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am 21. Dezember 2012
Die Klavierkonzerte 2 und 4 haben sich mehr als die übrigen Werke dieser Art des Komponisten im Konzertleben durchgesetzt, jedoch verdienen auch die Konzerte 1, 3 und 5 mehr Beachtung als bisher, da auch sie wert- und gehaltvoll sind. Daher ist zuvorderst eine komplette Einspielung zu loben, wenn sie außerdem so vorbildlich gelungen ist, wie in der Interpretation durch Anna Malikova als Pianistin mit dem WDR-Sinfonieorchester unter Thomas Sanderling.

Camille Saint-Saens war ein ausgezeichneter Pianist und schrieb die Klavierkonzerte zur eigenen Verwendung. Das Klavierkonzert 1 ist hauptsächlich im zweiten Satz davon geprägt, der Virtuosität des Pianisten besonderen Ausdruck zu verleihen. Der Klang des Klaviers dominiert gegenüber dem etwas verdrängt erscheinenden Orchester. Die im Vordergrund stehende Virtuosität ist für eine stilistische Einheitlichkeit nicht unbedingt günstig. Dagegen ist das nur in zwei Wochen geschriebene Klavierkonzert 2 auf Symmetrie gerichtet und ein Meisterwerk französischer Klavierkunst, auch wenn die Virtuosität quasi reißerisch eine wichtige Rolle spielt. Kein geringerer als Franz Liszt hatte das Werk gelobt als das gelungene Gleichgewicht von kompositorischen Qualitäten und virtuosen Anforderungen.

Das Klavierkonzert 3 hat keine rechte Freunde gefunden. Die Leipziger Uraufführung endete in einem Skandal, und die zweite Aufführung in Paris wurde nicht wesentlich günstiger aufgenommen. Es ist musikalisch zwar einfallsreich, weist aber das Problem mangelnder Einheitlichkeit auf. Dagegen gehört das Klavierkonzert 4 zu den erfolgreichsten Schöpfungen des Komponisten. Es hat nur zwei Teile, die im Wesentlichen mit glanzvoll überschrieben werden können. Eigenartigerweise konnte sich das Klavierkonzert 5 nicht besonders durchsetzen, obwohl die Uraufführung ein riesiger Erfolg war und mehr noch als im vorherigen Werk den traditionellen Formen folgt. Nach eigenen Bekundungen des Komponisten folgt es im Mittelteil der damaligen Mode orientalischen Colorits (Nilgebiete)

Anna Malikova meistert die virtuosen Anforderungen ebenso bravourös wie die stilistischen
Besonderheiten überzeugend, und zwar auf einer Ebene, auf der sich Fragen nach nationalen Eigentümlichkeiten überhaupt nicht erst stellen. Sie ist ganz auf die verbindende Kraft der Musik gerichtet, und das mit großartigem Erfolg. Das WDR Sinfonieorchester und Thomas Sanderling bestätigen in jeder Hinsicht ihren ausgezeichneten Ruf. Ein Zyklus, der in keiner wertvollen Klaviersammlung fehlen sollte.
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am 23. März 2012
Bei den 5 Saint-Saëns-Klavierkonzerten sagen viele Experten und auch meine Wenigkeit: Da die kompositorische Klasse der Konzerte nicht durchweg extraordinär ist, steht und fällt die Qualität der Einspielung mit dem Vortrag des Solisten. Malikova meistert diese Aufgabe sehr sehr gut. Die Orchesterführung von Sanderling und die Orchesterleistung des WDR Sinfonieorchesters Köln ist extrem (positiv gemeint) subtil. Und erwähnenswert: Sanderling nimmt für mich durch schärfere Orchesterakzentuierung den grausigen Pathos raus, der oft in symphonischer und/oder konzertanter Musik von Saint-Saëns zu hören ist.

Ich habe letztens einen Satz gelesen ... diese Einspielung hätte nicht den Charakter eines französischen Klassikers, sondern die Interpretation klinge ein wenig wie die Deutsch-Österreichische Romantik. Ich kann dem voll zustimmen ... es ist so. Ich habe einige Einspielungen dieser "Saint-Saëns alle 5e", die in der Tat Französisch-klassischer klingen; aber mit dieser Einspielung gab es absolut "Liebe auf den ersten Ton" ...
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