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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
122
4,6 von 5 Sternen
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am 8. Mai 2010
Der Film ist fesselnd, spannend und beeindruckend. Das Bild ist klasse. Es lohnen sich hier aber auch ganz besonders die Extras- u.a. eine Doku zur Beschneidung von Frauen (rd. 40 min). Spannend finde ich hier auch die kurz angerissene Idee darüber nachzudenken, welche Parallelen zu heutigen Schönheits-OPs im Genitalbereich bestehen. Auch die entfallenden Szenen sind lohnend, die zeigen, wie viel noch im Thema Afrika an filmischen Ideen steckt. Fazit: Unbedingt empfehlenswert - auch und gerade für uns Männer!!!!! Ach ja: der Schluss ist gewaltig!
PS: kleiner Hinweis - Formatangabe 1:2,35 auf dem Cover ist falsch. Film läuft in 1:1,85 (oder 1:1,78 - kann ich nicht erkennen)
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am 15. Juli 2010
Der Film ist natürlich mit dem Buch nicht zu vergleichen.
Die Dramaturgie eines Films erfordert andere Ansprüche als ein Buch, in das der Leser hineintaucht.

Die Regisseurin hat das im Extra Feature auch nochmal deutlich gemacht.
Der ursprüngliche Film hätte sonst über 6 Std gedauert.
Die herausgeschnittenen Szenen kann man sich ja auch im Extra ansehen.

Die Hauptrollen sind super und glaubwürdig besetzt.

Die Hauptsache ist doch, dass durch die Filmumsetzung auch der breiten Masse das Problem vor Augen geführt wird und aufrüttelt!
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am 21. April 2017
habe es meiner mutter geschenkt und sie hat sich sehr gefreut sie findet den film wirklich sehr gelungen
ich stehe nicht wirklich auf solche filme
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am 22. März 2010
Der Film mit dem geheimnisvollen Titel "Wüstenblume" beschreibt auf emotional sehr eindringliche Weise das bewegende Schicksal der jungen Somalierin Waris Diriein. Geboren als Tochter Afrikas wächst sie im Gefüge einen ländlichen Nomadenstammes auf, der in diesem wunderschönen obgleich kargem Land der Sonne als Hirten ums tägliche Überleben kämpft. Doch als die junge Waris mit 13 Jahren zwangsverheiratet werden soll, versucht sie in einer waghalsigen Flucht unter Einsatz ihres Leben Willen ihres Vaters zu entkommen. So wandert sie durch die Wüste bis sie die Hauptstadt Mogadischu erreicht, auf dieser beschwerlichen Reise sieht sie sich mit Gräuel und Vergewaltigung konfrontiert. Schließlich entflieht sie ihrer Heimat, erhält sie einen Job als Dienstmädchen der somalischen Botschaft in London, die sie jedoch nicht verlassen darf. Als der Somaliakonflikt ausbricht muss Waris aus der Botschaft fliehen. Sie kämpft sich fortan mit Gelegenheitsjobs durch, als eines Tage in einer Fast-Food-Filiale, wo sie als Putzfrau arbeitet ein Fotograf der Mode-Industrie auf sie aufmerksam wird. Fortan beginnt für sie eine steile Kariere im Fashion-Business. (Hier werden auch sehr gut die negativen Seiten dieser Branche dargestellt ohne explizit zu wirken). Der herbe Rückschlag kommt als bei einer Passkontrolle ihr abgelaufenes Visum auffliegt und ihr die Abschiebung droht. Da muss Waris eine Scheinehe eingehen um der Einwanderungsbehörde zu entgehen, doch auch hier stellen sich schnell Probleme ein...

Als sie 20 Jahre später als bekannte Persönlichkeit die Gelegenheit erhält ihre Geschichte der BBC und somit der Öffentlichkeit zu erzählen, wird das ganze Ausmaß ihres Schicksals offenbart. Auf atemraubende, beklemmende Weise wird der grausame Vorgang von Zwangsbeschneidungen von Kindern (die bei vollen Bewusstsein vollzogen werden) und deren Folgen; körperlicher sowie auch psychischer Natur geschildert. Ich denke dass dies das Zentralthema dieses Filmes darstellt, auf dessen Grausamkeit die Autorin Waris Dirie (auf deren Biographie dieser Film basiert) aufmerksam machen will. So wurde sie 1997 von UN-Generalsekretär Kofi Annan zu offiziellen Botschafterin im Kampf gegen diesen grausame Ritual ernannt. Denn obwohl seitdem diese weibliche Genitalverstümmelung seitdem in vielen Ländern offiziell verboten wurde, werden dennoch über 6.000 Mädchen täglich verstümmelt.

Als Mann ist es mir verständlicherweise schwer bis unmöglich das Grauen nachzufühlen, was dies für eine Frau wohl bedeuten muss. Dennoch bin ich von diesen aufwühlenden biografischem Werk emotional sehr ergriffen und wage mir die Schmerzen dieser außergewöhnlichen Frau vorzustellen, deren Selbstbewusstsein diese Story publik zu machen umso mehr Ehrfurcht gebietet!

Dieser Film ist sehr anspruchsvoll und hat man das Buch nicht gelesen (wie ich selbst gestehen muss), so sollte man den Stoff zumindest über dieses Medium gesehen haben.
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am 14. April 2011
Auch ich habe das Buch "Wüstenblume" von Waris Dirie vor Jahren gelesen und war nun gespannt auf den Film.

Der Film geht nicht chronologisch vor wie das Buch, sondern erzählt in Rückblicken die Geschichte der jungen Waris. Die Filmszenen in Afrika wirken alle sehr real, authentisch und nah am Buch. Die "erwachsenen" Szenen spielen in London und später auch New York. Hier fesselt einen der Film mit seiner tollen Hauptdarstellerin, den Nebencharakteren und der Kulisse.
Man merkt dem Film schon an, dass er versucht, ein breites Publikum anzusprechen und damit auch kleine Abänderungen vom Buch in Kauf nimmt, aber er wirkt dadurch keineswegs falsch oder unglaubwürdig. Vielmehr wird so der scharfe Kontrast zwischen einem Leben in Afrika, wo das grausame Ritutal der Beschneidung von Frauen auch heute noch praktiziert wird, und einem Leben in der "modernen" Welt dargestellt. Die "Von-der-Nomadin-zum-Top-Model-Story" wird spannend, berührend und mit gewaltigen Bildern erzählt. Nicht zu vergessen ist auch die tolle Musik, die einen ebenfalls mitreißt.

Die DVD selbst bietet Informationen zur Beschneidung, weggelassene Szenen (die wirklich lang sind und richtige Handlungsstränge erzählen, die im Film weggelassen wurden) und einen ca. 30minütigen Zusammenschnitt der Dreharbeiten und der Premieren. Alles sehr sehenswerte Extras!

Das Thema der Beschneidung von Frauen verdient weltweit noch viel mehr Beachtung und ich hoffe, dass der Film einen kleinen Beitrag im Kampf gegen dieses Ritual leisten kann!
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am 15. Juni 2011
Semper Fi,

Die Rezension bezieht sich auf die deutsche Sprachausgabe der Blu-Ray Version des Films Wüstenblume.

Der Film erzählt die Geschichte des somalischen Nomadenmädchens - Waris Dirie - dass aufgrund der Flucht vor der Zwangsheirat eines viel älteren Mannes aus ihrer Heimat flieht, in London als Hausmädchen in der somalischen Botschaft groß wird, in weiterer Folge zu einem der bestbezahltesten Modells ihrer Zeit und letzten Endes zur Botschafterin zur Bekämpfung der Infibulation bei Frauen auf der ganzen Welt avanciert.

Eine bewegende Geschichte, gut inszeniert, mit bewegenden Bildern, der Romanvorlage (ich glaub wir haben das mal in der Schule im Englischunterricht gelesen) gut nachvollzogen. Auch im Großen und Ganzen gute schauspielerische Leistungen der wesentlichen Charaktere, co-produziert von der "echten Waris Diries", gut strukturierter, seriöser Film. Man verliert aber im Gesamtwerk nicht den Fokus des Films aus den Augen und das ist unverkennbar die Übermittlung der Botschaft hinsichtlich der Grausamkeit der Beschneidung der weilblichen Genitalien, wie es auch heute noch in einigen Teilen der Welt üblich ist.

In einem Rückblick, erzählt Waris Dirie am Höhepunkt ihrer Karriere bei einem Interview eines internationalen Frauenmagazins von dem Tag der ihr Leben veränderte". Nicht zuletzt deswegen ist dieser Film aufgrund der bildlichen Darstellung der Infibulation bei der damals 3 jährigen Waris Dirie sehr schwere Kost, er schlägt auf die Emotion und verändert kurzzeitig die gesamte Stimmung, schlafen gehen war nachher für mich eine gute Stunde nicht möglich. Der Film regt zum Nachdenken an und man empfindet Schmerz, Traurigkeit und auch Wut, dass so etwas heutzutage noch Kleinkindern angetan wird.

Ich vergebe an dieser Stelle 5 Sterne, was ich selten tu. Doch dieser Film - ohne dass er den Anspruch auf großes Kino" stellt - ist ein Exempel für die gesamte Nachwelt und wird auch noch in 10, 20, 50 Jahren ein Weckruf, ein Statement sein zu einem Thema, dass mich und wahrscheinlich die ganze Welt nur erschüttern kann und nichts an seiner Wirkung einbüßen wird. Eine derartig klare Abrechnung mit einem solch grausamen Thema fernab jeglichen Populismus, hat den vollen Anspruch auf ein durchwegs positives Feedback.

Gelungenes dramatisches True Story - Kino.

Ich hoffe meine Rezension war hilfreich,

LG
Witege
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am 14. Mai 2010
Mega toller Film, eine super Story und eine tolle Kameraführung
Habe den Film im Kino gesehen und mußte einfach auch die BluRay kaufen.

Eine sehr bewegende Geschichte die sehr gut in Szene gesetzt wurde, tolle Schauspieler und einfach nur zu empfehlen.
Gerade durch das BluRay Gefühl kommt Kino-Feeling auf.
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am 29. Mai 2011
Waris Dirie gehört zu den mutigsten Frauen aller Zeiten. Ihr Buch 'Wüstenblume' ist zu Recht ein Weltbestseller. Der nach diesem Buch gedrehte Film wird dem Buch in jeder Hinsicht gerecht. Der Film ist dramatisch und spannend; das Schicksal von Waris Dirie wird eindringlich dargestellt, wobei ihr Kampf gegen die Frauenbeschneidung, die Genitalverstümmelung von Frauen, im Mittelpunkt steht. Der Film zeigt realistisch, was dieses schreckliche Ritual für die betroffenen Mädchen und Frauen bedeutet und trägt hoffentlich wie das Buch dazu bei, eine breite Öffentlichkeit hierüber aufzuklären und für das Thema zu sensibilisieren. Dieser großartige Film ist aber nicht nur ein wichtiger Aufklärungsfilm, sondern beschreibt die Geschichte von Waris Dirie so packend, dass man vergisst, dass der Film auf Tatsachen beruht - die Realität kann spannender sein als jede Fiktion! Das ist hier eindeutig der Fall.
Die Hauptdarstellerin Liya Kebede, wie Waris Dirie somalischer Herkunft, spielt deren Rolle großartig; eine wunderbare Schauspielerin! Und besonders Sally Hawkins in einer tollen Nebenrolle als Freundin von Waris Dirie schafft es, dass der Film trotz des ernsten Themas manchmal wirklich lustig ist!

Ein ganz großer Film, den man ohne jede Einschränkung empfehlen kann, und zwar sowohl Leuten, die das Buch kennen, als auch Leuten, die das Buch (noch) nicht gelesen haben!
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am 19. August 2010
Der Film ist einfach schon deshalb für mich empfehlenswert, da er das Thema der weiblichen Verstümmelung x-Leuten näher bringt, die nie ein Buch in die Hand nehmen würden, das dieses Thema behandelt. Ich finde den Film gelungen, auch wenn er dem Buch nicht das Wasser reichen kann, da dieses die Umstände besser erfasst - daher nur 4 Sterne und keine 5 ;-) Ein Film/Story/Tatsache, die Man(n)/Frau kennen sollte!
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am 19. April 2017
Eine überwältigende Biografie und eine ergreifende Thematik, die lange nachwirkt, mit Fassungslosigkeit erfüllt.
Das grausame Ritual der Genitalverstümmelung, Zwangsheirat mit 13 Jahren, bittere Armut, Diskriminierung aufgrund starrer religiöser Traditionen und Bräuche....Themen die tief unter die Haut gehen aber vor allem sehr nachhaltig vor Augen halten, dass kein Argument, Toleranz oder Verständnis diese menschenverachtende Praktik der Beschneidung von Mädchen zum Beweis ihrer "Reinheit" rechtfertigen könnte.
Die Lebensgeschichte der Waris Dirie wird nicht chronologisch geschildert, die prägenden und traumatischen Kindheitserinnerungen werden in Rückblenden eingewoben. Bestimmt ein interessantes Stilmittel. Doch hier hetzt der Film mitunter von einer Station zur nächsten und ohne die Kenntnis der Vergangenheit wird die Charakterentwicklung etwas zu oberflächlich gezeichnet. Stattdessen setzt der Film seinen Fokus auf die Modelkarriere, vermittelt mitunter den Eindruck mehr an einer "Aschenputtel-Story" interessiert zu sein. Der Film hat ohne Frage seine Gänsehautmomente, wird aber diesem sehr ernsten Thema durch diese Schwerpunktsetzung meines Erachtens insgesamt nicht mehr wirklich gerecht. Selbst ihr Engagement als Menschenrechtsaktivistin und UN-Sonderbotschafterin findet leider nur noch kurz Erwähnung.
Liya Kebede brilliert hier als Hauptdarstellerin, liefert eine darstellerische Glanzleistung, kann in jeder Hinsicht überzeugen.
Diese Inszenierung von Sherry Horman aus dem Jahr 2009 hat bestimmt einige Schwächen, dennoch ist der Film unglaublich packend und wirklich sehr, sehr sehenswert.
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