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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
157
3,5 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:37,95 €+ 3,00 € Versandkosten


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am 27. Dezember 2014
Ich habe die 5€ teurere Version extra wegen dem Cover ohne "xbox classics" bestellt...Als ich es bekommen habe sah ich leider,dass es doch das classics cover war...Für mich ist das einfach abzocke, denn wenn ich das classics gehabt haben wollte, hätte ich es auch für 15€ gekauft
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am 19. Dezember 2016
In der Spielebeschreibung steht das das gesamte Spiel aus 3 Cd's besteht, was für Final Fantasy Spiele ganz normal ist. Aber ich habe nur 2 CD's. Auch gebrauchte Spiele sollten komplet sein. Da wird mir gegen Ende des Spiels die 3.CD fehlen. Bei einem An - und Verkauf sollte man sich mit den Produkten auskennen die man verkauft. So ein Fehler sollte eigentlich nicht passieren.
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am 24. August 2012
Nach Final Fantasy XII glaubte ich, dass die Reihe mich verloren hatte. Dazu sprache XIIs scheußliches Gambit-System und die für mich nicht gut erzählte Handlung.
Als dann die ersten Vorabinformationen auftauchten wusste ich: "Das Spiel holst du dir erst, wenn es billig zu haben."
Game Over wenn der Spielführer stirbt? Das will ich nur in "Shin Megami Tensei". Zu linear? Och nöö. Kein Geld nach Kämpfen und alles sündhaft teuer in Läden? Meh.
Vor zwei Wochen wollte ich mir dann also endlich ein Bild von diesem Spiel machen, ein eigenes, und letztlich muss ich sagen, dass noch immer nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Die 50 Spielstunden haben mir durchaus Spaß gemacht.

Die Handlung beginnt, zugegeben, sehr uninteressant. Am Anfang können die Figuren wirklich nichts anderes, als auf allem Einprügeln, das ihnen in die Quere kommt. Wer sich also beschwert, dass ihm oder ihr das Spiel zu leicht ist, darf sich auf die Einführung der Paradigmen freuen.
Davor ist das Spiel wirklich nur stumpfes "Drücke A um Gegner zu töten", ab Kapitel 3 wird das Spiel natürlich zunehmend schwerer. Niemals zu schwer, wohlgemerkt, der Schwierigkeitsgrad bleibt immer schön ausgewogen.
Und wirklich aufdrehen tut die Handlung auch erst gegen Ende der zweiten CD, wobei ab CD 2 schon deutliche Qualitätssteigerungen auffallen.
Die Rahmenhandlung in aller Kürze: Lightning, eine Soldatin im dienste des Psikom, quittiert ihren Dienst, um sich freiwillig einer Purgation zu unterziehen. Der Grund dafür ist, dass ihre Schwester von einem Pulse Fal'Cie zu einer L'Ciel ernannt wurde - einer Feindin des Mondes Cocoon.
Da Lightning ihre Familie jedoch über alles steht, will sie diese retten. Begleitet wird sie dabei von Sazh, der ebenfalls zur Purgation will und beschließt die Soldatin zu begleiten.
Gleichzeitig will auch Snow seine Verlobte Serah retten, welche Lightnings schwester ist. Dazu bedient er sich einer Oppositionsgruppierung und infiltriert die Purgationsanlage, um nebenher die "eingesammelten" Bürger auch noch zu retten.
Selbstverständlich läuft gar nichts nach Plan, Light, Snow und Sazh werden ebenfalls zu Pulse L'Cie, wie auch die Kinder Hope und Vanille, die von der Gruppe kürzlich gerettet wurde. Und nun werden die fünf von Psikom als Staatsfeinde gesucht. Schlimmer noch, als L'Cie hat die Gruppe eine Bestimmung zu erfüllen. Schaffen sie es nicht, diese Bestimmung zu erfüllen werden sie zu C'ieth - blutrünstigen Untoten. Aua...

Was die Level angeht, ja, das Spiel ist Linear und es gibt keinen Weg zu älteren Gebieten zurückzukehren, die älter als Kapitel 11 sind, von insgesamt 13 Kapiteln. Dies mag vielen sauer aufgestoßen sein, aber ich empfehle einen Blick auf das hoch gelobte Final Fantasy X zu werfen. Auch dort entpuppten sich sehr viele Örtlichkeiten als stumpfe Einbahnstraßen, ohne die Möglichkeit des Backtrackings. Bis man das Luftschiff erhielt, natürlich.
Trotzdem kam ich einfach nicht daran vorbei mich an Teil 10 erinnert zu fühlen. So richtig hatte mich die lineare Handlung dort auch nicht gestört, also war Teil 13 da gar nicht anders.

