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am 22. Mai 2016
wie gut Tocotronic ist. Tolle Texte. Gute Melodien und intelligent. Wenn ihr Helene Fischer liebt, werdet ihr Tocotronic hassen befürchte ich.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Februar 2010
Es ist ein wenig kompliziert, die Inhalte der Scheibe in eigenen Worten - aufs Wesentliche reduziert - in Form einer halbwegs leserfreundlichen Rezension zu Papier zu bringen...

Nun: "Schall und Wahn" titelt das bislang neunte und aktuelle Tocotronic-Album, die von diversen Musikmagazinen und Fachzeigschriften mittlerweile obligatorisch in den Himmel gelobt werden... Es scheint tatsächlich schon alles aus Gold zu sein, noch bevor von Lotzow, Müller, McPhail und Zank einen Gadanken fertiggedacht haben! ANdenken scheint völlig zu genügen... Und vielleicht liegt genau darin in gewisser Hinsicht auch die Magie von "Schall und Wahn". Einige der Texte, wie z.B. "Eure Liebe tötet mich" könnten ebenso gut in einem Lyrik-Band abgedruckt vor sich hinverstauben. Aber von Lotzow, der neben seinen alten vertrauten Bandkollegen einige Male noch zusätzlich noch von Streichern begleitet wird, hat den Luxus seine Texte über die gängige "Firma" TOCOTRONIC auf den Markt zu werfen - was sein hart erarbeitetes Recht ist, noch dazu wo man sich über die musikalischen Ergüsse auf "Schall und Wahn" wirklich nicht beklagen kann, auch, wenn ausgerechnet die Single-Auskopplung "Macht es nicht selbst" nicht unbedingt vor Einfallsreichtum strotzt...

Was aber - laut Tocotronic selbst - viel mehr noch als die Texte im Vordergrund stehen soll, ist die MUSIK. Naja, um die geht es ja schließlich auch, sollte man meinen... Da sich Musik in heutiger Zeit mehr und mehr und wahrscheinlich fast ausschließlich NUR mehr über den SOUND definiert, hat man auch hier voll ins Schwarze getroffen. Herr Moses Schneider, der angeblich jeden hintersten Winkel im Studio mikrophoniert hat, um jedes noch so kleine Soundfitzelchen einfangen zu können, hatte wieder mal Recht. Die Rechnung ist voll aufgegangen! Einige Bandmitglieder haben in einem Interview vage Vergleiche zu Velvet-Underground-Studiosessions hergestellt, was ich - so zurückhaltend es auch formuliert war - nicht einmal als ganz so weit hergeholt bezeichnen möchte!

Eigentlich stellt sich jetzt nur noch die Frage, wie es weitergehen kann/soll. Nachdem "Kapitulation" - das ich trotz allem Lob nach wie vor über den Neuling stelle - als geniales Konzeptalbum mit Lobeshymnen wie etwa (die hab ich mir gemerkt, weil sie sooooo schööööön ist) "Manchmal haben die intelligentesten Musiker auch die beste Musik" überschüttet wurde und man von Rick McPhails offiziellem Einstieg von "Pure Vernunft darf niemals siegen" weg bis "Schall und Wahn" von einer "abgeschlossenen Berlin-Triologie" spricht, riecht alles ein wenig nach ABSCHLUSS. Es ist schon überraschend genug nach dem genialen Vorgänger "Kapitulation", der mit einzelnen Songs ebenso glänzt (noch mehr als der Neuling) wie als Gesamtkonzept ein derart starkes Nachfolgewerk zu präsentieren. Ich kann mir aber ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass Tocotronic jetzt nochmal einen oben draufsetzen kann - so sehr ich mir das auch wünsche!

