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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 14. Januar 2011
Frage mich was die anderen Leute die vor mir ihr Urteil abgeben haben, früher gehört haben. Dieses Album ist definiv das schlechtsete von Covenat. Es tut nicht weh, hat aber absolut keine Höhepunkte. Man nehme die 5 schlechtesten der Northern Lights und der Skyshaper und hat Modern Ruin.
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am 6. August 2012
Gut Ding will Weile haben.Es braucht definitiv mehrere Durchläufe,bis sich die wahre Größe dieses Werkes entfalten kann.Beim zweiten Hören wird die Enttäuschung dann schon deutlich abgemildert.Den Lautstärkeregler hochgerissen,knallen die Songs plötzlich aus den Boxen,gewinnen an Druck,nehmen Fahrt auf.
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am 10. Oktober 2011
Auch ich war etwas eingeschüchtert von den hier zum Teil recht ernüchternden Bewertungen. Ich wollte mir trotzdem mein eigenes Bild machen. Und das war gut so! "Modern Ruin" hat es echt in sich.
Das Album wirkt tiefgehender und flächiger als z.B. "Skyshaper".
Ich kann hier kaum Schwachpunkte ausmachen. Ja ok, "Kairos" ist simpel aber kann man diesen Song überhaupt bewerten. Es ist eher nur ein Übergangsstück. Aber "Lightbringer", "Dynamo clock", "The Beauty..." usw. sind einfach bestes Covenant-typisches Elektro-Handwerk.
Die Scheibe balanciert meines Erachtens perfekt Experimentelles und Covenant-typische Arrangements - so dass man hier nicht Angst haben muss, zu sehr ins Kommerzielle abzutauchen (bei VNV z.B. ein Problem...)!
Und mit "The Road" gibts den fulminanten Schlusspunkt. Erinnert stark an "Still life" (schrieb hier schonmal jemand)!

Also ich für mich kann die kritischen Bewertungen nicht ganz nachvollziehen. Aber ist halt alles subjektiv.

Covenant stößt in meiner persönlichen Liste mit "Modern Ruin" den bisherigen Genre-Krösus Seabound von Platz 1.

Passt. 5 Sterne.
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am 17. Januar 2011
Covenant verstanden es eine Zeit lang wie keine andere Band, die Schnittstellen zwischen Synthie-Pop (melancholische Melodien), EBM (extreme Tanzbarkeit) und Industrial (schräge, aber nie zu schräge Sounds) auszufüllen.

Leider ist von alledem nicht mehr viel übrig geblieben. Ich fand das letzte Album schon recht enttäuschend, hatte allerdings gehofft, dass das ein Ausrutscher gewesen sein könnte. Waren auf "Skyshaper" neben ziemlich viel belanglosem Electro-Gedöns wenigstens noch ein paar gute Nummern drauf, so muss man hier schon sehr viel Wohlwollen mitbringen, um das Ganze (gemessen an alten Glanztaten) nicht als Totalausfall einzustufen.

Neuzugang Daniel Myer ist ein besessener Soundtüftler. Sein Electro-Gefrickel mag zu Zeiten von Haujobb mal neu und kreativ gewesen sein. Vielleicht ist es das für geübte Ohren tatsächlich immer noch. Er trägt aber wie zu befürchten war nicht gerade dazu bei, die Songs wieder etwas mehr auf den Punkt zu bringen.

Auch wenn Covenant im Booklet noch so sehr beteuern, wie viel Herzblut doch in dieser Produktion stecke, so wirkt die geäußerte Hoffnung, dass der Hörer dies erkenne und den eingeschlagenen Weg mitgehe, doch etwas wie ein von leichten Selbstzweifeln geprägtes Wunschdenken.

Meinem Musikgeschmack entspricht das hier überwiegend nicht mehr. Schade, dass ich nun (nach Apop...) wieder eine meiner ehemaligen Lieblingsbands offensichtlich abschreiben muss.

Edit 22.02:
Ich habe meine Bewertung nachträglich um einen Stern erhöht, da mir einige Stücke nach intensiverem Hören (mit guten Kopfhörern) nun doch besser gefallen. Das liegt aber eher an vereinzelten Soundideen, die vermutlich dann doch dem Herrn Myer zuzuschreiben sind. Vom Songwriting her ist das Gebotene aber irgendwie doch insgesamt zu wenig, dabei bleibe ich (deshalb habe ich die Rezension nicht verändert bzw. gelöscht).
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Lang ersehnt und doch enttäuschend.
Vorab:
Ich bin Fan, habe alles der Schweden und selbst der "missglückte" Auftritt beim E-Tropolis 2010 hat mich nicht abgeschreckt schon die Tourtickets für Ostern 2011 daheim zu haben.
Zugegebenermaßen bin ich etwas nachtragend, dass mein Favorit der Vorabsnippets "Come" es nicht auf den Silberling geschafft hat.

Durch die mäßige EP Lightbringer schon fast angedeutet, sind die Schweden leider nicht mehr das wofür sie standen. Schade.
Die meisten Titel klingen als ob jemand neue Soundprogramme hat und nun und viel Rhythmus und Sphärenklänge über alle Titel kippen musste. Ergebnis sind leider keine raffinierten Sounds mit Tiefgang, sondern austauschbarer überladener Soundbrei. Oder soll das Trance sein?
Ich vermisse starke Texte und besonderen Sound, der auch Eskils Stimme einen angemessenen Rahmen bietet.
Immerhin sind einige clubtaugliche Tanztitel enthalten.

"Lightbringer" mit Necro Facility sollte als Vorab-EP die Zeit bis zum Album versüßen. Die auch hier enthaltene Albumversion ist trotz Eskils unverwechselbarer Stimme gradmal mittelmäßig (besser die Radio-Version - ein Oskar Holter Mix - und der Daniel-Myer-RMX auf der EP).
Favorit und einziger Ohrwurm von MODERN RUIN ist "Judge of my Domain" mit gut sechs Minuten. Geht sofort in Ohren und Beine und weckt die Lust auf mehr. Der Refrain hat absolutes Suchtpotential.
Tanzbar und clubtauglich außerdem "Dynamo Clock" (das machte bei der Livepremiere beim Blackfield im Juni 2010 schon Spaß).
Selbst das heimliche Highlight der EP "The Beauty and the Beast" ist in der Albumversion belangloser Elektrosound mit viel zu viel Trance (?) und Rythmusprogramm. Das besondere und ausdrucksstarke des eher klaren ruhigen EP-RMX ist hier dahin, Eskils Stimme verschwindet hinter Musikbrei. Die Version der EP Lightbringer hingegen ist Covenant wie es sein soll.
"Get on" auch für mich der schwächste Titel nicht nur des Albums.
Bei "Words Collide" und "In the Night" gibt es dann zwischen Sound der an Cafe-del-Mar erinnert mal mehr Text, allerdings destroyedmäßig stimmverzerrt. Wers mag? Ist aber nicht Covenant.
"Beat the Noise" versöhnt ein wenig mit tanzbarem Sound, nicht tiefgründigem aber immerhin Text. Auch hier wäre weniger (sphärisch trancemäßiges) Hintergrundgeräusch mehr gewesen.
"The Road" berührte mich erst nach mehrfachem Hören. Sich immer wiederholender Text, sphärisch ruhig mit nicht übertriebenem Rhytmus und geht dennoch in die Beine, vielleicht entwickelt es sich noch...
Da hätte doch prima noch "Come" als intensiver, ausdrucksstarker tanzbarer Titel auf das Album gepasst? ;-)

Fazit:
MODERN RUIN ist nicht, was ich mir von meinen Lieblingsschweden erhofft hatte und leider auch nichts, was ich mit musikalischer Weiterentwicklung bezeichnen würde. Netter belangloser teils überladener Elektrosound.
Einzig "Judge of my Domain", "Dynamo Clock" und "The Road" gefallen mir.
Daher schweren Herzens mittelmäßige 3 Sterne.

