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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
189
4,3 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:8,94 € - 99,99 €


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am 5. März 2017
Alle Erwartungen wurden erfüllt, ich habe mittlerweile das Spiel durch! Es hat mir Story-mäßig recht gut gefallen! Es gab während der gesamten Spielzeit keine Probleme mit der Disk oder Software! Empfehlung kann man auf jeden Fall da lassen!
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am 28. Juni 2014
Ein spiel so dicht und atmosphärisch wie ein Buch von Stephen King. Es ist packend und düster. Das einzige was den Spielfluss leicht stört ist das nervige Sammeln von Manuskriptseiten um die Geschichte ganz zu verstehen, das hat manchmal die gute Stimmung versaut, wenn man "eigentlich" durch den finsteren Wald gekommen ist und dann doch noch irgendwo eine Seite übersehen hat.

Das ist aber nur eine Kleinigkeit, dicke Empfehlung trotzdem von mir!!!
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Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Wer mit Alan Wake ein Horror-Game im Stile eines Resident Evil erwartet, wird enttäuscht werden. Selbst einen Vergleich zu der Silent Hill-Serie, darf man eigentlich nur ziehen, da man hier nicht auf vordergründigen Horror mit oberflächlichen Elementen von Splatter- und Goreeffekten setzt, sondern der „Horror“ subtilerer Natur ist, und eher im Kopf stattfindet, ohne jedoch die tiefgründigen Seelenabgründe eines Silent Hills zu erreichen. Bei diesem Game tue ich mich auch mit dem Wort „Horror“ schwer, da „Grusel“ das Thema des Games wohl eher trifft. Man könnte es eher als einen Suspense-/Mystery-Thriller sehen, da diese Einordnung es wohl am besten trifft. Das dieses Game eine „ab16“ Freigabe erhielt, kommt ja nicht von ungefähr, so das man auf bluttriefende Splatter-Effekte lange warten kann. Nichtsdestotrotz sagt dieses ja noch lange nichts über die spielerische, wie auch storyboard-, und inszenierungstechnische Qualität des Games aus.

Die Geschichte wird in aufeinanderfolgende Episoden, vergleichbar einer TV-Serie weitergeführt, wobei jede neue Episode zu Beginn einen Rückblick auf die vergangenen Geschehnisse gibt. Dieses kennt man auch von anderen Games, die aber in den meisten Fällen, wie z.B. "The Walking Dead" von Telltale Games, oder "Resident Evil Revelations 2", erst als einzelne DLC-Folgen zu erwerben waren, um dann in Episodenform als Retail-Version für Sammler physischer Datenträger auf den Markt zu kommen.

Zu Beginn stehen einem drei Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, welche nicht mehr innerhalb des Games verändert werden können. Ansonsten gibt es eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten, zu denen auch einige vorgegebene Individiualisierungsmöglichkeiten der Steuerung zur Verfügung stehen. Es sind zwar deutsche Untertitel anwählbar, jedoch nicht die originale englische Sprachausgabe. Gilt auch für diese UK-Version des Games. Dieses kann man jedoch umgehen, indem man unter den Systemeinstellungen der XBOX360, als Sprache englisch auswählt. Untertitel erscheinen dann jedoch auch auf englisch.

Kleiner Tipp am Rande: Einige Games die in der deutschen Version der Zensurschere zum Opfer gefallen sind, können durch die Einstellung, Sprache: Englisch / Region: Großbritannien, im Original ungeschnitten wiedergegeben werden. Hierfür empfehle ich bei näherem Interesse die Seite: Schnittberichte.com

Die detail-, und abwechslungsreiche Grafik kann in der Umgebungsdarstellung, wie mit seiner Weitsicht überzeugen, obwohl diese von gelegentlichen Krähenschwärmen abgesehen, doch ziemlich leblos und steril wirkt. Einzig einige Tearings fallen auf, welche aber selten, und somit nur von Pedanten, oder Grafikfetischisten beklagt werden könnten. Die Zwischensequenzen können sich auch sehen lasen, wenn man die Gesichts-, wie auch Bewegungsanimationen der Charaktere außen vor läßt, welche ein wenig hölzern und nicht mehr zeitgemäß anmuten. Die hervorragende, z.T. verstörende Soundkulisse, aber die auch immer passende Musikuntermalung (insbesondere bei 5.1 Sound), die sparsam und dezent eingesetzt wurde, und sich nie in den Vordergrund drängt, wie aber auch die durchaus gelungene deutsche Synchronisation, tragen viel zu einem beklemmendem, wie auch beängstigem Gefühl mit bei. Die Geschichte um einen Schriftsteller, der unter einer Schreibblockade leidet, und um diese wieder in Gang zu bringen, seine ganze Hoffnung in einen Ortswechsel setzt, kommt einem bekannt vor (Filmbeispiele: Das geheime Fenster mit Johnny Depp, Shining usw.). Das er zu seinem örtlichen Neuanfang, aber auch nach einem Beziehungsstreit zeitgleich seine Frau auf Nimmer Wiedersehen in einem See entschwindet, in welchem er dann auch gleich heldenhaft hinterher springt, ist zugleich das Ende seiner wahrnehmbaren Realität, und der Anfang von alptraumhaften Ereignissen die damit beginnen, das daß zu beziehende Haus des Paares, welches als inspirierende Enklave dienen sollte, samt der dazugehörigen Insel, nicht mehr existent ist.

Hier beginnt nun der Lauf unaufhaltsamer, und nicht erklärbarer Dinge, welche in nebligen Schwaden, gepaart mit düsteren Vorahnungen, wie auch durch unerwartete, geschichtliche Wendungen, welches eine geradezu surreale, beklemmende Atmosphäre heraufbeschwört. Realität, oder aufkommender paranoider, schizoider Wahnsinn?

Auf der Suche nach dem Gründen für das handeln (Suizid, Entführung, Unfall?) seiner Frau, wie aber auch auf der Suche nach ihr selbst, dürfen wir den Hauptprotagonisten begleiten, und werden mehr und mehr in eine Welt zwischen Wahn und Realität geführt, die zu Beginn noch wenig Sinn ergibt. Aus Rückblenden, wie aber auch durch zu findende Schriftstücke und Manuskriptseiten seines Buches, welches er jedoch noch garnicht geschrieben hat, eröffnen sich für ihn zu Beginn keine Antworten, sondern im Gegenteil, immer mehr offene Fragen. Zwischensequenzen, wie auch die Rückblenden sind passend integriert, und lassen viele Vergleichsmöglichkeiten zu bekanntn Romanen/Filmen/Games zu, wobei die Atmosphäre, wie auch einige Konversationen in der „Realwelt?“ sehr an die TV-„Twin Peaks“ Reihe erinnern. Als Vergleich könnte man auch das Game „Deadly Premonition“ heranziehen, welches zwar grafisch Alan Wake nicht ansatzweise das Wasser reichen kann, aber atmosphärisch doch einige Paralellen aufweist.

Im Spielemenü kann man die üblichen Optionen was Musik, Geräusche und Sprachlautstärke angeht einstellen, wie aber auch gefundene Manuskripte einsehen und anhören, wie man auch eine Übersicht über die gefundenen Gegenstände, und erfolgte Kills einsehen kann. Es gibt in diesem Game einiges zum finden und einzusammeln, welches aber in den meisten Fällen kaum einen Sinn macht. Gefundene Manuskriptseiten machen ja noch Sinn, aber Thermosflaschen, Radio/TV-Sendungen, Schilder und Wecker sollen wohl nur die Spieler befriedigen, bei denen ein ausgeprägter Sammeltrieb vorhanden ist. Diese werden hiermit gut bedient, da diese Objekte ansonsten keinerlei Nutzen haben. Selbst umgeworfene Dosenpyramiden werden hier in der Statistik aufgeführt. Keinerlei Nutzen bezieht sich hier nur auf das Gameplay, da einem das finden von allen versteckten Gegenständen, zumindest Achievements einbringt.

Für Nichtkenner: virtuelle Trophäen, die man bei erreichen von bestimmten Voraussetzungen erhält, wie z.B. im einfachstem Falle beim abschließen eines Kapitels, und im schwererem Fall, wenn man z.B. alle versteckten Thermoskannen gefunden hat.

Spielerisch, wie auch steuerungstechnisch, hat man sich in diesem Game wohl dem Minimalismus verschrieben. Außer laufen, rennen, springen und eine Waffe bzw. Taschenlampe ziehen, hat der Hauptprotagonist kaum andere Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung. Bastel, wie auch Ablenkungsobjekte: Fehlanzeige. Selbst ein kniehoher Baumstamm kann sich zu einem unüberwindlichem Hinderniss entwickeln, obwohl der Held springen kann. Die Steuerung des Protagonisten ist träge, wie auch die Bewegungsmöglichkeiten äußerst eingeschränkt sind. Ist man einmal wieder in einer alptraumhaften Phase und läuft durch einen nicht gerade anheimelnden, mit Nebelschwaden durchwachsenen Wald, versuchen einem schwarze, schemenhafte Schatten in Menschengestalt nach dem Leben zu trachten. Die wirksamste Waffe, wie auch eigener Schutz ist das Licht, welches in Abständen in Form von Laternen, oder sonstigen offenen, freien Beleuchtungen zu finden ist. Es stehen einem jedoch auch Taschenlampe, wie auch Schußwaffen zur Verfügung, wobei die Munition meist erst gefunden werden will. Taschenlampen benötigen hingegen Batterien, so das diese mit Bedacht sparsam eingesetzt werden sollte, da man mit einem besonders hellem Lichtstrahl, kleinere Schattenwesen ins Nirgendwo hin katapultieren kann. Andere hingegen lassen sich dadurch nur kurzfristig aufhalten, so das man die Gelegenheit hat, diesen dann mit Schußwaffen den garaus zu machen. Hier hilft einem leider auch nicht eine implementierte Zielhilfe, so das genaues zielen von Nöten ist, will man nicht wegen Munitionsmangels, elend zugrunde gehen. Leider nutzen sich die repetiven Kämpfe, die fast immer dem gleichen Muster folgen, im letztem Drittel des Games ein wenig ab, so das diese später nur noch hinzunehmendes Beiwerk sind, dafür aber durch die Story, die zum Ende hin an Fahrt aufnimmt, kompensiert werden.

Die Finsternis die einen in den unwirklichen Passagen umgibt, ist beklemmend, aber nie richtig angstauslösend, da man nur mit Ach und Krach den nächsten Lichtkegel erreichen muß, der einem dann wieder Sicherheit und volle Lebensenergie gibt, und auch in den meisten Fällen für einen Utensilien, wie Munition und Batterien bereithält. Diese Lichtkegel muß man auch nicht lange suchen, da die meisten Wege dort automatisch hinführen, da das Game absolut linear aufgebaut ist, und Exkursionen außerhalb der vorgegebenen Pfade nicht zuläßt. Im späterem Verlaufe kommt man jedoch auch in den Genuß von Leuchtfackeln, Blendgranaten, wie aber auch an stärkere Schußwaffen usw.. Hier macht sich auch eine der Schwächen des Games bemerkbar, die darin liegt, das man eigentlich nie unter Munitionsmangel leidet, es sei denn, mann hat eine unterirdische Trefferquote, so das man im Normalfall, und auf dem einfachstem Schwierigkeitsgrad, kaum den virtuellen Tod zu fürchten braucht, sobald nur eine Lichtquelle in der Nähe ist.

Dieses tut auch meist not, das sich die Gegner nicht nur in den langsam vorbeiziehenden Schatten erschöpfen. Im späterem Verlauf begegnen einem Gegner mit Messern, Äxten, wie auch Kettensägen, welche einem dann natürlich nach dem Leben zu trachten. Diese machen es einem auch nicht immer zu einfach, da viele dieser härteren Feinde sich sehr schnell fortbewegen, und sich auch nicht mit einem einfachem Lichtstrahl aus der Taschenlampe verlangsamen bzw. zum Stillstand bringen lassen. Diese Gegner, die nicht zwingend immer alleine auftauchen müssen, sondern einem auch gerne in Gruppen das Leben schwer machen, sind eine unberechenbare Variable, die dann doch zuweilen Survival-Feeling aufkommen lassen.

Das nächste in Angriff zu nehmende Ziel wird in einem kleinem Ausschnitt, am linkem oberen Bildschirmrand, inform einer gelben Richtungsmarkierung angezeigt (Kompass ähnlich), wie auch die Lebensleiste, aber eben auch die nächste zu erfüllende Tätigkeit, einem schriftlich offenbart wird.

Auch Rätsel fanden Einzug in das Game. Diese sind jedoch in den meisten Fällen mit einem durchschnittlichem IQ zu meistern und finden ihren höchsten Anspruch darin, einige Schalter umzulegen um damit z.B. einen Generator anzuwerfen der einem Licht spendet, und wieder der Regeneration dienlich ist. In einigen Passagen darf man auch ein Auto steuern, dieses macht jedoch nur bedingt Spaß, da die Steuerung derselben sehr schwammig ist.

Die spielerischen Szenen, die sich in der hellen „Realität“ abspielen sind sehr schön anzusehen, aber spielerisch kaum von Bedeutung, dafür aber für die Story umso mehr. Man lernt unterschiedliche Locations kennen die wunderbar, mit viel Liebe zum Detail, dargestellt sind, aber trotzdem leblos und steril wirken. Außer Krähen haben in dieses Game anscheinend keinerlei andere Tiere Einzug gefunden. Man führt Konversationen mit verschiedensten Personen, die einem jedoch nie die Möglichkeit einer selbst gewählten Antwort, oder sonstigen Reaktion geben. So laufen dann auch die Gespräche sehr statisch ab, und bringen einem mal mehr, und mal weniger Informationen ein, unterstreichen aber einmal mehr die Linearität dieses Games.

Gesamt-Fazit:

Atmosphärisch ist dieses Game wirklich stark, und kann mit seinen surrealen, beklemmenden Locations, wie auch von der Umgebungsgrafik mit ihrer schönen Weitsicht überzeugen. Sound- und Musikkulisse unterstreichen das Geschehen immer passend, und tragen einen großen Teil zur Suspense/Mystery bei. Auch die deutsche Synchronisation kann sich hören lassen, und paßt immer zum jeweiligem Geschehen, ohne einem das Gefühl zu geben, das die Texte zusammenhanglos vom Blatt abgelesen wurden. Überall herrscht unterschwellig das Grauen, welches aber nicht faßbar, aber deutlich spürbar ist. Auch die Story, mag sie zu Anfang auch noch so verwirrend sein, hat ihren Reiz und weiß die Neugier des Gamers durch Rückblenden, wie aber auch durch die zu findenden Manuskripte konstant aufrecht zu erhalten. Trotz der Linearität hat dieses Game eine unterschwellige Spannung, die nicht mit der explosiven Spannung zu verwechseln ist, die man bei einem Survival-Horror Game empfindet, wenn sich die Spannung in einer expliziten Gewaltdarstellung entlädt. Sich wiederholende Kämpfe, die immer nach dem gleichem Muster ablaufen, werden später durch die immer interessanter, und spannender werdende Story, wieder ausgeglichen.

Spielerisch wurden hier leider keine neuen Akzente gesetzt. Die Bewegungsfreiheit des Hauptprotagonisten ist äußerst eingeschränkt, wie auch die Laufwege vorgegeben, und somit auch absolut linear sind. Trotz vieler Bedenken gebe ich diesem Game in der Spaßwertung 4 Sterne, bei der Gesamtwertung auch "nur" 4, da technisch, wie auch spielerisch wesentlich mehr drin gewesen wäre, und zudem die Spielzeit relativ kurz ist. Es besteht auch kein hoher Wiederspielwert, wie auch die absolute spielerische und storyboardtechnische Linearität, die einem jede Entscheidung abnimmt, eigene Kreativität im Keim erstickt. Die schon für damals verhältnismäßig simple Steuerung, die sich nur auf das notwendigste beschränkt, wie auch die sterile, leblose, auch wenn schön anzusehenden Umgebung, lassen für mich nur sehr gut gemeinte 4 Sterne in der Gesamtwertung zu, wobei ich zuerst sogar 3 Sterne vergeben wollte, welches ich jedoch im Vergleich zu wesentlich schlechteren Games wieder verworfen habe.

Alan Wake hat mich zwar spielerisch nicht sonderlich gefordert, und es sind mir auch vor lauter Schockmomenten nicht die Fußnägel nach oben geklappt, aber es hat mich wunderbar für ein paar Stunden unterhalten, und Langeweile kam bei mir in der ganzen Zeit nicht auf. Leider reicht das Game nicht an viele Genrevertreter ran, die wie Silent Hill, Resident Evil, Amnesia, Projekt Zero in einzelnen Bereichen Maßstäbe gesetzt haben.

Als ein Suspense-Thriller im Stile eines Twin Peaks, konnte es mich jedoch überzeugen, und läßt mich über einige spielerische, wie auch inszenierungstechnische (leblose Umwelt) Defizite hinwegsehen. Für jeden Sammler sollte dieser Exclusiv-Titel für die XBOX360 ein „Musthave“ sein, wenn sie nicht eine zu große Erwartungshaltung haben.

Reine Horror-Survival Gamer sollten sich an diesem Game jedoch nicht die Finger verbrennen. Alle anderen sollten sich überraschen lassen, zumal der Titel jetzt ja auch zu kleinem Preis zu haben ist, und eine spielerische Enttäuschung dann nicht ganz so schwer wiegt.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 13. Februar 2012
Bei diesen Spiel bekommt man echt Gänsehaut !!!! An jeder Ecke geschiet irgendwas. Mal fangen die Wände Geräusche von sich zu geben, dann ertönen Geräusche von weit her und scheinern sich immer mehr zu nähern, Licht fällt aus und und und. Man muss ständig auf der Hut sein. Gerade wenn man durch den verdunkelten Wald laufen muss kann man nicht vorsichtig genug sein.
Die "Besessenen" melden sich zwar kurz an ( man hört ihre Stimmen oder sie werden in Zeitlupenraffer kurz engeblendet ). Da muss man schnell handeln. Bewaffnet ist man ja nur mit einer Taschenlampe und einer Pistole. Erweitert kann dies durch Leuchtfackeln, Leuchtpistolen und anderen Geschossen.
Die Grafik ist echt beeindruckend. So macht es echt laune durch die Gegend zu laufen und alles zu erkunden.
Von der Story kann sich manch anderer eine Scheibe abschneiden. Inspiriert von den Büchern von Stephen King ist die Story sehr gelungen. Es wird nie langweilig, so ging es mir jedenfalls so.
Mankos gibt es wenige. Für mich waren ein paar Stellen mit den Besessenen echt knackig, aber nicht unmöglich. Man sollte schon mit der Munition sparsam umgehen und nicht wild um sich ballern. Steuerung ist soweit ganz gut, etwas gewöhnungsbedürftig aber lernbar.
In großen und ganzen ein echt super Spiel. Mit Resident Evil 5 ist es nicht mehr zu vergleichen weil da Welten liegen.
Es lohnt sich :-)
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am 23. August 2010
Alan Wake war zu lange in Produktion, der Hype und die Erwartungen viel zu groß und so wurden viele Spieler nach dem Release herbe enttäuscht. Dabei hat das Spiel nicht nur Potential - es schöpft sogar aus vollen Zügen daraus... man muss sich nur auf das Game einlassen.

Denn Alan Wake macht fast alles richtig. Es wäre falsch zu schreiben das Alan Wake ein perfektes Spiel sei, denn jedes Videospiel hat seine Schwächen und auch Wake ist davor nicht gefeilt. In diesem Fall stellt sich einfach nach ein paar Stunden etwas Monotonie ein. Die Locations bleiben gleich und die Aufgaben ändern sich nicht wirklich. Man läuft von A nach B und versucht den Schattenwesen zu entkommen. Was das Spiel trotzdem mehr als sehenswert macht, sind Grafik und Story. Selten konnte ein Videospiel den Spieler so schnell gefangen nehmen wie dieses. Schon nach den ersten Minuten glaubt man nicht nur die Geschichte, sondern wird förmlich hinein gesogen. Unterstützt wird dies sicherlich auch noch durch die fernsehreife Präsentation in Form von mehreren Episoden. Jede wird durch eine kurze Zusammenfassung was bisher geschah eingeleitet und endet in einem Abspann.

Alan Wakes Aufgabe (und damit auch die des Spielers) ist es seine Frau aus den Fängen des Bösen zu retten. Im Laufe des Spiels verschwimmt dabei immer mehr Realität und dunkle Traumwelt aus Wakes Geschichten. Bis auf wenige kurze Ausnahmen spielt Ala Wake fast komplett in Bright Falls, einem kleinen beschaulichen Ort hoch im Norden. Die Natur ist tagsüber wunderschön mit dichten Wäldern und großen Seen und nachts dunkel und bedrohlich. Viel Wert wurde auf eine möglichst dichte Atmosphäre gelegt und so sind nicht nur die Charaktere in Bright Falls etwas skuril, sondern auch Flora und Fauna wurde grandios in Szene gesetzt. Nachts weht der Wind durch den dichten Wald, Blätter fliegen umher und das Mondlicht bricht sich im dichten Geäst. Genau diese Lichteffekte heben Alan Wake vom üblichen Einheitsbrei der Videospiele ab, denn selten konnte ein Spiel so überzeugen und so viel Spannung aufbauen. Dazu tragen natürloch auch Musik und Soundeffekte bei - beides auf sehr hohem Niveau.

Spielerisch bietet Alan Wake dagegen nur Einheitskost - ein paar Waffen, wenig unterschiedliche Gegener und immer wieder die gleichen Aufgaben. Trotzdem ist das Spiel fordernd - sofern man direkt auf schwer spielt und sich nicht mit dem einfachen Schwierigkeitsgrad zufrieden gibt. Dieser ist nämlich wenig fordernd und zeigt nicht mal ansatzweise das strategische Potential des Shooters.

Positiv:

+ grandiose Grafik
+ tolle Musik und Soundeffekte
+ atmosphärische Story
+ in höheren Schwieirgkeitsgraden sehr fordernd
+ tolle Präsentation

Negativ:

- viel zu kurz
- wenig Neues im Verlauf des Spiels

Alan Wake gehört in jede Spielesammlung und ist sicherlich eines der Highlights des Jahres 2010.
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am 26. Juni 2010
ich will erst gar nicht auf den Inhalt weiter eingehen, oder auf das Gameplay. Ich schätze mal, dass das schon ausreichend beschrieben wurde. :)

Wer ausreichend viel Freizeit zu Verfügung hat, der wird bei gesunder Spieldauer nur maximal 3-4 Tage brauchen um es auf Normal durchzumachen. Ich persönlich, als Gelegenheitsspieler habe länger gebraucht, aber durch die Rückblenden nach jedem geschafften Level(Kapitel)fällt der Einstieg in die Geschichte nich allzu schwer. Und das ist wichtig, denn die Geschichte ist das wichtigste in diesem Spiel. Diese fängt spannend an, doch zum Ende entgegen wirkt sie eher flach, bleibt aber trotz der dichten Atmosphäre, die das Spiel antreibt, nicht langweilig.

Letztendlich hatte ich nie das Gefühl, das die Steuerung einen überfordert, oder dass sonst irgendwelche Dinge Frustrierten. Das ein zigste was nervte war, wenn man einen Besessenen gerade unschädlich machen wollte, immer einer unverhofft von hinten attackierte, den man nicht erwartet hat, um dann voller Panik dann in den lehren Raum hechtet und dass man dann mit Fackeln oder Blendgranaten nur um sich werfen musste. Gehört wohl zum Spiel, aber auf ein höheren Schwierigkeitsgrad wird das wohl stressiger...:(

Alsooo...alles in einem ist Alan Wake ein gelungenes, spannendes und vor allem packendes Game! Die bei vielen bemängelte Grafik ist meinerseits übertrieben. Das einzigste was zu bemängeln wär, ist das es zum Teil recht eintönig wurde. Zum vergleich in Resi 5 gibt es mehr Quick-Time Momente und Freischaltbares......

p.s. mit Kopfhörern steigt der Gruseleffekt deutlich.....
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am 9. Juli 2010
Ich habe das Spiel nun durchgespielt und muss sagen ich war noch nie so von einer Story eines Spiels gefesselt. Ich konnte zwischendurch kaum aufhören zu spielen.

Jeder der gerne Resident Evil oder Silent Hill gespielt hat sollte sich dieses Spiel zulegen.

Jedoch muss muss gewarnt werden das Spiel ist unglaublich linear und hat keine Raffinessen in Sachen Gameplay aufzuweisen. Dafür ist die Geschichte um den Schriftsteller Alan Wake unglaublich spannend erzählt, fast wie eine TV Serie. Zudem wird vor allem am Anfang eine sehr gruslige Stimmung erzeugt die mich als Spieler immer wieder aufs Neue vor dem Fernseher gefesselt hat.

Die Action kommt in Alan Wake dennoch nicht zu kurz so gibt es zwischendurch immer wieder "Boss-Kämpfe" und auch sonst darf ordentlich geballert werden.

Also für alle die auf lineare, gruselige und actionreiche Spiele stehen schlagt zu !!!
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am 27. Januar 2013
Ich habe mir also vor kurzem durch ein wirklich super Angebot doch noch die gute "alte" 360 slim zugelegt und ja Remedy's Alan Wake war sicher auch ein Kaufgrund.

Neidisch war ich schon immer ein bischen, denn das Spiel versprach ein wunderschönes "Grusel"? Abenteuer zu sein.
Tja umso größer war dann auch letztendlich die Enttäuschung über dieses wirklich ungemein stupide Spiel.
Sofort ins Auge sticht natürlich die immer noch tolle Grafik, irgendwo im nordamerikanischen Outback kann man eine grandiose Weitsicht, wünderschöne Laubwälder und stille Bergseen bewundern man bleibt schon mal stehen und atmet virtuell richtig durch. (Leider auch nur in den wenigen Tag Sequenzen)

Und damit hättem wir auch schon den einzigsten Pluspunkt abgehakt, den der rest des Spiels ist öde bis richtig schlecht.
Zuerst eine Story welche vielversprechend beginnt (theoretisch sogar richtig gut ist) um dann dramaturgisch so extrem abzuflachen das das Interesse und vor allem Spannung gen null sinken, dazu kommen nervige NPC's und ein Gegener welcher viel zu früh ins spiel kommt.

Das schlimmste ist allerdings das was ein spiel eigtlich ausmachen sollte nämlich Gameplay und Steuerung. Alan läuft und rennt wie ein unbeholfener Roboter der direkt aus Max Payne 1 ins Next Gen Zeitalter transveriert wurde und in Videosequentzen ausschaut als wären er und alle anderen aus Plastik.
Der Todesstoß ist dann ein ein Gameplay was zu gefühlten 99,99% aus einfallslosem und extrem monotonen rennen und ballern besteht welches( laut heutigen
Game-Entwicklern) wohl leider dem Spielspass-Zeitgeist entspricht.

Gruselig ist das ganze natürlich zu keiner Sekunde und die übertriebenen Licht Effekte empfand ich als eher störend.
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am 19. Mai 2010
Der Hype um Alan Wake ist sicherlich etwas übertrieben. Das Spiel ist garantiert nicht DAS Ereignis des Jahres, aber als Besitzer der XBOX360, liebhaber guter Serien und Spaß an 3rd Person Games hat, kommt hier mit Sicherheit auf seine Kosten.

Alan Wake soll ein Psycho-Thriller-Game mit sehr tiefgängiger Story sein. Die erste Stunde (etwa bis Mitte Episode 2) hat sie das auch sehr gut vermittelt. Danach nimmt der Gruselfaktor einfach ab - was allerdings das Spiel nicht schlechter macht, man ist einfach schon sensibilisert mit den Effekten.
Ähnlich wie bei Max Payne wird sehr viel Wert auf die Story gelegt, und ähnlich wie bei MP ist auch der Kern des Games, die Aufmachung, letztlich schnell ausgereizt.
So schockt mich in Episode 3 einfach kein Angriff der Bessesenen mehr, sondern man hört und weiß förmlich schon, an welchen Stellen welche auftauchen.

Dennoch: Jedes Spiel hat diese Probleme und es wäre unfair zu sagen, das letztlich das Game dadurch enttäuscht. Assasins Creed 1 & 2, als Beispiel, werden viel früher langatmiger und langweiliger, weil die Story zu stark mit den immer gleichen monotonen Aufgaben unterbrochen wird. Hier ist eher das Gegenteil der Fall. Dadurch, das man schon weiß, wie der Ablauf von statten geht, kann man sich voll und ganz auf die Story einlassen. Und die ist mehr als gelungen. Episodenweise wird die teils verwirrende, teils gruselige Story vorangetrieben. Man fühlt sich schnell in dne Protagonisten ein und wirkt einfach mittendrin. Der Stil des Erzählens ist wirklich genial. Irgendwann merkt man aber auch, das das eigentliche Spiel zur "Nebensache" avanciert und man vorrangig der Story wegen weiterzockt.
So sind gerade die Episoden die lange gehen, bspw. Episode 3, in der man viel zu Fuß unterwegs ist und viel viel Gegner bekämpft, diejenigen die weniger gut gefallen (wobei vermerkt sein sollte, das das Setting und Szenario einfach brilliant sind)
Allerdings sieht man auch an diesem Spiel einfach den Schwachpunkt, das man einfach keine Games mit Serien oder Filmen gleichsetzen kann. Ein Film vermittel in meist max 3h eine Story mit reichlich Action bzw. reichlich Tiefgang und greift den Zuschauer anders an, als solch ein Spiel.

Die Grafik, da eh meist im Dunkeln, ist für mich sowieso eher nebensächlich. Aber dennoch bringt sie mich oft ins Verzückung, wenn man tagsüber weit über die Landschaft schauen kann. Ansonsten eher gehobeneres Segment.

Der Sound ist ebenfalls sehr gut und kommt auf einer 5.1 Anlage sehr gut hervor. Einzig die Synchronisation ist abscheulich. Das vermiest eigentlich das ganze Spiel. Die deutsche Synchro wirkt sehr unmotiviert und lieblos. Deshalb empfehle ich jeden die Sprache auf engl. zu stellen. Das Spiel kommt dabei deutlich besser zur Geltung.

Eine gute 80% Wertung ist meiner Meinung nach für das gane drumerheum schon gerechtfertigt. Ich find die Story genial, das Spiel an sich solide.
Ich freue mich auch schon auf einen 2. Teil!
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am 20. Mai 2010
Also für das durchspielen auf normal, wenn man alles genießt, braucht man ca.12-14stunden. Die Dialoge der NPCs sind manchmal so witzig, dass jeder der auch nur im entferntesten auf Atmosphäre wert legt stehen bleibt und zuhört. Die Radiokommentare passen immer zur Situation und die Night Springs TV Folgen sind wie die mysterie Serien der 90er. Die Kulisse ist Hammer. Man kann zu jeder Zeit sehen wie viel Arbeit im Detail liegt. Allein Kapitel 5 hat bestimmt mehr arbeit gekostet als die komplette Welt in so manch anderem Game.Die Grafik ist teilweise super aber nie schlecht. Bodentexturen sind schwach aber bei der Weitsicht auch nicht anders möglich... Siehe MW2 im offenen Arealen.

Wenn man sich mit der Steuerung vertraut macht und nicht jeden Kampf bestreiten will (sondern auch mal einfach zum nächsten Licht geht) dann gibt es keine Frust! Alles im ganzen ist das Game super gelungen und die Story sucht ihres gleichen. Das ganze ist so ähnlich (von der Spannung und den Emotionen) wie The Darkness *uncut*.
Noch was: die Musikuntermalung ist besser als die komplette top20 liste der aktuellen Charts!
Ich habe die Limit und wenn ich die Audio cd höre und dabei das Buch (ist wie ein Roman) lese welches dabei war, dann fühle ich mich wieder wie ein Junge der in seiner Pubertät melancholische Musik (oder Heavy Metal) hört während er seine Fantasien auf Papier bringt.
Wer keine Fantasie hat sollte he lieber Alarm für Cobra 11 zocken...

Ab nächste Woche werde ich zwar Red Dead zocken aber sobald ich wieder Zeit habe zocke ich AW nochmal durch dann auf Alptraum. Denn der wiederspiel wert muss nicht unbedingt durch etwas neues geboten werden. Ich will ja auch nicht, dass in Snatch jedes mal was neues passiert wenn ich mir den Film anschaue und das fast alle 2-3 Monate...

Ergo: Wer gerne Thriller bzw. Horror Romane liest oder solche Serien wie Lost, Twin Peaks, Akte X (die alten) Fringe usw... mag sollte das Game auf jeden Fall spielen. Ob man sich etwas kauft oder nicht sollte man immer auch davon abhängig machen ob man sich beim Entwickler bedanken will. Denn wenn der kein Geld mehr hat und von nem Softwareriesen geschluckt wird leidet die Qualität.

Ich kann nur eines sagen : Alan Wake rockt!
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