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am 10. Juli 2005
Für mich ist Dirty Diamonds mal wieder ein Volltreffer. Klarer und fetter produziert als der Vorgänger "The Eyes of Alice Cooper", stilistisch facettenreicher und eigentlich ohne schwache Songs, ist Alice 2005 wieder zu Hochform aufgelaufen. Ein kleines Minus gibt es für den Bonustrack "Stand", der zwar für sich alleine genommen ganz gut ist, im Kontext des Albums aber nicht passt (hier übrigens in einer gitarrenlastigeren Version im Unterschied zu der Variante, die auf dem Olympia-Album "Unity" erschienen ist).
Mein Highlight: das moderne "Run Down The Devil", das an Brutal Planet-Zeiten erinnert und bei entsprechendem Airplay und Promotion ein garantierter Hit werden würde, oder der Titeltrack, der mit einem Black Sabbath-Riff und James-Bond-mäßigen Melodien begeistern kann. Auch die Balladen wie "Pretty Ballerina" oder "Six Hours" können überzeugen, sind sie doch mal was anderes als ein weiteres "Every Woman Has A Name". Mit "Sunset Babies (All Got Rabies)" versetzt uns Alice gänzlich zurück in die 70er mit einem Refrain zum Mitsingen (übrigens in den USA Singleauskopplung!). Und Tracks wie "Woman of Mass Distraction" oder "Your Own Worst Enemy" sind einfach straighte 3-Minuten-Rocker, wie man sie vom Coop kennt und hören will.
Dieses Album sollte man im Schrank stehen haben!
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am 13. Februar 2012
Alice Cooper überrascht mich mit jeder Platte auf's Neue - und zwar positiv. Nach seiner alternativ-industrial Phase mit den zwei von Bob Marlette unverkennbar auf brutal-modern getrimmten Scheiben "Brutal Planet" und "Dragontown" folgte die Rückbesinnung auf traditionellere Töne. "Dirty Diamonds" kann vom Songmaterial mit dem überragenden Vorgänger "The Eyes Of Alice Cooper" nicht ganz mithalten, ist aber immer noch eine richtig gute Platte geworden.
Die Produktion erscheint mir dabei etwas geschliffener, als auf dem bewusst auf Garagenrock getrimmten Vorgänger. Allerdings fehlt "Dirty Diamonds" dieser unwiderstehliche Drive und die Mitgrölrefrains. Die Songs überzeugen trotzdem allesamt, erschließen sich aber schwerer. Alice deckt wieder ein großes musikalisches Terrain ab, was die Scheibe ungemein abwechslungsreich klingen lässt. Mal melodisch, mal akkustisch, mal treibend, mal lässig, aber immer gut. Dazu seine engagierten und humorvollen Texte, die nie platt oder bemüht wirken. Der Mann hat's einfach drauf!
Und was wirklich erwähnenswert ist: Keine Platte klingt wie die andere. Natürlich orientiert sich "Dirty Diamonds" am Vorgänger und doch setzt die CD wieder etwas andere Schwerpunkte. So müssen "Dinosaurier" klingen, um relevant zu bleiben. Für Alice offenbar kein Problem.
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am 7. August 2005
....sagt Alice in einem Interview über sein aktuelles Album. Und selten hat die Aussage so gepasst wie bei diesem Album. Jedes Stück könnte man bedenkenlos als Single veröffentlichen. Mancher Künstler wäre froh, ein solches BestOf-Album nach 10 oder 20 Jahren präsentieren zu können wie es uns Meister Alice nun 1 1/2 Jahre nach "The Eyes...." präsentiert.
Alle Songs liegen so bei 3 1/2 Minuten, ein Ohrwurm jagt den nächsten, Alice bedient sich stilsicher aus verschiedenen Genres (Rock, Country, Blues, etc.) und schiebt mit "Pretty Ballerina" eine Cover-Version eines Semi-Hits aus den 60igern dazwischen, das einen an "Years Ago" vom Album "Welcome To My Nightmare" erinnert. Wer Alice Cooper als das verstanden hat, was er ist, nämlich als einen glänzenden Entertainer, wird dieses Album lieben. Wer Alice Cooper dagegen (nur) als Hardrocker sieht, wird möglicherweise seine Probleme haben.
Selbst meine Frau, die bisher nicht viel mit Alice Cooper anfangen konnte, mag das Album.... und auch meine Kids (14 und 10) sind absolut begeistert.... bisher das Album des Jahres!!!
Anspieltipps: The Saga Of Jesse Jane, Stand, Perfect ....und die anderen 10 Tracks.... :-)
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am 1. Juli 2005
Handwerklich ordentlich gemacht, Herr Cooper, aber leider immer noch mit denselben mittelmäßigen Musikern und Songschreibern. Also keine Ohrwürmer, keine Hymnen, aber immer noch besser als die meisten neuen Scheiben, die derzeit so veröffentlicht werden. Und die Masche, mal wieder die Überbleibsel der Vorgängerproduktion als "neue" CD zu veröffentlichen, klappt halt immer noch. Leider klingen einige Songs schon sehr sehr ähnlich wie ihre Pendants von "Eyes", also keine Offenbarung auf "Diamonds". Neue Käuferschichten wird ihm diese CD nicht erschließen, auch gibt's keine Gassenhauer, die er zukünftig (?) bei jeder Tour spielen muß. Aber davon hat er ja schon reichlich im Back-Katalog...
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am 19. Mai 2014
Bin ein Riesen Alice Cooper Fan. Hab auch alle seine CD und DVD's aber muss sagen das diese beiden Alben wirklich (für mich) die schlechtesten von Alice sind. Es gab kaum Songs auf den beiden Alben die ich mir noch einmal anhören will. Da sind sogar die Alben: Special Forces, Zipper Catches Skin und DaDa deutlich besser. Selbst seine beiden Debutalben fand ich besser. Also sollte man sich nur wie ich als Hardcore Cooper Fan kaufen um seine Sammlung zu vervollständigen.
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am 10. Dezember 2013
Alice Cooper – Dirty Diamonds (2005)

Die Kunst sich immer wieder neuzuerfinden, immer wieder einen neuen Stil auszuprobieren, dabei aber nie seine persönliche musikalische Duftmarke zu verlieren, ist eine Kunst, die Alice Cooper zweifelsohne beherrscht. Und er scheint Duologien zu mögen. Von Trash bis Hey Stoopid in der Hard/Glam-Rock-Phase zu seiner unvollendeten Brutal Planet-Trilogie anfang des neuen Jahrtausends. Nun setzt er seine gelungene 70er-Jahre-Classic-Hard-Rock-Phase fort.

Ein spannendes Intro, dann Kawumms! Knallendes Schlagzeug, ein kompromissloserockendes, dreckiges Gitarrenlied entfaltet sich samt Hammond-Orgel, Attitüde und Groove in der Stimme. So muss sich ein Rock-Album-Opener anhören und Woman of Mass Destruction stellt eben dieses Gefühl dar. Alice Cooper ist zurück. Weniger schockend, dafür mit Songs, die direkt seinen Alben aus den 70ern entnommen sein könnten. Die Gitarristen scheinen die Pentatonik neu entdeckt zu haben und das Tonstudio könnte auch eine versüffte Garage mit wackelnden Wänden gewesen sein.

Die stimmigen Riffs, stimmigen Strophen, stimmigen Refrains und gewohnt augenzwinkernden, stimmigen Lyrics a la Alice. Die Band von Alice beherrscht dieses Konzept gekonnt, wie man in Perfect erleben darf und schaffen es trotzdem sich in You make me wanna selbst zu übertreffen. Mit einer solchen rauen Produktion, relativ einfachen, aber umso mehr funktionierenden Struktur und einer saucoolen Hook, wäre dieses Lied Anfang der 70er eine absolute Hitsingle geworden. Garantiert! Gleiches gilt für das Lied Sunset Babies (All got Rabies). Dieses Lied könnte direkt von Killer stammen und übertrifft sogar locker einige dessen Songs. Hier gibt es unbekümmtere Rockmusik mit leichten, verspielten Riffs und einem locker, luftigen Refrain. Tanz- und mitsingbar!

Alles ist zwar nicht auf einem völlig überragenden Niveau, doch diese Makel werden durch die konsequente Nutzung der rotzigen Rocker-Stimmung ausgeglichen. Steal that Car und Your own Worst Enemy mögen zwar nur gewöhnliche Rocker sein, dafür sind sie aber wenigstens ausreichend flott und rau um die Energie auf einem hohen Level zu halten. Auch Dirty Diamonds, als Titelsong, ist kein Übersong, doch auch diesem Lied kann man etwas abgewinnen. So mag der Refrain vielleicht etwas einfallslos wirken und auch das Grundriff hört sich irgendwie nach Black Sabbath an, doch durch genügend Druck auf den Gitarren werden diese Schwächen wieder wettgemacht. Einzig das Cover von Pretty Ballerina bleibt völlig unnötig. Mit seinen kruden, etwas öden Gesangslinien vermag es einzig etwas an die schrägen ersten Alben vom Coop erinnern. Die zweite Ballade des Albums (Six Hours) ist zwar auch kein Überflieger... So denkt man zumindest, bis man das ergreifende Solo gegen Ende, gespielt von den Wunderhänden eines Ryan Roxie, sich anhört. Nicht unbedingt innovativ, aber perfekt in seiner Simplizität.

Kommen wir noch zu weiteren Meisterwerken zu sprechen. Run down the Devil. Jungs, setzt eure Sonnenbrillen auf, stampft im Takt und stellt euch diesen Song als Begleitung vor. So eine wahnsinnig coole Bad-Boy-Atmosphäre und ein klassisches, arschgeiles Riff, gibt es nicht alle Tage. Natürlich wird auch ein Wah-Wah im Gitarrensoli eingesetzt. Beweisführung abgeschlossen! Dann gibt es da noch The Saga of Jesse Jane und wer hier nicht vor Lachen in Tränen ausbricht, der konnte wohl noch nie was mit Coopers gewohnt genialen Lyrics anfangen. Passend dazu ist das Lied auch noch ein stereotyper Country-Song mit einer Johnny Cash-artigen Stimme seitens Alice und einer bestechenden Melodie. Trotz allem Lob zu den Lyrics, der Schockeffekt in diesen muss diesmal wohl außen vor bleiben. Einzige Ausnahme: Zombie Dance.

Fazit: Alice' zweite Rückbesinnung zum 70er-Jahre-Hard-Rock übertrifft sogar die Vorgängerplatte. Hier gibt es einige genial groovende Songs, die sich gerne neben klassische Hits von Alice stellen dürfen. Weniger Schock, umso mehr Rock. Hell yeah! (Und für alle Shock-Rock-Fantatiker: Alice wird sicherlich bald wieder seinen Stil anpassen. Keine Sorge!)
Wertung: *****
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am 22. Juli 2005
Die ersten Reaktionen schienen durchschnittlich ein ''Na, das war ja wohl nix'' zu sein. Mir ging es zunächst nicht anders, aber, auf den Coop vertrauend, gab ich dem Album Zeit. Und irgendwann nahm es mich, hob mich hoch, beutelte mich und schmiß mich in eine Ecke. Ich kroch wieder vor und bat um mehr. Seitdem fange ich an zu zittern, wenn ich stundenlang auf die Songs von ''Dirty Diamonds'' verzichten muß.
Zur Sache, Schätzchen: Wer Lärm sucht, sollte besser weitergehen, hier gibt's nichts zu hören. Für alle anderen: Herkommen, zuhören.
Soundtechnisch ist das Album wohl als Rückbesinnung auf die Siebziger zu sehen. Geradliniger Rock mit moderater Distortion. Das Songwriting ist ebenso geradlinig. Jahrhundertsongs sind vielleicht keine drauf, aber diesen Anspruch haben Ohrwürmer nicht zwingend. Und die findet man en masse.
Meine persönlichen Highlights:
Perfect - ein sympathischer Singalong-Rocksong, irgendwo zwischen Stones und Beatles, in dessen Text sich einige Frauen wiederfinden dürften. Große Sängerinnen, Entertainerinnen vor dem Herrn, aber nur in der trauten Umgebung des eigenen Autos, der eigenen Dusche, etc.
The Saga Of Jesse Jane - Country pur. Die Hommage an Johnny Cash ist unüberhörbar, der witzige Text über die Dragqueen in einer texanischen Kneipe gehört zu den Texten von Alice, die eigentlich, zwischen zwei Buchdeckeln, auf jedermanns Nachttisch gehören.
Steal That Car - Der schnellste Song des Albums, eine Tanznummer vom Allerfeinsten
Zombie Dance - Mein absoluter Favorit. Bluesrock mit deutlichem Südstaatentouch, dazu Alice mal wieder an der Mundharmonika.
Fazit: Eine weitere funkelnde Facette in dem musikalischen Diamanten Alice Cooper. Absolute Empfehlung.
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am 19. September 2006
Ich war von "Dirty Diamonds" sehr positiv überrascht.Das Album bietet quasi zu 100 Prozent melodischen Rock mit intelligenten Texten und ist meiner Meinung nach ein echtes Meisterwerk von Alice Cooper.Mit dem Album knüpft er an "The Eyes Of" von 2003 an, welches ja hochgelobt wurde.Diese beiden Platten kann ich jedem empfehlen, der wissen möchte, wie der Alice Cooper der 70er Jahre im neuen Jahrtausend klingt ! Es erfreut mich sehr, dass er sich auf Frühwerke wie "School`s Out" oder "Billion Dollar Babies" besinnt.Vom neuen Album gefallen mir vor allem das ruhige, sanfte "Pretty Ballerina", sowie die Powerballade "Six Hours" und der grandiose Abschluss mit "Zombie Dance".Leider passt der Bonustitel mit seinen Raps nicht zu den restlichen Liedern.Insgesamz jedoch bin ich total begeistert von dieser CD.Holt sie euch, bevor sie in der Schlangengrube versunken ist.
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am 7. Juli 2005
Wow! Was Alice uns da um die Ohren haut, hat es wirklich in sich. Ich muss meinen Vorgängern schon recht geben, wenn sie sagen, dass die Stücke kurz geraten sind, aber ich finde nichts schlimmes daran. Alice Cooper zeigt mit diesem Album noch einmal, wie man ein hervorragendes Rockalbum herrausbringt. Diesmal gefallen sogar die Balladen, die auf den letzten alben sehr lieb- und einfallslos geklungen haben. Ich kann nicht verstehen, dass sie hier manche Leute so sehr über den Bonustrack "Stand" mit Xzibit aufregen. Er stammt eigentlich von dem 2004 erschienenen Olympiaalbum "Unity" und ist somit VOR der Linkin Park/JayZ Platte aufgenommen worden. Normalerweise stehe ich auch nicht auf den Mix aus Rock und Rap. Aber in diesem speziellen Falle mach ich eine Ausnahme. :-) Meine Empfehlung: Kaufen, Kaufen, Kaufen.
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am 6. Juli 2005
Back to the roots? Was sind denn die Alice Cooper-Roots? Die Alben der frühen 70er Jahre? Scheinbar nicht, denn Spuren von "Love it to Death", "School's Out" oder gar "Billion Dollar Babies" sucht man hier für meine Begriffe vergeblich. Manchmal vermag ich eine Prise "Killer" oder "Muscle of Love" herauszuschmecken. Das war es dann aber auch! Und zurück in die 80er? No way! Weder "Trash" noch "Raise your Fist..." noch "DaDa" wird hier geboten.
"Dirty Diamonds" ist Alice Cooper 2005. Fertig. Dieses Album braucht Zeit, um zu wachsen, gerade obwohl es einem scheinbar leicht "reinläuft"! Zuhören ist angesagt, speziell für die unter uns, die immer noch vorwiegend die alten Klassiker im Ohr haben. Im Vergleich zu 1971 - 75 hört sich dies hier wie das Album einer anderen Band an! Eine gute Chance, sich seinen Alice wieder neu zu erobern. Ich tu es gerne!!!
Anspieltipps gibts keine, das ganze Album verdient eure volle Beachtung.
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