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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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4,8 von 5 Sternen
Eparistera Daimones (Ltd.Edt.)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 17. Oktober 2010
Viele mögen dieses Szenario vielleicht kennen: Man geht durch die Straßen, es ist bereits dunkel und urplötzlich überkommen einen die einsamsten Gedanken. Mit fast schon misanthropischer Melancholie sinniert man über das Leben und die traurigsten Ansichten huschen durch den Kopf.
So erging es mir kürzlich und ich suchte prompt auf meiner tragbaren Musikabspiel-Vorrichtung nach dem passenden "Soundtrack". Dabei stieß ich über das Triptykon-Album "Eparistera Daimones", das ich mir bereits direkt am Veröffentlichungstag zugelegt habe. Das Album hat mir von vornherein sehr gut gefallen, aber die Situation an jenem Abend gab dem Ganzen eine dermaßen erschreckende Tiefe, dass mir ein kalter Schauer den Rücken herunter lief.
Thomas Gabriel "Warrior" Fischer setzt den mit dem Celtic Frost-Vermächtnis-Album "Monotheist" angefangenen Weg nicht nur konsequent fort, sondern geht noch düsterer und vor allem wütender zu Werke. Jeder einzelne Ton wird zelebriert, jedes Riff wird herausgequält und jeder Schrei könnte Wände zum Einstürzen bringen. Was Warrior, egal ob mit Hellhammer, mit Celtic Frost oder mit Triptykon, vielen Möchtegern-Black-Metal-Posern und Düster-Rockern voraus hat, ist die Tatsache, dass jeder Hass und jeder Zorn so echt und ehrlich wirkt. Als Hörer ist die Tiefe der Emotionen unbeschreiblich nachvollziehbar.
Es wäre auch an dieser Stelle vermessen Songempfehlungen zu geben, da das Album als geschlossenes Werk erst so richtig zur Geltung kommt. Die Songreihenfolge ist höchst geschickt gewählt und macht durch diverse klangliche 'Auflockerungen', wie dem schaurigen Tonintermezzo "Shrine", dem Klavierteil kurz vor dem Ende des Songs "Myopic Empire" oder dem todtraurigen "My Pain" erst so richtig Sinn. Von der Einleitung durch das hämmernde "Goetia" bis hin zu dem über 19 Minuten langen "The Prolonging" überzeugt das Album als wahres Kunstwerk.
Wer "Monotheist" mochte, muss sich dieses Album unbedingt zulegen, und jeder, der glaubt, dass er die 'diabolischsten' Klänge bereits gehört hat, kann sich durch "Eparistera Daimones" eines Besseren belehren lassen.
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am 23. April 2017
Die Stimmung ist sehr düster.
Perfekt eingespieltes Album.
Triptykon sind die Fortsetztung von CELTIC FROST.
Einfach super. Und die Stimme von Tom wird auch immer besser.
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am 21. April 2010
Celtic Frost haben mit Monotheist 2006 ein überwältigendes Comeback hingelegt. Mit einer prall gefüllten Discographie im Rücken, auf die sich heute noch viele illustre Musiker berufen, wenn es um ihre großen Einflüsse geht und vor allem einer Band-Geschichte, die - Hellhammer eingeschlossen - 20 Jahre auf dem Buckel hat, haben Celtic Frost mit ihrem finalen Werk ein Kunststück vollbracht: Nämlich sich in Sachen Extremität noch zu steigern! Die Heavyness und düstere Atmosphäre auf diesem Album wurde von den Schweizern auf eine ungeahnte Spitze getrieben. In Zeiten, wo man eigentlich denken müsste, man habe alles schon gehört, haben Celtic Frost gezeigt, wo der Hammer wirklich hängt. Und dann kam das erneute Aus.

Vier Jahre später ist Tom "Warrior" Gabriel Fischer auf der Bildfläche zurück, um dort anzusetzen, wo er mit Monotheist aufgehört hat. Natürlich warfen Triptykon einen langen und düsteren Schatten voraus und die Erwartungen waren allernorts groß. Nun ist das Debüt Eparistera Daimones also endlich da und mit dem Opener Goetia wird man nach einem kurzen Gitarren-Intro auch direkt in die allzu bekannte Stimmung von Monotheist zurückbefördert - und das ist genau das, was ich mir erhofft habe! Wütend und stampfend sägen sich Tryptikon nach einem herausgepressten "Satan!" durch diese ersten ziemlich kurzweiligen 11 Minuten, die direkt wie ein anhaltender Faustschlag in den Magen sitzen. Die drei folgenden Songs ziehen einen in einen majestätisch-düsteren Sog, der in seiner trägen Bösartigkeit unverkennbar die Handschrift vom Warrior trägt. Weniger ist mehr lautet da oftmals die Devise bei den Gitarren-Arrangements und dieses Prinzip geht absolut auf. Mit A Thousand Lies wird man erstmals aus der schwarzen Trance geweckt, denn hier wird schlagartig das Gaspedal durchgetreten...und zwar unerwartet nah in Richtung Bodenblech. Mit diesem durchweg hohen Tempo hätten die meisten wahrscheinlich nicht unbedingt gerechnet, es ist aber eine willkommene Abwechslung und fügt sich dennoch erstaunlich homogen in das Klangbild von Eparistera Daimones ein. Mit Descendant folgt dann direkt auf dem Fuße nochmal einer der brutalsten und durchschlagskräftigsten Songs, bevor die folgenden zwei Songs etwas mehr Raum für Experimente und ruhigere Töne lassen. Diese gothisch angehauchten Elemente haben mich auf der Monotheist noch ziemlich genervt und mich regelmäßig zum skippen bewegt - hier sind sie aber etwas gefälliger in das restliche Material integriert. Außerdem ebnen sie mit ihrer Ruhe den Weg für die abschliessende Messe und den inoffiziellen Nachfolger zu Synagoga Satanae: Nämlich das 19-minütige The Prolonging. Mit scheinbar nochmal tiefer gepitchten Gitarren geht es hier nochmal richtig ans Eingemachte. Der Urschleim, das Böse und die Negativität, die Tritypkon ausmachen, vereinen sich in diesem Epos noch einmal zu einem großen Ganzen, um Eparistera Daimones mit aller zur Verfügung stehender Kraft zu beenden.

Zurück bleibt der Eindruck, dass Triptykon eigentlich alles richtig gemacht haben. Das späte Denkmal, das sich Celtic Frost sich mit ihrem letzten Output vier Jahre zuvor gesetzt haben, hat in Eparistera Daimones seine logische Fortsetzung gefunden. Die Experimente wurden zu Gunsten der lineareren Songs und ihrer schwerfälligen Brutalität, die Monotheist im Endeffekt wirklich ausgemacht haben, deutlich zurückgeschraubt. Das tut dem Album gut und verhindert, dass man zu oft skipt. Ob Eparistera Daimones deshalb die stärkere Platte ist, wird der Langzeit-Test zeigen müssen. Fest steht, dass es absolut in der gleichen Liga, oder gar im gleichen Team spielt. Da sich bei mir aber (noch) nicht ganz die perverse Euphorie wie bei der Monotheist einstellen will, gebe ich der Platte vorerst 8 Punkte.
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am 25. November 2011
... dann muss es ganz gewiss Triptykon sein. Mal ehrlich, ohne Umschweife, oder sonstiges: Dieses Album ist das beste Doom Metal Album, das ich seit langer Zeit gehört habe. Monotheist war schon sehr gut, aber Eparistera Daimones toppt alles bisher gekannte. Die limited Edition ist besonders edel. Wie ein Buch ist sie aufgebaut, dunkel und schön, mit allen Lyrics, vielen Kommentaren zur Entstehung selbiger von Tom G. Warrior und Artwork.
Nun aber mal zum Track to Track Review...

Goetia: Brillanter Opener, der einen von der allerersten Sekunde an mit Düsternis heraufbeschwörenden Riffs sofort in den Bann zieht. (Umso geiler, wenn man den Song auf eigener E-Gitarre zuhause spielen kann! :)) Hier gibts nichts zu rütteln.

Abyss Within My Soul: Mein absoluter Favorit auf dem Album. Ich habe noch nie, wirklich noch nie, dermaßen harte und brutale Riffs gehört, wie sie da von V Santuras Gitarre kommen.

In Shrouds Decayed: Zu Anfang ruhig, doch dann laufen auch hier die Gitarren heiß. Wunderbarer Song, doch bewusst nicht so hart gehalten wie Abyss within my soul.

Shrine: Ein kurzes Instrumental, was mit einigen undefinierbaren, aber nicht störenden Klängen zum nächsten Track hinreicht.

A Thousand Lies: Hier kann man ganz klar den Hang zu Black/Death Metal heraushören, dieser Song ballert ordentlich und mit jeder Menge Speed durch die Boxen.

Descendant: Beginnt mit einem fast schon beschwörenden Intro, dass in einen weiteren superharten Song ausartet. Unto thee shall all flesh come!

Myopic Empire: Extrem schleppender Song, mit immer tiefer reichendem Riffing. Am Ende wechselt er zu einem Klavierpart und einer wunderbaren Frauenstimme, bevor er ein letztes Mal alle guten Gefühle zerstört. Grandios und einer meiner Favoriten!

My Pain: ... ist ein besonders ruhiger Song, der jedoch für schöne Abwechslung sorgt.

The Prolonging: Der Abschluss zieht einen dann vollständig in tiefste Gefilde herab. Sehr langer und vor allem atmosphärischer Song!

Fazit: Definitive Kaufempfehlung für alle Leute, die Doom Metal in beispielloser Perfektion hören wollen!
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am 19. März 2010
Hier ist es also: das erste Album von Tom Gabriel Warrior nach dem Split von CELTIC FROST.
"Celtic Frost" ist auch ein sehr häufig auftauchendes Wort in den liner-notes zu den Lyrics. Offensichtlich ist "Eparistera Daimones" Tom`s Aufarbeitung der Trennung von einem alten Freund und langjährigen Bandkollegen und der Abschied von einer Legende. Immerhin ist es das erste Album welches er ohne Martin Ain aufgenommen hat.
Aber vor allen Dingen mit V. Santura (auch bei DARK FORTRESS) an der Gitarre hat er einen kreativen Mitstreiter gefunden.

Ich bin also gespannt auf die vor mir liegenden 72 min. Musik. "Monotheist", das letzte CELTIC FROST-Album, noch gut im Ohr, beginnt mit "Goetia" ein 11 Minuten Track, der gleich nach ruhigen Akkorden an "Progeny" von "Monotheist" erinnert. Doublebass und langsame Passagen wechseln sich ab; die 11 Minuten vergehen wie 3. Neu auch der heisere Gesang von V. Santura im Chorus.

"Abyss in my soul" drosselt das Tempo merklich runter auf Doom-Charakter. Hier fällt zum ersten Mal V. SanturaZs klagende Gitarre auf, die vor allen Dingen vom "Séance"-Album von DARK FORTRESS noch in bester Erinnerung ist.

"In shrouds decayed" hat einen ruhigen 4 minütigen langsamen Anfang mit Tom`s Sprechgesang, der an "Into the Pandemonium" denken läßt. Danach kommt mit einer stampfenden Passage etwas Fahrt auf und Mitsängerin Simone Vollenweider bekommt den ersten Einsatz ihrer schmeichelnden Stimme im Duett mit Tom.

"Shrine" ist ein quasi-Instrumental, wie wir es ähnlich schon auf anderen CF-Alben hatten. Da es aber nach 2 min. schon vorbei ist, empfinde ich es eher als Intro zum nachfolgenden "A thousand lies".
Mit "A thousand lies" findet sich der erste Nackenbrecher ein; V. Santura zusammen mit Tom am Mikro. Aber natürlich kommt auch hier der Break für eine langsame Passage im Mittelteil; dann geht`s wieder ab. Geil!

"Descendant" schließt sich an. Hier wieder die typische Santura-Klagemelodie als Einstieg. Und wieder ein Song mit klaren Death-Doom-Elementen, wie früher bei "Ground", der nur ein speediges Ende hat.

"Myopic Empire" fällt ebenfalls unter Death-Doom, hat aber 3.20 min. einen krassen Break und wechselt zu einer verträumten Klavierpassage, die Simone Vollenweider kurz wieder ans Mikro holt. Doch alsbald schleicht sich das böse Riffing wieder ein und führt den Song mit abwechselnden Gesangspassagen bis ans Ende.

"My Pain", eine fast schon sphärische Nummer, interpretiert Simone Vollenweider über 5 min. fast vollständig allein zu Klavier und Synthesizer. Ungewöhnlich, aber nicht schlecht und durchaus intensiv.

Mit "The Prolonging" ist dann das Ende erreicht. Wieder eine schleppende Nummer mit Tom`s herrischem Gesang und psychotischen Elementen, die nach 17 min. sich in Gitarrenanschlägen verliert; trotz Überlänge besser als das vergleichbare "Synagoge Satanae" von der "Monotheist".

Zusammengefaßt kann man sagen, dass sich einige typische CF-Elemente wiederfinden; vor allen Dingen die allgegenwärtige runtergestimmte Gitarre. Aber "Eparistera Daimones" ist kein speediges Death-Metal-Album geworden. Die schleppenden Tracks überwiegen deutlich. Aber darin liegt viel von der Intensität des Albums. Die klare Produktion bringt jede Emotion brutal und ungeschminkt in das Nervenkostüm des Hörers.
In vielen Punkten ist TRIPTYKON sehr nah an CF "Monotheist" bzw. eine Weiterentwicklung davon. Wer also "Monotheist" mochte, wird auch bei TRIPTIKON seine helle Freunde haben.

Die limited edition kommt im Digibook mit fettem Inlet, vielen Detailbildern des Covers, allen Lyrics und informativen Linernotes von Tom G. Warrior.
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am 14. September 2010
Nachdem seit Monotheist" vier Jahre vergangen sind und Celtic Frost inzwischen auseinandergebrochen sind, war ich außerordentlich gespannt auf Herrn Warriors neuestes Werk unter der Flagge Triptykon". Und siehe - das Warten hat sich mehr als gelohnt.
Das Album ist schwer, tiefschwarz, doomig bis zum Anschlag und schafft den Spagat, vielschichtig, tiefgründig, intelligent und zugleich ungeheuer intensiv zu sein, ohne dabei zu sperrig zu wirken. Die ersten massiven Gitarrenakkorde des Auftaktstücks Goetia", einer hymnischen satanischen Eloge, haben mich sofort gepackt, die sehr gelungene Steigerung bis zum ersten wütenden Ausbruch ließen mich dem Album verfallen.
Abyss within My Soul" ist ein fast zehnminütiger, finsterer Doom-Brocken; das Nachfolgestück In Shrouds Decayed" beginnt mit einer depressiven Textdeklamation, bevor es in einen treibenden Beat übergeht, das Stück hat einen gewissen Gothic-Charakter. Toms Stimme zeigt hier die deutlichsten Anklänge an die Klagegesänge früher Celtic-Frost-Alben.
Auf Shrine", eine kurze Klangcollage, folgt das einzige Uptempo-Stück des Albums A Thousand Lies", in dem es so richtig zur Sache geht und man Wut und Haß regelrecht um die Ohren geschlagen bekommt.
Descendant" ist hingegen wieder ausgeprägter Doom. Myopic Empire" wird dann von einer bluesigen und leicht ironisch wirkenden Klangfarbe bestimmt, die man hier garantiert nicht vermutet hätte - und dazu kommt noch der einzigartige Klavierpart.
My Pain" zählt für mich zu den Höhepunkten des Albums: eine ruhige, sehr melancholische Stimmung, getragen vor allem von der magnetischen Stimme Simone Vollenweiders, die auf insgesamt drei Stücken zu vernehmen ist und die sich schon auf Monotheist" sehr positiv bemerkbar gemacht hatte.
Das abschließende, fast zwanzigminütige The Prolonging" bildet den Höhepunkt dieses phantastischen Albums. Warrior zieht stimmlich alle Register, und wer je eine Definition für erhabenen, turmhohen resp. abgrundtiefen Klang brauchte - hier findet er sie. Warrior könnte das nur noch mit dem Einsatz eines Symphonieorchesters übertreffen, eine Gelegenheit, auf die ich ohnehin seit Jahren warte.
Die Wandlungsfähigkeit von Warriors Stimme ist beeindruckender denn je: er deklamiert, schreit, brüllt, und er singt sogar. Fast alle Stücke sind ziemlich lang, die Zehn-Minuten-Grenze wird gleich zweimal überschritten. Dass V. Santura, den man neben seiner Produzententätigkeit auch als Mastermind von Dark Fortress" kennt, an praktisch allen Stücken beteiligt ist und zudem das Album zusammen mit Warrior produziert hat, hat sich zweifellos auf die abwechslungsreiche und zugleich homogene Struktur der Platte ausgewirkt.
Triptykon" gehört zum Besten, was man in den letzten Jahren im extremen Metal zu hören bekam, eine Vertonung schwärzester Abgründe, vor der nahezu alle anderen musikalischen Finsterlinge die Segel streichen können. Ein Album, das durchweg ein derart hohes Niveau hält, ist wahrlich selten, und ich denke, Warrior hat sein Potential noch lange nicht ausgeschöpft. In einem Interview nennt Warrior das Album sehr unreif" - wie in drei Teufels Namen muss dann erst ein reifes Album klingen??
Ich empfehle den Erwerb der limitierten Version, die in Gestalt eines kleine Buches daherkommt. Hier kommt auch das von H.R. Giger für die Covergestaltung zur Verfügung gestellte Gemälde Vlad Tepes" am besten zur Geltung. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 18. Februar 2017
...denn ich höre es nun seit fast 2 Monaten rauf und runter. Es ist schwer etwas zu beschreiben, das man noch nicht kannte, aber immer gesucht hat, nie fündig wurde und plötzlich doch...!!
Metal gehört seit meinen Teenager-Zeiten zu meinem Leben, besonders finnischer Folk- und norwegischer Black Metal. Damals fand ich diese Genres schon als etwas bis etwas mehr düster. Zwischenzeitlich distanzierte ich mich auch etwas vom Metal zugunsten von Classic Rock. Aufgrund von aktuellen Gegebenheiten, interessiere ich mich aber nun wieder verstärkt für Metal. Die alten Songs halfen da doch sehr, doch es musste auch etwas neues her. Auf dem Wacken Open Air sah ich eine Band, die sich Triptykon nennt, an diese ich mich dann wohlwollend erinnerte und schließlich kaufte ich mir Eparistera Daimones.
Wow, nach ein paar Durchläufen hatte ich mir ein sehr deutliches Bild gemacht. Von Anfang an zogen mich die harten Gitarrenriffs und die allgemein düstere Stimmung in den Bann. Nach einiger Zeit legte ich dann auch wieder die alten Platten ein und stellte auf einmal fest, dass diese nun auf einmal regelrecht fröhlich klangen.
Wie hier schon von manch anderem erwähnt wurde, wird von dieser Band eine allgemein düstere Stimmung dargeboten, die durch kaum etwas/jemand anderes überboten zu können scheint. Selbst das aus eigenem Hause stammende Album "Melana Chasmata" kommt, meiner Meinung nach, nicht an diese Düsterheit heran. Für mich, wie eingangs erwähnt, eine Offenbarung, die mir über manch schwere Situation mit genau der richtigen Würze hinweggeholfen hat.
Von mir gibt es hier eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle die, die es etwas düsterer und kunstvoll mögen!
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am 23. September 2016
Normalerweise mag ich Rock nicht besonders, ich bin eher auf der elektronischen Schiene. Als ich zufällig über Triptykon gestolpert bin, war ich, fast gegen meinen Willen, beeindruckt. Je öfter ich das Album höre, je klarer wird, dass es ein wirklich starkes Werk ist. Es ist sehr ausgeklügelt und vielfältig. Trotzdem nicht verkopft sondern auch machtvoll und roh.
Es hat mich auch animiert, nach mehr Metal-Bands ausschau zu halten. Leider habe ich bisher nichts gefunden, was mich ähnlich überzeugt.

