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am 22. Dezember 2006
Wie kam eigentlich Aldous Huxley dazu, seinen Roman "Brave New World" zu nennen? - das ist so eine Preisfrage für Literaturwissenschaftler. Die Antwort darauf findet sich im vermutlich letzten Drama Shakespeares, "The Tempest" (dt. "Der Sturm"). Da ist es Miranda, die Tochter Prosperos, die - nach Erlebnissen von Intrigen und einem gerade noch vereitelten Mord - zu der scheinbaren Happy-End-Stimmung des Stücks folgende Verse ausspricht: "O brave new world, that has such people in't!"
Freilich ist das im Kontext des Dramas ziemlich zynisch und ähnlich zynisch sieht auch Aldous Huxley seine Welt.

Die Handlung spielt in einer fernen, aber bezifferbaren Zukunft, dem Jahre A.F. 632, also 632 Jahre nach der Geburt des Automobilmagnaten Henry Ford. Dem Leser offenbart sich eine perfekt organisierte Wohlstandsgesellschaft, voller biologisch und psychologisch konditionierter Arbeitsdrohnen. Wohlstand ist in dieser Welt - Marx lässt grüßen - tatsächlich für alle da, hingegen scheinen alle Krankheiten der Menschheit überwunden und ausgerottet. Der Preis für das synthetische Glück in Form der Droge Soma ist die Aufgabe von Individualität, Religion, Phantasie und Kunst. Auch um die Liebe sieht es düster aus, denn Promiskuität ist Teil des Alltagslebens in dieser schönen neuen Welt.
Eine der Figuren, Bernhard Marx, passt in dieses Gefüge nicht so recht hinein. Er gehört aufgrund seiner Intelligenz zwar der Alpha-Plus-Kaste an, aber sein äußeres Erscheinungsbild stigmatisiert ihn zum Außenseiter. Außerdem mag sich sein Gemüt nicht mit dem oberflächlichen Sexleben zufrieden geben, wie es auch keine Satisfaktion in der Droge Soma findet.
Im Gegensatz dazu steht Lenina Crowne, die pneumatische, also attraktive, perfekt konditionierte Frau. Gemeinsam besuchen sie ein Indianerreservat, wo sie auf John treffen, einem "noble Savage", der äußerlich zwar barbarisch erscheint, doch über ein hohes Maß an Bildung verfügt. Denn die zum verbotenen Kanon gehörenden Werke Shakespeares kennt John in- und auswendig; das Wertesystem hat er verinnerlicht.

John verliebt sich in Lenina - und lernt die schöne neue Welt nun wirklich kennen. Die Oberflächenstruktur des Romans ist relativ gut durchschaubar, was ihn für Sekundarstufenlektüre prädestiniert. Was den Roman wesentlich interessanter macht, sind die im Verborgenen liegenden Denkanstöße, angefangen bei den kleinen Wortspielen um sprechende Namen bis hin zu den wirklich großen Themen um Ethik und Wissenschaft.

