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Kundenrezensionen

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am 2. Februar 2011
Nnd auch ich bin ein großer Barockfan und liebe diese CD. Mir geht es allerdings nicht so sehr um perfektes singen, sondern viel mehr un die richtige Stimmung, da ich glaube das unser Anspruch an Klassik heutzutage einen viel zu hohen Anspruch hat, als zu der Zeit als es komponiert wurde. Ich liebe Petibon's Stimme und auch gerade ihre Interpretation der Stücke. Es ist ein CD voller Leben und auch Lebensfreude. Der z.T. etwas volkstümliche Ansatz ist sehr schön und kann meiner Meinung nur noch mit Christina Pluhar's Aufnahmen konkurieren.
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Beim Anhören dieser CD fiel mir das Zitat aus dem Faust ein: "Das Unzulängliche, hier wird's Ereignis; das Unbeschreibliche, hier ist es getan." Und ich meine das nicht etwa als negative Kritik. Denn zugegeben, während des faszinierten Lauschens fragte ich mich immer wieder: Darf sie das denn? So kann man doch nicht auf höchstem Niveau singen - oder doch? Doch man kann!
Ich meine, dass Frau Petibon den Schwerpunkt ihres Gesanges nicht darauf legt, schön zu singen, die wunderbarsten Kantilenen zu wirken und die filigransten und waghalsigsten Koloraturen zu schmettern. Das können die Bartoli und die Kermes besser. Mir ist aber die Bartoli zu "akademisch" und die Kermes oft - mit Verlaub gesagt - zu "exaltiert".
Frau Petibon geht es darum, die Person, die sie verkörpert, wirklich zu verkörpern, vor den Augen des Hörers erstehen zu lassen, was ihr in meinem Falle auch gelang: vom Ohr direkt ins Gehirn und dort Bilder von Menschen aus Fleisch und Blut entstehen lassen, die mich fasziniert haben. Und zu diesem Zwecke ist es m.E. mitunter auch nötig, aus der gesanglichen Rolle zu fallen.
Ich liebe die Barockmusik sehr, habe mich aber immer um die vokale Sparte, zumindest was die Oper betrifft, herumgedrückt, weil ich das endlose ha-ha-ha-hu-hu-huhu-hi (das letzte ist übrigens ein Spitzenton, natürlich!) nicht ertragen habe und eigentlich mit den Protagonisten nicht mitfühlen konnte, weil sich mir das Gefühl durch die Musik nicht ausdrückte (natürlich gibt es Ausnahmen, ich weiß!). Und deshalb bin ich Frau Petibon so dankbar für ihren fulminanten Vortrag, Konventionen verletzend, um mir zu zeigen, da ist viel mehr drin, als ich bisher gehört habe.
Aber um gerecht zu sein, ihr allein ist dieses großartige Ergebnis nicht zu verdanken. Denn das Venice Baroque Orchestra unter der Leitung von Andrea Marcon hat sie kongenial begleitet, so dass beide eine untrennbare Einheit bildeten und ich hoffte, dass sie überhaupt nicht mehr aufhören würden. Wie gut, dass man die CD immer wieder auflegen kann, um sich erneut begeistern zu lassen - und das habe ich auf jeden Fall vor.
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am 3. September 2014
Patricia Petibon ist mehr als eine Koloratur Koryphäe. Bereits während der 1. Arie dieser Zusammenstellung stockt mir der Atem und es läuft mir ein Kribbeln über den Rücken. Es gibt etliche gute, sogar erstklassige Sängerinnen, die eine 'geläufige Kehle' besitzen, doch was Frau Petibon hier zeigt, ist unvergleichlich. Bis in die absolut höchsten Höhen lässt sie ihre Stimme perlen, leicht und fließend laufen, nie angestrengt - einfach himmlisch! Aber das ist noch längst nicht alles ihrer Kunst. Sie verfügt über einen stimmlichen Farbenreichtum, der jede Arie in neuem Licht erscheinen lässt. Sie scheint mit ihrer Stimme zu spielen, changiert von gehauchten Tönen, geschluchzten, wie versterbenden bis hin zu ausdruckskräftigem, kraftvollem Gesang, der Energie und einen starken Willen lebendig macht - je nach den Anforderungen der jeweiligen Rolle. Dabei hat Patricia Petibon ein ganz eigenes Timbre entwickelt, das geradezu verführerisch zu nennen ist.
Das Venice Baroque Orchestra unter der Leitung von Andrea Marcon unterstützt die Sängerin dabei kongenial - äußerst lebendig und farbenreich.
Für mich ist die gesamte CD ein absoluter Volltreffer! Ein Muss für alle Liebhaber barocker Opernmusik, die neben Bekanntem auch Neues entdecken möchten, aber auch für diejenigen,Hörer, die neu in diesem Bereich sind, und sich überraschen lassen möchten!
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am 24. Oktober 2012
„Rosso“, rot, ist die Farbe der Leidenschaft - Patricia Petibon hat für diese CD ihre Lieblingsarien aus italienischen Barockopern ausgewählt und präsentiert sie in der Tat mit Leidenschaft und Feuer. Petibons Sopranstimme ist warm und ausdrucksvoll, in der Höhe glasklar und energiegeladen, und sie verfügt auch bei den höchsten Tönen über eine erstaunliche Freiheit in der Klanggestaltung. So gelingt es ihr, oft außerordentlich schön und zugleich höchst ausdrucksvoll zu singen. Stets ist der Ausdruck Petibons vollkommen authentisch, drückt Menschliches aus und bewegt. Manchmal ist dieser Sängerin offenkundig das Gefühl wichtiger als das nur-Schöne, und sie berührt den Hörer mit einer enorm emotionalen, geradezu sprechenden Gestaltung, doch stets bleibt ihr Gesang ästhetisch.

