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Kundenrezensionen

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am 5. Dezember 2011
Seit gut einer Woche bin ich nun im Besitz dieses Hotas System und bin schlichtweg begeistert.
Zu meiner Ausgangslage: FSX, PMDG 737NGX und der Saitek X-52. Lange war ich mit dem X-52 sehr
zufrieden, da er eine recht beachtliche Anzahl an frei konfigurierbaren Schaltern und Knöpfen
und Achsen bietet, um die wichtigsten Systemfunktionen direkt dort am Stick bzw. Throttle zu
konfigurieren. Zudem ist es bezüglich des Preis/Leistungsverhälltnis immer noch unschlagbar.

Jedoch sollte nun vomn Weihnachtsgeld endlich mal was neues und hochwertigeres her. Da der
Thrustmaster Hotas Warthog ja nun auf den ersten Blick nicht unbedingt vom Design her optimal
auf den FSX abgestimmt und eher für Kampfsimulationen wie den DCS A10 ausgelegt ist, war ich etwas
skeptisch ob dieses "Premium Gerät" zu einem "Premium Preis" auch wirklich das Richtige für mich ist
und wurde am Ende eines besseren belehrt.

Amazon Prime Lieferung natürlich wie gewohnt immer schneller als die Post erlaubt. Mittwoch bestellt,
Donnerstag da.

Zum System:

Das ganze System gliedert sich dabei in 3 bzw. 4 Einheiten.

- Den Joystick (1) + Basiseinheit (2)
- Den Throttlegriff (3)
- Die Basiseinheit unter dem Throttlegriff (4)

Erstmal zur Verarbeitung: Wer vorher den X52 im Besitz hatte wird hier in eine ganz andere Welt
eintauchen, sei es der Stick selber als auch der Throttle. Alleine das - im wahrsten Sinne des Wortes -
kalte und bombenschwere Metal des Sticks selber anzufassen, erzeugt in mir immer wieder eine Art inneres
Wohlwollen...wahnsinn.
Man hat hier wirklich das Gefühl etwas richtig grosses und ehrliches in der Hand zu haben... das wird
einem schon bewusst wenn man nur den granatenschweren Stick aus der (sehr guten) Verpackung holt, um ihn
anschliessend auf die Basiseinheit des Sticks zu stecken und festzuschrauben.

Der Throttlegriff ist leider nicht ganz auf dem Niveau des Sticks verarbeitet...sprich grössenteils aus
Plastik mit einem Metalabdeckung versehen. Alles in allem aber noch immer um welten besser als zb. der X52.
Die Basiseinheit unter dem Throttle wiederrum ist komplett aus Metal und Bombenschwer. An beiden Einheiten
sind nochmal zusätzliche Bohrungen vorhanden um auch für dem wildesten Kampfflieger im Dogfight gewappnet
zu sein. Für uns eher behutsame FSX Piloten werden diese aber vermutlich eh nie von interesse sein, sofern
man das ganze System nicht in einem Homecockpit einbauen möchte. Beide Basiseinheiten sind zudem mit
Gummifüssen an den Ecken versehen, welche das wegrutschen nochmals erschweren sollen.

Joystick, Throttle und Throttlebasis bieten eine Unmenge an frei konfigurierbaren Schaltern, Tastschaltern
in beide Richtung, Knöpfen um sich nach belieben auszutoben. Alles Top verarbeitet aus Metal bzw. nicht billig
wirkendem Plastik. Schätzungsweise 2-3x soviel wie sie aktuell der X-52 bietet sind völlig frei konfigurierbar,
was einem jedoch auf den ersten Blick beim Ansehen der Bilder nicht unbedingt ins Auge fällt.

Alle Schalter, Achsen und Knöpfe werden in den FSX Einstellungen einwandfrei erkannt und lassen sich
dementsprechend konfigurieren. Das war beim X52 leider nicht so, 2 Taster + das Trimmrad und der Mausstick
waren im Throttle des X-52 aus welchen Gründen auch immer nie konfigurierbar.

