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am 7. Mai 2010
Diese jüngste Ausgabe aus J.E.Gardiners Bach-Pilgerreise des Jahres 2000 erfüllt im vokalen Teil wieder alle hohen Erwartungen, an die man sich nun seit Erscheinen der Reihe mit Freude und Bewunderung gewöhnt hat: Es wird, wie immer, ausserordentlich lebendig musiziert, dabei der Notentext nicht nur technisch perfekt, sondern auch klug durchdacht umgesetzt, wobei alles von einer Tontechnik unterstützt wird, die, gerade im Hinblick darauf, dass es sich um live-Konzerte an ganz verschiedenen Orten handelt, ganz besondere Hochachtung verdient. Vor allem aber gilt es wieder einmal J.S.Bach selber zu bewundern, dessen musikalische Fantasie ebenso unbegrenzt scheint wie seine Fähigkeit, diesen Einfallsreichtum in eindringlichste Klangbilder umzusetzen. Gardiner und seine hervorragenden Musiker dokumentieren dies in nachhaltiger Weise.

Leider überschattet ein kleiner Wermutstropfen diese sonst so überzeugend gelungene Edition: nämlich das aus der Züricher Aufführung beigefügte Konzert a-Moll für Cembalo, Violine, Flöte und Streicher, das sogenannte Tripelkonzert. Nicht, dass es nicht ebenfalls sehr schön musiziert wäre, nein, hier ist es nur die Klangbalance, die einfach nicht stimmt, und dies vor allem im Bezug auf das Cembalo, das in diesem Werk mit Sicherheit das wichtigste Instrument ist. (Der 1. wie auch der 3. Satz basieren schliesslich auf einem reinen Cembalo-Stück, nämlich dem ausgedehnten Praeludium und Fuge in a-Moll BWV 894.) Während die (wundervoll gespielte) Violine klanglich absolut im Vordergrund steht, dabei sekundiert von der schon etwas schwächer hervortretenden Traversflöte, lässt sich die ausgedehnte und anspruchsvolle Partie des Cembalos nur mit äusserster Konzentration und möglichst unter Verwendung hervorragender Lautsprecher einigermassen mitverfolgen. Anders, und etwas boshaft ausgedrückt, offenbart sie sich trotz des wirklich bravourös-brillanten Spiels des Cembalisten eher in einem zart-penetranten Dauergeklingel, welches schliesslich mehr nervtötend als musikalisch überzeugend wirkt. - Schade, dass man sich in diesem Fall nicht mehr Mühe im Hinblick auf die geplante Platten-Edition genommen hat: Für eine CD gelten bekanntlich andere Gesetze als für eine live-Darbietung!

Fazit: Das CD-Doppelalbum ist unbedingt kaufenswert, ungeachtet dieses einzigen Einwandes; immerhin dauern die aufgenommenen Kantaten über zwei Stunden, das Tripelkonzert hingegen nur 20 Minuten!
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