Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Read for free AmazonMusicUnlimited longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. November 2012
"Grafik ist nicht alles". Auch wenn wir uns alle dieses Argument seit Erscheinen der Wii sicher unzählige Male anhören mussten, wir würden natürlich zustimmen, insofern das Gesamtergebnis eines Spiels unter dem Strich stimmt. So viel kann ich jedoch bereits jetzt schon verraten, "Fragile Dreams" ist trotz der eher beschränkten grafischen Möglichkeiten, die die Wii zu bieten hat, äußerst hübsch geworden. Aber wie ist es mit dem Gameplay? Sind die Spielmechaniken so entscheidend, dass sie schlussendlich darüber bestimmen, ob ein Videospiel etwas taugt oder nicht? Bis letztes Jahr hätte ich den Sinn einer solchen Fragestellung angezweifelt und mit einer überzeugten Selbstverständlichkeit geantwortet, dass das Gameplay das Wichtigste an einem Spiel sei. Nun stelle ich die Frage selber.

Schwachpunkt: Gameplay

"Heavy Rain" konnte sowohl Kritiker als auch Spieler gleichermaßen mit einem unglaublich spannenden Mordfall begeistern, was nicht zuletzt am überaus beeindruckenden Mittengefühl lag, das sich durch die vielen Interaktionen ergab. Der zweite Durchlauf allerdings deckte sehr schnell auf, in welch großem Ausmaß die spielerische Freiheit trotz/bzw. gerade wegen einer einzigen Aneinanderreihung von Reaktionstests vorgegaukelt wurde.

Bei "Fragile Dreams" verhält es sich recht ähnlich, wobei dieser Titel bei der Presse unverdient unterging und auch seitens der Konsumenten leider nur wenig Aufmerksamkeit bekam. Der große Schwachpunkt bei diesem Spiel ist ohne Umschweife das Gameplay - der eigentliche Kern eines Videospiels - obwohl "Fragile Dreams" mehrere Genretypen interessant miteinander verbindet. So treffen Rollenspielelement auf die des Survival-Horrors und auch ein Hauch von Action-Adventure liegt in der Luft. Nur die Umsetzung hätte weit ausgefeilter sein können. Dass es ein Stufensystem gibt ist natürlich erfreulich, dass die Abenteuerpunkte bringenden Geistererscheinungen und Bossgegner kaum eine Gefahr darstellen, ist wiederum weniger schön. Da die Gegner optisch auch nicht besonders bedrohlich wirken und Schockmomente erst gar nicht vorhanden sind, will in den düsteren Gebieten nicht das leiseste Angstgefühl aufkommen. Die verschiedenen Waffen zerbrechen zufällig, teils zu schnell, das anfängliche Inventar ist zu klein, lässt sich aber im Spielverlauf immerhin ein wenig vergrößern. Und gegen Ende hin verlängern sich die ohne hin schon weiten Laufwege zusehends. Spielerisch kann "Fragile Dreams" leider nicht überzeugen, wenngleich weit mehr Möglichkeiten geboten werden, als bei "Heavy Rain".

Emotionen und Handlung im Mittelpunkt

„Fragile Dreams“ lebt von seiner Handlung, die mich tief berührt hat und mich eine so starke Intensität der Einsamkeit spüren ließ, wie es noch keinem Videospiel zuvor gelang.

Seto, ein kleiner Junge und zugleich der Protagonist des Spiels, lebt in einer scheinbar menschenleeren Welt. Die letzte ihm gebliebene Person war sein Großvater, der kürzlich verstorben ist, Seto aber einen Brief hinterließ, in dem er ihn dazu ermutigt, zum fernen Turm am Horizont zu reisen, wo er vielleicht auf weitere Menschen treffen könnte. Ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen, aber was hatte Seto schon zu verlieren? Um sich aus seiner Einsamkeit zu befreien, macht sich der Spieler auf eine lange Reise und macht dabei mehrere sonderbare Bekanntschaften, die einen Menschen jedoch nicht ersetzen können. So trifft er auf ein sprechendes Radio mit einer charmanten Frauenstimme, die so lebendig wirkt und einem erstaunlich schnell ans Herz wächst. Umso tiefer sitzt der Schmerz über die spätere Trennung. Doch die Hoffnung lässt Setos Trauer schnell weichen, als er einem fremden, menschlichen Mädchen mit silbernen Haaren begegnet, die aufgeschreckt davonläuft. Fasziniert von ihr, macht sich Seto auf die Suche nach diesem Mädchen. Dabei trifft er unter anderem auf ein Geistermädchen, die, so kurios es tatsächlich ist, die menschlichste aller seiner Begleiter zu sein scheint. Auch sie kann ihm nicht das geben, was er sich von dem Mädchen mit den silbernen Haar verspricht: Die Umarmung einer realen Person, ein wenig Körperwärme am sonst so einsamen Lagerfeuer, an das sich Seto nach all den vielen Strapazen alleine ausruht. Ebenfalls melancholisch schön umgesetzt wurden die vielen sentimentalen Gegenstände, die gefunden werden können und Geschichten über längst Verblichene erzählen, wodurch das Gefühl, der letzte Mensch auf der weiten Welt zu sein, weiter verstärkt wird.

