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am 15. April 2014
Im Februar 1972 kredenzte RCA den Plattenkäufern ein weiteres, willkürlich zusammengewürfelt wirkendes, Elvis-Album.das dazu beitrug die in den späten 60'ern wiedergewonnene Reputation des King als ernstzunehmender Künstler erneut und nachhaltig in die Grütze zu fahren. Und auch der König selbst, der dies alles widerstandslos abnickte, kann hier keinesfalls aus der Verantwortung genommen werden.

Die LP wurde, und deshalb ist ihr Titel auch nichts als ein schlechter Witz, aus Resten der Jahre 69-71 zusammengestellt. Von "Now", jetzt also, kann da keine Rede sein.
Wäre aber alles weiter kein Problem, wenn sich Elvis Stimme in diesem Zeitraum nicht überdeutlich verändert hätte, das Material in einem einheitlichen Stil gemixt worden wäre und die Einspielungen durchgehend ein gewisses Niveau nicht unterschreiten würden.

Bedauerlicherweise findet das Leben nicht im Konjunktiv statt.
Der Unterschied zwischen einem kraftvoll,- dynamischen Vortrag wie "Sylvia" von 1970, und dem mit vergleichsweise dünner und brüchiger Stimme geknödelten "We Can Make The Morning" ist eklatant. Man müsste schon taub sein um den Umstand dass hier kein am Stück produziertes Album vorliegt zu überhören. Auch bei der Abmischung von "Hey Jude" aus den 69'er Memphis Sessions und dem Mix der Aufnahmen von 70/71 gibt es starke Abweichungen.
Dazu kommt dass Material wie "Miracle Of The Rosary" für nicht wenige Hörer wohl grundsätzlich nur schwer goutierbar ist.

Auch das Aufwärmen des bereits 1971 auf "Elvis Country", dort in Schnipseln zwischen den einzelnen Songs, platzierten Jams "I Was Born About Ten Thousand Years Ago" unterstreicht nur den Eindruck der Resteverwertung den "Now" hinterlässt.

Der Tiefpunkt, nicht nur dieses Albums, sondern vielleicht in Elvis gesamter Karriere als Plattenkünstler, ist seine Hinrichtung des Beatles Hits "Hey Jude". Dass Elvis während einer Pause vom ernsthaften Aufnehmen ein wenig mit dem damals aktuellen Hit der Fab-Four herumspielte, dabei einen ziemlich blöden Phantasie-Text sang und bei dieser Gelegenheit generell vollkommen unfokusiert zu Werke ging wäre ebenso wenig zu beanstanden wie der Umstand dass er dabei etliche Töne nicht sauber traf.

Einen derartig hingerotzten, charmfreien, fehlerhaften und peinlichen Vortrag dann aber auf ein reguläres Album zu packen spottet jeder Beschreibung, und ist nichts als ein Beweis für die Gleichgültigkeit von Künstler und Label den Fans gegenüber. Diese Aufnahme ist umso schlimmer da Elvis hier nicht irgendeinen grenzdebilen Filmschlager hinmetzelt, sondern einen absoluten Klassiker.

Auch auf "Now" lassen sich - neben mittelmäßigem und schwachem Material - einige schöne Einspielungen finden, das soll keinesfalls verschwiegen werden.
Aber als Album, als Gesamtkunstwerk, ist "Now" nichts als ein Ausdruck von Orientierunglosig,- und Gleichgültigkeit.
33 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2014
Kann die Kritik von Dschungel König nicht nachvollziehen. Die Geschmäcker und Neigungen sind subjektiv und deshalb unterschiedlich, ist schon klar, - allerdings, und das ist Meinung haben wir es es hier mit einer Zusammenstellung erstklassiger Songs vom Anfang der 70ziger zu tun! Nicht nur für den Elvis Presley Liebhaber - Empfehlenswert!
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


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