Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Sonderangebote Bestseller 2016 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
119
4,5 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:6,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. Juni 2017
Der Film handelt in Südafrika im Jahre 1995 während der Rugby-Union-WM. Gerade ist Nelson Mandela (gespielt von Morgan Freeman) zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas gewählt worden und die Apartheid noch nicht lange abgeschafft. Um das viele Jahrzehnte aufgrund von Rassismus und kriegerischen Auseinandersetzungen geteilte Land zu einen, setzt sich der Präsident persönlich dafür ein, dass die Rugby-Nationalmannschaft mit ihrem jungen Kapitän an der Spitze (Matt Damon) den Pokal holt und so noch mehr zur nationalen Einheit beiträgt. Doch der Weg ist nicht leicht…

Leider beschränkte sich der Inhalt dieses Films eher auf das Rugby-Turnier. Am Rande des Sportgeschehens sah man hin und wieder Szenen, die das Land kurz nach dem Wegfall der Apartheid und den daraus resultierenden Problemen zeigen. Dies hätte meiner Ansicht nach noch etwas detaillierter gezeigt werden können.
Dafür wurde Mandela von Morgan Freeman überaus gut gespielt und man hatte durchaus den Eindruck, dass er den Menschen sehr realitätsnah verkörperte. Besonders gelungen ist die vermittelte Botschaft, dass ein Mensch mit extrem viel Charisma und Weltoffenheit sowie Versöhnungsgedanken dazu in großem Maße beitragen kann, ein Land nach und nach von Rassismus und internen Vorurteilen zu befreien. Ferner erkennt man auch hier als Zuschauer, dass ein großes sportliches Ereignis Menschen vereinen und einander näherbringen kann.

FAZIT: Überaus Kaufempfehlung!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Januar 2011
Ich kann mich den ganzen positiven Rezensionen nur anschließen. Habe den Film gesehen und war begeistert. Die Schauspieler sind absolut überzeugend, der Film ist sehr geradlinig und emotional. Und dies ist endlich mal wieder ein Film mit Tiefgang.
Auch der Charakter von Nelson Mandela ist meiner Meinung nach sehr gut getroffen und überhaupt hätte man für Nelson Mandela wohl keine bessere Besetzung als Morgan Freeman finden können.
Kompliment an alle, die an dem Film beteiligt waren.

klare Kaufempfehlung
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2010
Wenn man sich heutzutage in ein Kino verirrt muss man viele Bilder über sich ergehen lassen, die nicht das sind, was sie vorgeben zu sein: Menschen, ihre Gefühle, ihre Worte und Handlungen werden sehr häufig besinnungslos instrumentalisiert, um Gewinne zu machen. Nichts gegen Gewinne als solche. Aber wenn damit Worte ihrer eigenen Bedeutung entfremdet werden, Symbole missbraucht, und Menschen ihrer Würde entkleidet werden, dann ist der Preis sehr hoch, eventuell zu hoch.

In solch einem Kontext erscheint der Film 'Invictus' wie eine Botschaft aus einer anderen Welt. Und dies umso
eindringlicher, als es unsere eigene, reale Welt ist, die in diesem Film enthüllt, zu welch wunderbaren Dingen
reale Menschen in einer realen Welt fähig sind, wenn sie ihre normalen Vorurteile, egoistischen Machtgelüste und Ängste überwinden.

Als Südafrika sich aus den Fesseln der Apartheid herausgekämpft hatte und mit Nelson Mandela im Mai 1994 den ersten schwarzen Staatspräsident ins Amt einführen konnte, erschien die Kluft zwischen Weiss und Schwarz schier unüberbrückbar. Die Weissen, die jahrhunderlang nicht nur Grosses in diesem Land geleistet hatten, sondern vielfach auch gegenüber der schwarzen Bevölkerung menschenverachtend gehandelt und gelebt hatten, waren plötzlich eine Minderheit und politisch dem Wohlwollen der schwarzen Bevölkerung ausgeliefert. Mit Nelson Mandela besaß Südafrika jedoch einen Staatspräsidenten, dessen Menschlichkeit und Persönlichkeit in 27 Jahren Gefängnis nicht zerstört worden war, sondern zu einer Tiefe, zu einer Reife gefunden hatte, wie sie nur selten zu finden ist.

