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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 3. November 2009
Wem schon beim Anhören des ersten Wolfmother Albums die Kinnlade runterkippte, der wird Sie bei dem hier wohl gar nicht mehr hochbekommen. Andrew Stockdale scheint die Hardrock Musik der letzten 40 Jahre nicht nur inhaliert zu haben, nein - er ist diese Musik.

Wie gekonnt er hier wieder Led Zeppelin, Black Sabbath, Deep Purple und wahrscheinlich noch einige andere Einflüsse zu eigenständigen, zwingenden und unglaublich nach vorne gehenden Hardrock Epen verdichtet, ist schon unglaublich beeindruckend.

Trotzdem - von perfektem Mimikri oder Heldenverehrung zu sprechen würde nicht weit genug greifen. Es stimmt schon - songs wie ,Pilgrim' oder ,Back Round' - klingen zwar einerseits schon wie verlorene große Stücke von Black Sabbath, während man sich andere als outtakes von Led zeppelin vorstellen könnte, nur haben Sie dann insgesamt wieder eine viel neuere, fast stonerrockmäßige Anmutung.

Riffrock der 60's und 70's paart sich hier mit der rohen Kraft des Grunge und dem leicht psychedelisch schmutzigen Desert Rock der 90er. Dass Stockdale aber ausser großartigen Riffs auch noch wahnsinns songs komponieren kann wird hier vor allem durch ,In The Morning' und ,Violence Of The Sun' belegt. Letzteres zeigt mit seinem fast souligen Keyboardlick zum ersten mal auch, dass Wolfmother nicht nur hart sein müssen um gut zu sein.

Ein donnerndes zwingendes, unheimlich dichtes Album, das dennoch von Anfang wegen seiner tollen Hooks in's Ohr geht und zu begeistern weiss. Wer unter latenter Headbangingitis leidet, Vorsicht: durch das Anhören dieser Platte könnte Sie zu einem chronischen Leiden werden.

Achja und noch was: to be played at maximum volume!
55 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2009
Nach einem überaus erfolgreichen Debüt und langem Touren durch die Welt ist endlich das neue Wolfmother-Album da: Cosmic Egg.

Nicht nur die Besetzung um Frontmann Andrew Stockdale hat sich verändert: Auch stilistisch erweitern die jungen Australier ihre Horizonte. Nach treibenden Riffs wie "Woman" und ruhigen Balladen wie "Where Eagles Have Been" vom ersten Album, ist Cosmic Egg nun viel mehr von düsteren, fast Heavy-Metal-artigen Zügen geprägt.
Da Sänger und Leadgitarrist Stockdale sich jetzt einen zweiten Gitarristen in die Band geholt, kann er nun viel mehr solistisches machen: In fast jedem (!) Lied ist ein Gitarrensolo. Aber auch der Sound hat sich verändert: Der Leadsound ist kreischend, die Basslines schwer und verzerrt, der hohe, nasale Gesang von Stockdale ist jetzt viel häufiger mehrstimmig.
Aber neben den Liedern mit runtergestimmten Gitarren wie "10,000 Feet" finden auch melodische Stücke ihren Platz: "Far Away" oder "In The Morning", welches meiner Meinung nach zu einem der besten Lieder vom Album gehört.

Auf jeden Fall eine Bereicherung für jede Rock-CD-Sammlung, denn sie passt klanglich sowohl zwischen Altrocker, wie Black Sabbath und Hendrix, als auch zwischen Bands der heutigen Rockszene.
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am 6. Januar 2010
Also das nenn ich mal ne richtige Old school Rock Scheibe!

Wer die harten Riffs von Black Sabbath mag und die schönen Melodien von Led Zeppelin der sollte sich unbedingt mal diese Scheibe anhören!

Zur letzten CD, die auch schon recht gut war, haben die Jungs von WOLFMOTHER noch mal einen Zahn drauf gelegt! Zwar ist von der Uhrsprünglichen Band nur der Gittarist und Sänger geblieben aber das tut dem Sound eher gut als schlecht.