Ebenfalls erinnert mich das Kristarium and das Sphärobrett. Mit dem Unterschied, dass man keine Sphäroiden einsetzen muss, um den Status aufzuwerten. Im Gegenteil, nach jedem Kampf werden Kristallpunkte gesammelt, die jeder Figur aufs Konto gut geschrieben werden. Heißt: Ihr sammelt 100 KP und alle Figuren, selbst inaktive und Figuren am anderen Ende Cocoons, erhalten 100 KP.
Diese werden im Kristarium schließlich zum aufwerten des Charakter gebraucht. Dabei hat jede Figur ein Kristarium für sich, in dem nach und nach alle sechs Rollen freigeschaltet werden. Der Brecher agiert als physischer angreifer, der Verheerer ist der Schwarzmagier, der Augmentor zaubert Statusverbesserungen, der Manipulator zaubert Mali auf die Gegner, der verteidiger lenkt die Angriffe der Gegner auf sich und nimmt selbst weniger Schaden und schließlich der Heiler. Was ein Heiler tut muss ich ja nicht groß erwähnen.
Dabei gilt, wenn Light als Heilerin ihren angriffswert steigert, so gilt die Aufwertung nicht für die Heilerrolle, sondern kommt der Figur volständig zugute. Heißt also, wenn der Heiler die physischen Angriffe erhöht, hat der Brecher auch was davon. Anders gilt es jedoch bei den Fähigkeiten, diese können nur Rollenspezifisch genutzt werden. Nur der Heiler kann Vita zaubern, nicht aber die anderen Klassen. Ebenfalls wird das Kristarium mit voranschreitendem Spielverlauf aufgestuft. Heißt es werden mehr Fähigkeiten undstatusboni freigeschaltet, die für KP gekauft werden können.

Hier kommen auch die Paradigmen ins Spiel. Im Menü kann man in sechs Slots die Rollenaufteilung der aktuellen Gruppe eingeben. In Slot 1 stehen dann ein Brecher und zwei Verheerer, in Slot 2 wird hingegen ein Verheerer durch einen Heiler ersetzt. Der Kombinationsvielfalt ist also keine Grenze gesetzt. Wichtig ist jedoch auch, dass nicht jede Figur alle Fähigkeiten erlernt. vanille kann als Augmentor niemals Hast beherrschen, Hope hingegen scheitert an Protega und Vallga, er muss also auf Protes greifen, um die Gruppe effektiv zu schützen. Auch hat jede Figur ihr eigenes Wachstum. Vanille und Hope haben beide die höchste magische Angriffskraft und geben gute Heiler und Verheerer ab - im physischen Bereich versagen sie komplett und sind Reinfälle als Brecher und Verteidiger. Hope lernt als Augmentor zuerst schützende Buffs, Sazh lernt hingegen Buffs, welche die Offensive verbessern zuerst. Es gilt also auch zu gucken, wen man in der Gruppe haben will. Wobei natürlich niemand dazu angehalten wird, nicht doch seine Favoriten zu wählen.

Die Kämpfe sind auch stark vereinfacht. Wählen wir die oberste Option im Kampfmenü und die Figur setzt die Aktionen ein, die aktuell am angemessensten sind. Den Gruppenführer kann man jedoch auch dazu bringen, genau die Aktionen auszuführen, die der Spieler einsetzen will. Der rest ist von KI gesteuert - und sie macht keinen üblen Eindruck und erinnert leicht an Persona 3.
Ist die Schwäche des Gegners offen, wird diese ausgenutzt. Ist der Gegner gegen gewisse Aktionen resistent, werden diese gar nicht erst zum Einsatz gebracht.
Sollte der Gruppenführer jedoch im Kampf fallen, sehen wir den Game Over-Bildschirm.
Wer jetzt Mord und Tobsucht schreit, keine Bange, das Spiel meint es gut mit euch. Solltetz ihr einem Game Over erliegen, könnt ihr den Kampf neu starten. Dabei werdet ihr zu einem Zeitpunkt verfrachtet, bevor ihr den Gegner bekämpft habt und könnt ihm entweder umgehen oder eurer Rache freien Lauf lassen. Oh, und natürlich gegen leichtere Gegner kämpfen, um KP zu sammeln und stärker zurückzukehren.
Wer aber denkt, die Kämpfe seien enfach, ist och am Anfang des Spieles. Später werden Verteidiger enorm wichtig, wie auch der regelmäßige Wechsel zwischen offensiven und defensiven Paradigmen.

Auch lassen sich Waffen modifizieren. Im Grunde hat jede Figur nur 6 Waffen. Jede Waffe lässt sich verbessern und schließlich aufsteigen, um eine noch bessere Waffe zu bekommen. Grundsätzlich gilt dabei, Komponenten zu verwenden, die der Gegner fallen ließ. Diese werden schließlich zur Aufwertung gebraucht. Einfach so die Komponenten zu gebrauchen geht natürlich nicht, denn jede Komponente hat ihren eigenen Erfahrungswert.
Biologische Komponente haben dabei einen geringen EP-Wert, mechanische dafür mehr. Damit aber nicht genug, vorher Bio einzubauen lohnt sich. Dadurch wird ein Multiplikator aktiviert, der sich auf bis zu *3 aufbessern lässt. Mecha senkt den Multiplikator hingegen.
Wer nun Eins und eins zusammengezählt hat ahnt schon, wie der Hase läuft: Treibt zuerst den Modifikator hoch mit Bio und werft dann einen riesigen Haufen an Maschinenteile auf einmal in den Mix - und schon kann die Waffe um mehrere Level aufsteigen und stärker werten.
Auch Accessoires können aufgebessert werden, wodurch die Resistenzen von Schutzringen gesteigert wird und andere Späße.

Fazit
Wie oben schon gesagt, ich verstehe die Unkenrufe nicht, die ich hier und da gehört habe. Ja, die Handlung brauch etwas, um in Fahrt zu kommen und letztlich läuft das ganze auf ein "Wir machen unser eigenes schicksal"-Szenario hinaus. Sie ist aber durchaus keine Katastrophe. Wer FFX mochte wird sich an der Linearität von 13 auch kaum stören.
Eigentlich macht FF13 nicht viel falsch und auch nicht viel richtig, trotzdem ist es sehr unterhaltsam und auch die Figuren sind mir übers Spiel ans Herz gewachsen - bis auf Snow. Den mag ich einfach nicht.
An der Synchronisation habe ich auch nichts zu meckern. Ich habe negative Stimmen über Vanille gehört, aber ich schlage jedem mal vor sich Celestine aus Magna Carta 2 oder Luffi aus Hexyz Force anzuhören - DAS sind uneerträgliche Quietschstimmen. Vanille ist im direkten Vergleich harmlos, ja sogar normal.
Der Einsteig mag zäh sein, aber ab Kapitel 3 wird das Spiel zunehmend besser. Auch gibt es einen Epilog-Modus, der uns erlaubt Missionen anzunehmen und die Unterwelt weiter zu erforschen. Wer sich also an dem Spiel bis zum Ende nicht hat stören lassen, darf sich also auf zusätzliche Spielstunden freuen.
Leiht euch das Spiel aus, wenn ihr mögt. Es ist jedenfalls viel besser, als die negativen Stimmen sagen. Nur die ersten zwei Kapitel sind zäh.
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am 24. August 2012
Was hatte ich nicht im Vorhinein alles über dieses Spiel gehört! Viel zu „linear“ sollte es sein, viel zu „neumodisch“ und „überhaupt nicht mehr Final Fantasy“. Und ohne mir tiefere Gedanken darüber zu machen, tat ich genau das, was in meinen Augen der größte Teil der Kritiker-Gemeinde bis heute tut: Nämlich die Augen verschließen vor der Realität und die beliebte Schmähkritik zur eigenen machen, ohne sich selbst eine Meinung zu bilden.
Doch letzendlich habe ich mich doch noch überwunden und diesem Spiel doch noch eine Chance gegeben. Zum Glück.

Ich bin seit vielen Jahren großer Fan der Final Fantasy Reihe und habe von I – X alle Hauptteile der Serie gespielt, welche mir zahlreiche wunderbare Stunden bereitet (Meine Lieblingsteile sind bis heute FFX und FFVIII). Und entsprechend einfach war es deshalb für mich, mich der „Retro“-Fangemeinde anzuschließen, welche all die neueren Ableger der Serie (X-2, XII, XIII etc.) allzu schnell als zu neumodisch und „entartet“ abtut, vom Kampfsystem über die Story bis hin zum Soundtrack. Vor einigen Wochen stolperte ich jedoch zufällig im Internet über das Kampfthema von Final Fantasy XIII „Blinded by Light“. Nach einigen Durchläufen war ich von der Atmosphäre dieses Stückes so begeistert, dass sich irgendwann der Entschluss bei mir formierte dieses viel kritisierte Spiel doch endlich einmal selbst zu spielen und mir eine eigene Meinung zu bilden.
Ich habe das Spiel nun ca. 15 Stunden gespielt und stecke mitten in der mitreißenden Geschichte und will mir deshalb nun erlauben meine persönliche Kritik zum Spielgefühl abzugeben.

Grafik:
Ich denke über die ästhetischen Qualitäten dieses Spiels gibt es nicht viele Worte zu verlieren. Das ganze ist ein einziger Augenschmaus, von den wunderschönen Landschaften über die Sci-Fi Hintergründen bis zu den Charakter-Designs. Die Spielgrafik nähert sich dabei immer mehr den seit jeher gerühmten gerenderten Zwischensequenzen an und ist auf einem HD-Fernseher mit kleineren Abstrichen ein absoluter Hochgenuss! Wie immer beste Arbeit, Square!

Sound:
Ich mache den Soundtrack dieses Spiel dafür verantwortlich, dass ich dem ganzen Paket überhaupt eine Chance gegeben habe und darüber bin ich im Nachhinein sehr froh! Der Soundtrack ist von vorne bis hinten abwechslungsreich, aufregend, einprägsam, stimmungsvoll und wunderschön. Auch wenn Großmeister Uematsu hier nicht mehr groß seine Hände im Spiel hat, sein Nachfolger Hamauzu führt dessen Arbeit in bester Manier fort und sorgt für einprägsame Melodien, welche einem auch nach dem Spielen noch das Gefühl geben, mitten in der Welt von Cocoon und ihren Wirren zu stecken. Dabei steckt musikalisch alles möglich drin, von orchestralen Arrangements und bombastischen Chören über sanfte Streicher bis zu sci-fi typischen, elektronischen Sounds und J-Pop ähnlichem Gesang. Speziell hervorzuheben sind von mir Stücke wie „Blinded by Light“, „Fighting Fate“ oder „The Sunleth Waterscape“.

Charaktere, Welt:
Kommen wir nun zum Herzstück eines jeden J-RPGs: seiner Geschichte, Welt und Charakteren!
FF XIII bietet in dieser Hinsicht alles, was man sich als Fan der Reihe wünschen kann:
Ein Set aus 6 Hauptcharakteren, von denen jeder einen anderen Archetypen verkörpert, seine ganz eigenen Gründe und Ziele für sein Handeln hat und welche im Zusammenspiel für unzählige aufregende, traurige und heroische Momente sorgen.
Da haben wir die enigmatische Protagonistin Lightning, welche den FF-Fan sofort in die 90er zurück versetzt und starke Erinnerungen an Cloud Strife oder Squall Leonhart hervorruft.
Und wie diese beiden durchlebt auch sie eine ständigen Wandel in ihrer zunächt unzugänglichen Persönlichkeit, während sie sich mit verschiedensten Situationen auseinandersetzen muss und dabei oft auf die Probe gestellt wird. Dazu kommen der selbsternannte Held und Draufgänger Snow, der junge Hope, der eigentlich nur durch pures Schicksal in den Strudel aus Chaos und Verfolgung gezogen wird, den lässigen Pistolen-Schützen Sazh mit der traurigen Vergangenheit, die mysteriöse und etwas raue Fang mit dem herrlichen Akzent und zum Schluss die oft sehr verstörend fröhliche Vanille. Ich bin ja fast froh, dass ich deren Stimme nicht im japanischen Original ertragen muss...

Die Welt Cocoon, in der das Szenario großenteils spielt, ist dabei eine schön gestaltete Art von Sci-Fi/Cyberpunk/Fantasy Welt, in der Angst vor jeglichen äußeren Einflüssen der sogenannten Welt Pulse die Zivilbevölkerung beherrschen und deren gesamte Existenz auf seltsamen, mächtigen Wesen namens Fal`Cie beruht, welche gleichzeitig Heilige wie gefürchtete Teufel sind, ganz danach woher sie kommen: Aus Cocoon oder aus Pulse. Ein solcher Pulse-Fal`Cie wird auch zum Zentrum und Beginn der Geschichte, als dieser die Gruppe aus Helden aus unerfindlichen Grünedn zu seinen Agenten, den L`Cie ernennt und sie zu Ausgestoßenen und Feinden Cocoons macht.
Ich kenne bis jetzt nur einen kleinen Teil der Hintergründe und die größten Enthüllungen stehen mir noch bevor, doch die Geschichte bietet bereits jetzt den Nährboden für verschiedenste philosophische und religiöse Ansätze und die Art in der die Charakterentwicklung Schritt für Schritt dargeboten wird lässt den Spieler langsam aber sicher immer mehr hinter den Vorhang der Geschehnisse blicken und langsam setzt sich das große Bild der Geschichte zusammen.
Im Vergleich mit anderen FF-Teilen gefällt mir die Story hier wesentlich besser, auch als zB die von FFVIII, FFIV oder sogar FFVI. An die Latte die FFVII damals gesetzt hat, kommt sie jedoch bis jetzt auch nicht heran ;)

Gameplay:
So, kommen wir nun zum wirklich wichtigen Teil, nämlich dem wo all die Kritikpunkte sitzen, die ich zu entkräften gedenke.
Zunächst einmal zur viel beschworenen „Linearität“ des Gameplays, was von vielen als das größte aller Probleme genannt wird.
Dazu muss ich zunächst einmal sagen, Ja es stimmt, FF XIII hat seine größten Probleme in der Darbietung des Gameplays. Von „Linearität“ will ich dabei allerdings nicht sprechen.
Das Problem liegt vielmehr darin, dass dem Spieler etwas zu wenig Abwechslung von den Dungeons und Kämpfen gegeben wird wie man es aus anderen J-RPGs zB durch die Städte kennt, welche oft ein Ort der Ruhe waren. So etwas gibt es hier nicht, man bewegt sich vielmehr von Gebiet zu Gebiet und ist ständig auf der Flucht vor den Cocoon-Truppen und bekommt nicht wirklich einen Moment zur Ruhe. Das passt zwar vollkommen zur Geschichte und macht in sich auch Spaß, aber es lässt eben gerade dieses Gefühl der Freiheit und Abwechslung missen, welches die meisten J-RPGs bieten. Was ich mich dabei lediglich frage ist, warum lineare Gebiete und keine frei begehbare Weltkarte erst im Jahr 2010 zu solch einem Sakrileg erklärt werden, während selbiges beim viel gerühmten FFX niemanden gestört hat...
„Linearität“ ist jedoch in diesem Zusammenhang ein viel zu ausgeschlachtetes und schlichtweg falsches Wort. JEDES und zwar wirklich JEDES J-RPG das ich bis jetzt gespielt habe, was linear und genau deshalb liebe ich sie! Es gibt hier nunmal kein Open-World oder Fraktionssystem ala Skyrim oder anderer westlicher RPGs. Es geht hier vielmehr um die Geschichte und deren Präsentation, die sich nunmal nur in eine Richtung bewegt und keine eigenen Entscheidungen zulässt. Wer sich seine Spielwelt lieber selbst gestalten will, der soll bei Mass Effect oder The Elder Scrolls bleiben aber doch bitte die Hände von den J-RPGs lassen!
Auch noch zu erwähnen ist, dass das Gameplay von Gebiet zu Gebiet durchaus variiert, wenn auch nicht signifikant! Da gibt es einmal die Möglichkeit das Wetter zu ändern und so die Gegnerhorden zu beeinflussen, dann gibt es bewegbare Plattformen oder Fallen oder einmal einen kurzen Ritt auf einem Schrottplatz-Mech! Die Gebiete sind dabei auch sehr abwechslungsreich gestaltet und die üblichen Schatzkisten-Detours sind auch nichts neues und lockern so schon seit 20 Jahren die RPG Dungeons auf! Ich habe das Gefühl, dass all die Kritiker entweder keine Ahnung haben, wie RPGs dieser Machart nun einmal aufgebaut sind, oder schlichtweg das Spiel nicht gespielt haben und nur reproduzieren was sie einmal gehört haben! Wer sich wirklich eine Meinung bilden will, der muss schon die Zeit aufbringen, das Spiel auch wirklich zu spielen und all die Facetten des Gameplays live erleben!

Kampfsystem:
Ein wichtiger Teil des Gameplays ist das Kampfsystem.
Und hier liegt in meinen Augen eine weitere große Stärke des Spiels! Das mag nun wirklich persönlicher Geschmack sein, aber selten waren in FF-Teilen die Kämpfe so actiongeladen und aufregend! Für einen Zuschauer ist es das absolute Chaos, doch als Spieler ist man in jedem Kampf voll bei der Sache und wartet auf seine ATB-Leiste um Kommandos einzuhämmern, wechselt fleißig die Paradigmen um seine Strategie dem Gegner anzupassen und genießt dann wieder für ein paar Sekunden die akrobatischen Kampfeinlagen der Protagonistin! Das macht richtig Spaß, wenn man einmal den Dreh raus hat und ist vor allem gar nicht mal so einfach! Der Schwierigkeitsgrad der Gegner, insbesondere der Endgegner ist hier in meinen Augen ziemlich hoch, viel höher jedenfalls als bei allen FFs vor FFX! Jeder der hier ein paar Stunden gespielt hat und einmal zB dem „Aster Protoflorian“, Odin oder Barthandelus gegenüber stand, der weiß wovon ich spreche! Die Kämpfe können hier schon einmal bis zu 10 minuten dauern, bis man die richtige Strategie und Paradigmen-Rythmen raus hat und so langsam die Unmengen an Lebenspunkten, welche die Bosse hier besitzen in die Knie zwingen kann!Und auch aus kleineren Kämpfen gibt es kein Entrinnen in Form des genre-typischen "Flucht"-Befehls mehr.
Die Kritik, der Schwirigkeitsgrad wäre zu leicht ist blanker Unsinn. Es stimmt zwar, dass man jeden Kampf mit vollen Lebenspunkten beginnt, aber erstens war mir das persönlich ganz recht, da man sich so nicht mit Potions und MP herum ärgern muss, was letztlich dann doch vollkommen egal ist und zweitens: erinnert sich noch jemand an Chrono Cross? ;)
Was jedoch wirklich ein schlechter Witz ist, ist der "Auto-Battle" Befehl, der einem schlichtweg alle Entscheidungen abnimmt und einem gleich die, für die Situation günstigsten Befehle vorgibt. Welche Birne bei Square war denn dafür verantworlich? Glücklicherweise kann man den aber zumindest als Default-kommando ausschalten und so einfach ignorieren.
Der Einsatz er Paradigmen und Rollen (so etwas wie die Klassen aus FFV) bietet hier auch die nötige Abwechslung und auch die Charakterentwicklung ist nicht so „linear“ wie sie oft bezeichnet wird. Es handelt sich dabei mehr um eine abgespeckte Variante des Sphärobretts aus FFX und ist aufjedenfall schöner und „weniger linear“ als beispielsweise die Systeme von FFIX oder FFVI (von I – IV ganz zu schweigen). Letztendlich läuft die Charakterentwicklung zwar auf einen bestimmten Punkt zu und es gibt wenig Freiheiten, der Spieler entscheidet jedoch selbst wie schnell er welche der verfügbaren Rollen weiterentwickeln möchte.

Und auch all die typischen FF-Gameplay-Elemente sind wieder da! Die Zauber wie wir sie kennen und lieben (Feura, Vigra, Hast, etc. etc...), die Eidolons (darunter natürlich Bahamut, Shiva, Odin und Alexader!) und auch die Chocobos haben ihren Auftritt!
Dieses Spiel macht vielleicht in manchen Aspekten einiges anderes als seine Vorgänger und stößt so den einen oder anderen vor den Kopf, ich selbst war jedoch froh über ein wenig neuen, rasanten Wind im Gameplay, schließlich wird eh nichts gleichartiges mehr an die Perfektion von FFVI-X heran kommen ;)

So, damit habe ich allerdings genug über meine Eindrücke geschrieben und will lieber noch einmal zusammenfassend sagen:
Hier wird dem Spieler und J-RPG Freund in der Summe ein Spiel geboten, das vielleicht nicht vom abwechslungsreichsten Gameplay lebt, dafür aber in allen anderen Punkten glänzt!
Eine wunderbare Welt mit facettenreichen Charakteren, ein bombastischer Soundtrack zu unwerfender Optik und ein rasanter Kampfsystem sorgen gemeinsam für eine geniale Erfahrung und wer dieses selbst bestätigt sehen will, der soll sich keine Reviews mehr durchlesen, sondern das Spiel wirklich einmal selbst spielen und sich eine ernsthafte, eigene Meinung bilden!
Zumindest bei mir hat das funktioniert :)
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am 2. Mai 2010
Haupthandlung zu einfach wenn man seine Kämpfer ordentlich "Bufft" bei Kampfbeginn,
Schlauchlevels,
sehr geradlinig, überall unsichtbare Levelbegrenzungen, Schatzsuche idiotensicher,
Wiederbesuch bereits durchlaufener Areale schwierig,
Videosequenzen sind toll, man kann es aber auch übertreiben, (ich weiß nicht wie oft ich diese blöde Feuerwerksszene gesehen habe, gewiss gefühlte 20 mal)
Kampfsystem mittelmäßig, gute Ansätze aber viel zu hektisch, nur ein Charakter von Dreien direkt steuerbar, wenn man einmal den Dreh raus hat, braucht man eigentlich nach dem buffen nur noch die Paradigmen wechseln und automatisch Kämpfen zu lassen,
keine richtigen Städte,
keine richtigen Shops im eigentlichen Sinne, (man kann an jedem Speicherpunkt kaufen),
kaum Spaß beim Ausrüsten, Waffe + max (3 ?) Accessoirs, keine Rüstung,
fast nicht vorhandene Interaktion mit NPCs, im ganzen Spiel habe ich außer bei den Missionen ( Mission annehmen = ja / nein) nicht EINE Dialogauswahlsituation in Erinnerung,
insgesamt nur ein paar Waffen pro Char, die man dann aufleveln soll, man kann es aber auch so durchspielen(bei mir hatten 2 von 3 Chars Level 1 Waffen),
viel weniger Gimmicks oder Minigames wie bei z.B. FF VII,
die Auflistung ist unvollständig, da gibts noch einiges...

Pros:
schöne Grafik,
manche Videosequenzen sind gut gelungen,
manche Charaktere fand ich sehr sympathisch (Lightning, Vanille) (dazu muss man sagen, dass man seine Charakterzusammenstellung sehr lange nicht frei wählen kann) andere eher nicht: z.B.: "Hope" = 14 jähriges Jüngelchen was die dicksten Monster klatscht mit dem Namen "Hoffnung"...

Zusammengefasst nach dem Durchspielen: nicht das schlechteste Spiel aber es gibt bessere und von der legendären Final Fantasy Reihe ist man eigentlich besseres gewohnt, schließe mich damit der 4Player.de Meinung an.
Für mich sieht es aus, als hätte man einfach krampfhaft versucht sich von den anderen RPGS (auch den eigenen anderen Teilen) zu unterscheiden, damit hat man aber auch Bestandteile gestrichen, die einfach elementar für jedes Rollenspiel sind und nicht gestrichen werden sollten(Ein klassisches Auto funktioniert halt nicht ohne Antrieb oder Räder).
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am 1. Dezember 2011
Ich habe mir FF13 hauptsächlich deswegen gekauft, weil mir das 10er noch sehr gut gefallen hat. Dem neuen Kampfsystem wollte ich mal eine Chance geben.

Während ich dem 10er noch 20 Sterne gegeben hätte, gebe ich diesem nur 2. Ganz einfach deswegen, weil das 10er wirklich auch 10 mal so gut ist wie das hier...
All die Nebenaufgaben und teils wirklich schweren Aufgaben vor denen man im 10er stand vermisst man hier. ES IST LANGWEILIG!

Während eines Kampfes muss man quasi nur noch eine Taste drücken und kann auch nur einen Character steuern, was ich beschissen finde.
Die Geschichte drumherum ist OK...

Wie auch immer..

Ich rate niemandem zum Kauf!

Eines von wenigen Spielen die ich besitze aber nicht durchgespielt habe weil mir die Lust nach 80% des Spiels vergangen ist!
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am 22. September 2011
denn genauso kommt mir das vor bei diesem Spiel! Vorweg ich hab es durchgezockt und fast alle FF-Teile ebenfalls gespielt und eine ganze Menge andere RPGs seit vielen Jahren. Und nachdem hier schon soviel steht, will ich es auch gar nicht so detailiert werden lassen mit meinem Bericht!

Es fällt regelrecht auf, dass dieser FF Teil wohl eher so Action Gemeinde ansprechen soll, was man zum Teil an den lobenden Bewertungen herauslesen kann! Und das es da gut ankommt kann ich verstehen, denn man läuft einfach nur Gänge entlang und prügelt irgendwann auf immer gleiche Weise auf die Gegner ein - so wie das eben ist bei so Actiongeballer! Das find ich persönlich totlangweilig und da gibts es mittlerweile eigentlich genug und vor allem noch bessere Spiele, bei denen einem das geboten wird. Aber gut, so hat eben jeder seinen Geschmack ...

Das nicht gelevelt werden kann, stimmt so nicht! Denn dadurch, dass die Gegner unterschiedliche Gegenstände abwerfen, lässt sich die Waffe schon ganz gut leveln - ist mal etwas anders gemacht als das übliche Charakterleveln aber man muss da fair bleiben, denn Leveln ist definitiv möglich! OK, dass man das nicht braucht, um das Game und auch viele der Nebenmissionen zu schaffen, ist dann die Kehrseite des Ganze! Also ausgewogen find ich das Spiel dann wiederum absolut nicht!

Das Game hätte auch fast meine erste 1 Sternbewertung bekommen, wenn da nicht die Erlösung der "freien" Ebene integriert worden wäre, die dann zum Ende des Games hin doch noch für Freude sorgen kann! Und auch die Nebenmissionen haben schon ein bisschen Spass gemacht, obwohl sie sehr leicht waren! Warum man ein Spiel allerdings so komprimiert und man sich erst zig Stunden durch Schläuche der langweiligsten Art schleppen muss - das begreif ich nicht - das ist doch tot langweilig oder nicht??

Ich spiel auch grad Xenoblade auf der Wii - ja und da sieht man mal wie genial ein Spiel gemacht werden kann, dass Action bietet aber auch den RPG Faktor nicht vergisst! Und das obwohl FF13 grafisch weit besser aussieht!

Nun ja warum kriegt das Game, obwohl ich es eigentlich total langweilig fand, trotzdem 3 Sterne:

1*
Also grafisch ist es insgesamt, trotz einigen wenigen Rucklern beim Spielen auf Festplatte, gut aufgeplustert und sieht schon geil aus zum Teil!

2*
durch die später wenigstens noch kommende freie Ebene, hat man wenigstens ne kleine Erholung für die Schläuche gekriegt. Wäre das nicht passiert, wär das überhaupt kein Final Fantasy mehr gewesen

3*
ich fand die Story nicht so schlecht! Das hatte was von nem verpeilten Science Fiction Streifen! Manchmal war das etwas chaotisch aber zum Schluss hin hat man es schon verstanden.

Insgesamt:

fand ich das Spiel aber langweilig und es war eher eine Überwindung für mich es durch zu zocken. Ich wollt eben mal wieder wissen wie es ausgeht! Von den Charaktären her, na ja ich fand Sazh ganz cool mit seinem Kücken im Kopf und Lightning ist schon toll animiert aber sonst ... gähn!

Also ich geb da mal 3 Gnadensterne. Aus ner Sicht von nem RPG Liebhaber hätte es aber nur 1 verdient! Aber wenn man mal fair bleibt und das Spiel eben als Actiongeballer mit RGP-Elementen versteht, na ja gut dann kriegts eben 3 ...

Wobei ich mir nun künftig, nach dem nun 2. Reinfall hintereinander (FF12 ist auch unter aller Sau), der unter diesem Titel nun geboten wurde, stark überlegen werde, ob ich mir noch mal einen FF Teil kaufe! Klar Änderungen / Neuerungen sind immer mal gut aber wenn einer Spieleserie völlig der Charakter genommen wird - irgendwo hörts mal auf! Dann sollen sie eben sowas treiben wie auch bei der Crystal Chronicles Serie und ne extra Serie für die Actionfreunde machen! Aber eine der etabliertesten RPG Serien in so etwas zu verwandeln und dann als RPG anzubieten ist eine Schande dieses Genres!

Ich hab es auf der Xbox 360 gespielt und so ziemlich jedes RPG das ich auf dieser Konsole kenne, Lost Odyssey, Star Ocean, Eternal Sonata, Magna Carta 2 ... ist besser als dieser FF13 Teil!
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am 20. Juni 2010
Ich habe nun endlich auch das Spiel gekauft und habe echt Angst gehabt es zu spielen, da hier viele Rezensionen wirklich viele, viele Fehler aufzählen, sodass ich dachte, das Spiel muss ein Fehlkauf werden.
Nun bin ich froh, dass ich es mir gekauft habe! Ich habe selten ein so geiles Spiel gespielt, bin immer noch ganz hin und weg!
Also:
Grafik: 9,5/10
Ja, die Grafik ist atemberaubend, bei einigen Kampfszenen blieb mir der Mund offen stehen und ich habe glatt vergessen mal weiter anzugreifen (bestimmt der Sinn guter Grafik :-))!
Einen halben Punkt Abzug muss ich geben, weil ich "schockiert" festgestellt habe, dass die Finger in der Grossaufnahme wie dicke, hautfarbene Balken aussehen. Aber naja...!

Musik: 8/10
Finde das schwer die zu bewerten, jeder hat einen eigenen Geschmack. Ich finde sie in Videosequenzen sehr angenehm, im Kampf ist sie sehr ruhig, aber der Kampf ist sowieso sehr hektisch.

Kämpfe: 7/10
Hier etwas weniger Punkte. Das Kampfsystem ist bei weitem nicht so schlecht wie alle sagen! Im Gegenteil, heutzutage gibt es doch eh kaum noch ein Spiel, wo man nicht die A-Taste einfach drücken muss (Fable und andere Echtzeitrollenspiele, etc.)
Dafür ist es hier noch relativ taktisch mit verschiedenen Paradigmen (Rollen), und die Mitarbeiter machen ihre Sache auch sehr gut. Ausserdem werden immer mehr Kompnenten dem Kampf beigelegt (Paradigmen, Metafertigkeiten, Esper).
Aber: Es fehlt wirklich, dass man direkte Befehle geben kann, hier fand ich FF12 besser, da waren Vorgaben, aber im großen Notfall konnte man jede Figur einzeln steuern.
Zudem empfinde ich die Kämpfe als recht unübersichtlich, vor allem mit mehreren Gegnern, aber es hält sich in Grenzen.

Charaktere und Geschichte: 9,5/10
Für mich eine große Überraschung, die sehr, sehr mitreißende Story. FF12 war ja eher lahm, FF10 sehr liebeslastig und FF10-2 hatte keine Story...Hier bin ich sehr angetan, wie die 6 "zufällig" bunt gemischten Charaktere zusammenkommen, bin auch von fast allen sehr angetan (naja...Hope stört). Lediglich, dass die sich alle gegenseitig gerne mal zurücklassen finde ich etwas merkwürdig...!
Die Geschichte ist wie gesagt sehr mitreissend, erinnert mich persönlich etwas an den Nationalsozialismus (Deportation einer vermeintlich niedrigeren Menschengruppe, die als Umsiedlung bezeichnet wird und sowas!) Finde es sehr spannend und freue mich immer über einen weiteren Fetzen zu den Hintergründen der Charaktere und der Geschichte...
Lediglich, hier ein kleines Manko, alle Gruppen und Charaktere und sowieso sich "fal" oder "cie", also Falcie, LCie, Pulse-FalCie, Cie`d...irgendwie so, ich kann nicht immer nachvollziehen, wer gemeint ist, aber das Spiel bietet die Möglichkeit dies nachzulesen (sehr angenehm zusammengefasst).

Sonstiges:
Negative Punkte:
- die Navigationskarte (dreht sich mit)
- Kämpfe etwas unübersichtlich
- nur eine Person steuerbar
- Hope

Neutrale Punkte:
- Musik
- nur Waffen und Accesoires anlegbar

Positive Punkte:
- Grafik
- Charaktere
- Geschichte
- die Kampfidee
- das Kristarium (Charakterentwicklung)--> ähnlich dem Sphärobrett
- der Humor einiger Charaktere
- und zu guter letzt: Der Star des SPiels: Das Chocoboküken!

Dementsprechend 4 Punkte, einfach nächstes Mal die "Hope" aufgeben, dann werdens 5 :-)!
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am 2. Dezember 2011
Ich habe mir das Spiel "damals" zu Release gekauft und habe mich nach etwa zwei Stunden Spielzeit wirklich drüber geärgert. Spätestens als die Shiva-Schwestern und deren Metamorphose kamen, war's bei mir vorbei: ich habe es wieder verkauft. "Aus solchen Espern Fahrzeuge zu machen geht einfach gar nicht!" dachte ich mir - bis vor kurzem habe ich nicht einmal den Drang gehabt, das Spiel doch mal zu spielen. Aber nur bis vor Kurzem.

Also habe ich mir das Spiel erneut gekauft, bin jetzt ungefähr in der Mitte von Disk 02 und bin sehr überrascht, wie gut das Spiel doch geworden ist. Man muss sich wirklich drauf einlassen und sich vorallem bewußt sein, dass es die ersten paar Stunden evtl. wirklich nur auf Laufen und A drücken beschränkt ist; unterbrochen wird das dann mit ein paar Cutscenes und verwirrenden Begriffen wie Cie'eth, L'Cie, Fal'Cie, Sanktum und der Schutzgarde.

Spätestens wenn man jeden Hauptcharakter einmal gespielt hat, die Rollen etwas weiter ausgebaut hat und sich so langsam in die Story einfühlen kann, wird das Spiel richtig gut. Anfangs war ich dem Paradigmensystem skeptisch gegenüber - das hat sich inzwischen in Luft aufgelöst, ich habe selten ein so gut durchdachtes System gesehen. Auch das Kristarium gefällt.

Für alle, die vor dem Release XIII-2 noch unsicher sind: kauft euch XIII und packt euch selbst anfangs am Kragen, es lohnt sich hinterher wirklich. Ich habe auch schon XIII-2 und das Steelbook vorbestellt - das habe ich schon am Ende der ersten DVD gemacht. :)
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am 26. März 2011
Keine Frage, Final Fantasy 13 ist technisch und graphisch und was-weiß-ich-nicht-in-welcher-Hinsicht-alles gut. Aber ich empfinde es als den bisher schwächsten Titel, den ich aus der Reihe gepsielt habe. Aktuell habe ich ca. 10 Stunden gespielt, stecke irgendwo mit Hope und Lightning in diesem funkelnd-mechanischen Wunderwald und die Geschichte um die Fal'Cie finde ich durchaus spannend, aber irgendwie fesselt mich das Spiel nicht richtig.

Es sind vor allem zwei Dinge, die mich stören, die beide schon öfter angesprochen wurden: Zum einen die Schrittgeräusche. Sicher, eine Kleinigkeit, aber die haben mich in ihrem völlig unnatürlichen Klang von Anfang an gestört. Zu laut, zu schräg. Zum anderen die Schlauchigkeit. Gut, auch viele der anderen Teile sind nicht unbedingt das Höchste der Gefühle in Puncto freie Spielwelt und das erwarte ich auch nicht. Aber bei diesem Spiel empfinde ich die ebenfalls schon oft kritisierte Schlauchigkeit tatsächlich extremst nervig und ich habe den Eindruck, ich stecke in einer Endlosschleife fest, denn bisher sah das Spiel folgendermaßen aus:

Riesige Einleitungssequenz, 5 Schritte selber gehen, Cutscene, Kampf, 5 Schritte selber gehen, Cutscene, Kampf ... usw ... Daß ich die Charaktere auch nicht frei zu einer Party zusammensetzen kann, macht das Ganze nicht besser.

Vielleicht ändert sich das alles auf Disc 3, ich weiß es nicht, und ich werde das vermutlich nie herausfinden, weil ich das Spiel jetzt ins Regal stelle und mich nach Alternativen umsehe.

Update:
Ich bin jetzt bei Kapitel 11 gelandet, was ich wirklich schon nicht mehr geglaubt habe und ich muß sagen: Es macht mir mit jeder Minute mehr Spaß. Nachdem ich nun endlich meine Gruppe zusammenstellen kann, wie ich gerade lustig bin und die Schlauchlevels weniger schlauchig werden, motiviert das Spiel mich richtig und langsam kommt auch die Handlung in Fahrt und das Ganze fühlt sich doch sehr nach Final Fantasy an.

Den einen Stern Abzug gibt's für das in meinen Augen unerträglich lange "Tutorial" bis vor Kapitel 10 und die bis dahin manchmal ... arg ... hm, sagen wir, "emotionale" Charakterzeichnung, die ich wohl einfach nicht so mag.
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