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am 30. Oktober 2012
Bei "Chickenfoot‘s" erstem Album handelt es sich um das Produkt einer Vereinigung von hochdekorierten Musikern. Da jeder beteiligte Musiker eine schillernde Vorgeschichte besitzt, werden unter Berücksichtigung der Talente bzw. der vorangegangenen Erfolge solche Vereinigungen in „Fachkreisen“ gerne als „Supergroup“ tituliert. Die Erwartungen an solch eine Supergroup sind „per se“ immens hoch. Somit geht man als geneigter Musikfan oder „Fachmann“ davon aus, dass auf Grund des vorhandenen Genies und dessen Konzentration alles bisher Dagewesene in den berühmten Schatten gestellt wird. Ist das so? Muss das so sein? Ist das Wunschdenken oder eine Selbstverständlichkeit? Dazu später mehr…

"Sachliche Betrachtung"
Zunächst ist da Sammy Hagar; einst und mittlerweile wieder selbständiger Musiker; nach Lust und Laune auch mal Frontmann einer „Supergroup“; im Wesentlichen aber bekannt als das einstmalige (gesangliche) Aushängeschild von „Van Halen“! Was Sammy dort trieb sorgte für Begeisterung aber auch für Ablehnung! Schließlich nahm er das Rohe von „Van Halen“ weg und gab deren Musik die manchem Fan zu zugängliche Note mit auf den Weg. Letztlich hatten „Van Halen“ mit Sammy Hagar ihre erfolgreichste Phase. Und dieser Fakt soll (schlicht betrachtet) den Taten von Sammy recht geben. Nun ja… Hier jedenfalls ist Sammy ganz einfach Sammy. Ein gute Laune Ausnahmeshouter! Man kann über ihn denken was man will, aber seine Stimme ist immer noch so was von fett und kernig, dass man eher an einen Mittzwanziger denkt, als an einen amtlichen Großvater. Was Sammy hier stimmlich einbringt, trifft so ziemlich den Kern von (guter) klassischer Rockmusik: Erdigkeit, „ungeschminktes“ Auftreten, keine Umwege, straightes Vorwärtsmarschieren, klare Worte, pure Energie und absolut lebensbejahend. Dabei ist seine Stimmlage niemals nervig oder schrill. Sie wirkt nicht weinerlich divenhaft, wie die eines „James LaBrie“ bei „Dream Theater“ oder pseudoaggressiv wie die von „Mark Wakefield“ bei „Linkin Park“. Nein, diese Stimme ist einfach ehrlich – Sammy ist die klassische Sirene! Hinzu kommt sein eingängiges Songwriting, das zwar mitunter Simpel wirkt (da nicht kompliziert), dafür jedoch unbedingt authentisch ist!
Dann ist da natürlich noch der Professor – Mr. „Joe Satriani“. Für Insider führt er mitunter den Nimbus einer Götzenfigur; oder auch nicht! Hier wird er als Gitarrengott gefeiert; dort ist er als Flitzfinger bzw. Gitarrensportler verschrien. Viele lieben sein filigranes gefühlsbetontes Gitarrenspiel; andere sprechen ihm genau dieses ab und empfinden ihn als zu mechanisch, berechenbar, techniklastig… Am Ende ist es wie immer Geschmacksache, über die man nicht streiten kann. Was er hier bei Chickenfoot spielt ist jedenfalls handwerklich allerhöchstes Niveau. Gerade emotional empfinde ich ihn hier um Längen packender als auf seinen Soloalben. Alles wirkt runder und reifer. Erst jetzt klingt Satriani für mich richtig überzeugend. Und ich besitze und liebe all seine Soloalben! Vielleicht sollte er sich, wie auch ein „Joe Bonamassa“ bei „Black County Community“, grundsätzlich einer Band anschließen, um unter dem Einfluss anderer gleichberechtigter Musiker den wahren Schliff zum Brillanten zu erfahren.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Satriani hat sich und sein Spiel nicht neu erfunden. Alles klingt irgendwie bekannt. Nahezu jedes Gitarrensolo ist ein Zitat aus seinen Soloalben. Hier jedoch, wie bereits gesagt, überzeugender und somit (für mich) schlicht besser! Was für meinen Geschmack eine Überraschung ist, und womit er heraussticht ist seine Rhythmusarbeit und somit seine Songdienlichkeit. Sehr sympathisch, wie sich Satriani bei Chickenfoot ein- und unterordnet.
„Chad Smith“ und „Michael Anthony“ liefern an den Drums / dem Bass eine mehr als überzeugende Leistung ab. Leider wird gerade über diese Parts am wenigsten geredet, da sie vordergründig nicht so herausstechen wie melodieführende Sänger, Gitarristen oder Keyboarder. Doch ist es gerade die Rhythmusarbeit, die einen Song leben lässt; welche die Basis für die Energie eines Liedes bestimmt; welche darüber entscheidet wie langweilig oder wie fetzig ein Song ist. Und gerade dieses Rhythmusarbeit der Herren Smith und Anthony lebt von der Erfahrung, vom Spielwitz und von guter Laune.