Ich hab mir Cosmic Egg auf Vinyl und Doppel CD geholt. Und nebenbei gleich noch die Konzertkarten fürs Knust und die Freiheit in Hamburg. Die Investition in guten Rock lohnen sich immer.....
Unbedingt die CD mit den 16 Tracks oder gleich die Vinyl-Scheibe kaufen!!
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am 9. März 2014
Wolfmother gelingt es auch mit dem zweiten Album klassischen HardRock modern zu interpretieren und scheuen dabei auch nicht vor Experimenten zurück. Und genau das macht das kosmische Ei zu einem Album das man auch gut in der Widerholung hören kann, es wird nicht langweilig.

Zwar enthält das Album diesmal kein Monster wie The Joker & The Thief aber es gibt umgekehrt auch keine Ausfälle.

Wer das erste Album mochte macht auch hier nix falsch.
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am 25. Oktober 2009
Cosmic Egg ist ein Album, worauf ich mich schon seit ich den erstling reingeschoben habe, freue!
Wolfmother machen ihre Sache einfach zu gut um sie als billige retro Band abzustempeln, und damit sind sie eine der wenigen und meiner Meinung erfolgreichste junge Rockband! Andere Bands haben gut angefangen, jedoch ist Ihnen mittlerweile die Kreativität ausgegangen (siehe JET) oder sie haben sich verkauft (Mando Diao) oder ihnen ist der Erfolg zu Kopf gestiegen und es kommt nix mehr (The Strokes).
Zum Album:
Auf der Deluxe Edition hört man bei einigen Songs die Einflüsse der Vorbilder raus (und das ist gut so!) dabei kopiert Wolfmother aber nicht, sondern Mastermind Andrew Stockdale setzt auf die Songs seine eingene Mütze auf.
Im Gegensatz zum Vorgängeralbum sind die Vorbilder diesmal Teilweise andere. So denkt man bei California Queen an die alten Stones. Aber auch junge einflüsse sind drin. Der letzte Song auf dem Album Violence of the Sun hört sich an, als wäre er zur hochzeit des Britpop aus der Feder der Gallagher Brüder gekommen. Die so einen guten Song allerdings schon 10 Jahre nicht mehr geschrieben haben.
Fazit:
Das Album ist meiner Meinung nach ein bisschen sorgfältier produziert worden als der Vorgänger, was jedoch nicht immer positiv ist. Der Stilmix auf dem Album ist grandios. Einige Songs werde ich mir noch mehrere Male anhören müssen um richtig rein zu kommen. aber ein paar Wahnsinns Nummern sind schon jetzt dabei.
Das Album ist nicht ganz so gut wie der Vorgänger, welcher einfach zu genial war. Stücke wie Minds Eye oder Joker and the Thief sind ja schon fast Geschichte.
Aber da es trotzdem das beste neue Rock Album seit dem Vorgänger ist, gibt es auf jeden Fall 5 Sterne!
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am 22. Januar 2014
Zeitloser Retro-Rock a la Led Zeppelin. Andrew ist einfach ein genialer Gitarrist, von denen es ja nicht so wimmelt. Der Hammer ist bei Ihm, er macht den Robert Plant u. Jimmy Page in ein und derselben Person. Das muss Ihm erst mal jemand nachmachen. Er singt nämlich auch noch genial.
Einmalig.
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TOP 500 REZENSENTam 23. Oktober 2009
... Unrecht tun, aber Musik von Wolfmother versagt sich einer schlaumeierischen und rockhistorischen Analyse auf sehr angenehme Art und Weise. Natürlich kleben eine ganze Menge von Vorbildern auf dem Gitarrenkoffer, Led Zeppelin, Deep Purple und auch Guns'n Roses hört man hierbei wohl am häufigsten. Aber ist es nicht letztendlich piepegal, wer hier die Blaupause für die Australier geben muß, wenn sie seit ihrem grandiosen, selbstbetitelten Debüt 2005 eine so kompromißlos eingängige und über jeden Diskurs erhabene Metalvariante hinbekommen, die auf dem neuesten Album "Cosmic Egg" ihre höchst erfreuliche Fortsetzung feiern darf? Denn auch da kreischt, sägt, brettert und jault es gar wunderbar, kaum eine nennenswerte Atempause wird dem Hörer gegönnt und auf die kleine, die man dann doch mit dem arg verschmusten "Far Away" bekommt, hätte man leicht verzichten können. Manch einer mag einwenden, dass das alles recht gleich klingt - macht aber nix, wenn der Spaßfaktor auf derart hohem Niveau gehalten werden kann. Die beiden ersten Stücke "California Queen" und "New Moon Rising" sind Opener feinster Qualität, "10.000 Feet" fett, "Violence Of The Sun" mit ebensoviel Wucht, man könnte fast jeden Song nennen und kräftig lobhudeln. Und mal ehrlich, ob das Metall dann am Ende "progressive", "stoner" oder "hairy" genannt wird, ob es "soft" oder "heavy" kommt, ist doch so wichtig wie die Brillenstärke von Guido Westerwelle. Was hier zählt ist: Krachen lassen. Und sie lassen ...
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am 26. Januar 2016
Mir fehlen die Worte, das Album ist Wahnsinn. Led Zeppelin meets Black Sabbath und dann noch fast jedes Lied 6 Sterne! Das Album hat u. a. enorme melodiöse Qualität! Vor 40 Jahren... Serienweise Nummer 1 Hits. Die Songs sind kurzweilig, abwechslungsreich, mit heftigen und mächtigen Riffe, die man eigtl nicht beschreiben kann.
Kaufen ohne Risiko, denn wenn ihr die weiter schenkt macht ihr jeden Rocker Ü35 glücklich!
PS : Hab Wolfmother mal live gesehen vor 10 Jahren als Opener auf einem Festival... Konnte ich nie vergessen was das für ne Zeitreise war. Danach konnten auch alle wd einpacken :-) Deshalb tut euch das unbedingt mal an! Ich ziehe Studio normalerweise live vor aber das war klanglich, musikalisch und stimmungsmäßig einfach brutal. Hab fast geheult vor Glück und konnte es nicht fassen, dass die mir bis dahin unterm Radar durch sind.... :-)
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am 29. März 2012
Ein klasse Album! High Energy, fette Riffs, guter Sound, genau das was ich mir von einer Rock'n Roll Scheibe erwarte.

Einen Stern Abzug gibt es weil mir keine der Nummern, trotz ihrer Qualität und dem Drive der vorhanden ist, so wirklich lange im Ohr geblieben ist. Im Vergleich zum Vorgänger fehlen hier einfach Nummern wie "Woman" oder "Joker & the Thief".

Nichts desto trotz äußerst empfehlenswert
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am 25. Oktober 2009
Wolfmother haben sich nach ihrem Erstlingswerk ziemlich schnell auseinandergelebt. Geblieben ist nur Frontmann Stockdale von der einstigen Besetzung. Geschadet hat es dem Sound nicht, dieser Wechsel. Man fühlt sich zurückerinnert an alte Helden. Nicht ohne Grund spielen Wolfmother in ihrem Heimatland Australien als Support von AC/DC auf deren Tour demnächst.
Das Album nimmt direkt mit California Rising Fahrt auf und wird auch nicht von der Ballade Far away gestoppt.
Wer den Vorgänger liebt oder den alten Rock Dinos Led Zeppelin, Black Sabbath die Treue schwören, werden weit mehr als nur Spaß mit der neuen Platte von Wolfmother haben.
Insgesamt betrachtet ist die Platte sehr ausgeglichen. Mehr als sein Vorgänger, wobei herausstechende Highlights und "Hits" ausbleiben, wie auf dem selftitled Album "Woman". Das sowas nicht unbedingt schlecht ist, bewiesen schon andere Bands vor ihnen.
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