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am 17. März 2014
...heisst nicht nur ein Song, Dynamit ist das gesamte Album. Der dritte Longplayer dieser extraordinären Burgenländer ist meines Erachtens nach das beste der bisher erschienenen fünf Alben.
Nachdem sie recht poppig starteten mit dem unbetitelten Ja, Panik Album, danach bei "The Taste and the Money" oft rotzigen Punk brachten, sind sie nun in einer Perfektion von Melodie- und Textsicherheit angelangt, die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht. Die Scheibe ist voller Höhepunkte, ich finde auch, gänzlich ohne schwache Songs. Dynamisch, hochmelodiös, einfallsreich, mitreissend und textlich über jeden Zweifel erhaben sehe ich hier den Höhepunkt der Band.
Schwer ist es, die Lieblingssongs aufzufinden, alle sind einfach gut gelungen. Vielleicht finde ich "Alles hin, hin, hin", "Pardon", "1000 Times" und "Nevermore" am stärksten.

Fazit: allerfeinste Poesie in allerfeinste Musik gegossen. Chapeau!
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am 17. Januar 2015
Der erste Sprung war ein geografischer: Waren die ersten beiden Alben noch österreichische Produktion, so wurden die fünf Ostösterreicher nun zu Wahlberlinern - Andreas Spechtl war ihnen sozusagen vorausgefahren, die restlichen Vier folgten bald nach. Zwar immer noch gut als Österreicher erkennbar, aber man merkt den deutschen Einfluss zunehmend. Der zweite Sprung war deutlicher: Nichts gegen österreichische Tonstudios und Produzenten (klingt das jetzt nicht eh nicht zu patriotisch?), aber ein überaus professionelles Berliner Studio und vor allem ein Produzent wie Moses Schneider (der beim großen Nachfolgealbum "DMD KIU LIDT" wieder Regie führen sollte) waren dann doch wieder eine andere Kategorie, und das ist nicht zu überhören. Wobei es für die Band spricht, dass die Platte trotzdem nicht glatt klingt, sondern genauso ihre Ecken und Kanten hat wie ihre Vorgänger.

Der dritte Sprung war schließlich der, dass Spechtl als Texter noch einen Gang zulegte. Soll heißen, dass die Texte noch eine Spur mehr Radikalität, aber auch Charme gewannen, und vor allem das "Denglische" viel stärker zum Tragen kam, wie etwa bei "Dynamite", "Blue Eyes" und "The Golden Handshake". Von der Qualität sehe ich bei den elf Songs keine Unterschiede, alle sind schlichtweg brillant. Meine Lieblingsnummern sind "Nevermore", wo sich Spechtl an ein Edgar Allen Poe-Thema heranwagt und dabei gewinnt, und der Damenchor dem Track einen überaus grazilen Touch gibt, und "Alles hin, hin, hin", durch den exzellent minimalistischen Videoclip zu diesem Song machte ich meine erste nähere Bekanntschaft mit dieser Gruppe.

Und eine Platte, die mit den Zeilen "Have Mercy, Have Mercy, My Lord" (am Textblatt steht irrtümlich "Mery") endet, kann auch nicht schlecht sein. Ganz im Gegenteil.
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am 27. Februar 2010
...braucht man bei diesem Album zu haben! Ich hatte "Ja, Panik" bei youtube entdeckt, ein paar Videos später war ich schon überzeugt. Ein Freund schenkte mir dann im Paket mit Tommy Finke Poet der Affen/Poet of the Apes (auch fein), das ältere Album The Taste and the Money und dieses hier.
Und ich bin hellauf begeistert, wie - im positivsten Sinne "rotzig" - diese Band ihre wunderbaren Stücke eingefangen hat.
Bei einigen Bands vermisst man auf den Tonträgern das gewisse "Etwas", das man nur aus der Livesituation kennt. "Ja, Panik" scheint es gelungen zu sein, dies mit zu "konservieren".
Und über den künstlerischen Aspekt der Band brauche ich wohl kein Wort mehr zu verlieren - die Band begreift sich als Gesamtkunstwerk.
Diese Rezension kann daher ohne Probleme für beide Alben, "The Taste and the Money" und "The Angst and the Money", als Kaufempfehlung gesehen werden! 5 Sterne nach Wien!
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am 6. April 2010
Ich habe schon lange keine deutsch-sprachige Band mehr gehört, die mich so begeistert hat!!

Die beste österreichische Platte seit Falcos Junge Römer.

Die beste deutschsprachige Platte seit Blumfelds L'etat et moi.
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