Wer die PMDG 737 im Einsatz hat tut sich gut daran die Freeware LINDA (googlen nach fsx linda) zusätzlich
herunter zuladen, da sich hier auch ein Grossteil der PMDG 737 Systeminternen Funktionen über den Joystick
konfigurieren lassen, die so über den FSX selber nicht abrufbar sind. Dazu zählen zb. insbesonders das
EFIS und OVH Panels, welches ich zu einem Teil komplett über das Thrustmaster System nun steuere. Man kann
über Linda zb. auch definieren, was passieren soll wenn ich einen bestimmten Tastschalter oder Taster wieder
loslasse, einfach genial. Das ist in den FSX internen Einstellungen nicht möglich.

Einziger Wehrmutstropfen ist, das der Stick keine Z-Achse besitzt - daher das drehen des Sticks in
sich selbst - um zb. die Querruder oder das Rollen am Boden beim taxeln zu lenken. Da wird man etwas
umdenken müssen. Ich habs getan in dem ich noch meine vorhanden Rudder Pedale von Saitek wieder aus
der Versenkung geholt habe. Alternativ kann man hier auch den Schieberegler rechts an der Throttleeinheit,
der eigentlich eher den Speedbrakes entspricht, zum Querruder umkonfigurieren, um zumindest am Boden
etwas vernünftig zu taxeln.

Alles in allem ist dieses Hotas System ansonsten der absolute Hammer schlechthin und alleine die
Haptik und das grandiose Griffgefühl ist im Gegensatz zu anderen Systemen schon einen Grossteil des
Kaufpreises wert.

Daher von mir eine ganz klare Kaufempfehlung, egal ob man es in Verbindung mit dem DCS A10 oder FSX
nutzt. Man kommt hier in jedem Fall voll auf seine kosten.
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am 24. November 2011
Ich muss zugeben, anfangs war ich etwas skeptisch dem Warthog gegenüber.

Vor einigen Jahren war ich Besitzer des Cougar aus gleichem Hause. Mit dem bin ich nicht besonders gut klargekommen, da mir die Ausrückkräfte aus der Mittelstellung des Sticks zu hoch waren. Für DCS Black Shark war der Thrustmaster Cougar daher für mich nicht zu gebrauchen, da die Simulation ständige kleine Korrekturen am Stick verlangt. Auch für knifflige Dogfights in IL2-1946 war der Cougar zu schwerfällig.
Mein Irrweg führte mich dann über den X52 Pro (zu lasche Federung, trotz zweiter Feder, außerdem seltsame Griffform) zum G940. Mit letzterem wurde ich auch nicht glücklich, da ich mit dem Force-Feedback nicht klar kam und der Joystick zu ungenau für meinen Geschmack war.

Schließlich kam der Tag der Erleuchtung in einem Computergeschäft, wo ich durch Zufall den Warthog in die Finger bekam.
Die Präzision des Sticks konnte man alleine beim Bewegen des Sticks, ohne dass dieser angeschlossen war, erahnen. Auch die Ausrückkraft ist etwas geringer als beim Cougar und damit feine Steuerkorrekturen um die Mittelstellung möglich. Die Throttle-Einheit hat mich mit den hochwertigen Schaltern und dem massiven Erscheinungsbild auch gleich sehr beeindruckt.
Das Teil ist mir nicht mehr aus dem Sinn gegangen und kurze Zeit darauf habe ich nach etwas Überlegen (der Preis ist halt schon recht deftig) schließlich den Warthog bestellt.
Ich bin nicht enttäuscht worden!

Der Stick stellt alles bis dahin dagewesene bezüglich Präzision und Realitätsnähe beim Simulator-Fliegen in den Schatten!
Seit Erscheinen bin ich großer Fan von Il2 Cliffs of Dover. Zuerst dachte ich, dass der Hotas für diese WW2 Sim zu "modern" wäre. Das Feeling ist aber unbeschreiblich realistisch damit. Alleine die vielen Schalter an der Basis des Throttles können sehr schön belegt werden mit Funktionen, wie Spritpumpe, Auswahl der Motoren und Waffenscharfschaltung. Ein Drehrad an der Basis dient perfekt zur Höhenrudertrimmung. Stören darf man sich nur nicht, dass die Beschriftung der Schalter auf die A10C ausgelegt ist.
In Punkto Genauigkeit erschließen sich durch den Stick ungeahnte Möglichkeiten. Noch nie ist es mir so leicht gefallen, Bodenziele mit dem MG anzugreifen und zu treffen. Und dass der Griff aus Metall gefertigt ist tut den Rest zum Echtheitsgefühl.

Die Software zum Programmieren des Joysticks habe ich bisher noch nicht anwenden müssen, da eine Belegung der Tasten in den Steuerungsmenüs der Simulatoren problemlos funktioniert. Für die A10C von DCS wird der Hotas sowieso komplett erkannt und mit den jeweiligen Funktionen automatisch belegt.

Wenn man sich also nicht an der festgelegten Beschriftung der Schalter stört und an dem hohen Preis des Systems, so ist der TM Hotas Warthog der optimale Flightstick für alle möglichen Simulatoren und von mir ohne Einschränkungen zu empfehlen!!!
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am 12. Oktober 2011
Habe meinen Cougar verkauft und mir dafür den neuen Warthog gegönnt. Habe zuerst überlegt, ob sich der Aufpreis lohnt. Der Unterschied ist unglaublich. Der Stick ist nur minimal verändert, aber selbst da fühlen sich alle Tasten noch besser und solider an, als bei seinem Vorgänger. Die Federn sind nicht ganz so hart wie beim Cougar, dafür aber wesentlich präziser.

Den Schubregler kann man eigentlich nicht mehr vergleichen. Er ist unglaublich solide verarbeitet, nichts wackelt, alles ist so, wie es sein soll. Die Beleuchtung macht vor allem in der Nacht (oder im abgedunkelten Zimmer) mächtig was her.

Die deteillierte Script-Programmierung finde ich etwas umständlicher als im alten Foxy, dafür ist die einfache Programmierung viel übersichtlicher durch die grafische Darstellung.

Gemeinsam mit der Simulation DCS-A10 ist das System unschlagbar, da braucht man gar nichts zu programmieren, einfach plug & play. Ich habe mir dazu noch 2 Cougar MFD's auf einen alten 15" Monitor geklebt und als Ruder-Pedale die Saitek Combat Rudder Pedals gekauft. Fehlt nur noch das Cockpit ;-)
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am 8. Mai 2012
Grundsätzlich ist dieser Joystick sehr außergewöhnlich und vermittelt eine realitätsnähe Haptik, allerdings wird dies durch die enormen Qualitätsschwankungen stark getrübt.
Habe mittlerweile drei von diesen Exemplaren gehabt und jeder hatte ein anderes Problem! Entweder war der Joystick wackelig oder knackste beim zurück ziehen oder die Throttle Einheit wackelte und die Schalter fühlten sich verbraucht an. Auch der dritte ist nicht perfekt und leidet unter starken Toleranzen oder Qualitätsmängel aber habe keine Lust noch einen neuen liefern zu lassen.
Fakt ist, dass es keinen besseren Joystick für das DCS Warthog Game gibt und demnach ist man irgendwo an diesen HOTAS, wohl oder übel, gebunden...

Hoffe Thrustmaster kann irgendwann diese Qualitätsschwankungen in den Griff bekommen!?
Dadurch leider nur bedingt empfehlenswert...
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am 13. Juli 2013
Ich spiel halbwegs begeistert DCS A-10C und Flaming Cliffs 3. Seit über einem halben Jahr schaute ich regelmäßig bei dem Joystick hier vorbei, ob er evtl. nicht doch billiger wird. Leider nicht, zeitweise war er doch bei über 340€ ...