„Tornami a vagheggiar“ oder „Volate, amori“ hat man schon oft gehört, aber wenn diese Arien mit so vollkommener Beherrschung dieser extrem schwierigen Koloraturen gesungen und so souverän ornamentiert werden wie von Petibon, kann man von ihnen kaum genug bekommen. Petibon zeigt sich in dieser CD als eine Sopranistin mit einer perfekten Technik, die zusätzlich durch hohe Musikalität, enormes Stilgefühl und (im Kontrast zu manchen anderen Sopranistinnen) emotionale Glaubwürdigkeit überzeugt.

Hinzu kommen unter den Arien Entdeckungen wie „Queste lagrime“ von Stradella, das Petibon mit berührend entfärbter Stimme beginnt, um sich im Ausdruck dann weiter zu steigern, oder eine Arie aus Benedetto Marcellos „Arianna“, sowie Kompositionen von Porpora und Sartorio. An diesem klug zusammengestellten Programm merkt, dass Frau Petibon zuerst Musikwissenschaft studiert hat und ihre Arien wirklich - wie sonst z.B. Philippe Jaroussky - selbst auswählt.

Das „Venice Baroque Orchestra“ unter Marcon spielt solide und wird teilweise passend durch barocke Perkussionsinstrumente ergänzt - dies bringt ein wenig erfreulichen französischen tänzerischen Schwung in dieses so italienische Programm.
Die technische Umsetzung ist sehr gut, und auch das Büchlein ist besser als man es bei DG heute sonst oft erlebt.

Besser kann Barockmusik nicht sein, und besser kann eine Sopranistin Arien des Barock nicht singen. Uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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am 13. Juni 2010
Das vorliegende Album der französischen Sopranistin Patricia Petibon ist solide, aber nicht begeisternd. Zunächst das Repertoire: Gut die Hälfte der Platte - wie sollte es auch anders sein - ist Händel gewidmet, wobei viele der üblichen "Gassenhauer" aus "Alcina", "Rinaldo", "Guilio Cesare" und "Ariodante" eingespielt wurden. Diese sind eigentlich mehr oder weniger entbehrlich, liegen doch alle Arien in besseren oder zumindest gleichwertigen Einspielungen vor.
Interessanter sind da schon die Stücke von Sartorio, Porpora, Scarlatti, Stradella und Marcello, die zumindest teilweise eine Repertoirebereicherung darstellen. Um die Leistung der Primadonna zu bewerten, möchte ich exemplarisch zwei Arien herausgreifen. Zunächst einmal Vivaldis Bravourarie "Siam navi all'onde algenti" aus L'Olimpiade". Diese zeigt die Problematik von Petibons Stimmführung auf: Petibon hat Schwierigkeiten mit den schweren Läufen dieser Arie, sie verengt hier die Stimme und singt die gebundenen Koloraturen recht leise, um sie bewältigen zu können. Hinzu kommt, dass die Stimme nicht optimal moduliert ist, was sich in einigen gequetschten Tönen im oberen Register erkennen lässt. Petibon versucht diese Defizite durch Staccati in den Dacapo-Teilen - durchaus effektvoll - zu kaschieren. Insgesamt kann sie aber technisch nicht mit Simone Kermes mithalten, welche die Arie - ebenfalls unter Marcon - eingespielt hat. Gelungen hingegen ist Petibons Einsatz der Bruststimme: Sie geht in der Auszierung der Schlusskadenz wirklich sehr weit runter (ähnlich übrigens wie Cangemi oder Kermes). Allerdings ist zu befürchten, dass diese Töne ebenso wie die Koloraturen bei einem Live-Auftritt kaum hörbar sein dürften, denn Petibon wird hier sehr weit ans Mikro gerückt.
Logische Konsequenz: Auf dem Album sind nur drei Bravourarien enthalten, der Rest besteht aus überwiegend ruhigeren Stücken. Und hier liegt eher die Stärke von Petibon. Sie hat eine schöne, klare Stimme und kann recht überzeugend die Emotionen der Figuren darstellen. Insbesondere das Lamento liegt ihr. Exemplarisch ist hier die frühbarocke Marcellos Arie "Come mai puoi" aus "Arianna" nennen: Hier klagt Petibon über den Verlust von Theseus, dass einem die Tränen kommen.
Das beste ist aber das Cover, welches typisch für das heutige Marketing der großen Labels ist. Hier wird weniger auf offenen Sex a la Netrebko/Garanca/de Niese gesetzt, sondern eher auf eine intellektuell-sinnliche Erotik, die sich an eine alternativ angehauchte Zielgruppe von Susan-Sarandon-Fans zu richten scheint. Soll durch das Cover vielleicht die Booklet postulierte Symbiose zwischen Sangeskunst und Schauspielerei unterstrichen werden?

Fazit: Alles in allem kein herausragendes Album. Ich empfehle ausgewählte Stücke (s.o.) herunterzuladen, die ganze Platte lohnt die Anschaffung jedenfalls nicht.
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am 13. Juli 2010
Kenner der Barockmusik müssen diese CD besitzen. Nur mit Der Sängerin Patricia Peticon rosso sind diese Arien ein besonderer Genuß.
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am 29. Juni 2014
Bewertungen Rezensionen

Note 5 = sehr gut

Note 1 = mangelhaft

Funktionalität : 5

Ergonomie : 5

Preis Leistung : 5

Materialien Qualität : 5

Spezial Funktionalität : 5

Programme : 5
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