find Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AlexaundMusic AmazonMusicUnlimited Fußball longSSs17

Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen
82
3,1 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:5,33 €+ 5,00 € Versandkosten


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. Juni 2017
Dass ein Horrorfilm nicht immer nur Angst machen muss, dürfte unter Kennern des Genres ja nichts Neues mehr sein. "Dread" hat einige atmosphärische Passagen mit schönen düsteren Bildern in künstlichem Licht gedreht und kommt deutlich ernstzunehmender daher als "Book of Blood", doch hat mich das Gesamtwerk nicht so richtig überzeugt. Der Horror ist mir hier einfach zu flach. Es geht nur darum andere Leute zu quälen und das nicht ohne Gemetzel. Tatsächlich sind die zwischenmenschlichen Beziehungen und das psychische Leiden der Charaktere hier noch das Interessanteste am Film. Insgesamt aber leider nichts, was man unbedingt gesehen haben muss. Trotz aller Kritik und trotz der Gewalt ein angenehm anzusehender Film, der ohne Hektik oder alberne Jumpscares auskommt. Dennoch so richtig überwältigt wurde ich nicht. Bin noch nicht sicher, ob ich ihn in meiner Sammlung behalten werde oder wieder verramsche.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2015
Der Anfang zieht sich ewig und man wartet das endlich etwas passiert,vergebens.
Das Ende auch echt vorhersehbar und doof.
nicht empfehlenswert....finden wir!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wenn es um Horror geht, ist der Name Clive Barker wohl schlicht nicht mehr wegzudenken. Verantwortlich für viele Bücher, Filme und sogar Computerspiele aus diesem Bereich, lieferte er auch die Vorlage zu "Dread", welcher seinerzeit Bestandteil seiner "Bücher des Blutes" war. Aus diesen Werken wurden bereits einige Kurzgeschichten verfilmt, diesmal nahm sich Anthony DiBlasi der Regie an, und lieferte damit auch gleich sein Debüt ab. DiBlasi drehte mittlerweile einen weiteren Genre-Streifen ab, und arbeitet momentan an seinem dritten Werk.
Bei "Dread" dreht sich die Handlung um das Thema Angst. Quaid, Stephen und Cheryl machen eine Studie zu dem Thema, wobei Quaid das Ganze etwas ernster sieht als der Rest der Gruppe. Die Sache gerät zunehmend aus dem Ruder, und nun sollen die Beteiligten erfahren, was Angst wirklich bedeutet.
Wenn man Barker und den Begriff Horror hört, könnte man hier fälschlicherweise einen anderen Film erwarten, und dadurch etwas enttäuscht sein. Es handelt sich hierbei aber vielmehr um einen Psychothriller, denn einen Horrorstreifen, und wenn man mit der richtigen Erwartungshaltung herangeht, könnte vielleicht eine kleine Überraschung drin sein! Natürlich werden auch hier stilecht einige Effekte geboten, diese sind aber eher sachdienlich denn plakativ, und sind gegen Ende der Laufzeit gesetzt. Die Darsteller machen ihre Sache super, und der Zuschauer bekommt eine unheimliche Atmosphäre in einer spannenden Geschichte präsentiert. Wer also nicht nur auf Goreszenen mit tonnenweise Blut und einem hohen Bodycount setzt, der dürfte in diesem Werk vom Horroraltmeister Barker gute Unterhaltung finden.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2016
Angst in reinster Form , Alpträume der Kindheit oder traumatisierende Erlebnisse, die uns zu Boden drücken, nach Atem ringend uns noch Jahre später plötzlich schweissnass im Schlaf hochfahren lassen, mit weitaufgerissenen Augen ruhelos starrend in die Dunkelheit des Zimmers, lauschend auf jedes undefinierbare Geräusch auf Tasten, Schleichen, Flüstern auf Treppen, Fluren, Gängen in der Finsternis.
Angst ist ein archaisches Gefühl des Menschen, und das zentrale Thema des Horrorgenres. Wohlig lehnen wir uns zurück in der Sicherheit des Wohnzimmersessels, können aus komfortabler Position uns sogar mit Lustgewinn den künstlerisch überhöhten Schockbildern eines Films ausliefern, uns somit den schwarzen Abgründen des Entsetzens , die unsere Vorstellungswelt bereithält , quasi spielerisch hingeben .
Doch was, wenn unsere verborgensten persönlichen Angsterfahrungen auf ganz perfide Weise von einer anderen skrupellosen Person entdeckt und missbraucht werden, die uns damit in sadistischer Akribie unsere ganz individuellen Höllenkreise bereiten kann ? Wenn es dem Peiniger gefällt, solange bis unser Körper und Geist gebrochen , wir zum willenlosen Wrack degradiert, wie ein Tier nur noch den Urinstinkten des Überlebens folgen können ?!

Der zermürbende Psychoschocker " Dread "nach der faszinierend bösen und vielschichtigen Erzählung " Moloch Angst " aus den Büchern des Blutes von Clive Barker hat genau diesen psychologischen Missbrauch, der dann unaufhaltsam in körperliche und geistige Qual mündet zum Thema.
Dabei ist " Dread" äusserst ernthafter, blutiger Erwachsenenhorror, der mit seiner ausweglosen Atmosphäre, erfüllt von Wahn , Schrecken und Verzweifelung noch lange nach Sichtung die Psyche erschüttert. Clive Barker, einer der wegweisendsten Autoren der phantastischen Literatur bekannt dafür in obsessiven Pandämonien des Horrors zu schwelgen, voller Mutationen , Sadomasochismus, Sex, Folter und Exstase macht auch in " Moloch Angst " keine Kompromisse, sondern beschleunigt die Alptraumspirale in schwindelerregende Höhen .
Für " Dread " überarbeitete er seine eigene Erzählung. Um einige Aspekte, Personen und furchteinflössende Szenen bereichert , können hier Erzählung und Verfilmung sehr gut nebeneinander bestehen und verschlucken uns geradezu mit ihrer makaberen Perfektion , die den Herzschlag beschleunigt.

" Dread " zeigt , dass psychologisch tief verstörender Horror, hervorragend gespielt und inszeniert , weit ab vom Mainstream tatsächlich heute noch möglich ist, wenn auch sehr selten. " Dread " erzeugt ein sehr realistisches, unangenehm schonungsloses unter die Haut kriechendes Entsetzen, bewegend , faszinierend , die Kehle zuschnürend , und fast ein wenig an den barocken Sadismus des Meisterwerks " Martyrs" erinnernd.
Das grösste Monster ist der Mensch und seine verkrüppelt abscheulichen , psychischen Irrwege . " Dread " braucht keine übernatürlichen Elemente. Stumm sind wir in den Bann gezogen und kein Entrinnen gibt es vor den realen Deformationen des menschlichen Geistes.

" Ich möchte, dass ihre eure Seelen ganz weit für mich öffnet" - Der charismatische Student Quaid blickt mit diesen Worten beschwörend auf die kleine Schar von Mitstudenten, die sich vor ihm versammelt hat. Quaid ist ein exzentrischer Zeitgenosse. Hochintelligent, eloquent und scheinbar vertrauenerweckend, ahnt niemand von seinem angsteinflössenden Kindheitstraumata, das ihn jede Nacht in seiner Studentenbude nur unter Zuhilfenahme von Antidepressiva schlafen lässt. Acht Jahre war er alt, als er mit verstörten Augen zusehen musste , wie seine geliebten Eltern bei einem Raubüberfall in der Nacht regelrecht abgeschlachtet wurden. Seitdem ist Quaid getrieben von Paranoia, sieht jede Nacht die furchtbaren Erinerungsfetzen und ist gleichzeitig besessen von dem Phänomen Todesangst , dem Wesen von Schmerz, Panik und Ausweglosigkeit an sich und den Auswirkungen auf Körper und Psyche, an denen er selbst so leidet . So verwundert es nicht, dass Quaid in seinem Psychologiekurs an der Uni schnell zwei Mitstudenten findet, Stephen und Cheryl, die mit ihm zusammen eine ganz aussergewöhnliche Semester- Abschlußarbeit erstellen sollen: Eine Videoreportage über menschliche Ängste, zu der per Aushang freiwillige Kommilitonen gesucht werden, die vor der Kamera von ihren schlimmsten Panikerfahrungen und ihren eigenen ganz persönlichen Dämonen berichten.
Da gibt es die Studentin ,der es nur bei dem Anblick von Fleisch schon bis zum Erbrechen ekelt , weil sie der Geruch an ihren Vater erinnert. Angestellt in einer Schlachterei verströmte er jeden Abend zuhause diesen Geruch nach geronnenem Schweineblut. Unvergesslich diese Körperausdünstung , wenn er sich in das Zimmer des Kindes schlich, um es sexuell zu missbrauchen .
Da gibt es des weiteren den Studenten, der nach einem Autounfall drei Jahre lang gehörlos war, und nun stete Angst hat, morgens aufzuwachen und wiederum taub zu sein , und es gibt das junge,schüchterne Mädchen, das sich von Kindheit an durch eine fleckige Hautverfärbung, ein grosses Muttermal isoliert fühlt und stets panische Angst vor Zurückweisung hat.
Menschliche Schicksale, nachvollziehbar und bestürzend , die uns völlig klischeefrei und authentisch berühren, gerade auch durch die nuanciert agierenden, glaubwürdigen Darsteller.
Bestie Angst- was entsteht nun, wenn diese hochintimen psychischen Selbstentblössungen auf Band aufgenommen sich in der Obhut eines selbst angstzerfressenen Psychopathen wie Quaid befinden, der nun alles daran setzt seine Probanden konkret mit ihrem ganz eigenen ultimativen Grauen zu konfrontieren ? Die Hölle auf Erden ist da und ein Strudel aus Besessenheit und eiskaltem Irrsinn , der fassungslos macht.

Diese Perfidie ,Raffinesse und auch niederschmetternde Tragik von " Dread" ist in der Tat selten im Horrorgenre . Eingesaugt werden wir in den Schrecken und die grandiosen, ziemlich unbekannten Darsteller, allen voran Shaun Evans als hohlwangiger , manischer Quaid mit flackernden unsteten Augen , gequältes Opfer seiner eigenen Lebenstragödie und erbarmungsloser Tater zugleich , sind noch nächtelang unvergesslich. Die Inszenierung ist von eleganter Ästhetik , angereichert mit extrem wirkungsvollen Schocks, die jedoch nie selbstzweckhaft daherkommen, sorgfältig platziert sind, sodaß sie die dichte Beklemmung und Alptraumhaftigkeit der Story perfekt unterstützen und uns den Angstschweiß auf die Stirn treiben. " Dread" ist von unglaublicher Intensität und von gnadenloser Bösartigkeit, die fast selbst körperlich Schmerz und Ekel bereitet. Perfekt balanciert der Film zwischen trügerischer Ruhe, Einfühlungsvermögen und urplötzlichem Schock, zwischen menschlicher Anteilnahme und menschenverachtender Grausamkeit ( die sich nicht immer nur in körperlicher Verwundung, sondern vor allen auch in psychischem Terror manifestiert-.... 'mal reicht es eben , einfach nur zu warten und zu beobachten .....) !
" Die Todesangst eines anderen live mitzuerleben, ist der beste Weg, um der eigenen innere Bestie zu begegnen."
Wer so gestrickt ist und Macht über deine Ängste bekommt, der schreckt bald vor nichts mehr zurück.
" Dread" ist ein überwältigender Nervenzerrer, der jede Höchstwertung rechtfertigt, und uns hier UNCUT in hervorragender Qualität präsentiert wird. Ein intelligenter Schlag in die Magengrube und eine perverse Kakophonie des Bösen . Die Psycho Schockerfahrung der Extraklasse.

"Ich war total überrascht, dass sie plötzlich jede Gegenwehr aufgab nach sechs Tagen ..".
33 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. November 2016
Quaid hat für seine College-Arbeit in Psychologie eine hochtrabende Idee: Traumatisiert durch das Erleben als Kind, bei dem er Zeuge wurde, wie seine Eltern und ein Bruder von einem Axtmörder abgeschlachtet wurden, will er der Alfred Kinsey der Angstforschung werden. Interviews mit Frewilligen, die ihre Ängste vor Kamera und Mikro erzählen, und er findet zwei Mitstreiter. Frank, traumatisiert durch den tödlichen leichtfertigt selbst verursachten Tod des Bruders durch einen Autounfall, Franks Freundin Chryl, die von ihrem nach Schlachterei stinkenden Schweinevater als Kind missbraucht wurde, wobei er den Schlachthausgeruch in ihr Zimmer schleppte, der Anblick und erst recht der Geruch von Fleisch löst bei ihr Ekel hervor.
Die Arbeit wird erfolgreich abgrschlossen, aber das war für den perversen Quaid erst der Auftakt. Unter dem Vorwand, man müsse seinen schlimmsten Ängsten begegnen, um sie besiegen zu können, in Wirklichkeit angetrieben durch perverse Freude und Neugier über den Moment, wo sich die Seele eines Menschen im Todeskampf ans Leben klammere, setzt er seine Mitstreiter und weitere Menschen ihren Ängsten aus, und das Experiment läuft völlig aus dem Ruder beziehungsweise nimmt den perversen von Quaid gewünschtem für manchen tödlichen Verkauf

Pervers makaber seine Aussage, dass unerwartet nach 6 Tagen eine Vehungernde ihren Widerstand gegen Fleisch, das während der Zeit auf dem Boden eines abgesperrten Raumes gammelte und ein madiges Eigenleben entwickelte, plötzlich aufgab, gegen Ende mutet er ihr eine noch perversere Aufgabe zu.

So interessant und intelligent die Grundidee von Horrorautor Clive Barjer, neben Stephen King der wahrscheinlich bekannteste Vertreter dieses Genres, auch sein mag, an der Umsetzung und Logik hapert es leider, sodass für mich eine Höchstbewertung nicht in Frage kommt.

Quaid musste nicht erleben, wie eine Freundin beim Sex nackt abgeschlachtet wurde, warum sieht er im Strip-Lokal plötzlich überall oberflächliche Hackebeilwunden an den Mädchen, die ihre sehenswerten Titten vor ihm schwenken? Warum zieht Frank nicht einfach die Handbremse, als Quaid im Auto durch die Stadt und auf eine Mauer zurast? Und dann lässt er den Besoffenen noch im Auto wegfahren und geht zu Fuss, anstatt ihn in der Wüstenei den Rausch auschlafen zu lassen und selber mit dem Auto heimzufahren.
Das eigentliche hübsche Mädchen mit fast Halbkörpernaevus ist ein Witz: fast schwarze Verfärbung der glatten Haut anstelle von samtig unebener und zum teil behaarter Oberfläche eines Tierfellnävus oder flammender zum Teil livider Rötung eines Feuermals resp. Naevus Flammeus. Die glatte Schwärze sieht fast ansehnlicher aus als die derzeit nicht selten gezeigten Models mit großflächiger Vitiligo (Weißfleckenseuche) . Und dass das Mädchen sich nachher in der Badewanne mit einem Topfschwamm und Dan Klorix o.ä. an die Pelle geht, war für mich nur lachhaft.
Und Quaidboy betrachtet fasziniert, wie eine Wunde nach einem Beilhieb, bei dem die Axtklinge bis zum Heft in den Körper hätte eindringen müssen, wie das Leben aus dem Opfer rinnt, ohne das ihn nach dieser sehr speziellen Tötungsart seine eigenen Dämonen wieder heimsuchen, wer bitte soll das den glauben! Und die Madenfleischmampfszene ist eher eklig als angsterregend, die Maden sind nahhrhaft, der graugrüne "Schimmel", den jemand in sich hineinstopft, hätte ernsthafte Gesundheitsfolgen somatischer Natur verursachen müssen-

Durch solch unplausiblen Kinderkram wurde die Freude an einem cleveren Plot doch etwas getrübt, da wäre noch mehr drin gewesen.

Doc Halliday
1010 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juni 2015
Ziemlich langweilig
Story ist alles andere als besonders.
Handlungen lassen sich überhaupt nicht nachvollziehen.
Abgesehen von 2 oder 3 "Schock Momenten" keinerlei Spannung
Wer sich nach den ersten 15 Minuten die Frage stellt "Passiert hier noch etwas besonderes?" Nein, der Film zieht sich wie ich finde einfach in die länge und bleibt eher monoton.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juni 2012
Eine der mutigsten Geschichten aus den Büchern des Blutes von Clive Barker. Eine Kurzgeschichte so cool und spannend aufblasen um damit ein eineinhalbstündiges Meisterwerk zu schaffen ist fantastisch... Ein gnadenloser Psychoterror der zu fesseln vermag. Tolle junge Schauspieler und ein klasse musikalischer Teppich runden diese fiese kleine Geschichte, von einem der besten Horrorautoren der Welt, perfekt ab. Neben dem Mitternachtsfleischzug - Midnight Meat Train - die beste Verfilmung eines CB-Romans... TOP - freu mich auf die Nächsten!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2015
Da muss man erst mal durchatmen. Der war schon echt krass der Film, aber erst so ab der 2. Hälfte, da ging es richtig zur Sache. Was in manchen kranken Köpfen so vor sich geht. Echt bestialisch, sadistisch, pervers, grauenvoll. Wie kann ein Mensch mit anderen Menschen nur so erbarmungslos umgehen. Der Schluss hat mich ein bisschen enttäuscht, da ich gehofft habe, dass es die wahre Bestie erwischt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. März 2014
Keine Spoiler, ich verrate nichts.

