find Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
131
4,0 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 8. Januar 2011
Ein neues Peter Gabriel Album! Endlich, wie lange hat Mr. Gabriel seine Fans wieder einmal warten lassen? Und dann so was. Coversongs und Popmusik meets Klassik. Das möchte ich eigentlich wirklich nicht hören. Hier wurden meine vermeintlichen musikalischen Erwartungen in keinster Weise erfüllt. Sie wurden sogar bitter enttäuscht. Soweit mein Bild nach den gelesenen Rezessionen. O.K., trotzdem habe ich das Album gekauft und intensiv gehört. Und? Es ist eigentlich typisch Peter Gabriel und das im positivsten Sinne. Die Songauswahl ist bemerkenswert, die musikalische Umsetzung wundervoll und das Hörerlebnis unvergleichlich. Mit diesem Album schafft es Gabriel mich völlig zu überraschen und zu berühren.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 19. August 2015
Dies ist eine wirklich starke, intime und berührende Platte, die funktioniert, wenn man sich eingehört hat. Manchmal stört mich, daß Gabriel so oft oktaviert, als wolle er seinen Stimmumfang demonstrieren. Dabei ist er unbestitten die beste Stimme im Business. Aber in den tiefen Lagen klingt er wirklich nicht gut, und vielleicht macht er das auch nur, weil er die Tonart der Songs nicht in eine für ihn singbare ändern wollte.
Die Orchesterarrangements sind oft zurückhaltend und leise, was ihnen sehr gut tut und einen auf die Texte hören läßt. Ein sehr spannendes und konzentriertes Album, für das man - wie für fast alle Werke von Gabriel - etwas Eingewöhnungszeit braucht.
Die eingängige und kitschige Nachfolgerplatte "New Blood" klingt wie Abfall dagegen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2012
Violinen und Holzbläser streng gesetzt, Kontrabässe, statische, fast dissonante Klänge und dann Peter Gabiel, leise und sehr nah. So eröffnet sein Album "Scratch My Back". Nach einiger Zeit nimmt Peter Gabriel Anlauf zu einer seiner berühmten emphatischen Ausbrüche, jedoch über einer sequenziellen Violinpassage ohne Beats, ohne die berühmten Flächen und ohne Toni Levin, und so endet auch das erste "Stück Heroes".
Tolle Intro aber jetzt könnte es mal losgehen.
Das zweite Stück "The Boy In The Bubble" beginnt am Klavier. Spätestens nach dem zweiten Refrain, nach dem zweiten spartanischen aber sehr gefühlvollen Einsatz von zwei Celli kommen die ersten Zweifel. Wird das noch was? Wo bleiben die Beats und Tony Levin.
Das dritte Stück. Wieder eine sequenzielle Violinpassage. Haben etwa Philip Glass oder Steve Reich mitgearbeitet? "Every Thing has Changed" mit dieser Gesangszeile nimmt das Orchester fahrt auf, erzeugt eine dramatische Szene, Emphase, Puls, aber immer noch keine Beats und kein Tony Levin.
"Every Thing Has Changed", ist nicht nur eine Zeile des Refrains, es ist das Konzept des Albums, was die unverwechselbare Stimme Peter Gabriels vor moderner avantgardistischer Orchestermusik präsentiert. Der Herr mit der gebrochenen Stimme will etwas Neues versuchen. Das ist keine Unterhaltungsmusik, nicht der alte Sound, aber es ist der alte Peter Gabriel. Der theatralische Geschichtenerzähler, der Schauspieler, der Dramatiker. Die lauten Gesangspassagen erinnern an seine Songs "Signal To Noise" und "Rythm Of The Heat", die leisen Passagen sind ebenfalls altbewährt interpretiert. Über weite Teile ist kein Hall auf der Stimme zu hören. Der künstliche Pathos wird nicht gebraucht. Die Orchester Arrangements erinnern an Werke von Steve Reich, die Kompositionen sind aber Lieder mit wiederkehrender Strophe und Refrain.
Dass keines der Lieder aus der Feder von Peter Gabriel ist, ist mir erst sehr spät aufgefallen. Es sind eigentlich Cover Songs, aber der Begriff will hier nicht passen. Der Text und die erste Stimme einer jeden Vorlage wurden übernommen und nah an der originalen Melodie, Tempo und Pausen verarbeitet. Die avantgardistisch anmutende Begleitung jedoch wandelt die Songs zu Werken, die nicht der Unterhaltungsmusik angehören.
So ist es zu erklären, dass man zu Beginn David Bowies "Heroes" gehört, aber nichts von diesem Rockklassiker vernommen hat. Auch bei anderen Liedern wie "Listening Wind", "Philadelphia" oder "I Think It's Going To Rain Today" ist es mir so ergangen. Respekt!
"Scratch my back" ist unverkennbar ein Werk von Peter Gabriel, bewußt ohne Beats und ohne Tony Levin.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2010
Peter Gabriel ist wohl ein Genie mit unverkennbarer Stimme und grandiosen Songs. Von ihm habe ich etliche Vinyl-LPs und CDs. Grandios sind Hits wie "Games without Frontiers", "Sledgehammer", "Biko" oder "Shock the monkey". Dieses Album ist zusammen mit dem New Blood Orchester eine gelungene Mischung von einem großen Star, aber mehr ein ruhiges Album, was nicht jeder mögen muss. Gestern war beim Konzert in der Kölner LanXess Arena und ich war absolut begeistert, wie dieser tolle Sänger die Halle in Beststimmung brachte. Eine Grandiosität nach der anderen. Aber leider gab es - für mich gesprochen- ein Wermutstropfen: Genau jene vier alten Songs, die ich oben genannt habe, sind nicht vorgetragen worden. Schade Peter!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. September 2010
Es sind die kleinen Unterschiede. Während Sting sich derzeit selbst ein orchestrales Monumental-Denkmal setzt und dabei alte, bessere Tage aufzukochen versucht und sein «Standing» als ernsthafter Musiker nun mit dem dritten eher klassischen Album in Reihe vergeblich zu unterstreichen versucht, verbeugt sich der Großmeister Peter Gabriel mit einem wunderbar zurückhalten Album vor großen Zeitgenossen und vielversprechendem Nachwuchs. Wie angenehm, das eigene Werk nicht in Sülze zu verpacken, sondern großen Helden wie Neil Young, David Bowie, Lou Reed aber auch vergleichsweise «alternative» Acts wie Radiohead, Arcade Fire, Regina Spector, de Magnetic Fields oder Elbow einen neuen, ungewohnten Rahmen zu geben. Dass Gabriel dabei nicht auf die mit klassischen Instrumenten stets drohend Zuckerguß-Suppe setzt, nicht auf die große Geste, sondern auf einen fast minimalistischen Klangkontext, weist ihn erneut als geschmacks- und treffsicher aus, meilenweit entfernt von den ergrauten Alterswerk-Klassikkitsch-Kooperationen anderer Rockmusiker. So ruhig und kontemplativ wie das Cover-Motiv ist auch das Cover-Album geworden, minimalistisch instrumentiert, auf die unverwechselbare sonore Stimme des britischen Ausnahmemusikers setzend.

Und es wäre natürlich auch kein echtes Peter-Gabriel-Projekt, wenn es nicht auch auf seinem (nur) achten Studioalbum nicht eine Art Konzept gäbe ' hier ist es eine Art Song-Austausch, die in die reale Welt übergetauschte Welt von Musik-Torrents, bei dem die von Gabriel gecoverten Künstler sich wiederum Songs von ihm vornehmen sollen, die dann auf einem späteren Album erscheinen sollen. Die Idee des Zwillingsalbums ist zumindest bei dem ersten der beiden Brüder ausgenommen gut gelungen ' die von John Metcalfe (Durutti Column, was vielleicht den Indie-Einschlag der Auswahl erklärt) arrangierte und von Bob Ezrin im legendären Air Lyndhurst Studio produzierte Einspielung zeigt, dass es sich immer noch lohnt, auf ein neues Album von Gabriel zu warten. Keine Spur von der komplexen Überproduktion, mit der er bei Up brillierte, sondern eher die karg-wilde Innerlichkeit, die 2002 vielleicht «The Drop» bereits vorwegnahm.

Der Kunstgriff von Scratch my back ist, dass das Album zugleich enormen Pathos, enorme Ruhe hat ' und doch zugleich eine fast nicht bündelbare Energie, einen ständig aufziehenden, aber nie ausbrechenden Sturm, das Gefühl selbst in den ruhigsten Tönen, dass unter der stillen Wasseroberfläche wilde Strömungen fließen, die alles andere als harmlos sind. The Boy in the Bubble, im Original ein fröhlich wippender Gumboot-inspirierte-Song, kriegt hier die düster leuchtende Atmosphäre, die der Song seit jeher verdient und die dem Text eine ganz andere Dimension entlockt (wie übrigens auch bei Heroes ' es ist interessant, wie die ausgebremste, depressive Stimmung den Kontext eines Textes völlig verändern, kippen kann und dem positivsten Text eine bittere Ironie entlockt). My Body is a Cage von dem Neon-Bible-Album von Arcade Fire ist schon im Original ein staubiger Gospel, hier aber eine theatralische Inszenierung, eine Reise in die Tiefe des seelischen Marianengrabens, wenn Gabriel etwa in der Mitte seiner Fassung alle Sicherungen herausdreht und ein Orchester entfesselt, dass an A Day in the Life von den Beatles erinnert, eine sich emporschraubende Kakophonie, die schließlich in schwärzester Stille mündet. Manche Tracke, wie Listening Wind von den Talking Heads, bleiben nahezu erkennbar, andere, wie Street Spirit, sind eigentlich im Original schon bedächtig und ruhig, werden in Gabriels Version aber durch scheinbar minimale Eingriffe völlig verändert. Gabriel covert nicht, er macht sich Lieder zu eigen, er dekonstruiert, remontiert, ändert Logiken und Harmonien, bis am Ende Fassungen entstehen, die originär Peter Gabriel sein könnten, denen man ihren Ursprung kaum mehr anerkennt. Gabriel gelingt ein bewundernswertes Mimikri, das nicht das Subjekt verwandelt, sondern die Umwelt ' er taucht in die Musik an und anstatt sich selbst zu verwandeln, verwandelt er das Ursprungsmaterial so grundsätzlich wie es selten bei Coverversionen vorzufinden ist ' und bleibt dabei doch stets respektvoll auf Distanz, interessiert, ironisch, ganz dabei und doch bei sich.

Es ist fast undenkbar, dass endlich ein Popmusiker die Brücke zur Klassik schlägt und dabei all die Geschmacklosigkeiten, die Klischees, die Übertreibungen, beiseite lässt und sich mit seiner Stimme souverän in das Orchester einfügt, ohne sich jemals dominieren zu lassen. Scratch My Back zeigt Gabriel immer noch als Innovator, immer noch als Perfektionist, der vom elektronischen Progpopper zum grandiosen Altmeister jenseits aller Kategorien gewachsen ist, zu einem der eigensten und eigenartigsten Musiker, die wir haben und der sich selten so von seiner introspektiven und dunklen Seite zeigt wie hier. Es ist eine weite Reise von den wirschen Cabaret-Klängen von Excuse me, den Numanesquen Klängen von Games Without Frontiers oder dem affirmativen Pop von Sledgehammer zu der kraftvollen dunklen Energie, die dieses Album mit fast jedem Track ausstrahlt. Wo andere Musiker nach 40jähriger Karriere in Selbstzitat und Unbedeutsamkeit verfallen und sich mit Alben abgeben, die nur noch als Ausrede für die nächste Stadiontour dienen (bestenfalls), liefert der große englische Exzentriker hier einen Meilenstein ab, der eine neue Ader seiner Musik so pur wie selten zuvor bloßlegt und preisgibt.
44 Kommentare| 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 9. März 2010
Als ich hörte das Peter Gabriel acht Jahre nach "UP" endlich wieder ein komplettes neues Album veröffentlicht, war ich sehr erfreut, aber diese Freude verlor ich relativ schnell, nachdem ich verstellen musste, dass es ein Album mit reinen Coverversionen sein wird.

Als ich den kostenlosen Download von der Webseite "Flume" erhielt war ich doch sehr positiv überrascht. Die Instrumentierung und vor allem Gabriels Gesang gingen unter die Haut. Hier wurde nicht einfach der Song mal schnell gecovert, sondern hier wurde was Neues geschaffen. Nun war ich dann soweit das Album doch zu kaufen.

Nachdem ich "Flume" kennen und lieben gelernt hatte legte ich die Cd in meinem CD-Player ein und ließ sie im Hintergrund laufen und ich muss sagen, dass sie mich im ersten oberflächlichen hören nun so gar nicht angesprochen hat. Also setzte ich mich in aller Ruhe hin und hörte mir die CD nochmals komplett an und das ungestört über Kopfhörer.....

.... und genau so funktioniert das Konzept dieser CD. Man sollte sich die Zeit nehmen und die Cd in aller Ruhe und Sorgfalt genießen und nicht einfach nur im Hintergrund laufen lassen.

Was Peter Gabriel hier abliefert gehört zu den besten Alben die ich kenne. Völlig unaufgeregt werden Songs gecovert und diese frei interpretiert und vor allem wird durch die orchestrale Begleitung noch mehr Tiefe verliehen. Es hat sich gelohnt acht Jahre auf so ein Werk zu warten, aber vielleicht schaffen wir es doch bis zum nächsten Album nicht so viel Zeit vergehen zu lassen.

Wer tiefgründige Songs sucht, die unter die Haut gehen der ist hier bestens bedient. Wer allerdings Hintergrundmusik zum mitsingen sucht, der wird es hier sicher nicht finden.

Anspieltips: Heroes, Flume, My body is a cage und The Power of my heart
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2010
Bei "Scratch my back" gehen die Meinungen weit auseinander. Wer hier die gecoverten Songs nahe am Original hören möchte, kann nur enttäuscht werden und sollte tunlichst die Finger von diesem Album lassen. Natürlich wird Peter Gabriel nicht so wie viele Andere einen Song einfach nachplärren um so vielleicht noch einmal im Mainstream auf den vorbeirauschenden Hitparadenzug springen zu können.

Vielmehr hat er bei diesen Liedern keinen Stein auf dem anderen gelassen, sie förmlich in kleinste Stücke zerlegt, neu zusammengesetzt und komplett neu interpretiert. Die Tempi werden radikal geändert und eine im ursprüngliche Genre nicht erwartete Instrumentalisierung genutzt. Von dem Vorhandenen bleibt sogar etwas weniger als ein Gerippe. Dieses verwirrt zunächst, macht aber auch genau den Reiz des Albums aus.

Herausgekommen ist ein Werk, das sicherlich insgesamt ein wenig schwermütig, aber niemals düster klingt. Es lebt gleichwohl von einer ungeheuren Dramatik und Dynamik, die nur ein grosses Orchesters so liefern kann; im Gegenzug dazu wird es auch nur von einem Piano getragen. Die Spannungsbögen sind ideal gezeichnet, musikalische Überraschungseffekte perfekt gesetzt.

Gesanglich zeigt sich Peter Gabriel in Bestform und immer Mittendrin. Sein Einsatz bei "Heroes" ist atemberaubend und wird sicherlich bei dem einen oder anderen eine Gänsehaut hervorrufen.

Die Qualität der Produktion und Aufnahme ist erwartungsgemäß herausragend. Musikalisch ist dieses Album ein großer Wurf, der seinesgleichen sucht und es wird sicherlich wieder einen Trend setzen. Dafür fünf Sterne.
22 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2010
Ich kann diese Aufregung über "Alterswerk" und "zu ruhig" und "wer braucht so was" nicht verstehen. Hat Gabriel denn tatsächlich mal auf die Charts geschaut und versucht den Mainstream zu ertasten, um sich damit die Hallen und letztlich die Taschen zu füllen. - Eher nicht!
So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass er mit diesem -übrigens im Booklet sehr überzeugend hergeleiteten- Projekt erneut experimentiert und Risiko eingeht. Wer sich mal von der musikalischen 80er und 90er Vorgeschichte dieses Genies löst und unvereingenommen die Songs anhört (nicht beiläufig im Auto oder beim Gespräch zu Hause im Hintergrund) wird sich der Magie nicht erwehren können. Spätestens beim zweiten Hören kommen die Gänsehautwellen wieder, die sich damals beim Kopfhörererleben von "Lamb lies down on Broadway" eingestellt haben. Natürlich kann man die beiden Werke nicht miteinander vergleichen. Es liegen eben drei Jahrzehnte dazwischen und damit das Wachsen und Reifen eines der außergeöhnlichsten Musiker der gesamten Popmusik-Geschichte.
Diejenigen, die nicht mit dem Anderssein dieser Aufnahmen klarkommen und noch nicht die Magie von "The Boy in the Bubble", "My Body is a Cage" oder der 10 anderen Perlen entdeckt haben, sollten mal "Nursery Crime", "Foxtrott" oder "Selling England by the Pound" neben die Chartmusik der Erscheinungsjahre legen. Danach wir klar, Gabriel ist kein Mann, der Erwartungen bedient. Er will etwas ausdrücken und das liegt nunmal meist nicht als Aufkleber auf der CD-Hülle sondern weit hintendran.
Deshalb seid aufgeschlossen und versucht zu erschließen, wo nun die Reise des "Genesis-Erben" hingehen soll/kann.
33 Kommentare| 115 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2013
War mir nicht ganz sicher, ob ich mir diese CD wirklich kaufen sollte. Aufgewachsen mit den alten Genesis höre ich den ollen Mr. Gabriel jetzt schon über 30 Jahre. Nach dem Kauf habe ich mich auch mit den mir vorher unbekannten Originalversionen beschäftigt. Ich muss sagen: Die von P. Gabriel gecoverten Stücke gefallen mir besser als die Originale. Toll arrangiert präsentiert sich Gabriel in alter Stärke, die Stimme emotional sehr ansprechend und vielseitig, aber reifer als in den Frühwerken. Man muss sich reinhören, wird aber dafür echt belohnt. Ich hörte und spürte Nuancen seiner Frühwerke und der alten Genesis ebenso wie (nicht lachen) Erinnerungen an St. Pepper von den Beatles. Die Auswahl der Stücke ist richtig gut, das Arrangement lässt sie klingen, als seien sie von Gabriel selbst geschrieben.

Als Fan verzeiht man ja auch gerne Schwächen. So sind auf den Liveproduktionen vor New Blood einzelne Stücke dabei, wo er bzw. seine Stimme fast etwas gealtert oder müde erscheint. Wobei die Musik gegenüber den Studiowerken lebendiger (live eben) und dynamischer klingen. Aber Scratch my Back ist eine echte Perle für Musikliebhaber im allgemeinen und Gabriel Liebhabern im Besonderen. Er klingt reif, aber frisch und dynamisch und nimmt einen emotional mit auf die Reise. Eine Stimme, die in dieser Art unter den bekannten Sängern einmalig ist. Die CD hat natürlich ihre Höhepunkte, fällt aber insgesamt kaum ab. Ein echtes Meisterwerk. Für mich ist diese CD mit So das beste Studioalbum von P.G.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2010
Peter Gabriel hat ein neues Album gemacht. Wunderbar, darauf warte ich nun schon einige Jahre. Was? Nur Coversongs?
Schade. Aber man kann ja mal reinhören.
Und dann das. Gleich beim ersten Song gehen erst die Ohren und dann die Seele ganz weit auf. Gänsehaut im Kopf, die sich angenehm im ganzen Körper ausbreitet. Dies erlebe ich immer bei Musik, die mich ganz tief berührt.
Und das sind natürlich keine Cover im herkömmlichen Sinne. Das sind Adaptionen, oft ganz weit weg vom Original, mitunter extrem verlangsamt, es hört sich nur noch nach Gabriel an. Nach dem besten Gabriel seit vielen Jahren.
Und das alles ohne jegliches Rock-Instrumentarium. Kaufen, hören und staunen!
11 Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken