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Kundenrezensionen

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am 11. November 2016
Historisch fragwürdig, habe ich hier in einer Rezension gelesen. Das ist richtig. Es gibt einige Details, die zugunsten einer besseren Dramatik verändert wurden, nicht alles entspricht also den historischen Fakten. Finde ich aber nicht schlimm, weil man sich im Groben durchaus an die Wahrheit gehalten hat.

Zum Ende von Staffel 2 fiel also der Kopf von Anne Boleyn, Heinrichs zweiter Frau. Aber der König ist schon wieder verliebt, in Jane Seymour. Ihr begegnete er bereits am Ende von Staffel 2. In der dritten Staffel wird Jane Seymour von einer anderen Schauspielerin dargestellt, was ich persönlich begrüßt habe. Ich mochte die Darstellerin aus der zweiten Staffel überhaupt nicht, sie wirkte auf mich wie ein kleines Dummchen. In Staffel 3 werden wir hingegen mit einer Königin Jane bekannt gemacht, die ihren eigenen Platz gut kennt und sich auch weitgehend an die Regeln hält - ihre Position aber nutzt, um Frieden zu stiften zwischen den Kindern dem König und seinen Kindern, Mary und Elisabeth. Man fiebert mit, auch wenn man die Geschichte kennt. Dass Königin Jane endlich den ersehnten Thronfolger zur Welt bringt, weiß man halt. Dass sie nach der Geburt stirbt, weiß man eben auch. Trotzdem war das eine unendlich traurige Folge. Das Ganze ist natürlich auch musikalisch entsprechend dramatisch, aber wunderschön unterlegt.

Es folgt die unselige Geschichte um die Reformation und die Kämpfer für den katholischen Glauben aus dem Norden. Brutal, aber so ist es gewesen, wahrscheinlich viel brutaler als man es heute darstellen könnte. Die ebenso unselige Geschichte der vierten Frau Heinrichs - Anna, die so gar keinen Gefallen am körperlichen Zusammensein finden konnte. Was verständlich ist, wenn man drüber nachdenkt, dass dies hier ja nur eine Serie ist. Der König war erheblich älter als Anna es zur Eheschließung gewesen ist. Er muss zu dieser Zeit in Wahrheit (nicht in der Serie) schon ziemlich fett gewesen sein und Anna beklagt sich in einer Folge darüber, dass die Wunde an seinem Bein, die nicht verheilen will, entsetzlich stinkt. Ja, da kann man das glatt nachfühlen. Umso schöner, dass sie und der König tatsächlich später noch Freundschaft entwickeln.

Zum Ende der dritten Staffel taucht dann auch schon die fünfte Ehegattin auf - Catherine Howard. Verdorbenes Stück. Die Rolle wurde hervorragend dargestellt von der Schauspielerin, aber die Figur an sich ist unsympathisch. Noch unsympathischer ist aber der Gedanke, dass Catherine Howard tatsächlich etwa 17 Jahre alt war und der König ein fetter, alter Sack, auch wenn das in der Serie nicht so aussieht. Catherine Howard wirkt, ihrem Alter entsprechend, naiv und kindisch, wenn auch sehr lasziv. Gekonnt eben, ein Mädchen, das schon frühzeitig erfahren hat, dass Männer sich gerne mit Mädchen vergnügen hat eben gelernt, sich entsprechend zu verhalten. Wie der König nur Tugendhaftigkeit bei ihr vermuten konnte, ist mir schleierhaft, aber sei es drum.

Alles in allem eine tolle Staffel, von der ich ebenso begeistert bin wie von den vorangegangenen Staffeln. Empfehlenswert.
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am 12. Mai 2016
Auch die dritte Staffel ist bei Weitem mehr als so manche andere Leihenkost. Im Fokus ist die Reformation in England und natürlich die Liebschaften des Königs. Wie immer findet das Schicksal seinen Weg zu den Abtrünnigen des Königs.
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am 29. Februar 2016
Eine super Serie die man unbedingt sehen muß.Sehr gute Schauspieler und eine Handlung die einem zeigt wie es im damaligen England zuging.
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Staffel 3: Ein Sohn für den König

Anders als die beiden anderen Staffeln enthält diese Staffel einen Episodenflyer.

