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  • Helen
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
49
4,1 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Januar 2010
Im vielen Presse-Rezensionen zu "Helen",aber auch in der Produktbeschreibung von Amazon, ist zu lesen ,
Helen handele von einer "Reise in die Hölle und zurück".
Wie war dieser Satz ist können wohl nur diejenigen nachvollziehen, die die Hölle der Depression selbst schon durchleben mußten.
Für nicht Erkrankte ( ich wähle bewußt nicht die Formulierung "Betroffene", denn auch Angehörige & Freunde eines Kranken sind betroffen) ist es kaum möglich sich in die Gedankenwelt eines Depressiven hineinzuversetzen.
Den schrecklichen Leidensdruck,den diese Krankheit hervorruft.Der alles zur Qual werden läßt, auch die kleinsten Tätigkeiten.Der einem jeden Lebenswillen raubt.Und der einen wünschen läßt man möge einschlafen, und nie wieder aufwachen.
Für mich war und ist "Helen" eine Offenbarung.
Weil endlich,endlich, ein Film es geschafft hat, dieser Krankheit ein Gesicht zu geben!Es ist kein allgemeingültiges
Gesicht, das kann es auch nicht sein,es ist eine Interpretation.
Ohne amerikanischen Pathos,daran merkt man dem Film seine Deutsche Regisseurin besonders an,führt der Film uns in das Leben der Titelfigur ein. Einer Frau, die scheinbar alles hat, was man sich nur wünschen kann.Sie ist attraktiv, führt eine glückliche Ehe, hat eine reizende Tochter und ist beruflich erfolgreich. Und doch hängt ein Schatten über dem Bilderbuch-Dasein.
Ashley Judd hatte vorher nie meine Aufmerksamkeit erregt. Eine große Wissenslücke meinerseits wie ich heute weiss!
Als "Helen" wächst sie über sich hinaus.Solch eine Tour de Force habe ich in einem Film noch nicht gesehen,unglaublich! Gerade in einem Film mit solch einem schwierigen Thema, ist es unabdingbar, das ein Schauspieler die Hauptfigur verkörpert, dem man unbedingt glaubt was er spielt.Wenn er das nicht schafft,hat der Film schon verloren.
Ich bin Regisseurin Sandra Nettelbeck, und ihrem wundervollen Darsteller-Ensemble sehr dankbar dafür, das sie es geschafft haben der Geißel der Depression ein Gesicht zu geben, und somit hoffentlich dazu beitragen das mehr Menschen sich mit dieser Krankheit auseinandersetzen!
66 Kommentare| 125 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juni 2010
Nach folgender Beschreibung von dem Film: "... eine wunderbare Tochter, einen liebevollen Ehemann, sie hat Erfolg im Beruf und steht im Mittelpunkt eines anregenden Freundeskreises" war ich doch mehr als skeptisch. Und natürlich ist die Hauptdarstellerin zudem sehr attraktiv und zu Beginn des Filmes scheint diese Familie bislang noch nie Probleme gehabt zu haben.
Klischees, erst recht in solcher Vielfalt, bewegen mich normalerweise dazu, einen Film abzuschalten. Glücklicherweise habe ich ihn mir aber doch weiter angeschaut und ... es hat sich gelohnt! Es hat sich mehr als gelohnt! Der Film reißt mit, er zeigt und wühlt auf, er geht in die Tiefe, er beunruhigt, er verdeutlicht, er macht furchtbar traurig, er ermutigt. Ist diese Story wirklich erfunden? Sie kommt so authentisch und glaubhaft rüber!
Was dieser Film nicht leistet ist Aufklärung. Warum die Akteurin die Depression erlitten hat, kommt nicht zur Sprache. Aber muss er auch nicht. Der Film konzentriert sich voll und ganz darauf, wie sich das Leben der Betroffenen und Angehörigen durch diese Krankheit verändern kann und dieses Ziel wurde vollends erreicht.
Ein absolut sehenswerter Film!!
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am 25. Dezember 2010
Ich bin 16 Jahre alt und hatte mir den Film zu Weihnachten gewünscht, da ich selber an Depressionen leide und momentan in einer psychatrischen Klinik bin. Also erstmal fand ich war der Verlauf ihrer Depression sehr gut dargestellt,die Symtome und so weiter. Auch das Verhalten der betroffenen fand ich sehr realistisch. Allerdings finde ich nun wirklich nicht das es ein Film ist der Mut macht wie ich in Zusammenfassungen im Internet gelesen habe. Ich finde es wirklich tragisch, wie wenig von Seiten der Äzte auf Helens Psyche eingegenagen wird. Es geht immer nur darum, dass es eine Krankheit ist, doch die Ursachen wurden nicht versucht herauszufinden. Ich denke genau das lässt andere Menschen nicht sensibel an Erkrankte rangehen, denn in dem Film wird gezeigt das es nicht um die Psyche geht sondern nur Medikamente und letztendlich auch die Elektroschocktherapie weiterhelfen. Nicht ein mal wird Helen zu einem Psychotherapeuten geschickt.
Ich finde der Film zeigt, dass es keine Hilfe bei Depressionen gibt, außer solche brachialen Methoden, was im wahren Leben meist nicht so ist. Es wird nicht gezeigt, dass sie alles versucht haben um Helen zu heilen.
Trotzdem finde ich gut, dass es ein Film zu dieser Thematik gibt. Auch die Schauspielerischen Leistungen nicht nur von Aschley Judd sind ohne Frage unglaublich.
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am 9. Juli 2010
Mit "Bella Martha" hat Sandra Nettelbeck sich schon einen hervorragenden Namen als Regiseurin und Drehbuchautorin gemacht und irgendwie schafft sie es mit ihren Drehbüchern Stars wie Sergio Castellitto, Martina Gedeck (beide "Bella Martha") und für die Figur der Helen sogar den Weltstar Ashley Judd zu begeistern. Ashley Judd lässt sich im Interview (Special auf der DVD) sogar zu der Aussage hinreißen, dass dies die bedeutendste und anspruchvollste Rolle ist, die sie je gespielt hat. Sehr interessant auch, dass Ashley Judd, die das Drehbuch zu Helen zu lesen bekam, eine E-Mail an Sandra Nettelbeck schrieb, in der sie ihren unbedingten Willen, Helen darzustellen, zum Ausdruck brachte. Die Rolle sei schon vergeben, aber irgendwie hat es wohl doch geklappt - was für ein Glück! Unmöglich sich vorzustellen, dass man Helen besser darstellen kann, wobei "darstellen" den Identifikationsgrad der Schauspielerin mit ihrer Rolle nicht zum Ausdruck bringt. Vielmehr ist Ashley Judd Helen und umgekehrt. Es ist ein grandioser Film, der einem sensiblen Menschen an die Nieren geht. Spätestens nach Anschauen dieses Films wird einem der Unterschied zwischen Deprimiertheit, Niedergeschlagenheit und Depression bewusst, erstere sind Stimmungszustände und letztere eine Krankheit, was ein Arzt im Film mit den Worten "Ihre Frau ist nicht unglücklich, ihre Frau ist krank." zum Ausdruck bringt. Es ist schon unglaublich, wie Regisseurin und Hauptdarstellerin es schaffen, die fortschreitende Krankheit in all ihren Facetten zu beleuchten. Ashley Judd leidet, ihre Gesichtszüge verändern sich im Zeitablauf, bewundernswert wie sie eins wird mit ihrer Rolle - für mich z. Z. die großartigste Schauspielerpersönlichkeit. An den Bildern, die durch die Kameraführung gezeichnet werden, erkennt man die Handschrift von Sandra Nettelbeck und gerade hier gibt es - obgleich beide Filme thematisch sehr unterschiedlich sind - Parallelen zu "Bella Martha". Das ist kein routiniert abgedrehter Film, sondern ein sorgfältig inszeniertes Meisterwerk mit einer Dramaturgie und einem halboffenen Schluss, das einen vor dem Fernseher fast erstarren lässt. Gäbe es die Möglichkeit mehr als 5 Sterne zu geben, hätte ich sie wahr genommen.
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am 1. Februar 2014
Dieser Satz aus dem Film zeigt, wie "falsch" mit erkrankten Leuten umgegangen wird manchmal, weil sie missverstanden werden. Er zeigt die Sicht der Betroffenen, wie unterschiedlich damit umgegangen wird. Es ist ja nicht nur die Erkrankte betroffen, sondern ihr gesamtes Umfeld. Ich finde es auch nicht wichtig zu wissen, weshalb Helen erkrankt ist, sondern was sie daraus macht. Zu sehen, wie schwierig es für ihren Mann und ihre Tochter ist, macht einem betroffen. Es tut einem fast selbst weh, wie sie die Menschen, die sie liebt, plötzlich aus ihrem Leben ausschließt. Sie flüchtet sich zu Mathilda. An der jungen Studentin sieht man, wie unterschiedlich der Krankheitsverlauf sein kann. Und was für Folgen ein nicht vorhandes Umfeld haben können.

Gut gespielte Geschichte, die einem ergreift. Ein tief berührendes Drama. Man darf es allerdings nicht als Doku sehen.
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am 27. Februar 2011
Im Gegensatz zu "Aus tiefster Seele" setzt sich dieser Film ernsthaft mit psychischer Erkrankung und deren Folgen für die Verwandten der Erkrankten auseinander.

Es stimmt, dass Depression viele Facetten hat. Dieser Film zeigt immerhin zwei der Versionen. Zum einen die plötzlich wie aus heiterem Himmel zuschlagende bei Helen. Ich war erschrocken, dass heute noch mit Elektroschock therapiert wird.

Zum zweiten die Depression ihrer jungen Studentin, die den Selbstmord der Mutter miterleben musste. In beiden Fällen vermisse auch ich einen therapeutischen Ansatz neben der medikamentösen Behandlung. Beide Frauen haben offensichtlichen emotionalen Bedarf, den sie versuchen unter sich auszumachen.

Die Angehörigen werden in meinen Augen auch im Regen stehen gelassen, ihnen hätte eine therapeutische Beratung sicher geholfen.

Wenn man diesen Film nicht als Rezept für die Heilung einer Depression sieht, sondern als Schilderung, wie es einer Familie geht, die in heutigen Zeiten von dieser Krankheit getroffen wird, ist er brillant. Das Ende ist nicht das übliche Hollywood, kein Friede Freude Eierkuchen.
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am 26. März 2015
Ja, der Film zeigt uns die Realität. Er zeigt vor allem, dass gute Dosierung der Medikamente die Basis sind für eine erfolgreiche Therapie. Auf dieser Basis kann dann erst Psychotherapie ansetzen und mit dazu beitragen, dass man besser mit der Krankheit leben kann. Aber soweit muss einer, der in der Depression steckt erst einmal kommen. Sehr oft wird abgesetzt und man vertraut nicht auf den Langzeitfaktor, denn Tablettenschlucken und alles wird bald wieder gut, stimmt einfach nicht. Wenn der Stoffwechsel im Gehirn gestört ist, helfen auch nicht noch so viele und einfühlsame Gespräche weiter. Die Basis ist eben der gut dosierte Patient. Psychiater können das leisten, mit viel Erfahrung und Geduld. Praktische Ärzte, die einfach nur Psychopharmaka verschreiben (was sie leider dürfen), sind nicht die Ansprechpartner für diejenigen, die an einer Depression (bi- oder unipolar) leiden.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. September 2012
Was ist eigentlich eine Depression ? Beantworten kann niemand diese Frage, der es nicht selber erlebt hat. Diesen Eindruck gewinnt der Zuschauer auch, wenn er den Film „Helen“ sieht. Die Chance, die der Film „Helen“ allerdings bietet, ist ein Hineinspüren in die Abgründe der Traurigkeit und Melancholie. Helen ist eine attraktive und erfolgreiche Frau. Ihr Mann liebt sie. Ihre Tochter liebt sie. Beruflich scheint sie erfolgreich zu sein. Es fehlt ihr offenbar an nichts. Diesen Eindruck hat man in den ersten Minuten des Zusehens.
„Helen“ ist ein Film, der es auf 114 Minuten gedrängt schafft, den offensichtlich bedeutungslos klingenden Begriffen wie Glück und Unglück näher zu kommen. Dies trifft für sämtliche Beteiligten zu. Schließlich wird während des Films „Helen“ deutlich, wie tiefgreifend eine depressive Erkrankung auch die soziale Umwelt eines betroffenen Menschen in Mitleidenschaft zieht bzw. sie zu zerstören droht. Eine vormals leidenschaftliche Ehe wird auf den Prüfstein gestellt. Der Ehemann wird bis an die Grenzen der Belastbarkeit strapaziert. Gerade bei der Darstellung des David wird deutlich, dass Verständnis eine Seite der Medaille ist. Grenzenlos kann es auch nicht sein. Die pubertierende Tochter muss mit ansehen, wie die Mutter aus dem Tal der Tränen gar nicht erst herauskommt. Bis sie schließlich zu ihrem leiblichem Vater flüchtet, da sie dem Druck nicht mehr standhält.
Es erstaunt während des Anschauens des Films „Helen“, dass man die Protagonistin Helen stets als Zuschauer erlebt. Es gibt keinen Versuch, ihr Schicksal aus der Perspektive der Betroffenen ganz elementar zu schildern. Ich-Botschaften werden nicht formuliert. Man schaut Helen immer aus der Distanz an. Jene Distanz wird wohl helfen, sich dem depressiven Phänomen zu nähern. Denn solidarisch fühlt man sich während der fast zwei Stunden immer mit der Protagonistin.
Ihre Verzweiflung überzeugt. Ihre Haltlosigkeit wird greifbar, wenn sie zwischen Klinik und Zuhause pendelt, aber auch wenn sie zwischen den Menschen pendelt. Die Studentin Mathilda wird Wegbegleiterin, da Mathilda das Leid teilt. Der Spannungsbogen zwischen Mathilda und David ist ein großer, den Helen zu allem Übel dann auch noch aushalten muss. Mathilda kann Helen offenbar emotional besser verstehen durch das gemeinsame Schicksal. David bleibt an vielen Stellen nur die Rolle des Statisten, der quasi von der Tribüne zuschauen kann.
Die Bildersprache des Films „Helen“ überzeugt. Mit der Familie wohnt Helen in einem modernen Haus, das etwas kühl und zweckmäßig wirkt. Mathilda lebt in einer etwas heruntergekommenen altgewordenen Industrie-Immobilie, die Helen eine Zeitlang auch ein Zuhause bietet. Rauh wirkt es, als Mathilda und Helen an der steinigen Ozeanküste einen Zwischenstopp machen. An jenem Ort, wo Mathilda eine funktionale und menschlich kühl wirkende Villa geerbt hat. Der emotionale Wert dieser Villa kann auch nicht dadurch gesteigert werden, dass man aus dem Fenster auf das Meer schauen kann.
Der Film „Helen“ ist ein überzeugendes Werk, dem es in der nötigen Distanz gelingt, den Zuschauer dem Phänomen der Depression näher zu bringen. Den Film zeichnet es aus, dass er aus dem Schweigen um das Tal der Tränen ausbricht.Auch wenn es manchmal zu einem Schreien wird ...
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am 3. Mai 2012
Für mich ist Helen eines der intensivsten Filme die ich je gesehen habe.
Unglaublich gut gespielt. So unglaublich realistisch, dass ich oft kaum Atmen konnte.
Gut recherchiert, unglaublich gut umgesetzt, eine tolle Kameraführung, super ausgeleuchtet..
Schön das es noch Filme gibt die sich mit der Elektrokrampftherapie beschäftigen..
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am 28. Januar 2014
ich war sehr ergriffen von diesem film es zeigt die Depression sehr stark und gleichzeitig die suizidversuche,ich glaube das dieser film jeden menschen anspricht ....natürlich können fast nur depressive und psychisch kranke menschen das nachvollziehen was helen denkt erlebt fühlt und handelt.ich selber bin manisch depressiv und weiss wie sich das anfühlt..."und plötzlich kam die hölle zurück" .
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