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am 1. April 2002
Als ich die CD das erste mal in meinem CD Player hatte, war ich einfach nur auf heftige Metal Riffs und Gebrüll gefasst (Wie ich das halt von Strapping Young Lad gewohnt war) Aber dann kam es ganze anders.
Wie eine riesige Welle wird man vom Bass und der Stimme Townsends überrascht und mitgerissen, die Gitarrenriffs bilden Melodie und Kunst in diesem riesigen, brachial wirkenden, aber mit Gefühl gespielten Sound-Bauwerk.
Auf moderat überdurchsnittlicher Lautstärke des CD Players entfaltet sich die ganze Bandbreite dieser CD. Eigentlich ein unbeschreibliches Gefühl in das man da hineingerissen wird.
Von emotionen geleitet und immer mit stets guter Laune wird man duch die 74 Minuten geleitet, man spürt förmlich das Adrenalin das Townsend da versprüht.
Die Hooklines die er da brüllt möchte man am liebsten mit voller Kraft mitsingen.
Und die ruhigen zwischenspiele wie "3a.m." "The Death of music" und "Sister" runden das Meisterwerk vollkommen ab.
Man hat sowieso ständig das Gefühl das da im Hintergrund die Wellen rauschen und man sich auf einem Tiefflug über den brausenden Atlantik befindet.
Dieses Album muss man einfach gehört haben! Und wenn man sich dann zufrieden in seinem Sessel zurücklehnt, wenn der Trip zu Ende ist, wird man nochmal von Townsends Urschrei am Ende des Bonustracks aufgewühlt! Einfach genial
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am 20. April 2001
Oooooh..... Monumental, revolutionär, überdimensional, gigantisch, futuristisch, wahnsinnig.... Voivod, Frontline Assembly, 80er-Jahre-Wave-Pop, Gedankengut von Cyberpunk-Altmeister William Gibson und "Ghost in the shell" in einen großen Pott geworfen, kräftig durchgemixt und auf CD gepreßt - das ist es, was nach dem gesprochenen Intro zu "Seventh Wave" von diesem Tonträger aus meinen Boxen entgegenbricht wie eine Flutwelle, die weder Deiche noch Dämme zurückhalten. Die Ozean-Maschine um das kanadische Ausnahmetalent Devin Townsend, der schon durch die ebenfalls reichlich irren Alben unter dem Namen Strapping Young Lad einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, kann "Biomech" wohl vorerst als sein persönliches Meisterwerk verbuchen. So hört es sich an, wenn eine Band sich musikalisch keinerlei stilistische Grenzen setzt, in den Revieren von Punk und Metal ebenso unverschämt wildert wie in dem Pop der 80er Jahre und daraus schlußendlich Songs formt, die das Beste all dieser Richtungen vereinen, wie beispielsweise das hymnische, zum Mitsingen einladende "Life", das von brachialen Gitarren lebende "Regulator", das düstere "Night" oder der atmosphärische Opener "Seventh Wave". Innovation, die sich wie ein roter Faden durch die ganze CD zieht und ihren absoluten Höhepunkt in den gigantischen, 11 bzw. 12 Minuten langen Nummern "Bastard" und "The Death Of Music" findet. Hier bewegen sich Ocean Machine längst außerhalb aller Konventionen und stilistischen Grenzen, kreieren in bester Tangerine Dream - Manier elektronische Klanglandschaften, um sie danach wieder einzureißen und den Hörer in ein Loch aus chaotischen akustischen Träumen stürzen zu lassen... Die ganze CD ist ein wahnwitziger Traum, an dessen Ende dann, völlig unerwartend, mit "Thing beyond things", ein ruhiger, relaxter Rocksong steht, eine Mischung aus Depeche Mode, späten Pink Floyd und The Mission, gleichermaßen der Rettungsanker, der den Reisenden nach dem Trip seines Lebens zurückbringt auf den Boden der Tatsachen und ihn langsam, langsam wieder in die Realität entgleiten läßt, bevor er schließlich erwacht, schweißüberströmt, aber mit einem Lächeln auf dem Gesicht... *Unglaublich!*
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am 31. März 2006
Ich weiß noch welches Erstaunen dieses Album 1998 kurz nach der Veröffentlichung in mir auslöste. Es war nicht unbedingt damit zu rechnen, dass ausgerechnet der durch das geniale Industrialgethrashe von Strapping Young Lad bekannt gewordene Devin Townsend ein dermaßen entspanntes und atmosphärisches Album aufnehmen würde. „City" von SYL zeigte 1997 wirklich allen wie man verdammt harte Musik mit der nötigen Melodie verbinden kann.
Auf „Ocean Machine" konzentrierte sich Devin hauptsächlich auf sehr getragene Melodien („The Seventh Wave") und atmosphärischen Soundspielereien („Sister") und durchbricht diese nur gelegentlich durch harschere Töne („Regulator"), welche sich jedoch perfekt in das Konzept einfügen. Selbst „Life", welches im Prinzip fast als Popnummer durchgeht, gewinnt durch den genialen Soundteppich, den Devin über dem ganzen Album ausbreitet, enorm an Tiefe.
Die Wirkung, die der „Ocean Machine" Konsum ausübt ist beinahe unbeschreiblich. Ich kenne kein anderes Album, welches von den Songs und der Atmosphäre dermaßen in sich geschlossen ist und einen so stark zum träumen anregt.
Devin hat mit „Ocean Machine" für mich sein bestes Soloalbum aufgenommen, wobei die Konkurrenz wahrlich nicht schwach ausfällt (vgl. „Terria" &„Synchestra").
„Ocean Machine" und „City" verhalten sich wie Tag und Nacht zueinander. Während „City" sich thematisch die Hektik der Stadt auseinandersetzt, verkörpert Ocean Machine die entspannende und zugleich mysteriöse Wirkung des Ozeans. Für mich sind die beiden daher auch uneingeschränkt im Doppelpack zu empfehlen. Ich empfehle: Morgens „City", abends „Ocean Machine".
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am 17. Juli 2009
Auf Ocean Machine bin ich durch den Track "Life" aufmerksam geworden, der auf einem Rock Hard-Sampler drauf war. Das war im Jahre 1998 und immer noch ist diese CD meine unangefochtene Nr. 1.
Man möchte eigentlich herumlaufen und jedem dieses Album empfehlen und zu einem Besseren bekehren. Mehr kann man mit Musik nicht machen. Nach einem guten Film muss man einen kurzen Moment inne halten und Luft holen. Das ist schon selten. Bei Musik ist sowas schon ein enormer Ausnahmefall, aber "Ocean Machine" schafft es immer wieder.
Man ist überwältigt von der Intensität, von der drückenden Atmosphäre und vom voluminösen Soundbild. Dabei bedient sich Herr Townsend nicht wie die meisten seiner Prog-Metal-Kollegen irgendwelchen klischeehaften Klassikelementen, um Standardideen aufzuwerten, sondern arbeitet äusserst geschickt mit cleveren, sich z.T. überlagernden Melodielinien und aufwühlenden Songaufbauten. Selbst sein Geschrei klingt schön.
Einfach faszinierend !
Jeder sollte sich den Gefallen tun und die CD kaufen - sie erhöht die Lebensqualität und erweitert den Horizont.
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1998 erschien in Europa "Ocean Machine: Biomech", das erste wirkliche Soloalbum von Devin Townsend, wenn man "Cooked On Phonics" ausklammert, das er 1996 unter dem Namen Punky Brüster veröffentlichte. In Nordamerika gab es das Album bereits 1997, aber halten wir uns nicht zu sehr mit Jahreszahlen auf. Kurz nach dem Release kam ich als Teenager erstmals mit Devins Musik in Kontakt und war sofort davon begeistert. Diese spezielle Art von Sound hatte ich bis dahin nicht gehört, und auch heute noch ist eben genau dieser Klang ein Markenzeichen von Devin Townsend. Es ist diese besondere Mischung aus harten Metalklängen, kühlen, futuristischen Tönen und paradoxerweise einer gewissen Wärme. In Worte fassen lässt sich das schwer, man muss es selbst gehört haben. Ein weiteres Merkmal ist die "Wall of Sound": Wenn man der Musik des arbeitswütigen Kanadiers lauscht, hat man das Gefühl, inmitten eines riesigen Raums zu sein, dessen Wände nur aus Tönen bestehen. Ich habe auch mal einen schönen Vergleich gelesen, der ungefähr so aussah: "Wenn man 'Ocean Machine: Biomech' hört, ist es ein Gefühl, als stünde man auf dem Dach eines Wolkenkratzers in einer futuristischen Stadt, auf die man bei Nacht herabblickt." Durchaus passend, wie ich finde.
Meine persönlichen Highlights befinden sich am Anfang des Albums, dabei handelt es sich um das hymnenhafte "Life" und das düstere "Night". Aber genau genommen ist "Ocean Machine" ein einziges Highlight, vom kurzen "Greetings" bis hin zum überlangen Epos "The Death of Music". Das Album strotzt vor erhabenen Momenten, grandiosen Melodien und dieser ganz besonderen Atmopsphäre, die es eben nur bei Devin Townsend gibt. Es stellt quasi den ruhigen Gegenpol zum wütenden "City" von Strapping Young Lad dar, an dem Devin mitwirkte und welches ebenfalls 1997 erschien. Auch heute, fast 20 Jahre nach dem Release von "Ocean Machine", klingt dieses Meisterwerk des Alternative Progressive Metal (oder wie man den Stil auch immer nennen möchte) noch immer modern - ein echtes Kunststück.
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Was für eine Kehrtwende nach "SYL". Fesselndes Songwriting, hypnotisch übereinander geschichtete Akkordfolgen, Drumrhythmen, Soundscapes, Echoeffekte... und darin verwoben Devins intensive und variable Stimme. Vom homogen melancholischen Fluss des Spannungsbogens kann man sich als Hörer wegtragen lassen; bei differenziertem Hinhören sind Songs wie "Seventh Wave", "Life", "Bastard" und das unglaubliche "Funeral" Perlen für die Ewigkeit.

HevyDevys andere Alben (mit Ausnahme von Accelerated Evolution) sind mir streckenweise zu lärmig, zu sperrig oder zu überdreht, aber hier passt alles. Als alter Hawkwind- Fan bilde ich mir ein, gelegentlich ans wohlig- spacige Feeling von "Spirit of the Age" oder "Motorway City" erinnert zu werden. Fünf Sterne!
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am 22. November 2003
Fan von Devin Townsends Musik zu sein, erfordern viel Flexibilität und einen weitgefächerten Musikgeschmack. Von Death Metal, Punk, Alternative und Pop kann er nicht nur alles, sondern "macht" auf seinen Werken auch alles. Man weiss eigentlich nie, was einen erwartet, wenn man ein neues Townsend-Werk in den Händen hält. Was wieder des Meisters Launen entsprach, erfährt man erst, wenn man es hört. Nur auf eines kann man sich bei Townsend-Alben immer verlassen: die Produktion ist fett bis protzig, die Musik verspielt, und oftmals einem Sturm an Emotionen gleich. Teilweise erinnert es an die US-amerikanische Hollywood-Film-Musik: grosse Melodien und Harmonien, grosse Emotionen, bombastisch bis kitschig. Leider wird oft auch überzüchtet, übertemperiert, manche musikalische Alleingänge sind anfangs schwer zu verstehen, und der schräge Humor, der immer wieder anklingt, wird nicht überall auch als solcher verstanden.
Auf diesem Album jedoch findet sich wohl sein zahmstes Werk. Diesmal gibt es eine Mischung aus melodiösem Metal, Alternative Rock und Guitar-Pop. Es beginnt rockig, endet aber ruhig und melancholisch. Vorrausschaubar ist die Entwicklung dieses Albums überhaupt nicht. Doch gerade in den Extremen scheint sich Devin Townsends voll entfalten zu können. Das dauernd Hochgesteuerte, Aufgedrehte und Heterogene kann man anstrengend finden, oder eben faszinierend. Mir gefällt hier nicht alles, da mir einiges einfach zu poppig ist (wie "Life"), jedoch muss man zugestehen, dass nichts misslungen oder auch nur durchschnittlich ist, und man wird durch viele andersgeartete Nummern wieder entschädigt. Ausserdem ist dieses anti-kommerzielle Switchen zwischen den Genres Individualität pur, und daher meiner Ansicht nach schon besonders zu schätzen.
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am 8. Mai 2013
Devin Townsend und vor allem seine an absurder Brutalität kaum zu überbietende ehemalige Extreme-Metal-Band "Strapping Young Lad" haben inzwischen einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt, aber Townsends erstes Soloalbum aus dem Jahr 1997 bleibt nach wie vor unerreicht. Eine solche Vielzahl denkwürdiger Momente, unglaublicher Gesangsleistungen und technischer Genialität findet man überhaupt nirgendwo sonst. Die Stimmung kippt ständig zwischen schimmernder Hoffnung und absoluter Verzweiflung, während sich ein bombastischer Sound-Ozean vor dem inneren Auge des Hörers ausbreitet und ihn schier überrollt.
Der Wahnsinns-Refrain des Openers "Seventh Wave", das eingängige und radiotaugliche "Life" (Anspieltipp!), die bizarr gesampelte Gesangskaskade in "Hide Nowhere", das letzte Riff von "Voices in the Fan", der unter die Haut gehende Schreigesang von "Regulator", die verträumten Melodien von "Funeral", die dramatische Opulenz von "Bastard", das Endzeitstimmung hervorrufende "Death of Music" mit einer fast schon unmenschlichen Gesangsleistung Townsends, der Urschrei am Ende des Albums etc.
Das alles sind Momente, die sich nach einigen Hördurchläufen in den Gehörgängen festsetzen, die man nie mehr vergisst und die man immer wieder aufs Neue stets freudig erwartet, wenn man das Album wieder anspielt. Sowas gibt's nur sehr selten. Mittlerweile kenne ich eine Vielzahl von Alben aus dem Bereich Progressive Metal und ich liebe Bands wie Opeth und Porcupine Tree. Aber wenn ich nur ein Album auf eine einsame Insel mitnehmen könnte, es wäre wohl "Ocean Machine: Biomech".
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am 24. Februar 2011
Devin Townsend alias Hevy Devy ' Multitalent, Exzentriker und Arbeitstier in Einem. Somit verkörpert er in etwa das kanadische Pendant zu ex- Faith No More Lümmel Mike Patton. Richtig, da macht es wenig Sinn, jetzt auf all die anderen (Eigen-) Projekte und früheren Gastbeiträge (u. a. bei Steve Vai oder Frontline Assimbly) des Mittdreißigers einzugehen, denn alleine dafür müsste man das herkömmliche Review Format in Betracht ziehen.

Hatte man das Energiebündel bis dato in erster Linie nach zwei Veröffentlichungen mit seinem Extrem Metal Baby Strapping Young Lad asoziiert, offenbarte diese maschinell gesteuerte Meeresspülung plötzlich völlig konträre Züge. Selten zuvor hat man eine derart massive und nicht minder dahin getragene Soundwall im Hartwurst Genre erlebt wie hier. Jene Soundwall markiert Devin's Kompetenz, Platten mit einer schier dynamisch und vor allem voluminösen Produktion zu beseelen, wie es nur ganz wenige Knöpfchendrehspezialisten hinkriegen ' quasi eine massiv heran rollende Druckwelle, die zwar guter Dinge, Dich allerdings im falschen Moment bei der kleinsten Gegenwehr an die imaginäre Wand tapeziert. Oder gnadenlos verschlingt. Schwimmflügerl wären also definitiv unzureichend. Dadurch, dass die Songs insbesondere von herrlich sphärischen Sound- Effekten leben, stets zur kompletten, absolut stressfreien Entfaltung kommen und überdies durch viele, ruhige Passagen (vor allem auf der zweiten Hälfte der CD) geprägt sind, muss "Biomech" eine Sonderstellung in der umfangreichen Townsend- Diskographie attestiert werden. Dass zwischen all den gigantisch und grenzenlosen Ozean Klangwelten sogar ein richtiger Hit drin schlummert, möchte man kaum für möglich halten, aber gleich hinter dem grandiosen Opener "Seventh Wave" stellt "Life" mit seinen teils Kanon- artigen Gesangslinien bzw. wundervollem Chorus ein ganz besonderes Highlight auf "Biomech" dar. Überhaupt: die öfters vorkommenden, mehrstimmigen Vokal- Parts wie es Hevy Devy auf dieser Scheibe praktizierte, verkörpern ein spezielles Trademark, etwas ganz Besonders, das es in jener Form im Rock/Metal Genre bis dato nie gegeben hat. Zumindest meines Wissens. Wer obendrein über die teils interessanten, auf Metaphern gebauten Texte Auskunft haben möchte, darf sich an den Herrn Kollegen Eugen wenden. Denn der kennt den kompletten Back- Katalog des durch geknallten Eigenbrötlers wahrscheinlich besser als seine eigene Unterhose.

Was mir jetzt abschweifend davon noch einfällt, ist, dass Hellblau eine sedierende Wirkung auf die mental- emotionale Ebene des Menschen ausübt. Daraus resultieren natürlich gewisse Synergien (das Auge hört mehr mit, als man glaubt!), genau das, was "Biomech" einen additionalen Bonus beschert und so individuell, ja, angenehm 'anders' macht. Aber Chef- Querdenker Devin ist eben mal 'anders', vor allem äußerst unberechenbar. Nun denn, man tendiert ja bekanntermaßen dazu, bei solchen Spezies andere Beteiligte gerne im Regen stehen zu lassen ' nein, diesmal geben wir drauf Acht: Tribut zollen möchten wir ebenso den beiden anderen Biomechanix Marty Chapman (Drums) und John Harder (Bass). Pflichtübung!
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am 9. April 2003
Mit "Ocean Machine: Biomech" hat Devin Townsend ein mustergültiges Solodebut hingelegt, dass von kaum einer Band oder einem Musiker zu übertreffen ist.
Schon zu Anfang fesselt einen das Album mit seinen schönen Melodien und der leicht unterkühlten Atmosphäre. Das Album fängt ziemlich spielfreudig an, endet jedoch mit zwei wunderschön arrangierten Songs (das unübertreffliche Death of Music ist das schönste Lied des gesamten Albums), die einen erst ganz am Ende mit einem Devin-typischen Schrei loslassen und man sich plötzlich in der Realität wiederfindet. In diesem Moment war bei mir jedes Mal die Versuchung gross, die Platte neu anzuspielen, um die Klangwelt auf ein Neues zu erkunden.
Unbedingt anhören!
Anspieltipp: Life
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