"Emotionale Betrachtung"
Zunächst höre ich hier eines der launigsten Rockalben der letzten Jahre und überhaupt. In der Regel ist man es speziell von AC/DC gewohnt, mittels eines Bombardements mit guter Laune aus der tiefsten Depression gerettet zu werden. Und genau dies gelingt hier auch den Herren von „Chickenfoot“ - nahezu durchgängig. Nein, nicht dass Lückenfüller dabei wären. Doch ab und an werden auch mal teils recht besinnliche Töne angeschlagen. So z.B. bei dem durchaus ordentlichen „Learning to fall“. Wobei ich persönlich dieses ganze Balladengedudel nicht brauche. Somit ist dies auch der einzige Song, auf den ich hätte verzichten können. An andere Stelle wurde gelobt, das „Sammy Hagar“ bei Balladen angeblich nie in übersteigerten Pathos abrutscht – sorry, ich sehe es anders. In dieser Richtung gibt’s nicht viel, wo nicht doch an irgendeiner Stelle der Schleim trieft; auch bei Herrn Hagar…
Doch bevor ich mir überhaupt dieses Album gekauft habe und zwischenzeitlich von dem total nervenden Supergroup Geschwafel überrollt wurde, hatte ich mich bei „Youtube“ informiert. Nur durch einen glücklichen Zufall bin ich auf „Chickenfoot“ aufmerksam geworden und wollte „nur mal reinhören“… Und dann sah ich diesen unglaublichen Spaß, den die vier Herren glaubhaft transportierten. Insbesondere bei „Soap on the roap“ hat das Video derart Laune gemacht, dass ich es immer wieder anschauen musste. Eine wundervolle Kombination aus GEILER Musik und vier „Jungs“, die einfach nur richtig Spaß bei dem haben, was sie tun. Und dann auch noch das leckere „Oh Yeah“. Herz, was willst du mehr? Nochmal, einfach nur GEIL!!!

"Abschließende Betrachtung "
Jawoll, jeder einzelne Musiker wird erstmal darauf festgenagelt, was er bisher getrieben hat! Und weil es momentan Hipp ist, weil es das Streben nach Gigantomanie unterstützt, und weil es ganz nebenbei verkaufsfördernd ist, wird hier die Bezeichnung „Supergroup“ gewählt. Widerlich! Ganz nebenbei besitzen diese Herren für mich nicht den Stellenwert, den die Bezeichnung „Supergroup“ rechtfertigen würde. Dafür gäbe es noch ganz andere Kaliber. Wenn ich die Herren spielen höre (und in den Videos sehe), dann glaube ich einfach, dass sich hier vier bekannte / befreundete Musiker getroffen haben, nur um ein gute Zeit miteinander zu verbringen. Um einfach mal Spaß zu haben!!!

Insgesamt wird dem Projekt auch noch ein (rein wirtschaftliches) Kalkül unterstellt. Sollte ich dies nicht erkennen – sollte dies wirklich der Fall sein? Danach klingt es (zumindest für mich) bei „Chickenfoot“ nicht!