Vorweg: Ich bin Horrorfilmfan und schaue am liebsten die guten und intelligenten Vertreter, kann mich zuweilen aber auch mit stumpfsinnigen Splatterstreifen anfreunden. Ich mag schwarzen Humor und beschäftige mich unter anderem mit Psychologie und Philosophie. Daher kann ich nicht nur gut mit anderen Filmen vergleichen, sondern auch der Philosophie des Todes und der Angst, der in "Dread" nachgegangen wird, folgen, jedoch keinesfalls nachvollziehen. Was hier geboten wird, ist Pseudotiefsinn aller erster Güte. Jemanden mit vorwiegend körperlicher Folter die Traumata der Vergangenheit spüren zu lassen, hat rein gar nichts mit Tiefsinn zu tun. Es ist oberflächlicher, widerwertiger Sadismus oder als was man solch einen Schwa**sinn sonst bezeichnen kann. Ich kann verstehen was der Antagonist erfahren und bezwecken will, aber auf welche Weise er zu Erkenntnissen gelangt, die man sich größtenteils denken kann, ist abartig und letztlich eben nicht mehr als kranker Sadismus. Dass hier tatsächlich manche psychologischen Tiefsinn oder gar irgendeine Form von Intelligenz entdecken, ist beängstigend!
Mal abgesehen von dem blöden Pseudotiefsinn, hat "Dread" auch sonst nichts zu bieten. Die Darsteller sind mäßig bis schlecht, ihre Charaktere uninteressant, dümmlich und oberflächlich, die Story ist vom Ansatz her gut, aber langweilig und undurchsichtig inszeniert, die Kulissen sind öde, Logikfehler gibt es reichlich und die Dialoge sind ebenso Standard wie der Rest, teils im Finale unendlich blöd.
Zwar beginnt der Film in klassischer Horrorfilmmanier blutig und spannend, wechselt aber schnell das Genre und wird sterbenslangweilig. "Dread" ist ein Psychodrama, das hin und wieder zum Psychothriller wird. Ein Horrorfilm ist er jedenfalls nicht. Und die wenigen blutigen Szenen rechtfertigen noch lange keine 18er-Einstufung.
Dass es sich hier nicht wie im Vorfeld erwartet um einen Horrorfilm handelt, enttäuscht. Das wäre natürlich nicht tragisch, wenn das Psychogramm mitreißend wäre. Aber man sieht lediglich ein paar Studenten dabei zu wie sie sich die tragischen Schicksale anderer Menschen anhören, langweiliges und nichtssagendes Zeug machen und dann in die Fänge des drögen Antagonisten Quaid geraten, was erst ganz zum Schluss und unverständlich abrupt geschieht. An ihrem Verderben sind sie jedoch selbst schuld. Immer wieder beweist Quaid, dass er ein gestörter, hochgefährlicher Sadist sowie Psychopath mit Wahnvorstellungen ist. Aber dieser Haufen strunzdämlicher Kiddies stellt ihn weder zur Rede noch sehen sie einen Anlass zur Vorsicht oder sich gar ganz von ihm fernzuhalten. Und dann erzählen sie ihm auch noch schön wovor sie sich am meisten fürchten. Wie können denn gleich drei auf einmal so blind und leichtgläubig sein?
Angesichts der Tatsache, dass man bis zu ihrem selbstverschuldeten Verderben pure Langeweile in einem Sumpf tonnenweisen Pseudotiefsinns, rübergebracht von dümmlich-bekloppten, anmaßenden Studenten, ertragen hat, nur um dann solch einen finalen Mumpitz zu sehen, verspürt man das Bedürfnis den Film mit reichlich Schwung in die Tonne zu kloppen.
88 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. April 2010
"Dread" ist ein annehmbarer Horror-Thriller, dessen große Stärke jedoch erst in der zweiten Filmhälfte zum Tragen kommt. Die Geschichte entwickelt sich langsam und die eigentliche Bösartigkeit des Films kommt mit fortschreitender Laufzeit immer näher. Dabei ist die Atmosphäre meist als beängstigend und unangenehm zu bezeichnen. Die Spannung zieht, so wie der gesamte Film dann auch, mit zunehmender Spielzeit an. Verstärkt wird das Ganze noch mit gut platzierten, teils heftigen, Gore- und Ekelszenen.

"Dread" ist insgesamt gesehen eine gute Clive Barker Verfilmung und definitiv einen Blick wert.

7 von 10
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden