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Kundenrezensionen

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Während viele immer darauf hoffen, dass Damon Albarn endlich ein neues Blur-Album in Angriff nimmt, erfreue ich mich daran, dass er uns zusammen mit Danger Mouse ein drittes Gorillaz-Album schenkt. Ich find diesen "erfolgreichsten virtuellen Music-Act des Planeten" (Guiness Book) eh viel cooler. Apropos cool: Gleich der erste Song, performed von Snoop Dog, ist ein wundervoll entschleunigter HipHop-Track, der an die Zeit erinnert, als Snoop noch wirklich cool war. Es folgt ein 90er Old-School-Track mit leichtem Aggressionspotential, gefolgt von einem geschmeidigen, abgehangenen Groove mit coolem Sprechgesang ' typisch Gorillaz halt. Ja, und dann kommt die aktuelle Single "Stylo". War ich beim ersten Hören noch ein wenig enttäuscht, so kann ich mich nun gar nicht mehr satt hören daran. Ein Knaller auch, was Bobby Womack da stimmlich noch voller Energie raushaut. Ja, was soll ich noch zu 'Plastic Beach' sagen? Wieder sind unglaublich interessante Gastmusiker dabei: u.a. De La Soul, Mos Def, The National Orchestra Of Arabic Music und Lou Reed (!). Wieder einmal haben die Gorillaz keine Berührungsängste mit Stilvielfalt - Funk, Elektro-Pop, World-Beat, Dub, Indie, Hawaii-Kitsch oder niedlichen 80er-Wave-Keyboard-Sounds. Man spürt bei aller Coolness immer eine große Spielfreude. Und auch wenn zwei Tracks echt nerven, ist das Gesamtbild rund und "YippiYippiYeah"!
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am 8. März 2010
Nachdem ich mich die letzten Monate fast ausschließlich auf der Gorillaz-homepage rumgetrieben habe und täglich das Netz nach neuen Infos zu 'Plastic Beach' gesucht habe ist es nun endlich soweit!

Ich bin Gorillaz Fan der ersten Stunde und bin mit ihrer Musik praktisch groß geworden. Meine Erwartungen an das neue Album waren dementsprechend sehr hoch und ich hatte schon ein etwas ungutes Gefühl, als Damon es als das poppigste Gorillaz-Album betitelte. Poppig ist es auch, ja, aber im Grunde genommen ist Gorillaz ja auch Pop, aber auf eine kreative, künstlerische und individuelle Art.

Nachdem mir einige Songs durch das Internet schon im Voraus bekannt waren und ich mich mit ihnen angefreundet habe, lehnte ich mich beim ersten kompletten Hören der CD bequem zurück, bewunderte die tolle Kunst J. Hewletts und befand mich nach dem 'Orchestral Intro' plötzlich auf Plastic Beach. Snoop Dogg führt dann weiter zum Titel des Albums hin und mit den orientalen Klängen von White Flag fängt dann das Album richtig an (und es ist sofort klar, dass man sich auf eine Menge Abwechslung einstellen kann).
Nach diesen zwei Hip-Hop Stücken ertönt dann zum ersten mal 2D in 'Rhinestone Eyes', dessen catchiges "Electric.. ic...ic...ic" sich sofort im Ohr festbeißt.
Das monotone, schleppende, aber sehr athmosphärisch, sich nach einem U-Boot anhörende 'Stylo' wirkt durch seine seltsame Songstruktur überhaupt nicht, wie die erste Single des Albums, wird aber druch Bobby Womack zu einem so außergewöhnlichen Song, wie man es heutzutage nur noch selten hört.
Superfast Jellyfish ist der meiner Meinung nach poppigste Song, der aber auch nach mehrmaligem Hören interessant bleibt.
Empire Ants ist meiner Meinung nach einer der Höhepunkte des Albums, der dramatische Umschwung in diesem Lied ,begleitet von der Sängerin von 'Little Dragon', lässt den Puls einfach höher schlagen..
Glitter Freeze zeigt für mich dann die Weiterführung der Dramatik und wirkt fast wie ein Höhepunkt des Albums, an dem sich alles sammelt, der Song funktioniert aber auch nur im Albumkontext wirklich gut.
Some Kind Of Nature mit Lou Reed hat wirkte im ersten Moment wegen seiner extrem kindlichen Art etwas komisch... nach merhmaligem Hören gefällt mir dieser Song aber auch, ist aber meiner Meinung nach einer der schwächeren.
On Melancholy Hill ist ein weiteres meiner Liebslingslieder. Ich weiß gar nicht genau, an was mich dieser Beat erinnert, aber dieser Song hat einfach sowas...keine Ahnung..zum Mitschunkeln und Mitsingen.
Broken. Ich liebe Broken. Einfache Songstruktur, aber der Gesang von 2D ist einfach der Hammer.
Sweepstakes nervte mich beim ersten Hören, der Schluss, bei dem das Brass-Ensamble einsetzt hat pepp, aber generell finde ich den Song zu einschläfernd.
Plastic Beach erinnert mich am stärksten an alte Gorillaz Songs und sein melodiöses Intro versprüht eine atemberaubende Athmosphäre!
Mit To Binge läuft das Album langsam aus. Das schöne Duett mit Hawaii-Charakter ist wirklich außergewöhnlich und sticht klar hervor.
Auf Cloud of Unknowing hören wir wieder Womack wie er in feinster Soul-manier der alten Zeiten gedenkt, schöner Song...
Pirate Jet rüttelt uns dann wieder wach und bringt uns wieder zurück an Land mit einem Lächeln im Gesicht. Perfekter Song zum Ausklang. Nach diesem Song wird man das Album mit Sicherheit nochmal einlegen.

Insgesamt bin ich froh, dass Gorillaz ihren leicht melancholischen Charme beibehalten haben und, obwohl das Album durch die vielen Künstler und Musikstile fast wie eine Compilation klingt, gehört alles irgendwie zusammen und passt.
Ich höre seit Tagen nichts anderes mehr und die beiliegende DVD habe ich mir auch schon zweimal gegeben, klasse.
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am 10. Juli 2011
Da dies vorerst das letzte Album der Gorillaz ist, stand für mich sofort fest das es bei mir im Regal landen wird und bereut habe ich den Kauf sicher nicht.Ich muss allerdings sagen dass bei all den verschiedenen Musikrichtungen die die Gorillaz benutzen, diesmal mehr der Rap im Vordergrund steht und das nicht nur durch Snoop Dogg im Track "Welcome to the World of the Plastic Beach".Ich selbst höre sowas eigentlich garnicht, sondern eher Rock und Elektro.Trotzdem höre ich das Album sehr gerne, es war halt nur etwas gewöhnungsbedürftig.So kann ich das Album eigentlich jedem empfehlen der die Gorillaz mag, oder einfach mal außergewöhnliche Musik hören will. Zugegeben, der Song "Stylo", der im Fernsehen zu finden war als das Album erschien, war etwas abschreckend, denn er haute einen nicht unbedingt vom Hocker, aber auch ihn kann man sich grade bei einer Autofahrt schönhören.Meine persönlichen Favoriten auf dem Album sind aber ganz klar "Empire Ants" und "Rhinestone Eyes".Allein wegen diesen Tracks sollte man sich das Album mal anhören!Im Groben und Ganzen kann man sagen das die Gorillaz erneut etwas tolles geschaffen haben was jedem zu empfehlen ist.Ich persönlich meine aber das "Demon Days" nicht getoppt werden konnte.
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am 3. Februar 2014
Ich finde das Album sehr gelungen.
Hab mir schon Demons gekauft und finde Plastic Beach kann voll mithalten
Die Stilrichtung ist geinal und einfallsreich; von alternativen Hip-Hop über Synth-Pop bis hin zu orientalischen und Orchesterklängen ist alles dabei
Fängt toll an, lässt am Schluss leider ein bisschen nach, darum nur 4/5 sternen

Topsong ist eindeutig Melancholy Hill, meiner Meinung nach der beste song von den Gorillaz und einer der emotionalsten songs die ich überhaupt kenne

ebenfalls top sind Empire Ants, Stylo, White Flag, Rhinestone Eyes und Superfast Jellyfish

die gaststars sind wieder einmal super; am besten meiner Meinung nach de la soul; die Rapper deren stimmen einfach perfekt zur musik passen

würd ich allen weiter empfeheln; ein album das man haben sollte!
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am 10. März 2010
Vorweg: Ich bezeichne mich selbst als großen Gorillaz-Fan und habe vom ersten Album (2000) an alle Scheiben erworben und sie rauf und runter gehört. Von daher kann ich heute - 10 Jahre später - auf eine Geschichte zurückblicken, wie sie klassischer kaum arrangiert sein könnte: Mit Exposition, Entwicklung und Auflösung. Ein Spiel in drei Akten.

Das Debutalbum "Gorillaz" (2000) weckte damals mit dem kultigen Comic-Video allerhöchstes Interesse und traf den Nerv der Zeit. Auch wenn die ungewohnten Arrangements nicht jedermanns Sache waren: Sie erscheinen auch heute noch durch ihre unkonventionelle Machart zeitlos, düster und kreativ. Die morbiden Charaktere der imaginären Band waren gut aufeinander abgestimmt und wurden zum Markenzeichen der Musik, die zwar vom Pop-Mainstream erschaffen wurde, ihn aber gleichermaßen zerschmetterte und neu zusammensetze. Einfach äußerst originell, aber auch sehr experimentell.

Die Geschichte erreichte mit dem fulminanten "Demon Days" (2005) den künstlerischen Zenit. Die Mischung aus Pop, Rock und Elektro war nahezu perfekt ausgearbeitet und trieb die Ideen des Vorgängers strukturiert zusammen. Es gab keinen Song auf dem Album, der irgendwie langweilig, fehl am Platz oder belanglos wirkte. Der Biss war kräftig, der Sound groovig und knallig, die Ideen immer noch neu und spritzig. Definitiv das beste Album der Band.

Wieder fünf Jahre später soll die Geschichte mit "Plastic Beach" scheinbar ihr Ende finden. Ein Ende, dass man kaum wirklich in Worte fassen kann, zu sehr ist man damit beschäftigt, die diffusen Arrangements und die krassen Stilbrüche gut oder schlecht zu finden. Es ist in jedem Fall ein unbefriedigendes Ende.

Ja, was schreibt man als Fan zu solch einem Produkt? Am liebsten würde ich Lobeshymnen und Preisgesänge von mir geben, aber leider will der Funke noch nicht überspringen. Zunächst einmal war ich über die Einleitung des Albums erstaunt, welche beinahe komplett mit allen Gorillaz-Stilen bricht. Damit ist nicht nur der erste Track gemeint. Bis zum ersten richtigen Song "Rhinestone Eyes" (Track 4) wird man akustischer Zeuge von bezugslosen orchestralen Klängen, ein paar orientierungslosen Beats und Rhytmen und Rap-Einlagen von Snoop Dogg. Danach plätschert das Album erstaunlich Blutarm und synthetisch daher. Die Ideen sind da, aber die Power und die Konzentration fehlen. Kein Song kann an Hits wie "Clint Eastwood", "Feel Good Inc.", "El Manana", "Dare" oder "Every Planet We Reach Is Dead" anknüpfen. Nichtmal annährend.

Was wir zu hören bekommen ist ein großes Synthie-Pop Experiment. Damon Albarn verlässt sich hierbei beinahe ausschließlich auf seine Kollegen mit den schwarzen Stimmen, die aber weder die nötige Exotik, noch die gewohnte Kraft und Qualität mitbringen. Die Lieder erscheinen vollkommen willkürlich aneinandergereiht, entgleiten zwischenzeitlich in chaotischen Klimperphasen und zerstören sich so selbst den krampfhaften, herbeigezerrten Tiefgang. Die vermeintliche Komplexität besteht hier vor allem in der Zusammenlegung einzelner Töne und Instrumente, aber nicht in der gekonnten Komposition oder der gegenseitigen Ergänzung. Der Umstand, dass auf dem Album kein richtiger Rock- oder Hiphop-Song neben den ganzen "Balladen" existiert, verringert ebenfalls die Nachhaltigkeit.

Hightlights des Albums sind die bereits bekannte Chartsingle "Stylo", das für Gorillaz-Verhältnis klassische "Rhinestone Eyes" und das feuchtfröhliche "Melancholy Hill". "Empire Ants" sollte an dieser Stelle auch hervorgehoben werden. Die anderen Songs bleiben leider nicht wirklich lange im Gedächtnis haften.

Was andere Kritiken als ambitioniert und wegweisend bewerten, bezeichne ich als ziellos und fragmentiert. Wenn das der gewünschte Effekt ist: Gratulation, Experiment geglückt. Als normaler Mensch vermisst man jedoch einfache akustische Anhaltspunkte und Songs, die man gerne im Radio hört und mitsingt.
1111 Kommentare| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2010
Nachdem ich mir als langjähriger Gorillaz-Fan das neue Album "Plastic Beach" natürlich ohne bedenken vorbestellt habe - obwohl ich anfangs von Stylo noch nicht ganz überzeugt war - hat sich mein Vertrauen in Damon Albarn's Genialität ein weiteres mal ausgezahlt. Das Album ist einfach unfassbar gut! Gerade wenn man denkt, dass nach dem Debüt-Album "Gorillaz" und "Demon Days" nichts NOCH besseres daher kommen kann, stranden 2D, Russel, Noodle und Murdoc auf Plastic Beach und machen ein Album so zeitlos und erfrischend neu, dass vieles was heutzutage so als Musik verkauft wird ziemlich trocken dagegen aussieht.

Was mich besonders an den Gorillaz fasziniert ist die unglaubliche Vielfalt der Musik kombiniert mit einem zusammenhängenden Konzept. Gorillaz Alben funktionieren einfach als ALBEN. Gorillaz Alben sind keine einfachen Langspieler, die eine zusammengewürfelte Zusammenstellung von verschiedenen Hits darstellen, Gorillaz Alben sind eine Reise in eine Welt aus Bildern und Sounds und Musik! ...eine Reise, welche selbst mit gut 60 Minuten Spielzeit viel zu schnell vorbei zu sein scheint.

FAZIT: Einfach ein unfassbar gutes Album, in dem eine Menge Kreativität, Qualität und Liebe steckt. Lasst euch einfach drauf ein, am Besten einfach ne Stunde abschalten und das ganze mit Kopfhörern geniessen! Die Dokumentation/Making Of... in der Special Edition ist übrigens auch sehr sehr zu empfehlen!

Kaufen, kaufen, kaufen ... soviel musikalische Liebe muss unterstützt werden!
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. März 2010
Ganze fünf Jahre mussten die Gorillaz-Fans weltweit auf ein neues Album der Comic-Band warten, doch nach "Demon Days" steht seit heute der Nachfolger "Plastic Beach" in den Plattenregalen.

Das neue Album wurde schon vor einigen Monaten im Internet angekündigt; seitdem konnte der geneigte Gorillaz-Fan immer wieder kleine Trailer und Filmchen zum Album ansehen.

Die großen Erwartungen werden von "Plastic Beach" sehr gut erfüllt - sobald man die Platte in den CD-Spieler legt und sie startet, entführt ein Intro uns in die Welt des Plastikstrands mitten im Südpazifik. Und schon umschmeichelt den Hörer ein wunderbarer Mix aus Elektro, Funk, Hip-Hop und World Music - alles sehr tropisch angehaucht.
Die Gorillaz haben für ihr neues Album Musikgrößen wie Snoop Dogg, Mos Def und Lou Reed verpflichtet und mit ihnen Titel aufgenommen - und so entsteht ein ausgezeichnetes Album mit südlichem Flair und viel Sommerhit-Potenzial.

Die tendenzielle Wendung geht zwar weg vom Rock & Punk des Debut-Albums, setzt aber genau dort an, wo "Demon Days" aufgehört hat und bietet somit ein breites Spektrum an Sounds und Klängen, die den Hörer in die sphärische Welt des "Plastic Beach" entführen.

Einlegen, zurücklehnen und genießen - schon jetzt eine der großen Platten 2010!
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am 3. August 2014
Besser spät als nie !

Mit großer Erwartung und Vorfreude habe ich mir das Album damals gekauft. Alles was Damon Albarn beginnt wird zu Gold....unfassbare Kunst!
Plastic Beach klingt natürlich ganz anders als "Gorillaz" oder "Demons Days".....eigentlich ein Sommer,Sonne,Strand Album, zumindest ein Paar Songs....

Demon Days war stark, aber Plastic Beach ist mindestens genauso stark!
Tolle Arrangements, tolle Gastmusiker (Bobby Womack, Snoop Dog, Lou Reed usw).
Hier empfiehlt sich auch die Deluxe Version zu holen mit de DVD :)
Da steckt so viel Arbeit dahinter, unfassbar !!!
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am 2. September 2010
Ich konnte mich nicht sofort mit dem Neusten Machwerk der Gorillaz anfreunden, schon die erste Single "Stylo" gefiel mir anfangs nur bedingt. Als ich mir die ganze CD mit hoher Erwartung anhörte war ich zunächst enttäuscht und nicht wirklich überzeugt.
"Plastic beach" war irgendwie anders als die beiden Vorgänger, irgendwie komplizierter, irgendwie Einsteigerunfreundlicher.
Am nächsten Tag hatte ich den extremen Drang die CD nochmals zu hören und danach wieder und wieder und wieder. Obwohl ich zuerst etwas abgeschreckt wurde und dann hats bei mir irgendwann "KLICK" gemacht. Es ist für mich mittlerweile die absolut interessanteste, die abwechslungsreichste, die schönste Platte der Gorillaz! Ich besitze "Plastic beach" bereits einige Wochen und habe mir ordentlich Zeit für eine Rezension gelassen, um nicht im gehypten Zustand zu schreiben, aber nach wie vor ist "Plastic beach" eines der wichtigsten Alben 2010 und für mich definitiv das wichstigste, wegweisenste Album dieser Band. Nichts könnte die Gorillaz besser repräsentieren als "Plastic beach"!

Kaufen, eventuell etwas reinhören und spätestens dann: genießen!
22 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2010
Das dritte und wohl letzte Album der Gorillaz (sprich Damon Albarn und Gastmusiker) schwankt zwischen fulminanten Highlights und eher mäßigen Songs. Berauschend ist vor allem die Vielfalt der Genres (um nur ein paar zu benennen: Elektro, Hip-Hop, Pop, Soul, Dance), welche Albarn furchtlos, und meist sehr gelungen miteinander vermischt und so jegliche nur erdenklichen Grenzen verwischt.

Nach dem unglaublichen zweiten Album war es ohnehin nicht möglich, die enormen Erwartungen der Fangemeinde zu erfüllen, so ist denn 'Plastic Beach' nicht das Über-Super-Meisterwerk, aber nichtsdestotrotz ein gnadenlos gutes Album. Ja, einige Songs sind für Gorillaz-Verhältnisse eher schwach. Andere Songs wiederum sind so wunderbar einzigartig, wie sie eben nur ein Musiker vom Kaliber Albarn hervorzaubern kann.

Als persönliche Höhepunkte herausgreifen möchte ich die beiden Tracks, die in Zusammenarbeit mit Bobby Womack entstanden sind, sprich: 'Stylo' und 'Cloud Of Unknowing'.

'Stylo', die erste Single-Auskopplung, ist schlicht und einfach ein kolossaler Brecher. Ein treibender, stampfender Beat, der Gorillaz-typische Groove, hymnische Backvocals und ein wie entfesselt singender Bobby Womack, der mit seiner markanten Soulstimme die Gehörgänge des Zuhöreres stürmt und auch noch die letzte Faser des Körpers durchdringt. Unfassbar cool! Wenn dieser Song nicht auf Monate hinweg die Dancefloors beherrscht, soll mich hier und jetzt der Schlag treffen.

Das komplette Gegenteil davon ist 'Cloud Of Unknowing'. Sparsam instrumentiert, kein Beat, nur hier und da verhaltene, sphärische Klänge, Meeresgeräusche, und der tiefschürfende, nachdenkliche Gesang Womacks - dieser Song ist scheinbar simpel und langweilig gestrickt, und doch möchte man die Ohren nicht auch nur für eine Sekunde abwenden, so eindringlich und betörend ist seine Schlichtheit.

Diese zwei Songs geben nur einen kleinen Überblick über die Vielfalt des Albums. Albarn hat unermüdlich experimentiert, und nicht immer ist das Ergebnis gelungen; aber in der Endabrechnung bleiben noch immer 7-8 Songs, die jedem Album zur Ehre gereichen würden. Da aber das Gesamtprodukt bewertet wird, gibt es einen Stern Abzug, denn so rund wie die Vorgängeralben ist es eben nicht. Man sollte sich aber nicht von der verpassten Bestbewertung täuschen lassen:

'Plastic Beach' ist alles in allem ein verdammt gutes Album.
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