DVD 1

21. Civil Unrest
Cromwell lässt weitere Klöster aufheben und deren Schätze und Ländereien der Krone übereignen. Das erhöht das Vermögen Heinrichs nicht nur unerheblich. Es geht in die Millionen von Pfund. Cromwell wird dafür reich entlohnt. Heinrichs neue Frau Jane ist bei dem Botschafter Karls als Friedensstifterin bekannt. Leider bekommt Heinrich Wind davon und dass beide ggfs. nach einer Tochter drängen. Einen weiteren Dämpfer bekommt die frühe Ehe dadurch, dass Jane versucht, Heinrichs Tochter Mary wieder bei sich aufzunehmen, was dieser vehement ablehnt. Er droht ihr sogar mit Hinrichtung, sollte sie nicht unterschreiben. Auf dem Land hingegen mehren sich die Stimmen der Unzufriedenen und begehren die Absetzung der Häretiker. Man führt alles ins Feld was man hat. Dadurch ist der kurze Höhepunkt in Cromwells Leben wieder in Gefahr. Indes hofft der Heilige Stuhl auf die neue Königin: Sie ist Katholikin!

22. The Northern Uprising
Die Aufstände nehmen ungeahnte Dimensionen an. Der Papst drängt Verbündete darum, die Aufständischen zu unterstützen. Die Königin bittet um den Aufbau der Klöster um die Leute zu beruhigen. Heinrich, der bereits schon wieder eine neue Liebschaft hat, zerschlägt ihre Hoffnungen und droht ihr, sich nicht einzumischen.

23. Dissension and Punishment
Weihnachten 1536. Die Aufständischen sind aufgrund der Versprechen nach Hause zurückgekehrt. Das Ehrenwort des Königs und dessen Edelleute zählt jedoch einen Dreck. Nach vorne hin gibt er sich wohlwollend und freundlich. Doch hinterrücks lässt er die Rädelsführer ermeucheln. Cromwell gibt des Königs Befehl an Brandon weiter, im Norden ein blutiges Exempel zu statuieren.
> Das Bild Elisabeths mit Heinrich auf dem Thron prophezeit bereits deren Zukunft.

DVD 2

24. The Death of a Queen
Während Jane schwanger ist und der König sich mit der Krönungszeremonie mehr befasst als mit allem anderen, meuchelt Charles Brandon auf sein Geheiß hin Männer, Frauen und Kinder. Doch auch der König bekommt einen Dämpfer. Die Geburt seines Sohnes Eduard geht mit Komplikationen einher ' und die sind tödlich'
> Jane Seymour verstarb am 24. Oktober 1537, vermutlich am Kindbettfieber, zwölf Tage nach Geburt ihres Sohnes.

25. Problems in the Reformation
London 1538: Lord Peckington, ein Freund von Cromwell und Mitglied des Parlaments wird ermordet. Der Geisteszustand Heinrichs nimmt immer mehr ab. Er spinnt neue Gebote zusammen, will Luftschlösser bauen, die Unsummen kosten würden und das Schlimmste: er nimmt die ganzen Reformationsbestrebungen wieder zurück'

26. Search for a New Queen
Brandon wird Vorsitzender des Kronrates wenn der König nicht da ist. Damit entzieht er diese Möglichkeit dem Lordsiegelbewahrer, was Brandon gefällt. Die Familie Pole wird wegen des Verdachts auf Hochverrat verhaftet, weil das Familienmitglied Reginald ein Verräter ist. Die Poles sind Nachfahren der Plantagenets, der weißen Rose von York. Heinrich sucht sich die Herzogin von Mailand aus. Doch die will nicht, weil Heinrich bereits drei Frauen verloren hat. Cromwell favorisiert Anna von Kleve um eine stärke Bindung zum Reich zu haben. Doch einige Zeit lang fällt der König wegen seines alten Leidens aus.
> Heinrichs Bein machte ihm zu schaffen. Da er seit dem Unfall eiternde Geschwüre hatte, soll der König auch mächtig gestunken haben. Mary, die so gerne vom Verbrennen spricht, startet eine ebensolche Terrorherrschaft wie ihr Vater' Eine der seltenen witzigen Szenen findet in Deutschland statt. In Schwanenburg versteckt der gewiefte Fürst seine Schwestern. Er wird schon wissen, warum'

DVD 3

27. Protestant Anne of Cleves
Cromwell drängt Meister Holbein dazu, Anna von Kleve hübsch zu malen, selbst wenn sie hässlich wie die Nacht ist. Der Bischof von Rom (Max von Sydow) stachelt alle möglichen Nationen an, gegen Englands Despoten vorzugehen. Da England umzingelt ist, drängt Cromwell Heinrich zur Ehe mit Anna von Kleve. Heinrich ist alles andere als begeistert von ihr. Er meint, sie sähe aus wie ein Gaul. Am 06.01.1540 heiratet er Anna von Kleve. Allerdings währt die Ehe nur sechs Monate. Obwohl sie sehr nett ist, lässt er sie seine Abneigung deutlich spüren und Cromwells Stern fällt'
> Cromwell war entgegen der Serie bis zu dem Bruch wegen Anna von Kleve noch lange sein erster und engster Vertrauter. Im Übrigen war Heinrich schon lange nicht mehr so schlank. Hier wird wie oben bemerkt darauf hingewiesen, dass Heinrichs Bein erbärmlich nach Eiter stinkt.

28. The Undoing of Cromwell
Brandon stöckelt den König weiter gegen Cromwell auf. Noch während der unglücklichen Ehe mit Anna beginnt der König eine Beziehung mit der 17jährigen Catherine Howard, eine Verwandte des Herzogs von Norfolk. Frankreich wünscht sich starke Beziehungen zu England. Allerdings stünde auch hier Cromwell im Weg. Und schon wird gegen ihn intrigiert.
> Der Aufstieg Cromwells war etwas ausführlicher dargestellt als dessen Fall. Dieser verwirrte etwas. Angeblich sollte Cromwells Stern wegen der Heirat mit Anna von Kleve gefallen sein. Warum wurde er dann von Heinrich zum Earl of Essex am 17. April 1540 (immerhin nicht ganz zwei Monate vor seiner Verhaftung am 10.06.1540 und drei Monate vor seinen Tod???) ernannt. Das war ein Titel, der über drei Monate NACH dem Zustandekommen der Ehe vergeben wurde und das obwohl das Scheidungsverfahren bereits im vollen Gange war!!! Das konnte es also nicht sein.

Wenn seine Regierungspolitik den König verärgert hätte, warum hat er dann freiwillig und nur zu freigiebig die Zustimmung zu allen Rechtsvorschriften Cromwells gegeben. Auch hier war der Vorwurf wohl eher Wunschvater des Gedanken.

Warum sollte Heinrich auf den Herzog von Norfolk hören sollen, der an der Verschwörung maßgeblich beteiligt war? Der Kerl war lange Zeit im Ausland auf diplomatischen Reisen und hatte mit Heinrich lange nichts mehr großartig zu schaffen. Warum sollte er dann so schnell wieder in der Gunst aufsteigen?

Das Ganze ergab irgendwie keinen Sinn und tatsächlich ist der Sturz eines der höchsten und intelligentesten Beamten, der seiner Zeit weit voraus war, mehr als seltsam. Die Begründung liegt wohl in verschiedenen Faktoren, die alle zusammengekommen sind. Mit zunehmendem Alter wurde Heinrich immer unberechenbarer. Cromwell war nur eines der Opfer seiner ständig wechselnden Launen.
Keiner der oben genannten Punkte hätten somit zum Fall Cromwells und seiner Aburteilung führen können. Er wurde weder zu Fragen in der Regierungspolitik, noch für die katastrophale Ehe noch eine evangelische Allianz zu beabsichtigen verantwortlich gemacht. Natürlich war auch Cromwell kein unbeschriebenes Blatt. Er hatte rechtzeitig immer dann den Absprung von seinen ehemaligen Gönnern geschafft als diese in Ungnade bei dem König fielen. Er hatte sogar noch versucht mit Mary ins Reine zu kommen, doch die war so stur, dass sie aus religiösen Gründen darauf pfiff.

Der Grund war zunächst viel profaner. Er soll illegal Ausfuhrgenehmigungen verkauft, Pässe gewährt und Provisionen ohne königliches Wissen angenommen haben. Außerdem soll er Personen freigelassen haben, die des Verrats bezichtigt wurden (auch aus Heinrichs Launen heraus). Abgesehen davon war er nicht von adeliger Herkunft und hat damit wissentlich königliche Macht angewandt. Vor allem jedoch war er der Häresie angeklagt. Norfolk war mit den katholischen Bischöfen im Bunde. Dummerweise kam noch hinzu, dass Cromwell sich einmal im März 1539 verräterisch gegen Heinrich geäußert haben solle falls dieser in seinen Reformationsgedanken umkippen würde. Heinrich war allerdings ein Leben lang Katholik ' allerdings nur ohne Papstwunsch.

Wie passend, dass belastende Briefe an Lutheraner in Cromwells Haus gefunden wurden. Natürlich wurden diese von Mitarbeitern Norfolks platziert. Diese waren so reißerisch, dass der König außer sich vor Wut war. Er schwor sich, dass sein Name für alle Zeit ausgelöscht würde. Im Tower schrieb Cromwell tatsächlich zwei verzweifelte Briefe an Heinrich. Einer ist davon noch in Teilen erhalten. Darin versicherte er seinem Monarchen, dass er ein guter und treuer Diener sowie ein Christ war. Nur: Heinrich war umgeben von Natterngeschwür und Cromwells Feinden, Adelspack, dem Cromwell beikommen wollte. Die Erstarkung des Souveräns in den Außenbezirken wo sie ja die eigentliche Hoheit hatten und die Beschneidung ihrer Rechte passte ihnen überhaupt nicht in den Kram. Das war ein jahrhundelanger alter Streit, der ja auch bereits zur Magna Charta führte. Abgesehen davon hatte Heinrich eh nur Augen für Norfolks Nichte: Catherine Howard. Ein paar Tage nach Cromwell konnte man so auch noch drei beliebte Reformer aus dem Weg räumen: Robert Barnes, Thomas Garret und William Gerome. In einem Blitzverfahren wurden sie zum Tode verurteilt ohne dass sie sich hätten verteidigen können, was dem Volk gezeigt hätte, wie fingiert die ganze Chose war.

Mit Cromwell hatten sie lediglich gemein, dass sie seine Nachbarn waren. Sie waren ebenso unschuldig wie er selbst. Sogar ein zeitgenössischer Chronist, Edward Hall, hat keinerlei Beweise gegen die Männer gefunden obwohl er gründlich gesucht hat.

Ob die Hinrichtung so abgelaufen ist oder einfach nur aus dramaturgischen Gründen derart pervers gezeigt wurde, ist fraglich. Cromwell wurde am 28.07.1540 privat auf dem Tower-Gelände hingerichtet. Er hatte noch zuvor seine Unschuld bekräftigt und ist WÜRDEVOLL gestorben (anders als hier gezeigt wird). Bereits wenige Monate nach seinem Verlust hat Heinrich getrauert. Er hat den Rat zusammengestaucht, ihm Lügen vorgeworfen, seinen 'treusten Diener' absichtlich zerstört zu haben. Heinrichs leichte Vorwände wären gegen den Willen des Königs ausgelegt worden. In Wahrheit war hier auch Heinrich das Opfer, da er der zielstrebigen Gruppe von Adeligen und Geistlichen unter Norfolks Leitung folgte, die Cromwell hassten und ihn zerstört sehen wollten.