Die weiteren Releases von Triptykon sind auch sehr gut aber dieses Album bleibt meiner Meinung nach bisher das beste.
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am 6. Juli 2011
Tja...Was fällt mir dazu ein. Dieses Tryptikon- Album steht auf jeden Fall in der Tradition des letzten Celtic Frost Releases. Einerseits Musik durchaus zum Anhören und Analysieren. Andererseits fehlen Hooklines. Alles in Allem sehr Verstörend. Also eigentlich genau so wie sich das der Thomas G. vorgestellt hat. Mir zu abgefahren und apokalyptisch. Trotzdem mal reinhören. Unheimlich ist es allemal.
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am 20. März 2010
Bis vor drei Tagen wusste ich noch garnichts von der Existenz der Band TRIPTYKON um den für mich grandiosen Tom G. Warrior!Durch Zufall erfuhr ich in einer bekannten Metalzeitschrift davon!Am Freitag war es dann soweit...das Album war meins!Und ich war begeistert!Da wo CELTIC FROST mit "Monotheist" aufhörten,machen TRIPTYKON mit "Eparistera Daimones" heftig weiter!Diese CD kann man nur versuchen zu beschreiben...der eigentliche Eindruck entsteht erst beim intensiven hören!TRIPTYKON verbinden schwülstige,tief gestimmte Gitarren mit einem Gesang voller Hass und Trauer,der unter die Haut geht!Das Tempo wechselt zwischen slow,very slow,midtempo und gelegentlichen Blastbeats!Wer schon "Monotheist" klasse fand,kann hier bedenkenlos zugreifen!
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