Es ist die mitreissende Atmosphäre des Films, dass er den Zuschauer vom ersten Moment an in diese spannungsgeladene Situation mit hineinnimmt und für die Dauer des gesamten Films nicht mehr losläßt. In einer
Aneinanderfügung von alltäglichen, scheinbar belanglosen Szenen, die jede für sich ein kleines Stück des grossen Dramas enthüllen, beginnt man als Zuschauer das Pochen des grossen südafrikanischen Herzens zu spüren. Der heisse Atem von aufgestautem Hass und Wut trifft auf verängstigten, dennoch giftigen Hochmut, Hoffnungen blitzen auf, und die Kamera geht ihren geradlinigen Weg.

Etwa ein Jahr vor der Rugby-Weltmeisterschaft erkennt Mandela, dass das südafrikanische Rugby-Team, die
Springbocks, die von der weissen Minderheit hochemotional positiv, und von der schwarzen Mehrheit hochemotional
negativ besetzt ist, eine Chance sein könnte, die Nation mehr zu vereinen. Und obwohl die Führung des ANC seine
aufgestaute Wut gegen die Weissen noch in einen einstimmigen Beschluss zur Abschaffung dieses verhassten Symbols ummünzt, beginnt Mandela gegen allseitigen Widerstand seine Mission 'Rugby-Weltmeister Südafrika' mit eben diesen Springbocks.

Clint Eastwood hat mit seiner Schnörkellosigkeit und Geradlinigkeit wieder einmal einen Film von einer
Eindringlichkeit und Wucht geschaffen, die seinesgleichen sucht. Nicht zuletzt auch deswegen, weil der Roman, auf dem der Film beruht, ein Wunder beschreibt, wie es nur das reale Leben selbst schreiben kann.
11 Kommentar| 109 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 14. Juli 2012
"Invicut" heisst übersetzt "Unbesiegt" und mit diesem Thema setzt sich auch der gleichnamige Film von Clint Eastwood aus dem Jahr 2009.
Es ist - trotz Rugby - ein poetischer Film über die Aussöhnung einer Nation.
Es ist auch ein Film über die Präsidentenjahre von Nelson Mandela (Morgan Freemann) und beginnt mit dessen Freilassung aus der 17jährigen Gefängnishaft im Jahr 1990.
1994 wird er zum ersten schwarzen Präsidenten gewählt, als großes Lebenswerk gilt, das gespaltene Land nach der dunklen Zeit der Apartheit zu einigen.
Doch der Hass, manchmal vielleicht auch nur Mißtrauen, ist noch nicht aus den Köpfen der Menschen verschwunden.
Im Rugbysport ist Südafrika eine der führenden Nationen, doch Anfang der 90er Jahre läuft das nicht so gut für das Team von Francois Piennaar (Matt Damon).
Mandela erkennt sehr schnell die verbindende Wirkung durch den Sprot, doch die tiefe Kluft zwischen Schwarz und Weiß hat bewirkt, dass Rugby von der schwarzen Mehrheit des Volkes immer noch als Sport der Buren und damit der ehemaligen Unterdrücker angesehen wird. Daher will weder das Mitfiebern noch die Identifiktation gelingen.
Mandela besucht ein Spiel der Mannschaft. Diesen "Springboks" sollen bei der 1995 stattfindenden Weltmeisterschaft im eigenen Land triumphieren. Der weise Präsident erklärt dies zur Chefsache, auch wenn seine Berater dieses Engagement für den Sport der Weißen eher belächeln, schliesslich gilt es politische Themen zu meistern.
Damit unterschätzen sie die Tiefenwirkung, die eine gemeinsame Nationalmannschaft an Aussöhnung bringen kann.
Zumal in der Mannschaft nur ein dunkelhäutiger Spieler einen festen Platz hat.
Der Präsident lädt den Kapitän der Mannschaft zu Tee ein, was unheimlich Wirkung auf den jungen Mann hinterlässt.
Nun wird auch schon mal in die Townships gereist zwecks Imagepflege, durch den Kontakt mit der schwarzen Bevölkerung wächst tatsächlich die Unterstützung für die Mannschaft...
Ein Film über Südafrika nach der Apartheit, ein Film über Rugby (der Unterschied zum Fußball kann ein englisches Sprichwort erklären: Football is a gentleman`s game playd by ruffians and rugby ist a ruffianŽs game played by gentlemen), ein Film über einen der wichtigsten Figuren im Kampf gegen den Rassenhass und vor allem ein Film zum Thema "Versöhnung".
Dies alles wird von Clint Eastwood perfekt in Szene gesetzt, man muss auch nicht die Regeln des Rugby beherrschen. Ziel ist es, den Ball am Gegner vorbei zu tragen oder zu kicken und dadurch Punkte zu erzielen.
Die Geschichte zeigt vor allem, dass durch den Sport, durch die Mannschaft im Volk eine Begeisterung und eine Zusammengehörigkeit entstehen kann, die sich auch auf den Alltag und auf die Zukunft des Landes positiv aufwirkt. Was Südafrika hier erlebt hat, das dürfte in ungefähr mit dem vergleichbar sein, was der 1954er Sieg der Fußball-WM in Bern bei uns ausgelöst hat.
Ein guter Film, Eastwood beweist auch im ruhigen, gefühlvollen Fach ein sicheres Gespür.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Oktober 2010
Sehr tiefgehende nachdenkliche Story mit viel Hintergrund. Morgen Freeman als Topbesetzung für Nelson Mandela genauso wie Jason Bourne alias Matt als Springbook Kapitän Pienaar. Die Geschichte braucht keine unnötige Action sondern soll einfach nur zeigen, wie es war, als Rassismus zum Alltag gehörte und als dann vergeben, statt gerächt wurde. Ist bestimmt kein Film für jedermann aber für alle, die mal über den Action- und Thriller Horizont hinaus sehen wollen und sich auch ein wenig für Geschichte eines anderen Landes interessieren.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juni 2010
Nelson Mandela ist zweifellos eine der bedeutendsten Persönlichkeiten weltweit. Für einen Film über diesen Mann, dem 27 Jahre Gefangenschaft unter brutalsten Bedingungen nichts von seiner menschlichen Größe nehmen konnten und der als Präsident (1994 bis 1999) sein Land auf den Weg aus der Apartheid führte, war jetzt ein wirklich gelungener Zeitpunkt - nicht zuletzt wegen des momentanen sportlichen Focus der Welt auf Südafrika, bei dem man den Blick auf alles andere nicht vergessen sollte.