Fakt ist, dass Cromwell Heinrich VIII. unermesslich reich gemacht hat. Zuvor war er immer in Geldknappheit. Die Auswirkungen von Cromwells Tod blieben nicht lange aus. Als Heinrichs Sohn das Zepter übernahm war England pleite und vollkommen überschuldet!

Leider hat Brandon nicht das bekommen, was er verdiente. Dafür haben die Seymours und auch die Howards ihr Fett abbekommen. Brandon starb vermutlich eines natürlichen Todes wenige Jahre vor dem Ende Heinrichs. Dieser war bereits anders als hier gezeigt schwer erkrankt, fettleibig (160 kg) und für Anna von Kleve vermutlich genauso abstoßend wie sie für ihn. (Abgesehen davon ist die Anekdote lustig, dass Anna die einzige attraktive Frau auf den Bildnissen nach heutigen Maßstäben war!)

Anna von Kleve bekam übrigens 3.000 Pfund im Jahr und nicht 4.000 Pfund. Ihr Glück war es zur Überraschung des Königs (vermutlich weil sie ihn ebenso hässlich fand), dass sie sich recht schnell mit der Auflösung der Ehe mehr als anfreunden konnte.

Extras:
Am Set von Die Tudors
Eine Exklusive Tour durch Henry's Palast Hampton Court
Soul-Queen trifft Tudor-König: Joss Stone als Anna von Kleve
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am 2. Mai 2015
Sehr gute verarbeitete DVD, in einer tollen, wunderschöne und stabile Hülle, wirklich toll designet. Würde es jederzeit wieder kaufen. Tolle Serie.
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am 21. April 2015
Die Tudors spielen in der Zeit, als Heinrich der VIII König von England war. Dieser wurde ja berühmt durch seine vielen Ehen und das Zerwürfnis mit der Katholischen Kirche.

In dieser Staffel bekommt Henry endlich seinen so sehr erhofften und ersehnten Thronfolger. Doch leider stirbt die Mutter bei der Geburt. Jane Seymore war die 3. Frau Heinrichs und die erste, die er verlor ohne dabei mitgewirkt zu haben, was ihn sehr mitnimmt....

Die Serie ist ein absolutes Must-Have für Fans dieser Zeit, auch wenn sie sich nicht zu 100% an die Geschichte hält.
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am 15. März 2015
Wie schon das Cover zeigt, ist Henry tiefer in Abgründe menschlichen Seins gerutscht. Es macht keinen Spaß, ihm dabei zuzusehen.
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am 21. Februar 2015
Alle Staffeln von Die Tudors sind sehenswert und hoch unterhaltsam. Der einzige Makel an der Serie ist, dass Henry nicht wirklich altert, nur älter wird. Dadurch versteht man die letzten beiden Frauen kaum - bei einem solchen Mann. Henry fett und unansehnlich darzustellen, hätte der Serie mehr Realitätsnähe gegeben. Trotzdem absolut sehenswert.
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am 17. Februar 2015
ich habe die ersten beiden staffeln vor jahren im tv gesehen und war begeistert .... dann habe ich mir vor einiger zeit die ganze Serie zugelegt, um mir staffel drei und vier anzusehen. Wahnsinn, wie war ich enttäuscht, Henry VIII fand ich nur noch widerlich, die Serie brutal und nach einer folterszene in staffel drei habe ich abgeschalten und die gesamte Serie verkauft! Ich kann nicht sagen, ob mir das damals in den ersten beiden staffeln nicht aufgefallen ist oder es anders war, aber in staffel drei ist es einfach nur mehr öde, mit wem der cholerische, launische und "sexgeile" Henry grad wieder rummacht. mir kam vor, es geht nur um sex und gewalt und das war definitiv zu wenig um mich vorm Bildschirm zu halten.
kann man staffel drei empfehlen? ich weiß nicht, ich hätte eigentlich darauf verzichten können.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Dezember 2014
Schon die ersten beiden Staffeln der Serie DIE TUDORS konnten überzeugen. Dennoch fragt man sich, ob es noch genug zu erzählen gibt. Doch darüber muss man sich keine Gedanken machen, denn das Leben von Heinrich VIII, was in der gesamten Serie im Mittelpunkt steht, war sehr ereignisreich und das nicht nur bezogen auf die Anzahl seiner Ehefrauen.

England 1536. Die Zeiten sind unruhig geworden, sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch. Teile der englischen Bevölkerung sind gegen die Schließung der Klöster und wollen das nicht einfach hinnehmen. Auch der Vatikan möchte mehr Druck auf England auszuüben und versucht Spanien und Frankreich zu einem Krieg gegen England zu gewinnen.
Privat scheint es dagegen für Heinrich VIII besser zu laufen. Er heiratet Jane Seymour, die schon bald ein Kind von ihm erwartet. Ob es der so erhoffte Thronfolger wird? Und bleibt England von einem Krieg verschont?

Unruhige Zeiten waren damals auch blutige Zeiten. Was nicht heißt, dass man viel Blut zu sehen bekommt, dafür jedoch hier und da mal heftige Bilder, wie zum Beispiel ein Feld voller Galgen, so dass FSK16 für die ersten vier Episoden dieser Staffel berechtigt ist.

Es ist wieder einmal eine Staffel, in der man als Zuschauer, sofern man mit der englischen Geschichte um Heinrich VIII nicht so vertraut ist, einige Überraschungen erleben wird, denn Machtspiele und Intrigen sind weiterhin am englischen Hofe an der Tagesordnung.
Aber auch Angenehmes soll geschehen, denn für diverse Charaktere werden Heiratskandidaten gesucht und diese natürlich im Ausland, um Bündnisse einzugehen. Hier wird auch der Herzog von Kleve und seine Schwestern eine wichtige Rolle spielen. Während alles hochdeutsch synchronisiert ist, ggf. mit französischem oder spanischem Akzent, sprechen der Herzog von Kleve und seine Schwestern rheinischen Dialekt, der allerdings gut verständlich ist.

Gerade diese Szenen, wo ein Heiratskandidat gefunden werden soll, sind teilweise humorvoll, wenn zum Beispiel der französische Botschafter mal kurz ausrastet oder der Herzog von Kleve den englischen Abgesandten scheinbar ihre Grenzen aufzeigt. Gerade beim Herzog gibt es auch mal gute Situationskomik. Dennoch wird Humor weiterhin klein geschrieben, was auch verständlich ist, denn dafür waren diese Zeiten politisch zu brisant.

Wie man es auch bereits von den ersten beiden Staffeln gewohnt ist, bekommt man auch weiterhin alle Szenen in hervorragenden Bildern mit sehr guten schauspielerischen Leistungen zu sehen. Mit Max von Sydow wurde einmal mehr ein sehr namhafter Schauspieler engagiert, der in ein paar Szenen als Kurienkardinal auftritt.

Ebenso hält sich das Drehbuch weiterhin an wichtige historische Ereignisse. Drumherum wurde allerdings einiges erfunden, was dem Unterhaltungsfaktor jedoch nicht schadet. Jedoch wird in der letzten Episode eine wichtige Person des Hochverrats angeklagt, worauf das englische Parlament sehr theatralisch reagiert. Hier hätte der Drehbuchautor Michael Hirst sachlicher bleiben sollen, denn eine interessante Diskussion hätte hier mehr Dramatik und Spannung generiert.

Trotzdem 5 Sterne für diese Staffel, weil auch diese in der Summe sehr kurzweilig und sehr unterhaltsam ist.
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