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Kundenrezensionen

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am 19. März 2010
Mexikaner und ein Südstaatenmajor (Eduardo Fajardo) verüben gemeinsam ein Gemetzel an Nordstaatlern, dem nur Shango (Anthony Steffen) entkommt. Der wollte eigentlich nur die Nachricht in den abgelegenen Ort bringen, dass der Bürgerkrieg beendet ist, doch keiner will das wissen. Daraufhin verleiht Shango der Message mit einer Interpunktion aus Blei lautstark Nachdruck, bis es alle kapiert haben.

Hätte ich blind einen Tipp abgeben müssen, wer der Regisseur des Films war, hätte ich eher auf einen Mann mit Faible für bizarre Horrorstreifen wie Margheriti oder Fulci getippt als auf Edoardo Mulargia, für den "Shangos letzter Kampf" untypisch ist, düster und dazu stilistisch gelegentlich fast schon experimentell. Die Hauptrolle ist allerdings wie gemalt für Anthony Steffen, der schon zu Beginn 20 Minuten leidend im Dreck kriechen darf. Mit einem Budget gedreht, das vermutlich nicht viel höher lag als das einer Fidani-Gurke, wird beeindruckend belegt, was trotz dieser Beschränkung für gute Filme entstehen können. Das Bild, wenn Steffen im Käfig aufgehängt wird, bleibt ebenso in Erinnerung wie die kreative nächtliche Feuer-Folternummer von Mexikaner-Boss Martinez (Maurice Poli). Die Bildqualität der DVD ist exzellent, Bonusmaterial ließ sich begreiflicherweise wenig auftreiben, weswegen die 8 Minuten Anmerkungen von Kritiker Bruschini genügen müssen. Empfehlenswerte Veröffentlichung aus der 2.Liga der Italowestern.
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am 21. Oktober 2016
Tja, was soll man hier gross sagen? Nur irgendein weiterer billiger Italowestern, entstanden 1970.

Es gibt die uebliche Rache-Story. Das ist ja erstmal ganz ok. Allerdings wird das hier wieder mal anoedend, platt und einfallslos dargeboten. Einen Handlungsfluss gibt es nicht, die Erzaehlweise schleppend sich im Kreise drehend. In staendiger Wiederholung gibt es folgende Szene: Freche Leute kommen an, "Shango" (reimt sich so schoen auf "Django") spring irgendwo 'raus und erschiesst alle innerhalb weniger sekunden. Dazwischen nur nichtssagendes Geseier. So geht's die ganze Zeit. Und schlecht gespielt ist das! Steffen wollte hier offenbar nochmal ganz klar machen, das er voellig Talentfrei ist. Spaetestens nach diesem Film duerfte das JEDEM klar sein. Nimm nur die Anfangssequenz, da haengt er in einem Vogelkaefig am Baum (der Kaefig eine Hommage an die Wiedertaeufer von Muenster?). Sieht ganz gut aus - verliert aber jeglichen Effekt wenn man Steffens Gesicht da 'rausgucken sieht. Das Gesicht, das dir seine Gedanken zeigt: Ich muss jetzt so tun als ob ich fertig mit den Nerven bin. Und das scheint sein Charakter auch zu sein. Er glaubt, er sei nur zwei Tage in Gefangenschaft gewesen, dabei warens sechs (SECHS!) Wochen. Gut das er sich nach einer kleinen Mahlzeit gleich wieder vollkommen erholt und auch die Erinnerungsluecke ohne weiteres verdaut. Das Essen bekommt er von einem Mann und dessen Sohn. Seltsamerweise servieren sie es ihm ohne Besteck, so das er mit den Fingern essen muss. Kleine Sadisten. Jedenfalls ist er dann wieder bestens 'drauf und geht los zum schiessen. Jeder Schuss ein Treffer. Ob's drei, vier, fuenf oder zehn Leute sind, er braucht meist weniger als fuenf Sekunden. Dann die Kulisse! Herrlich, dieses Texas nahe der Mexikanischen Grenze, voll herbstlicher Waelder und Wiesen. Wahrscheinlich ein Little Italy in Texas. Garniert mit ein paar billigen Behausungen im "Western-Stil". Ich sags ganz ehrlich, eigentlich ist das ein "1 Stern" Film, aber diese vielen Fehler und die Unbeholfenheit sorgen fuer Erheiterung. Trash wie man sich ihn wuenscht. Deshalb gibt's drei Sterne.

Tja, und die DVD von Koch Media ist wiedermal toll. Auch fuer diesen komischen Film wurde eine kleine Featurette produziert, ausserdem gibts den englischen Trailer. Bildqualitaet sehr gut, nur die letzte Einstellung vor dem Abspann sieht irgendwie abgegriffen aus. Also, ein Film nur fuer Italo Western Fanatiker, oder Fans des Trash Kinos.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. April 2010
Der Plot ist recht holperig und stellenweise unlogisch, die Story schon zig mal da gewesen, Kostüme und Kulissen sehen extrem billig aus. Der Film wirkt, als wäre er komplett auf einem kleinen Fleck verwilderter Gegend irgendwo in Mitteleuropa gedreht. Also alles grün, voller Bäume und Sträucher, von Steppe, Wüste oder beeindruckenden Landschaftsaufnahmen keine Spur. In den Extras erfährt man dann auch, dass "Shangos letzter Kampf" vollständig in einem ital. Studio abgedreht wurde. Eine Low-Budget-Produktion, der man dies deutlich ansieht.

Auch sollte klar sein: Wo Anthony Stephen drauf steht ist auch immer nur Anthony Stephen drin. Dieser Darsteller hat sich schauspielerisch leider nie verbessert, egal wie viele Italo-Streifen er auch abgedreht hat. Er spielt wie immer laienhaft, wirkt unglaubwürdig und kommt in diesem Streifen für einen Helden außerdem viel zu schwach und weinerlich rüber - wobei Letzteres auch am Drehbuch liegt. Die Mimik bei der Darstellung des leidenden Anti-Helden ist in einigen Szenen stark überzogen und wirkt dadurch schlecht gespielt statt echt. Offensichtlich hat Stephen hier versucht Franco Nero zu kopieren, der solche Szenen u.a. in Filmen wie "Keoma" wesentlich authentischer darstellt.

Sehr viele Elemente sind aus anderen Italos abgekupfert. Es wird auch sehr viel mit klassischen, schon unzählige Male dagewesenen Klischees gearbeitet. Bei einigen härteren Szenen ist man relativ kreativ vorgegangen, wobei diese Kreativität beinahe zwanghaft wirkt. Als habe man um jeden Preis versucht Szenen mit späterem Kultfaktor zu generieren - nur ohne Erfolg, da es teilweise unglaubwürdig überzogen oder laienhaft umgesetzt wurde.

Unterm Strich ein mittlerer 0815-Spagettiwestern aus der dritten Reihe. Fairerweise muss gesagt werden, dass es noch viel schwächere solche Western gibt. Für mich ist das Niveau dieser Italo-Produktion gerade noch das, was man als Sammler kaufen kann. Hartgesottene Fans können sich den Streifen ins Regal stellen, sollten aber nicht viel erwarten.

Die DVD ist liebevoll aufgemacht (Koch Media und Ulrich P. Bruckner sei Dank) und bietet neben Kinotrailer und Fotogalerie mit dem Interview eines Filmhistorikers ein nettes, exklusives Extra. Darin erfährt man interessante Hintergrund-Fakten, wie z.B. dass der Darsteller des kleinen Jungen später ein Terrorist wurde, der für zahlreiche Morde verantwortlich ist und den Bombenanschlag auf den Bahnhof von Bologna 1980 ausführte (Giuseppe Valerio Fioravanti aka. Giusva Fioravanti). Der FSK-Flatschen ist zum Glück ein ablösbarer Aufkleber, würde er doch sonst das Coverartwork vollkommen versauen - vorbildlich gelöst! Die hier bei Amazon aufgelisteten Filmfotos zeigen übrigens teilweise Szenen eines völlig anderen Westerns (Szenenfotos 1, 3 und 5)! Seltsamerweise tauchen diese Fotos auch auf dem Back-Cover und in der Fotogalerie der DVD auf.
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