Es ist leider schon eine harte Entscheidung so viel Geld für "nutzloses Spielzeug" auszugeben, daher kommt dieser Stick wohl nur für Leute in Frage, die ein Flug-Simulationsgame (FSX, DCS, X-Plane..) etwas mehr als nur mal kurz anspielen. Andererseits ist es auch der Einstieg so ein Spiel wirklich ernsthafter spielen zu können, denn sich irgendwelche STR+Alt+XYZ Tastenbelegungen zu merken oder irgendwo im Cockpit rumzuklicken und nebenher noch im Tiefflug zu fliegen endet meist mit einem harten Aufschlag in der Botanik.

Mit diesem Joystick und seinen vielen Tasten und Reglern kann man nun doch sehr einfach z.B. den Radarerfassungsbereich, Zielaufschaltung oder das LANTIRN steuern und trotzdem nebenher noch sein Flugzeug im Griff haben. Die Installation ist auch einfach, so bietet DCS A-10 2 fertige *.lua Files an, die alle Tasten des Sticks gemäß des Originalflugzeugs belegen. Für Flaming-Cliffs muss man allerdings selbst Hand anlegen.

Die Haptik dieses Sticks ist ohne jeden Zweifel gigantisch, macht so viel mehr her als dieses ganze andere Plastikkinderspielzeug. Es ist auch eher was für echte Kerle, schließlich hat der Joystick wesentlich mehr Eigengewicht und erfordert mehr Muskelkraft beim Steuern als irgendein labbriger 30€-Stick. Trotzdem ist er dabei sehr präzise. Was sich allerdings auf Dauer unpraktikabel zeigt ist den Stick einfach auf den PC-Tisch zu stellen. Dafür ist er einfach zu hoch und auf Dauer wird das unbequem. Für mich hat sich ein kleiner Beistelltisch links und rechts neben dem Stuhl als ideal erwiesen.

Rein aus spielerischer Sicht sind die 330€ überzahlt - viele Knöpfe kriegt man auch bei billigeren Modellen und die Präzision ist jetzt auch nicht der entscheidende Vorteil zu einem guten 100€-Flightstick. Was einem das Geld wert sein muss ist die kompromisslose Haptik und Optik des Sticks, die einfach überwältigend ist und ein perfektes Tischplatten-Cockpit schafft.

Die bei anderen Rezensionen bemängelten defekte Knöpfe und wackelige Achsen habe ich zum Glück keine.

Ach ja, was die 330€ noch schwerer macht ist der Pflichtkauf von Ruderpedalen, da der Stick diese Achse nicht bietet. Habe mich da bei einem Konkurrenzanbieter (der anders als Amazon die Kiste in eine Packstation schickt) für die Saitek Cessna-Pedale für ca 130€ entschieden, die aber dank der minimalen Auflagefläche wohl nur wirklich bequem sind für Leute mit Schuhgröße 36 (die wohl eher weniger dieses Hobby betreiben)...

Alles in allem ist das Ding schon überzahlt, 230€ hätten auch gereicht. Allerdings ist das wohl auch den geringen Stückzahlen geschuldet, die meisten Leute sind ja mit 4 Knöpfen bereits überfordert und spielen irgendwelchen Arcade-Flieger-Schrott mit dem PS3-Controller... Für derartige Spiele ist dieser Stick nicht zur zu überzogen, sondern zu schade und letztendlich auch ungeeignet, da ein HAWX & Co für derartige edle Hardware kein Support mitbringt (von den Grundfunktionen mal abgesehen).

