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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 23. Februar 2017
Film gefällt mir sehr gut, allerdings gibt es keine (versprochene Untertitel) Natürlich kriegt man das auch vor Kauf nicht raus...
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am 10. Mai 2005
"Mystic River" fiel mir zunächst wegen seiner Casting-Liste in die Hände, denn ein Film mit Sean Penn kann keine zu große Fehlinvestition sein. Als ich weiterlas und zudem die Namen Tim Robbins und Kevin Bacon fand, kam mir zunächst der Gedanke, dass diese drei Titelschauspieler wirklich perfekt zusammengewürfelt wurden und eine gute Kombination ergeben, da sie im Hollywoodzirkus auch etwa den gleichen Stellenwert haben. Dass es sich bei "Mystic River" um einen Clint-Eastwood-Film handelt, war für mich erst einmal nebensächlich. Ich kannte bisher nur "The Bridges of Madison County" von ihm und war daher nicht besonders voreingenommen.
Worum geht es also in "Mystic River"? Die Geschichte ist sehr komplex und ich glaube nach meinen bisherigen Erfahrungen, dass gerade das die Stärke von Eastwood-Filmen ist und sein besonderes Steckenpferd. Zu Beginn des Filmes werden uns drei Jungen vorgestellt, die miteinander befreundet sind und deren Wege sich aber an dieser Stelle bereits trennen sollen. Einer von ihnen wird sexuell mißbraucht und trägt dies sein Leben lang mit sich herum, mehr oder weniger verdrängt.
Später, im Erwachsenenleben, sollen die Wege dieser drei Kindheitsfreunde wieder zusammenführen. Einer von ihnen (Kevin Bacon) ist Polizist und stößt schließlich auf seinen alten Freund Sean (Sean Penn), dessen 19jährige Tochter vermißt wird. Sie wird leider ermordet aufgefunden und zunehmend scheinen alle Spuren zum Dritten im Bunde (Tim Robbins) zu führen, nämlich dem Jungen, der in seiner Kindheit mißbraucht wurde.
Die Geschichte des Films ist bereits sehr dramatisch und traurig, aber noch dramatischer ist die Darstellung der einzelnen Charaktere, die Eastwood in unglaublich intensiver Art und Weise zustande bekommen hat. Allen in allem hat er hier einen sehr intelligenten und emotionalen Film entworfen, wie ich so noch keinen anderen gesehen habe. Man wird emotional hin- und hergerissen und vor allem das Ende ist sehr erschütternd. Man kann den Film und die Emotionen, die er beim Zuschauer auslöst, eigentlich nur sehr schwer in Worte kleiden. Man muß es einfach erlebt haben und den Film sowie seine großartigen Schauspieler auf sich wirken lassen.
Was auf jeden Fall zu bemerken ist: dieser Film ergibt eine abgerundete Geschichte, bei der alles stimmt, die keine Lücken und Fragen offen läßt, aber dafür eine gewisse Leere und Anspannung beim Zuschauer hinterläßt. Zudem liefert uns dieser Film auch einige Themen, über die man nachdenken sollte, z.B. Selbstjustiz.
Die Auflösung des Filmes ist sehr überraschend und wirklich brilliant, denn trotz des Überraschungseffekts passt alles zusammen und man bekommt kein erzwungen überraschendes Ende vorgeworfen, bei dem es hinten und vorne nicht mit der Logik stimmt. Wer sich also einen ungewöhnlichen, tiefsinnigen Film gönnen möchte (ich würde ihn als eine Mischung aus Kriminalfilm, Drama, Tragödie und Charakterstudie bezeichnen), ist bei "Mystic River" an der richtigen Adresse.
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am 6. August 2004
Mit Mystic River ist Clint Eastwood ein fesselnder Thriller gelungen.Endlich mal wieder ein Film mit Tiefgang,ein Film zum traurig sein,eine Erzählung die die Themen Tod,Trauer,Schmerz,Leid,Verzweiflung auf eine höchst eindringliche Weise dem Zuschauer nahe bringt.Das schöne daran ist das diese höchst depressiven Themen mit einer spanndenden story verflochten sind,die auch erst ganz zum Schluss ihren Höhepunkt findet.Die eindringlichste Szene die mir nicht aus dem Kopf geht hängt mit Sean Penns brillianter Leistung zusammen.Und zwar geht es um die Verarbeitung der ersten Trauer über den Tod der Tochter.Eine Szene die einem die Tränen in die Augen drückt.
Sean Penn,der den Oscar schon längst für "I am Sam" hätte bekommen müssen,wurde von der Academy dieses Jahe quasi entschädigt-nur war es nicht so ein Oscar wie für Denzel Washington(Training Day 2001),lieber Denzel,sie waren schon so oft nominiert,jetzt bekommen sie einen egal wie schlecht die Leistung war,nein- Sean Penn war auch wirklich der beste männliche Hauptdarsteller dieses Jahr.
Wer sich an einem Samstag Abend nur unterhalten lassen will,für den ist Mystic River sicherlich die falsche Wahl.Mystic River,ein schwermütiger Film mit brillianten Darstellern und einer interessanten Story,wer auf depressive Streifen steht sollte diesen Klassiker nicht verpassen!
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am 9. März 2007
Das Leben besteht aus einer Aneinanderreihung von kleinen oder großen Zufällen. Kleine Dinge, die unser Leben für immer verändern können. Ein Film, der dieses sehr schön und dramatisch verbildlicht, ist "Mystic River".

Der Film basiert auf einer sorgsam konstruierten Handlung, die den Charakteren viel Spielraum zur Entfaltung lässt. In gemächlichem Tempo steigert sich die Spannung und das Knistern von Minute zu Minute. Der Film portiert ein großes Maß an Tragik und Leid, das von den Schauspielern gut umgesetzt wird.

Das Grundgerüst der Handlung ist zwar als Thriller angelegt, aber mit zunehmender Dauer dominiert das Drama. Zu bemängeln gibt es an Mystic River" wenig. Ich würde sagen... eine feine, exzellente Arbeit, die aus dem Einheitsbrei der Hollywood-Produktionen deutlich herausragt. Düster, moralisch und unmoralisch zugleich, glaubhaft und packend.

8 von 10
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am 19. Juni 2004
Der Film hat ganz klar 5 Sterne verdient! Wenn man ihn das erste Mal sieht, fragt man sich noch, warum Robbins und Penn für ihre Leistung einen Oscar erhalten haben, aber schaut man ihn ein zweites Mal im englischen Originalton, wird alles klar. Beide legen ihr ganzes Herzblut in ihre Szenen, ihr innerer Schmerz wird so brilliant dargestellt, dass einem die Tränen kommen. Hier hinkt die Synchronisation leider hinterher.
Die Story des Films ist nicht weniger beklemmend, die Fragen nach psychischen Traumata und nicht zuletzt Selbstjustiz werden schonungslos, aber nicht ohne der notwendigen Distanz diskutiert und wunderbar in Szene gesetzt.
Den einen Stern Abzug gebe ich nur, weil das Bonusmaterial ein wenig schwach auf der Brust ist: Der Film kommt auf zwei Discs daher, und beide Dokumentationen ("Behind the scenes" und "From the Novel to the film") enthalten die gleichen Interviewausschnitte. Da hätte man mehr draus machen können.
Trotzdem ist und bleibt der Film ein Meisterwerk, der mich doch dazu veranlassen wird, meine (nicht unbedingt positive) Meinung übe rEastwood von Grundauf zu überdenken.
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am 5. Februar 2005
Oh Mann. Zu Anfang sofort eine unbehagliche Szene. Drei Buben Hockey spielend, dann am Spaß an der Freude oder für die Ewigkeit ein Denkmal setzend... Jedenfalls den Namen in frischen Beton ritzen. Wird sofort von zwei älteren Herren mit einer Standpauke belohnt. Sie gebärden sich wie Polizisten und nehmen einen Jungen mit um dieses Vergehen seinen Eltern mitzuteilen. Leider sind die Kerle keine Bullen.
Dave verschwindet drei Tage von der Bildfläche. Die Kinderschänder hinterlassen bei ihm tiefe seelische Narben.
Von den 1970ern in die Jetzt-Zeit, hier das Jahr 2003. Die drei Jugendfreunde sind keine "dicken" mehr. Dave und Jimmy leben noch immer dem Stadtteil New Yorks in dem sie aufwuchsen. Der dritte im Bunde Sean, ist nun Leutenant im Morddezernat. Ihre Wege werden sich wieder kreuzen, als Jimmy's Tochter ermordet aufgefunden wird.
Mein Fazit
Eine eigentlich konventionelle Geschichte, die auf Verdächtigungen, Selbstjustiz und die Frage "How's done it?" fußt.
Was macht es so besonders? Die Schauspieler geben ihre Charaktere irre intensiv. Für sowas wurde der Ausdruck "Sich die Seele aus dem Leib spielen erfunden". Ein solch eindringliches Werk hätte ich Herrn Eastwood niemals zugetraut oder doch? Hat gerade jemand "Erbarmungslos" gewispert? Der hat Recht. Die Herangehensweise, Lokalkolorit und Abfilmen des Ganzen erinnert an den Neorealismus italienischer Filme in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Einziger Wehrmutstropfen. Die Story irgendwie nur Derrick-Niveau.
Meine Wertung
7 von 10
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am 5. September 2004
10 Jahre nach seinem genialen Wurf „Erbarmungslos" präsentiert uns Clint Eastwood ein neues Werk, das durchaus ein würdiger Nachfolger hätte werden können. Obwohl es großartige Ansätze gibt, die von einer fantastischen Besetzung getragen werden, bin ich von diesem Film nicht restlos begeistert.
Story:
3 Jugendfreunde werden durch ein bestialisches Verbrechen getrennt, das sie einander entfremdet.
Jimmy (Sean Penn) wird zu einem zwielichtigen Geschäftsmann, der nach einem Gefängnisaufenthalt zwar versucht sauber zu bleiben, aber noch immer mit seinen ehemaligen Komplizen herumhängt. Als seine Tochter ermordet wird, wird der Polizist Sean (Kevin Beacon), einer der 3 Jugendfreunde mit diesem Fall betraut. Auch Dave (Tim Robbins), der Dritte im Bunde scheint in den Mord verwickelt zu sein. Während Sean versucht den Mörder zu fassen, macht sich Jimmy mit seiner Gang ebenfalls auf die Suche. Wem wird es als erstes gelingen den Täter zu schnappen?
Der Film schafft eine unvergleichlich dichte, melancholische Athmospähre, die deutlich an Erbarmungslos erinnert. Begleitet wird dies von prägnanten Bildern und getragen von erstklassigen Darstellern. Vor allem Sean Penn ist die Rolle des verzweifelt rabiaten Machos wie auf den Leib geschnitten. Tim Robbins spielt schaurig überzeugend den vom grauenvollen Schatten des vergangenen Misbrauchs gezeichneten Mannes. Kevin Beacon sowie Marcia Gay Harden fühlen sich in ihren Rollen offensichtlich wohl. Laura Linney's Abschlussrede am Ende des Fils ist so großartig, dass ich mir mehr Szenen wie diese mit ihr gewünscht hätte.
Der Grund warum ich mich dennoch nicht zu einer restlos positiven Rezension überwinden kann, liegt in der relativ vorhersehbaren Story, die sich dennoch auf zu viele Zufälle stützt.
Fazit: Tolles Werk von Eastwood, dessen erstklassiger Cast über so manche Schwäche der Story kompensiert.
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am 12. Oktober 2004
Was kann man zu diesem Meisterwerk schreiben, über den Inhalt jedenfalls nicht viel, da dies jeder selber einmal erlebt haben muss. Jedenfalls gibt es hier schauspielerische Meisterleistungen von Tim Robbins und Sean Penn.
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am 7. März 2007
Inhaltlich wurde der Film ja bereits besprochen, das soll mich jedoch nicht davon abhalten, ein paar begeisterte Worte zu schreiben, denn ich habe den Film erst kürzlich gesehen und war genauso angetan wie ich es erwartet hatte. Extrem gute Schauspieler auf der einen, eine spannend entwickelte Handlung auf der anderen Seite lassen den Zuschauer bis zum Ende mitfiebern. Keine unnötigen Bilder (etwa der Gewalttaten) lenken ab und pushen den Film auf, nein, es sind die Bilder in den Familien und zwischen den ehemaligen Freunden, auf die es ankommt.

Es ist ein Drama mit vielen sozialen Aspekten. Von den drei Jugendfreunden ist einer Polizist, einer - ehemaliger Dieb und bereits im Gefängnis gewesen - ein Ladenbesitzer, der Dritte schlägt sich mit Gelegenheitsjobs und seiner schlimmen Vergangenheit herum. Diese so verschiedenen Lebensgeschichten bieten genügend Zündstoff, um sich an einem Mord zu entzünden und die Geschichte zur Explosion zu bringen.

Falls man den Film in Originalsprache sehen möchte, muss man sich etwas 'reinhören, denn es wird genuschelt und verschluckt, aber es gibt ja die Wahl der deutschen Untertitel.

Mir gefiel, was C. Eastwood in seinem Interview zum Film sagt: "a good old fashioned film", ohne technische Tricks und überflüssiges Drumherum, sondern solide Handarbeit, die Verständnis für die Geschichte beweist.
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am 1. Januar 2010
In "Mystic River" geht es um die Aufklärung eines Mordes an einer jungen Frau, die erschossen in einem Park aufgefunden wird. Eine 20 Jahre vorher passierte Hintergrundgeschichte verbindet drei Protagonisten miteinander: Den Vater des Mädchen (Sean Penn), den ermittelnden Detective (Kevin Bacon) und einen, der bald der Tat verdächtig wird (Tim Robbins). Alle drei waren als Kinder Freunde und der später Verdächtige wurde aus einem gemeinsamen Spiel von Pädophilen entführt und tagelang festgehalten und missbraucht. So läuft neben den eigentlichen Ermittlungen ein Netz aus psychologischen Studien ab: Der Vater hat selber eine kriminelle Vergangenheit und wird in der Aufklärung des Mordes selber aktiv; der damals Missbrauchte leidet immer noch sehr unter dem erlittenen Trauma; der Detective ist formal den alten Kumpels seit langem eher fern, spürt aber immer noch eine gewisse Verbundenheit.

Der Film ist ein typischer Eastwood-Film - im guten wie im schlechten Sinne. Ich halte die Eastwood-Filme im ganzen ja für überbewertet, denn nichts an ihnen ist orginell und nicht schon mehrfach gesehen worden. Es sind ganz klassisch gemachte, sehr handwerkliche Filme. Dies freilich auf allerhöchtem Niveau. Eastwood beherrscht das Kunsthandwerk des Filme-Machens wirklich und das hebt ihn dann über andere hinaus, die zwar innovativer und risikofreudiger, aber dafür viele handwerkliche Fehler machen, was den Genuss dann doch zuweilen sehr stört. Eastwood macht nichts besonderes, aber er macht auch keine (oder kaum) Fehler und das zuzusehen ist auch immer wieder ein Genuss.

Eastwoods Filme drehen sich für mich immer um das gleiche Thema drehen (freilich drehen viele Regisseure immer wieder den gleichen Film mit neuen Variationen): Den Freiheits-, Indvidualismus-, Sicherheits- und Kontrollwahn der amerikanischen Gesellschaft, der über breite Bevölkerungsschichten so tief in ihr verankert ist, dass er schon gar nicht mehr wahrgenommen geschweige denn kritisch reflektiert wird. Die wahnsinnigen Folgen, die sich daraus ergeben, die Gewalt, die psychischen Abgründe, die Zwänge, werden eiskalt dargestellt.

So auch hier: Ich will natürlich das Ende nicht verraten, aber es endet in einer menschlichen Tragödie, die dadurch verursacht wird, dass Stolz und Ehre und das eigene Individuum über das Verständnis anderer geht und sich die Menschen in ihrer Fähigkeit zu verstehen überschätzen und zwanghaft handeln müssen, um vermeintlich zu kontrollieren. Wie üblich sind die Männer die Hauptakteure dieses Handelns, aber in einer der abschließenden Szenen wird der Anteil der Frauen an diesem System mal interessant (und das ist neu) herausgestellt. Leider kommt diese Komponente aber mit einem dramaturgischen Fehler einher, nämlich dass die relevante Frauenfigur vorher im Film zu blass und wenig herausgestellt bleibt, so dass ihr eigentlich so wichtiger Kommentar doch etwas plötzlich und unzusammenhängend kommt. Besser vorbereitet hätte das grandios werden können.

Der Film ist im ganzen durchaus etwas lang und auch langatmig, wenig überraschend und etwas handlungsarm. Gleichzeitig kreiert er aber eine wahnsinnig dichte Atmosphäre. Die Bilder, Photographie, Ausstattung, Kameraperspektiven bilden eine homogene, aufsaugende Ästhetik und das kann über mangelnde Orginalität der Handlung an manchen Stellen hinwegtrösten. Anteil daran haben auch die sehr guten schauspielerischen Leistungen, wobei ich Sean Penn's Oscar als überbewertet empfinde. Er spielt sehr gut, mir aber einen Tick zu klischeehaft und der Figur keine Individualtität gebend. Fünf Oscars hingegen (statt dem einen gewonnenen) hätte Tim Robbins verdient gehabt. Das gehört zum besten, was ich bisher an Schauspielkunst gesehen habe. Wie er es schafft, einen an den Bildschirm zu fesseln einfach durch die Art, wie er ins Leere starrt, ist atemberaubend und fast furchterregend gut.

So bleibt ein überdurchschnittlicher, düsterer Thriller mit Kommentaren zur aktuellen amerikanischen Gesellschaft, der klassisch gut, aber kein Meisterwerk ist.
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


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