Die Welt von "Fragile Dreams" ist optisch überaus ansprechend, was hauptsächlich den vielen Details zu verdanken ist. Auch das Charakterdesign im Anime-Stil wurde sehr gut umgesetzt und erinnert in Kombination mit der Einzigartigkeit der Handlung ein wenig an ältere Werke des Ghibli-Studios. Die Geräuschkulisse klingt authentisch und der unaufdringliche Soundtrack untermalt das Geschehene stets passend.

Fazit

Die außergewöhnliche Handlung und die Gefühlsdichte trösten nicht nur über die Kritikpunkte von "Fragile Dreams" größtenteils hinweg, sondern machten aus diesem Titel ein besonderes Spielerlebnis und damit zu einem persönlichen Höhepunkt von 2010.
11 Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juni 2010
Die Menschen sind weg, der Opa vom Jungen, den ich spiele, ebenfalls. Er ist also allein. Ich hoffte also auf Einsamkeit, besondere Atmosphäre und ein Gefühl des Entdeckens. Nach kurzem Umherleuchten und Suchen mit der Taschenlampe, was gut von der Hand geht, treffe ich schon die erste Person. Kurz darauf die ersten Feinde: Geisterquallen und Hunde, dann finde ich einen PC der mir Tipps gibt. Danach treffe ich wieder jemandem der in einem zumindest etwas innovativem Fangespiel (man muss über den Wiimotelautsprecher die Person suchen) gefunden werden muss. Mehrmals.
Ich fühlte mich spätestens hier nicht mehr einsam sondern leicht genervt und ziemlich angeödet. Wenig später, ca. 1 - 1,5 Std. treffe ich wieder jemanden. Dazwischen Hunde und Geisterquallen. Der will auch wieder gefunden und gefangen werden. Das hatte ich von Fragile Dreams nicht erwartet. Es gibt sich nachdenklich, melancholisch und etwas innovativ, ist aber abgekanzelt, repetativ und zudem primitiv, dank einfallsloser, konzeptloser Fangespiel-Ausartungen. Ich sammele Gegenstände ein, die ich nach immer gleichen Monologen am Savepunkt (Lagerfeuer) untersuchen kann.
Manchmal sind es Bonbons für die HP oder Erinnerungen, Fragmente früherer Menschen. Und das hebt die Atmosphäre, wie auch die Alleingangpassagen. Dennoch ist primitive und einfallslose Grundgerüst ein Gameplayschlagloch, dass nicht durch die positiven Punkte ausgemerzt wird. Es wird gesucht, gelaufen, gekämpft und genervt. Das sollte jedem klar sein, der es kaufen möchte. Farbgebung: Meist dunkle Farben, wie Grün, Blau, Schwarz, verwaschene, unspektakuläre Texturen, viele tote Türen und bisher keine Spiegeleffekte. Die Musik ist stimmungsvoll, bei Feindkontakt verstörend tief, fügt sich sehr gut ein, ohne im Vordergrund zu sein. Ich weiß nicht, ob ich weiterspielen werde. Für Animefreunde sind die FMVs ein Plus.

Und das ist mein jetziger Stand (25.06.10). Nach 13 Std. habe ich den Abspann gesehen. Das Spiel wandelte sich nach dem Jahrmarkt ins Positive, was Farben wie auch Gamedesign angeht. Lange Gänge, eintönige Texturen gibt es immer noch, aber mit Zunahme der Storyentwicklung und der intensiven Silent Hill Light Atmosphäre hat es mich gepackt. Zuerst schoss mir der Film "Quiet Earth" in den Kopf. Das war mein Zünder für das Weiterspielen dieses Spiels. Die Fragmente machten auch mehr Sinn. Dass die Waffen kaputt gehen, wann sie möchten, war an ein paar Punkten nervig, auch das zufällige Erscheinen des Händlers. Endbosskämpfe sind sehr leicht, aber das Strafen und gleichzeitige im Blickhalten von Gegnern ist sehr krude und nervig. Ab und an hakte auch der Cursor der Taschenlampe - eine nicht von der Hand zu weisende technische Schlamperei. Fangespielen kommt zum Glück nicht mehr vor. Die Handlungen des Helden erschienen mir oftmals zu soft, zu lasch, aber am Ende macht es alles S(h)inn. Melancholie, Grusel, Neugier sind die Emotionen die das Spiel aber der zweiten Hälfte hervorruft. Das Ganze ist eine Art Emo-Simulation mit latentem, gewöhnungsbedürftigen Erotik-Touch (an seltenen Stellen im Spiel). Mir hat das Spiel gefallen. Wird nicht verkauft.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2011
Sooo, ich möchte hier meinen Eindruck zu dem Game niederschreiben. Zu dem Schwierigkeitsgrad, dieser war stets fair und es kam keine Langeweile auf. Der Hauptmerk bei Fragile Dreams: Farewell Ruins to the Moon liegt eindeutig bei der sehr fesselnden (traurigen) Story. Da punktet es in jeder Hinsicht. Man freut sich auf jede Erinnerung die man in dem Spiel findet. Die Sprecher leisten auf Englisch eine fantastische Untermalung. Bildschirmtexte sind in Deutsch. Der Sound ist so gut wie immer passend und die Musikstücke bringen eine spannende Atmosphäre. Das Kampfsystem ist solide, ein klein wenig nervig dass die Waffen "Zufallsmäßig" einfach kaputt gehen. Einmal kann man damit 20 Gegner besiegen, ein andermal bricht die Waffe nach 2 Gegnern. Nervig, weil Seto nicht soviel in seiner Tasche mitnehmen kann. Aber ist näher an der "Realität" wie das man mit einem Bambusstock durchgehend Gegner besiegen kann oder gar 30 Waffen mit sich rumschleppen soll. ;-)

Die Kamera war teils hakelig, dennoch nie so störend das es gravierend zu bemängeln wäre. Die Wii-Remote und Nunchuk leisteten meist sehr gute Arbeit und das Spielen ging gut von der Hand. Absolut kein Grund das Game zu verachten. Die Grafik ist für Wii Verhältnisse im oberen Drittel anzusehen. Kein Vergleich zu ganz aktuellen Titeln wie The Conduit 2 oder ähnlichen Games. Macht aber absolut gar nichts, denn das ist ein Game für die Wii das man ohne wenn und aber spielen kann/muss und sehr empfehlen kann. Vorausgesetzt man stört sich nicht an der niedlichen Kulleraugen-Optik. Aber auch das täuscht, der Anime look passt sehr gut zu der Stimmung, die das Game verbeiten soll. Man könnte zwar vorwerfen, dass die Programmierer die Story (die einen wirklich in den Bann zieht) unnötig in die Länge gezogen haben. Indem man die Mini Aufgaben wie schleichen, "hide and go seek", suche dieses und jenes, bringe es zurück usw. manchmal überteiben... :) was aber nicht sonderlich stört. Zum vergleich, was ich meine wenn ich von einer guten Story in dem Fall von Fragile Dreams spreche. Ich spiele gerne Adventures und (J)RPG aller art. Waren schon sehr sehr viele im laufe der Zeit. Mir ist die Handlung und Geschichte sehr wichtig. Das Kampfsystem sollte natürlich auch dazu passen. Die rätselhaften Gegenstände die teils in Geschichten am Lagerfeuer enden, ähneln dem Spiel Lost Odyssey. Welches der Atmosphäre sehr zu gute kommt. Apropos Lost Odyssey, wohl eines der besten Games die ich je spielen durfte, genauso wie Legend of Zelda "Ocarina of Time". Nur so nebenbei. Aber ich schweife ab... :) Ich spielte derzeit Final Fantasy 13 (sicherlich kein schlechtes Spiel) nur zog es mich nicht in den "Bann". Die Story mhmm vielleicht wird diese ja noch (bin aber schon auf der zweiten von drei cd's). Ich habe dann ein bisschen nach neuem "Futter" in meinen Augen interessanten Spielen gestöbert und bin dabei auf Fragile Dreams gestoßen. Und jetzt kommt's um den Lesern vielleicht eine Hilfe zu sein. Ich spielte eine halbe Stunde und wollte immer mehr von der Story rund um den netten Hauptprotagonisten Seto erfahren. Ich ließ Final Fantasy für die nächsten paar Tage gerne liegen. Soviel dazu. :-) Die Atmosphäre ist grandios. Das Gimmick mit den Geräuschen/Maunzen aus der Wii-Remote ist eine nette Idee und wurde war auch in dem Game "Calling" verwendet. Zum Gruselfaktor, ich würde sagen eher niedlicher Grusel. :) aber ist auch nicht der Hauptmerk in dem Spiel. Obwohl man sagen kann, dass die Stimmung in manchen Situationen teils doch gedrückt ist. Zum Spielumfang, ich brauchte nicht ganz 16 Stunden. Mit fast allen Erinnerungen, Eindrücke sowie Level/Stufe 38. Man muss das Spiel genießen...

Bewertung in Stars:

Gameplay: 4,2/5
Story: 4,7/5 (Da teils nicht alles erläutert wird)
Anspruch: 4/5
Kampfsystem: 3,9/5
Grafik/Lichteffekte: 4/5 (Wii-verhältnisse)
Steuerung: 4/5
Musik: 4,8/5 (einzig der Puppenwagen-Schieber-"Gockel" mit seiner Stimme) der in meinen Augen die melancholische Stimmung leicht beeinträchtigt.
Gruselfaktor: 3,3/5
RPG-Elemente/Leveln: linear
Gesamt: 4,6/5

Abschließend lässt sich sagen, lasst euch dieses Wii Spiel wenn ihr auch nur das geringste mit (J)RPG/Adventures was anfangen könnt bitte nicht entgehen. Es gibt eh zu wenig gute Core-Games für die Wii. Da hat es sich damals doch gelohnt die Wii zu kaufen. :) Ach noch was, wer allerdings größtenteils nur Shooter zockt, auf jede menge Blut steht und sagen wir mal so, nicht allzu gerne das Köpfchen anstrengen möchte wird sich in dem Spiel wohl nicht wieder finden und anfreunden können. Für alle anderen, holt euch dieses kleine Meisterwerk.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen. Ich hoffe ich konnte einigen die Entscheidung etwas erleichtern.
Auf viele gute Games und freudige Stunden beim zocken. :)
44 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Mai 2011
Ich muss sagen Fragile Dreams ist ein ausgezeichnetes Spiel.
Die Atmosphäre ist nicht vergleichbar mit anderen Games dieser Art.
Man ist hin und her gerissen von Schock, Spannung, Liebe oder Trauer.
In diesem Titel sind so viele Emotionen eingeflossen und so viele berührende Szenen eingebracht,
so dass man sich nirgends daran satt sehen kann.
Die Grafik ist einfach wunderbar und so wird die individuelle Stärke jedes Charakters
hervorgehoben. Auch der Hintergrund ist gut getroffen, obwohl er oft ein
wenig entönig erscheint, dennoch aber mit vielen verschiedenen Orten und Aufgaben immer wieder zu
entdecken einlädt.
Mit einer Gesamtspieldauer von ungefähr 15 Stunden ist dieses Spiel sein Geld allemal wert.

Hinweis:
Das Game erlebt man fast ausschließlich in der Dunkelheit, also nichts für schwache Nerven
und man sollte sich überlegen es mit 12 Jahren zu spielen. Sowohl vom Verständnis der Story als auch vom Schockfaktor.

Fazit: Ich würde mir dieses Spiel sofort wieder kaufen, weil ich die Charaktere richtig ins Herz geschlossen habe
und auch manche Träne vergießen musste.

Viel Spaß beim Spielen und liebe Grüße an alle ^..^
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2011
Das unglaublichste Anime-Wii-Spiel allerzeiten! Definitiv ein System-Seller meiner Meinung nach! Atmosphärisch unglaublich ist eher wie ein gespielter Film! Das Kämpfen im Spiel ist eher extrem simpel wenn man seinen Kopf benutzt aber die Story, die Musik und die Umgebung mitsamt der Gefühle die dadurch stark hervorgerufen werden ein Definitives "must-have" für alle Wii Spieler mit Herz!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2010
Fragile Dreams - Farewell Ruins of the Moon hebt sich von anderen Wii-Spielen durch seine stark auf die Geschichte basierende Spielvariante ab. Es geht um den 15-jährigen Shin, der allein in einer von Geistern und Erinnerungen bevölkerten Welt nach weiteren überlebenden Menschen sucht. Leider sind diese sehr rar gesäht, so dass er sich auf die Suche nach dem weißhaarigen Mädchen macht, das er einmal kurz gesehen hat.

Auf seinem Weg findet er neue (nichtmenschliche) Freunde, kämpft gegen die Welt bevölkernde Geister und klärt langsam das Ereignis auf, wie es dazu kam, dass die Menschheit fast ausgerottet ist.

Zu Beginn ist das Spiel etwas verworren, man weiß gar nicht so genau, was man da überhaupt tut. Aber diese Unsicherheit legt sich schnell, denn im Spiel sind Einführungserklärungen integriert, die immer dann auftauchen, wenn man etwas Neues erfährt. Dadurch bleiben keine Fragen offen.

Die trostlose und gruselige Stimmung wird im Spiel durch die meist dunkle Umgebung, durch die man mit Taschenlampen (von der Wii gesteuert - funktioniert gut und ist innovativ)läuft, verstärkt. Dazu kommt, dass es in Tunneln u.ä. komplett still ist und man nur seine eigenen Schritte hört. Die Musik setzt erst ein, wenn man einen Gegner trifft, dabei ist die Musik von Gegner zu Gegner unterschiedlich. Gut ist auch, dass man die Gegner bereits hört, obwohl man sie noch gar nicht sieht, indem man mit der "Taschenlampe" (Wii-Controller) in die entsprechende Richtung leuchtet. Hat mir sehr gut gefallen, da ich bei plötzlichem Auftauchen von Monstern wahrscheinlich einen Herzinfakt bekommen hätte, da man ja durch die vorherrschende Stimmung des Spiels immer schon auf Spannung steht (als ich jedenfalls :)).

Die Videosequenzen sind sehr schön gestaltet, manchmal etwas langatmig, braucht man aber alles für die Story.
Die Charaktere sind sehr schön gestaltet, mit ganz eigenen Geschichten, die man aber erst nach und nach erfährt.
Ganz besonders gelungen empfinde ich die Spielumgebung. Sehr detailgetreu und liebevoll gestaltet. So ungefähr stelle ich mir auch die Welt vor, wenn die Menschheit mal nicht mehr ist.

Rundum gelungen, solch ein Spiel hat es auf der Wii noch nicht gegeben. Leute, die gern auf alles einkloppen, was ihnen in den Weg kommt, werden hier keinen Spaß haben. Man muss schon Interesse an der Entdeckung der Story und Geduld mitbringen. Dann kann man dieses Spiel so richtig genießen. :)
11 Kommentar| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2011
Ich muss sagen, als ich Fragile Dreams: Farewell Ruins of the Moon gekauft habe, war ich sehr gespannt. Ein solches Spiel, hatte ich bisher in keinster weise besessen oder gar gesehen. In einer apokalyptischen Werlt begibst du dich als der schüchterne Junge Seto auf dem Weg um weitere Menschen zu finden, die die schwere Seuche überlebten. Dies ist jedoch nicht ein Adventuere Spiel wie man es sonst kannte, wo man irgendwann ein schild oder ein Schwert bekommt. Sondern man kämpft sich mit Besen, Pfannen und einer Taschenlampe durch Ruinen, alten Freizeitparks oder geht durch ein altes Hotel.
Dabei trifft man sowohl auf böse als auch freundliche Geister, die es zu bekämpfen gilt oder die sich mit dir verbünden.
Ich war von diesem Spiel gefesselt, konnte einfach nicht aufhören zu Spielen. Es ist traurig schön, so etwas habe ich noch nicht gesehen. So manches mal während des spiels schnürte sich mir der Hals zu und ich musste schlucken.
Auch Strategie ist nicht schlecht, denn man muss sein gepäck (so waffe, rationen zu essen, lampe etc.) möglichst platz sparend im rucksack verstauen, damit man die Schätze die man unterwegs findet, auch mitnehmen kann. Ein Lagerfeuer dient (was ich sehr origenell finde) als Speicher und Einkaufspunkt, wo manche der Schätze zu Erinnerungen der Menschen werden.
Auch von der Grafik war ich begeistert. Die melancholische Stimmung kam wunderbar rüber, der Lichteinsatz unterstreicht die düstere Stimmung wirklich gut. Auch der Animestil ist sehr liebevoll ausgearbeitet, sodass man sich ein wenig wie in einer anderen Welt vorkommt, obwohl man doch auf der Erde ist.
Die Musik unterstreicht ebenfalls die jeweilige Situation und hier liegt auch eine Besonderheit des Spiels. Man hört nämlich aus der Wii Fernbedienung, wo der Geist ist, oder ob da überhaupt einer ist. auch wenn deine verbündete dir etwas mittteilen wollen oder du mit ihnen reden willst, muss man die Fernbedienung nebens Ohr halten.
Ingesamt: Fragile Dreams ist ein wunderbar melancholisches Spiel mit einigem am Gruselfaktor an so manchen stellen. Doch steht eher die verzweifelte Suche Setos nach menschlichen Leben im Vordergrund und dem Drang, das weißhaarige Mädchen Ren wiederzutreffen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2010
Fragile Dreams gehört zu den Spielen, von denen man kaum etwas hört und wahrscheinlich nur durch Zufall darüber stolpert, was wirklich sehr schade ist. Es gehört sicherlich zum Besten, was ich bisher auf der Wii gespielt habe. In der Rolle eines Jungen begiebt man sich auf eine Reise in einer von Menschen ausgestorbenen Welt. Eine Katastrophe, von der man erst nach und nach mehr erfährt, hat das Leben auf der Erde ausgelöscht. Erst die flüchtige Begegnung mit einem Mädchen lässt wieder neue Hoffnung aufkommen und den Entschluss, dieses wieder zu finden. Dazu erkundet man Schauplätze wie ein Einkaufszentrum oder einen Freizeitpark. Via Nunchuck längt man seine Figur, während man sich mit der Wiimote umsieht bzw. die Taschenlampe bewegt. Diese ist in den dunklen Ort notwendig bzw. mit einem Speziallicht kann man Schriften auf der Wand erkennen. Obwohl es keine Menschen mehr gibt, lauern Gefahren in Form von Tieren oder Geistern. Diese bekämpft man mit allerlei Nah- und Fernkampfwaffen mit einem Druck auf die A-Taste. Insgesamt geht die Steuerung gut von der Hand ohne unnötiges Wii-Gefuchtel. Praktisch ist auch, dass man Gegner bereits durch ein Geräusch aus dem Wiimote-Lautsprecher erkennen kann. Die Technik ist für Wii-Verhältnisse wirklich gut gelungen, gerade die Lichteffekte durch die Taschenlampe sehen schick aus. Was den Titel in meinen Augen auszeichnet ist die Atmosphäre. Diese ist ziemlich düster (wenn auch kein Horror) und steckt voller Melancholie bzw. Traurigkeit. Durch die Einsamkeit der Hauptfigur freut man sich, mit einem (weiblichen) Hightech-Rucksack reden zu können oder die Seelen Verstorbener zu treffen. In der Welt stößt man immer wieder auf private Gegenstände von toten Menschen, deren Erinnerung man sich an den Speicherpunkten anhören kann, was ebenfalls zur Atmosphäre beiträgt. Negativ aufgefallen ist für mich besonders das Inventarsystem. Man kann nur eine sehr begrenzte Anzahl an Gegenständen mit sich führen. Sowas konnte ich auch schon bei anderen Spielen wie Resident Evil absolut nicht leiden und ich sehe dahinter auch keinen Sinn (außer dass man sagen könnte es wäre 'realistisch', dass man nicht alles mitschleppen kann was man will). Das führt dazu, dass man ständig zu einem Speicherpunkt (in dem Fall Lagerfeuer) rennt, um die Sachen aus der Tasche in eine große Kiste zu packen und umgekehrt. Oder man lässt einen Gegenstand einfach liegen. Das nervt. An den Speicherpunkten trifft man auch auf einen Händler, der einem u.a. Waffen anbietet. Leider kann man nicht kontrollieren, wann er kommt. Auch kann man durch getötete Gegner Geld sammeln, dieses aber unterm Strich nicht wirklich einsetzen. Es gibt hier und da mal einen Trank, um die maximale Energie aufzufüllen, aber der ist dann im Vergleich zu den anderen Gegenständen SEHR teuer und die üblichen Sachen benötigt man nicht wirklich. Aber ich sage mal lieber zu viel kaufen können als zu wenig ;-) Fragile Dreams sollten sich solche Spieler anschauen, die atmosphärische und eher ruhige Games mögen. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, wenn einem das Gameplay eher zweitrangig ist (da im Grunde nichts wirklich besonderes), sondern wo eben die Atmosphäre zählt. Mir hat es jedenfalls gut gefallen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2011
Dieses Spiel hat seinen ganz persönlichen Charme,was nicht grade für jeder Mann etwas ist und ich daher die Rezensionen mit evtl. Enttäuschungen verstehen kann. Für Liebhaber von J-RPG ist es aber sehr zu empfehlen.