Hauptgrund aber warum ich trotzdem die 320€ zzgl. der Pedale gezahlt habe, ist dass von Eagle Dynamics mit ihrer DCS-Reihe noch in den nächsten Jahre ganz viel Neues kommen wird. Wer diese Spiele mag und auch in Zukunft sich damit auseinander setzen möchte, dem kann man diesen Joystick guten Gewissens ans Herz legen. Für die Zukunft ist es einfach gut wenn man zumindest bzgl. des Joysticks "Ruhe hat", da man einmal die Referenzklasse gekauft hat und sich danach nie wieder Gedanken machen muss das richtige Equipment zu haben. Ich hoffe daher jetzt einfach mal, dass dies mein letzter Joystick war. Und wenn das nächste mal die Landung zu hart war, dann lag's mit dem HOTAS Warthog definitiv nicht mehr am Joystick :)
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am 30. November 2014
Verwendungszweck: FSX und LM Prepar3D v2.4

Sicher die beste Lösung, die ich jemals in der Hand hatte.
Zuvor Verwendung von Saitek X52 und X52 Pro.

Ansteuerung ohne Thrustmaster Software, dafür FSUIPC + FS Linda
Konfiguration lief glatter als erwartet.

positiv:
Präzision (sowohl Stick als auch Thrustlever)
Haptik (Joystick, beim Thrustlever könnte man noch etwas nachlegen)
Reverser
2 Achsen für Schub.
fehlende Z-Achse (hat mich zu Pedalen und damit mehr Realismus gezwungen;))

negativ:
Buttonlayout
Ergonomie

(sowohl Stick als auch Thrustlever spielen in einer eigenen Liga, dafür sollte es ohen Diskussion
5 Punkte geben) wenn da nicht noch ein paar Punkte wären, die das Produkt von absoluter
Perfektion für meinen Verwendungszweck trennen.

Ich finde das Produkt schreit nach einer Produkt-Evolution, um die Kleinigkeiten, die die Anwender
der gängigen FS Plattformen (FSX, P3D, XPlane) auch zur Gänze zufriedenstellen.

Dadurch, dass der HOTAS eine Originalnachbildung ist, ist er für den Warthog Sim wahrscheinlich perfekt
für die BOEING (die keine Yoke verwenden möchten) und AIRBUS Piloten noch zu unaufgeräumt.

Viel Platzverschwendung hinsichtlich Schalter auf dem Sockel der Schubeinheit, Da könnte man schlichten und mehr
Buttons und Kippschalter besser zugänglich anbringen.

Sehr gut gelöst, ist der Reverser als Button, aktiviert durch das Ziehen des Thrustlevers, somit nicht als Achse.
Erleichtert Konfiguration ungemein. Wäre die Thrusteinheit noch etwas schwerer im Sockelbereich
oder der Reverser etwas leichtgängiger, müsste man die Einheit nicht arretieren, um von Haus aus
ungetrübtes FS Erlebnis zu haben. Weil beim Ziehen am Schubhebel geht der Sockel gerne mit, falls nicht irgendwo
befestigt.

(Ich hab mir die Schubeinheit an der Oberseite eines PC-Towers zu meinen Füßen per Panzertape fixiert.
Funktioniert perfekt, auch von der Höhe her.)

Für mich in Summe ein must have was Präzision anbelangt, nur sollte Thrustmaster mit seiner Technik und
gegenständlicher Haptik auch an die unzähligen Freunde ziviler Simulationen denken und ihnen ein für ihre Ansprüche individualisiertes Äußeres anbieten, damit sie nicht den Kompromiss einer unaufgeräumten A10 Steuerung eingehen müssen.
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am 4. August 2015
Ich hatte mir das TM HOTAS System zwar in erster Linie für die A-10C gekauft, aber das System ist auch darüber hinaus für fast alle anderen Sims einsetzbar. Es ist zB, auch sehr gut für Star Citizen und Elite Dangerous geeignet. Einzig für schnelle Arcade Shooter wie HAWX oder Battlefield sollte man zu etwas anderem greifen, denn dafür ist das System einfach zu massiv und behäbig, aber für solche Spiele eist es ja eh nicht gedacht.

Die Präzision ist erwartungsgemäß sehr gut und Steuereingaben werden feinfühlig und präzise übersetzt. Eine Totzone auf den Achsen konnte ich genauso wenig bemerken wie irgendwelche ungewollten Ausschläge, sehr gut. Qualitativ gibt es allgemein nicht viel Negatives zu berichten. Ein paar Schalter an der Schubhebeleinheit sind nicht ganz so hochwertig wie andere, dass kann man aber leicht verschmerzen. Das einzige was ich schärfer kritisieren muss, ist das dass Kugelgelenk im Joystick aus Kunststoff ist, da hätte ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Für eine wirklich extrem lange und verschleißarme Lebensdauer hätte dieses gelenk aus Metall sein müssen. Zumal sich damit der Stick nochmal sanfter hätte steuern lassen. Aber ich denke in so einem Fall wäre der Preis auch höher ausgefallen. Dennoch kreide ich es hier an.

Über die Ergonomie des Joysticks braucht man ebenfalls nicht viele Worte verlieren, denn sie stammt 1:1 aus dem realen Vorbild und ist dementsprechend perfekt für alle möglichen Handgrößen ausgelegt. Ergonomisch muss ich sagen das der TM der beste Joystick ist den ich jemals in der Hand hatte.

Ich nutze den Stick in erste Linie mit den Jets aus DCS World und mit diesen arbeitet er hervorragend zusammen. Im Fall der A-10C muss man ihn nicht mal mit den Funktionen belegen, es wird alles automatisch zugeordnet. Andere Flugzeuge sind Ingame aber schnell und einfach zu belegen.

Die Hauseigene Prorammier Software 'Target' um den TM zu belegen verwende ich nicht, da mir diese zu träge und kompliziert ist. Bisher konnte ich zudem noch jedes Spiel problemlos Ingame belegen, somit vermisse ich sie auch nicht.

Eine Eigenart im Fall der Steuerung eines Helikopters.:

Für die Helikoptersteuerung ist der Warthog konstruktionsbedingt leider nicht so gut geeignet, da er aufgrund der strammen Mittelzentrierung in erster Linie für Kampfflugzeuge ausgelegt ist und dem Prinzip der Helikoptersteuerung so entgegen läuft.

Für einen Helikopter wie zB. den UH1 benötigt man einen sehr leichtgängigen, am besten nicht zentrierten Joystick, mit dem man um die Nullachse herum winzige Bewegungen vollziehen kann. Dies entspricht so auch der Realität. Wenn man hingegen versucht den besagten UH1 in DCS World mit dem TM Warthog zu steuern, ist die Eingabe nicht sehr feinfühlig und intuitiv möglich. Dies ist aber wie gesagt kein Fehler des Joysticks, sondern schlicht eine Bauart bedingte Notwendigkeit. Der Warthog ist nun mal ein Joystick für Kampfflugzeuge. Das sollte man sich bewusst machen.

Mit etwas Übung ist zwar auch die Steuerung der Helis mit dem TM Warthog halbwegs gut machbar, aber er ist halt dennoch nicht dafür 'geboren'.^^