Als Aufhänger für seinen Film wählte Clint Eastwood die Ausrichtung der Rugby-WM im Jahr 1995 und erzählt die Geschichte ab Mandelas Übernahme des Präsidentenamtes 1994 über die Vorbereitungszeit bis hin zum Finale des World-Cups 1995.
Die Ausgangssituation in Südafrika vor diesem Großereignis war sowohl politisch als auch sportlich denkbar schlecht: Wut und Hass nach jahrzehntelanger Apartheid schienen eine Versöhnung zwischen schwarzer und weißer Bevölkerung unmöglich zu machen und die Mannschaft der Springboks, auf der die Rugby-Hoffnungen Südafrikas hätten ruhen müssen, befand sich schon geraume Weile nicht mehr auf der Gewinnerstrasse.

Doch Mandela (dargestellt von einem fantastischen Morgan Freeman) kennt die Macht des Sports mit seiner Fähigkeit, Massen zu begeistern und ergreift die sich durch den Rugby-Worldcup bietende Chance auf zumindest den Anfang einer Annäherung.
Er motiviert die Mannschaft - beginnend mit dem Teamkapitän Francois Pienaar (Matt Damon) - dazu, um den WM-Titel zu kämpfen und damit die Herzen des gesamten Landes zu erobern, obwohl man ihre Chancen auf den Titel im Vorfeld bestenfalls als "Außenseiter" bezeichnen konnte.

Vor diesem Hintergrund schafft es Clint Eastwood meisterlich und anschaulich, trotz des begrenzten Zeitraums die Person Mandela und seine Art des Wirkens zu beleuchten und fesselt mit einer weiteren geradlinig erzählten und wahren Geschichte; er berührt, begeistert und lässt einen als Zuschauer vieles mit dem Herzen sehen und begreifen - nicht zuletzt auch dank der herausragenden Kunst seiner Darsteller.

