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am 20. Februar 2010
... und eine Menge Spielfreude zeichnen das neue Werk Finntrolls aus.

Der erste Eindruck:

Das Cover des neuen Albums ähnelt verblüffend dem des 2004er Albums NATTFOEDD, sowohl farblich als auch motivisch. Lediglich das Logo ist nicht das gewohnte, seit JAKTENS TID verwendete. Was mag das bedeuten? Einerseits könnte es sein, dass Finntroll sich stilistisch an "alten Werten" orientiert haben. Andererseits könnte das veränderte Logo aber auch auf den Versuch einer (erneuten) Stiländerung hinweisen. ... Die Spannung steigt also.

Der zweite Eindruck:

In der Tat ähnelt das Album NATTFOEDD, aber nicht nur. Es kommt vielmehr wie eine Mischung aus diesem und dem letzten (großartigen) Output UR JORDENS DJUP daher, angerereichert mit ein paar neuen Ideen; denn einerseits thront Vreths überwiegend harscher, Black Metal-lastiger Gesang über den Songs, andererseits erinnern mich aber die eingewobenen Melodien stark an früher. Sie bewegen sich ebenso wie auf NATTFOEDD immer irgendwo zwischen solchen aus dem finnischen Humppaa/Folk und solchen, die nach einer abgedreht-launigen Mischung aus Westernspelunke und Jahrmarkt klingen. Und die Verquickung dieser beiden, eigentlich zu gegensätzlich erscheinenden, Stilrichtungen (Black Metal und Schunkel-Folk) ist wieder einmal perfekt gelungen, wie ich finde. Kurzum: Das neue Album ist Finntroll in Reinkultur!

Neben diesem ganz allgemeinen Eindruck möchte ich die Lieder auch im Einzelnen beurteilen. Anspieltipps muss sich jedoch jeder selbst auf der Basis meiner kurzen Beschreibungen aussuchen. Ich selbst kann ehrlich gesagt keine geben.

Blodmarsch:
Wieder einmal ist Finntroll ein fantastisches Intro gelungen! Trommeln, Fanfaren und eine Art Ritualgesang erinnern an einen indigenen Stamm bei der Vorbereitung auf einen Kriegszug.

Solsagan:
Ein sehr von Gitarren dominiertes Lied mit einigen Breaks und Wendungen, einem schunkeligen Chorgesang im Refrain und einem spaßigen, kurzen "Uugh!Ha!"-Part.

Den Frusna Munnen:
Dieser Song, den ich beinahe vergessen hätte zu rezensieren (Ein Danke an den netten Kommentator!), beginnt mit einem fast karibisch anmutenden Rhytmus, der klingt, als sei er mit Hölzchen erzeugt. Wahrscheinlich handelt es sich jedoch um eine Keyboard-Spielerei. Desweiteren durchzieht da gesamte Lied eine zuerst ziemlich seltsam anmutende Melodie, die zum größten Teil auch einem Keyboard zu verdanken ist. Vor Allem in den kurzen instrumalen Breaks dominiert diesem Instrument. Insgesamt ist das ganze Stück ziemlich vollgepackt mit Melodien, Klängen und Instrumenten. Es ist total verrückt, aber dennoch nicht völlig chaotisch. Und es erfordert eine gewisse Eingewöhnungszeit. - Eine Herausforderung!

Ett Norrskensdåd:
Das Lied wird von einer Folkmelodie dominiert, mit der es auch beginnt und die im Mittelteil kurz variiert wird, indem ein anderes Intrument benutzt wird. Daneben ist es sehr rhythmisch und durchweg im Mid-Tempo-Bereich gehalten. Ein netter "Stampfer" also. Es gibt sogar einen fast Country-artigen kurzen Teil mit Banjo (oder soetwas ähnlichem). Macht Spaß!

I Trädens Sång:
Dieser Song beginnt sehr ungewöhnlich: Ein meditativ-hypnotisches Chor-Stück, in dem der tiefe Klargesang Vreths dominiert, leitet ihn ein. Mir gefällt das sehr gut.
Im Weiteren entwickelt sich das Stück zu einem pompös arrangierten Gesamtkunstwerk, in dem so viele verschiedene Details untergebracht sind, dass man sie nur schwer alle aufzählen und beschreiben kann. Sehr hörenswert und mit Potenzial für immer neue Entdeckungen.

Tiden Utan Tid:
Voranpreschende Blast Beats und pfeilschnelle Gitarrenmelodien duellieren sich mit Vreths Schrei-Gesang. Dabei bleibt aber zu keiner Zeit die Melodik auf der Strecke, da auch ein Hauch Folk das Stück wie ein roter Faden durchzieht. Das Ding hat sehr viel Power! ... Vielleicht sogar etwas zu viel. ABER es gibt einen kurzen "Oi! Oi!-Part", was mich als alte Type 0 Negative-Jüngerin erfreut.

Galgasång:
Ein akustisches Folk-Stück mit Akkordeon, Kontrabass, Banjo und Gitarre. Wieder einmal dominiert hier vor allem der volle, tiefe und klare Gesang Vreths, der die anderen Herren in den Schatten stellt. Ein "Ahh ahh ahh"-Chor fehlt auch nicht. Nett!

Mot Skuggornas Värld:
Was? Industrial-artige Klänge bei Finntroll? Der Anfang des Songs lässt aufhorchen. Aber der erste Eindruck wird bald relativiert, wenn die typischen Instrumente einsetzen und ein Drum-Rhythmus ins Ohr geht. Wer bei diesem Beat nicht mit dem Fuß wippt liegt im Koma!

Under Bergets Rot:
Eine gut gelaunte Geige und eine der besagten "Saloon-trifft-Jahrmarkt-Melodien" sorgen hier für eine Menge Spaß beim Hörer. Dieses Lied ist schnell, rhythmisch und eines derjenigen, bei denen man nicht ruhig sitzen bleiben kann. (Meine Oma würde es "schmissig" nennen.) Und eine singende Säge, ein antiquiert klingender Klimperkasten und die schon zuvor verwendete Fidel machen es irgendwie zu etwas eigentümlich-besonderem.

Fornfamnad:
Wieder ein Song, in dem sehr viel passiert. Hier gibt es wieder viel zu entdecken. Und wieder wird es hier, vor Allem durch den Einsatz von Fanfaren, überraschend pompös.

Dråp:
Gleich zu Beginn dieses Liedes musste ich grinsen. Ein "Hohohohoho" und dann ein stampfender Rhythmus ... Großartig! Im Weiteren entfaltet sich mit einem bunten Reigen von Melodien, Tempi sowie ein paar interessanten Instrumenten ein wahres Kaleidoskop, für das Finntroll sich insgesamt auch 7 Minuten Zeit nehmen. Das Ding ist erneut eine komplexe Angelegenheit. Aber es braucht ein wenig Zeit um es zu durchdringen und voll zu erfassen.
Die letzten Töne klingen sehr langsam aus. - So schließt NIFELVIND.

Das Fazit:

Erneut ein großartiges Album von den Finntrollen! 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung an alle, die sie lieben. Die Anderen werden sie auch durch dieses Album definitiv nicht in ihr Herz schließen können.
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am 29. März 2015
Unglaublich vielseitig, bunt, kraftvoll und eben Humppa made in Finnland. mein absuluter Favorit seit Jahren. Besonderer Anspieltyp ist "under bergets rot". Wer kommt auf derart verrückte Ideen? Abseits von allem Mainstream machen Finntroll einfach gigantisch Spass.
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am 17. März 2010
Ich kann mich nur anschließen: Das Album ist so Finntroll wie es nur sein kann und trotzdem mit frischen Ideen und überraschenden "evil twists". Großartig ist das Intro Blodmarsch mit Folgetrack Solsagan - bisher das beste Intro. Ich erspare mir nochmalige Beschreibungen jeden Lieds, da das wichtigste wohl bereits genannt wurde.
Fazit: Volle Kaufempfehlung für Finntroll-Fans.
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am 22. Februar 2010
Das neue Album "Nifelvind" von Finntroll ist sehr geil! Im Intro läuten mächtige Trommeln zum Metal Spaß an :).
Dann geht es auch schon mit dem ersten Orhwurm los, Solsagan. Als ich mir das Lied mit Video angehört habe, fand ich es nicht so gut, doch jetzt ohne Video ist es doch sehr geil. Wahrscheinlich lag es an dem Video, weil das etwas langweilig ist.
Geniale Arrangements, einfallsreiche Melodien plus fette Gitarren = Nifelvind, so wie auf jedem Album ;)!
Das ganze Album ist einfach super. Erst dachte ich man kann sich nicht immer selbst übertreffen und doch neues kreieren, doch Finntroll können es. Das wird mir immer wieder bewusst.

Anspieltipps:

Solsagan,
Galgasang,
Under bergets Rot
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am 14. Mai 2010
Mit mächtigen Trommelklängen und einem archaisch anmutenden Chorgesang, der wenig Zweifel an Gesinnung und Marschrichtung lässt, läuten Finntroll ihr fünftes Langspielalbum ein und legen nach dieser stimmungsvollen Einleitung mit dem Song 'Solsagan' los, als säße ihnen der Leibhaftige im Nacken. Fraglos haben sie nach dem erschreckend schwachen 'Ur jordens djup' eine Menge gut zu machen, und so fackeln sie auch nicht lange, sondern nehmen den Trollhammer in die Hand und schlagen erst mal mit der Urkraft des nordischen Death Metal zu. Ja, ihr habt richtig gelesen: die vermeintlich harmlosen Humppa-Schunkel-Musiker lassen es ordentlich krachen und reißen sich so einiges aus der metallischen Musikgeschichte unter ihre dreckigen Nägel, um ihre eigenen Stücke mit neu gefundener Wucht darzubieten. Zwar lassen sie auch fröhliche Melodien und Einsprengsel weiter nicht links liegen, doch die Klangfarben können längst nicht mehr auf den allzu typischen Finntroll-Sound vergangener Jahre reduziert werden, sondern changieren zwischen klassischem bis wuchtigem Metal, mitunter erstaunlich ausgefeilten orchestralen Arrangements, folkloristischen Passagen und einer nach wie vor eigenen Mischung aus Frohsinn und ungestümer Grobheit. Der nun nicht mehr ganz so neue Sänger Vreth findet sich hörbar besser in das Bandgefüge ein und trotz zahlreicher verspielter Details setzt dieses mit 'Nifelvind' vor allem auf Härte, Durchschlagskraft und Kontraste, welche diese Bezeichnung auch wahrhaft verdienen. 'Tidan utan tid' wartet zu Beginn mit einem Gesang auf, der an die stolzen Männerchöre älterer Kampfar-Werke erinnert, dann wächst der Song sich binnen weniger Minuten zu einem Biest aus, das mit einer ganzen Armada von Streichern auch gut und gerne in einem Schlachtenfilm seine Wirkung nicht verfehlen würde. Es spricht für das Selbstbewusstsein der Band, in der Folge den recht ruhigen 'Galgasång' u.a. auf Banjoklänge aufzubauen, bevor 'Mot skuggornas värld' einmal mehr metallisch-orchestral auf die Pauke haut und trotzdem schön räudig und keineswegs glatt produziert klingt. Diese Vielseitigkeit zeichnet 'Nifelvind' zweifelsohne aus, die Band trampelt ungefragt ' aber keineswegs ungeschickt, sondern mit einigem Schalk und Spielwitz zwischen den spitzen Ohren ' über mehrere Hochzeiten und bestimmt deren wüsten Verlauf selbst. Wem das nicht passt, der soll sich gefälligst zum Heulen in die dunkelste Ecke trollen, denn zum Lachen dürfte den Kellerkindern der True-Whatever-Black-Metal-Fraktion trotz allem nicht zumute sein, auch wenn Finntroll quasi im Vorbeigehen einige populäre symphonische Black-Metal-Bands locker an die Wand spielen und deren Eindimensionalität mehr als gelungen karikieren. Der Überraschungseffekt des Debutalbums lässt natürlich heute nicht mehr wiederholen, doch Finntroll wetzen die Scharte aus, die sie mit dem letzten Album geschlagen haben. Dabei klingen sie zuweilen wie die Adams Family auf schwermetallischen Abwegen.
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am 3. Oktober 2014
Ich verfolge Finntroll schon seit Ihrem erstem offiziellem album, und ich muss sagen, Hut, ab, wie immer auf den Punkt getroffener Trollmetal der einem so manche Autofahrt versüßt
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am 2. Juli 2013
Diese CD von Finntroll habe ich mir geholt, weil diese Songs ganz speziell sind. Daran muss man sich erst gewöhnen.
Das geht nicht mehr aus dem Kopf.
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am 9. Juni 2013
Jeder der Fintroll mag, wird meiner Meinung nach von dieser CD begeistert sein. Ich finde sie einfach nur echt super gelungen und liebe sie. :)
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