Aldous Leonard Huxley entstammt der berühmten britischen Huxley-Familie, Thomas Henry Huxley war sein Großvater. Huxleys Werk steht in der Tradition der Romane H.G. Wells', also meist dystopische Zukunftsromane, die Fragen um Ethik, Technik, Fortschritt und menschliche Werte ausloten. Dass Huxley hier ein dramatisch überzeugendes, prophetisches und in mancher Hinsicht durchaus aktuelles Werk gelungen ist, darf als unbestrittene Tatsache angesehen werden. Und gerade das macht den Roman so faszinierend.
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am 27. September 2006
Nicht viele Bücher, die ein Schüler für den Unterricht lesen und "durchkauen" muss, hauen ihn vom Hocker. Dieses Buch hat mich jedoch positiv überrascht. Es ist anfangs etwas schwierig und gewöhnungsbedürftig- nicht nur wegen der Fremdsprache, sondern wegen der technischen Fachbegriffe- aber wenn man sich eingelesen hat, werden dem Leser eine Fülle von Denkanstößen dargeboten. Wie könnte unsere Welt in 500 Jahren aussehen? Welche Auswirkungen hat der wissenschaftliche Fortschritt? Wie sieht die Gesellschaft aus? Und ist das alles eher schön (Utopie) oder schrecklich (Dystopie)? Huxley versucht darzulegen, dass eine perfekt anmutende Welt in gewisser weise doch nicht das ideale ist. Wieviel Freiheit bleibt einem Menschen, der schon bei der Zellteilung manipuliert und weiterhin auf seine gesellschaftliche Stellung, seinen Beruf, Hobbies etc. maßgeschneidert wird? Er ist vollends glücklich und in "Ordnung", wie seine Umwelt passt er aufs Detail in das Weltbild hinein. Aber er kann nichts dazu beitragen, es beeinflussen oder "gegen den Strom schwimmen"... - Oder doch?

Ein Buch, das in gewisser Weise den Horizont erweitert!
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am 2. Juli 2011
Bei der Diesterweg-Ausgabe mit dem schönen Iron Maiden-Cover bekommt man am meisten für sein Geld: ein informatives Vorwort von Margaret Atwood, Vokabelerklärungen und inhaltliche Erläuterungen auf jeder Seite, sowie einen umfangreichen Anhang mit weiteren Materialien. Auf dem zweiten Platz folgt für mich die etwas günstigere Reclam-Ausgabe, die Vokabelhilfen, Erläuterungen und ein informatives deutsches Nachwort, sowie ein Vorwort von Huxley enthält, aber insgesamt als Buch nicht viel hermacht. Dafür passt sie aber in die Jackentasche. Die Cornelsen-Ausgabe enthält außer den Volkabelerklärungen und Erläuterungen auf jeder Seite und ein paar Infos zu Huxley kein weiteres Material. Meine Empfehlung: Diesterweg-Ausgabe kaufen!
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am 7. Oktober 2015
Its a very interesting way to view the world of today, vs. an ideal that cant truly be recognized.

You cant review this book without using the word Dystopian. Used to describe a utopian ideal that has gone wrong. This isnt a lecture on Eco-goodness or how we can all live in harmony with a mythical Gaia construct, this book is about how man tries to perfect mankind and gets exactly what man has earned. There is no more striving to be a better person, because being better implies that someone else isnt as good and therefore you are being asocial to the collective.

This book has influenced many other writers and playwrights of today.

In many ways I find that the Movie 'Equilibrium' starring Christian Bale was cut from a chapter that happened before this book. While Planet of the Apes could easily be the follow on should the Gammas ever break free of their conditioning.

Another interesting thing about this book was the complete lack of thought to the 'lower caste' as compared to the glorious excess that the 'upper caste' experiences. This book was written before the guilt of being the one of the ruling class became the modern societal norm. Before WW2 there was very much an educated ruling elite and a lower working class that had (outside of America at that time) no chance to ever become one of those people. You were born elite or not and there wasnt any other way of thinking. Im often amused that the first time people read this book they never pick up on the fact that there is no dissatisfaction from the lower caste. Only the upper caste has the 'brain power' to be dissatisfied, there was never any question that the manual labor was happy doing manual labor.

This book could never be written today without being turned into an antihero underdog mutant genius becomes action hero that heroically blows up all the breeding labs while poisoning all the birth control. Thus the world is plunged from one controlled ideal to another, but it must be the right way to go ... right?
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am 4. Dezember 1999
Ein Buch, das leider nicht jeder kennt, eigentlich aber jeder kennen sollte. Und - soviel der Vorwegnahme sei mir gestattet - meiner Meinung nach hat der englische Autor Aldous Huxley das größte literarische Werk des nun zu Ende gehenden zwanzigsten Jahrhunderts geschaffen. Dieses Buch ist alles: von anspruchsvollem Stil, tiefgründig, für weitgehende Interpretationen offen, gedanklich anregend, mitreißend, ermahnend, verstörend und nicht zuletzt unterhaltsam. Adäquate Genrebezeichnung für "Brave New World" ist die einer Utopie, allgemein definiert als nach der Lebenserfahrung praktisch nicht umsetzbares territorial isoliertes Staats- bzw. Gesellschaftssystem. Huxley zeichnet in ironisch-heiterem Stil eine Zukunfts- und Schreckensvision, die in der Gegenwart nichts von ihrer Faszination und Bedrohlichkeit eingebüßt, vielmehr hinsichtlich des letztgenannten Kriteriums sogar hinzugewonnen hat. In der schönen neuen Welt ist die Gesellschaft als staatlich oktroyiertes Kastensystem aufgebaut, welches jedoch nicht sozialen, sondern wissenschaftlichen Ursprungs ist: Befruchtung erfolgt künstlich, und die aus den befruchteten Eizellen "gewonnenen" menschlichen Wesen werden durch pränatale Prädestination einer der Kasten zugeordnet, die untereinander nach geistigen und körperlichen Fähigkeiten abgestuft sind. Ein Ausbruch aus diesem System ist dem Individuum wie dem Kollektiv unmöglich, da unerwünscht, weil sich niemand dank seiner Vorbestimmung auch nur vorstellen kann, innerhalb einer anderen Kaste glücklich zu werden. Das letzte Potential emotionaler Instabilität wird durch die Versorgung mit der Syntetikdroge "Soma" im Keim erstickt. Klassische Literatur ist angesichts ihres Gefährungspotentials - schließlich gründet sie auf jenen stabilitätsgefährdenden Emotionen, um deren Abstellung das System um der perfekten Gesellschaft willen bemüht ist - verachtet, Shakespeare und Co. lagern unter Verschluß in Archiven, die von den Führungskräften der elitären alpha-Kaste kontrolliert werden. Doch kommt es bei der Prädestination unvermeidbarerweise zu "Fehlproduktionen" - Individuen, die ihre Menschlichkeit im eigentlichen Wortsinn entdecken, sich jedoch anpassen müssen, da sie angesichts des Unverständnisses ihrer Umgebung andernfalls isoliert wären. Die letzten natürlich gezeugten Menschen finden sich nur in sogenannten "Wildenreservaten". Gerade die Kollision dieser beiden Welten beschreibt Huxley auf atemberaubende Weise, wobei auch sein erdachtes utopisches Staatssystem in seiner Logik absolut lückenlos ist. Ein großes Werk, das Emotionen aller Art hervorruft und den Leser selbst bei wiederholter Lektüre nicht mehr losläßt, ihn vielmehr in seine Welt entführt. Und der Satz des Kritikers B. Russell, "es ist zu wahrscheinlich, um wahr zu werden", gewinnt angesichts der negativen Aspekte der Fortschritte der Genforschung heutzutage stetig an Wahrheitsgehalt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 18. August 2006
A lot has been written about the drug-controlled society versus the natural or "savage" man in Huxley's book, and while that's a significant theme, a more interesting one to me is the isolation of individualism, which I think is often overlooked here. Many books have had this theme, but few have shown such a sharp divide between society and the individual as Brave New World.

A story about a society that has moved as far away as possible from the unpleasant aspects of being human, the question it raises is whether the easy elimination of these "disorders" has actually improved life, or taken something important away, no matter how unpleasant. The growth of the individual- the wisdom that comes from having been both up and down- is clearly missing; these people live half-lives. Yet, despite all efforts to sweeten life by removing all traces of the bitter, there remains a repulsive fascination with the savage, now considered unnatural in just one of many ironies to be found in the book. (Even the "Brave" in the title is ironic, since so few people strive to be any kind of courageous in this New World.) What's been created is a world where to be an individual means to ostracize yourself, to reject the instant gratification and quick fixes for what ails you. Anyone who does that is considered odd, since who wouldn't want a pain-free, always-happy life? The ultimate accomplishment of that indoctrination is to make individualism nearly impossible. That's Huxley's nightmare of the future, his dire warning of where we're headed in a hurry. The rebel or the loner is not only undesirable, it's not even comprehended by this bland society, which twists the "pursuit of happiness" into a kind of singular goal for all mankind. It's a sad world despite all the "happy" people in it, a world devoid of all real human aspirations, a stagnant world. If there's a braveness here at all, it's the unwitting willingness to forgo growth- since that often requires setbacks and pain- for the sake of total comfort.

We haven't yet reached that kind of comfort level in our own society, but the rise of political correctness and how easily people claim to be offended by anything that makes them uncomfortable says that Huxley was (unfortunately) correct about the direction we tend to drift, towards a personal comfort zone that blocks out anything we deem unpleasant, even if there are valuable lessons to be learned in things that conflict with our own beliefs and desires. Perhaps more than anything, that's the real warning behind Huxley's nightmare of his Brave New World.

Mark Wakely, author of An Audience for Einstein
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am 5. Februar 2015
Wie schön muss eine Welt sein, in der alle Menschen glücklich sind! Niemand ist unzufrieden, mit dem, was er besitzt oder mit seiner Arbeit. Es gibt keinen Liebeskummer, keinen Neid und keinen Streit. Eigentlich ist es doch erstrebenswert, so leben zu dürfen. Aber das Szenario, das Aldous Huxley in seinem Roman „Brave New World“ zeichnet, ist weit davon entfernt. Denn die Schattenseite dieser Idealwelt ist die Aufgabe des freien Willens. Es gibt keine Gefühle und keine Leidenschaft. Bereits bei der Geburt – oder besser gesagt, bei dem, was an ihre Stelle getreten ist, denn eine richtige Geburt in diesem Sinne gibt es nicht mehr – werden die Embryonen in Kategorien eingeteilt. Entsprechend werden sie versorgt sowohl mit „Zusatzstoffen“, die sie auf ihr vorbestimmtes Leben einstellen, als auch mit Einflüsterungen, welche Dinge sie lieben und welche ablehnen werden. Allerdings unterlaufen auch dieser perfekten Welt Fehler, die dazu führen, dass sich jemand, in unserem Roman ist es Bernhard Marx, nicht linientreu verhält. Was geschieht, wenn Zweifel zur Rebellion wird und wahre Liebe auf leidenschaftslose Begierde trifft, erfährt der Leser in „Brave New World“.

Um ehrlich zu sein, fiel es mir nicht leicht, diesen Roman zu genießen und das lag nicht an der Geschichte selbst. Sie ist stimmig, interessant und spannend geschrieben. Ich konnte mich in die Charaktere und fremde Welt leicht hineindenken. Zwar machten es einige Erläuterungen zu Beginn des Buches nicht leicht, den Einstieg zu finden, aber im weiteren Verlauf fiel es nicht mehr schwer, der Handlung zu folgen.

Was mir zu schaffen machte, war die Realitätsnähe zu unserer heutigen Welt. Viele Dinge, die zu Huxleys Zeit lediglich als verschwommene Gefahr zu erahnen waren, zählen heute zur Normalität. Ein beklemmendes Gefühl verlor sich während der ganzen Lesezeit zu keinem Augenblick. Huxley weiß nichts über das Leben, das wir heute führen und doch kommt er ihm zum Teil erschreckend nahe. Ich bin nur froh, dass wir unseren freien Willen und unsere Leidenschaften nicht gänzlich verloren haben, dass soziales Miteinander auch heute noch wichtig ist. Noch. Solange wir nicht alles vergessen und verlernt haben, sollten wir unser Handeln mehr hinterfragen und auf den Prüfstand stellen. Das nehme ich aus diesem Roman mit, der aktueller ist denn je.
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am 7. März 2002
Huxley's Brave New World is a classic sci-fi, which comes frighteningly close to present day reality. It is a superb psychological satire on humankind's social behavior. Like the preconditioned reflexes described in the book, we too in our modern society are bombarded everyday by mind-bending advertising and fashion-based conditioned reflexes. The Brave New World is closer than we think. If only we did think more about the world taking shape around us all, like Huxley surely must have intended when he wrote this powerful sci-fi critique. It sometimes seems we do not think deeply enough. There are certainly very few such thought-provoking sci-fi books, which point out our global society's thoughtless ways. However, I am glad to say that recently I did find such a new critical sci-fi. It is definitely for those of us, who like to think, yet enjoy an entertaining tale and are starved for such books. This book, which I highly recommend is entitled, ACCUSED BY FACET-EYES (author C.B.Don) and it addresses our contemporary environmental challenges in a fantastic sci-fi eco-novel. Much like the enlightening Brave New World, this brand-new 21st Century novel also left me with a lingering feeling that a more thoughtful approach to our actions on this planet is truly needed, if our human civilization is to survive!
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am 17. November 2005
Aldous Huxley entwirft in diesem Roman ein potenzielles Entwicklungsbild der Menschheit, die durch eine Aufgabe sowohl der persönlichen Freiheit als auch der ethischen Grundsätze gekennzeichnet ist.
Kurzer Einblick in verschiedene Zustände und "neue Sitten": Der Mensch hat nur noch Geschlechtsverkehr zum totalen Vergnügen, ohne, dass die Gefahr besteht, ein Kind zu zeugen. Denn diese werden in Brutzentralen "gezüchtet", auf ihr zukünftiges Leben eingerichtet und somit in unterschiedliche "Level" (Alpha, Beta, Gamma etc.) eingeteilt. Außerdem lebt nahezu die gesamte Gesellschaft in Abhängigkeit von Drogen. Jegliche Würde und Wichtigkeit ist dem Individuum entrissen.
Literaturhistorisch wird "Brave New World" in die Antiutopien eingeordnet, die einen Gegenpol zu der in Huxleys Schaffenszeit aufgekommenen Wissenschaft der Futurologie bildet, in der es hieß, dass alles in Zukunft besser werden würde.
Das Buch gibt in recht hohem sprachlichen Niveau Zustände wieder, die der Mensch bald erreichen könnte. Die ersten Züge sind ja bereits heute zu erkennen...
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am 25. November 2013
I have read Huxley's "Brave New World" just because I was interested in the topic and, after all, the novel is often stated among the best works of the 20th century. This means, I did not have to read it in class / during my time in college...

Creating a (dys-)utopian future where one individual means nothing in contrast to the importance of the "social body", Huxley tackled the problems in those days such as mass production ("Oh Ford!"), totalitarian politics and eugenics. There is little doubt that these issues are nowadays even more topical than they were during the 1930s wherefore the meaning of this novel still is worth being discussed. Just replace Huxley's "Soma" with "anti-depressant" and the "alpha-beta-gamma-distinction" with nowaday's social layers and you'll surely find some parallels...

The reason why I could not let myself get carried away to give full 5 stars was that in comparison to other high class science fiction novels I have read so far (e. g. "The Time Machine", "War of the Worls", "The Invisible Man" - H. G. Wells, "1984" - George Orwell or "Fahrenheit 451" - Ray Bradbury), reading the "Brave New World" was not always entertaining and some passages are rather uneventful, missing a good plot. The novels starts intensive and thrilling, but than the arc of suspense goes down until it increases again not before towards the end of the book. Besides, for me as a not-native speaker, the vocabulary was sometimes a bit challenging.
Although H. G. Wells books were much older, I had less problemes with these novels than catching every sentence in "Brave New World".
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