Die Extras der DVD sind überschaubar: Matt Damons "Werdegang" zum Rugby-Spieler sowie ein Trailer.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2010
Noch einmal: Großartig! Ein unglaublich positiver Film, der eine starke Botschaft hat! Schade, dass solche Filme derart rar geworden sind. Es ist wirklich selten, dass ein Film so gute Gefühl hinterlässt! GROSSARTIG!
In diesem Fall, darf man sich wiederholen! ;-)
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2015
nicht so interessante handlung. geht um eine langweilige vorbereitungszeit für ein wichtiges match. würde ich nicht wieder kaufen. deshalb nur 1 stern.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
... mit vielen Farben.

Um die Handlung anzudeuten: da ist das Sportereignis. Das Rugby-Team ist unterirdisch schlecht, doch schafft es die Wende durch physische Fitness und die Unterstützung des ganzen Lands. Brutalität gegen den Star der Gegner sichert auch das letzte Spiel. Südafrika wird Weltmeister im eigenen Land.
Da ist die politische Handlung: Präsident Mandela schützt die Apartheid-Sporttruppe vor der Auflösung, um die Weißen nicht zu demütigen. Vielmehr unterstützt er sie und macht den Sieg zu einer eigenen Priorität - denn dies wird bei einer gemeinsamen Identität der Republik helfen. Während vorher Weiße Rugby und Schwarze Fußball spielten (ja, sogar zum Rugby-Gegner hielten), sind diese Grenzen zumindest verwischt. Und auch im schwarz-weißen Umfeld des Präsidenten tritt immer mehr Versöhnung ein.

Der Film Clint Eastwoods setzt ganz offensichtlich auf Emotionen und zwei Helden: Morgan Freeman spielt Nelson Mandela mit sehr gut getroffenem Akzent in der englischen Fassung und zunehmend stärker ... anfangs erinnerten die unmandelahaft großen Augen an Tappert/Derrick. Matt Damon muss den kaum ausgeleuchteten Rugbykapitän mimen. Anfangs erinnert er äußerlich tragisch an einem blondierten Ballack. Der schwerfällige Afrikaaner-Akzent ist bei ihm wie den anderen gut gelungen. - Emotional wirkt auch die südafrikanisch angehauchte Musik.

Auch wenn klar war, wie es ausgeht, wenn man Zeitung las oder das Cover ansieht, so ist es doch ein gut gemachter Film, der die Ideen Mandelas veranschaulicht, das Rugby-Gekloppe verständlicher macht und ab und an eine gute Bildsprache dabei hat. Vier Sterne, finde ich.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2011
Im Jahr 1995 wird Nelson Mandela (Morgan Freeman) Präsident von Südafrika. Es ist die Zeit kurz nach der Apartheid. Farbige und Weiße sind sich noch spinnefeind. Doch Mandela hat die Vision die Nation mit Hilfe der Springbok zu einen. Es ist kein leichtes Unterfangen, denn das Rugby-Nationalteam besteht fast nur aus Weißen. Doch in diesem Jahr findet die Rugby-Weltmeisterschaft in Südafrika statt. Obwohl die Springboks im Vorfeld nicht sehr erfolgreich spielen, glaubt Mandela an das Team. Er bestellt den Kapitän Francois Pienaar (Matt Damon) zu sich, um ihm den Auftrag auf den Weg zu geben, dass das Team die WM im Sinne der Nation unbedingt gewinnen soll. Der Kapitän ist von Mandelas Auftritt so beeindruckt, dass er sein Team hoch motiviert. Doch wird das für den ganz großen Wurf reichen? Wie reagieren die Farbigen auf das ungeliebte Team?

Ein beeindruckender Film, in dem Morgan Freeman Mandela überzeugend verkörpert. Mit den Spielausschnitten hat es Clint Eastwood etwas übertrieben. Insbesondere gegen Neuseeland hätte es etwas kürzer sein dürfen. Die Politik wird etwas zu idealisiert dargestellt, denn so einfach ist es nicht Rassentrennung und Ressentiments zu überwinden. Eine typisch amerikanische Sichtweise: "Sport verbindet. Alles wird gut." Alles in allem ein ordentlicher Film, mit einer gut gemeinten Botschaft: "Wir sind ein Volk."
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken