Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More 8in1 Promotion Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
5
4,2 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1
Format: Audio CD|Ändern
Preis:19,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

darkthrone ist mit dieser scheibe ein absolutes hammer-album gelungen. es handelt sich hier wie auch beim vorgängeralbum nicht mehr um reinen black metal sondern es ist eher eine wilde mischung aus black metal/crust/punk und hardcore, und diese mischung ist meiner meinung nach extrem explosiv! es ist eines dieser alben die ich einfach nicht mehr aufhören kann zu hören. manche regen sich drüber auf das das hier kein "richtiger" BM mehr ist so ala "a blaze ..." aber hey warum sollen die jungs immer wieder den selben mist neu auflegen? mit circle the wagons ist darkthrone ein album gelungen das sehr versiert gespielt ist, recht gut produziert und einfach frisch - trotz 100%iger oldschool-attitüde.

darkthrone pfeifen auf alles und das ist gut so. hier haben wir es m.e. mit einer der ganz wenigen bands zu tun die sich nicht nmur technisch sondern auch inhaltlich im positiven sinne weiterentwickeln, was ja eigentlich recht selten ist.

unterstützt den untergrund und kauft diese scheibe ;o)
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2010
Diese Band hatte schon mehr als ein Gesicht:

Sie begannen 1987/88 mit (technischem) Death-Metal, um 1991 mit einem radikalen Stilwechsel, mit ihrem offiziell zweiten, aber eigentlich drittem Album "A Blaze In The Northern Sky" eine der ersten und wichtigsten Veröffentlichungen der zweiten Welle des Black Metal einzuspielen.
In den Folgejahren schuf man mit Alben wie "Under A Funeral Moon" weitere Genre-Meilensteine und wurde zu einer Legende speziell des norwegischen Black Metal.

Es war schon seit "Hate Them" als schleichende Entwicklung wahrzunehmen, aber erst mit "The Cult Is Alive" (2006) machten sich die Herren Fenriz und Nocturno Culto deutlich hörbar daran, ihre ältesten Wurzeln und damit den ruppigen und thrashigen Metal der (frühen) Achtziger mit dessen Einflüssen aus NWOBHM, Hardcore und Punk in ihren Sound zu integrieren.
Dies bauten sie über die beiden folgenden Alben "F.O.A.D." und "Dark Thrones And Black Flags" aus und polarisierten wieder: Waren die "neuen" DARKTHRONE für die einen nur einfalls- und anspruchsloses Gerumpel mit fürchterlichem Gesang, zeigten sich nicht wenige Anhänger schwer angetan von der Entwicklung des Kult-Duos, deren einzige Konstante das Pfeifen auf Konventionen und Erwartungen zu sein scheint.

"Circle The Wagons" ist nun das vierte Album (innerhalb von fünf Jahren) dieser neuen DARKTHRONE und man kann sich fragen, ob sich die beiden Norweger, in der auf den letzten drei Scheiben eingeschlagenen Richtung weiter bewegen oder doch noch ein Mal eine deutliche Kurskorrektur vornehmen.
Die aktuellsten, sich irgendwo zwischen LMAA-Attitüde, nordisch-untergrundigem HELLHAMMER-Plagiat, Parodie und bedingungslosem Enthusiasmus bewegenden Statements der Band, die sich gegen die "Modern Overground Metal Traitors" richten, denen durch den Titel des Albums nahe gelegt wird, ihre Wagen in Verteidigungsstellung zu bringen, lassen darauf schließen, dass man den aus Heavy Metal und Punk gefertigten Stiefel so schnell nicht ausziehen wird:
DARKTHRONE zeigen sich wenig überraschend als die schwermetallischen Prediger der letzten Jahre, vor den immer weiter verwitternden Spuren einer (großen) schwarzmetallischen Vergangenheit.

Der Einstieg in das mittlerweile fünfzehnte DARKTHRONE-Werk gestaltet sich zwar unspektakulär, aber durchaus Lust auf mehr machend: Bei einem sich von dem der beiden Vorgänger kaum unterscheidendem, oft übersteuertem Gesang, besitzt das choruslastige "Those Treasures Will Never Befall You" Ohrwurmqualität, während "Running For Borders" mit flott rockenden bis leicht doomigen Passagen ein gutes Beispiel mit dem typischem Vibe neuerer DARKTHRONE abgibt.
Aber erst der straighte, an "Hanging Out In Haiger" vom Vorgängeralbum erinnernde Kracher "I Am The Graves Of The 80s" zeigt Ted und Gylve richtig entfesselt und ist mit einer Prise Erhabenheit gewürzt auf ganzer Linie überzeugend.
Man merkt schnell, dass der Anteil rotzig rockiger Kompositionen, die ja zumeist aus Fenriz' Feder stammen, auf "Circle The Wagons" deutlich dominiert und Nummern mit nach wie vor ein wenig frostig-düsterer Grundstimmung, wie etwa "Pervertor Of The Seven Gates" oder "Blacksmith Of The North" auf den Vorgängeralben, kaum noch vorhanden sind.
Einzig beim auf Nocturno Cultos Kappe gehenden Siebenminüter "Stylized Corpse", der durch die finsterste Gesangsleistung des Albums veredelt wird, scheint noch ein (letztes?) Mal ein klein wenig das Feeling der früheren, fiesen DARKTHRONE durch.
Nach diesen beiden Höhepunkten folgt mit dem, beim klar gesungenen Refrain, ein wenig ISENGARDs "I Kamp Med Hvitekrist" ins Gedächtnis rufende, extrem eingängigen Titelstück auch gleich der Nächste.
Die restlichen Lieder können nach diesem eindrucksvollen Hattrick weitere Akzente setzen, wobei "I Am The Working Class" mit seiner ungezügelten Energie aufhorchen lässt und nicht nur auf Grund des ähnlichen Stils wie der kleine Bruder von "I Am The Graves Of The 80s" wirkt.
Der langsame, bis auf den leicht störenden, repetitiven Beginn instrumentale Rausschmeißer "Bränn Inte Slottet" mit seinen, an alte Black Metal Tage erinnernden Riffs, wirkt wie ein letzter, stiller Gruss an die Menschen da draussen, die endgültig einsehen sollten, dass es vergebens ist, sich die Helden der eigenen Jugend wieder in all ihrer einstigen finsteren Pracht zurück zu wünschen.

Wie schon das Vorgängeralbum wächst auch "Circle The Wagons" nach leicht durchwachsenem ersten Eindruck beim wiederholten Durchlauf.

Mit dem Hammer "I Am The Graves Of The 80s", "Stylized Corpse" und dem Titelsong, gibt es gleich drei bärenstarke Nummern; die restlichen beiden Drittel der Scheibe können dieses verdammt hohe Niveau, trotz spürbarem Herzblut und vieler guter Momente vereinzelt nicht ganz halten.

Auf dem, überwiegend von Fenriz geschriebenen "Circle The Wagons", ist das vormals immerhin noch unterschwellig vorhandene Dunkle und Bedrohliche fast vollends dem unbekümmerten und eingängigem Old-School-Heavy-Punk gewichen und hat zum vorhersehbaren Schritt der Scheibe geführt, die die Band weiter vom Black Metal entfernt zeigt, als jede andere - vom Debüt abgesehen - zuvor.

Wer mit der Entwicklung des Duos über die letzten Veröffentlichungen kein grundsätzliches Problem hatte, dem wird auch dieses Album höchst wahrscheinlich gefallen.

Obwohl DARKTHRONE hier ein Album abliefern, mit dem, nach den Vorgängern zu rechnen war, stagnieren sie nicht und bleiben damit eine der Bands, bei denen man gespannt sein kann, wie der weitere Weg aussehen wird und ob man unterwegs vielleicht nicht doch noch einmal unerwartet abbiegt. Dass sie dazu in der Lage sind, haben Ted und Gylve ja schon mehrfach bewiesen.

THANK YOU FOR BEING THE UNDERGROUND RESISTANCE!
33 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2012
Es ist einge grandiose Kombination aus Punk, Rock und dem norewgischen Metal Ambiente. Es ist harte und hässliche Musik, so wie Darkthrone schon immer war. Sie ist stimmungsvoll und verbreitet bei mir ausgesprochen gute Laune.
Hingegen anderen Meinungen ist die Musik sogar etwas komplexer geworden. Man hört sich dabei durch die gesamte Rockgeschichte und merkt eindeutig die Inspiration, die bei Bands wie Motörhead, Iron Maiden und vielleicht gar den Six Pistols liegt.
Die Thematik der Scheibe ist vielleicht eher gewöhnungsbedürftig, da es auch viel um Musik geht und solche, die modernen Metllschrott produzieren, durch den Kakao gezogen werden. Sicherlich richtig, was Herr F. dort publiziert, aber nicht unbedingt nötig. Schön verpackt hat er es auf jedenfall. Mein Lieblingssong ist auch "I am the graves of the 80's", weil er so herrlich parodierend ist.

Wer das alte Blackmetal Geknüppel erwartet: Finger weg!
Wer Darkthrone einfach liebt, weil sie nichtmal dafür einstehen, was sie sind, sondern es ihnen schlichtweg egal ist, der ist bei dieser CD richtig.
Für Blackmetal eingefschleischte ist das neue Darkthrone Programm schon lange befremdlich, weswegen ich andere Rezensenten nicht verstehen kann, noch bei dieser Scheibe herum zu mosern.
Es ist weiterhin die typische Philosophie, denn sie machen, was sie wollen und nicht was manche Fans verlangen, die die voranschreitende Veränderung als Ketzerei betrachten.
Sie kehren zu den eigentlichen Ursprüngen des Black Metal zurück und dieser liegt im Rock und Punk. Die Prise Düsternis fehlt nicht, aber durch Transilvanien lässt einen diese CD nicht mehr schweben.

Absoluter Schrott ist jedoch die Hülle, samt Pappummantelung und viel zu fettem Booklet. Jedoch ist das Papier wenigstens umweltfreundlich und nicht dieser unnötige Hochglanzfirlefanz. Es musste jedoch nicht gleich ein Bastelbogen sein. Bei mir war auch die filigrane CD-Halterung kaputt: Zögert nicht, Amazon schickt problemlos eine intakte.

Es ist eine Tolle Scheibe und sie ist auch für Leute, die dem Blackmetal eher verstimmt entgegenstehen, sicherlich sogar eine Einstiegshilfe, die 2nd Wave besser zu verstehen. So war es bei mir mit F.O.A.D und Dark Thrones und Black Flags.
Darkthrone gibt zwar auch einen erheblichen Teil ihres Potenzials ab, aber sie verändern sich nicht nur: Sie entwickeln sich weiter.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2010
"Thank you for supporting the underground resistance!"...diese einfachen Worte grinsen dem CD-Käufer sofort entgegen, wenn er den brandneuen DARKTHRONE-Silberling "Circle the wagons" aus dem Jewel-Case nimmt. Und besser kann man den typischen Geist der beiden norwegischen Urgesteine Fenriz und Nocturno Culto auch nicht wiedergeben. Diese mit purem Enthusiasmus geschriebene Zeile sagt all das aus, wofür DARKTHRONE in den letzten Jahren bedingungslos einstehen - und zwar ohne Kompromisse !!! So wie die direkten Album-Vorgänger "The cult is alive" , "F.o.a.d" und "Dark thrones and black flags", so ist auch der neue 9-Tracker ein dreckiger Stinkefinger gegen musikalischen Kommerz und seelenlose Gleichmacherei. Die drohende Faust gegen alles und jeden, der die ursprünglichen Werte des "good old Heavy Metal" mit Füßen tritt. Gleichzeitig ist "Circle the wagons" die würdevollste und ernstgemeinteste Hommage an den Heavy Metal der 80er Jahre, den man sich heutzutage überhaupt vorstellen kann. Und genau aus diesem Gründen sind DARKTHRONE auch eine der wenigen Metal-Bands, der von der Headbanger-Gemeinde glaubhafter Respekt entgegengebracht wird. Quasi eine der letzten Oldschool-Bastionen, auf die immer Verlass ist.
Längst haben Nocturno Culto und sein vollzeitverrückter Band-Kumpel Fenriz das Black Metal-Korsett abgelegt, wenn gleich hier und da immer noch minimale schwarzmetallische Anleihen durchschimmern. Ansonsten bieten die 9 Songs erneut eine geballte Ladung urwüchsigen Oldschool-Sounds, dessen Wurzeln sich jederzeit in die 80er Jahre zurückverfolgen lassen. Neben altbekannten Krawall-Urvätern wie MOTÖRHEAD , VENOM , SODOM , SAVAGE GRACE , AGENT STEEL , OMEN , NUCLEAR ASSAULT , SLAYER oder natürlich IRON MAIDEN, geht ein Großteil der Songs diesmal noch eindeutiger in die Punk/Hardcore-Richtung, als man es von DARKTHRONE bisher gewohnt war. Somit sind auch Bands wie DISCHARGE , S.O.D. oder aber die ENGLISH DOGS zu nennen, die hier ohne Zweifel als musikalische Referenzen durchgehen.
Bemerkenswert ist hierbei auch die Tatsache, dass die beiden Musiker sich das Songwriting offensichtlich geteilt haben. Während Fenriz-Songs wie "I am the working class" , "Circle the wagons" , der mitreißende Opener "These treasures will never befall you" oder "I am the graves of the 80's" (geht's noch deutlicher?) tempomäßig wirklich volles Pfund nach vorne preschen, zeichnet sich Nocturo Culto eher für die düsteren Stampfer verantwortlich. "Running for borders" , "Eyes burst at dawn" oder das geile "Stylized corpse" sind beste Beispiele für altmodisch genialen Mid-Tempo-Metal der Sonderklasse, der jedem Oldschool-Maniac ohne Umwege die Boxen zerbröselt. Sowieso muss man den beiden Musikern attestieren, dass sie sich im Vergleich zum eher durchwachsenen Vorgänger "Dark thrones and black flags" enorm weiterentwickelt haben. Die Melodien sind feiner ausgearbeitet, die Riffs treffen zielsicher ins Schwarze, der Gesang ist noch authentischer und abwechslungsreicher ausgefallen. Kurzum, jeder einzelne Song auf diesem rabiaten 40-Minüter kann durch die Bank voll überzeugen. Auf die Spitze getrieben wird "Circle the wagons" dabei durch die rumpelige, mörderisch altbackene Produktion, bei der natürlich auf sämtlichen High-Tech-Kokolores (u.a. Synthies, Schlagzeug-Trigger) verzichtet wurde. Aber dies ist mittlerweile eh schon ein typisches DARKTHRONE-Markenzeichen, das zum guten Geschmack dazugehört.
Tja, und zu guter letzt muss man natürlich dass sensationelle Booklet erwähnen, das dem ganzen dann sprichwörtlich die Krone aufsetzt. Selten hat man solch detailierte, mit Liebe zum Detail verfasste Liner-Notes gelesen, wie die von Fenriz. Einfach nur toll, toll, toll...
Fazit: Auch im Jahre 2010 sind die Norweger DARKTHRONE das absolute Nonplusultra, wenn es um dreckigen, bodenständigen Oldschool-Sound geht. Ein Fest für alle eingefleischten Metal-Heads und Kuttenträger dieses Universums, die den Spruch "Früher war alles besser" vielleicht nochmal überdenken sollten. Support the underground !!!
22 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2010
eine meiner einstigen Lieblings- Bands hat sich zu einem Witz verwandelt....
Ich bin ganz bestimmt kein engstirniger Typ, und mein Musikgeschmack ist sehr breitgefächert. Aber was da seid Jahren bei Darkthrone läuft, das geht in meinen Augen gar nicht. Ich steh total auf alte Venom und Hellhammer Sachen, aber selbst diese Bands haben trotz limitierten technischen Fähigkeiten Atmosphäre verbreitet.
Bei Darkthrone regiert in meinen Augen nur noch einfallsloses Geschepper, vom Gesang ganz zu schweigen. Einen besseren BM Sänger wie Nocturno gab und gibt es nicht. Das Beste ist aber, es scheint zu funktionieren. Anscheinend gibt es viele Fans, die das auch noch lieben.
Ich nicht mehr...
Schade, denn Darkthrone waren eine Band, die mit einfachsten Mitteln mehr Atmosphäre und Kälte verbreiteten, als alle anderen zusammen. Deswegen werden sie mir fehlen.
1212 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Benötigen sie kundenservice? Hier klicken