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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 8. Dezember 2010
Eine Journalistin deckt einen Skandal auf und wird dafür vom Rechtsstaat schikaniert. Das könnte die Kurzform der Rezension sein.

Da ein ähnlicher Fall tatsächlich in den USA passierte und sehr viel Realitätsnähe gezeigt werden sollte, schränkte das die Phantasie der Skriptschreiber deutlich ein. Deshalb ergeben sich dann inhaltlich auch einige Wartezeiten bis zur nächsten Wendung in diesem Rechtsfall.

Mir gefiel die Besetzung der Hauptrollen sehr gut. Vor allem Kate Beckinsale überzeugte durch eine Bandbreite an Emtionsdarstellungen. Das Mitfühlen und -leiden mit dieser aufrechten Journalistin hält die ganzen 107 Minuten an. Wer wäre nicht gern einmal so mutig und konsequent, wenn es um ein wirklich wichtiges Thema ginge.

Da die Quintessenz des Films ohne Einschränkung deutlich wird, verzeihe ich diesem Drama einige Längen. Wer in den USA Straftaten begeht, entscheidet nicht mehr das Rechtsverständnis der demokratischen Mehrheit, sondern die Winkeladvokaten der Regierung. Die eigentlich kriminelle Handlung ist heute nicht mehr z.B. falsche Beweise für einen Angriffskrieg zu erfinden und entgegen jeglicher öffentlichen Behauptung von Anfang gewusst zu haben, dass es sich hier um Fälschungen handelt. Nein, der kriminelle Tatbestand ist die Veröffentlichung dieser Aktion, zumindest wenn es sich um geheime Informationen (egal ob richtig oder falsch) handelt. Mit anderen Worten: Tötet den Überbringer von schlechten Nachrichten und nicht den Verursacher (erinnert ja irgendwie an Assange von wikilieaks).

Dieser sehr politische Film hat Tiefgang, ist weniger zur Unterhaltung denn zur Aufklärung gedacht. Dafür gibt es von mir 4 Sterne. Wäre es ein erfundes Drama würde ich 3 Sterne vergeben.
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am 22. Februar 2014
Ein hervorragender, spannender und tiefgehender Film über eine Journlistin, die sich weigert ihre Quelle zu verraten und dafür von einer außer Kontrolle geratenen Regierung eingesperrrt wird. Rezensenten, die das Ende des Films kritisieren, beweisen, dass sie nicht verstanden haben, worum es geht: Ein Journalist darf seinen Informanten nicht nennen. Punkt! Tut er es dennoch, riskiert er nicht nur, selbst in Zukunft keine Informationen mehr zu erhalten, sondern beschmutzt die Ehre eines ganzen Berufsstandes. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei dem Informanten um einen hochrangigen Regierungsmitarbeiter handelt, oder um ein kleines Kind. Es geht ums Prinzip!
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am 8. März 2016
und die ganze Macht des Gesetzes unnachgiebig ausschöpft, ich habe mich beim anschaun de sFilmes öfters gefragt, ob die Bestrafung und die sogenannte Beugehaft auch so extrem ausgefallen wäre, wenn die Journalistin ein Mann gewesen wäre! Ungehorsam und Unbeugsamkeit und für die Ideale eines Berufsstandes einzustehen auch auf die Gefahr hin, seinen Job zu verlieren und sein Privatleben den Bach runtergheen zu sehen ist man doch eher von Männern gewönt bzw. wird einer Frau wohl offensichtlich schwerer verziehen. Sie wollte einfach ihre Quelle nicht nennen, das war ihr ganzes Verbrechen, dafür in den Knast zu wandern is schon unglaublich........das gibts so wohl nur in den USA......Prost Mahlzeit!!!
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am 17. März 2016
Ein sehr wichtiges Thema, das relativ spannend und interessant umgesetzt wurde. Leider wird die Zeit im Gefängnis arg verkürzt dargestellt, damit alles in den Film passt. Ansonsten ist es für mich einfach unfassbar, dass eine Regierung einem Menschen derart jegliche Rechte entziehen kann.
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am 20. Juli 2016
Die ganze Story mag zwar der amerikanischen Moral sehr nahe gehen, aber schauspielerisch ist Kate Beckinsale wie immer eine Katastrophe. Zugegeben sie ist hübsch anzuschauen, aber schauspielerisch? Selbst Matt Dillion, den ich ansonsten sehr verehre, bleibt blass. Es ist sooooo langweilig amerikanischen Prinzipien zuzuschauen, die am Ende ja nur offenbaren, dass das System nicht zu bezwingen ist. Es gibt so viele Alltagshelden hier in Europa, da muss man sich nicht abgedroschene Polit-Hollywood-Heros reinpfeifen. Leider hat mich die übertriebene Bewertung anderer Viewer verleitet bis zum Schluss durchzuhalten...
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am 21. Januar 2010
Story: Nachdem auf den Präsidenten der USA einen Attentat verübt wird, findet die CIA "stichhaltige Beweise", dass Venezuela in das Attentat verwickelt ist. Die USA startet daraufhin einen Militärschlag gegen das Land. Die junge und aufstrebende Journalistin Rachel Armstrong (Kate Beckinsale) erfährt mittels anonymer Quellen, dass dem CIA vor dem Militätschlag Beweise vorlagen, die Venezuela entlasten und sich damit die Entscheidung der Regierung für einen Gegenschlag als unbegründet herausstellt. Rachel enthüllt dies in einem Artikel, in der Hoffnung die Regierung zum Rücktritt bewegen zu können und selbst ihre Karriere voranzutreiben. Als sie sich weigert ihre Quellen preiszugeben, erfährt sie mit aller Härte was es bedeutet, sich mit der Regierung anzulegen...

Die Geschichte des Films beruht zum Teil auf wahren Begebenheiten und zeigt deutlich auf, dass die Regierung jederzeit in der Lage ist, zum "Wohle der Wahrheitsfindung" und ihres eigenen Machterhalts, festverankerte Prinzipien und Grundrechte der Menschen außer Kraft zu setzen. Die höchsten Güter der Demokratie, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit werden einfach mit Füßen getreten. Dies macht das Thema sehr brisant und emotional. Vor dem Hintergrund ähnlicher Vorkommnisse vor dem 2. Irakkrieg wirkt die Story zudem sehr aktuell und realistisch. Wichtig ist zu erwähnen, dass es sich hierbei um ein reines Drama und nicht um einen Thriller á la "State of Play" handelt. Es stehen Einzelschicksale im Vordergrund und keine Verschwörungstheorien.

Das Aufgebot ist mit vielen bekannten Schauspielern bestückt. Neben Kate Beckinsale spielen Matt Dillon, Angela Basset, David Schwimmer und Alan Alda mit. Besonders überzeugen können in meinen Augen Kate Beckinsale als Protagonistin, sowie Alan Alda als ihr Anwalt. Die übrigen Schauspieler werden ein wenig zu Statisten degradiert und man hat das Gefühl, dass sie jederzeit austauschbar wären (und das es eine bessere Besetzung für ihre Rollen gegeben hätte). Dies gilt sowohl für Matt Dillon (Patton Dubois), Angela Basset (Bonnie Benjamin) und besonders für David Schwimmer (als Rachels Ehemann Ray).

Wie soll man diesen Film nun bewerten? Der Film wird in meinen Augen von der Emotionalität des Themas getragen. Die Umsetzung ist jedoch diesbezüglich nicht angemessen geglückt. Der Regisseur (Rod Lurie) hat es nur stellenweise geschafft, die Handlung in eindringliche, berührende Bilder zu transportieren und somit eine hohe Intensität zu erzeugen. Besonders gut wird die Rolle der Medien dargestellt, die sich nur so lange für eine Story interessieren, so lange sie noch aktuell ist und Quote bringt. Die Schicksale die mit diesen Geschichten verbunden sind, verblassen zusehend. Die Charaktere wirken jedoch zeitweise (bis auf Kate Beckinsale und Alan Alda) zu steril und stereotypisch. Die Dialoge teilweise vorhersehbar und bedeutungslos. Daher ist der Film an manchen Stellen eine wenig langweilig und spannungsarm.

Trotz der genannten Kritikpunkte ist der Film recht gut. Man hat nur leider das Gefühl, dass mit eine paar Änderungen ein "sehr guter" Film hätte entstehen können. Der Film ist definitiv besser als Durchschnitt und daher vergebe ich 4 Sterne.

Fazit: Gutes Drama mit emotionalem Thema aber nur mäßiger Umsetzung. Ob die DVD "ein Muss" in jeder Sammlung sein sollte, wage ich jedoch zu bezweifeln. Lieber ausleihen.
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am 3. Februar 2010
Da wir das System der Amerikaner übernommen haben und sehr viele Ideen der Freiheit mit unseren übereinstimmen kann man diesen Film als Frage auffassen, ob die Verfassungen der westlichen Länder (hier Amerika) wirklich so freiheitlich sind wie sie es angeblich sind. Ich fand den Film sehr interessant und auch objektiv, jeder der diesen Film sieht kann sich fragen inwieweit unser System wirklich frei ist. Die Schauspieler sind grandios von einer perfekten Kate Beckinsale angefangen, die ihre Sache wirklich sehr gut rüberbringt, dennoch gebe ich einen Stern Abzug, denn man hätte meiner Meinung nach das Ende besser machen können, aber das ist Geschmackssache.

4 volle Sterne verdient dieser eher unbekannte aber doch gute Film.
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am 4. Februar 2013
Wie immer bin ich erstaunt, wie Kate Beckinsale es schafft, in die verschiedensten Rollen zu schlüpfen, ohne das sie an eine ihrer anderen Rollen erinnert. Ich bin durch "Underworld" auf die Schauspielerin gekommen und habe mir daher aus Interesse verschiedene Beckinsale Filme besorgt.
Den ganzen Film über habe ich mit empfunden. "Nichts als die Wahrheit" ist für jeden etwas, der auch mal gern Filme schaut, wo es nicht nur actionreich zugeht. Statt dessen ist er interessant und sehr realitätsnah gestaltet, mit immer wieder kehrenden Wendungen.
Von mir bekommt er 4 von 5 Sternen, da er zwar gut ist und ich ihn mir nach Laune immer mal wieder anschaue, aber für 5 Sterne einfach nicht 100 % zu meinen Lieblingen zählt.
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am 13. November 2011
Spannender Politfilm mit Hirn und Herz, aber einigen Schwachstellen

Die Geschichte des Films wurde bereits mehrfach erläutert, daher sei hier nur gesagt, dass der Film ganz offensichtlich an die Valerie-Plame-Affäre angelehnt ist: Diese wurde als CIA-Agentin geoutet und die New York Times Reporterin Judith Miller wurde für drei Monate inhaftiert.
Die Reporterin Rachel Armstrong (Kate Beckinsale) enthüllt in einem Zeitungsartikel, dass Erica van Doren (Vera Farmiga) eine CIA-Agentin ist. Da das Enttarnen eines Geheimdienstangehörigen eine Straftat ist, Armstrong sich aber weigert, ihre Quelle preiszugeben, tritt der Bundesstaatsanwalt Patton Dubois (Matt Dillon) in Aktion. Armstrong wird in Beugehaft geschickt, damit sie die Quelle verrät. Doch sie bleibt standhaft. Dies hat nicht nur für ihre Familie und ihre Zeitung weitreichende Konsequenzen, sondern ihr Artikel wirkt sich auch auf van Doren aus.

Der Film, der in den USA nie in die Kinos kam, besticht vor allem durch ein beeindruckendes Ensemble, in dem für mich vor allem Vera Farmiga und Matt Dillon herausragen, die beide eine charismatische Darstellung bieten. Angela Bassett und Alan Alda sind wie gewohnt gut, während Noah Wyle mal einen ganz anderen Menschen spielt als ich gewohnt bin, absolut stark! Kate Beckinsale überrascht mit ihrer soliden Darstellung und schafft es, die zunächst etwas karrierefixiert wirkende Rachel Armstrong sympathisch werden zu lassen. Auch David Schwimmer, mal im ernsten Fach, weiß zu überzeugen.

Der Film ist gut geschrieben, mit vielen Wendungen. Auch der kritisierte Twist ist logisch nachvollziehbar, besonders wenn man von der Auflösung zurückblickt; die Einwände, dass er Armstrongs Verhalten albern wirken lässt, kann ich einerseits verstehen. Andererseits erscheint Armstrong im ganzen Film als eine Verkörperung der Prinzipientreue und stellt den Schutz der Quelle und Pressefreiheit über alles, daher finde ich nicht, dass er den Film versaut.
Problematisch war für mich, dass die Augenblicke, die sich nicht um Rachel gedreht haben, viel spannender, viel faszinierender waren als Rachels Leidensgeschichte im Gefängnis (auch wenn diese natürlich unerlässlich ist für die restlichen Szenen). Tatsache ist, diese Szenen sind leider recht zäh.
Großartig ist der Film durch seinen bestechenden Stil: kühle Farben, ungewöhnliche Perspektiven, gute Szenarien, sodass der Film viel Atmosphäre entwickelt.

Insgesamt funktioniert der Film als Plädoyer für die Pressefreiheit nicht gut, weil er, wie bereits erwähnt wurde, zu subjektiv ist, schafft es jedoch, zum Nachdenken anzuregen.
Der Film bietet jedoch einen interessanten Einblick in das amerikanische Post-9/11-Rechtssystem, in dem viele Freiheitsrechte zu Gunsten der nationalen Sicherheit beschnitten wurden. Durch Rachel als Sympathiefigur und als Herz des Filmes erhält er auch eine emotionale Komponente, gleichzeitig bildet diese auch die Schwachstelle des Filmes, da Rachel-Szenen den Fluss mitunter stören. Ich gucke den Film dennoch immer wieder.
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am 2. Februar 2016
Bei diesem Film handelt es sich um eine nicht besonders originell verfilmte Version von: (Achtung Spoiler)

Enthüllungsreporterin mit Familie, von Iudikative bedroht, hält den Quellenschutz hoch.

Spolier ende.

Kein Wunder das man diese 10 Wort Zusammenfassung nicht auf annähernd 2 Stunden aufblähen kann ohne das es sich wie 5 Stunden anfühlt.
2 Sterne gibt es für das ordentliche Schauspiel des an bekannten Namen nicht armen Ensembles sowie die Auflösung der viel gesuchten Quelle.

Insgesamt gepflegte Langeweile, die man sich aber sparen sollte!
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