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Kundenrezensionen

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am 11. Februar 2009
...so wird es auf der Rückseite der Blu-Ray unter Specials aufgelistet. Ich habe dann eine Weile im Specials-Menu nach dem begehrten Feature gesucht, bis mir klar wurde, dass es gar nicht existiert. Es handelt sich nur um die simple Aufzählung, dass der Film digital überarbeitet worden ist. Sei es drum, dachte ich, werde ich eben nicht erfahren wie die das hingekriegt haben.

Über den Film & Hintergrund
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Der Film beginnt mit nostalgischen Originalaufnahmen und Texteinblendungen, die gleichsam den Prolog, jenes tragisch-berüchtigten Raub- und Mordepos, bilden. So harmlos - wie durch das Blättern der staubigen Seiten eines Familienalbums, landet man in dem noch staubigeren amerikanischen Südwesten der 30er Jahre. Bonnie Parker, eine arbeitslose Schriftstellerin, liegt nackt auf ihrem Bett und starrt in ihrer Lethargie, hilfesuchend auf das verlassen wirkende Land vor der Haustür.

In den 30er Jahren führte die Weltwirtschaftskrise dazu das die Industrieproduktion sich halbierte. Die Auswirkungen waren besonders für die Bauern in den USA katastrophal, viele mussten in den Westen flüchten.

Als Bonnie plötzlich den vor dem Haus parkenden Wagen bemerkt, weiten sich ihre Augen, scheint sie förmlich aus ihrer Lethargie gerissen. Clyde Barrow - gerade auf Bewährung aus der Haft entlassen, sieht galant aus und ist bewaffnet. Eine seltene Erscheinung in Bonnies gottverlassenem Nest. Da Bonnie aber nicht so schnell zu beeindrucken ist, zettelt Clyde kurzerhand einen Raubüberfall an und überzeugt so die Mittellose mit einer handvoll Dollar. Für Bonnie ist klar: Clyde redet nicht nur - er handelt auch. Der Rest ist Geschichte. Man schätzt, dass sie dreizehn Morde, etwa ein Dutzend Bankraube und weitere, ungezählte Überfälle auf Geschäfte und Tankstellen verübten. In der Zeit von 1931 bis 1935 sorgten ihre Verbrechen in den USA für erhebliches Aufsehen.

Über die Blu-Ray
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Aber zurück zur Filmrestaurierung: Der Klassiker wurde von Warner im Bildseitenverhältnis 1.85:1 quadriert, was dem 16:9 Seitenverhältnis entspricht. Zu keiner Zeit scheint der Bildausschnitt schlecht gewählt zu sein. Ich hatte jedenfalls immer das Gefühl hier einen sorgfältig ausgewählten Bildanteil zu sehen. Für die Blu-Ray wurde ein neues hochauflösendes Master verwendet: Die Schärfe ist durchweg auf hohem Niveau und nicht unnatürlich überzeichnet. Einige Szenen erscheinen für wenige Sekunden unscharf - dies geht aber wohl dem Originalmaterial zu lasten. Kontraste und Farben wirken natürlich und sehr warm - besonders der staubige Südwesten mit seiner rötlich-gelben Strahlkraft. Ich habe den Eindruck, dass hierbei der charakteristische Farbraum des Films zur Geltung kommt. Und das vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte der vielfältigen Veröffentlichungen von Bonnie & Clyde.

Der Ton ist nicht weiter spektakulär und ist als Mono 1.0 Spur in mehreren Sprachen vorhanden: Japanisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Englisch, Deutsch. Erwähnenswert bleibt die Rauschfreiheit und Klarheit des deutschen Tons.

Fazit
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Eine beispielhafte Restauration eines Genre-Klassikers. Der gelungene Blu-Ray-Transfer zeigt, dass es sich lohnt altes Filmmaterial zu entstauben!

Auch wenn ich wohl nie erfahren werde, wie die das gemacht haben...
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am 15. Mai 2012
Bei seinem Erscheinen in den späten 1960er Jahren hat "Bonnie und Clyde" das Kinopublikum in seinen Bann gezogen und schockiert. Vor allem an der expliziten Ästhetik der Gewaltdarstellung und an der moralischen Ambivalenz der Protagonisten schieden sich die Geister. Filmhandwerklich ist "Bonnie und Clyde" ein Meisterstück: Die grandiosen Schauspieler (Warren Beatty, Faye Dunaway, Gene Hackman, Michael J. Pollard, Estelle Parsons), überwältigend stimmungsvolle Bilder (Oscar 1968 für Beste Kamera), die originellen Dialoge, die konsequente Inszenierung, die schmissige Musik fügen sich zusammen zu einem fesselnden Gesamtkunstwerk. Die besondere Faszination resultiert aber aus der Brüchigkeit der Figuren und der ganz eigenen Stimmung des Films, die sich zwischen humorvoller Leichtigkeit, zynischer Menschenverachtung, verletzlicher Emotionalität und der Aura tödlicher Bedrohung schwingend bewegt. Der Film ist zeitlos spannend und berührend. Was für ein Glück, dass es ihn heute auf Blu Ray Disc gibt! Die Bildqualität ist hervorragend, der Ton in Ordnung, die Extras sind bereichernd - eine fraglos lohnende Investition für jeden, der Thriller mit Tiefgang und/oder Liebesgeschichten mit Thrill mag.
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TOP 500 REZENSENTam 18. September 2012
Würde man die Story von Bonnie und Clyde heute verfilmen, sähe die Umsetzung des Stoffes sicher deutlich düsterer aus. In Arthur Penns Streifen hat man es mit einer Stilisierung der beiden zu tun, die fast schon an Robin Hood grenzt. Ganoven ja, aber hier und da auch mit einer edlen Gesinnung. Etwa wenn Clyde eine Bank ausraubt und einen Bankkunden fragt, ob das Geld, das er in Händen hält seines oder das der Bank ist und ihm erlaubt es zu behalten.
Die Art, wie Bonnie & Clyde" in Punkto Leichtigkeit ist, lässt die Gewaltausbrüche im Film dafür um so dramaturgisch wirksamer erscheinen, nicht zuletzt das Finale. Im Prinzip dreht der Film faktisch das Gesetz ein wenig um. Die Inszinierung, wie sie Penn gemacht hat, wirkt auf den Zuschauer oft, als wolle der Film sagen, ein Gangsterleben könnte so schön unbeschwert sein, wenn nicht die bösen Polizisten währen und die gehen hier wirklich gnadenlos zur Sache, dass es fast an Szenen aus einem Sam Peckinpah Film erinnert.
Sicher darf der Stil, dass die Ganoven hier sympthisch und schlitzohrig gezeigt werden, auch Warren Beattys damaligem Status und Image zuzuschreiben sein. Zudem war Beatty auch einer der Produzenten.
Nichts desto trotz ist Bonnie und Clyde" einer der interessantesten Gangsterstreifen der 60er eben WEIL er nicht so trocken rüber kommt, wie viele anderen, die ihm noch folgen sollten.
Nur Technisch muss man bei diesem Film sagen: Naja. Das Bild wirkt irgendwo wie eine verblasste Fotografie, was aber auch den Nostalgiefaktor etwas betont. Aber auch der Ton könnte etwas besser sein.
Defintiv ein Klassiker, hätte Bonnie & Clyde" in jedem Fall mal eine Special Edition verdient mit technischer Überarbeitung des Films und Bonis über die wahre Story von Bonnie und Clyde im Vergleich zum Film etwa.
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Die USA während der großen Depression: Nach einem Gefängnisaufenthalt will Clyde Barrow (Warren Beatty) ein Auto klauen. Die Tochter der Fahrzeughalterin Bonnie Parker (Faye Dunaway) sieht das mit an und stellt Clyde zur Rede. Die beiden flirten heftig miteinander. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Bonnie findet Gefallen an dem Mann, der so anders ist. Ihr Leben ist langweilig, alles nervt sie an. Als Clyde ihr vom Gefängnisaufenthalt erzählt provoziert Bonnie ihn einen Laden zu überfallen. Fortan sind die beiden zusammen und überfallen Läden und Banken. Die einfachen Bürger verklären sie als eine Art Robin Hood, da sie bei Überfällen in Ruhe gelassen, ja sogar freundlich behandelt werden. Für die Polizei und Strafverfolgungsorgane sind sie eine Mörderbande. Bereits zu Lebzeiten werden ihnen allerdings auch vereinzelt Überfälle nachgesagt, die sie nicht begangen haben. Und tatsächlich erschießen die beiden nicht gerade wenige Polizisten und Angestellte...

Vorab muss ich sagen, dass ich nicht für Gewaltverherrlichung bin und schlage mich bestimmt auch nicht auf Seite von Gangstern. Der Film ist nun einmal romantisierend dargestellt und hat viel zur positiven Popularität des berühmten Gangsterpärchens beigetragen. Natürlich verfälscht der Streifen wie auch jeder andere Film über reale Ereignisse aus dramaturgischen Gründen hier und da die Geschichte. Und ich muss auch sagen, dass mir diverse Erklärungen fehlten. Hier wurde z. B. gezeigt, dass Clyde eine Impotenz oder ähnliches hat. Ständig wenn Bonnie scharf wird wendet er sich entweder ab oder er kommt nie dazu. Erst gegen Ende des Streifens gelingt ihm eine echte Vereinigung mit Bonnie. Ich hatte mich mal dann mit der Geschichte beschäftigt und habe erfahren, dass Clyde aufgrund von Kleinkriminalität in das Gefängnis kam und dort mehrfach sexuell missbraucht wurde, was wohl niemanden zu kümmern schien. Von dieser schrecklichen Behandlung hat er sich nie wieder erholt und wurde ein komplett anderer. Dies hätte z. B. seine Art in dem Film erklärt, warum er nicht konnte bzw. auch erklärt dies die Kaltschnäuzigkeit. Und ich finde den Film in der Hinsicht, dass Bonnie zunächst ein Leben als Verfolgte führen wollte nur um ein beschauliches Leben zu führen gar nicht so widersprüchlich. Man stellt sich die Sache am Anfang vielleicht romantisierend vor. Aber wenn es dann soweit ist und man ständig gejagt wird sehnt man sich nach etwas Ruhe und Frieden. Jetzt zur anfänglichen Gewaltverherrlichung. Sicher haben die beiden Menschen ermordet und waren durchaus gefährlich. Ihr Rachefeldzug gegen die Polizei kommt seitens Clyde allerdings auch nicht von ungefähr. Abgesehen davon ist die Justiz bzw. Polizei nicht ganz unschuldig daran. Es wäre wohl nicht dazu gekommen, wenn die Polizei und Justiz von Anfang an eine klare Linie gefahren wären bzw. das Strafvollzugssystem ein anderes gewesen wäre. Schlecht organisiert, stümperhafte Ausführungen und letztlich Rachegelüste taten ihr übriges. Natürlich kann man heutzutage nicht über ein von unserer Ansicht nach rückständiges System urteilen. Allerdings muss man dann auch die Gegenseite der Gangster verstehen. Aus heutiger Sicht betrachtet ist das Polizeisystem der damaligen Zeit nämlich eben eine solche Mörder und Gangsterbande gewesen, die lediglich in Uniform rumlief und für den Staat arbeitete. Man denke an solche Typen wie Wyatt Earp und ähnlichen Gestalten. Man sieht es nicht nur im Film sondern auch an den realen Bildern. Wer aus dem Hinterhalt auf zwei Personen mit absoluter Tötungsabsicht 1000 Schüsse abgibt von denen über 160 treffen der ist für meine Verständnisse ein ebensolcher Mörder wie die beiden es waren. Wer sich die Fotos des Fahrzeugs und der Leichenpräsentation ansieht weiß was ich meine. Und der gute Texasranger hier hatte zu Lebzeiten über 50 Personen tödlich niedergestreckt. Ich möchte wie gesagt nichts romantisieren oder mich hier für Verbrecher aussprechen, für die ich die beiden durchaus halte, aber ich halte die Verfolger für ebensolche Verbrecher.
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am 31. Juli 2001
Fast jeder kennt die Geschichte von Bonnie und Clyde, dem wohl bekanntesten Gangsterpärchen überhaupt. Im von der großen Depression geprägten Amerika der späten 20er Jahre wagen die beiden einen Ausbruch aus ihrer so trostlosen Welt, um sich den Traum von Freiheit und Reichtum zu erfüllen. Befügelt durch Sympathiebekundungen der einfachen Leute, rauben sie eine Bank nach der anderen aus, liefern sich blutige Kämpfe mit der Polizei und nähern sich unweigerlich ihrem schicksalshaften Ende.
Faye Dunaway und Warren Beatty (auch Produzent des Films) in den Rollen von Bonnie und Clyde überzeugen durch ihre schauspielerische Leistung, und machen den Streifen wirklich sehenswert. Allerdings krankt er an der stellenweise nicht ganz gelungenen Umsetzung. So beginnt der Beutezug der beiden Protagonisten ohne erkennbare Motivation, und erst nach und nach erschliessen sich dem Zuschauer die Gründe. Auch die musikalische Untermalung führt gelegentlich zu Irritationen; man hat manchmal das Gefühl, es handle sich um ein reines Roadmovie oder gar eine Komödie. Positiv fällt auf, dass Regisseur Arthur Penn die Darsteller stets in Szene zu setzten weiß; sogar die zu Berühmtheit gekommenen schwarz-weiß Fotos des Pärchens finden sich als Motiv im Film wieder.
Womöglich hätte die DVD aufgrund der magelhaften Extras nur drei Sterne verdient; abgesehen von wenigen Texttafeln fehlen sie völlig. Man hätte zumindest erwarten können, dass einige der originalen Fotos und detaillierte Hintergrundinformationen zu den historischen Figuren abrufbar sind. So wird das Potenzial des Mediums DVD nur im Ansatz genutzt. Um der inflationären Vergabe von Sternen gerecht zu werden, und auch den Film nicht unter Wert zu schlagen, gibt's am Ende vier Punkte.
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am 16. August 2014
zuerst einmal,die bildqualität der bd ist spitzenmäßig und ebenso die schauspielerische leistung der darsteller
denn der film hat ja immerhin einige jährchen auf dem buckel.
mir hat er gefallen ganz grosses kino,liegt natürlich im auge des betrachters,meine meinung!!
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am 28. November 2015
Gut inszeniert, ausgesprochen kurzweilig, gute Schauspielerr. Geradezu genial die Darstellerin der hysterischen Blanche. Die Handlung orientiert sich zumindest weitgehend an den historischen Fakten. Ansonsten sollte man den Film fast als Kriminalkomödie sehen. Hier leigt aber auch die einzige Schwäche dieses Streifens, da die brutalen Verbrechen der Barrow-Bande bisweilen regelrecht verharmlost werden. Deshalb ein Stern Abzug.

