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am 20. September 2012
Diese Konzertaufführung von "Il Pirata" mit Maria Callas in der Carnegie Hall wurde im Auftrag der American Opera Society von einem Toningenieur mitgeschnitten. Alle bisherigen CD-Ausgaben benutzen Kopien dieses Archivbandes, das für das Jahr 1959 ziemlich schlecht geraten ist - mit klirrender Übersteuerung bei lauten Passagen und hohen Tönen.

Allerdings hat Myto hier wiederum eine bessere Quelle gewählt als EMI. Stimmen und Orchester klingen natürlicher, die Verzerrungen sind nicht so störend. Deutlich wird dies besonders im Sopran-Bariton-Duett zu Beginn der zweiten CD.

Die Aufführung selbst, angefeuert von einem hysterisch jubelnden und winterlich hustenden Publikum, ist nicht Callas' bester Mitschnitt. Aber sie ist trotzdem unendlich kostbar, denn es gibt mit der Sängerin keinen anderen kompletten "Pirata" - die Mailänder Premiere mit Franco Corelli von 1958 ist nicht erhalten.

Die Callas selbst ist recht gut in Form und lässt sich in der Schlussszene von der Begeisterung des Publikums zu einem wilden Rausch anstacheln. Die beiden Männer wirken hingegen vor allem im ersten Akt oft unsicher und ungelenk. Nach der Pause wird es besser: Die herrliche Abfolge der drei Ensembles gelingt exemplarisch gut. Im Liebesduett mit dem Tenor ist die Erwiderung der Callas (CD 2, Track 10, ab 1:35) so irrsinnig-unerträglich schön, dass man 100 Mal zurückspult. Dirigent Nicola Rescigno ist ein feuriger, absolut stilsicherer Begleiter.

Um diese unterschätzte Oper ungekürzt kennen zu lernen, ist die Berliner Studioaufnahme mit Lucia Aliberti und exzellenten Partnern (Berlin Classics) zunächst die bessere Wahl. Aber danach landet man unweigerlich bei diesem New Yorker Schepper-Mitschnitt, weil neben der Interpretation der Callas alles zu Staub zerfällt.
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am 5. März 2012
Die Aufnahme ist offensichtlich ohne weitere Bearbeitung auf die CD übertragen worden. Das Husten aus dem Publik, das zu dieser Zeit sehr krank gewesen sein muß, ist das vordringlichste Geräusch auf dieser CD.
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