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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
104
4,8 von 5 Sternen
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am 18. Februar 2016
Schnelle Lieferung, CD im einwandfreien Zustand. Vielen Dank dafür.

Das Album ist natürlich ein muss für jeden Marina fan und ich bin sehr froh über diesen kauf.
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am 26. Juni 2010
...nämlich das Debut-Album "The Family Jewels" der walisischen Künstlerin "Marina & The Diamonds".
Ich hatte das Glück Marina schon im Juni 2009 bei Youtube mit "I Am Not A Robot" entdeckt zu haben. Schon nach dem ersten Hören war es um mich geschehen und ich war mir sicher: Wenn da ein Album veröffentlich wird, dann werde ich es mir kaufen!
2010: Gesagt, getan - begeistert! Das Album bietet 13 Popsongs, von ruhig bis tanzbar, aber vor allem mit Botschaft in den Liedern - die Erklärung: "All tracks written by Marina Diamandis", wie es so schön im Booklet auf der vorletzten Seite leider viel zu klein gedruck steht. Also eine echte und talentierte Ausnahmekünstlerin in der heutigen Popmusikwelt!
Das ganz besondere an diesem Album ist, dass einfach ALLE Lieder gleichermaßen überzeugen, keine Hänger, keine Lückenfüller. Meine Lieblinge sind der fetzige Opener "Are You Satisfied?", Track 2 "Shampain", das wunderbare "I Am Not A Robot", die 1. Single "Hollywood" und "Hermit the Frog".
Mehr kann ich auch schon fast nicht mehr sagen... Wer Popmusik mag, wird dieses Album lieben!
5 Sterne.
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Januar 2011
Eigentlich sollte man nicht mehr viel Worte über die Qualität dieser Platte verlieren, wenn die Amazon-Bewertung schon alles dazu aussagt. Bis dato gibt es nicht eine einzige negative Rezension zum Debütalbum THE FAMILY JEWELS von Marina & the Diamonds. Und das aus gutem Grund: Die LP geht über normale Pop-Verhältnisse weit heraus. Die Texte aller Songs hat Marina Diamandis (bürgerliche Name von Marina & the Diamonds) nämlich alle selbst geschrieben und sie sind dabei so brutal ehrlich und tiefsinnig, dass man gar nicht glaubt, einer Newcomerin zu lauschen, sondern vielmehr einem sicheren Profi. Sie begleitet ihre Songs höchstpersönlich am Piano. Marina & the Diamonds kann nicht nur gut singen (mit großem Stimmumfang, von hoch bis tief - wow!) und texten, sie kann auch Instrumente spielen. Ihr Debüt THE FAMILY JEWELS enthält, wie man dem Namen schon ansieht, nur Hochkarätiges. Von daher darf man keinen Song unerwähnt lassen und deswegen folgt eine der LP gebührende ausführliche Kritik.

Eröffnet wird das Album gleich mit dem ersten Knaller ARE YOU SATISFIED?, worin sie ihren Lebensstil und ihre Haltung nach Erfolg besingt, die am Ende eines anstrengenden Tages doch nicht glücklich machen. Bombastisch ist dazu die Melodie, die mit Streichern, einem Piano, einer E-Gitarre und einem Synthesizer besetzt ist und die Gefühle wunderbar akzentuieren. Wut und Melancholie liegen in diesem außergewöhnlich starken Track nahe beieinander.
Darauf folgt SHAMPAIN, das vom Titel her schon ein Wortspiel liefert. Das edle Gesöff, dass eigentlich "champagne" geschrieben wird, ist in diesem Falle eine Zusammenführung aus den Wörtern "sham" (dt. Heuchlerei) und "pain" (dt. Schmerz). Der Name ist Programm, die charismatische Sängerin singt nämlich von Alkoholmissbrauch und deren Auswirkungen. Die Instrumentalisierung sticht aus dem gesamten Album heraus, weil der Synthesizer komplett in den Vordergrund rückt und feinste Electro-Pop-Elemente ausspuckt. SHAMPAIN bietet dadurch einen Ausflug in die melodiösen 80er.
THE FAMILY JEWELS ist wahrlich eine Platte voller Überraschungen. Nach zwei flotten Nummern folgt nun eine ganz ruhige. I AM NOT A ROBOT ist eine empfindsame Ballade über die innere und äußere Gefühlswelt, bei der man vor allem das Klavier vernehmen kann - wunderschön! Generell trumpft das Album durch den Einsatz des Pianos auf, das überall spürbar ist. Handgemachte Musik scheint auch noch heute möglich zu sein.
Der nächste Song GIRLS verstärkt diesen Eindruck noch. Er sorgt für eine starke Ansage und geballte Frauenpower. Marina verbiegt sich für niemanden und spricht sich gegen allgemeine Frauenklischees aus. Kalorienzählen ist beispielsweise nicht ihr Ding. Gut so!
Einer weiteren Vereinigung aus Dance-Pop und Pianoklängen kann man in MOWGLI'S ROAD beiwohnen. Textlich besteht er aus einer einzigen Selbstfindungsphase, die letztendlich ungewiss ausgeht. Als Metapher dienen der Interpretin Tiere des Dschungels, die vor einer sich nahenden Gefahr weglaufen. Die Gefahr besteht aus den Einflüssen von außen, die vorgeben, wie man zu sein hat. Ihr Fazit am Ende des Liedes besagt, dass sie selbst noch nicht weiß, wer sie ist oder sein will.
Ein weiterer Titel heißt OBSESSIONS, der ähnlich wie I AM A ROBOT angelegt ist: Das von Marina Diamandis gespielte Piano tritt in den Vordergrund, wobei elektrische Elemente ganz dezent eingesetzt werden. Im Song geht es, wie der Name schon sagt, um Besessenheit, mag sie in manchen Fällen noch so krank erscheinen. Das ist nur zu menschlich.
Hat man OBSESSIONS durchgehört, gelangt man mit der international bekannten Single HOLLYWOOD zur Halbzeitpause von THE FAMILY JEWELS. Die Oberflächlichkeit vom Mythos des Amerikanischen Traums wird thematisiert. Durch die Erwähnung ihres eigenen Namens mutet der Hit autobiografisch an. Hat Marina Diamandis vor ihrer Musikkarriere versucht, einen Fuß in Hollywood zu fassen? Nein, in einem Interview ließ die Sängerin nur verlautbaren, dass sie von der Idee des Amerikanischen Traums angetan war, sich aber über die Jahre verändert hat. Sie habe die falschen Dinge geschätzt und in HOLLYWOOD verarbeitet. Zu ihren Vorbildern zählt übrigens auch Madonna, die vor Jahren eine Single mit dem gleichen Titel und gleichen Grundthema herausgebracht hat. Anscheinend hat dieser Song Marina für ihren ersten Hit im starken Dance-Pop-Gewandt inspiriert.
Wenn man sich für die Vinylausgabe von THE FAMILY JEWELS entschieden hat, muss man nun die Platte umdrehen. Es folgt THE OUTSIDER auf Seite B. Im Song stellt sie sich mit einem Außenseiter gleich, der seinen Platz in der Welt noch nicht gefunden hat. Hier schlägt sie die inhaltliche Brücke zu MOWGLI'S ROAD. Selbstfindung ist nämlich ein großes Thema dieses Debütalbums.
Schuldig fühlt sie sich im nächsten Track GUILTY. Sie hat als Kind wohl viele Fehler begannen, ihr Vater fehlte ihr. Wie alle anderen Songs wirkt auch GUILTY authentisch und geht nicht nur durch die atmosphärischen Streicher unter die Haut.
Nach der trübe stimmenden Nummer wird wieder für Überraschung und Auflockerung gesorgt: HERMIT THE FROG macht trotz melancholischer Grundstimmung Spaß. Marina singt nämlich davon, sich ständig in böse Typen zu verlieben. Sie schränkt diese Aussage jedoch im gleichen Atemzug dadurch ein, dass sie es selbst faustdick hinter den Ohren hat. Das dürfte man ihr nach den ersten zehn FAMILY JEWELS-Songs vollkommen abnehmen. Die eingängige Melodie wird übrigens durch Synthesizer und natürlich wieder durch das Piano bestimmt.
Eine ähnliche Ausrichtung besitzt eines der ganz großen Highlights des Albums OH NO!. Die Nummer sorgt für einen kontinuierlichen Ohrwurm, während müde Beine munter werden. Das Thema Selbstfindung scheint zum Ende gekommen zu sein, weil sie jetzt eine genaue Vorstellung davon hat, wer sie ist und sein will. Sie spielt mit aufgesetzten Fassaden, die sie sich aus dem TV angeeignet hat und definiert sich selbst. Den Song sollte man nicht so ernst nehmen, er trieft vor Ironie (wie HOLLYWOOD).
An Fahrt verliert das Album auch nicht vorm Endspurt. SEVENTEEN wird durch hektisch-dramatische Klavierklänge eingeleitet und erreicht erst im Refrain eine Art Ruhezustand. Mit siebzehn Jahren, kurz bevor sie erwachsen wurde, ist Marina an einem Wendepunkt in ihrem Leben angekommen, was ihre Lebensauffassungen betrifft. Von der Oberflächlichkeit weg folgt der Wandel, der tiefer gehende Gedanken zulässt - wieder einmal sehr authentisch und nachvollziehbar.
Geschlossen wird die brillante FAMILY JEWELS-Platte mit NUMB, einer orchestralen Ballade, die kurioser Weise die Unfähigkeit zum Ehrlichsein behandelt. Wieder einmal hat es Marina Diamandis geschafft, ihre Zuhörerschaft zu überraschen. Nach den geradezu brutal offenen Lyrics der ersten zwölf Songs mimt sie nun wie im Eröffnungstitel ARE YOU SATISFIED? die erfolgssüchtige Pop-Sängerin, die viel lieber stumm bleibt als ihre Meinung zu sagen. Der Kreis scheint sich zu schließen. Gleichzeitig versichert sie, dass die Suche nach Ruhm und Anerkennung nicht alles ist, diese beiden Wünsche jedoch verführerisch leuchtend erscheinen. Mit dieser ehrlichen Erkenntnis schließt Marina Diamandis ihr fabelhaftes Debütalbum ab.

Die Vinylausgabe ist nicht kongruent zur hierzulande erhältlichen CD-Ausgabe. Es handelt sich bei der Schallplatte um einen US-Import, auf dem der Song ROOTLESS weggelassen wurde und stattdessen mit SEVENTEEN aufgefüllt wurde. In den Credits auf dem Sleeve taucht der Song sogar auf, obwohl er nicht vorhanden ist (?). Ein MP3-Download kann zum Glück Abhilfe dagegen schaffen, auch wenn er sich dann nicht auf schwarzem Gold befindet wie der Rest des Albums.
Auch optisch ist das Album ein einziges Highlight. Die Hülle und eine Seite des Sleeves zeigen formatfüllende Porträts der wunderschönen Sängerin. Die Rückseite vom Sleeve ist zudem mit den genialen Songtexten bedruckt. So eine Platte stellt man gerne ins Regal oder gar aus!

Einzelwertungen:
Inhalt: fünf von fünf Sternen (aber eigentlich gefühlte sechs)
Vinylpräsentation: viereinhalb von fünf Sternen (weil ROOTLESS fehlt)

Anspieltipps: ARE YOU SATISFIED?, I AM NOT A ROBOT, HOLLYWOOD, OH NO! (aber eigentlich das gesamte Album)

Gesamtwertung: fünf von fünf Sternen

THE FAMILY JEWELS unterscheidet sich deutlich von anderen aktuellen Pop-Produktionen, weil es durchweg ehrlich und authentisch wirkt. Marina Diamandis' ganz eigene Note ist in jedem der dreizehn Tracks spürbar, die allesamt mit Grips und Ironie gespickt sind. Sie dokumentiert auf ihrem Debüt Schritt für Schritt ihren Selbstfindungsprozess. Dieses Jahr wird die Sängerin voraussichtlich ihr zweites Album veröffentlichen. Ob sie dort auch so tief in sich hineingeht wie hier? Ich persönlich kann es nach diesem modernen Meilenstein der (Pop-?)Musik kaum noch erwarten Marina & the Diamonds' weiteren musikalischen Verlauf zu hören.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Oktober 2010
Mich hat das Debut-Album von Marina und den Diamanten absolut überzeugt. Da ist einerseits die sehr interessante Stimme von großer Bandbreite. Zudem ist sie eine exzellente Songwriterin. Einige Songs wie "Oh no!" haben sich gleich in mein Gedächtnis gebrannt. Ich finde das Album insgesamt äußerst hörenswert. Es langweilt zu keiner Zeit. Gut arrangiert ist es auch. Manches wie der Opener "Are You Satisfied?" oder "Girls" erinnert stellenweise an Queen, dann meint man wieder ABBA rauszuhören: alles sehr gut! Außerdem macht die ganze Frau einen faszinierenden, mitunter exzentrischen bis komischen, auf jeden Fall aber total bunten Eindruck. Auf ihren Videos lässt sie ein schauspielerisches Talent durchblicken. Wenn man noch einmal Die Nanny neu besetzen wollte, sie wäre mit ihrer natürlichen Schrägheit wohl eine passende Besetzung. Auch gefällt mir ihr super-süßes Lächeln (im nächsten Moment dann wieder ganz die Schlampe). Irgendwie ist diese Frau mehr Gesamtkunstwerk als Musikmacherin. Noch so ein Werk, und ich schwöre der Männerwelt ab. Ich sag es euch!
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am 7. Mai 2010
In einer anderen Rezension las ich, dass "The Family Jewels" von Marina and the diamonds
(die keine Band, sondern eine Solo-Sängerin ist) eines der besten Debut-Alben überhaupt sei.
Ich hielt es zu dem Zeitpunkt für eine bloße Übertreibung, aber mittlerweile habe ich das
Album gehört, und tatsächlich scheint es so, als hätte Marina hier eine phänomenales Album
gemacht. Und dabei war ich mir sicher, dass La Roux letztes Jahr das genialste Debut aller
Zeiten veröffentlicht haben und sie so schnell niemand toppen würde. So kann man sich täuschen.

"The Family Jewels" ist mein erstes Album überhaupt, bei dem ich jeden Song nicht nur einfach
gut finde, sondern bei dem ich mich über jeden Song wirklich freue, wenn er kommt. Hört man das
Album von Anfang bis Ende durch, tut man das tatsächlich. Man lässt keinen Song aus und trauert
keinem hinterher, weil einem der nächste Track gleich wieder gefangen nimmt.

Marina hat eine außergewöhnliche Stimme und außergewöhnliche Songs, und was dabei herauskommt,
hat einen unglaublichen Sog. Ich kenne kein Album, welches ich mit diesem hier vergleichen könnte.
Ich weiß auch nicht, welchen Song ich besonders hervorheben sollte, weil alle gleichermaßen
gelungen sind.

Marina and the diamonds steht eine große Zukunft bevor!
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am 11. Februar 2016
War alles Klasse, ich habe aber keine Lust, hier lange Abhandlungen zu verfassen. Also bitte in Zukunft nur noch die Kurz-Rezensionen.
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am 19. November 2010
Es wird wieder Zeit für etwas Mainstream-Pop. Lenka ist schon wieder viel zu lange her und im eher dunkleren, schwermütigen Winter, ist Selbstmördermusik nur was für Selbstmörder.

Also: Marina & The Diamonds - The Family Jewels. Diese Platte ist wirklich gut.

Gut, wenn man sich mal durch die sehr 80er mäßige Produktion gekämpft hat und sich einfach nur auf die Songs, die Arrangements, die tollen Gesangslines und die starke Stimme von Marina konzentriert.
Aber dann wird man wirklich mit "Jewels" belohnt.

Obsessions zum Beispiel. Dieser wundervolle Klavier Song, der sich von "ganz ruhig" und "langsam" zum Pop Burner steigert. Wären die kitschigen Keyboards nicht, dann könnte das auch problemlos eine Nummer der grandiosen Amanda Palmer sein. Hier werden jetzt einige die Nase rümpfen, dass machen sie mit Sicherheit aber nur so lange, bis sie die Nummer wirklich mal in Ruhe angehört haben.

Auch Nummern wie "Are you satisfied", "I am not a Robot" oder "Mowgli's Road" sind echte Popperlen, die einfach nur gut gemacht sind.

Bei Songs wie "Hermit the Frog", Hollywood", oder "oh no", kann es zwar passieren, das der ein oder andere beim ersten Hören erst mal etwas verwundert dreinschaut. Extrovertiert, ausgeflippt und gesangliche Oktavspünge denen man erst mal folgen können muss. Aber dann, nach zwei, dreimaligem Hören merkt man, wie Spass einem das macht, denn sowas hört man im Mainstream, der chartsrelevant ist, nur selten...eigentlich gar nicht mehr soweit ich das empfinde.

Sehr gut, fünf Sterne, auch wenn dass sicherlich die meisten anders sehen werden...aber das ist ja das Ziel einer Kritik!
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am 12. November 2010
Das ist wohl das außergewöhnlichste Album der letzten Jahre. Mal wundervoll melancholisch, mal lustig, mal kritisch, mal bissig, mal inspirierend, immer ehrlich...eine Mischung, die mich vollauf begeistert hat. Marina kombiniert erstaunliche Texte mit tollen und teilweise sehr eingängigen Melodien, ihre einzigartige und intensive Stimme verleiht den Liedern zudem Unverwechselbarkeit.

1. Are you Satisfied? - Ein wie ich finde perfekter Einstieg ins Album. Eine eher ruhige Nummer, in der Marina appelliert, so zu sein, wie man ist und nichts auf die Meinungen anderer zu geben. "People like to tell you what you're gonna be. It's not my problem if you don't see what I see", "It's my business if I feel the need to smoke and drink and sway". Marina ist völlig unangepasst, und das ist eine Sache, die sie auszeichnet. 4,5/5

2. Shampain - Und gleich ein richtig eingängiger Song mit Ohrwurm-Potential. Er beschreibt die Flucht vor der Welt durch den Griff zum Alkohol "Drinking champagne to forget yesterday". Ich brauchte aber ein bisschen, um mich so richtig mit dem Lied anzufreunden. 4/5

3. I am not a Robot - Für mich das mit Abstand beste Lied des Albums. Es stimmt einfach alles. Absoluter Ohrwurm und ein Text, der viele Menschen inspirieren sollte, über ihr eigenes Leben zu reflektieren. "You don't always have to be on top. Better to be hated than loved, loved, loved for what you're not. You're vulnerable, you're vulnerable, you are not a robot" 6/5

4. Girls - In diesem Lied rechnet Marina mit typischen Verhaltensweisen und Problemchen von Frauen ab. Es unterstreicht ihre Unangepassheit, tut dies aber deutlich verspielter und bissiger als in 'Are you satisfied?'. "Girls they never befriend me, cause I fall asleep when they speak of all the calories they eat. All they say is na na na na na." Es macht richtig Spaß sich diesen Song anzuhören. 5/5

5. Mowgli's Road - Ehrlich gesagt werde ich aus Großteilen des Songtextes nicht wirklich schlau, aber dennoch liebe ich dieses Lied. Es ist lustig, musikalisch verspielt und trotz höherer Komplexität als in anderen Liedern sehr eingängig. Außerdem liebe ich die Zeilen "You say Y-E-S to everything. Will that guarantee you a win?" 5/5

6. Obsessions - Musikalisch einer der ruhigsten Songs des Albums. Mit melancholischer Note, dennoch sehr angenehm. Ungewöhnlich unromantisch, aber gerade deswegen umso ehrlicher, wird ein Blick auf eine Beziehung geworfen. "I want to wipe out all the sad ideas that come to me when I am holding you" 5/5

7. Hollywood - Das wohl bekannteste Lied, da es auch hier in Deutschland als Single erfolgreich war. Musikalisch eingängig und eine bissige Abrechnung mit der Glamour-Hochburg Hollywood. "I've been living in a movie scene, puking American dreams" Sehr spaßiger Song! 5/5

8. The Outsider - Wie der Name schon andeutet, beschreibt dieses Lied die Gefühle als Außenseiter. Es konnte bisher aber noch nicht so recht zu mir durchdringen. 3/5

9. Hermit the Frog - Ehrlich gesagt wieder mal ein Text, den ich wohl nicht vollkommen verstehe, was aber wohl eher an mir als am Text liegt. Musikalisch finde ich dieses Lied ganz nett, es gehört für mich aber nicht zu den Highlights des Albums. 3/5

10. Oh No! - Dieses Lied ist eine sehr unterhaltsame und knallbunte Up-Tempo Nummer, in der Marina mit selbstironischem Ton beschreibt, wie sie mit Versagensängsten umgeht. "Cause I feel like I'm the worst, so I always act like I'm the best", "TV taught me how to feel, now real life has no appeal." Anfangs fand ich das Lied etwas gewöhnungsbedürftig, weil es musikalisch noch "ausgeflippter" als so manch anderes der Lieder ist, mittlerweile ist es eines meiner Lieblinge. 5/5

11. Rootless - Nach 'Oh No!' ein großer Kontrast. Ein sehr ruhiges und melancholisches Lied, das die Haltlosigkeit und Isolation in der Welt thematisiert. Mit toller Methaphorik geschrieben. "I'm a snail without a shell, a leper with a golden bell". Vielleicht aber auch ein kleines bisschen zu eintönig. 3,5/5

12. Numb - Dieses Lied scheint sich bewusst direkt an 'Rootless' anzuschließen. Es beschreibt mit ähnlich melancholischen Tönen das Gefühl von Benommenheit und Leere, aber auch den Wunsch und das Bestreben, diesem zu entkommen. "Shine, looking for the golden light. Oh, it's a reasonable sacrifice." 4/5

13. Guilty - Das wahrscheinlich persönlichste Lied des Albums. Auch wenn die Sprache rein metaphorisch bleibt und nicht genau gesagt wird, was in der Kindheit vorgefallen ist, weswegen Marina sich schuldig fühlt, spürt man, wie sehr ihre Kindheit sie belastet und wie sie die Flucht in die Musik gesucht hat. Ich persönlich hätte mir zum Abschluss aber lieber einen fröhlicheren Song gewünscht. 4/5

Fazit: Musik-Liebhaber jenseits des Mainstream-Pops werden an diesem Album sicher großen Spaß haben!
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am 20. August 2010
Also, dieses Album ist super supi top ! Es hat was von einem Musical, es hat etwas von Kate Bush und etwas von den Sparks. Ich habe es schon x-mal gehört. Und es wird absolut nicht langweilig. Marina ist die Neuentdeckung 2010...und die Videos sind auch saugut. Das ist das bisher beste Album in diesem Jahr 2010 !!!
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am 27. November 2010
Marina Diamandis beglückt uns 2010 nach einigen EPs endlich mit ihrem genialen Debutalbum...und Alles Diamonds dürfen sich freuen, besser gehts einfach nicht! Ich habe noch keine Album gehabt bei dem ich mich wirklich auf jeden einzelnen Song freue wenn ich ihn höre. Marina nimmt kein Blatt vor den Mund und überzeugt mit außergewöhnlichen Sounds die sich vollkommen von der Menge abspalten. Marina ist auch durch ihre absolut kreativen Texte eine tolle Insiration. Die Texte handeln nicht vom üblichen Themen wie Herzschmerz und Beziehungen oder Partys wie bei den meisten anderen sondern von völlich anderen Themen wie zum Beispiel das Außenseiterdasein in ''The Outsider'' oder in ''Are You Satisfied'' wo sie den Hörer fragt ob dieser wirklich zufrieden ist mit seinem Leben. Stimmlich ist Marina eine der ganz Großen. Sie spielt mit ihrer Stimme und klingt dabei so überzeugend und authentisch, dass man ihr einfach zuhören muss. Ich habe das Album jetz etwas mehr als einen Monat und höre es fast täglich und freue mich immer wieder darauf. Es gibt tolle kraftvolle Ohrwürmer wie meine Favoriten ''Oh No!'' & ''Girls'', die erste Deutschland-Single ''Hollywood'', das kraftvoll-eingängige ''Shampain'' und die tolle Debutsingle ''Mowgli's Road''. Es gibt auch etwas langsamere Titel denen es an Kraft in keinster Weise fehlt, z.B. das wunderbare ''I Am Not A Robot'', das melankolische ''Roostless'', der wunderbare Sonntagmorgenmigräne-Song ''Obsessions'' und das klangreiche ''Numb''. Weitere tolle Midtemponummern sind ''Hermit The Frog'' & ''Guilty''.
Der Song ''The Family Jewels'', den es auf Itunes als Bonustrack gibt und das auf der amerikanischen Version vorhandene ''Seventeeen'' sind ebenfalls sehr empfehlenswert. Ich muss sagen ich habe nicht viel erwartet von einem Newcomer, wurde dann aber absolut zum positiven überrascht. Kein Song ist mit einem anderen zu vergleichen und Marina ist einfach einmalig!
Dieser Künstlerin sollte wirklich mehr Aufmerksamkeit zugeteilt werden meiner Meinung nach. Sie soll aufjedenfalll so bleiben wie sie ist und ich freu mich schon auf ihr nächstes Album!
Abschließend kann ich nur sagen: Kauft euch dieses Album! Ihr wedte eine große Freude damit haben!

Meine Anspieltipps:
Oh No!
Shampain
I Am Not A Robot
The Outsider
Obsessions
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