Alles in allem aber empfehlenswert.
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am 2. Mai 2012
Ich bin immer wieder überrascht wie gut manche alte Filme auf Blu-Ray restauriert wurden. So wie auch Bonnie und Clyde.
Die Schärfe ist großteils auf gutem Niveu. Ein paar Szenen sind kurz unscharf. Das einzige Manko ist eine Familienszene mit Bonnies Familie
bei einem Picknick im Freinen. Da ist ca 4 Minuten lang das Bild katastrophal schlecht. Möglicherweise war das alte Bandmaterial zu beschädigt um da noch etwas zu restaurieren. Aber sonst ist das Bild wirklich sehr gut für das Alter des Filmes. Die Farben wirken natürlich.
Zum Film: Den Anfang finde ich etwas seltsam. Die Anfangsdialoge sind etwas unwirklich und die beiden beginnen Ihre Raubzüge ohne Motivation, praktisch aus dem Nichts. Es wird niemals etwas abgesprochen, alles scheint eher zufällig und spontan zu passieren. Der Film wird aber rasch besser. Ich war nur überrascht über die Brutatität am Ende des Filmes, die für die damalige Zeit recht heftig war. Hervorheben möchte ich die schauspielerische Leistung von Fay Dunaway die hier ihre erste Rolle gesielt hat. Alles in allem ist der Film recht gelungen.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Dezember 2010
Story, Kameraführung, Schauspieler, Landschaften - alles zeitlos schön anzusehen und zu Recht mit 2 Oscars prämiert. Faye Dunaway, in ihrer ersten großen Leinwandrolle, spielt schon damals die heutigen Botox-Wunder mit links an die Wand. Warren Beatty, drahtig-muskulös und immer mit einem Lächeln auf den Lippen, war der Brad Pitt der damaligen Zeit.

Der Film basiert auf der Geschichte der echten Gangster "Bonnie und Clyde" und spielt (leicht abgewandelt und vereinfacht) in den 1930er Jahren. Diese Produktion aus 1967 vermittelt jedoch gekonnt und unterschwellig das rebellische Gefühl der 1960er Jahre. Die zum Teil blutige Gewaltdarstellung war für die damalige Zeit aussergewöhnlich. Die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren und deren Flucht vor dem Gesetz werden sehr interessant und facettenreich in Szene gesetzt.

Ein großer Pluspunkt sind auch die ständig wechselnden Landschaften und Dörfer, sowie die zahlreichen historischen Fahrzeuge. Der Film spielt an Originalschauplätzen, manche Statisten hatten sogar noch die echten Bonnie und Clyde erlebt. Der Film ist ein echtes Roadmovie.

Die unrestaurierte Bildqualität reicht über das Mittelmaß leider nicht hinaus. Deutsch sowie alle weiteren Tonspuren gibts nur in Mono. Englischer Originalton sowie englische und deutsche Untertitel sind enthalten. Ein Wendecover ist nicht vorhanden. Für Bonnie und Clyde sind die 5 Steine im Sonderanbot aber sicher gut angelegt.
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am 8. Juni 2016
"Bonnie und Clyde" von Arthur Penn ist zeitlos gut. Die Darstellung der Gewalt ist schonungslos, aber sie wird nicht verherrlicht. Am Ende steht die zeitlose Botschaft aus Shakespeares Macbeth: "Crime does not pay". Der Regisseur spielt mit den Sympathien für das Verbrecherpaar, er führt auch die faschistoide Polizei vor, am Ende aber erfüllt sich die Prophezeiung der Mutter Bonnie Parkers, dass die beiden ihr Leben lang auf der Flucht bleiben werden. Und so kommt es, wenngleich das restliche Leben kurz ist. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Ein Lehrstück.
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