Fazit: "Schall und Wahn" wird seinem Namen in vielerlei Hinsicht mehr als gerecht. Die Scheibe funktioniert als Gesamtkonzept - vom melodiösen Starter "Eure Liebe tötet mich" bis zum ebenso melodiösen Finale "Gift" - vielleicht sogar noch besser als "Kapttulation" oder "Pure Vernunft darf niemals siegen" oder auch "Tocotronic". Wer nach einzelnen Hit-Singles sucht, könnte vom Tocotronic-Neuling aber ein wenig enttäuscht sein, denn außer "Macht es nicht selbst", das in erster Linie vom Text und Sound (so wie die ganze Platte überhaupt) lebt, bietet sich nicht allzu viel an, das man schnell mal abspielt, um in Schwung zu kommen...
ABER: Gute Musik braucht Zeit und hat sich diese auch verdient. Also: Zurücklehnen, Kaffee bereitstellen, CD auflegen und GENIESSEN!!

Hamburger Schule in ihrer alten Form war vorgestern (von "Digital ist besser" bis zumindest teilweise "K.O.O.K."), die sogenannte "Berlin-Triologie", zu der ich stilistisch, auch wenn sie nicht dort aufgenommen und produziert wurde irgendwie auch "Tocotronic" (2002) zählen würde scheint abgeschlossen... TOCOTRONIC und Fans bereiten sich - im Genuss des eben Geschaffenen schwelgend - insgeheim auf das 3. ganz GROSSE KAPITEL der Tocotronic-Periode vor!!
Ich bin jedenfalls äußerst gespannt!!

Meine Bewertung: Wie gesagt finde ich ich beispielsweise "Kapitulation", aber auch einige der Frühwerke (die ich halt einfach lieb habe) vorerst einmal "besser" als "Schall und Wahn". Trotzdem finde ich 5 STERNE für das Gesamtkonzept "Schall und Wahn" absolut angemessen!

Zum Schluss nochmal, weil's so schön ist: "Manchmal haben die intelligentesten Musiker auch die beste Musik" [Zitat aus dem Rolling Stone zum Vorgänger "Kapitulation"]

P.S. Danke an alle Leser für ihr unerschütterliches Durchhaltevermögen!!
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Schall und Wahn ist bisher das erste Tocotronic-Album, das ich komplett gehört habe. Davor waren sie mir mehrfach positiv aufgefallen, etwa mit dem grandiosen Pure Vernunft darf niemals siegen oder Jackpot.
Herbert Grönemeyer hatte sich mal in einem Interview darüber beklagt, dass bei deutschsprachiger Popmusik immer nur die Texte im Vordergrund der Kritiker stehen würde. Das war Jahre bevor Tocotronic den Durchbruch geschafft hatten. Und Schall und Wahn ist eben nicht nur wegen der poetischen Lyrik, sondern auch dank der musikalischen Qualität und Abwechslung und des Schönklangs des Gesangs ein hervorragendes Album. Wir sind Helden machen ähnlich gute Musik, Silbermond und Juli sind weit davon entfernt.
Der Rock am Ring Auftritt 2010 hat mich wieder in meinem Vorurteil bestätigt, dass Tocotronic immer noch etwas steif, elitär und blasiert wirken. Ein Lied wie "Im Zweifel für den Zweifel" eignet sich dann auch hervorragend um Tocotronic-Skeptiker davon zu überzeugen, dass das hier Studentenrock von Kritiker-Lieblingen ist, der sich für was besseres hält. Ganz anders aber die erste Single Macht es nicht selbst, die extrem eingängig und konsensfähig ist. "Heim- und Netzwerkerei stehlen dir nur deine Schöne Zeit." Das ist nir nur wahr, sondern auch sehr witzig und auf den Punkt gebracht. All die vielen Blogs und anderen Internetprojekte, die so viel Zeit, Geld und Mühe verschlungen haben, nur um dann von niemandem gelesen zu werden.
Crazy Horse und Grunge gibt es hier bei einigen Songs zu hören, so hiess es in diversen Kritiken. Mehr brauche ich als Nirvana- & Neil Young-Fan nicht zu wissen, um mein Interesse für dieses Album zu wecken. Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, das Album ist sogar noch besser als erwartet! Kluge Texte, eine gelungene musikalische Mischung, grosse Klasse dieses Album! Und deutlich zugänglicher als der Roman mit dem gleichen Titel.

Schall und Wahn, Du hast mir gut getan!

Anspieltipps: Macht es nicht selbst, Bitte oszilieren sie, Schall und Wahn
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am 13. September 2012
Klar, ein gutes Album. Smart und so weiter. Kritiker sind begeistert. Und wer was anderes sagt hat es eben nicht verstanden. Trotzdem Einspruch: Natuerlich soll sich eine Band weiterentwickeln und ich will auch nicht nur plump nach den 'alten' Protesthymnen schreien und 'frueher war alles besser' rufen, ABER ... ich hab genug von Zauberwald und Mystik und dunklen Maechten. Ich sag's frei heraus: ich will das alte Toco-Feeling wieder. Den originellen Witz. Den unperfekten Sound. Die scharfsinnige Beobachtung. Den weniger vergeistigten Habitus. Und ich finds schrecklich, dass hier schreiben zu muessen, weil Toco natuerlich eigentlich doch die geilsten sind und bleiben. Aber diese Platte, naja ... vielleicht ja naechstes Mal ...
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am 23. Januar 2010
Mit Schall&Wahn beendenden Tocotronic ihre Berlin-Trilogie. Die Stücke kommen eingängig daher, Dirk von Lotzow säuselt auf der Platte wie er es Live wahrscheinlich nicht hinbekommen wird und die Melodien glänzen durch Vielschichtigkeit. Alles beim Alten, alles neu. Vor jedem Erscheinen eines Tocotronic-Albums fragt sich die geneigte Hörerschaft wie das letzte Album wohl zu toppen sei oder zumindest: was kommt denn als nächstes? Und: jedesmal wird man überrascht.
Dieses Album jedoch weist erstaunlich viele Parallelen zu den vergangenen beiden Produktionen auf. Mit "Stürmt das Schloss" erscheint ein Titel, der ebenso signifikante Überschneidungen zu "Sag alles ab" aufweist, wie "Gesang des Tyrannen" zu "Mein Prinz". Ein neuer Aufguss oder etwas wirklich Neues? Selbst kopiert oder neu erfunden? Es fällt schwer diese Frage zu beantworten, auf jeden fall passt Schall&Wahn einen stimmigen Abschluss der Berlin-Trilogie. auf die Live-Version von "Bitte oszillieren sie" kann man auf jeden Fall gespannt sein. "Ein leiser Hauch von Terror" und "Keine Meisterwerke mehr" sind als echte Rocknummern ebenfalls der Vorfreude wert.
Die Ausgewogenheit des Albums wird durch die ruhigen Stücke "Das Blut an meinen Händen", "Eure Liebe tötet mich" und "Die Folter endet nie". Alles insgesamt sehr stimmig, spannend und wahnsinnig gut. Der Kauf der limitierten Edition versteht sich für Fans von selbst, Buttons, Poster und Aufkleber sind nett gemacht. Eine absolute Kaufempfehlung!
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am 18. Oktober 2010
Wie auch die vorigen Platten jeweils, ist dies für mich, der ich kein wirklicher Fan bin, die beste Tocotronic-Platte bisher. Tocotronic ist, trotz bescheidener Live-Qualitäten, immer noch eine ziemlich gute Studio-Band. Die Songs und Texte sind nicht vorhersehbar, es ist spannend zuzuhören, und diese Platte ist vielleicht sogar die erste Tocotronic-Platte, die ich gerne öfter höre als 3-4 mal.

Was besser wurde, sind vor allem zwei Dinge: Dirk von Lowtzow ist noch näher dort, wo er meiner Ansicht nach eigentlich hinwill: Klangmalerei durch Worte, die nah-absurde Bilder malen und keine konkrete inhaltliche Interpretation mehr suchen. Also Dadaismus, im Prinzip. Das andere sind die zwei Gitarristen, die nun mehr oder weniger zueinander gefunden haben, und nicht mehr die-Schöne-und-das-Biest spielen, sondern nun gemeinsame Sache machen. Wenn auch dabei teilweise ein, entschuldige, Byrds-artiges Geklingel dabei rauskommt, ist das ganze trotzdem runder und klarer.

Was nicht besser wurde, ist die Tatsache, das der Bassist Jan Müller immer noch der Mann zu sein scheint, der instrumentalistisch und kreativ den ganzen Laden zusammenhält, ihm aber einfach keine tragendere Rolle zukommt. Er wird durch den Rest der Band, insbesondere die Gitarren, einfach zugeklebt, es ist teilweise fast schwer, ihn überhaupt zu hören (weshalb ich ihn übrigens vielleicht auch überschätze). Besonders in Verbindung des sehr ambitionierten, aber in mangelnder Feinheit und Präzision etwas stagnierten Schlagzeugers wäre ein wohl-definierter Bass ein echter Boost, meiner Einschätzung nach.

Zusammengefasst: Ich freu mich schon aufs nächste Album, und irgendwann werde ich vielleicht sogar ein Fan.
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am 1. Januar 2012
Als Fan der ersten Stunde dieser Ausnahme- Indie- Band aus deutschen Landen, freue ich mich, in dieser Rezi wieder weitgehend positiv über diese neue Scheibe von Tocotronic berichten zu können.

Jüngere Hörer, die die Band vorher noch nicht gekannt hatten, sondern z.B: nur von "Pure Vernunft darf niemals siegen" her kannten, und der Band mit diesem Album z.B. noch eine Chance geben wollten, wurden bestimmt nicht enttäuscht.
Denn mit vorliegendem Album, das es zurecht bis auf Nr. 1 der Album- Charts in Deutschland geschafft hat (wenn es dann auch wieder relativ schnell abstürzte), ist der Indie- Band aus Hamburg nochmal ein ziemlich eindrucksvolles Meisterwerk gelungen.

Nachdem die Band, die geniale Alben in den 90ern herausgebracht hatte ("Digital ist besser", "K.O.O.k"), in den 2000er- Jahren lange für viel Verstimmung und Unverständnis bei der traditionellen Anhängerschaft gesorgt hatte, bewies die Band 2007 mit der Scheibe "Kapitulation" zwar einen neuen, dafür aber gereiften Sound, womit auch viele junge, neue HÖrer gewonnen werden konnten. Das Experimentieren neuer Sounds (und dem weiterhin relativ unkritischen Folgen des langjährigen Vorbilds Jochen Distelmeyer) hatten sich also bezahlt gemacht (zumindest in finanzieller - aber meines Erachtens durchaus auch in künstlerischer - Hinsicht!). Auch die Annäherung an populäre Bands wie "Ramstein" oder manchmal auch Xavier Naidoo (diese Bands haben in den letzten Jahren ja tatsächlich viele andere beeinflusst!), und Jochen Distelmeyer bleibt man auch hier noch treu (z.B. textlich), scheint sich zum Glück inzwischen aber etwas mehr von ihm und seiner in den letzten Jahren etwas traurigen Entwicklung gelöst zu haben! (beim deutschen Schlager hört Gott sei Dank dann auch bei Tocotronic der Spaß auf!).

So steht der Titel eines der Songs hier, "Keine Meisterwerke mehr", zum Glück nicht programmatisch für die QUalität des ganzen Albums!

Die Melodien haben hier wieder fast alle Ohrwurm- Qualität, und die Songs laden zum Mitsingen ein. - Wenn da nicht die oft all zu bescheuerten Texte wären!
Ansonsten gewohnter Tocotronic- Sound, mal schneller, mal langsamer, mit den besagten neueren Einflüssen, ohne sich dabei von ihren Wurzeln - zum Glück! - völlig gelöst zu haben.

Welcher Song hier der beste (oder sollte man besser sagen: der "schönste"?) ist, soll Jeder für sich selber entscheiden. Ich finde - in melodiöser Hinsicht - fast alle Songs hier gut, vor allem die ersten 4 Songs. Einzig mit "Stürmt das Schloss" kann ich gar nichts anfangen.

Mir wurde allerdings etwas vom Hörgenuss an der Band genommen, nachdem ich inzwischen mehrfach gelesen habe, dass DIrk von Lowtzow seine Texte meist (oder zumindest oft) Ernst meint! (denn in der Hinsicht halte ich die Texte oft für etwas schwach; wenn sie ironisch gemeint gewesen wären, dann hätte ich die Texte besser verstanden; aber so? - Naja!). Man fühlt sich als HÖrer etwas verwirrt: meint der Sänger diesen Text von diesem Song jetzt ironisch oder ernst (das weiß man bei dieser Band leider zu oft nicht!)? Immerhin: der text von "Bitte oszillieren Sie" ist als völliger Unsinn bereits beim ersten Mal zu erkennen!

FAZIT: das erfolgreichste, wenn vllt. auch nciht das beste Album der Band, bietet wieder viele gute Songs.
Ein Kauf, den ich absolut nicht bereut habe!
Für mich eines der besten Alben des Jahres 2010, zumindest im deutschsprachigen Raum!

Stellt sich nur noch die Frage: warum wählt eine der besten Bands überhaupt hierzulande immer so bescheuerte Bilder für ihr Plattencover?
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am 21. Januar 2011
Ich fand Tocotronic ja schon immer ganz nett - aber "Schall und Wahn" ist meiner Ansicht ihr bisher bestes Album.
Musikalisch ausgereifter, ohne ihren charakteristischen, "subversiven" Sound einzubüßen und ohne peinlich zu wirken, präsentiert sich die hamburger Alternativ-Boygroup mit mehrdeutigen Texten und Wortspielen, die jedoch keinen Zweifel daran lassen, dass sie zu den "Guten" gehören.
Titel wie "Ein leiser Hauch von Terror", "Die Folter endet nie", "Macht es nicht selbst", "Bitte oszillieren Sie", "Im Zweifel für den Zweifel", "Keine Meisterwerke mehr", "Stürmt das Schloss" und "Gesang des Tyrannen" sprechen ja fast schon für sich.
Ein politisches Statement für den Widerstand gegen die "instrumentelle Vernunft" des Spätkapitalismus!
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am 19. Juni 2011
Entwarnung: Diese CD ist natürlich gut, sehr gut sogar.
Und viel besser als fast alles, was es im Jahr 2010 aus deutschen Landen so zu hören gab.
Enttäuschung: Die CD bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Diese sind bei Tocotronic, der über Jahre hinweg ungebrochen besten deutschen Band, natürlich sehr hoch.
Und daher ist diese CD auch "sehr gut" und trotzdem nicht so gut, wie ich sie erwartet hätte.
Es sind einfach zu viele Stücke auf dieser CD, an die ich mich nach vielfachem Hören kaum erinnern kann, die nicht im Ohr bleiben, die keine Texte enthalten, die mich zum Denken gezwungen hätten.
Natürlich gibt es meisterhafte Stücke, die Kommerzialität, Nachdenken und Widerhaken verbinden - so vor allem "Die Folter endet nie" - aber in der Summe bleibt eine CD, die auf das nächste Meisterwerk hoffen lässt.
Dass Tocotronic dies mit dieser CD nicht geschaffen haben, ist schade.
Dass sie es aber auch zukünftig schaffen können, stimmt hoffnungsfroh.
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am 25. September 2014
Für mich ist der Sound dieser Band eh ein Himmel auf Erden...eines der besten deutschsprachigen Alben was ich kenne und immer wieder gerne anhöre..
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