Ja, jeder Musiker hat hier seinen Wiedererkennungswert. Nur tut das nicht weh. Im Gegenteil! In dieser Konstellation macht es so richtig Spaß. Eine klare Empfehlung für „Gute-Laune-Rockmusik-Liebhaber“. Das ergibt vier Sterne für ein sehr gutes Album, dass ich immer wieder gerne höre. Fünf Sterne sind es (noch) nicht, da mir für das Himmelreich noch ein wenig fehlt; da es doch zu spaßlastig ist; da sich die Musik (noch) nicht wirklich im Hirn festgefressen hat. Aber das kann ja alles noch werden…
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am 25. Dezember 2015
es wurde an dieser stelle schon genug fachgesimpelt, auch der bewerter der nur ein stern drangeheftet hat wird irgendwo ein fach haben.., - es kann nur jammern auf höchstem niveau sein liest man die besetzung. trotzdem warte ich noch immer auf das eine das halt nun doch net kommt. ich kanns nicht beschreiben noch nicht mal eingrenzen, irgendwas fehlt hier um ein echtes hammerding zu sein. produktion ist ok, die soli - wer da lässtert- asche über sein haupt, chad smith find ich auch kuhl, obwohl der einen kleinen exoten gibt unter den anderen herren, bass ist bass, sammy ist für mich sowieso einer der absoluten bringer- ich komm nicht drauf. mir fehlt das gottesteilchen oder was immer es ist. vielleicht hab ich auch nur erwartet umgehauen zu werden doch steht er immer noch
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am 30. Dezember 2009
Das Album ist ja schon bekannt, aber nun gibt es eine witzige DVD mit etlichen
Highlights und Konzertmitschnitten, dieser Supertruppe, der es offensichtlich
sehr sehr viel Spass macht. Absolut sehenswert!
Auch der auf Vinyl erschienen Song "Bitten by the Wolf" ist nun zu hören und zu
sehen! Mehr bleibt nicht zusagen, sicherlich eines der Highlights des Jahres 2009!
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am 17. Dezember 2011
Als langjähriger van Halen Fan war ich erfreut und überrascht zugleich das zwei ehemalige van Halen Akteure wieder Musik machen. Von der Band und der zusammensetzung war mir nichts bekannt ,ich bin zufällig darauf gestoßen.

Ich kann nur sagen das Album ist hörenswer! Es steckt schon ein bisschen van Halen drin,was sicher auch an Sammy Hagers Stimme liegt..aber es doch irgendwie eigenständig . Alle Titel sind gut bis sehr gut.
Einen Wermutstropfen hat es für mich jedoch: es steht leider kein van Halen auf dem Cover :)

Macht nix,absolute kaufempfehlung...super scheibe die einfach nur rockt!
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am 17. Dezember 2011
Ich bin fast 50 und fühle mich dank chickenfoot I wieder wie 20.Van Halen waren schon verdammt gut, aber das ist nochmal um einiges besser.Echter, ehrlicher Rock, von 4 absoluten Vollblutrockern.Das ich das noch erleben darf....
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am 6. Januar 2013
Alte, bewährte, Super-Musiker, mit neuen Songs die Klassiker-Potenzial haben. mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen ;-)

Reinhören lohnt sich
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am 12. Februar 2013
Super gute Musiker machen super gute Musik. Chickenfoot ist spitze und empfehlenswert für alle die guten Rock mögen. Geil, geil
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am 14. April 2013
Eine geile Allstarband, die richtig gut rockt !
Sammy Hagar, Joe Satriani, Michael Anthony und Chad Smith wissen einfach, wie man schnörkellosen Kickass-Rock spielt.
Und trotz der unterschiedlichen Egos funktioniert diese Band scheinbar richtig gut.
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am 1. Januar 2014
Joe ist ein Genie, Sammy ist der Stimmungsmacher, Michael ist die Rocksäule, und Chad ist die treibende Kraft, Super Gut.
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am 3. Juli 2009
Ausgezeichnete Hardrockscheibe!Nicht mehr und nicht weniger!!! Hier sind vier Künstler am Werk die Ihr Handwerk perfekt beherrschen.Die Songs sind durchweg allererste Sahne, wenn auch am Ende etwas mehr Power sein könnte.Dafür zeigt einen der letzte Song wieder, in guter alter "The Cult" Manier, wie perfekter Hardrock klingen muss!!
Die Scheibe ist prima produziert und klingt überhaupt nicht altbacken!
Ein Album das nicht angestaubt klingt und gut ins Jahr 2009 passt!
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