ich dieses Meisterwerk natürlich auf DVD haben. Der Film war mir vorher allerdings nicht bekannt. Doch seit gestern abend einer meiner Lieblingsfilme.
Hier sprüht es vor Witz. Allein das Auto ist eine Parodie. Der Film wurde mit so viel Liebe und Begeisterung gemacht, dass jeder Fan einfach dahin schmelzen, herzhaft lachen oder mitdiskutieren muss.

Achtung! Der Film darf nur von echten Fans und von jenen, die sich in den Weiten unseres Universums auskennen angeschaut werden, da man sonst über die Hälfte und 90% der Gags des Films überhaupt nicht blickt.

So begeistert war ich von einem Film schon lange nicht mehr!!!
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am 22. Dezember 2013
Der Vorspann beginnt wie ein klassischer Star-Wars-Film. Episode VII wird angekündigt. „In einer Zeit des Bürgerkriegs. Vergiss es. Es gibt keinen Bürgerkrieg. Eine dunkle Zeit für Star-Wars-Fans, aber es gibt Hoffnung. Am Horizont gibt es eine neue Folge.“

Die drei waschechten Star-Wars-Fans Windows, Hutch und Linus stürmen verkleidet als Sturmtruppen und Darth Vader eine Halloween-Party. Dort treffen sie einen weiteren, weiblichen Fan. Es sind wahre Hardcore-Fans und sie kennen jedes Detail, jeden Dialog aller Folgen. Sie können es kaum erwarten, dass der nächste Film – Episode I – in die Kinos kommt. (Wirklich! Man muss wissen, dass zuerst die Teile vier bis sechs und dann erst die Episoden eins bis drei produziert worden sind. Die geplanten Teile sieben bis neun gibt es dafür nicht. Ziemlich strange, ist aber so.) Ein vierter Freund Eric hat sich in letzter Zeit nicht blicken lassen und scheint nicht mehr richtig dazu gehören zu wollen. Es ist zwangsweise durch seinen Vater wie es im fannischen Slang heißt GAFIA (Gone Away From It All) geworden.

Naja, dachte ich, ein weiterer Film aus der Reihe der High-School-, „Wir-versuchen-krampfhaft-lustig- zu-sein“-Filmen, der in einer amerikanischen Kleinstadt spielt, nur halt mit ein wenig SF-Ambiente. Ich mag diese Filme überhaupt nicht und finde sie nicht lustig. Auch keine nackten Kanonen oder amerikanische Apfelkuchen und schon gar nicht die verkrampften Film-Parodien mit einem Witzniveau, das meist unter der Gürtellinie angesiedelt ist.

Doch „Fanboys“ versucht nicht lustig zu sein, der Film ist es wirklich. Die Jungs sind echte Nerds und leben das aus. Sie haben sich eine eigene kleine Welt aufgebaut, in denen sie ganz gut zurechtkommen, sehen aber durchaus, dass das nicht das ganze wahre Leben ist.

Bei Linus, einem der Jungs, stellt sich heraus, dass er schwerkrank ist. Und so kommen die vier Freunde auf die wahnwitzige Idee, quer durch Amerika zu fahren, um auf der Skywalker-Ranch von Star-Wars-Macher George Lucas Linus die Möglichkeit zu geben, den neuen Film vorab zu sehen, denn er wird den Kinostart wohl nicht mehr erleben. Damit hat die etwas verrückten Fans die ernste Realität eingeholt.

Und so beginnt eine Quest, ein Roadmovie, wie es zwar schon viele gegeben hat, aber halt noch keinen mit Star Wars bzw. Science Fiction Hintergrund. Vieles erinnert an „Blues Brothers“, meinem absoluten Lieblingsfilm: Der Van von Hutch ist dem Blues-Mobil gleichzusetzen, wobei er gleichzeitig den Millennium Falcon, das Raumschiff von Han Solo parodiert. Die verfolgenden Trekkies sind vielleicht die „Good Ol‘ Boys“, vielleicht, wenn man es böser mag, auch die Neo-Nazis(?). Die Schwulen-Kneipe ist Bob‘s Country Bunker bei den Blues Brothers und gleichzeitig die Raumfahrerkneipe aus Star Wars.

Klar, vieles wird dem Zuschauer nur auffallen, wenn er die Filme um Luke Skywalker, Prinzessin Lea, Han Solo und den bösen Darth Vader mindestens einmal gesehen hat. Die verwendeten Sounds zum Beispiel gleichen sich. Eric Bottlers Vater gleicht Darth Vader, der seinen Sohn auf die dunkle Seite des Gebrauchtwagenhandels ziehen will. Und in George Lucas Haus gibt es hier im Film eine Müllpresse, in die die Helden geraten, genau wie bei Star Wars, nur dass ihnen bei „Fanboys“ nicht durch den Roboter R2D2 aus der Patsche geholfen wird, sondern sie normal durch den gekennzeichneten Ausgang die Presse verlassen.

Schließlich holt Zoe, die Freundin vom Anfang des Films die Helden aus dem Gefängnis. (In vielen Roadmovies gibt es eine Gefängnis-Szene). Sie ist zwar auch Fan, steht aber besser im Leben, ist eben eine Frau. Zoe ist als Figur ein Spiegel im Spiegel im Spiegel. Diese Figur ist hier im Film das Pendant zu Prinzessin Lea, bei Star Wars gespielt von Carrie Fisher. Carrie Fisher nun spielt als Gast in „Fanboys“ eine Ärztin und ebenso spielt sie in „Blues Brothers“ die sitzengelassene, schießwütige Verlobte von Jake Blues.

Das Ganze geht soweit, dass sogar Textpassagen übernommen worden sind. „I love you“ gesteht der kranke Linus im Krankenhaus der Ärztin (Carrie Fisher) und die antwortet wie Prinzessin Lea in Star Wars: „I know“.

Damit kann der Film auf mehrere Ebenen gesehen werden. Für den „normalen“ SF-Konsumenten wird nicht nur aus Star Wars, sondern auch aus Star Trek, Buffy und einigen anderen Filmen des phantastischen Genres zitiert. Auf dieser Ebene gibt es halt Lichtschwerter, Kostüme, den Roboter R2D2 auf dem Dach des Vans und vieles mehr, was sofort und augenscheinlich erkannt werden kann. Der allgemeine Filmliebhaber findet darüber hinaus Zitate auf Blues Brothers und andere Filme. Und schließlich der Star Wars Fan wird viele viele Anspielungen auf die sechs „Krieg der Sterne“ Filme suchen und stellenweise ganz subtil fündig werden. (Dafür muss er sich den Film aber wohl öfters als einmal ansehen, um alles zu finden…)

Der Film nimmt sich nicht ganz ernst, gleitet aber niemals in billigen Klamauk ab. Ok, es gibt Szenen in einer Schwulen-Bar, aber der Humor ist dezent und noch wirklich als Humor zu erkennen. Die „Feindschaft“ der Trekkies zu den Star-Wars-Fans wird zum Beispiel mit einem Augenzwinkern beschrieben. Der Gastauftritt von Carrie Fisher ist großartig und erinnert an Spock in Star Trek XI. Der Auftritt vom alten William Shatner in „Fanboys“ passt ebenfalls sehr gut, besser wahrscheinlich als hätte er eine Szene im aktuellen Star Trek gespielt.

Der Film macht wirklich Spaß und ich denke einmal, dass er den Vorteil hat, dass sich jeder seinen Teil und seine Sichtweise herauspicken kann.
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