Fazit.: Alles in allem also ein sehr gutes HOTAS System mit leichten Abzügen in der B Note. Da es momentan kaum alternativen am Markt gibt imo auch das beste System am Markt.
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am 14. Februar 2011
Sicher, das Teil kostet sehr viel Geld. Mancheiner kauft sich zu dem Preis nen Rechner und ist glücklich ein Schnäppchen gemacht zu haben. Jedoch, für Flugsim Fans ist der Warthog das absolute Muss! Kein Plastikgefühl mehr, ein Cockpit Panel am Gasgriff mit allen notwendigen Schaltern, 2 Gasgriffe (zusammenschaltbar) und eine Verarbeitung vom allerfeinsten. Trotz des Preises ein Pflichtkauf fürs virtuelle Cockpit!
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am 5. Juni 2012
Den Joystick und Schubhebel habe ich jetzt seit ca. 2 Wochen. Die Verarbeitung ist hochwertig, Optik und Haptik sind beeindruckend. Beim Auspacken der Teile fängt man unbewusst an innerlich zu grinsen. Richtig schwer, groß und sie sehen verdammt gut aus. Ich hoffe, dass das Innenleben - vor Allem die Unmengen an Schaltern - so robust ist wie sein äußeres Erscheinungsbild.

Für jeden Simulatorfan (vor Allem für die von "DCS A-10C") absolut empfehlenswert. Durch die vielen Schalter und präzise Steuerung kann man die A-10C fliegen, ohne andauernd auf der Tastatur nach Tastenkombinationen zu suchen. Vom Start, über Bedienung des Zielbehälters, Angriff auf Boden- oder Luftziele, Navigation, bis hin zur Landung, man muss nie die Hände von Stick oder Schubhebel wegnehmen, um auf der Tastatur herum zu fummeln. Das ist das gelebte HOTAS-Prinzip (hands on throttle and stick)! So macht das (simulierte) Fliegen Spaß!

Der beste Joystick und Schubhebel den man meiner Meinung nach derzeit als Privatperson kaufen kann. Über die Haltbarkeit kann ich noch nichts sagen. Probleme werde ich allerdings hier nachtragen, wenn sie denn auftauchen sollten.
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am 4. März 2015
Diese Kombination ist mit Abstand das großartigste das mir im Laufe meiner mittlerweile doch gut 20 Jahre PC-Gaming-Erfahrung passiert ist.
Schon beim Unboxing wird einem schlagartig klar, wofür man hier das viele Geld rausgehauen hat.

Die beiden Geräte (Throttle + Stick) sind unfassbar hochwertig verarbeitet und sehr, sehr schwer. Man braucht sich hier keine Sorgen um verrutschende Utensilien zu machen - die beiden Kameraden bleiben exakt dort stehen, wo man sie hinstellt.

Ich hielt bislang nicht sonderlich viel von Flugsimulationen - aber mit dem DCS (Digital Combat Simulator) und insbesondere dem Modul A10c hat es mich komplett gepackt. Die ersten Wochen hab ich die Basics gelernt und immer geflucht, wie schlimm dieser popelige (Alt-)Joystick mit seinem noch viel popeligeren Schubhebelchen ist. Über verschiedene Foren bin ich dann immer wieder auf die HOTAS-Kombo aus dem Hause Thrustmaster gekommen.

Ich musste lange überlegen,habe dann aber doch zugeschlagen.

Es ist einfach eine komplett andere Welt. Durch die 100%ige Simulation der Maschine (im Simulator) fanden sich natürlich auch die entsprechenden Tasten und Hebelchen, Coolie Hats und sonstigen Bedienteilchen. Innerhalb weniger Stunden war es völlig undenkbar, jemals wieder mit etwas anderem als diesem System zu spielen. Das Bedienkonzept der A10c wurde hier 100%ig umgesetzt, zur Nutzung mit anderen Mustern kann ich wenig sagen.

Das Set ist jeden einzelnen Cent wert, Ersatzteile sind (falls überhaupt jemals nötig) problemlos und verhältnismäßig günstig zu bekommen. Der Stick kann abgeschraubt und für Home-Cockpit-Fanatiker relativ einfach auf eine Verlängerungsstange montiert werden, damit das Ding auch (wie in der Realität) "zwischen die Beine" genommen werden kann.

Ich muss weg - ich hab da gerade aus dem Augenwinkel noch zwei LAVs gesehen, die GAU8 meiner A10c will auch mal wieder sprechen. Böööööööööööööööööööööööööööp!
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