Die BonusCD enthält verschiedene Versionen von "Wir sind die Nacht". Zunächst stimmten mich die deutschen Textschnipsel von einer Frauenstimme aus dem gleichnamigen Film ratlos, dann gingen die Filmversion und besonders der recht technomäßige Oskar-Holter-Remix heftig ins Ohr und Bein. Okay, hat vordergründig nix mit Covenant zu tun, sondern ist deren Beitrag zu seinem Filmprojekt, aber ein Kracher!
Für den Holter-RMX mind. 4 Sterne.
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am 7. Februar 2011
Ein großartiges Album, möglicherweise das beste, das Covenant je abgeliefert haben.
Vorschnelle Kritiker sollten sich vielleicht mal etwas Zeit lassen, denn die Songs brauchen Zeit, bis man sich hineingehört hat.
Kein Wunder, sind sie doch sehr vielschichtig und detailverliebt arrangiert. Böse Zungen könnten behaupten, Covenant sind heute das, was Depeche Mode früher einmal waren.
Die Songs haben alles, was Covenant schon immer auszeichnet: eingängige, herzzerreißende Melodien, individuelle Sounds, kraftvolle Synthi-Arrangements ohne zu viel Techno-Gestampfe und natürlich der melancholische Gesang von Eskil Simonsson, der mich bisweilen etwas an Mic Jogwer von Pink Turns Blue erinnert. Aber diesmal wirken sie noch etwas kraftvoller, weniger traurig als z.B. noch bei "Happy man" oder "Brave new world" und auch eine Spur expeerimenteller, wie man z.B. an dem häufiger eingesetzten Maschinen-Rauschen erkennt.
Zudem sind die Songs sehr vielfältig: "Lightbringer" ist ein schöner Synthi-Pop-Song, "The Beauty and the Grace" verbreitet authentisches Wave-Feeling, "Get on" ist ein Future-Pop-Song, der aber mit seiner Synthi-Improvisation fast an 70er-Artrock erinnert. "Worlds Collide" kommt ungewöhnt rhythmisch daher, "Dynamo Clock" und "Beat the noise" versprühen pure Energie, und mit "The night" ist ein Song auf dem Album, der mit seinen auf- und abgehenden Sounds und dem grotesk verzerrten Gesang gleichzeitig traurig und ulkig ist - wie ein Monster voller Sehnsucht.
Schließlich gibt es als verkappten Bonus-Track noch zehn Minuten Computerrauschen. Geht das noch an, ist allerdings die Bonus-Cd einfach nur überflüssig. Hier ist das passiert, was auf dem Album zum Glück nicht passiert ist: Techno-Gestampfe mit blöden Samples. Vergessen wir sie am besten einfach.
Insgesamt gibt es zur Zeit kaum eine Band, die das entwurzelte und orientierungslose Lebensgefühl der postmodernen Gesellschaft zehn Jahre nach dem Jahrtausendwechsel so gut herüberbringt.
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am 1. Februar 2011
Irgendwie traut man sich ja vor lauter mittelmäßiger bis schlechter Kommentare kaum noch zu Wort .....

Ich hab mir die neue Scheibe ganz vorsichtig zu Gemüte geführt - und siehe da: ich finde sie klasse ! OK, es gibt Ausrutscher (v.a. In the night - verzerrter Gesang und ein Beat - das braucht echt niemand).
Ansonsten ist die Scheibe jedoch richtig gut. Ich messe das einfach an meinem Druck auf die Wiederholen-Taste - ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich The Beauty and the Grace und Judge of my Domain schon gehört habe. Gleichsam ziemlich häufig habe ich Beat the Noise, Lightbringer, Get On, Dynamo Clock und Worlds collide gehört. Ich liebe Eskils Stimme, und bei Beat the Noise und Lightbringer kommt sie so richtig gut raus !
Der Rest ist Beiwerk, insbesondere The Road braucht für meinen Geschmack zu lange, um zu wirken. Aber wo bitteschön gibt es Scheiben, wo nur gute Lieder drauf sind ? Außerdem ist es eh Geschmackssache.
Also: Mut, um sich ruhig selber ein Bild zu machen - es lohnt sich !!
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am 19. Januar 2011
Nachdem ich mir das neue Album nun mehrfach angehört habe und immer besser finde, möchte ich nun auch noch meinen Senf hier dazu geben.

Das neue Album klingt typisch nach Covenant und doch irgendwie anders. Was sicher auch daran liegt, dass mit Daniel Myer ein Electro-Spezialist der Sonderklasse dazu kam. Kein Song auf "Modern Ruin" gleicht dem anderen, jeder hat seine ganz eigenen Momente und seinen eigenen Charakter. Das macht das Album auf die Dauer unwiderstehlich, verstört aber anfangs und schreckt fast ab...

Aber nun zu den einzelnen Songs: Nach dem Intro erklingt zunächst "Lightbringer", der Song, der schon vorab als Single ausgekoppelt wurde. Auch wenn mir manch andere Version auf der EP fast besser gefallen hat, passt die Version hier ganz gut. Das folgende "Judge Of My Domain" legt an Tempo zu und hat einen klassischen Refrain zu bieten, bei dem Eskils warme, dunkle Stimme perfekt zur Geltung kommt. Danach kommt das technoide "Dynamo Clock" und im Anschluss mit einminütiger Überleitung ("Kairo") der kleine Höhepunkt "The Beauty And The Grace" mit dezentem Wave-Einschlag und Gitarrenklängen. "Get On" wirkt anschließend mit seinem versetzten Beat und den 70er-Jahre Synthies leicht schräg, entwickelt sich aber schnell zum Ohrwurm, während des kühle, dunkle "Worlds Collide" vor allem mit seiner Atmosphäre punktet. "In The Night" ist ein seltsamer, spaciger Song und die wohl ungewöhnlichste Komposition auf "Modern Ruin". Im Gegensatz zum dramatisch intonierten "Beat The Noise", welches sich wohl als nächste Single-Auskopplung anbietet. Zum Abschluss dann das trancig-hypnotische "The Road" als sanfter Ausklang des Albums. Insgesamt wirkt das Album dadurch als großes Ganzes und man möchte sofort wieder die Play-Taste drücken :-)

Absolute Kaufempfehlung!!
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am 21. Januar 2011
Gefühlte Ewigkeiten mussten wir warten, doch als Fan nimmt man so eine lange Wartezeit ja gerne in Kauf, wenn das was am Ende rauskommt die Zeit auch wert ist und dafür verspricht umso besser zu werden. Vor allem bei einer so individuellen Band wie Covenant, deren spezieller Sound so deutlich aus der Masse heraus sticht. Nun ist bei den Jungs ja in den letzten Jahren viel passiert. Wechsel im Lineup, neues Label, ein immer wieder verschobenes Modern Ruin... Speziell Daniel Myer hat hier immer wieder für Diskussionen und geteilte Meinungen gesorgt. Mir persönlich ist der Herr sehr sympathisch und hat sich durch zahlreiche Liveauftritte auch gut in die Band eingefunden. Erste Bedenken, er könne den Covenant Sound durch zu viele Experimente und Soundeffekte zu sehr in eine andere Richtung lenken, verflogen spätestens bei den neuen Songs, die die Band auf ihren Konzerten nach und nach präsentiert hat. Titel wie "Come", "If I would give my soul" oder das wunderbare "I close my eyes", was vorletztes Jahr beim Christmas Ball in Köln gespielt wurde machten Lust auf mehr und schraubten die Erwartungen natürlich noch höher als sie ohnehin schon waren. Umso verwunderlicher, dass man keines dieser vorgestellten, "covenant typischen" Stücke auf dem Album findet...

Eigentlich kann man Covenant ja insofern nichts vorwerfen, weil sie genau das abliefern, was der Albumtitel verspricht. Eine moderne Ruine. Hinter der Fassade, bekannten Melodien und Eskils wunderbarer Stimme bröckelt es nämlich an allen Ecken und Enden. Einfallslosigkeit, Monotonie, Experimente zu Hauf und fehlende Eingängigkeit dominieren das Gesamtbild. Nun aber erstmal zu den einzelnen Stücken:

"Modern Ruin"
Atmosphärisches Intro mit einer Art Alarmsierene. Passend und macht Lust auf mehr...

"Lightbringer"
Die neuste Single. Über den Song gab es ja bereits hitzige Diskussionen. Trotzdem ist und bleibt dieser Song der wohl eingängigste und tanzbarste Track des Albums. Warum zur Hölle man nicht einfach nur Eskil hätte singen lassen können bleibt mir allerdings ein totales Rätsel. Allein mit seiner Stimme hätte dieses Stück das Zeug zum Hit gehabt. So ist es leider "nur gut", wenn auch etwas Covenant untypisch, aber das muss ja nichts schlechtes heißen.

"Judge of my domain"
Leviathan 2. Mehr braucht man dazu eigentlich kaum zu sagen und Fans werden wahrscheinlich wissen was ich meine. Aufbau, Struktur, Synthies und die Art des Gesangs sind nämlich sehr ähnlich. Trotzdem, ein flottes und gelungenes Stück. Aber auch auch nichts weltbewegendes...

"Dynamo Clock"
Ziemlich experimentelles und monotones Stück. Das Daniel sich hier mal so richtig ausgelebt hat ist ziemlich deutlich. Trotzdem ist es sogar noch eines der besseren, obwohl dieser Song auf den anderen Covenant Alben allenfalls zu den schwächeren Stücken gezählt hätte.

"Kairos"
1:11. Soll das ein Witz sein? Sehr ruhiges und eigentlich schönes Stück, aber aufgrund der Länge leider nur ein etwas besseres Intro.

"The beauty and the grace"
Das ist es! Sehr melancholische und wunderschöne futuristische Melodien, ein klasse Text und selten kam Eskils Stimme besser zur Geltung. Das mit großem Abstand beste Stück des Albums. Hier passt einfach alles. Mein absoluter Lieblingstrack von Modern Ruin.

"Get on"
Nachdem man sich mit dem letzten Track in eine andere zukünftige Welt geträumt hat, holt einen das nächste bereits auf den Boden der Tatsachen zurück. EIn paar nette Synthiemelodien, sonst schleppend, lahm und monoton.

"Worlds Collide"
Die Drums kommen einem als Covenant Fan doch verdammt bekannt vor... Insgesamt ein sehr atmosphärisches und eher ruhigeres Stück mit schönen Melodien. Eskils Stimme wird teilweise verzerrt, was hier aber sehr gut passt und keinesfalls stört.

"The night"
? Daniel hat Spaß. Experimenteller, entschuldigt bitte den Ausdruck, Schrott. Hier mischen sich dauergleiche Sounds vom Drumcomputer mit ein paar Synthieflächen und komischen, bis zum geht nicht mehr verzerrten Sprachfetzen. Wenn das die Nacht ist werde ich jetzt zum Tagmensch.

"Beat the noise"
Das knallt zumindest gut. Irgendwie bringt einem dieses Stück Erinnerungen an alte Tage zurück. Vor allem wenn es technoider wird muss zumindest ich an "United States of Mind" denken. Auch der Refrain ist wieder einmal toll gesungen.

"The road"
Sehr ruhiges, nur von ein paar flächigen Synthiesounds und leisen Drums begleitetes Stück, was hier mehr als Outro dient, auf jeden Fall in Ordnung.

Danach gibt es noch einen Bonustrack, der aber nicht wirklich der Rede wert ist und sehr an "Cryotank Expansion" erinnert. Also mehr eine atmosphärische Soundcollage, als denn ein richtiges Stück.

Das war es auch schon. Irgendwie hinterlässt "Modern Ruin" nach der langen Wartezeit einen enttäuschenden Eindruck. Es fehlen der ein oder andere richtige Hit, wie sie auf den anderen Alben zuhauf zu finden waren. Viele Stücke plätschern leider nur so dahin. Covenant hätten das Album des Jahres abliefern können, hätten sie doch nur die genialen, bereits vorgestellten Stücke in die Tracklist mit aufgenommen und sich weniger in Experimenten und futuristischen SlowMo Untiefen verloren. So kann ich leider beim besten Willen nicht behaupten, dass Daniel eine extreme Bereicherung für den Sound darstellt, sondern eher das Gegenteil. Schade, da hätten ich und wie sich hier abzeichnet auch so manch anderer wohl weit mehr erwartet. "Lightbringer", "Judge of my domain" und "The beuaty and the grace" sind leider alleine zu wenig um ein gutes Covenant Album auszumachen. Als futuristische Soundcollage mag es indessen durchaus taugen. Ich hoffe die Jungs kriegen da nochmal die Kurve, sonst ist die Luft bald raus und das wäre verdammt schade um diese Band.

Danke fürs Lesen!
22 Kommentare| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2011
Ich weiß jetzt gar nicht was ich groß dazu schreiben soll.
Es ist wie immer ein sehr gutes Album geworden, auch wenn einige Titel fehlen die ich mir noch gewünscht hätte.
Wo sind "If i would give my soul", "Come" und " I close my eyes"???? Ich hatte mich schon riesig auf die Songs gefreut.

Covenant entwickelt sich weiter und das ist auch gut so. Dennoch bleiben sie sich selbst und ihrer Musik treu.

Ich gehe zu jedem Konzert das sie in der Nähe geben. Ich hoffe sie machen noch lange so weiter.

Für jeden Covenant Fan ein MUST HAVE, für jeden anderen der diese Musikrichtung hört sicher eine Bereicherung seiner Sammlung!!

Die einzelnen Lieder hier zu bewerten finde ich persönlich nicht sinnvoll. Jeder sollte sich selbst zuerst seine Meinung drüber bilden.

MFG
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