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TOP 500 REZENSENTam 17. Februar 2010
... der Besprechungen rund um die Musik von Devonté Hynes schwingt stets eine gewisse Ratlosigkeit mit, was von diesem Vogel wohl zu halten ist. Was hier verunsichert ist die fast unverschämte Selbstverständlichkeit, mit der der Mann unter dem Namen Lightspeed Champion, farbiger Amerikaner mit englischen Wurzeln, scheinbar ohne die kleinste Mühe die Spielarten des größtenteils "weißen" Indiepop beherrscht. Bisher hatten wir die Beastie Boys und Eminem, die das naturgemäß "schwarze" Terrain des HipHop und Rap besetzten und sich dafür auch zu Recht die Achtung der Szene verdienten. Was andersherum vor einigen Jahren u.a. mit BlocParty begann, kulminiert nun in Hynes zu einem weiteren Höhepunkt - nun haben wir, wenn die Political Correctness diesen Ausdruck durchgehen läßt, einen ,Black Morrissey'. Denn mindestens die ersten vier Songs auf "Live Is Sweet ..." können es in puncto Grandezza und Emphase ohne weiteres mit dem Mozzer himself aufnehmen, und nach der versponnenen Spielerei "The Big Guns Of Highsmith" legt Hynes mit "Romart" und dem schwelgerischen "I Don't Wanna Wake Up Alone" sofort nach. Sofern es Zweifel gab, ob er auch den zackigen Franzpop von der Insel hinbekommt - mit "Madame Van Damme" entkräftet er auch diese. Dass Hynes in der Folge musikalisch etwas den Faden zu verlieren scheint und der Rest des Albums stellenweise fast operettenhaft daherkommt, möchte man ihm gerne nachsehen. Vielleicht aber zählen ja neben den Smiths auch Queen zu seinen Vorbildern - Fehler wäre das bestimmt keiner. Denn dass diese Platte einerseits eine grundsympathische und zu Herzen gehende Stimmung aufbauen kann und zum anderen die ohnehin kleiner werdenden Grenzen zwischen den Ethnien im Musikbusiness mit einem Mal beiseitezuwischen vermag - dieses Verdienst kann man Lightspeed Champion gar nicht hoch genug anrechnen.
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