Die traurige und emotionale Geschichte wurde wundervoll in verschiedene Schauplätze verpackt. Jeder größere Schauplatz wird verbunden mit einer Begleitperson und Cutszenen treiben das Geschehen voran. Alle wichtigen Punkte werden ebenfalls mit einer Cutszene unterbrochen, wodurch man immer etwas an die Hand genommen wird und den Weg gewiesen bekommt. Trotzdem kann man sich frei im Spiel bewegen und sollte es auch tun. In jeden Winkel der Räume/Gassen/ect. verstecken sich Erinnerungen oder Items die einen weiter helfen (keine Waffenknappheit/Heilitemsknappheit). Ansonsten gibt es immer noch dafür Mister "Kentucky Fried Chicken" ;)!

Persönlich finde ich das Ende sehr lieblos gestaltet. Anscheinend hatten die Entwickler zum Schluß keine guten Ideen mehr parat und stopften somit die letzten paar Meter nur noch mit engen endlosen Gängen voll. Auch der Endgegner war mehr als enttäuschend,da hätte ich mir weitaus mehr erwartet vom Schwierigkeitsgrad. Der Rettungsanker an dieser Stelle ist aber der traumhaft schöne Soundtrack,der sich durch das komplette Spiel wie ein roter Faden zieht und die freigeschalteten Extras nach Beendung des Spiels. Spielzeit betrug in meinen Fall ca. 18h - wenn man einfach nur den schnellst möglichen Weg nehmen würde,könnte man die Zeit auf 11-12h runter schrauben.

Fazit:
Für die einen Hui,für die anderen Pfui.
Man sollte diesen Spiel wahrlich eine Chance geben und es wird einen nicht enttäuschen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2011
Hier kommt meine Rezension zu einem wirklich sehr schönen spiel.
Ich werde hierbei alles in neutrale positive und negative punkte aufteilen.

positiv:
-eine wunderschöne Story mitreißend und traurig
-eine sehr schöne grafik
-das charakterdesign gefiel mir sehr gut
-die feinde sind nicht besonders schwer zu besiegen
-viele schöne zwischensequenzen
-eine toll aufgebaute welt die man mit der taschenlampe absuchen muss

neutral:
-kein freies speichern allerdings gibt es viele schöne kleine lagerfeuer als speicherpunkte
-der verkäufer erscheint gerade dann nicht wenn man ihn braucht

negativ:
-waffen gehen kaputt (es ist an sich logisch das in einer zerstörten welt waffen nicht lange halten...nervig ist es trotzdem!)
achtung! Spoiler!
-viele liebgewonene Charas sterben
-viele schriften und sachen sind nicht aus dem japanischen übersetzt
-viel zu kleines inventar man muss ständig in die tasche umpacken!

also ich habe und hatte mit dem spiel sehr viel spaß.
ich finde es ist eine sehr gutes spiel auch wenn es ein paar macken hat. =)
ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
1 beantwortete Frage anzeigen

Haben sich auch diese Artikel angesehen

29,99 €
34,95 €
49,99 €-99,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken