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am 21. April 2010
Wer auf der Suche ist nach einem würdigen Nachfolger, besonders was mittelalterliche Multiplayer-Schlachten angeht: [...]

1. Das Kampfsystem. Für mich ist das das entscheidende und kein anderes Spiel hat etwas vergleichbares zu bieten. Wenn ich Spiele mit mehr Tiefe und Atmosphäre wie Morrowind, Oblivion oder Gothic spiele kann ich nur sehnsüchtig an die hitzigen, schnellen, intiutiven und Fertigkeiten abfordernden Schwertkämpfe aus Mount&Blade denken. Wer M&B kennt muss sich diesbezüglich an Warband ersteinmal gwöhnen aber nach kurzer Zeit ist klar das hier eindeutig verbessert und verfeinert wurde. Egal ob Single oder Multiplayer, das rockt!

2. Multiplayer. Ich bin persönlich kein Fan von Multiplayerspielen, Warband ist da die große Ausnahme. Es ist extrem schwierig und fordernd gegen gute andere Spieler zu kämpfen, besonders im Nahkampf. Wenn man aber erst einmal den Bogen raus hat, gibt es kein halten mehr (heisst nicht, dass man unbedingt extrem viel Zeit damit verbringt. Die Spiele gehen schnell rum und es ist gut möglich, Abends mal eben für eine Stunde zu zocken). Insgesamt sind Waffen, Truppen und die meisten Karten (vor allem Siege) sehr gut ausbalanciert.
Dabei gibt es die ähnlich einem Shooter üblichen Gamemodes: Battle, Siege, Deathmatch, Teamdeathmatch, Capture The Flag..., die sich sehr unterschiedlich spielen.

Ergänzung: Ich habe mittlerweile mitgekriegt, dass es viele Spieler gibt die wieder aufhören zu spielen weil die Lernkurve sehr steil ist und es keine Anreize wie freischaltbare Extras oder dauerhafte Skill oder Waffenverbesserungen um Multiplayer gibt. Ich kann dazu nur sagen, dass ich es gerade ohne diese künstlichen Anreize sehr gut finde, der Anreiz für mich ist es einfach besser zu werden und Spaß zu haben. Warum ich immer wieder und wieder Multiplayer spiele ist weil ich es großartig finde ein Schwertkampfspiel mit anderen Menschen zu spielen und Warband in dieser Hinsicht einfach mit riesem Abstand das beste ist, was es gibt. Nur nicht aufgeben und dem Spiel die Schuld geben, dass man gegen andere zunächst keine Chance hat!

Nur zwei Beispiele genauer:
Im "Battle" kämpfen zwei Parteien gegeneinander, jeder Spieler hat sozusagen nur "ein Leben" pro Runde. Mein lieblingsmodus, bei dem am meisten Taktik gefordert ist. Hier haben natürlich Clans einen enormen Vorteil, aber man sich geschickt anstellt kann man auch als Einzelspieler viel Spaß haben. In diesem Mode gibt es die heftigsten Adrenalinschübe, z.B. wenn man als letzter Überlebender kämpft.
Vollkommen chaotisch gehts hingegen im Teamdeathmatch zu. Es gibt auch zwei Parteien aber es geht nur darum welche Fraktion am schnellsten eine bestimmte Anzahl Kills erreicht. Hier sind Überlebens- und Killerinstinkt gefragt, macht auch extrem Spaß.
Zu erwähnen sind noch einige "Duel-Server" in denen man gut seine Fertigkeiten verbessern kann.

3. Singleplayer. So weit ich es bisher gespielt habe, bleibt hier auf den ersten Blick fast alles beim alten (außer neuer Karte, neuer Fraktion "Sarranid Sultanate", neuen Einsteigermissionen). Aber spielt man etwas Länger merkt man, dass sich vor allem die Verhältnisse zwischen den Lords und den Nation, das Ökonomische System, und die Interaktion mit den Lords stark verbessert hat. Dazu die Möglichkeit, dass man jetzt eigene Fraktionen schaffen kann, König oder Königin werden und heiraten kann. Insgesamt verspreche ich mir hier besonders viel vom Spiel auf lange Dauer, das Originale M&B hatte im späteren Spielverlauf einige Schwächen und wurde eher langweiliger. Das habe ich allerdings leider noch nicht ausprobiert, dafür brauch man auch Schätzungsweise einige Hundert Spielstunden (ohne Cheats).

Ergänzung: Die woll auffäligste Verbesserung die mir bisher aufgefallen ist, dass es nun richtige Diplomatie zwischen den Ländern gibt und die Lords mehr unterwegs sind, dass heisst sich öfter zusammenschließen und Feld- und Raubzüge führen. Nicht mehr nur zufälliges Krieg anzetteln und wieder aufhören und sporadische Feldzüge meist einzelner Lords wie in Mount&Blade.

4. Mods. Das Modsystem wurde angeblich stark verbessert und hier kann man sowohl im Multiplayer als auch im Singleplayer einiges erwarten. Es war schon das was das Original M&B nie langweilig werden lies und das wird in Warband nur besser, zumal die Community deutlich Zuwachs durch Warband verzeichnen dürfte.

Anmerkung: Ich weiss nicht wieso hier einige Rezensenten Probleme mit einer Steam-Aktivierung hatten. Ich habe das Spiel von Taleworlds direkt gekauft und hatte nichts dergleichen. Außerdem weiss ich, dass selbst Leute die das Spiel bei Steam gekauft haben es ohne Steam installieren und spielen können. Eine Anleitung dazu gibt es im Forum von Taleworlds.

Damit ich hier nicht allzu unkritisch wirke muss ich natürlich zugeben, dass es noch viele Bugs und ähnliches gibt. Aber wie andere gesagt haben stört mich das nicht weiter und zweitens bin ich mir sicher, dass Taleworlds diese Bugs nach und nach beseitigen wird, die sind einfach ein super Entwicklerteam und lassen die Käufer nicht hängen. Außerdem kann man durchaus die Entscheidung kritisieren, das Spiel als Standalone ohne Ermäßigung für Besitzer des Originalspieles herauszubringen. Erstens stört mich dass aber auch nicht weiter und ich unterstütze gerne so ein alternatives Gameprojekt, zweitens ist dafür wohl kaum taleworlds verantwortlich, drittens sind die Preise ja nun wirklich nicht überzogen.

EDIT 29.12.2010

Inzwischen muss an dieser Stelle auf ein bestimmten Multiplayer-Mod (der die das Mod?) hingewiesen werden: cRPG. Mittlerweile kaufen sich viele Leute nur deswegen das Spiel und es sind mit Abstand die meisten Spieler (Abends ca. 100-300 Spieler auf den europäischen Servern) aktiv. Mit dem Mod ist es möglich, auch im Multiplayer einen eigenen Charakter zu erstellen, der individuell gestaltet werden kann und Erfahrung sammelt etc. (typish rpg eben). Da kann man natürlich drüber diskutieren, da es jetzt natürlich klassenunterschiede zwischen höheren Levels und niedrigeren (Peasants) gibt. Das ganze macht jedoch definitiv extrem Spass und der Mod wird ständig verbessert und sind noch einige weitere Highlights zu erwarten. Ich könnte hier noch ellenlang dazu schreiben, aber guckt es euch einfach mal an, es lohnt sich.
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am 18. Mai 2010
MOUNT & BLADE - WARBAND

M&B ist eine klassisches Sammel & Levelup Spiel. Gesammelt wird Gold, Reputation, Ehre und Land.

Das Alter Ego in M&B muss sich in einer mittelalterlichen Welt behaupten, welche im großen und ganzen Europa im Mittelalter entspricht.

Der Charakter Bau-Kasten:
Als erste Schritte im Spiel wird der eigene Charakter anhand einiger Fragen definiert. Stammt man von altem, aber verarmten Adel ab. Waren die Vorfahren Steppen-Nomaden, war man der Bodensatz der Gesellschaft und überlebte man durch Betteleien und Diebstählen,
Wie verbrachte man die ersten Jahre seines Lebens und welchen Beruf hat man erlernt. Hier kann man die Adelskarriere einschlagen und als bereits gut trainierter, kampfbereiter "Heckenritter" in das Spiel starten, oder als Gegensatz dazu, unbedarfter Studienabgänger mit Handels Know-how in das Spiel einsteigen.

Während des ganzen Spiels erwirbt man Erfahrungspunkte und kann die 4 Attribute Stärke, Beweglichkeit, Charisma und Intelligenz ausbauen. Daneben gibt es noch Fertigkeiten wie Reiten, Handel, Inventarmanagement, Chirurgie,... Am Schluss stehen noch die Kampffertigkeiten, welche angeben wie gut der Charakter Einhänder, Zweihänder, Schild, Bogen, Armbrust, Wurfgeschossen und Lanze ist.

Neben seinem eigenen Charakter findet man im Spiel noch Charakter, welche man anheuern kann. Diese sind genauso zu Leveln wie die eigene Spielfigur. Durch diese zusätzlichen Spielfiguren kann man sich eine hochspezialisierte Kriegsbande nach Wunsch zimmern. Zum einen hat man zum Beispiel einen Chirurgen (erhöht Überlebenschancen der eigenen Truppen), dann noch einen Taktiker (mehr Möglichkeiten bei einer Schlacht) zum anderen kann der eigene Charakter Bonuspunkte bekommen, welche die eigenen Fertigkeiten steigern. Natürlich kämpfen diese Gefährten auch noch in den Schlachten mit.

Die Welt von Mount & Blade

In der mittelalterlichen Welt gibt es mehrere Nationen, welche um die Vorherrschaft auf dem Kontinent kämpfen. Als Vorlage wurden hier bekannte Reiche genommen. Man findet die klassische Ritternation wieder; Reiterhorden, welche mit Kompositbogen angreifen; daneben gibt es noch Boyaren, ein nordisches Wikingerreich und ein Wüsten-Kalifat. Jedes dieser Reiche verfügt über nationenspezifische Truppen mit ganz speziellen Vor und Nachteilen. Die "Nords" oder auch Wikinger haben nur Infanterie und Bogenschützen, welche sehr stark gepanzert sind. Die Khergits (Mongolen) sind bis auf den Low Level Tier allesamt beritten, wenn auch nicht (stark) gepanzert.

Der eigene Held befindet sich inmitten dieser Nationen und versucht hier irgendwie die soziale Leiter hochzusteigen. Mich hat dieses Spiel stark an Pirates! erinnert. Am Anfang des Spiels ist man nichts und versucht zu Geld zu kommen, sammelt seine Gefährten ein beginnt die ersten Bauern zu rekrutieren. Man erledigt für Barone, Kalifen, Khans und allerlei Despoten Aufträge. Hilft Bauern gegen Banditen, begleitet Karawanen, versucht Kriege zu beenden oder überfällt Dörfer um Kriege zu starten.
Was ganz wichtig ist, es gibt keine große Story, welche einen von Siedlung zu Siedlung führt um hier irgendetwas gaaaanz Böses zu besiegen :)
Wie im schon erwähnten Pirates! kann man sich vom Abenteuerleben zurückziehen, dann wird bewertet, was man so erreicht hat und ob man den Rest seines Lebens als Bettler oder als Herrscher verbringt.
Bis es soweit ist, kann man sich einer der Nationen anschließen, Dörfer, Burgen oder Städte als Lehen bekommen und zum Hochadel aufsteigen. Oder man rebelliert und versucht sein eigenes Reich aufzubauen und den ganzen Kontinent unter seine Kontrolle zu bekommen.

Um es nochmal zu sagen: Wenn man M&B spielt, wird man vom Spiel null geführt, man entdeckt das Spiel und seine Möglichkeiten auf die harte Tour. Die Lernkurve ist steil, ich muss aber gestehen, dass es mir verdammt viel Spaß macht!

Grafik und Technik:
Definitiv kein Höhepunkt des Spiels. Die Graphik ist ok und mit diversen Texturmods ganz gut, ansonsten aber nicht bemerkenswertes. Die Technik ist angemessen, wer seine neue Graphikkarte ausreizen will, muss aber bei anderen Titeln suchen. Dafür läuft das Spiel aber auch Problemlos. Ich habe den Titel jetzt seit 2 Wochen und hatte bis dato nur einen Absturz. Also nicht bemerkenswertes.

Mods & Fanbase:

Aktuell sind etliche größere Modifikationen in Arbeit. Einer davon wird im tatsächlichen Europa des 13ten Jahrhunderts handeln. Hier kann man dann in England, Frankreich, Ungarn, Dänemark,... spielen können. Andere verbessern das Spielgefühl und versuchen Aspekte des Spiels zu verbessern.
Zudem gibt es noch etliche graphische Überarbeitungen von Bannern, Rüstungen, Waffen... Es lohnt sich also dann und wann auf die M&B Seite zu gehen und hier mal ein wenig zu stöbern!

Kaufen & Registrieren:

Für mich ein großes Thema. Das Spiel in den Läden muss nun mal über STEAM registriert werden. Aber: Man bekommt hier die Seriennummer mit ODER man kauft direkt beim Entwickler Taleworlds mit Mastercard ein. Dann bekommt man die besagte Seriennummer via Email und kann somit STEAM umgehen.

Achtung: Auch wenn man die Seriennummer vom Entwickler kauft muss man nochmals über das Internet registrieren. Als Nummer eingeben, dann auf den entsprechenden Button drücken und die Sache ist erledigt.

Kauft man beim Entwickler, so kann man sich hier bereits den letzten Stand von Mount&Blade-Warband downladen. Dieser funktioniert bis zur Eingabe der Seriennummer als Trial-Version. Man kann hier in das Spiel reinschnuppern und den eigenen Charakter bis zum 7ten Level upgraden.

Abschluss:

Für mich ist das Spiel eine Offenbarung. Hoch motivierend mit einem starken Wiederspielwert.
Aktuell verbessert sich meine Spielerfahrung mit jeder Partie.
Am Anfang war ich etwas verloren, aber einige Recherchen in diversen Foren und viele Versuche mit Kampf, Handel, Diplomatie und Partiemanagement mit den kommenden Erfolgen im Spiel belohnen mit einem starken Spielerlebnis und sehr viel Spaß.
Jeder der sich gerne in eine Spielwelt reintüftelt, viel Entdecken und grandiose Schlachten mit Rittern erleben will, sei das Spiel empfohlen!
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am 30. September 2012
Mount&Blade-Warband ist nicht nur ein Spiel für Kämpfer und Eroberer! Auch Händler haben hier ihren Spielspass. So kann man als Händler seine Waren durch kaufen und verkaufen in verschiedenen Städten zu Geld machen oder man produziert eigene Waren auf gekauften Grundstücken. Diplomatische Beziehungen mit Fürsten und Königen knüpfen, und Kriege zu seinem eigenen Handelsvorteil nutzen. Jede Stadt hat Mangelrohstoffe oder/und Produkte im Überfluss.

Oder man lebt als ...Eroberer und nimmt was man will, ...Vasall eines Königs mit eigenen Besitz (z.B. Dorf oder Burg) oder ...als Sklavenhändler/Bandit durch Verkauf von Gefangenen und geraubten Gütern.

Heuer Helden an, die zusammen mit Euch und Euren Truppen in die Schlacht ziehen, oder Euch beim Handel unterstützen. Jeder Held hat im Spiel seine eigene Eigenschaft und sagt auch oft wenn ihm etwas nicht gefällt.

Der Multiplayermodus läd Euch ein, zusammen mit Freunden gegen andere Clans auf verschiedenen Karten zu kämpfen und zu siegen.

Negativ:
Leider ist die deutsche Übersetzung im Spiel mangelhaft und es kommt oft zum englischen Dialog. Die Waffenführung ist sehr gewöhnungsbedürftig und erfordert viel Übung. Die Grafik ist annehmbar, aber kann sich nicht mit Top-Spielen messen. Die Registrierung des Spiel erfordert ein Stream-Konto und eine Internetverbindung.
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am 22. Juni 2010
Was in dieser Zusammenfassung recht simpel klingt, ist im Spiel deutlich vertrackter. "Mount & Blade" simuliert nämlich nicht nur die Welt Calradia mit einem hohen Grad an Realismus, mittelalterlicher Kälte und Härte. Auch die Kämpfe sind fern von jeglicher Actionspiel-Einheitsware. Mit Schwert, Schild, Speer, Bogen und Armbrust stellt man sich seinen Feinden entgegen und muss dabei geschickt blocken, zielen, nachladen, in Deckung gehen, muss sich in taktischem Rückzug und Überraschungsangriffen üben. Die Steuerung ist dabei leicht zu erlernen und schwer zu meistern. Noch härter ist der Kampf zu Pferd. Zwar kann man mit eingelegter Lanze seine Gegner einfach über den Haufen reiten, aber das Tier ist bockig, braucht eine Zeit, um aus dem Galopp abzubremsen und zu wenden. So realistisch wurde der Kampf im Sattel wohl noch nie dargestellt.

Zwischen den einzelnen Städten reist man per Übersichtkarte hin und her; begegnet man unterwegs einem anderen Reisenden oder einem Trupp, wechselt das Spiel in die 3D-Ansicht und eröffnet so die Chance für Verhandlungen, Angriffe und spontane Verbrüderungen. In den Städten wiederum agiert man mit zahlreichen Personen, mit denen man handeln oder die man anheuern kann, oder die dem Spieler einen Auftrag erteilen. Diese Aufträge sind allerdings deutlich schlichter und pragmatischer gehalten als in vergleichbaren Rollenspielen. Gerade in der Startphase dienen sie aber als Orientierung und vermitteln dem Helden die Welt, in der er sich fortan bewegt. Später ist es dann allerdings reizvoller, auf eigene Faust mit seiner "Warband", seinen Mannen, loszuziehen und eine feindliche Burg anzugreifen. Dabei erteilt man den einzelnen Truppenteilen per F-Tasten grobe Befehle (Stellung halten, angreifen, mir folgen, Rückzug) und greift dann selbst nach Schwert oder Knüppel, um gegen die Burgmauern anzurennen. Auch hier: Der Realismus ist überwältigend, das Gefühl, mitten drin im Gefecht zu sein, ist berauschend.

Und das alles trotz einer Grafik, die man auch bei wohlwollendem Blick als völlig überholt bezeichnen muss. Taleworlds 3D-Engine ist alles andere als hübsch, läuft dafür aber flüssig und ist detailliert genug, um den Spieler zu fesseln. Unterschiedliche Vegetationszonen, Regen, Schnee und Matsch werden gut dargestellt. Auch die Soundkulisse überzeugt mit ihren Kriegsrufen, dem Waffenklirren und Pferdewiehern. Dennoch - wer ein Grafikbonbon mit aufwendiger Schatten- und Lichtsimulation sucht, ist hier fehl am Platz. "Mount & Blade" konzentriert sich ganz auf die spielerische Freiheit seiner simulierten Welt, in der man übrigens auch als Minneritter um die Gunst schöner Damen buhlen, diese ehelichen und eine neue Adelslinie begründen, ja, sogar selbst zum König eines Reichs aufsteigen kann. Bis dahin werden allerdings manche Stunden im Sattel vergehen - "Mount & Blade" frisst Zeit wie ein Gaul frisches Heu.

Während das Hauptspiel "Mount & Blade" schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist "Warband" eine selbstlaufende Expansion, die allerdings alle Inhalte des ursprünglichen Spiels enthält, jedoch um eine Multiplayervariante ergänzt wurde. Darin zieht man mit ein paar Dutzend Spielern los, um zusammen oder gegeneinander Gefechte auszutragen. Auch dieser Part überzeugt - wenn sich auch auf den Taleworld-Servern schon so viele Experten tummeln, dass man als Neuling schneller im Staub liegt, als man "Mount & Blade" sagen kann.
Der Multiplayer-Part bringt auch das größte Ärgernis mit sich, nämlich die Pflicht, das Spiel über die Online-Plattform Steam zu aktivieren ... auch dann, wenn man die Boxed-Version von Koch Media erworben hat. Das ist eine ziemliche Unverschämtheit, zumal man auf der Verpackung nur dünn auf die Online-Registrierung hingewiesen wird. Über Steam hingegen schweigt die Verpackung - und auch darüber, dass man "Mount & Blade" auch nur über Steam starten kann. Zwar lässt sich diese Fesselung durch einen Trick später umgehen; trotzdem stößt diese Zwangs-Dampfanbindung sauer auf, zumal man sie vom Publisher Paradox Interactive nicht gewöhnt ist. Sie verwehrt "Mount & Blade" schließlich auch den - eigentlich verdienten - fünften Stern in der Wertung.

Von den unfairen DRM-Maßnahmen abgesehen ist "Mount & Blade: Warband" ein echtes Juwel. Ungeschliffen, dreckig, mit scharfen Kanten - aber wer sich den Edelstein erst einmal an die Lederrüstung geheftet hat, wird ihn nicht mehr missen wollen. Also - steig aufs Pferd und zücke dein Schwert! Die Welt Calradia wartet.
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am 2. November 2013
Eine riesige, dynamische Spielwelt mit verfeindeten Fraktionen, Wirtschaftssystem und großer spielerischer Freiheit. Im Einzelspiel hast du freie Wahl zu entscheiden, wo dein Charakter herkommt, oder wohin er geht und was er tun soll. Du bist völlig frei, die durch eine Übersichtskarte verbundenen einzelnen Orte zu bereisen. Mount & Blade: Warband hat keine Geschichte. Genauer gesagt: Keine festgelegte. Im Hintergrund läuft ein Krieg. Du hast jedoch nicht wirklich Einfluß darauf. Dialoge sind immer gleich. Irgendwann wird es langweilig. Aber zum zwischendurch mal spielen ist es ok
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am 13. November 2013
Das Spiel ist von der Steuerung gewöhnungsbedürftig.
Wenn man dies erstmal raus hat fässelt es einen sehr lange.

Sehr schöne Kombination aus Strategie und Action.
Super Kämpfe ob zu Fuß, vom Pferd aus oder bei Belagerungen alles sehr schön umgesetzt.
Auch die einzelnen Waffenarten sind gut umgesetzt. Dass Schilde auch mal kaputt gehen und einen unterschiedlichen Schutz bieten je nach Material, Krümmung oder Größe... die Entwickler haben sich sehr viel Gedanken gemacht!
Man kann vom Krieger bis zum Herscher aufsteigen, Intrigen spinnen, Gefangene nehmen, Heiraten, an Tunieren teilnehmen, seine Ländereien verwalten, uvm.

Die Grafik schreckt einen bei der Übersichtskarte erstmal ab, bei Kämpfen wirkt sie für meinen Geschmack ausreichend schön.
Die Übersetzung ins Deutsche ist nicht gut, hier möchte ich auf die sehr aktive M&B Community hinweisen die super Mods wie z.B. auch eine gute Übersetzung zum download bereitstellt.

Hoffe auf mehr so tolle Spiele!
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am 23. Juli 2014
Mein Bruder spielt gerne am PC und wollte dieses Spiel gerne haben. Man sollte wissen, dass es viele Fehler (wie Texte, die nicht oder nur teils übersetzt wurden) enthält, sich aber durchaus spielen lässt.
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am 16. April 2010
Wie gehabt Charakter erstellen, Banditen jagen und Königreichen seine Dienste anbieten.

Doch nun, Selbst König sein!
Sich um die Moral deiner Truppe kümmern, sonst kann es passieren, das sie im Kampf fliehen.
Erleichtertes Steuersystem in dem man automatisch jede Woche die Steuer seiner Länderein bekommt.
Man muss um die Gunst des weiblichen Geschlechts buhlen, Gefechtsgröße wurde endlich vergrößert sodass nun wesentlich mehr Soldaten gleichzeitig im Feld sein können.
Neue Fraktion Salahadin und den Kreuzzügen sehr ähnlich und eine komplett überarbeitete Karte Caladriens!

Sowie der lang ersehnte Multiplayer Modus, der leider noch einige Bugs hat, wie stecken bleiben zwischen Ebenen.

Ansonsten absoulut Empfehlenswert und bei Paradox weiß man eig. auch das sie Bugs schnellstens nachbessern.

deshalb schwankte ich zwischen 4 und 5 Sterne aber ich denke Paradox wird schnell an den kleinigkeiten arbeiten, wie immer daher schon von vornherein und als glühender Fan des Vorgängers 5 Sterne.

Fans sofort zugreifen und allen anderen die nicht grade die Grafik ala Risen oder dragon age origins brauchen und eine Mischung zwischen Strategie und Rollenspiel mal testen wollen, ist dieses Spiel dafür super geeignet.

meine Empfehlung sofort kaufen!
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am 22. Juni 2010
Hi!

Also ich habe den ersten teil Mount & Blade nicht gespielt, bin also ein Neueinsteiger. Ich hatte mir die Trial Version direkt bei TaleWorlds runtergeladen und darüber dann gekauft. KEIN Steam, KEINE Probleme. Das war für mich schon wichtig.

Zum Spiel:
Ich habe jetzt so um die 300 Stunden gespielt und mir wirds nicht langweilig. Man erstellt einen Charakter, wählt die Vorgeschichte aus (die für bestimmte Anfangswerte des Charakters sorgen) und bestimmt, in welcher Region man auf der Karte abgesetzt werden will. Ab jetzt hat man so ziemlich jede Freiheiten, die man sich denken kann. Man kann sich erstmal als Händler ein bisschen Kleingeld verdienen und kleinere Aufträge für Vasallen und Könige erfüllen. Es macht durchaus Sinn, sich erstmal auf ein Königreich zu konzentrieren, um in diesem von möglichst vielen Anerkannt zu werden. Schließlich kann man dem König sein Schwert anbieten und in der Hierarchie schön hinaufsteigen. Sehr interessant wird es, wenn man anfängt, sich in die Politik einzumischen. Hier bietet M&B Warband viele Möglichkeiten zu intrigieren und die politischen Verhältnisse nach seinen Gunsten zu kippen.

Umgekehrt macht es auch unheimlich Spaß, sich einfach als Bandit durch die Karte zu kämpfen und es sich mit allen zu verderben. Dies wird jedoch nach längerem Spiel eintönig, zum Glück kann man ja auch selber König werden. Wenn man allerdings kein Königreich hat, mit dessn Leuten man sich gut versteht, wird es sehr schwer, weil die anderen Königreiche einen nicht wirklich akzeptieren (warum auch).

Höhepunkt sind die Schlachten in Mount & Blade. Die Steuerung ist genial umgesetzt, in 10 Minuten weiß man was man machen muss. Das Komandieren von Soldaten ist (mitten im Gefecht) manchmal ein bisschen hakelig, geht aber ganz gut. Mit späterem Spielverlauf muss man auch öfter mal taktisch vorgehen, gerade wenn man gerade nur mit einem kleineren Trupp unterwegs ist und von 130 Feinden eingeholt wird. Es ist genial, die Fußsoldaten anstürmen zu lassen und selber mit den berittenen Kräften im Bogen von Hinten auf die gener zu stürmen. Doch selbst eine Schlacht zu verlieren macht fast schon Spaß, wenn man bis zum letzten Schwertschlag gekämpft hat.

Grafik:
Ein bisschen trostlos, nicht wirklich zeitgemäß. deswegen auch 4 Sterne. Viele sagen, bei Schlachten ist eh keine Zeit, die Landschaft zu genießen, das sehe ich anders. Die Landschaft ist das einzige (für mich) was auf Dauer langweilig wird. Ich hoffe, das da noch Mods kommen, die da ein grafisch ansprechenderes Ambiente schaffen. Wer einen kennt, kann gerne einen Kommentar schreiben. Aber wie gesagt, der Spielspaß tröstet mich darüber hinweg.

Was das Rollenspiel angeht, hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Vllt. ein paar Minigames und mehr Möglichkeiten, mit den Begleitern etwas zu machen. Nach 10 Stunden spielen, hat man eigentlich das meiste erlebt.

Alles in Allem aber eine klare Kaufempfehlung für alle, die ohne Magie zu Ross ein Stück Geschichte auf der eigenen Festplatte zu schreiben!
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am 30. Juni 2013
Das Steam zum Spielen erforderlich ist stört mich sehr.
Zudem sind teile des Spiels noch englisch oder nicht gut übersetzt.
Das Suchen von NSC ist manchmal sehr schwierig, weil die Spieleigene Suche auch mal Nullwerte ausgiebt.
"Fürst XYZ ist in der Wildnis und befindet sich in der Nähe von ." (Beispiel)
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